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DE19600654A1 - Systemhaus - Google Patents

Systemhaus

Info

Publication number
DE19600654A1
DE19600654A1 DE1996100654 DE19600654A DE19600654A1 DE 19600654 A1 DE19600654 A1 DE 19600654A1 DE 1996100654 DE1996100654 DE 1996100654 DE 19600654 A DE19600654 A DE 19600654A DE 19600654 A1 DE19600654 A1 DE 19600654A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modules
wall
house according
system house
module
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996100654
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg R Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1996100654 priority Critical patent/DE19600654A1/de
Publication of DE19600654A1 publication Critical patent/DE19600654A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material
    • E04B1/043Connections specially adapted therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/02Dwelling houses; Buildings for temporary habitation, e.g. summer houses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Systemhaus, welches aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt ist.
Insbesondere für gewerbliche Bauten ist die Verwendung von genormten Wandteilen oder Wandmodulen seit längerem bekannt. Dabei wird meist zunächst eine Tragstruktur errichtet, mit der die Module dann verbunden werden. Für vorwiegend nicht gewerbliche genutzte Häuser, also Häuser, die einen hohen Wohnkomfort bieten müssen, wie Einfamilien- oder Mehrfamilienhäuser, aber auch Kindergärten, haben sich solche Systemhäuser bisher nicht durchgesetzt, da ihr ästhetisches Aussehen nicht voll zufriedenstellt bzw., wenn eine gute Raumästhetik und ein guter Wohnkomfort erzielt werden sollen, umfangreiche handwerkliche Arbeiten erforderlich sind, die Kostenvorteile zusammenschrumpfen lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Haus zu schaffen, welches anpaßbar an vielfältige Anwendungen kostengünstig herstellbar ist und mit dem ein ansprechendes Aussehen verbunden mit hohem Komfort erzielt wird.
Diese Aufgabe wird mit einem Systemhaus gemäß dem Hauptanspruch gelöst. Unter Modul werden im folgenden Bauteile verstanden, deren Abmessungen sich in ein Rastermaß fügen, wobei kleinere Module Einzelfelder des Rasters füllen und größere Module mehrere Rasterfelder umfassen. Das erfindungsgemäße Systemhaus erfordert keinen vorherigen Aufbau einer Tragstruktur, da die Außenwandmodule durch ihre Verbindung nach unten und nach oben sowie mit seitlich anschließenden Modulen ein stabiles, selbsttragendes Flächengerüst ergeben. Es versteht sich, daß Innenwandmodule ähnlich wie die Außenwandmodule nach unten von Haltegliedern unverrückbar gehalten bzw. mit Zugankern verspannt sein können, insbesondere solche Innenwandmodule, die später nicht mehr in ihrer Lage verändert werden sollen, so daß sie ebenfalls Tragfunktion übernehmen.
Die Ansprüche 2 und 3 sind auf besonders vorteilhafte Ausführungsformen der Außenwandmodule gerichtet, mit denen benachbarte Außenwandmodule aneinander befestigt werden können.
Die Ausbildung der Außenwandmodule gemäß dem Anspruch 4 ermöglicht eine kostengünstige Anbringung von Deckenmodulen, Trägern usw.
Mit den Merkmalen der Ansprüche 5 bis 7 wird erreicht, daß Leitungen zur Versorgung einzelner Räume, wie Wasserleitungen, Heizungsleitungen, Lüftungsleitungen, Unterdruckleitungen, elektrische Leitungen usw. in besonders einfacher Weise montiert oder bereits vorgefertigt in die Module eingearbeitet werden können.
Mit den Eckmodulen gemäß dem Anspruch 8 wird eine besonders hohe Stabilität des Systemhauses erreicht.
Die Merkmale der Ansprüche 9 bis 11 kennzeichnen den grundsätzlichen Aufbau von Innenwandmodulen, die in einfacher Weise eingebaut und nachträglich wieder ausgebaut und an anderer Stelle eingebaut werden können, so daß der Grundriß des Systemhauses an unterschiedliche Anforderungen angepaßt werden kann.
Die Merkmale der Ansprüche 12 und 13 kennzeichnen Innenverkleidungsmodule, die das manuelle oder maschinelle Auftragen dicker Putzschichten überflüssig machen.
Mit den Merkmalen des Anspruchs 14 wird ein kostenintensiver Außenputz des Systemhauses überflüssig.
Mit den Merkmalen der Ansprüche 15 und 16 lassen sich Türen oder Fenster auf kostengünstige Weise und flexibel an den jeweiligen Bedarf anpaßbar anbringen.
Der Anspruch 17 kennzeichnet einen kostengünstigen und außerordentlich funktionsgerechten Aufbau des Bodens.
Die Ansprüche 18-20 sind auf vorteilhafte Ausbildungen des Daches des Systemhauses gerichtet.
Insgesamt läßt sich das erfindungsgemäße Systemhaus aus industriell vorgefertigten und bereits weitgehend an die jeweilige Verwendung angepaßten Modulen fertigen, wobei beim Aufbau des Systemhauses vor Ort nur wenig kostenintensive handwerkliche Arbeit erforderlich ist und eine nachträgliche Flexibilität zur Anpassung des Systemhauses an sich ändernde Anforderungen gegeben ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und mit weiteren Einzelheiten erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 Beispiele perspektivischer Ansichten von Häusern, die mit den erfindungsgemäßen Modulen aufgebaut werden können,
Fig. 2 Beispiele von Außenwandmodulen,
Fig. 3 Beispiele von Verbindungen an Außenwandmodulen,
Fig. 4 eine Vorrichtung zum gegenseitigen Verspannen von Außenwandmodulen,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht nebeneinander angeordneter und noch nicht verbundener Außenwandmodule und eines Eckmoduls,
Fig. 6 die Verbindung eines Innenwandmoduls mit einem Außenwandmodul,
Fig. 7 ein Türmodul,
Fig. 8 unterschiedliche Module zum Einsetzen zwischen zwei Außenwandmodule und die Verbindung der Module mit den Außenwandmodulen,
Fig. 9 die Anbringung von Verkleidungsmodulen an Außenwandmodulen,
Fig. 10 Beispiele von Befestigungen eines Außenwandmoduls auf einer Unterlage,
Fig. 11 die Anbringung eines Deckenmoduls auf einem Außenwandmodul,
Fig. 12 ein Beispiel für den Aufbau des Bodens und
Fig. 13 ein Beispiel für den Dachaufbau.
Fig. 1 zeigt Beispiele von erfindungsgemäßen Systemhäusern mit unterschiedlicher Form, unterschiedlicher Höhe usw. Dabei werden rechteckige Außenwandmodule 2, dreieckige Außenwandmodule 4, trapezförmige Außenwandmodule 6 und rechteckige Dachmodule 8, eingesetzt. Die Oberseiten bzw. Oberränder der dreieckigen Außenwandmodule 4 bzw. der trapezförmigen Außenwandmodule 6 definieren jeweils die Dachschräge. Es versteht sich, daß Fig. 1 nur eine kleine Auswahl möglicher Formen und Grundrisse ist.
Fig. 2 zeigt etwas genauer unterschiedliche Außenwandmodule und wie diese aneinandergesetzt werden können. Wie ersichtlich, gibt es rechteckige Außenwandmodule 2a bis 2e unterschiedlicher Breite und Höhe, trapezförmige Außenwandmodule 6a, 6b unterschiedlicher Höhe und ein Eckmodul 10, an das Außenwandmodule derart angeschlossen werden können, daß rechteckig zueinanderlaufende Außenwände gebildet sind. Es versteht sich, daß auf Fig. 2 nur ein kleines Beispiel möglicher Formen zeigt.
Fig. 3 zeigt Details des Aufbaus von Außenwandmodulen und deren gegenseitige Verbindung. Gemäß Fig. 3a ist in jedes Außenwandmodul 2 eine Hohlprofilschiene 12 integriert, beispielsweise eingegossen, die zur Stirnseite hin mit einem Schlitz 14 ausgebildet ist. Der Schlitz 14 weist beispielsweise in regelmäßigen Abständen angeordnete, erweiterte Ausnehmungen 16 auf. Zur Verbindung der in die benachbart zueinander angeordneten Außenwandmodule 2 integrierten Hohlprofilschienen 12 sind Verbindungsglieder 18 vorgesehen.
Gemäß Fig. 3a kann bei in gegenseitiger Anlage befindlichen Hohlprofilschienen 12 der benachbarten Außenwandmodule 2 durch die Ausnehmung 16 hindurch ein insgesamt hantelförmig ausgebildetes Verbindungsglied 18 in eine der Hohlprofilschienen 12 eingesetzt und dann nach unten bewegt werden, wobei es die andere Hohlprofilschiene 12 formschlüssig erfaßt, so daß beide Außenwandmodule 2 aneinander befestigt sind (Fig. 3b).
Gemäß Fig. 3c weist das hantelförmige Verbindungsglied 18 ein Gewindeloch 20 auf, in das eine Stiftschraube 22 eingeschraubt ist, mittels der das Verbindungsglied 18 an der gemäß Fig. 3c linken Hohlprofilschiene 12 festsetzbar ist. Auf diese Weise können an einem bereits montierten Außenwandmodul mehrere Verbindungsglieder 18 befestigt werden, in die dann die Hohlprofilschiene 12 des weiteren einzubauenden Außenwandmoduls eingeschoben wird, indem diese mit ihren Ausnehmungen auf das Verbindungsglied 18 aufgeschoben und dann abgesenkt wird oder durch von oben erfolgendes, senkrechtes Einbringen in Eingriff mit den Verbindungsgliedern 18 gebracht wird.
Fig. 3d zeigt eine Ausführungsform, bei der das hantelförmige Verbindungsglied 18 mit zwei ungleichgroßen Endscheiben ausgebildet ist, von denen die gemäß Fig. 3d rechte in einer kleineren Hohlprofilschiene 12 aufgenommen ist, die beispielsweise in den Rahmen eines Fensters integriert ist.
Fig. 4 zeigt eine Möglichkeit, wie benachbarte, mit Hohlprofilschienen 12 versehene Außenwandmodule 2 gegenseitig verspannt werden können. Dazu ist das Außenwandmodul 2 mit seitlichen Öffnungen 24 versehen, die sich durch die Hohlprofilschiene 12 hindurchstrecken. In die seitlichen Öffnungen 24 ist von einer Seite her ein Spannglied 26 eintreibbar, welches schräge Auflauframpen 28 aufweist. Wenn in die Hohlprofilschiene 12 in Höhe der seitlichen Öffnungen 24 die Scheibe eines hantelförmigen Verbindungsgliedes 18 eingreift, wird diese Scheibe beim Eintreiben des Spanngliedes von dem Spannglied untergriffen und dann mit zunehmendem Eintreiben der Auflauframpen zunehmend in die Hohlprofilschiene 12 hineingezogen, so daß das Außenwandmodul 2 mit dem nicht dargestellten, benachbarten Außenwandmodul verspannt wird und in eine stabile gegenseitige Anlage kommt.
Fig. 5 zeigt nebeneinander angeordnete und noch nicht miteinander verbundene Außenwandmodule 2 und ein Eckmodul 10 mit weiteren Einzelheiten. Jedes Außenwandmodul 2 weist einen im Abstand von dessen Unterrand verlaufenden Horizontalkanal 30 auf, der auch in dem Eckmodul 10 vorgesehen ist. Von dem Horizontalkanal 30 gehen Vertikalkanäle 32 und 34 unterschiedlicher Abmessungen aus. Die Kanäle 30, 32 und 34 sind zur Aufnahme von Versorgungsleitungen vorgesehen, wie Kalt- und Warmwasser, Heizung, Gas, Strom usw . . Der groß bemessene Vertikalkanal 34 beispielsweise ist zur Aufnahme von Abwasserrohren vorgesehen, d. h. das zugehörige Außenwandmodul liegt unterhalb, beispielsweise einer Toilette. An ihren Oberrändern sind die Außenwandmodule 2 und das Eckmodul 10 mit einem Absatz 36 versehen, so daß auf die Module Deckenmodule, Träger oder ähnliches in sicherer Weise auflegbar sind. Die Bodenflächen der Absätze 36 und die Innenseiten der Außenwandmodule 2 sind mit Löchern 38 versehen, deren Funktion im weiteren erläutert werden wird. Nahe ihrem Unterrand weisen die Außenwand­ module Öffnungen 40 auf, deren Funktion ebenfalls im folgenden erläutert werden wird.
Fig. 6 zeigt ein Außenwandmodul 2, mit dem ein Innenwandmodul 42 verbunden ist, das ebenfalls mit einem Horizontalkanal 30 und Löchern 38 ausgebildet ist. Die Höhe des Innenwandmoduls 42 ist derart, daß der Oberrand des Innenwandmoduls 42 bündig zum Boden des Absatzes 36 ist. Wie insbesondere aus Fig. 6b, die eine Schnittansicht der Fig. 6a, geschnitten in Höhe eines Loches 38 ist, zeigt, ist das Loch 38 das innere, mit Gewinde versehene Loch einer in das Außenwandmodul 2 eingegossenen oder sonstwie in ihm befestigten Hülse 44. In die Hülse 44 ist eine Stiftschraube 46 derart eingeschraubt, daß sie leicht über das Außenwandmodul 2 hinaus vorsteht. Das Innenwandmodul 42 weist an seiner Stirnseite eine Hohlprofil­ schiene 12 auf, und ist von einer Seite her mit einer Öffnung 24 ausgebildet, die sich in die Hohlprofilschiene 12 hineinerstreckt und in einem in Fig. 6b nicht dargestellten Schlitz zur Stirnseite hin endet.
Zum Befestigen des Innenwandmoduls 42 an dem Außenwandmodul 2 kann das Innenwandmodul 42 gemäß Fig. 6b von oben her, d. h. waagrecht längs des Außenwandmoduls 2 in seine Lage gemäß 6b bewegt werden. Anschließend wird in die Ausnehmung 24 eine Rändelmutter 48 eingebracht und mittels eines geeigneten Werkzeugs auf die Stiftschraube 46 aufgeschraubt, wodurch das Innenwandmodul 42 mit dem Außenwandmodul 2 verspannt wird. Es versteht sich, daß auch andere Konstruktionen möglich sind, beispielsweise in die Öffnung 24 eingesetzte Exzenter, die einen Kopf einer in diesem Fall in die Hülse 44 eingeschraubten Kopfschraube umgreifen. Wie aus Fig. 6b weiter ersichtlich, kann sich von der Hohlprofilschiene 12 aus eine weitere Hülse 38 einwärts in das Innenwandmodul 42 erstrecken, so daß im Innenwandmodul 42 ein Loch 38 zum Einschrauben eines Verbindungsgliedes vorgesehen ist. Ebenso wie die Außenwandmodule 2 können die Innenwandmodule 42 an ihren beiden Stirnseiten mit Hohlprofilschienen 12 versehen sein oder aber an je einer Stirnseite mit einer Hohlprofilschiene und an der anderen Stirnseite lediglich mit Löchern zum Einschrauben von Verbindungsgliedern. Wesentlich ist, daß Innenwandmodule 42, die nach Fertigstellung des Systemhauses zur Veränderung des Grundrisses wieder ausbaubar sein sollen, waagrecht in ihre Endlage gebracht werden können und dort festgelegt werden.
Fig. 7 zeigt ein Beispiel eines Türmoduls, das zwischen zwei Außenwand- oder Innenwandmodulen anbringbar ist. Insgesamt weist das Türmodul zwei Rahmenteile 50 und 52 auf, die im dargestellten Beispiel mit integrierten Hohlprofilschienen 12 zum Anbringen an benachbarten Wandmodulen versehen sind. Beide Rahmenteile sind mit rechtwinkeligen Ausnehmungen 54 bzw. 56 ausgebildet. In die Ausnehmungen ist zur oberen Verblendung ein Blendenbauteil 58 und/oder, falls nicht die gesamte Öffnung verwendet wird, wenn die Rahmenteile beispielsweise ein Fenster tragen sollen, ein unteres Blendenbauteil 60 einsetzbar. Fig. 7b zeigt, wie nach Einbau des Blendenbauteils 58 ein Türblatt 62 am linken Rahmenteil 52 montiert ist. Es ist ersichtlich, daß das gleiche Türblatt auch rechtsseitig anscharniert werden könnte, da die Anlageflächen lediglich durch die Ausnehmungen gebildet sind, die gegebenenfalls mit Dichtungen versehen werden können.
Fig. 8a zeigt schematisch unterschiedliche Module, die in einem Ausschnitt zwischen zwei Wandmodulen eingebracht werden können, wie ein weiteres Wandmodul 64, ein Türmodul 66 mit sich über die ganze Höhe erstreckende Türe, ein Türmodul 68 mit sich nur über einen Teil der Höhe erstreckenden Türe oder ein Verblendungsmodul 70. Gemäß Fig. 8b ist das Rahmenbauteil 52, an dem das Türblatt 62 angebracht ist, insgesamt zweiteilig aufgebaut und weist ein Rahmenaußenteil 72 und eine Innenblende 74 auf. Das Wandmodul, das ein Außenwandmodul oder ein Innenwandmodul sein kann, weist ein Loch 38 auf, das durch das Innengewinde einer Hülse 44 gebildet ist. Das Rahmenaußenteil 72 ist mit einer abgestuften Bohrung 76 versehen, an der sich der Kopf einer in die Hülse 44 eingeschraubten Kopfschraube 78 abstützt. Auf diese Weise kann das Rahmenaußenteil 72 sicher an dem Wandmodul befestigt werden. Die abgestuften Bohrungen können nach Befestigung des Rahmenaußenteils 72 mittels der Innenblende 74 unsichtbar verdeckt werden. Es versteht sich, daß auch Einrichtungen vorgesehen sein können, mit denen ein gegebenenfalls erforderlicher Abstand zwischen dem Rahmenaußenteil 72 und dem Wandmodul zur Justierung der Größe der Türöffnung vorgesehen sein können, beispielsweise Einstellschrauben, mit denen sich das Rahmenaußenteil 72 am Wandmodul abstützt.
Zur ästhetisch einwandfreien Gestaltung des Übergangs zwischen Rahmenteil 52 und Wandmodul sind beispielsweise auf das Wandmodul aufgeklebte Verblendprofile 80 vorgesehen, die in entsprechende, im Rahmenteil 52 ausgebildete Nuten 82 eingriffen. Die Verblendprofile 80 können wandmodulseitig durch eine Putzschicht 84 oder ein Verkleidungsmodul 86 abgedeckt sein.
Fig. 9 zeigt, wie die Wandmodule mit den vorgefertigten Leitungskanälen und Leitungen sowie die Übergänge zwischen den Wandmodulen und Boden- und Deckenmodulen auf einfache Weise durch Verkleidungsteile kostengünstig und ästhetisch einwandfrei abgedeckt werden können. Dazu sind in auf die Außenwandmodule 2 aufgelegte Deckenmodule 88 und in an die Wandmodule angrenzenden Bodenmodulen 90 unmittelbar an die Wandmodule angrenzend Nuten 92 bzw. 94 ausgebildet. In diese Nuten 92 und 94 können in an sich bekannter Weise Innenverkleidungsmodule 96 eingesetzt werden, indem diese zunächst unter Anheben in die obere Nut 92 eingeschoben und dann unter Absenken in die untere Nut 94 eingesetzt werden. Es versteht sich, daß die Tiefe der oberen Nut 92 größer ist als die der unteren Nut 94. Wie ersichtlich, ist das Innenverkleidungs­ modul 96 bereits mit Aussparungen (98) versehen, die in den Wandmodulen 2 vorgesehenen Ausnehmungen zum Anbringen von Schaltern, Steckdosen, Wasserarmaturen usw. entsprechen.
Der obere Außenrand des Außenwandmoduls 2 wird ebenso wie dessen Unterrand von Profilteilen 98 bzw. 100 verdeckt, die Nuten bilden, die in ähnlicher Weise in Außenverkleidungsmodule 102 einsetzbar sind.
Fig. 10 zeigt die Befestigung von Außenwandmodulen 2 in senkrechter Richtung. Gemäß Fig. 10a steht ein Außenwandmodul 2 auf einem Fundament 102, das auch ein weiteres Außenwandmodul, beispielsweise eines Parterregeschosses sein könnte. Das Fundament 102 ist mit einem Absatz 36 ähnlich dem Absatz 36 der Fig. 5 ausgebildet, in dem ein Deckenmodul 88 aufliegt. Wie ersichtlich, ist am Innenrand des Absatzes 36 eine Erhebung 106 ausgebildet, die in die Nut 92 einragt, wodurch der definierte Einbau des Deckenmoduls 88 vereinfacht ist. Im Boden des Absatzes 36 ist, vorzugsweise in Form des Innengewindes einer eingegossenen Hülse, ein Loch 38 ausgebildet, mit dem ein Loch 104 des Deckenmoduls 88 fluchtet. In das Loch 38 ist ein als Zuganker (106) ausgebildetes Halteglied eingeschraubt, dessen Kopf 108 in ein im Unterrand des Außenwandmoduls 2 ausgebildetes Loch 110 einragt. Quer zu dem Loch 110 erstreckt sich die Öffnung 40 (Fig. 5), in die ein mit Auflauframpen (28) ausgebildetes Spannglied 26 (Fig. 10b) eintreibbar ist.
Fig. 10c zeigt einen Ausschnitt der Fig. 10a, geschnitten in einer dem Gewindeschaft des Zugankers 106 enthaltenen Ebene und gesehen gemäß Fig. 10a von rechts.
Fig. 10d zeigt ein in das Außenwandmodul 2 eingegossenes Bauteil 114, in welchem das Loch 110 und die Ausnehmung 112 gebildet sind.
Es versteht sich, daß zahlreiche Abänderungen der beschriebenen Art der Befestigung der Unterseite eines Außenwandmoduls 2 möglich sind. Beispielsweise kann ein Zuganker gebildet sein, indem in das Fundament 102 nach oben vorstehende Gewindestangen eingegossen sind, auf die die Köpfe 108 in Form eigener Bauteile nachträglich aufgeschraubt werden, wobei gleichzeitig das Deckenmodul 88 mit dem Fundament 102 verspannt wird. Auch können die Unterseiten der Außenwandmodule 2 geschlitzt sein, so daß ein Außenwandmodul 2 seitlich unter Anlage auf dem Fundament bzw. einem Deckenmodul in den Zuganker einschiebbar ist. Wenn die Gewindestangen nicht mit Köpfen versehen sind, können sie einfach in entsprechend ausgebildete Löcher der Außenwandmodule bei deren senkrechtem Einsetzen einragen, wodurch die Außenwandmodule definiert und unverrückbar stehen.
Fig. 11 zeigt ganz ähnlich zu Fig. 10, wie in einem am Oberrand eines Außenwandmoduls 2 ausgebildeten Absatz 36 als Zuganker 106 dienende Schraubbolzen eingeschraubt werden, die durch entsprechende Löcher eines Deckenmoduls 88 durchragen. Im Beispiel der Fig. 11c liegt auf dem Außenwandmodul 2 sowie dem Deckenmodul 88 ein Dachbalken 116, wobei die ganze Anordnung mittels einer auf den Schraubbolzen aufgeschraubten Mutter 1 18, die zusammen mit dem Schraubbolzen den Zuganker 106 bildet, sicher verspannt ist.
Fig. 12 zeigt ein Beispiel eines Bodenaufbaues des erfindungsgemäßen Systemhauses. In dem Horizontalkanal 30 verlaufen Heizleitungen 120, von denen Heizleitungen 122 abgehen, die über dem tragenden Bodenmodul 90 innerhalb einer Isolierschicht 124 verlaufen, die auf dem Bodenmodul 90 aufliegt und zur Aufnahme der Heizleitungen 122 mit Kanälen 126 versehen ist. Die Isolierschicht 124 besteht vorteilhafterweise aus vorgefertigten Platten. Auf die Isolierschicht 124, die beispielsweise der Trittschallisolierung dient, sind Estrichplatten 128 aufgeklebt, auf die wiederum die eigentlichen Bodenbelagplatten 130, beispielsweise ein Fertigparkett oder ein Teppichboden, aufgeklebt sind. Der Boden ist in außerordentlich einfacher Weise und mit nur sehr geringem Aufwand vor Ort herstellbar, da alle Teile weitgehend vorgefertigt werden können. Es versteht sich, daß die Nut 94 gemäß Fig. 9 im dargestellten Beispiel in der Bodenbelagplatte 130 ausgebildet ist.
Fig. 13 zeigt ein Beispiel für einen vorteilhaften Dachaufbau, gemäß Fig. 13a in auseinadergezogener, perspektivischer Darstellung und gemäß Fig. 13b im Schnitt.
Das Bauteil 140 ist beispielsweise der Oberrand eines trapezförmigen Außenwandmoduls 6 (Fig. 1) oder ein Dachbalken 116 (Fig. 11). Ein Dachmodul 8 hat folgenden Aufbau: Eine Dämmschicht 142 ist von einer unmittelbar der Witterung ausgesetzten Außenschicht 144 durch eine isolierende Luftschicht 146 getrennt. Die Luftschicht 146 ist dadurch gebildet, daß die Außenschicht 144 auf der Dämmschicht 14 unter Zwischenanordnung von Latten 148, die mit der Dämmschicht 142 einteilig ausgebildet sein können, aufliegt. In Fig. 13a gestrichelt dargestellt sind Sperrfolien, die Dampfsperren bilden und je nach Konstruktion außen oder innen auf der Dämmschicht 142 ausgebildet sind. Die Außenschicht (144) endet an ihrer dem Bauteil 140 zugewandten Seite in einem seitlich abgekanteten Verblendungsteil 150. Weiter ist ein längs der Außenseite des Bauteils 140 laufendes Seitenblendteil 152 vorgesehen, das dem Verblendungsteil 150 benachbart ebenfalls abgekantet ist. Das Bauteil 140 ist seitlich mit je einem Absatz 154, 156 ausgebildet, der auf einer Seite das Verblendungsteil 150 und auf der anderen Seite die Dämmschicht 142, die durch entsprechende Verstärkungen als tragende Schicht ausgebildet ist, aufnehmen. An seiner Oberseite ist das Bauteil 140 mit einer Nut 158 ausgebildet, in die die abgekanteten Enden des Seitenverblendungsteils 152 und des Verblendungsteils 150 einragen. Es versteht sich, daß die Nut 158 witterungsfest ausgekleidet ist, so daß sie Wasser nach unten in eine nicht dargestellte Dachrinne abströmen läßt. Die sichere Befestigung der gesamten Anordnung erfolgt in an sich bekannter Weise, beispielsweise mittels Laschen 160 (Fig. 13b), die mittels Nägeln 162 an dem Bauteil 140 befestigt werden. Die Außenschicht 144 kann durch ein Wellblech, durch großflächige Platten, durch Dachziegel usw. gebildet sein, wobei die Dachziegel eine vorgegossene großflächige Platte bilden können. Gemäß Fig. 13b ist in die Außenschicht 144 ein Solarmodul 164 integriert, das photovoltarisch oder solartermisch arbeiten kann oder beide Energieformen nutzen kann. Es versteht sich, daß das Solarmodul 164 derart ausbildbar und in das Dach integrierbar ist, daß in seinem Bereich keine weitere witterungsfeste Außenschicht erforderlich ist.
Wie sich aus der vorstehenden beispielhaften Beschreibung des erfindungsgemäßen Systemhauses ergibt, ist das Systemhaus hinsichtlich seiner Einzelteile und seiner Montage außerordentlich kostengünstig und während seiner Gebrauchsdauer an jeweils sich ändernde Anforderungen, beispielsweise eine andere Zimmeraufteilung, anpaßbar.
Die Außenwandmodule sind beispielsweise hochstabile Bauteile mit guten Isoliereigenschaften, die einschichtig oder aus mehreren Schichten gegossen werden, wobei beispielsweise Blähbeton verwendbar ist. Die Innenwandmodule sind leichter, akustisch gut isolierend und nur dort tragend, wo es für die Stabilität des Hauses erforderlich ist. Die Außenwandmodule werden nach Einbau von Boden- bzw. Deckenmodulen von oben eingefahren und fixiert, wobei die eingegossenen Hohlprofilschienen eine sichere gegenseitige seitliche Befestigung ermöglichen. Es versteht sich, daß jeweils nur eine Seite eines Außenwandmoduls mit einer Hohlprofilschiene versehen sein muß. Es genügt, wenn die andere Seite mit Löchern zum Einschrauben bzw. Einbringen von Verbindungsgliedern, beispielsweise Zugankern, versehen ist. Die Innenwandmodule sind, zumindest soweit sie keine Tragfunktion übernehmen, so ausgebildet, daß sie seitlich einbringbar und nachträglich wieder ausbaubar sind. Alle Wandmodule können mit Kanälen zur Aufnahme der notwendigen Wasser-, Gas-, Luft- oder elektrischen Leitungen vorgefertigt werden, wobei in der Fertigung eine unmittelbar den Bauplan aufnehmende Rechnersteuerung einsetzbar ist. Durch die vorgesehenen Verbindungselemente sind die Wandmodule in ihrer Lage außerordentlich genau definiert, wodurch an ihren Stirnseiten vorgesehene Dichtungen sicher funktionieren bzw. nur ein Minimum an Dichtmaterial, wie Dichtschaum oder Silikonkautschuk nachträglich erforderlich ist. Durch diese genaue Fixierung ist es möglich, die erfindungsgemäßen Tür- und Fenstermodule zu verwenden, die keinen vorgefertigten, in sich geschlossenen Rahmen aufweisen. Es versteht sich, daß auch andere Module einsetzbar sind, bei denen eine Tür oder ein Fenster innerhalb eines Ausschnitts eines Wandmoduls angebracht ist. Nach Einbringen bzw. Anschließen und Verbinden der Leitungen ist es nicht erforderlich, die Wandmodule zu verputzen, da ihre-ästhetisch einwandfreie Gestaltung mit Hilfe der einsteckbaren Verkleidungsmodule erfolgen kann. Selbstverständlich ist es möglich, das Haus außen und innen fugenfrei zu verputzen, wobei die jeweiligen Oberflächen derart ausgebildet sind, daß Putz an ihnen gut anhaftet, und an benachbarten Modulteilen Folien zur Überbrückung der Fugen angebracht werden.

Claims (20)

1. Systemhaus, welches aus vorgefertigten Modulen zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß Außenwandmodule (2) an ihrer Unterseite Löcher (110) zur Aufnahme von Haltegliedern (106), am wenigstens einer ihrer Stirnseiten eine zur Stirnseite hin offene Hohlprofilschiene (12) zur Aufnahme von Verbindungsgliedern (18) und an ihrer Oberseite Löcher (38) zum Einbringen von Haltegliedern (106) aufweisen.
2. Systemhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandmodule seitliche, durch die hohe Profilschiene (12) hindurchgehende Öffnungen (24) zum Einbringen von Spanngliedern (26) zum Verspannen der Verbindungsglieder (18) aufweisen.
3. Systemhaus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandmodule (2) an einer Stirnseite Löcher (16; 38) aufweisen, in die Verbindungsglieder (18; 46, 48) einbringbar sind.
4. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandmodule (2) an ihrer Oberseite einen längs der gesamten Lange verlaufenden Absatz (36) zur Aufnahme von Deckenmodulen (8), Trägern usw. aufweisen.
5. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch Außenwandmodule (2), die an ihrer Innenseite im Abstand vom Unterrand einen Horizontalkanal (30) aufweisen.
6. Systemhaus nach einem der Ansprüche von 1 bis 5, gekennzeichnet durch Außenwandmodule (2), die an ihrer Innenseite wenigstens einen Vertikalkanal (32, 34) aufweisen.
7. Systemhaus nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kanälen (30, 32, 34) vorgefertigte Leitungen aufgenommen sind.
8. Systemhaus nach einem der Ansprüche von 1 bis 7, gekennzeichnet, durch Eckmodule (10) zum Anschließenden von Außenwandmodulen (2) an zwei Stirnseiten.
9. Systemhaus nach einem der Ansprüche von 1 bis 8, gekennzeichnet, durch Außenwandmodule (2), die an ihrer Innenseite Löcher (38) zum Einbringen von Wandbolzen (46, 48) zum Anschließen von Innenwandmodulen (42) aufweisen.
10. Systemhaus nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandmodule (42) an ihren Stirnseiten den in der Innenseite der Außenwandmodule (2) einbringbaren Wandbolzen (46, 48) entsprechende Löcher (38) und von ihren Flachseiten ausgehende Öffnungen (24) aufweisen, in die Spannglieder (26) zum Spannen der Wandbolzen einsetzbar sind.
11. Systemhaus nach einem der Ansprüche 9 oder 10 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandmodule (42) mit den Horizontalkanälen (30) der Außenwandmodulen (2) entsprechenden Horizontalkanälen (30) versehen sind.
12. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an Bodenmodulen (90) und Deckenmodulen (88) den Innenseiten der Außenwandmodule (2) und Innenwandmodule (42) benachbart Nuten (92, 94) ausgebildet sind, in die Innenverkleidungsmodule (96) einsetzbar sind.
13. Systemhaus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den vorgefertigten Innenverkleidungsmodulen (96) Aussparungen (98) zum Anbringen von Anschlußelementen für in den Wandmodulen verlegte Leitungen ausgebildet sind.
14. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß außenseitig an einem Außenwandmodul (2) längs dessen Oberrand und Unterrand Profilteile (98, 100) vorgesehen sind, in die Außenverkleidungsmodule (102) einsetzbar sind.
15. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch Tür- und/oder Fenstermodule mit seitlichen Rahmenteilen (50, 52), die an benachbarten Modulen anbringbar sind und die Ausnehmungen (54, 56) zur Anlage eines Türblattes (62) oder Fensterflügels und/oder zum Einschieben von Verblendteilen (58) zum Verbinden der Rahmenteile aufweisen.
16. Systemhaus nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenteile (50, 52) mit Nuten (82) versehen sind, welche mit den Flachseiten der benachbarten Module fluchten und in welche Verblendprofile (80) einschiebbar sind, die einen Spalt zwischen Rahmenteil und benachbartem Modul überdecken.
17. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen Bodenaufbau derart, daß Bodentragmodule (90) auf ihrer Oberseite eine Isolierschicht (124) aufweisen, die gegebenenfalls mit Kanälen (126) zur Aufnahme von Bodenheizleitungen (122) ausgebildet sind, und daß auf die Isolierschicht Estrichplatten (120) und auf die Estrichplatten Bodenplatten (130) aufgeklebt sind.
18. Systemhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß dreieckige oder trapezförmige Außenwandmodule (4, 6) vorgesehen sind, auf deren Oberende der Dachmodule (8) aufsetzbar sind.
19. Systemhaus nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachmodule (8) eine Dämmschicht (142) und im Abstand davon eine Außenschicht (144) aufweisen, daß die Dachmodule auf dem Boden eines Absatzes (158) des sie tragenden Bauteils (140) aufruhen, die Dachmodule seitlich abgekantete Verblendungsteile (150) aufweisen, die in eine wasserdicht ausgekleidete Nut (158) an der Außenseite des Bauteils (140) eingreifen und in die Nut von der anderen Seite her ein Seitenverkleidungsteil (152) eingreift, welches die obere Außenkante des Bauteiles abdeckt.
20. Systemhaus nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß in das Dachmodul (8) ein Solarmodul (164) zur Ausnutzung von Sonnenenergie integriert ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19848887C1 (de) * 1998-10-23 2000-10-26 Bernd Sperber Wandbauelement und Anschlußdose
AT410688B (de) * 1996-11-21 2003-06-25 Evg Entwicklung Verwert Ges Bauelement
CN112627433A (zh) * 2019-10-08 2021-04-09 中筑建科(北京)技术有限公司 便于墙面设施安装的预制条板
CN114562001A (zh) * 2022-02-28 2022-05-31 宁夏极客空间建筑科技有限公司 一种装配式预制系统卫浴防水底盘

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