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DE1960020C - Verfahren zur Herstellung von Dynoden für Fernsehaufnahmeröhren mit rückkehrendem Elektronenstrahl - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dynoden für Fernsehaufnahmeröhren mit rückkehrendem Elektronenstrahl

Info

Publication number
DE1960020C
DE1960020C DE1960020C DE 1960020 C DE1960020 C DE 1960020C DE 1960020 C DE1960020 C DE 1960020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dynodes
dynode
tubes
electron beam
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr.-Phys. 6100 Darmstadt Ort
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Publication date

Links

Description

»5 trat, selbst wenn man diese Oberfläche mit Wolfram
Bei Fernsehaufnahmekameras werden häufig zur bedampfte.
•Umwandlung des optischen Bildes in eine zeitliche Zur weiteren Erläuterung des erfindungsgemäßen
Folge elektrischer Signale Fernsehaufnahmeröhren Verfahrens und der mit ihm erzielten Vorteile wird
verwendet, bei denen der mit der Bildinformation nun auf die Begleitzeichnung Bezug genommen. In
modulierte Elektronenstrahl auf eine Dynode auf- 30 dieser zeigt F i g. 1A bis C den Verfahrensschntt der
trifft und dort durch Sekundäremission verstärkt wird. Herstellung der Kupferfolie, während Fig. 2 die
Zu diesem Zweck wird im allgemeinen das Elektro- Montage eines Stückes dieser Folie auf einem Dy-
densystem zur Erzeugung des Elektronenstrahls kon- nodenträger zeigt.
zentrisch von einem mehrstufigen Sekundäremissions- ' Zur Herstellung der Kupferfolie wird zunächst eine
verstärker umgeben, die erste Dynode dieses Sekun- 35 Glasplatte 1 mit einer dünnen Schicht von Palladium
däremissionsverstärkers dient dann gleichzeitig als bedampft, wobei die Verdampfung in einer Atmo-
Blende für den im Strahlerzeugungssystem erzeugten Sphäre von Butylalkoholdampf erfolgt. Auf diese
Elektronenstrahl. Die Erfindung bezieht sich auf Palladiumschicht wird in einem weiteren Arbeits-
Dynoden, die für den vorstehend genannten Zweck gang gemäß Fig. IB Kupfer auf galvanische Weise
bestimmt sind. 40 in einer Schichtdicke von wenigstens 20 μ nieder-
Es sind bereits zahlreiche Verfahren zur Herstel- geschlagen. Die Kupferfolie 3 kann in einem Arbeits-
lung derartiger Dynoden bekanntgeworden. Jedoch gang in F i g. 1C von der Glasplatte 1 abgezogen
haben die bisher hergestellten Dynoden beim Betrieb werden und besitzt an ihrer Unterseite eine sehr glatte
der Femsehaufnahmeröhren häufig Schwierigkeiten Oberfläche.
ergeben. Der im Strahlerzeugungssystem erzeugte und 45 Die Fertigstellung der Dynode wird an Hand nach Modulation mit dem Bildinhalt rückkehrende Fig. 2 erläutert. Von der Kupferfolie wird ein Stück Elektronenstrahl beschreibt nämlich beim Auftreffen abgeschnitten und mittels eines Ringes 5 an einem auf die erste Dynode meist ein kleines Raste»· Hier- Dynodenträger mit Zentralöffnung festgeschweißt, durch werden im Empfangsbild häufig Bildstörungen Zur Erzielung einer hinreichenden Spannung ist ein in Gestalt eines körnigen Untergrandes sichtbar; 50 weiterer Ring 6 unter die Folie gelegt. In die gediese haben ihre Ursachen in der körnigen Struktur spannte Kupferfolie wird nun ein zentrales Loch 7 der Dynode bzw. in der dadurch bedingten Ungleich- von 20 bis 30 μ öffnung gebohrt, was in der Kupferförmigkeit ihres Sekundäremissionskoeffizienten. Bei folie keine Schwierigkeiten bereitet. Hierauf erfolgt manchen Dynoden treten außerdem nach einiger Be- noch eine leichte Anrauhung der Oberfläche der triebszeit durch allmähliche Veränderungen des Se- 55 Folie durch Sanden mit Aluminiumoxyd von 20 bis kundäremissionskoeffizienten der einzelnen Stellen 30 μ Korngröße und zum Schluß eine Bedampfung der vom rückkehrenden Strahl getroffenen Oberfläche mit Chrom. Die nun fertiggestellte Dynode kann verzusätzliche Bildstörungen auf. Hierdurch entsteht bei- mittels des angeschweißten Ansatzes 8 mit dem spielsweise ein wolkiges Störsignal im Fernsehbild. Strahlsystem verbunden werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Die Erfindung bezweckt ein Herstellungsverfahren ,' Patentansprüche: ^1 Qynotjen anzugeben, durch welches die vor-
1. Verfahren zur Herstellung von Dynoden für stehend angedeuteten Schwierigkeiten und Nachteile Fernsehaufnahmeröhren mit rückkehrendem Elek- vermieden werden. Das Verfahren zur Herstellung tronenstrahl, dadurch gekennzeichnet, 5 von Dynoden für Fernsehaufnahmeröhren mit rückdaß auf eine planpolierte Platte Palladium aufge- kehrendem Elektronenstrahl, durch welches die gestäubt und hierauf Kupfer galvanisch bis zu einer nannten Schwierigkeiten weitgehend verringert oder Dicke von wenigstens 20 μ aufgebracht und so- behoben werden, besteht darin, daß erfindungsgedann als Folie von der Platte abgezogen wird, daß maß auf eine planpolierte Platte Palladium aufgehierauf ein Stück von der Folie auf einer mit einer io stäubt, hierauf Kupfer galvanisch bis zu einer Dicke zentralen öffnung versehenen, als Träger dienen- von wenigstens 20 μ aufgebracht und diese Metallden Scheibe aufgebracht und dort befestigt wird, folie sodann von der Platte abgezogen wird, daß hiersodann die Oberfläche der Dynode mit feinem auf ein Stück von der Folie auf einen mit einer zen-Sand gesandet und anschließend mit Chrom be- traten öffnung versehenen Träger aufgebracht und dampft wird. 15 dort befestigt wird, sodann die Oberfläche der
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- Dynode mit feinem Sand gesandet und anschließend kennzeichnet, daß die galvanisch niedergeschla- mit Chrom bedampft wird. Eine so hergestellte Dygene Kupferschicht wenigstens 50 μ stark ist. node besitzt eine praktisch strukturlose Oberfläche
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch mit eiaem lelativ hohen Sekundäremissionskoeffizieugekennzeichnet, daß das Sanden mit Körnern aus ao ten. Ein wolkiges Störsignal tritt bei so herstellten Aluminiumoxyd von weniger als 30 μ Korngröße Dynoden nicht oder nur höchst selten auf.
erfolgt. " Bei früheren Verfahren hat man gewalzte Silberfolie als Dynode verwendet. Diese hat sich jedoch
nicht bewährt, da eine körnige Struktur stark hervor-

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