DE29906434U1 - Transportables und elementiertes Raummodulsystem - Google Patents
Transportables und elementiertes RaummodulsystemInfo
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Description
Herr F. Akuffo, Ziegenhainer Str. 3, 34576 Homberg/ Efze
Herr H.Hügues, Bremerstr. 1, 34369 Hofgeismar
Herr H.Hügues, Bremerstr. 1, 34369 Hofgeismar
Die Erfindung betrifft ein vollständig elementiertes Raummodulsystem, dessen einzelne
Raummodule zum Transport im Straßenverkehr geeignet sind und das sich am Einsatzort zu größeren Komplexen zusammenbauen läßt.
Es ist bekannt Gebäude dadurch transportfähig zu machen, daß das Gebäude so
unterteilt wird, daß die Teile eine Breite besitzen, die im wesentlichen der Breite eines
Normcontainers entspricht und daß diese Gebäudeteile dann entsprechend
transportiert werden.
transportiert werden.
Durch diese Unterteilung ergeben sich verschiedene Nachteile. So wird die Stabilität
reduziert und es ist notwendig Versteifungen für den Transport einzubauen, die nur
für den Transport nutzbar sind und nach dem Aufbau nutzlos werden.
Durch die Unterteilung des Gebäudes in mehrere Teile ergibt sich eine Vielzahl von
Fugen, die an der Baustelle geschlossen werden müssen. Es entsteht hierdurch ein
zusätzlicher Arbeitsaufwand, der sich nicht ergeben würde, wenn die Verbindung der
einzelnen Raummodule so vorgefertigt wäre, daß mit dem Aneinanderstellen der einzelnen Teile auch der Fugenanschluß gewährleistet würde.
Durch die Unterteilung des Gebäudes in mehrere Teile kommt es dazu, daß zusätzliche
Wandschichten auf der Baustelle eingebaut werden müssen, um in diesen Elektro-
und Wasserleitungen usw. führen zu können und um die einzelnen Raummodule mit denselben verbinden zu können. Bei Änderungen in der Raumaufteilung müssen
dann u.U. die gesamten Installationswände unter großen handwerklichen Aufwand ersetzt werden. Anschlüsse in der Mitte eines Raumes sind dann oft nicht mehr möglich.
Durch die Unterteilung des Gebäudes in mehrere Teile kommt es dazu, daß z.T. eine
komplette zusätzliche Ummantellung der äußeren Hülle erfolgt, um das Gebäude besonders
an den Raummodulfugen vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Durch die Unterteilung des Gebäudes in mehrere Teile kommt es dazu, daß die Dachentwässerung
erst auf der Baustelle angebracht werden kann, so daß ein gesonderter Schutz der einzelnen Raummodule für den Transport vorgesehen werden
muß, der auf der Baustelle wieder entfernt werden muß. Durch eine selbständige Dachentwässerung jedes einzelnen Raummodules könnte dieser Mehraufwand vermieden
werden.
Durch den Einbau tragender Wände in die Raummodule und die Notwendigkeit entstehende
Fugen an der Baustelle in handwerklicher Arbeit zu überarbeiten, sind Veränderungen
nach der Erstellung des Gebäudes nur noch mit großem handwerklichen Aufwand und unter Anfall von Abfällen möglich, bzw. ist z.T. die Grundrißaufteilung
durch tragende Wände eingeschränkt. Diese Einschränkungen wären nicht vorhan-
den, wenn das Tragsystem der Raummodule auf wenigen tragenden Stützen basieren
würde und die Wände aus leicht demontierbaren Einzelteilen bestünden, die sich an anderer Stelle des Raummodules wieder einbauen ließen.
Durch den festen Einbau von Wänden, Heizsystemen und elektrischen Leitungen ist
es beim Abbau des Gebäudes nicht mehr möglich diese Teile ohne großen Arbeitsaufwand
wiederzuverwenden.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Raummodulsystem aus containerartigen
Raummodulen zu schaffen, das sich aus einem lastenabtragenden Holzrahmen und aus, die Aussteifung unterstützenden, elementierten Wand-,Boden- und Deckenelementen
besteht und sich im Straßenverkehr transportieren läßt, so daß für den Transport keine zusätzlichen Konstruktionen notwendig sind. Die Abmessungen der
einzelnen Raummodule sind so vorgesehen, daß in der horizontalen Ebene alle orthogonalen
Anordnungen möglich werden. In der vertikalen Ebene sind Stapelungen
der Raummodule bis zu drei Stück übereinander möglich. Durch die Verwendung von Brettschichtholz für die statische Tragstruktur werden gegenüber üblichen Stahlkonstruktionen
bauphysikalische Probleme wie Wärmebrücken und Kondenswasserbildung vermieden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, daß Sie eine für jedes Raummodul unabhängige
Dachentwässerung aufweist, wobei sich die senkrechten Regenwasserrohre beim Übereinanderstapeln der Raummodule ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand verbinden,
so daß beim Transport kein zusätzlicher Regenschutz notwendig ist. Die Anschlußkonstruktion
zwischen den Eckpunkten der Raummodule ist so ausgeführt, daß sie außerdem gleichzeitig zum genauen Ausrichten der Raummodule beim Aufbau eines
Gebäudes dienen und auch horizontale Kräfte über die Verbindungsbleche 22 übertragen
kann. Die regenwasserführende Schicht besteht aus einem großflächigen Trapezblech 16 mit Aufkantungen an den Rändern und einer orthogonal zu den Sik-
ken verlaufenden Regenrinne an den schmalen Modulseiten. In dieser wird das Regenwasser
aus den Sicken des Trapezbleches gesammelt und zu den Raummoduleckpunkten geführt, wo es in den senkrechten Regenrohren 20 ablaufen kann. Diese
senkrechten Regenrohre verlaufen in den Eckstützen 11 des Raummoduls. Die biegesteifen
Holzrahmenecken werden durch Verbindungsknoten aus Stahl 14 verbunden und ausgesteift.
Werden mehrere Raummodule aneinander gestellt, wird die entstehende Fuge in der
Dachschicht mit einem zusätzlichen Abdeckblech 17 verschlossen. Wind- und Wasserdichtigkeit
in der senkrechten Ebene wird durch ein Dichtungsband 30 erreicht, das an dem gesamten Modulrahmen entlang der Seite geklebt wird, an der ein weiteres
Raummodul anschließen wird. Beide Raummodule werden dann auf den vorbereiteten Fundamentsockeln 24 bzw. auf jeweils ein unteres Raummodul aufgestellt,
womit sie automatisch in die richtige Position kommen. Das Dichtungsband 30, das
an einem Raummodulrahmen angeklebt ist, preßt sich zwischen die beiden Raummodulrahmen,
wodurch eine wasser- und luftdichte Verbindung zwischen beiden Raummodulen entsteht. Zur Fixierung der Raummodule untereinander werden diese
an den Verbindungspunkten der Raummodulecken mit Verbindungsblechen 22 verbunden.
Die Erfindung weist außerdem ein vollständig in Wand-, Fenster- und Türelemente
aufgegliedertes Wandsystem auf, so daß Änderungen am bestehenden Gebäude leicht möglich sind, ohne daß Abfall anfällt und so daß für alle Raummodule dieselben
Elemente verwendet werden können und die Elemente von einem Raummodul zum anderen ausgetauscht werden können. Diese Elemente bestehen jeweils aus
einem Innen- und einem Außenteil, die sich an einer Befestigungsleiste 28, die in
den vertikalen Raummodulrahmenebenen liegt, zusammenschrauben lassen. Bodenelemente
27 werden auf einer Auflagerungsleiste 28, die in der unteren horizontalen Raummodulrahmenebene liegt, aufgelegt und verschraubt. Deckenelemente
werden an einer Befestigungsleiste28, die in der oberen horizontalen Ebene des Raummodulrahmens liegt, vom Raummodulinnenraum aus verschraubt. Die Träger
12 und 13 weisen jeweils an ihrer äußeren Oberkante eine Abschrägung auf, um einen
besseren Abfluß des Regenwassers von der Trägeroberseite zu erreichen. An der äußeren Unterseite weisen sie jeweils eine eingefräßte Abtropfkante auf, um das
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Eindringen von Regenwasser in die Fugen zwischen Träger und Wand-, Fenster-
und Türelementen zu verhindern.
Elektrische Anschlüsse und Leitungen befinden sich in einer im Raummodul eingebauten
Installationsschicht in der Fußbodenebene, so daß Veränderungen an den Wänden die Elektroinstallation nicht beeinträchtigen. Nach Errichten des Gebäudes
aus den einzelnen Raummodulen können die Fußbodenplattenelemente 29 an den entsprechenden Stellen herausgenommen und Leitungen in den dafür vorgesehenen
Schlitzen verlegt werden. An der Übergangsstelle von einem Raummodul zum anderen
können die Leitungen durch dafür vorgesehene Bohrungen 15 im Holzrahmen
verlegt werden und so von einer Raummoduleinheit zur nächsten weitergeführt werden.
Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus dem im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Standartraummodul mit an
allen vier Seiten eingebauten Wand-,Boden- und Türelementen
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie 1-1 der Fig.1
Fig.3 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1
Fig.4 einen schematischen Schnitt durch den statisch
wirksamen Brettschichtholzrahmen des Raummoduls
Fig.5 einen schematischen Schnitt wie Fig. 4 mit Befesti
gungstellen der Befestigungsleisten 28
Fig.6 einen schematischen Schnitt wie Fig.5 mit Befesti
gungspunkten für Boden- und Deckenelemente und das regenwasserführende Trapezblechdachelement
16
Fig.7 einen schematischen Schnitt wie Fig.6 mit Einbau
schema der Fenster- und Wandelemente
Fig.8 einen schematischen Schnitt wie Fig.7 mit Füge
prinzip beim Zusammenbau mehrerer Raummodule
Fig.9 einen schematischen Schnitt von zwei übereinander
gestellten Raummodulen mit Anschlußdetails mit der Variante einer Deckenöffnung für eine einläufige
Treppe
Fig. 10 einen schematischen Horizontalschnitt der ver
schiedenen Anschlußstellen von Holzrahmen, Außenwand-,Tür-, Fenster- und Zwischenwandelementen
Fig. 11 einen schematischen Horizontalschnitt mit unter
schiedlichen Anschlußsituationen u.a. mit der Zwischenwand innerhalb eines Raummodules und dem
Montageprinzip der Außenwand
Fig. 12 eine teilweise aufgeschnittene, schematische raum
bildliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Raummodulecke
Fig. 13 eine teilweise aufgeschnittene, schematische raum
bildliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Holzrahmenecke mit Trapezblechdachelement 16 zur
Dachentwässerung, Regenrohr 20, Fundamentsokkel 24 und Verbindungsteilen
Fig. 14 eine schematische Aufsicht auf einen Dachaus
schnitt an einer Raummodulecke
Fig. 15 einen schematischen Schnitt einer oberen Raum
modulecke mit Trapezblechdachelement 16
Fig. 16 einen Horizontalschnitt an einer oberen Raummo
dulecke mit Verbindungsformteil 14
Fig. 17 einen schematischen Schnitt durch die Verbin
dungsstelle an den Raummodulecken zweier vertikal übereinander stehender Raummodule
Fig. 18 einen schematischen Schnitt durch die Verbin
dungsstelle zwischen Raummodulecke und Fundamentsockel 24
Fig. 19 eine raumbildliche Darstellung des Anordnungs
schemas mehrerer erfindungsgemäßer Raummodule und einzelner Elemente
Fig.20 eine teilweise aufgeschnittene, schematische raum
bildliche Darstellung eines Raummodules mit doppelt gewendelter Treppe
Fig.21 einen schematischen Schnitt durch ein Raummodul
mit eingebauter doppelt gewendelter Treppe
Fig.22 eine teilweise aufgeschnittene, schematische raum
bildliche Darstellung eines Raummodules mit einläufiger Treppe
Fig.23 einen Schnitt durch ein Raummodul mit eingebauter
einläufiger Treppe
Fig.24 einen schematischen Schnitt durch einen Fußbo
deninstallationskanal mit Anschlußöffnung und
Fig.25 einen Schnitt durch die Verbindungsstelle eines
Lüftungskanals in einer Zwischenwand.
Fig.1 zeigt eine Ausführungsform einer Raummoduleinheit. Überdeckt von den Fußbodenplatten
29 sind eingestrichelt die Installationsschlitze der Bodentragschichtelemente 27 dargestellt. Diese sind so angeordnet, daß zwei kurze Seiten eines
Raummodules an eine Längsseite passen. Durch Bohrungen 15 in den Trägern 12
und 13, zu sehen in Fig.2, kann eine Leitung von einem Modul zum anderen gelegt werden. In dem Bodentragschichtelement 27 können neben den Installationsschlitzen
auch Aussparungen für Anschlußdosen 33 vorgesehen werden, die mit einer Abdeckplatte 34 verschlossen werden kann, wie in Fig.24 dargestellt ist. Durch das
Verwenden von hochfester Pappe für die Schicht mit Installationsschlitzen beim Element
27 können auch nach Gebäudefertigstellung noch leicht weitere Ausschnitte für industrieübliche Anschlußdosen hergestellt werden. Die Fußbodenplattenelemente
29 können schwimmend auf den Elementen 27 verlegt werden und bilden durch einen Versatz entlang der Längsseite, wie in der Darstellung der Fig. 12 zu sehen, ist
eine versetzte, dichte Fuge. Durch Herausnehmen der Abdeckplatten 34 können die Fußbodenplattenelemente 29 gegriffen und herausgenommen werden.
Fig.5 zeigt wie die Befestigungsleiste 28 am Holzrahmen des Raummoduls, das aus
den Teilen 11,12 und 13 besteht und in Fig.4 im Schnitt dargestellt ist, angebracht
werden kann. Dieser wird an Stellen, an denen Wand-, Fenster- oder Türelemente eingebaut werden sollen, am Holzrahmen der Raummodules mittels Schraubverbin-
düngen befestigt. Die Befestigungsleiste 28 weist an den Seiten Dichtungsbänder 30
auf, wodurch sich mit Elementen, die an ihr befestigt werden, eine luftdichte und regendichte
Verbindung ergibt.
Fig.9 und Fig.7 zeigen das Montageprinzip der Wandelemente, wobei die Wandelemente
1 und 2 an der Befestigungsleiste 28 befestigt werden, indem eine Schraube von innen durch eine Bohrung im Element 2 und durch eine Bohrung in der Leiste 28
gesteckt wird. Im Element 1 wird sie nun in ein Schraubengewinde eingedreht, so
daß sich Element 1 und 2 aufeinander zu bewegen und auf die Dichtungsbänder 30 der Befestigungsleiste 28 gepreßt werden, wodurch an dieser Stelle eine luftdichte
Verbindung zwischen den Wandelementen 1 und 2 und der Befestigungsleiste 28 entsteht. Das Wandelement 1 weist an den Enden einen Dichtungsstreifen 40 auf,
der die im eingebauten Zustand entstehende Fuge zum Längsträger 12 bzw. zum
Querträger 13 gegen Schlagregen abschließt. Das Wandelement 1 besteht aus drei
Schichten. Die erste Schicht auf der nach außen gewandten Seite wird durch eine Holzwerkstoffplatte bzw. durch eine Schichtholzplatte 4 gebildet, die wetterfest lakkiert
ist und druckverteilend gegen mechanische Einwirkungen für das Tragelement aus hochfester Wellpappe wirkt, das im Verbund mit der Schichtholzplatte 4 die Abtragung
von horizontalen auf die Wand einwirkende Lasten übernimmt. Die Innenschicht
wird durch einen mineralischen, feuerfesten Dämmstoff 6 gebildet. Die drei
Schichten 4,5 und 6 sind miteinander vollflächig, kraftschlüssig verklebt. An der Befestigungsstelle
des Wandelementes 1 mit der Befestigungsleiste 28 ist in die Schicht aus hochfester Wellpappe 5 eine Schraub- und Druckverteilungsleiste 3 eingelassen,
in der ein Schraubgewinde eingearbeitet ist, welches die Schraube zur Befestigung
der Wandelemente 1 und 2 mit der Befestigungsleiste aufnimmt. Das Wandelement 2 besteht wie das Wandelement 1 aus einem dreischichtigen Aufbau
und denselben vollflächig, kraftschlüssig verklebten Verbindungen der einzelnen Schichten. Anstelle des in die Schraub- und Druckverteilungsleiste 3 eingelassenen
Schraubgewindes besitzt das Wandelement 2 eine zylindrische Metallhülse, durch die die Befestigungsschraube durchgeführt werden kann. Bei Verwendung als Zwischenwand
innerhalb eines Raummodules kann es auch ein Schraubgewinde aufweisen.
Die Länge des Wandelementes 2 ist zu dem Fußbodenplattenelement 29 und dem
Deckenelement 25 so abgestimmt, daß zwischen dem Fußbodenplattenelement 29
und dem Wandelement 2 als auch zwischen dem Deckenelement 25 und dem Wandelement
2 jeweils eine schmale Fuge verbleibt.
Auf diese Weise läßt sich eine Wand gebildet aus den Elementen 1 und 2 leicht
durch Herausschrauben der Befestigungsschraube von der Befestigungsleiste 28 lösen und demontieren. Auf diese Weise können die Wand-, Fenster- oder Türelemente
vom Innenraum des Raummoduls ein- und ausgebaut werden.
Der Einbauvorgang des äußeren und inneren Fensterelementes 7 und 8 ist identisch
mit dem oben beschriebenen Einbauvorgang der Wandelemente 1 und 2, dargestellt in Fig.9 und Fig.7. Anschlags- und Öffnungsrahmen des Fensters in bekannter Ausführung
sind vollständig an einen erfindungsgemäßen Rahmen montiert und bilden so das innere Fensterelement 8. Der Rahmen des Elementes 8 weist dieselben zylindrischen
Metallhülsen und dieselbe Längenabstimmung auf, wie das oben beschriebene Wandelement 2. Das äußere Fensterelement 7 weist dasselbe Schraubgewinde
und denselben Dichtungsstreifen 40 auf wie das Wandelement 1. Dieses
dient dazu, das innere Fensterelement montieren zu können und einen schlagregen-
und luftdichten Abschluß zwischen Holzrahmen des Raummoduls und Fensterelementen
zu bilden.
Fig.9 zeigt auch, wie das Bodentragschichtelement mit Installationsschlitzen 27, das
vollständig aus mehreren Schichten zusammengeklebter, industrieüblicher, hochfester
Pappe besteht, an dem Längsträger 12 bzw. Querträger 13 des Holzrahmens
des Raummoduls befestigt wird. In der horizontalen Ebene zwischen den Trägern 12
und 13 wird eine Befestigungsleiste 28 wie oben beschrieben angeschraubt. Diese
Befestigungsleiste 28 besitzt auf der Oberseite ein Dichtungsband 30. Auf die Befestigungsleiste
28 wird das Bodentragschichtelement mit Installationsschlitzen 27 aufgelegt, so daß es die kurze Raummodulseite überspannt, was Fig.3 zeigt, und eine
luft- und wasserdichte Verbindung mit der Befestigungsleiste 28 entsteht. Untereinander
werden die einzelnen Bodentragschichtelemente mit Installationsschlitzen 27, wie Fig.2 und Fig. 12 zeigen, durch ein Nut und Feder- Prinzip verbunden, wobei im
Bereich der Unterkante des Elementes 27 ein Dichtungsband 30, das jeweils an einer
Längsseite des Elementes 27 angeklebt ist, eine luft- und wasserdichte Verbindung
zwischen den einzelnen Elementen 27 herstellt, wie Fig. 12 zeigt. Nach Erreichen
dieses Montagezustandes können die Installationsleitungen verlegt werden.
Nach Abschluß dieser Arbeiten wird das Fußbodenplattenelement 29 auf das Bodentragschichtelement
mit Installationsschlitzen 27 aufgelegt. Das Fußbodenplattenelement 29 besteht aus einer Holzwerkstoffplatte und einem Fußbodenbelag. In
dem Fußbodenplattenelement 29 können Ausschnitte für Anschlußdosen für elektrische
Anschlüsse 33 wie oben beschrieben vorgesehen werden. Die Einbauhöhe der Befestigungsleiste 28 ist so abgestimmt, daß die Oberkante der Holzwerkstoffplatte
des Fußbodenplattenelementes 29 mit der Oberkante des Längsträgers 12 bzw. des
Querträgers 13 übereinstimmen. Auf diese Weise kann der Fußbodenbelag in einer
horizontalen Ebene über der Holzwerkstoffplatte des Fußbodenplattenelementes 29 und den Trägern 12 und 13 liegen, so daß eine schwellenlose Verbindung zwischen
zwei oder mehreren Raummodulen entstehen kann. Die Länge des Fußbodenplattenelementes
29 ist so abgestimmt, daß es sich auch noch herausnehmen läßt, wenn eine Raummoduleinheit vollständig mit Wänden umschlossen ist.
Weiterhin zeigt Fig.9 wie das Deckenelement 25 an den oberen Trägern 12 bzw. 13
eines Raummodules befestigt ist. An die Befestigungsleisten 28, die an die oberen
Träger 12 bzw. 13 angeschraubt sind und ein Dichtungsband 30 auf der unteren
Seite aufweisen, werden die Deckenelemente 25 von unten angeschraubt. Das Dekkenelement
25 besteht aus einer Tragschicht aus hochfester Wellpappe in der gleichen Art wie das Bodentragschichtelement mit Installationsschlitzen 27 und einer
Schichtholzplatte, die den Abschluß zum Innenraum bildet. Die Einbauhöhe der Befestigungsleiste
28 ist so abgestimmt, daß die Unterkante des Trägers 12 bzw. 13 und die Unterkante der Tragschicht aus hochfester Wellpappe des Deckenelementes
25 in der Höhe übereinstimmen. Auf diese Weise ist es möglich die Verblendungsplatten
33, zu sehen bei Fig. 19 und Fig. 10, in einer horizontalen Ebene mit der Schichtholzplatte des Deckenelementes 25 an den Trägern 12 bzw. 13 anzubringen.
Die Deckenelemente 25 sind untereinander auf dieselbe Weise verbunden wie die Bodentragschichtelemente mit Installationsschlitzen 27, wobei bei den Deckenelementen
25 das Dichtungsband 30 im Bereich der Oberkante der einzelnen Elemente liegt. Bei Raummodulen, deren Oberseite auch die Gebäudeoberseite bilden, werden
auf die Deckenelemente 25 die Deckendämmstoffelemente 26, deren Höhe der Höhe der Befestigungsleiste 28 entspricht, aufgelegt, wie Fig.9 und Fig. 12 zeigen. Die
Befestigungsleiste 28 weist in diesem Fall ein Dichtungsband 30 an der Unter- und
an der Oberseite auf. Auf die rahmenartig umlaufende Befestigungsleiste 28 und die
Deckendämmstoffelemente 26 wird dasTrapezblechdachelement 16 aufgelegt. Dabei
werden die Oberseiten der Träger 12 bzw. 13 mit einem Dichtungsband 30 versehen,
so daß ein geschlossener Ring entsteht und eine wasser- und luftdichte Verbindung
zwischen dem Trapezblechdachelement 16 und den Träger 12 bzw. 13 entsteht.
Fig.6 zeigt, wie die Schichten 27 und 29 des Fußbodens und die Schichten der Außendecke
25,26 und 16 in Bezug zu den Trägern 12 und 13 liegen.
Fig. 10 zeigt verschiedene Anschlußsituationen von Wand- Fenster- und Türelementen
in der Draufsicht. Die vertikale Verbindung der Wandelemente 41 und 42 an den Eckpfosten 11 erfolgt gleich wie die horizontale Verbindung von den Wandelementen
1 und 2 zu den Trägern 12 bzw. 13. Für den Anschluß an die Eckpfosten 11 müssen
die Elemente 41 und 42 entsprechend gegenüber den Elementen, die zwischen zwei
weiteren Wandelementen 1 und 2 eingebaut sind, so ausgebildet sein, daß sie an ihrer vertikalen Abschlußkante dieselbe Ausformung besitzen, wie an den horizontalen
Abschlußkanten, die an den Trägern 12 und 13 anschließen. Dasselbe gilt auch
für die Fensterelemente 43 und 44, während die Türelemente 9 und 10 nicht für einen
Anschluß direkt am Eckpfosten 11 vorgesehen sind.
Fig. 10 und Fig. 11 zeigen, wie die Verbindung der Wandelemente 1 und 2 in horizontaler
Richtung untereinander oder mit den Wandelementen 41 und 42, den Fensterelementen
43 und 44 oder den Türelementen 9 und 10 über eine Nut- und Federausbildung
der vertikalen Enden erfolgt. Bei den Wandelementen 1 und 2 sind die Schichtholzplatte 4 und die mineralische, feuerfeste Dämmschicht 6 gegenüber der
Schicht aus hochfester Wellpappe 5 in der horizontalen Richtung verschoben. An dem Ende, an dem die Schicht aus hochfester Wellpappe 5 gegenüber den übrigen
Schichten zurückspringt ist in der entstehenden Lücke ein Dichtungsband 30 angebracht.
Beim Verbinden von zwei Wandelementen 1 oder 2 untereinander wird nun ein Element 1 an ein schon eingebautes Element 1 geschoben bzw. ein Element 2
an ein schon eingebautes Element 2 geschoben. Danach werden die beiden Wandelemente
1 und 2 wie oben beschrieben miteinander verbunden. Derselbe Vorgang ergibt sich für die Fensterelemente 7 und 8 und für die Türelemente 9 und 10.
Fig. 10 zeigt u.a. eine Zwischenwand, die entsteht, wenn zwei Raummodule aneinandergestellt
werden. Die Befestigungsleiste 28 wird zunächst an die Träger 12 bzw.
geschraubt. Bei der Verwendung der Befestigungsleiste 28 für eine Zwischenwand
zwischen zwei Raummodulen weist diese einen Einsatz mit Schraubgewinde auf, so daß eine Schraube durch die Metallhülse des Wandelements 2 geführt wird und in
das Schraubgewinde der Befestigungsleiste 28 eingedreht wird, wodurch das Wandelement
2 an der Befestigungsleiste 28 fixiert wird und gegen das Dichtungsband 30 gedrückt wird und eine luftdichte Verbindung zwischen Wandelement 2 und der
Befestigungsleiste 28 entsteht.
Fig. 10 zeigt eine Situation in der Draufsicht, bei der zwei Raummodule mit ihren kurzen
Seiten an eine lange Raummodulseite angeschlossen sind, und wo eine Zwischenwand
entlang dieser Anschlußstelle geführt wird. Um auf beiden Zwischenwandhälften dieselben Wandelemente 2 und 42 verwenden zu können und um in allen
Raummodulen dasselbe Fugenbild zu erhalten, werden zwischen den Trägern und 13 des Raummodules, dessen Längsseite an zwei Querseiten der beiden weiteren
Raummodule stößt, zwei Zwischenwand pfosten 45 gegenüber den Eckpfosten 11 der anschließenden Raummodule liegend eingebaut. An diesen kann wie an den
oben beschriebenen Eckpfosten 11 eine Befestigungsleiste 28 angebracht werden.
Der Anschluß der Wandelemente 42 an den Zwischenwand pfosten 45 erfolgt so wie der oben beschriebene Anschluß an den Eckpfosten 11. Der Zwischenwandpfosten
45 weist am unteren Ende einen U-förmigen Ausschnitt in der Art auf, daß er damit
die Befestigungsleiste 28 beidseitig umschließen kann. Am oberen Ende weist der Zwischenwandpfosten 45 einen L-förmigen Abschluß auf, so daß er die Befestigungsleiste
28 einseitig zur Raummodulinnenseite umschließt. Durch diese Ausformung kann der Zwischenwandpfosten 45 unter einem leicht aus der Vertikalen gedrehten
Winkel schräg auf die Befestigungsleiste 28 des unteren Trägers 12 gestellt
werden und danach gegen eine Befestigungsleiste 28 des oberen Trägers 12 in die Vertikale zurückgedreht werden. In dieser Position wird der Zwischenwandpfosten
an der oberen und unteren Befestigungsleiste 28 festgeschraubt. Die Abmessung des Zwischenwand pfosten 45 ist so vorgesehen, daß seine Außenkante zum
Raummodulinneren hin wie bei den Eckpfosten 11 mit der Rauminnenkante der
Schicht aus hochfester Wellpappe 5 des Wandelementes 2 in einer Ebene liegt. Auf
diese Weise ist es möglich, daß eine Verblendplatte 31 an den Zwischenwandpfosten
45 befestigt werden kann und mit der Schichtholzplatte des Wandelementes 2 in
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einer Ebene liegt, wodurch die Erfindung eine durchgängige in einer Ebene liegende
innenraumabschließende Schicht bekommt.
Fig. 11 zeigt u.a. eine Zwischenwand innerhalb eines Raummodules. In diesem Fall
wird die Befestigungsleiste 28 an den Wandelementen 2, den Deckenelementen 25 und den Fußbodenplattenelementen 29 in den Bereichen angeschraubt, wo eine
Zwischenwand, gebildet aus den Wandelementen 2 und 42, verlaufen soll. Die Wandelemente
2 und 42 werden dann, wie oben im Fall der Raummodulwand beschrieben, eingesetzt, dasselbe gilt für entsprechende Fenster-und Türelemente.
Durch dieses Montageschema ist es auch möglich, ein Anschlußstück für Lüftungskanäle
39 in eine Zwischenwand innerhalb eines Raummodules während der Montage der Wand zu integrieren, wie Fig.25 zeigt. Dazu werden dem Lüftungskanalquerschnitt
entsprechende Öffnungen in die Zwischenwandelemente 32 geschnitten. Das Anschlußstück für Lüftungskanäle 39 weist einen flachen umlaufenden Blechrand
auf, der nach Einsetzen des Anschlußstücks für Lüftungskanäle 39 in einem Zwischenwandelement
32 an der mineralischen, feuerfesten Dämmschicht 6 anliegt. Beim Befestigen der Zwischenwand nach oben beschriebenen Verfahren wird nun
das zweite Zwischenwandelement 32 mit seiner mineralischen, feuerfesten Dämmschicht
6 gegen den Blechrand des Anschlußstücks für Lüftungskanäle 39 gepreßt,
wodurch dieses zwischen den beiden Zwischenwandelementen 32 fest justiert wird und einen luftdichten Abschluß bildet, so daß Lüftugskanäle in bekannter Weise an
dem Anschlußstück für Lüftungskanäle 39 angeschlossen werden können.
Des weiteren zeigt Fig.11, wie eine Richtungsänderung einer Zwischenwand innerhalb
eines Raummodules im Winkel von 90° ausgeführt wird. Dazu wird die Befestigungsleiste
28 an den Fußbodenplattenelementen 29 und den Deckenelementen 25 entsprechend des gewünschten Wandverlaufs befestigt. An dem Schnittpunkt der
beiden Richtungen wird ein Eckpfosten, der Zwischenwandeckpfosten 46, eingesetzt.
Dieser weist auf der Unterseite einen Ausschnitt derart auf, daß er auf den Eckpunkt der Befestigungsleisten 28 gestellt werden kann und diese dabei umschließt
und mit der übrigen Fläche der Unterseite auf den Fußbodenplattenelementen 29 auflagert. Am oberen Ende weist der Zwischenwandeckpfosten 46 eine L-förmige
Erhöhung auf, so daß damit die oberen Befestigungsleisten 28 von einer
IQ
Seite umschlossen werden. Durch eine derartige Ausformung des Zwischenwandeckpfosten
46 ist es möglich, diesen auf die gleiche Weise wie den Zwischenwandpfosten 45, wie oben beschrieben, einzubauen.
Fig.20 zeigt eine erfindungsgemäße Variante zum Einbau einer doppelt gewendelten
Treppe in zwei vertikal übereinander angeordneten Raummodulen. Als Auflager für eine doppelt gewendelte Treppe dient ein Querträger 38, der kraftschlüssig zwischen
den unteren Längsträgern 12 der unteren Raummoduleinheit eingebaut wird. Die
Höhe des Trägerquerschnittes ist so beschaffen, daß das Fußbodenplattenelement 29 in einer horizontalen Ebene auf den Bodentragschichtelement mit Installationsschlitzen
27 und dem Querträger 38 aufgelegt werden kann. Dabei erhält das Fußbodenplattenelement
29, das auf dem Querträger 38 aufliegt, einen Schalldämmstreifen 47 in dem Bereich, wo es auf dem Querträger 38 aufliegt, wie in Fig.9 zu sehen
ist. Die Befestigungsleisten 28 werden wie oben beschrieben an den Trägern 12 bzw. 13 und dem Querträger 38 angeschraubt und die Bodentragschichtelemente mit
Installationsschlitzen 27 eingebaut. In der Decke des unteren Raummodules werden
zwei Deckenelemente 25 weggelassen. In dem oberen Raummodul wird zwischen
den unteren Längsträgern 12 ein Querträger 38 auf dieselbe Weise wie im unteren
Raummodul eingebaut. Im oberen Raummodul wird der Querträger 38 um den Betrag
seiner Querschnittsbreite gegenüber dem Querträger 38 des unteren Raummodules zur Raummodulmitte hin versetzt. Auf diese Weise entstehen zwei gleiche Öffnungen
im Boden des oberen und der Decke des unteren Raummodules, wie Fig.21
zeigt. Die Träger 12, 13 und 38 werden im Bereich der Deckenöffnung mit den Verblendplatten
31 versehen. Eine doppelt gewendelte Treppe bekannter, üblicher Konstruktionsart
wird nun auf dem Querträger 38 der unteren Raummoduleinheit aufgelagert und am oberen Ende seitlich am Querträger 38 des oberen Raummoduls
kraftschlüssig angeschlossen. Auf dem Querträger 38 des oberen Raummoduls wird das Geländerelement 37 aufgeschraubt.
Fig.22 zeigt eine erfindungsgemäße Variante zum Einbau einer einläufigen Treppe in
zwei vertikal übereinander angeordneten Raummoduleinheiten. Dazu wird im oberen und im unteren Raummodul ein zusätzlicher Längsträger 36 und jeweils ein zusätzlicher
Querträger 49, der im unteren Raummodul als unteres Treppenauflager und im oberen Raummodul als oberes Treppenauflager dient, wie Fig.22 und Fig.23 zeigen.
Zwischen den Längsträgern 12 und 36 werden die verkürzten Bodenelemente 49
eingebaut. Dabei sind die Höhen der Längsträger 36 und der Querträger 49 so abgestimmt,
daß deren Querschnittsoberkanten in einer horizontalen Ebene mit der Oberkante der verkürzten Bodentragschichtelemente 48 liegt, so daß eine durchgängige
Einbauhöhe für die Fußbodenplattenelemente 29 zur Verfügung steht. Die Träger 12,
13, 36 und 49 werden im Bereich der Deckenöffnung der Treppe mit den Verblendplatten
31 abgedeckt. Auf dem zusätzlichen Längsträger 36 des oberen Raummodules wird das Geländerelement 37 befestigt.
Fig.13 zeigt eine erfindungsgemäße Raummodulecke in einer Situation, bei der zwei
Raummodule vertikal übereinander angeordnet sind. Die biegesteife Tragstruktur eines
Raummodules wird aus den Eckpfosten 11, den Längsträgern 12 und den Querträgern
13 gebildet. Fig. 19 zeigt u.a. ein solches Grundgerüst eines Raummodules.
Die Verbindungen der Träger 12 und 13 untereinander und mit den Eckpfosten 11
sind biegesteif ausgeführt. Als Verbindungsmittel dient ein Verbindungsformteil aus
Stahl 14, das in passende Ausfräsungen der Bauteile 11, 12 und 13 eingeklebt wird,
wodurch eine kraftschlüssige und biegesteife Verbindung der einzelnen Teile entsteht.
Diese Methode ergibt den Vorteil, daß keine Verbindungsmittel nach außen Sichtbarwerden, die u.U. unter handwerklichem Aufwand verschlossen werden
müßten. Der Eckpfosten 11 weist eine zylinderförmige Aussparung 21 in der Querschnittsmitte
auf, zu sehen in Fig. 13 und Fig. 12, die den Eckpfosten 11 in seiner gesamten
Länge vertikal durchzieht. Fig. 16 zeigt, wie das Regenrohr 20 an dem Verbindungsformteil
aus Stahl 14 vorbeiläuft. Das Regenrohr 20 wird von oben in eine fertig verklebte Rahmenecke eingeführt. Seine Länge ist so abgemessen, daß es mit
der Unterkante der unteren Träger 12 und 13 in einer horizontalen Ebene liegt, wenn
es vollständig in den Tragrahmen gesteckt ist. Seine Oberkante bildet dann einen
Abschluß mit der Oberkante der oberen Träger 12 und 13 eines Raummodules.
Fig. 15 zeigt, wie in das Regenrohr 20, das an der oberen Ecke des Raummodules
eine geringe Verbreiterung des Rohrquerschnittes entsprechend der eigenen Wandungsstärke
aufweist, das am Trapezblechdachelement 16 integrierte Regenwasserauslaufstück 51 eingesteckt wird. Dieses Prinzip läßt sich mit den Verbindungen
von Abwasserrohren vergleichen, die aus dem Kanalbau bekannt sind. Fig. 14 zeigt,
wie das Regenwasser aus den Sicken des Trapezblechdachelements 16 über eine
öffnung in der quer zu den Sicken verlaufenden Regenrinne 50 und dann über diese
zu den Regenwasserauslaufstücken 51 gelangen kann. Das Trapezblechdachelement 16 weist einen zylindrischen Aufsatz auf, der in seinen
Abmessungen dem oberen Regenrohranschlußstück 18 entspricht, was Fig. 15 und Fig. 12 zeigen. Auf diesen kann ein Verbindungsblech 22 aufgesteckt werden, das
zwei oder mehrere horizontal aneinandergefügte Raummodule an deren Oberseite miteinander verbindet. Auf diese Weise entsteht eine genaue räumliche Zuordnung
der einzelnen Raummodule zueinander und eine Verbindung, die horizontale Kräfte zwischen den Raummodulen überträgt.
Fig. 17 zeigt die Anschlußstelle von zwei übereinander stehenden Raummodulen.
Das obere Regenrohranschlußstück 18 wird, wie oben beim Trapezblechdachelement 16 beschrieben, in das Regenrohr 20 an der oberen Raummodulecke eingesteckt.
Darauf wird das Verbindungsblech 22 gesteckt, wenn mehrere Raummodule horizontal aneinander gefügt sind; oder es wird das Höhenausgleichsblech 23 aufgesetzt,
wie Fig 18 zeigt, wenn kein Verbindungsblech 22 benötigt wird. Dadurch daß
das obere Regenrohranschlußstück 18 an allen vier Ecken des Raummoduls über den Rahmen herausragt und das Raummodul an den unteren Ecken untere Regenrohranschlußstücke
19 zur Aufnahme der Regenrohranschlußstücke 18 aufweist, wird das obere Raummodul beim Aufstellen auf das untere Raummodul zwangsläufig
in die richtige Position gebracht, wodurch Mess- und Einpaßarbeiten entfalten. Gleichzeitig werden die Regenrohre 20 des oberen und des unteren Raummoduls
durch eine entsprechende Ausformung des oberen Regenrohranschlußstücks 18 und
des unteren Regenrohranschlußstücks 19 miteinander verbunden.
Fig. 18 zeigt, wie die untere Raummodulecke mit dem Fundamentsockel 24 verbunden
wird. Der Fundamentsockel 24 weist an der Oberseite ein Metallformteil auf, das in seiner Ausformung, die über die Oberkante des Betonteils des Fundamentsockels
24 herausragt, dem oberen Regenrohranschlußstück 18 entspricht. Dadurch ergibt sich zwischen dem Fundamentsockel 24 und einem Raummodul die gleiche, wie
oben beschriebene Verbindungsmethode zwischen zwei vertikal übereinander angeordneten
Raummodulen. In den Fundamentsockel 24 aus Stahlbeton ist ein Regenrohr
einbetoniert, das in einem Winkel gegenüber dem Regenrohr 20 von größer abknickt und so das vertikal ankommende Regenwasser aus einer vertikalen Seite
des Fundamentsockels 24 heraus leitet. Auf diese Weise ist es möglich, die Raummodule
auf einer Fläche abzustellen, ohne daß weitere Arbeiten zur Dachentwässerung und Ableitung vom Gebäude notwendig werden.
Fig.8 zeigt schematisch, wie die Raummodule vertikal und horizontal zusammengefügt
werden, wobei die Fuge, die bei den oberen Raummodulen zwischen zwei Trapezblechdachelementen
16 entsteht, durch eine Blechabdeckung 17 verschlossen wird, und welche Wand-, Boden- und Deckenelemente an den unterschiedlichen
Stellen, wie oben beschrieben, benötigt werden.
Claims (13)
1. Raummodulsystem in Containerbauweise, bei dem einzelne containerartige Einheiten
Raummodule bilden, die eine Teilbreite aufweisen, mit der ein Transport im Straßenverkehr möglich ist und die in jedem orthogonalen Raster aneinander
gefügt werden und bis zu einer Höhe von drei Raummodulen übereinander gestapelt werden können, gekennzeichnet dadurch, daß jedes Raummodul auch eine
selbständige Einheit bilden kann, sich aber auch mit weiteren Raummodulen verbinden läßt und zwar so, daß sich keine zusätzlichen Arbeiten durch Überdekken
der Fugen an den Verbindungsstellen der Außenseiten ergeben.
2. Raummodulsystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Regenwasser,
das sich auf der Dachfläche ansammelt, über die vier Eckpfosten 11 einer
jeden Raummoduleinheit zum Boden und im Fundamentsockel 24 aus dem System abgeführt wird.
3. Raummodulsystem nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
dadurch, daß die Tragkonstruktion aus biegesteifen Holzrahmen besteht, die nur vier Pfosten 11 jeweils an den Ecken des Raummodules aufweist
und biegesteife Verbindungen an den orthogonalen Schnittpunkten der Pfosten 11 und der Träger 12 und 13 besitzt.
4. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß Fugen zwischen zwei aneinander gestellten Raummodulen durch ein Dichtungsband 30 wind- und regenwasserdicht verschlossen
werden und die Fuge in der Dachebene zusätzlich durch eine Blechabdeckung 17 geschlossen wird.
5. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß die einzelnen Wand-,Tür-,Fenster-, Boden- und
Deckenelemente aus mehrschichtigen Elementen bestehen, die an einer am Tragrahmen des Raummoduls befestigten Leiste 28 befestigt werden, wobei die
statisch wirksame Tragschicht der Wand-, Boden- und Deckenelemente aus Pfosten- Riegel- Konstruktionen bestehen, welche eine aus dem Hochbau bekannte
Gestalt besitzen.
6. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß die Wand-, Boden- und Deckenelemente wie in Schutzanspruch 5 aus mehrschichtigen Elementen bestehen, deren statisch wirksame
Tragschicht aus, in der Industrie für Verpackungen verwendeter, hochfester WeI läppe besteht.
7. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß elektrische Leitungen in Bodenkanälen in einer Schicht aus hochfester Wellpappe der Bodentragschichtelemente 27 geführt werden,
in die auch Anschlußdosen 33 integriert werden können, und durch Bohrungen 15 in den Trägern 12 und 13 zum nächsten Raummodul geführt werden.
8. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß Wand- ,Fenster- und Türelemente und auch Boden-
und Deckenelemente jederzeit, auch nach Gebäudefertigstellung, leicht ausbaubar oder austauschbar sind und nur teilweise aussteifende Funktionen
übernehmen.
9. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß die inneren Wand-, Fenster- und Türelemente der Raummodulaußenwände auch für Zwischenwände innerhalb der Raummoduleinheit
verwendet und in die Wandelemente Anschlußstücke für Lüftungskanäle 39 eingesetzt werden können.
10. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß sich die Fußbodenplatten 29 herausnehmen lassen, um elektrische Leitungen ein- oder auszubauen, auch wenn ein Gebäude
aus den Raummodulen schon fertig errichtet ist.
11. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß sich das wasserabführende Dachelement aus Trapezblech
abnehmen läßt und eine weitere Raummoduleinheit auf die bestehenden gestellt werden kann, wobei sich das vertikale Regenrohr 20 beider übereinander
stehender Raummoduleinheiten automatisch verbindet.
12. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß horizontal angrenzende Raummodule untereinander durch Verbindungsbleche 22 verbunden werden, die horizontale Kräfte übertragen
können und für eine korrekte Positionierung der Raummodule während der Gebäudemontage sorgen.
13. Raummodulsystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet dadurch, daß in Varianten des Raummoduls einläufige bzw. doppelt gewendelte Treppen eingebaut werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29906434U DE29906434U1 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Transportables und elementiertes Raummodulsystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29906434U DE29906434U1 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Transportables und elementiertes Raummodulsystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29906434U1 true DE29906434U1 (de) | 1999-07-08 |
Family
ID=8072049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29906434U Expired - Lifetime DE29906434U1 (de) | 1999-04-12 | 1999-04-12 | Transportables und elementiertes Raummodulsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29906434U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019116129A1 (de) * | 2019-06-13 | 2020-12-17 | Fredy Iseli | Flächiges Sandwichbauelement für Gebäude |
| WO2021099593A1 (fr) * | 2019-11-21 | 2021-05-27 | Vinci Construction | Module d'habitation préfabriqué |
-
1999
- 1999-04-12 DE DE29906434U patent/DE29906434U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019116129A1 (de) * | 2019-06-13 | 2020-12-17 | Fredy Iseli | Flächiges Sandwichbauelement für Gebäude |
| WO2021099593A1 (fr) * | 2019-11-21 | 2021-05-27 | Vinci Construction | Module d'habitation préfabriqué |
| FR3103507A1 (fr) * | 2019-11-21 | 2021-05-28 | Vinci Construction | Module d’habitation préfabriqué |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 19990819 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20021031 |