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DE10206258A1 - Gestellsystem - Google Patents

Gestellsystem

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Publication number
DE10206258A1
DE10206258A1 DE2002106258 DE10206258A DE10206258A1 DE 10206258 A1 DE10206258 A1 DE 10206258A1 DE 2002106258 DE2002106258 DE 2002106258 DE 10206258 A DE10206258 A DE 10206258A DE 10206258 A1 DE10206258 A1 DE 10206258A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
coupling
carrier
frame system
receptacle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002106258
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Bergmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2002106258 priority Critical patent/DE10206258A1/de
Publication of DE10206258A1 publication Critical patent/DE10206258A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/74Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge
    • E04B2/7407Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using frames with infill panels or coverings only; made-up of panels and a support structure incorporating posts
    • E04B2/7416Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using frames with infill panels or coverings only; made-up of panels and a support structure incorporating posts with free upper edge, e.g. for use as office space dividers
    • E04B2/7422Removable non-load-bearing partitions; Partitions with a free upper edge assembled using frames with infill panels or coverings only; made-up of panels and a support structure incorporating posts with free upper edge, e.g. for use as office space dividers with separate framed panels without intermediary support posts
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B47/00Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
    • A47B47/0025Horizontal connecting members adapted to receive and retain the edges of several panel elements
    • A47B47/005Combination of corners and bars
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
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    • E04B2002/749Partitions with screw-type jacks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Assembled Shelves (AREA)

Abstract

Um ein Gestellsystem, insbesondere zum Bilden von Raumstrukturen oder Stützstrukturen zerlegbarer Möbel, Raumteiler oder dergleichen, mit Trägerelementen, die jeweils eine Längsrichtung definieren und die mindestens ein freies Ende aufweisen, und mit Verbindungselementen zum Verbinden freier Enden der Trägerelemente an Verbindungsknoten in einer Verbindungsstellung, wobei an einem Verbindungsknoten mindestens zwei Trägerelemente mit jeweils einem freien Ende aufeinander treffen und sich die Längsrichtungen der Trägerelemente unter einem Kupplungswinkel schneiden, so zu verbessern, dass Trägerelemente und Verbindungselemente besonders einfach aufgebaut sind und ein einfacher Zusammenbau des Gestellsystems möglich ist, wird vorgeschlagen, dass jeweils zwei Trägerelementen, die an einem Verbindungsknoten aufeinander treffen und deren Längsachsen sich unter dem Kupplungswinkel schneiden, ein gemeinsames Verbindungselement zugeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gestellsystem, insbesondere zum Bilden von Raumstrukturen oder Stützstrukturen zerlegbarer Möbel, Raumteiler oder dergleichen, mit Trägerelementen, die jeweils eine Längsrichtung definieren und die mindestens ein freies Ende aufweisen, und mit Verbindungselementen zum Verbinden freier Enden der Trägerelemente an Verbindungsknoten in einer Verbindungsstellung, wobei an einem Verbindungsknoten mindestens zwei Trägerelemente mit jeweils einem freien Ende aufeinandertreffen und sich die Längsrichtungen der Trägerelemente unter einem Kupplungswinkel schneiden.
  • Bei Gestellsystemen der eingangs beschriebenen Art sind als Trägerelemente üblicherweise langgestreckte stranggepreßte Hohlprofile vorgesehen. Diese lassen sich in praktisch jeder gewünschten Länge herstellen. Auf diese Weise lassen sich nahezu beliebige Raumstrukturen zusammensetzen, beispielsweise Möbel in Form von Theken, Vitrinen, Regalen, Schränken, Präsentationssystemen oder dergleichen oder aber auch Messestände und Raumteiler, wobei letztere geeignet sind, Räume sowohl horizontal als auch vertikal in unterschiedliche Bereiche zu teilen.
  • Als nachteilig hat sich bei derartigen Gestellsystemen erwiesen, daß insbesondere die Verbindungselemente sehr aufwendig gestaltet sein müssen, um eine Vielzahl von Trägerelementen an einem Verbindungsknoten miteinander zu verbinden.
  • Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gestellsystem der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, daß Trägerelemente und Verbindungselemente besonders einfach aufgebaut sind und ein einfacher Zusammenbau des Gestellsystems möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Gestellsystem der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils zwei Trägerelementen, die an einem Verbindungsknoten aufeinander treffen und deren Längsachsen sich unter dem Kupplungswinkel schneiden, ein gemeinsames Verbindungselement zugeordnet ist.
  • Auf diese Weise können zwei Trägerelemente mit einem einzigen gemeinsamen Verbindungselement verbunden werden. Treffen an einem Verbindungsknoten mehrere Trägerelemente zusammen, so muß jeweils nur immer für zwei Trägerelemente ein gemeinsames Verbindungselement vorgesehen werden. An einem Verbindungsknoten sind demnach nur so viele Verbindungselemente erforderlich, wie insgesamt paarweise Verbindungen zweier Trägerelemente hergestellt werden müssen. Dies vereinfacht insbesondere den Aufbau der Verbindungselemente, da diese jeweils nur für eine Verbindung von zwei Trägerelementen vorbereitet sein müssen.
  • Vorteilhaft ist es, wenn jedes Trägerelement mindestens ein erstes Kupplungselement und jedes Verbindungselement mindestens ein zweites, zum mindestens einen ersten korrespondierendes Kupplungselement aufweist zum Verbinden des Verbindungselements mit dem Trägerelement in einer Kupplungsstellung und wenn eines der beiden korrespondierenden Kupplungselemente eine Kupplungsaufnahme und das andere einen in die Kupplungsaufnahme einführbaren Kupplungsvorsprung umfaßt. Diese Ausgestaltung ermöglicht einen besonders einfachen Aufbau des Gestellsystems. Trägerelemente und Verbindungselemente werden durch Einführen eines Kupplungsvorsprungs in eine Kupplungsaufnahme miteinander verbunden, das heißt die gewünschten Raumstrukturen lassen sich durch einfaches Zusammenstecken von Kupplungsvorsprüngen und Kupplungsaufnahmen bilden. Dabei ist es möglich, die Kupplungsaufnahme entweder am Verbindungselement oder am Trägerelement vorzusehen, den Kupplungsvorsprung entsprechend umgekehrt.
  • Günstig ist es, wenn sich die Kupplungselemente in Längsrichtung des Trägerelements erstrecken. Auf diese Weise kann auf abstehende Teile vollständig verzichtet werden. Beim Zusammenbau lassen sich Verbindungselemente und Trägerelemente durch eine Relativbewegung in Längsrichtung des Trägerelements miteinander verbinden.
  • Besonders einfach wird der Aufbau eines Trägerelements dann, wenn das Trägerelement die Kupplungsaufnahme umfaßt und wenn das Verbindungselement den Kupplungsvorsprung umfaßt. Auf diese Weise kann das Trägerelement als Hohlprofil ohne Anspritzteile hergestellt werden.
  • Vorzugsweise umfassen die Trägerelemente und die Verbindungselemente jeweils nur Kupplungselemente vom gleichen Typ. Dies vereinfacht den Aufbau sowohl der Trägerelemente als auch der Verbindungselemente.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Kupplungselemente einen von einer Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen, insbesondere einen quadratischen. Durch einen von einer Kreisform abweichenden Querschnitt ergibt sich eine Verdrehsicherung zum Verhindern eines Verdrehens des Trägerelements relativ zum Verbindungselement um eine parallel zur Längsrichtung des Trägerelements verlaufende Drehachse. Ein quadratischer Querschnitt hat den Vorteil, daß die beiden Kupplungselemente in vier verschiedenen Orientierungen relativ zueinander miteinander verbindbar sind.
  • Günstig ist es, wenn der Kupplungswinkel einen Wert aufweist, der einem ganzzahligen Teil von 360° entspricht, insbesondere 90°. Demnach sind insbesondere Kupplungswinkel mit Werten von 45°, 60°, 90° und 120° denkbar, so daß mit den Trägerelementen und Verbindungselementen geometrische Körper unterschiedlichster Art gebildet werden können, zum Beispiel Quader, Tetraeder, Hexagone usw.
  • Ein besonders einfaches Gestellsystem in Form eines Baukastensystems ergibt sich dann, wenn alle Verbindungselemente des Systems identisch sind. Dies reduziert Konstruktions- und Herstellungskosten und erleichtert darüber hinaus den Aufbau des Gestellsystems.
  • Um die Zahl der unterschiedlichen Teile des Gestellsystems zusätzlich zu verringern, ist es vorteilhaft, wenn das Verbindungselement genau zwei Kupplungselemente umfaßt zum Verbinden des Verbindungselements mit korrespondierenden Kupplungselementen des Trägerelements. Damit lassen sich mit einem Verbindungselement genau zwei Trägerelemente verbinden. Sollen mehr als zwei Trägerelemente miteinander verbunden werden, wird jeweils für zwei miteinander zu verbindende Trägerelemente ein Verbindungselement benötigt. Auf nicht benötigte Kupplungselemente kann damit ganz verzichtet werden.
  • Grundsätzlich können die Kupplungselemente relativ zueinander feststehend an einem Verbindungselement angeordnet sein. Um individuelle Anpassungen des Gestellsystems an besondere Raumformen vornehmen zu können oder solche zu bilden, ist es jedoch vorteilhaft, wenn das Verbindungselement relativ zueinander verschwenkbare Kupplungselemente aufweist. Diese können in einer gewünschten Schwenkstellung verriegelbar sein. Auf diese Weise lassen Kupplungswinkel individuell einstellen.
  • Zur Vorgabe eines Kupplungswinkels des Gestellsystems ist es günstig, wenn sich Längslinien von jeweils zwei Kupplungselementen des Verbindungselements unter dem Kupplungswinkel schneiden.
  • Ein besonders einfacher Aufbau des Verbindungselements ergibt sich, wenn das Verbindungselement einen Grundkörper umfaßt und wenn das mindestens eine zweite Kupplungselement an dem Grundkörper angeordnet ist. Damit lassen sich auf einfache Weise weitere Teile an dem Grundkörper anordnen oder befestigen. Gleichzeitig kann der Grundkörper bei einer Verbindung des ersten Kupplungselements am Trägerelement mit dem zweiten Kupplungselement des Verbindungselements als Anschlag dienen.
  • Um das Gewicht des Gestellsystems insgesamt zu reduzieren, kann es von Vorteil sein, wenn in der Verbindungsstellung einen Verbindungsknoten bildende Verbindungselemente nur entlang von Kanten aneinander angrenzen. Auf diese Weise lassen sich Hohlräume bilden, die auch zur Aufnahme von zusätzlichen Zubehörelementen dienen können.
  • Damit das Gestellsystem in definierter Weise zusammengebaut werden kann, ist es günstig, wenn in der Verbindungsstellung das Trägerelement an einem Anschlag des Verbindungselements anliegt oder das Verbindungselement an einem Anschlag des Trägerelements anliegt. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß eine optimale Krafteinleitung vom Trägerelement auf das Verbindungselement und umgekehrt möglich ist.
  • Grundsätzlich kann das Trägerelement eine beliebige Querschnittsform aufweisen. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Trägerelement ein sich in seiner Längsrichtung erstreckendes Profil umfaßt, das bezogen auf seine Längsachse eine mehrzählige Symmetrie, vorzugsweise eine vierzählige Symmetrie aufweist. Eine vierzählige Symmetrie in Verbindung mit einem Kupplungswinkel von 90° hat den Vorteil, daß beliebige quaderförmige Strukturen mittels des Gestellsystems gebildet werden können. Auf ähnliche Weise lassen sich bei einer dreizähligen Symmetrie des Trägerelements mit einem Kupplungswinkel von 120° tetraedrische Strukturen und bei einer sechszähligen Symmetrie des Trägerelements mit Kupplungswinkel von 60° hexagonale Strukturen bilden.
  • Ein besonders einfacher Aufbau der Trägerelemente ergibt sich, wenn diese einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisen. Derartige Trägerelemente, zum Beispiel auch Hohlprofile, sind äußerst stabil und besonders leicht herzustellen.
  • Zu Erhöhung der Stabilität der Trägerelemente kann vorgesehen sein, daß die Trägerelemente sich in Längsrichtung erstreckende Längskanäle aufweisen und daß mindestens ein Endabschnitt von mindestens einem der Längskanäle eine Kupplungsaufnahme des Trägerelements bildet. Durch die Ausbildung von Längskanälen wird das Gewicht des Trägerelements insgesamt reduziert und gleichzeitig einem Endabschnitt eines Längskanals eine Doppelfunktion zugewiesen. Einerseits ist er ein stabilisierendes Strukturelement des Trägerelements selbst und andererseits dient es als Kupplungsaufnahme.
  • Um alle möglichen Verbindungen zur Bildung von quaderförmigen Strukturen zu ermöglichen, ist es günstig, wenn die Trägerelemente zwei Enden aufweisen und wenn mindestens eines der beiden Enden mit mindestens zwei, insbesondere vier Kupplungselementen versehen ist. Damit können an jedem Ende zum Beispiel vier Kupplungselemente von Verbindungselementen angesetzt werden, mit denen wiederum weitere Trägerelemente verbunden werden können.
  • Zur Herstellung von quaderförmigen Strukturen mittels des Gestellsystems ist es vorteilhaft, wenn an einem Verbindungsknoten bis zu sechs Trägerelemente aufeinander treffen und wenn zum Verbinden der bis zu sechs Trägerelemente bis zu zwölf Verbindungselemente vorgesehen sind. Beispielsweise lassen sich zwei Trägerelemente mittels eines Verbindungselements verbinden, drei Trägerelemente mittels drei Verbindungselementen, vier Trägerelemente mit vier oder fünf Verbindungselementen, je nach Orientierung der Trägerelemente, sowie fünf Trägerelemente mit insgesamt acht Verbindungselementen und schließlich sechs Trägerelemente mit insgesamt zwölf Verbindungselementen, vorausgesetzt die Verbindungselemente umfassen jeweils nur zwei Kupplungselemente. Wird die Zahl der Kupplungselemente an den Verbindungselementen erhöht, läßt sich die Zahl der erforderlichen Verbindungselemente entsprechend reduzieren.
  • Um die Stabilität des Gestellsystems insgesamt zu erhöhen, kann vorgesehen sein, daß mittels eines Verbindungselements verbundene Trägerelemente in der Verbindungsstellung verriegelbar sind. Damit wird ein unbeabsichtigtes Lösen von miteinander verbundenen Trägerelementen verhindert.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann es vorteilhaft sein, wenn das Verbindungselement relativ zum Trägerelement in der Kupplungsstellung, in der die beiden Kupplungselemente miteinander verbunden sind, verriegelbar ist. Damit ergibt sich bereits eine Möglichkeit der Sicherung des Gestellsystems beim Verbinden eines Trägerelements mit einem Verbindungselement. Dies erleichtert zusätzlich den Zusammenbau des Systems, da sich Verbindungselemente nicht unbeabsichtigt von einem Trägerelement lösen können.
  • Vorzugsweise ist mindestens ein Verriegelungselement zum Verriegeln des Verbindungselements relativ zum Trägerelement in der Kupplungsstellung vorgesehen. Damit lassen sich in einem ersten Schritt Trägerelement und Verbindungselement miteinander verbinden und in einem zweiten Schritt mittels des Verriegelungselements verriegeln.
  • Günstig ist es, wenn das Verriegelungselement an einem der beiden Kupplungselemente angeordnet ist. Dies verringert die Zahl zusätzlicher Einzelkomponenten. Der Zusammenbau wird wesentlich vereinfacht, da erforderliche Verriegelungselemente bereits in oder an den Kupplungselementen integriert sind.
  • Eine optimale Verriegelungsfunktion ergibt sich für das Gestellsystem dann, wenn das Verriegelungselement in der Kupplungsstellung von Trägerelement und Verbindungselement quer zur Längsrichtung des Trägerelements bewegbar ist.
  • Eine Verriegelung kann beispielsweise mittels eines Kraftschlusses herstellbar sein. Allerdings ist es vorteilhaft, wenn das Verriegelungselement zu einer Verriegelungselementaufnahme an dem anderen der beiden Kupplungselemente korrespondiert. Damit läßt sich beispielsweise mittels eines Formschlusses durch Eingreifen des Verriegelungselements in die Verriegelungselementaufnahme eine optimale Verriegelung von Trägerelement und Verbindungselement in der Kupplungsstellung realisieren.
  • Besonders einfach läßt sich eine Verriegelung herstellen und wieder lösen, wenn das Verriegelungselement ein federnd vorgespanntes Kugeldruckstück umfaßt.
  • Eine besonders hohe Stabilität und vorteilhafte Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Lösen einer Verriegelungsstellung ergibt sich, wenn das Verriegelungselement eine Schraube umfaßt.
  • Je nach Ausgestaltung des Verriegelungselements kann es vorteilhaft sein, wenn die Verriegelungselementaufnahme eine Ausnehmung oder Durchbrechung umfaßt. Durch Eintauchen oder Eingreifen des Verriegelungselement in die Ausnehmung oder Durchbrechung läßt sich eine Relativbewegung zwischen Verbindungselement und Trägerelement unterbinden.
  • Um ein Lösen des Verriegelungselements von einem Kupplungselement zu verhindern, ist es günstig, wenn Lagerungsmittel zum Lagern des Verriegelungselements an einem der Kupplungselemente vorgesehen sind.
  • Lagerungsmittel können auf verschiedene Weise ausgestaltet sein, beispielsweise können sie relativ zu einem Kupplungselement bewegliche Vorsprünge umfassen. Allerdings ist es vorteilhaft, wenn die Lagerungsmittel eine quer zur Längsrichtung der Kupplungsaufnahme verlaufende Aufnahme oder Durchbrechung umfassen, die beispielsweise zusätzlich mit einem zu dem Verriegelungselement korrespondierenden Gewinde oder ähnlichen Verbindungsmitteln versehen sein können.
  • Besonders einfach wird die Herstellung der Lagerungsmittel, wenn diese einen Querschlitz aufweisen. Außerdem lassen sich Verriegelungselemente auf diese Weise besonders einfach einbringen.
  • Um einen vielfältigen Einsatz des Gestellsystems zu ermöglichen und Trägerelemente und Verbindungselemente zu schonen, ist es vorteilhaft, wenn das Gestellsystem mindestens ein Fußelement umfaßt zum Abstützen des Gestellsystems auf einem Untergrund und wenn das Trägerelement und/oder das Verbindungselement eine Fußelementaufnahme umfassen. Damit lassen sich Gestellsysteme auch auf unebenen Untergründen sicher und stabil aufbauen.
  • Ein besonders kompakter Aufbau ergibt sich, wenn die Fußelementaufnahme von den Kupplungselementen umgeben ist. Damit lassen sich beispielsweise an einem Trägerelement mehrere Verbindungselemente anordnen, die die Fußelementaufnahme umgeben. Diese ist jederzeit frei zugänglich.
  • Besonders einfach wird der Aufbau des Trägerelements, wenn die Fußelementaufnahme in Längsrichtung des Trägerelements geöffnet ist. Damit lassen sich zusätzlich Kräfte optimal in Längsrichtung des Trägerelements auf dieses übertragen.
  • Eine besonders stabile Verbindung zwischen Fußelement und dem Gestellsystem ergibt sich dann, wenn die Fußelementaufnahme einen Gewindeabschnitt umfaßt. Das Fußelement kann dadurch auf einfache Weise an- und wieder abgeschraubt werden.
  • Um das Gestellsystem auf unebenem Untergrund aufzubauen, ist es günstig, wenn das Fußelement relativ zum Trägerelement in Längsrichtung des Trägerelements verstellbar ist.
  • Zur Erhöhung der Stabilität des Gestellsystems ist bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß das Verbindungselement und das Trägerelement in der Kupplungsstellung drehfest verbunden sind.
  • Zur Herstellung einer drehfesten Verbindung sind vorzugsweise Verdrehsicherungsmittel vorgesehen, wobei die Verdrehsicherungsmittel in einer Einführstellung, in der das eine Kupplungselement in das andere Kupplungselement eingeführt ist, eine Verdrehung zwischen dem Verbindungselement und dem Trägerelement ermöglichen, und wobei die Verdrehsicherungsmittel in der Kupplungsstellung eine Verdrehung zwischen dem Verbindungselement und dem Trägerelement verhindern. Dies ermöglicht einen einfachen Aufbau und insbesondere auch eine Justage des Gestellsystems vor einer endgültigen Verbindung zwischen Verbindungselement und Trägerelement.
  • Grundsätzlich wäre es denkbar, die Verdrehsicherungsmittel als separate, relativ zum Trägerelement oder zum Verbindungselement bewegliche Teile auszugestalten. Günstig ist es jedoch, wenn die Verdrehsicherungsmittel einen Zapfen und eine Zapfenaufnahme umfassen und wenn der Zapfen am Verbindungselement und die Zapfenaufnahme am Trägerelement angeordnet sind oder umgekehrt. Damit ergibt sich eine Sicherung gegen Verdrehen genau dann, wenn das Verbindungselement und das Trägerelement relativ zueinander ihre endgültige Verbindungsstellung beziehungsweise die jeweiligen Kupplungselemente ihre Kupplungsstellung einnehmen. Zusätzliche Teile sind hierfür nicht erforderlich.
  • Um auf einfache Weise Verkleidungen oder zusätzliche Elemente am Gestellsystem anzuordnen, ist bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das Gestellsystem mindestens eine Zubehörelementaufnahme umfaßt, die an einem Trägerelement und/oder einem Verbindungselement angeordnet ist.
  • Um von Trägerelementen umbaute Flächen vollständig zu schließen, ist es vorteilhaft, wenn die mindestens eine Zubehörelementaufnahme an einem Längskanal eines Trägerelements quer zur Längsrichtung angrenzend angeordnet ist. Damit können beispielsweise Platten oder Verkleidungen in die Zubehörelementaufnahme eingesetzt werden.
  • Besonders einfach ist die Herstellung des Trägerelements, wenn die Zubehörelementaufnahme eine in Längsrichtung des Trägerelements verlaufende Nut umfaßt und wenn die Nut in einer Richtung quer zur Längsrichtung geöffnet ist. Damit lassen sich Verkleidungen auf einfache Weise am Gestellsystem anbringen, und zwar ohne zusätzliche Befestigungsmittel, nämlich indem Verkleidungen einfach in die jeweiligen Nute der Trägerelemente eingeschoben werden.
  • Um Zubehörelemente in den Zubehörelementaufnahmen zu sichern, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß Verschlußelemente zum Verschließen der Zubehörelementaufnahmen vorgesehen sind.
  • Günstig ist es, wenn die Verschlußelemente am Verbindungselement angeordnet sind. Damit ist es möglich, durch Verbinden des Trägerelements mit einem Verbindungselement gleichzeitig die Zubehörelementaufnahmen des Trägerelements zu verschließen.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die mindestens eine Zubehörelementaufnahme eine Durchbrechung umfaßt, insbesondere eine Querbohrung. Durchbrechungen und Querbohrungen lassen sich besonders einfach herstellen. Durch eine zusätzliche Kombination der Aufnahmen mit Gewinden können Zubehörelemente unterschiedlichster Arten und Formen sicher und stabil mit dem Gestellsystem verbunden werden.
  • Um das Einführen von Zubehörelementen in die Zubehörelementaufnahme zu erleichtern, ist es günstig, wenn die Durchbrechung einen die Durchbrechung seitlich öffnenden Querschlitz aufweist. Dies hat ferner den Vorteil, daß die Verbindungselementaufnahme besonders einfach hergestellt werden kann.
  • Vorteilhaft ist es, wenn in die Zubehörelementaufnahmen der Trägerelemente einsteckbare Verkleidungen vorgesehen sind zum vollständigen oder teilweisen Verschließen einer von mehreren mittels Verbindungselementen verbundenen Trägerelementen umbauten Fläche. Damit lassen sich mit dem Gestellsystem komplette Räume abtrennen, aber auch ganze Oberflächen der Trägerelemente auf einfache Weise verkleiden.
  • Um die Stabilität des Gestellsystems insgesamt weiter zu verbessern, ist es von Vorteil, wenn Versteifungselemente vorgesehen sind zum Versteifen eines von mehreren Verbindungselementen und Trägerelementen gebildeten Gestellsystems und wenn die Versteifungselemente jeweils zwei Verbindungselemente verbindend an dem Gestellsystem montiert sind.
  • Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Gestellsystems dienen im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Querschnittsansicht eines profilierten Trägerelements;
  • Fig. 2 eine Seitenansicht eines mit zwei Kupplungselementen versehenen Verbindungselements;
  • Fig. 3 eine perspektivische Ansicht beim Zusammenführen zweier Trägerelemente mit einem Verbindungselement;
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Verbindungsknotens, bei dem vier Trägerelemente zusammentreffen;
  • Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Verbindungsknotens, bei dem fünf Trägerelemente zusammentreffen und ein sechstes Trägerelement angesetzt werden kann;
  • Fig. 6 eine ausschnittsweise Längsschnittansicht eines aus drei Trägerelementen und zwei Verbindungselementen bestehenden Gestellsystems und
  • Fig. 7 eine Explosionsdarstellung eines Ausschnitts eines Gestellsystems mit verschiedenen Zubehörelementen.
  • In den Fig. 1 bis 3 sind die beiden Grundelemente eines erfindungsgemäßen Gestellsystems dargestellt, nämlich eine als Trägerelement dienende Profilschiene 10 und ein als Verbindungselement dienender, insgesamt mit dem Bezugszeichen 12 versehener Verbindungswinkel.
  • Die Profilschiene umfaßt einen im Querschnitt kreisförmigen, sich entlang einer Längsachse 14 der Profilschiene 10 erstreckenden Zentralkanal 16. Der Zentralkanal 16 ist umgeben von vier sich ebenfalls in Längsrichtung der Profilschiene 10 erstreckenden, einen quadratischen Innenquerschnitt aufweisenden Längskanälen 18, 19, 20 und 21. Diese werden gebildet durch jeweils eine zwischen ihnen und dem Zentralkanal 16 verlaufende Trennwand 22, 23, 24 und 25 und jeweils zwei parallelen Seitenwänden 26 und 27, 28 und 29, 30 und 31, 32 und 33. Ferner sind Querwände 34, 35, 36 und 37 vorgesehen, die parallel zu den Trennwänden 22 bis 25 verlaufen und jeweils zwei Seitenwände miteinander verbinden. An jede Querwand 34 schließt sich in radialer Richtung bezogen auf die Längsachse 14 an die Längskanäle 18 bis 21 jeweils eine Längsnut 38, 39, 40 und 41 an, die jeweils einen rechtekkigen Querschnitt aufweisen. Zur Bildung der Längsnuten 38 bis 41 sind die Seitenwände 26 bis 31 über die Querwände 34 bis 37 hinaus verlängert und an ihren Enden mit aufeinander zu weisenden kurzen Leisten versehen, so daß jeweils ein sich in Längsrichtung 14 der Profilschiene 10 erstreckender Längsschlitz 42, 43, 44 und 45 gebildet wird, dessen Breite etwas geringer ist als die Breite der jeweiligen Querwand 34 bis 37. Die Profilschiene ist vorzugsweise aus Aluminium stranggepreßt.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Verbindungswinkel 12 umfaßt einen quaderförmigen Grundkörper 50 mit zwei quadratischen Grundflächen 51und vier identischen, rechteckigen Seitenflächen 52 bis 55. Die Seitenflächen 52 und 53 schneiden sich in einer Innenkante 56, deren Länge etwa der Hälfte einer Seitenkante einer der beiden Grundflächen 51 entspricht. Ausgehend von der Innenkante 56 sind die Seitenflächen 52 und 53 mit einem Verschlußzapfen 58 beziehungsweise 59 versehen, dessen Querschnittsfläche dem Innenquerschnitt einer der Längsnuten 38 bis 41 entspricht. Die Verschlußzapfen 58 und 59 weisen eine Höhe bezogen auf die Seitenflächen 52 und 53 auf, die in etwa der Dicke der Querwände 34 bis 37 entspricht. Ferner sind an den Seitenflächen 52 und 53 Kupplungszapfen 60 und 61 angeordnet, die ein etwa der Dicke einer Querwand 34 entsprechende Abstand von den Verschlußzapfen 58 und 59 trennt. Die Kupplungszapfen 60 und 61 weisen einen quadratischen Querschnitt auf mit einer Kantenlänge, die der Länge der Innenkante 56 entspricht. Längsachsen 62 und 63 der Kupplungszapfen 60 und 61 schneiden sich unter einem Kupplungswinkel 64 von 90°.
  • Die Kupplungszapfen 60 und 61 sind ferner so angeordnet, daß benachbart zu einer Schnittlinie der Seitenfläche 52 und 55 an einen Kupplungszapfen 60 angrenzend ein Anschlag 66 gebildet wird wie an die von den Seitenflächen 53 und 54 gebildete Kante an den Kupplungszapfen 61 angrenzend ein Anschlag 67. Im Schnittpunkt der Längsachsen 62 und 63 ist eine die Grundflächen 51 senkrecht durchsetzende Bohrung 68 angeordnet, die durch einen sich von einer durch die Seitenflächen 54 und 55 gebildeten Kante, sich im Querschnitt verjüngenden Querschlitz 69 seitlich über einen kurzen Umfangsabschnitt geöffnet ist. Freie Enden der Kupplungszapfen 60 und 61 sind mit Stirnflächen 72 und 73 versehen. Benachbart zu den Stirnflächen 72 und 73 sind an den Kupplungszapfen 60 und 61 parallel zur Bohrung 68 Gewindebohrungen 70 und 71 angeordnet, die durch keilförmige Querschlitze 74 und 75 seitlich eröffnet sind, und zwar in einer Richtung sowohl quer zur Längsachse 62 beziehungsweise 63 als auch zur Längsrichtung der Gewindebohrungen 70 und 71, zusätzlich von den Seitenflächen der Kupplungszapfen 60 und 61 weg weisend, die an die Anschläge 66 und 67 angrenzen.
  • Das Verbindungselement 1 wird vorzugsweise aus einem stranggepreßten Aluminiumprofil hergestellt, welches sich auf einfache Weise in identische Verbindungselemente teilen läßt, beispielsweise durch Zersägen.
  • In Fig. 3 ist exemplarisch dargestellt, wie zwei Trägerelemente 10 und 10a mittels eines Verbindungselements 12 miteinander verbunden werden.
  • Zunächst wird der Kupplungszapfen 60 des Verbindungselements 12 in den eine Kupplungsaufnahme bildenden Längskanal 18 der Profilschiene 10 in Richtung des Pfeils A eingeführt, und zwar bis der Anschlag 66 an der Trennwand 22 anschlägt. Die Profilschiene 10 und der Verbindungswinkel 12 befinden sich dann in ihrer Kupplungsstellung. Gleichzeitig taucht der Verschlußzapfen 58 in die Längsnut 38 ein und verschließt diese in Richtung der Längsachse 14.
  • Unter dem Kupplungswinkel 64 von 90° wird die Profilschiene 10 mit dem eingeführten Verbindungswinkel 12 in Richtung des Pfeils B, parallel zur Längsachse 14a einer zweiten Profilschiene 10a an diese herangeführt und der Kupplungszapfen 61 in einen Längskanal 18a der Profilschiene 10a eingeführt, bis der Anschlag 67 des Verbindungswinkels 12 an einer Trennwand 22a anschlägt.
  • Zum Verriegeln der Profilschienen 10 und 10a mit dem Verbindungswinkel 12 in der Kupplungsstellung sind die Profilschienen 10 und 10a mit Querbohrungen 76 beziehungsweise 76a versehen, die jeweils die Seitenwände 26 bis 33 der Längskanäle 18 bis 21 so durchsetzen, daß sie in der Kupplungsstellung die Gewindebohrungen 70 und 71 jeweils verlängern. In die Gewindebohrungen 70 und 71 sind Kugeldruckstücke eingeschraubt, die in der Kupplungsstellung von innen aus den Längskanälen 18 beziehungsweise 18a in die Querbohrungen 76 beziehungsweise 76a eintauchen und eine Bewegung des Verbindungselements 12 relativ zu den Profilschienen 10 beziehungsweise 10a in Richtung der Längsachsen 14 beziehungsweise 14a verhindern. Alternativ zu eingeschraubten Kugeldruckstücken können zwei Schrauben vorgesehen, die mittels eines Schraubendrehers, der von außen durch die Querbohrungen 76 beziehungsweise 76a hindurchgreift, aus den Gewindebohrungen 70 beziehungsweise 71 herausgeschraubt werden, so daß sie die Querbohrungen 76 beziehungsweise 76a durchsetzen und auf diese Weise ebenfalls die Profilschienen 10 beziehungsweise 10a mit dem Verbindungswinkel 12 in der Kupplungsstellung verriegeln.
  • Ein besonders einfaches Zusammenfügen und Trennen von Profilschienen und Verbindungswinkeln wird mittels in die Gewindebohrungen 70 und 71 eingeschraubter Kugeldruckstücke ermöglicht. Das Gestellsystem kann auf diese Weise ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammengesetzt und wieder zerlegt werden.
  • In Fig. 3 ist zu erkennen, daß an jeder der beiden Profilschienen 10 beziehungsweise 10a jeweils drei weitere, von den Längskanälen 19 bis 21 beziehungsweise 19a bis 21a gebildete Kupplungsaufnahmen vorhanden sind. In diese können in analoger Weise weitere identische Verbindungswinkel 12 eingeführt und mit weiteren Profilschienen 10 verbunden werden.
  • In Fig. 4 ist ein Ausschnitt eines Gestellsystems mit einem Verbindungsknoten 80 dargestellt, bei dem vier identische Profilschienen 10 bis 10c zusammentreffen. In Ergänzung zum Verbindungswinkel 12 sind, wie in Fig. 3 dargestellt, vier weitere Verbindungswinkel 12a bis 12d vorgesehen, die jeweils eine Verbindung zwischen zwei Profilschienen herstellen. Der Verbindungswinkel 12 verbindet wie bereits oben beschrieben die Profilschiene 10 mit der Profilschiene 10a, der Verbindungswinkel 12a, die Profilschiene 10a mit der Profilschiene 10b, der Verbindungswinkel 12b die Profilschiene 10 mit der Profilschiene 10b und schließlich kann die Profilschiene 10c in Richtung des Pfeils C über Kupplungszapfen der Verbindungswinkel 12c und 12d geschoben werden, welche bereits in die Profilschienen 10a und 10c eingesteckt sind.
  • In Fig. 5 ist beispielhaft ein Verbindungsknoten 82 eines Gestellsystems dargestellt, bei dem fünf Profilschienen 10 bis 10d mittels acht identischer Verbindungswinkel 12 bis 12g miteinander verbunden sind. Ferner sind bereits vier weitere Verbindungswinkel 12h bis 12l in vier Längskanäle der Profilschienen 10a bis 10d derart eingesetzt, daß freie Kupplungszapfen der Verbindungswinkel 12h bis 121 parallel zur Längsachse 14 in Verlängerung der Profilschiene 10 über den Verbindungsknoten 82 hinaus vorstehen. Eine weitere, nicht dargestellte Profilschiene kann über die Kupplungszapfen der Verbindungswinkel 12h bis 12l geschoben werden, wodurch ein Verbindungsknoten gebildet wird, bei dem insgesamt sechs Profilschienen mittels zwölf identischer Verbindungswinkel verbunden sind.
  • In Fig. 6 ist exemplarisch dargestellt, wie drei Profilschienen 10, 10a und 10b mittels zweier Verbindungswinkel 12 und 12a zu einem U- förmigen Gestellsystem verbunden werden können. Die von den drei Profilschienen 10 bis 10b umbaute Fläche kann mittels einer Abdeckplatte 88 verschlossen werden, deren Seitenkanten in Längsschlitze 42 bis 42b von Längsnuten 38 bis 38b der Profilschienen 10 bis 10b eingeschoben sind.
  • Um einen sicheren Stand des Gestellsystems zu gewährleisten, ist beispielhaft in Fig. 6 die Profilschiene 10 mit einer in den Zentralkanal 16 eingesetzten, mit einem Innengewinde versehenen Gewindebüchse versehen, in die ein Gewindebolzen 85 eingeschraubt ist. Ein anderes Ende des Gewindebolzen 85 ist in eine langgestreckte Mutter 86eingeschraubt, die mit einer Fußplatte 87 verbunden ist. Durch entsprechendes Verdrehen der Fußplatte 87 mit der Mutter 86 relativ zum Gewindebolzen 85 ist ein Abstand zwischen der Fußplatte 87 und der Profilschiene 10 veränderbar, so daß das Gestellsystem an unebene Untergründe angepaßt werden kann.
  • In Fig. 7 ist ein Ausschnitt des in Fig. 6 dargestellten Gestellsystems nochmals als Explosionsdarstellung gezeigt und ferner angedeutet, wie die Stabilität eines Gestellsystems zusätzlich erhöht werden kann.
  • Durch die Bohrung 68 des Verbindungswinkels 12 kann ein Lagerbolzen 90 durchgesteckt werden, der beispielsweise mit einem Außengewinde versehen sein kann. Auf diesen lassen sich Ösen 92 und 92a mit daran angeordneten Versteifungsstreben 94 beziehungsweise 94a und 94b mittels Rändelmuttern 96 und 97 fixieren. In der Kupplungsstellung eine Profilschiene 10 und eine Profilschiene 10a verbindende Verbindungswinkel 12 haben alle frei zugängliche Grundkörper 50, so daß Bohrungen 68 der Verbindungswinkel 12 alle frei zugänglich sind. Ferner frei zugänglich sind auch die Zentralkanäle 16 der Profilschienen 10, so daß jede Profilschiene 10 prinzipiell mit einer frei zugänglichen Gewindebüchse 84 versehen werden kann zum Anordnen einer Fußplatte 87. Versteifungsstreben 94 lassen sich daher jeweils zwischen zwei Bohrungen 68 verschiedener Verbindungswinkel 12 unterschiedlicher Verbindungsknoten anbringen.
  • Wie in Fig. 7 dargestellt, lassen sich über Verbindungsstreben 94a und 94b Kanäle 98 und 99 schieben, an denen ein Tuch 100eingespannt ist, um freie, von Profilschienen 10 umbaute Flächen abzudecken.
  • Aus den oben im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 7 beschriebenen Elementen des erfindungsgemäßen Gestellsystems lassen sich in beliebiger Weise zerlegbare Möbel, wie zum Beispiel Theken, Vitrinen, Regale, Schränke und Präsentationssysteme aufbauen, sowie Räume in unterschiedliche Bereiche sowohl einstöckig als auch mehrstöckig teilen. Dabei kann vollständig auf Werkzeuge verzichtet werden, wenn beispielsweise Kugeldruckstücke zum Verriegeln von Verbindungselementen und Profilschienen in der Kupplungsstellung vorgesehen sind.

Claims (49)

1. Gestellsystem, insbesondere zum Bilden von Raumstrukturen oder Stützstrukturen zerlegbarer Möbel, Raumteiler oder dergleichen, mit Trägerelementen, die jeweils eine Längsrichtung definieren und die mindestens ein freies Ende aufweisen, und mit Verbindungselementen zum Verbinden freier Enden der Trägerelemente an Verbindungsknoten in einer Verbindungsstellung, wobei an einem Verbindungsknoten mindestens zwei Trägerelemente mit jeweils einem freien Ende aufeinandertreffen und sich die Längsrichtungen der Trägerelemente unter einem Kupplungswinkel schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Trägerelementen (10 bis 10d), die an einem Verbindungsknoten (80, 82) aufeinandertreffen und deren Längsrichtungen (14, 14a) sich unter dem Kupplungswinkel (64) schneiden, ein gemeinsames Verbindungselement (12 bis 12l) zugeordnet ist.
2. Gestellsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trägerelement (10 bis 10d) mindestens ein erstes Kupplungselement (18 bis 21) und jedes Verbindungselement (12 bis 12l) mindestens ein zweites, zum mindestens einen ersten korrespondierendes Kupplungselement (60, 61) aufweist zum Verbinden des Verbindungselements (12 bis 12l) mit dem Trägerelement (10 bis 10d) in einer Kupplungsstellung und daß eines der beiden korrespondierenden Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) eine Kupplungsaufnahme (18 bis 21) und das andere einen in die Kupplungsaufnahme einführbaren Kupplungsvorsprung (60, 61) umfaßt.
3. Gestellsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) in Längsrichtung (14; 14a) des Trägerelements (10 bis 10d) erstrecken.
4. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (10 bis 10d) die Kupplungsaufnahme (18 bis 21) umfaßt und daß das Verbindungselement (12 bis 12l) den Kupplungsvorsprung (60, 61) umfaßt.
5. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente (10 bis 10d) und die Verbindungselemente (12 bis 12l) jeweils nur Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) vom gleichen Typ umfassen.
6. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) einen von einer Kreisform abweichenden Querschnitt aufweisen, insbesondere einen quadratischen.
7. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungswinkel (64) einen Wert aufweist, der einem ganzzahligen Teil von 360° entspricht, insbesondere 90°.
8. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verbindungselemente (12 bis 12l) des Systems identisch sind.
9. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 8 oder dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12 bis 12l) genau zwei Kupplungselemente (60, 61) umfaßt zum Verbinden des Verbindungselements (12 bis 12l) mit korrespondierenden Kupplungselementen (18 bis 21) des Trägerelements (10 bis 10d).
10. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12 bis 12l) relativ zu einander verschwenkbare Kupplungselemente (60, 61) aufweist.
11. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich Längslinien (62, 63) von jeweils zwei Kupplungselementen (60, 61) des Verbindungselements (12 bis 121) unter dem Kupplungswinkel (64) schneiden.
12. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12 bis 12l) einen Grundkörper (50) umfaßt und daß das mindestens eine zweite Kupplungselement (60, 61) an dem Grundkörper (50) angeordnet ist.
13. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsstellung einen Verbindungsknoten (80, 82) bildende Verbindungselemente (12 bis 12l) nur entlang von Kanten aneinander angrenzen.
14. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsstellung das Trägerelement (10 bis 10d) an einem Anschlag (66, 67) des Verbindungselements (12 bis 12l) anliegt oder das Verbindungselement (12 bis 12l) an einem Anschlag (22 bis 25) des Trägerelements (10 bis 10d) anliegt.
15. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement ein sich in seiner Längsrichtung erstreckendes Profil (10 bis 10d) umfaßt, das bezogen auf seine Längsachse (14, 14a) eine mehrzählige Symmetrie, vorzugsweise eine vierzählige Symmetrie aufweist.
16. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente (10 bis 10d) einen kreuzförmigen Querschnitt aufweisen.
17. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Trägerelemente (10 bis 10d) des Gestellsystems einen identischen Querschnitt aufweisen.
18. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente (10 bis 10d) sich in Längsrichtung (14, 14a) erstreckende Längskanäle (18 bis 21) aufweist und daß mindestens ein Endabschnitt von mindestens einem der Längskanäle (18 bis 21) eine Kupplungaufnahme des Trägerelements (10 bis 10d) bildet.
19. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente (10 bis 10d) zwei Enden aufweisen und daß mindestens eines der beiden Enden mit mindestens zwei, insbesondere vier Kupplungselementen (18 bis 21) versehen ist.
20. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Verbindungsknoten (80, 82) m bis zu sechs Trägerelemente (10 bis 10d) aufeinandertreffen und daß zum Verbinden der bis zu sechs Trägerelemente (10 bis 10d) bis zu zwölf Verbindungselemente (12 bis 12l) vorgesehen sind.
21. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mittels eines Verbindungselements (12 bis 12l) verbundene Trägerelemente (10 bis 10d) in der Verbindungsstellung verriegelbar sind.
22. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12 bis 12l) relativ zum Trägerelement (10 bis 10d) in der Kupplungsstellung, in der die beiden Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) miteinander verbunden sind, verriegelbar ist.
23. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Verriegelungselement vorgesehen ist zum Verriegeln des Verbindungselements (12 bis 12l) relativ zum Trägerelement (10 bis 10d) in der Kupplungsstellung.
24. Gestellsystem nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement an einem der beiden Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) angeordnet ist.
25. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement in der Kupplungsstellung von Trägerelement (10 bis 10d) und Verbindungselement (12 bis 12l) quer zur Längsrichtung (14, 14a) des Trägerelements (10 bis 10d) bewegbar ist.
26. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement zu einer Verriegelungselementaufnahme (76) an dem anderen der beiden Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) korrespondiert.
27. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement ein federnd vorgespanntes Kugeldruckstück umfaßt.
28. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement eine Schraube umfaßt.
29. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselementaufnahme eine Ausnehmung oder Durchbrechung (76) umfaßt.
30. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 23 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß Lagerungsmittel (70, 71) zum Lagern des Verriegelungselements an einem der Kupplungselemente (18 bis 21; 60, 61) vorgesehen sind.
31. Gestellsystem nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungsmittel (70, 71) eine quer zur Längsrichtung der Kupplungsaufnahme verlaufende Aufnahme oder Durchbrechung (76) umfassen.
32. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungsmittel (70, 71) einen Querschlitz (74, 75) aufweisen.
33. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestellsystem mindestens ein Fußelement (85, 86, 87) umfaßt zum Abstützen des Gestellsystems auf einem Untergrund und daß das Trägerelement (10 bis 10d) und/oder das Verbindungselement (12 bis 12l) eine Fußelementaufnahme (16, 84) umfassen.
34. Gestellsystem nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußelementaufnahme (16, 84) von den Kupplungselementen (18 bis 21; 60, 61) umgeben ist.
35. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußelementaufnahme (16, 84) in Längsrichtung (14, 14a) des Trägerelements (10 bis 10d) geöffnet ist.
36. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 33 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußelementaufnahme (16, 84) einen Gewindeabschnitt (84) umfaßt.
37. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 33 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußelement (85, 86, 87) relativ zum Trägerelement (10 bis 10d) in Längsrichtung (14, 14a) des Trägerelements (10 bis 10d) verstellbar ist.
38. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (12 bis 12l) und das Trägerelement 10 bis 10d) in der Kupplungsstellung drehfest verbunden sind.
39. Gestellsystem nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß Verdrehsicherungsmittel (58, 59) vorgesehen sind, daß die Verdrehsicherungsmittel (58, 59) in einer Einführstellung, in der das eine Kupplungselement (60, 61) in das andere Kupplungselement (18 bis 21) eingeführt ist, eine Verdrehung zwischen dem Verbindungselement (12 bis 12l) und dem Trägerelement (10 bis 10d) ermöglichen, und daß die Verdrehsicherungsmittel (58, 59) in der Kupplungsstellung eine Verdrehung zwischen dem Verbindungselement (12 bis 12l) und dem Trägerelement (10 bis 10d) verhindern.
40. Gestellsystem nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrehsicherungsmittel einen Zapfen (58, 59) und eine Zapfenaufnahme (38 bis 41) umfassen und daß der Zapfen (58, 59) am Verbindungselement (12 bis 12l) und die Zapfenaufnahme (38 bis 41) am Trägerelement (10 bis 10d) angeordnet sind oder umgekehrt.
41. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestellsystem mindestens eine Zubehörelementaufnahme (38 bis 41; 68) umfaßt, die an einem Trägerelement (10 bis 10d) und/oder einem Verbindungselement (12 bis 12l) angeordnet ist.
42. Gestellsystem nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Zubehörelementaufnahme (38 bis 41) an einem Längskanal (18 bis 21) eines Trägerelement (10 bis 10d) quer zur Längsrichtung (14, 14a) angrenzend angeordnet ist.
43. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Zubehörelementaufnahme eine in Längsrichtung (14, 14a) des Trägerelements (10 bis 10d) verlaufende Nut (38 bis 41) umfaßt und daß die Nut (38 bis 41) in einer Richtung quer zur Längsrichtung (14, 14a) geöffnet ist.
44. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß Verschlußelemente (58, 59) zum Verschließen der Zubehörelementaufnahmen (38 bis 41) vorgesehen sind.
45. Gestellsystem nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußelemente (58, 59) am Verbindungselement (12 bis 12l) angeordnet sind.
46. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 41 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Zubehörelementaufnahme eine Durchbrechung (68) umfaßt, insbesondere eine Querbohrung.
47. Gestellsystem nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechung (68) einen die Durchbrechung (68) seitlich öffnenden Querschlitz (69) aufweist.
48. Gestellsystem nach einem der Ansprüche 41 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zubehörelementaufnahmen (38 bis 41) der Trägerelemente (10 bis 10d) einsetzbare Zubehörelemente (88) vorgesehen sind, insbesondere einsteckbare Verkleidungen, zum vollständigen oder teilweisen Verschließen einer von mehreren mittels Verbindungselementen (12 bis 12l) verbundenen Trägerelementen (10 bis 10d) umbauten Fläche.
49. Gestellsystem nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Versteifungselemente (94 bis 94b) vorgesehen sind zum Versteifen eines von mehreren Verbindungselementen (12 bis 12l) und Trägerelementen (10 bis 10d) gebildeten Gestellsystems und daß die Versteifungselemente (94 bis 94b) jeweils zwei Verbindungselemente (12 bis 12l) verbindend an dem Gestellsystem montiert sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011113074A1 (de) * 2011-09-09 2013-03-14 Ips Insect Protect Systems Gmbh Gitterelement und System mit mehreren Gitterelementen
CN113653713A (zh) * 2021-07-21 2021-11-16 王伟俊 一种新型防变形型材
DE102023112488A1 (de) * 2023-05-11 2024-11-14 Ross Design Gmbh Möbelbausystem und Möbelstück

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