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DE1959478A1 - Homogene Loesungen organischer Verbindungen - Google Patents

Homogene Loesungen organischer Verbindungen

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Publication number
DE1959478A1
DE1959478A1 DE19691959478 DE1959478A DE1959478A1 DE 1959478 A1 DE1959478 A1 DE 1959478A1 DE 19691959478 DE19691959478 DE 19691959478 DE 1959478 A DE1959478 A DE 1959478A DE 1959478 A1 DE1959478 A1 DE 1959478A1
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DE
Germany
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solutions according
mixture
solubilizer
solution
solutions
Prior art date
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Pending
Application number
DE19691959478
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English (en)
Inventor
Inks Clyde Gerald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARLES KUHLMANN WYANDOTTE
Original Assignee
MARLES KUHLMANN WYANDOTTE
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Filing date
Publication date
Application filed by MARLES KUHLMANN WYANDOTTE filed Critical MARLES KUHLMANN WYANDOTTE
Publication of DE1959478A1 publication Critical patent/DE1959478A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/34Derivatives of acids of phosphorus
    • C11D1/345Phosphates or phosphites
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/04Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents combined with specific additives

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Description

DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖN WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL1-CHEM-CAROLa KELLER DR.-ING. KLDPSCH
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 14.11.1969 Ke/Ax
MARLES -KITHLMANN-WYANDOTTE,
25, Boulevard de l'Amiral Bruix, Paris XVI0 (Frankreich).
Homogene Lösungen organischer Verbindungen
Die Erfindung "betrifft die Löslichmachung von unlöslichen organischen Verbindungen, insbesondere die Verwendung von Phosphorsäureestern von oxyalkylierten linearen Alkoholen und Alkaliealzen dieser Ester als Lösungsvermittierβ
Es gibt zahlreiche bekannte LösungsVermittler für unlösliche organische Verbindungen in wässrigen Lösungen. Viele der bekannten Lösungsvermittler sind Phosphate von Alkoxyfettalkoholen, Phosphate von Alkylphenoläthoxylaten und Phosphate von aliphatischen Alkoholen. Diese als Lösungs-Vermittler dienenden Phosphorsäureester werden jedoch in erster Linie verwendet, um bestimmte unlösliche organische Verbindungen in Wasser löslich zu machen.
Gegenstand der Erfindung sind verbesserte Lösungsvermittler in Form von Phosphorsäureestern,' die in den verschieden- , sten wässrigen Lösungen wirksam sind und zahlreiche unlösliche organische Verbindungen löslich machen.
Gemäß der Erfindung werden gewisse Phosphorsäureester und Alkalisalze dieser Ester verwendet, um unlösliche organische Verbindungen in wässrigen Lösungen löelioh zu maohen. '*' 009848/1928
Wenn Phosphorsäureester von niehtionogenen Addukten von Alkylenoxyden und linearen aliphatischen Alkoholen oder Alkalisalze von Phosphorsäureestern von nichtionogenen Addukten von Alkylenoxyden und linearen aliphatischen Alkoholen mit unlöslichen organischen .Verbindungen gemischt werden, entstehen lösliche organische Gemische in Wasser oder Elektrolytlösungen. Im einzelnen werden löslich gemachte Gemische hergestellt, indem etwa 3 "bis ^15 Gew*-Teile eines als Lösungsvermittler dienenden Phosphorsäureesters eines nichtionogenen Addukte eines Alkylenoxyds und eines linearen aliphatischen Alkohols mit 8 Ms 18 C-Atomen oder ein Alkalisalz dieses Phosph-orsäureesters mit etwa 1 "bis
50 Gewο-Teilen einer unlöslichen organischen Verbindung in etwa 96 "bis 35 G-ew.-Teilen Wasser oder Elektrolytlösung, bezogen auf insgesamt 100 Gewe-Teile, gemischt werden.
Es wurde gefunden, daß.die vorstehend beschriebenen Lösungsvermittler, dieφ wenn sie mit unlöslichen organischen Verbindungen zusammengegeben werden, lösliche organische Komplexe bilden, für zahlreiche Zwecke verwendet werden können. Auf Grund der außergewöhnlichen Alkalineständigkeit dieser Komplexe eignen sie sich ideal für Grobwaschmittel und Grobreinigungsmittel» Flüssige und pulverförmige Produkte, z.B. Reinigungsmittel für Flugzeuge und Eisenbahnwagen, Flaschenspülmittel und elektrolytische Reinigungsmittel, sind typisch für die Produkte, die durch Verwendung dieser lösungsvermittler in Kombination mit organisehen Lösungsmitteln verbessert werden können. Weitere Grobwaschmittel und Grobreinigungsmittel, in denen diese Lösungsvermittler vorteilhaft sind, sind Haushaitswaschmittel, Reinigungsmittelkonzentrate für Wände und Fußböden, Anstrich- und Wachsentferner, Lösungsmittelreiniger für die Trockenreinigung und Mittel zur Entstaubung, Entzunderung und Kesselsteinentfernung. Diese Lösungsvermittler ermöglichen wirksame Metallreinigung bei vollständiger . Löslichkeit in konzentrierten alkalischen Lösungen. Außerdem
009848/1928
sind sie als LösungsVermittler für nichtionogene oberflächenaktive Mittel wirksam« Die lösungsvermittelnden" Eigenschaften dieser Lösungsvermittler in Kombination mit organischen Lösungsmitteln sind "besonders vorteilhaft "bei der Textilverarbeitung, ZoB. bei der Kesselkochung, beim Spülen, Bleichen, Seifen und Waschen von Druckstoffen.
Die gemäß der Erfindung verwendeten Lösungsvermittler sind die Produkte der Reaktion von Phosphorverbindungen mit oxyalkylierten linearen Alkoholen oder die Alkalisalze dieser Reaktionsprodukte - Diese Lösungsvermittler können durch die folgenden Pormeln dargestellt werden:
R-O(A)P^
0
.0M
OM
(Monoester)
und
(Diester)
Tz -P-OM
0
Hierin ist M ein Wasserstoffatom, Ammoniak oder ein Alkalimetall, z„B. Natrium oder Kalium, R ein linearer Alkylrest, und A steht für bestimmte Oxyalkylenreste oder ein Gemisch von Oxyalkylenresten. Bevorzugt als Lösungsvermittler werden Phosphorsäureester von oxyalkylierten linearen Alkoholen, die ein Gemisch von Monoestern und Diestern enthalten, worin M ein Wasserstoffatom ist, R in jedem Ester 8 bis 18 C-Atome enthält und A für Oxyäthylenreste oder ein Gemisch von Oxyäthylen- und Oxypropylenresten steht, wobei das Molverhältnis von Oxyäthylen zu Oxypropylen über etwa 2:1 liegt und die Oxyäthylen- und Oxypropylenreste insgesamt etwa 30 bis 80$ des Gesamtgewichts des Esters ausmachen· Das Gewicht des Monoesters im bevorzugten Estergemisch beträgt etwa 60 bis ,100$, und das Gewicht des Diesters, beträgt etwa 40 bis 0$. Zu den bevorzugten Lösungs-
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Vermittlern gehören ferner die Alkalisalze der vorstehend genannten bevorzugten Phosphate» '
Zu den unlöslichen organischen Verbindungen, die durch die Lösungsyermittier gemäß der Erfindung löslich gemacht werden können, gehören aromatische Kohlenwasserstoffe, zoB. Benzol, Toluol, Xylol und Styrol, aliphatische Kohlen-Wasserstoffe, Z0Bo Hexan, Heptan, Isoheptan und Leuchtpe-, troleum, cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, z.B. Cyclohexan, Cyclohexen, Cyclopentan und 1,3-Dimethylcyclohexan, chlorierte Kohlenwasserstoffe, z.B. Tetrachlorkohlenstoff, Äthylendichlorid, Propylendichlorid und O-Di chlor "benzol, Äther, ZoBo Äthyläther, Diisopropyläther und Anisol, Alkohole, Z0Bo Methy!benzylalkohol, 2-Äthylhexanol, Laurylalkohol, Phenol und Bisphenol A, Aldehyde, z.B. Benzaldehyd, Heptaldehyd und Citronellal, Ketone, z.B. Acetophenon, Kampfer und Cyclohexanon, Säuren, z.B. Benzoesäure, Oleinsäure und Adipinsäure, Ester, z.B. Äthylbenzoat, Amylacetat und Äthylacetat, und Carbamate, z.B. 0-Isopropoxyphenylmethylcarbamat.
Eine weitere Gruppe von organischen Verbindungen, die durch die lösungsvermittler gemäß der Erfindung löslich gemacht werden können, sind die nichtionogenen oberflächenaktiven Mittel. Im allgemeinen sind diese nichtionogenen oberflächenaktiven Mittel die Polyalkylenderivate von Hydroxylgruppen enthaltenden Verbindungen. Der Polyoxyalkylenteil der nichtionogenen Verbindung ist gewöhnlich eine Kette von Oxyäthylen-, Oxypropylen- oder Oxybutylengruppen. Diese Gruppen können entweder regellos oder in Blöcken gemischt sein. Als Hydroxylgruppen enthaltende' Verbindungen kommen aromatische und aliphatische Verbindungen in Präge, die eine einzelne Hydroxylgruppe oder mehrere Hydroxylgruppen enthalten. Das aromatische oder aliphatische Segment der Verbindung besteht gewöhnlich aus etwa 2 bis 30 C-Atomen, und die Zahl der Hydroxylgruppen beträgt gewöhnlich etwa 1 bis 8. Eine bevorzugte Gruppe von nichtionogenen ober-
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flächenaktiven Mitteln, die sich als "besonders vorteilhaft für die Zwecke der Erfindung erwiesen, sind die. Oxyalkylenaddukte von linearen aliphatischen Alkoholen mit etwa 8 bis 18 O-Atomen, Der Oxyalkylenteil der nichtionogenen Verbindung ist ein Gemisch von Oxyäthylen- und Oxypropylengruppen im Verhältnis von wenigstens zwei Oxyäthylengruppen zu 1 Oxypropylengruppe, wobei die Oxyäthylen-Oxypropylen-Gruppen etwa 40 bis 85 Gew.-$ des nichtionogenen oberflächenaktiven Mittels ausmachen»
Die Elektrolytlösungen, die für die Zwecke der Erfindung verwendet werden können, sind Lösungen beispielsweise von Alkalihydroxyden, z.B. Natriumhydroxyd und Kaliumhydroxyd, und Alkalisalzen, z.B. Hatriummetasilicat, Natriumtripolyphosphat, Natriumchlorid, Kaliummetasilicat und Tetrakaliumpyrophosphat.
Gemäß der Erfindung werden etwa 3 bis 15 Gewichtsteile eines Lösungsvermittlers, der ein Phosphat eines oxyalkylierten linearen Alkohols ist, mit etwa 1 bis 50 Gew.-Teilen einer unlöslichen organischen Verbindung zusammengegeben. Das Gemisch wird zu etwa 96-35 Gew«-Ieilen einer wässrigen Lösung gegeben, die entweder aus Wasser oder ( einer Elektrolytlösung besteht. Das Ergebnis ist eine vollständig homogene Lösung. Die homogene Lösung kann durch Mischen der Bestandteile in beliebiger erwünschter Reihenfolge leicht hergestellt werden, jedoch muß die Konzentration der unlöslichen organischen Verbindung und des Lösungsvermittlers für jedes Gemisoh aus unlöslicher organischer Verbindung und Lösungsvermittler ermittelt werden. Bei einer bevorzugten Arbeitsweise werden homogerie Lösungen ■ wie folgt hergestellt: Man mischt den Lösungsvermittler mit der unlöslichen organischen Verbindung bei einer Temperatur von etwa-flfiPbis 600O, Man gibt dann das Gemisoh zu. der wässrigen Lösung bei einer Temperatur von etwa -18° bis 6O0O und rührt, bis die Lösung homogen ist. Ferner
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können etwa 3 Ms 20 Gew.-!eile eines Alkalihydr.oxyds zu dem lösungskomplex gegeben werden, der "bei der vorstehend "beschriebenen Ausführungsform erhalten wird. Das Hydroxyd kann der Lösung vor oder nach der Zugabe des Gemisches aus unlöslicher organischer Verbindung und Lösungsvermittler zur wässrigen Lösung zugesetzt werden» Die Zugabe des Hydroxyds hat zur folge, daß das Alkalisalz des als Lösungsvermittler wirksamen Phosphorsäureesters/gebildet wirde
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert. Die dort verwendeten Lösungsvermittler können durch die Formel
OM
o 0M
dargestellt werden, iri der M ein Wasserstoffatom oder Fatrium, R ein Gemisch von Alkylresten und A ein Gemisch von Oxyalkylenresten war. ·
Lösungsvermittler A
Bei dem vorstehend genannten Monoester war M Natrium, R ein Gemisoh von Alkylresten mit 12 bis 15 C-Atomen, und A stand für mehrere Oxyäthylenreste. Das Gemisch von Oxyäthylengruppen machte etwa 30 bis 45 Gewo-$ des Monoesters
aus,
Lösungsvermittler B
Bei dem vorstehend definierten Monoester war M Wasserstoff, R ein Gemisch von Alkylresten mit 10 bis 12 C-Atomen und A ein Gemisoh von Oxyäthylen- und Oxypropylenresten. Das Molverhältnis von Oxyäthylenresten zu Oxypropylenreaten betrug ,etwa 6x1, und die, Oxyäthylen- und Oxypropylenreste machten etwa 75 bis 80 Gew·-^ des Monoesters aus.
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lösungsvermittler 0
In dem vorstehend definierten Monoester war M ein Wasserstoff atom, R ein Gemisch von Alkylresten mit 12 "bis 15 C-Atomen und A ein Gemisch von Oxyäthylen- und Oxypropylenresten«, Das Molverhältnis von Oxyäthylenresten zu Oxypropylenresten "betrug etwa 2:1, und die Oxyäthylen-Oxypropylenreste machten etwa 45 "bis 50 Gewo-$ des Monoesters aus« .
Beispiel 1
Dieses Beispiel veranschaulicht die Wirksamkeit von Lösungs-Vermittlern gemäß der Erfindung "bei der Löslichmachung verschiedener unlöslicher organischer Verbindungen in Wasser.
Die Lösungen wurden durch Auflösung von 10 Gewe-Ieilen des Lösungsvermittlers.in 100 Gew.-Teilen Wasser bei etwa 250O hergestellt. Dann wurde 1 Gew.-Teil der unlöslichen organischen Verbindung zur Lösung gegeben und 2 Minuten gemischte Wenn die Lösung nach guter Vermischung klar war, wurde nochmals 1 Gew.-Teil organische Verbindung zugesetzt und erneut durchgemischte Die Zugabe der organische^Verbindung wurde fortgesetzt, bis die Lösung trübe wurde. Das trübe Aussehen der Lösung zeigte, daß die Lösung gesättigt war und keine weitere Menge der organischen Verbindung lösen würde. Die folgenden Tabellen, zeigen die maximale Löslichkeit der organischen Verbindungen in verschiedenen Lösungsvermittler-Wasser-Systemen.
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Tabelle 1
Wirksamkeit des Lösungsvermittlers A
Organische Verbindung Maximale Auflösung von
organischer Verbindung Gew.-#
Benzoesäure Tabelle 2 1
Benzaldehyd 1
Acetophenon 1
Adipinsäure 1
Äthyläther >20
Cyclohexan CvJ
Wirksamkeit des Lösungsvermittlers B
O^nische Verbindung Maximale Auflösung von ·organischer Verbindung
O-Dichlorbenzol >10
Hexan 1
Oleinsäure 1
Heptan 1
Bisphenol A 1
Tetrachlorkohlenstoff 2
Benzoesäure 1
Äthylendichlorid >6
Styrol 5
Anisol . ■ 6
Benzaldehyd $
Methylbenzylalkohol 5
Acetophenon ' 7
Laurylalkohol 3
Adipinsäure 1
Hyclohexanon , >20
Toluol . 4 A'thylacetat
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Tabelle 2 (Forts«,)
Organische Verbindung Maximale Auflösung von
organischer Verbindung,
Benzol Cyclohexan
Ithyläther >20
Xylol
{Tabelle 3 Wirksamkeit des Lösungsvermittlers 0 Organische Verbindung Maximale Auflösung von
organischer Verbindung,
Leuchtpetroleum 2 -
2-lthylhexanol 1
Bisphenol A 1
Lackbenzin 1 ·
Benzoesäure 1
Acetophenon 1
Adipinsäure 1
Äthyläther 10
Wie die vorstehenden (Tabellen zeigen, ist es unter Verwendung eines Lösungsvermittlers gemäß der Erfindung möglich, unlösliche organische Verbindungen in Wasser löslich zu machen.
Beispiel 2
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung von Lösungsvermittlern gemäß der Erfindung für die Löaliohmaohung von nicht ionogenen oberflächenaktiven Mit-sein in Alkali- und Jiirdalkalihydroxydlösungen, Ale niohiiionogeae oberflächenaktive Mittel wurden Oxyäthylenaüduktc-j ,you lineare η all-phatiachen Alkoholen löslich
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lösungen von. 10 Gewo-Teilen Natriumhydroxyd in 90 Gew«- Teilen Wasser wurden hergestellt und der Abkühlung auf Raumtemperatur überlassen. Zur Lösung wurden 5 Gewo-Teile eines nichtionogenen oberflächenaktiven Mittels gegebene In jedem Fall löste sich die nichtionogene Verbindung nicht in der Natriumhydroxydlösung. Ein Löslichmacher wurde dann in bestimmten Portionen zugesetzt und mit. der Lösung vermischte Wenn das nichtionogene oberflächenaktive Mittel sich löste, wurde die Lösung erhitzt, bis sie durch ausge— m. 10 fällte nichtionogene Verbindung trübe wurde„ Wenn das nichtionogene oberflächenaktive Mittel sich nicht löste, wurde das Gemisch auf 0 C gekühlt und gerührt, bis die Lösung klar wurde« Die Lösung wurde dann zur Ermittlung des Trübungspunktes, deh„ der Temperatur, bei der das nichtionogene oberflächenaktive Mittel aus den Lösungen ausgefällt wird, erhitzte Diese Teiirperatur wurde notierte Die Trübungspunkte bei verschiedenen Konzentrationen des . Lösungsvermittlers sind in den Tabellen 4 und 5 angegeben»
Niohtionogenes oberflächenaktives Mittel A
Diese Verbindung war ein Oxyalkylenaddukt eines Gemisches von linearen aliphatischen Alkoholen mit 12 bis 15 C-Ato-™ mene Der Oxyalkylenrest war ein Gemisch von Oxyäthylen und Oxypropylen im Molverhältnis von Oxyäthylen zu Oxypropylen von etwa 2;1, und die Oxyäthylen-Oxypropylen-Gruppen machten etwa 75 bis 80 Gew·-^ des Addukts aus.
Niohtionogenes oberflächenaktives Mittel B
Diese Verbindung war ein Oxyalkylenaddukt eines Gemisches von linearen aliphatischen Alkoholen mit 10 bis 12 O-Atomene Die Oxyalkylenreste waren ein Gemisch von Oxyäthylen und Oxypropylen im Molverhältnis von etwa 6:1, und die Oxyäthylen-Oxypropylenreste machten etwa 75 bis 80 GeWe-/£ des Addukts aus, -
009848/1923
Niohtionog.enes oberflächenaktives Mittel 0
Diese Verbindung war ein Oxyalkylenaddukt eines Gemisches von linearen aliphatischen Alkoholen mit 12 bis 15 Ö-Atomen, Die Qxyalkylenreste waren ein Gemisch von Oxyäthylen und Oxypropylen im Molverhältnis von etwa 2:1, und die Oxyäthylen-Oxypropylenreste machten etwa 70 bis 75 Gew«-# des Addtikts aus*
Tabelle 4 Nonionic.C Nonionic C
LösungsVer <0° <0°
mittler, Trübungspunkt in 0O bei Verwendung von <0° <0°
Gew.-96 LösungsVermittler A <0°
0,0 Nonionic A Nonionic B 38°
1.,0 <0° <0° 20° " >95°
2,5 <o° ■ 10° 29° >95°
5,0 <0° 12°
7,5 28° Trübungspunkt in 0O bei Verwendung von
10,0 11° 39° Lösungsvermittler B
27° 46° Nonionic A Fonionic B
LösungsVer Tabelle 5 <0° <?0°
mittler, <0° 11°
Gewe-^ 14° 27°
0,0 43° 44°
1,0 93° 60°
2,5 >95° 75°
5,0
7,5
10,0
Wie die vorstehenden Tabellen zeigen, bleiben die nichtionogenen oberflächenaktiven Mittel in der Natriumhydroxydlösung mit zunehmender Menge des zugesetzten Lösungsvermittlers über einen zunehmend weiteren Temperaturbereich in Lösung.
009848/1928
Beispiel 3
Dieses Beispiel veranschaulicht öle Verwendung eines ÜösungsVermittlers gemäß der Erfindung zur LösliQhmachung von unlöslichen organischen Verbindungen in einem flüssigen Allzweokrelnigungamittel* Leuohtpetroleum and Eieferöl waren die unlösliahen Stoff«, die löslioh gemacht vcirden.
Das Reinigungsmittel wurde wie folgt hergestellt? 10 Gew»- feile des Lösungsvermittlers A wurden in 46,8 Gew»-iEeilen Wasser gelöst* Zu diesem Gemisch wurden die übrigen Be-™ 10 standteile, und zwar sowohl die löslichen als auch die unlöslichen, gegeben* Bas Gemisch wurde dann 15 Minuten gerührt· Hierbei wurde eine homogene Lösung erhalten· Das Reinigungemittel hatte folgende Zusammensetzung!
Wasser . 46,8 Gew.-ieile
IiÖsungsVermittler A - 10,0 M
Nichtionogenes oberflächenaktives Mittel D*
Monoäthanolamin
Xetrakaliumpyrophosphat 20 Isopropylalkohoäi
Alkanolamid einer KokosnußÖl- fe fettsäure
Kieferöl
N-Alkyldimethylbenzylammonium-25 Chlorid**
Leuchtpetroleum
*Das niohtionogene oberflächenaktive Mittel S war ein Oxyalkylenaddukt eines Gemisohee von linearen aliphatischen Alkoholen mit 12 bie 15 Ö-Atomin· Der Oxyalkylen*.. rest war ein Gemisch von Oxyäthylen und Oxypropylen im Molverhältnis von etwa 2t1, und die Oxyäthylen-Oxypropylengruppen machten etwa 75 bis 80 Gew.-# des Addukte aus.
009848/19^8
BAD ORIQiNAl.
8,0 η
3,2 Ν
2,0 N
20,0 tt
2,0 η
2,0 It
1.0 η
5,0 It
*»N~Ay^ldimethylben2ylammoniumahlorids Der Alky !rest diese« Chlorids war ein Gemisch von Alkylreaten mit 12 "bis 16 C-Atomen.
Dieses Reinigungsmittel erwies sich in Konzentrationen von 15 "bis 30 g/l. Wasser als wirksam für die Entfernung und Verhinderung von schwarzen Flecken auf Fliesen von Brauseräumen, für die Reinigung von Wänden und Fußböden' und in Kombination mit Waschmitteln für die Entfernung von Fett- und ölflecken aus stark verschmatzten Stoffen·
009848/1928
BAD ORIGtNAL

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    Homogene Lösungen organischer Verbindungen« dadurch gekennzeichnet, daß sie in Wasser oder einer Elektrolytlösung neben einer darin an sich unlöslichen organischen Verbindung als Lösungsvermittler einen Phosphorsäureester eines nichtionogenen Adduktes aus einem Alkylenoxyd und einem linearen aliphatischen Alkohol mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Alkalisalz eines solchen Phosphorsäureesteresters enthalten.
  2. 2.) Lösungen nach'Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Lösungsvermittler in Mengen von etwa 3 bis 15 Gew. die unlösliche organische Verbindung in Mengen von etwa 1 bis 50 Gew.# und Wasser oder die Elektrolytlösung in Mengen von etwa 96 bis 35 Gew.#, Jeweils bezogen auf das Gesamtgemisch, enthalten.
  3. 3·) Lösungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Elektrolytlösung die wäßrige Lösung eines Alkalihydroxyds enthalten.
    it.
  4. 4.) Lösungen nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Lösungsvermittler 30 bis 80 Gew.% Äthylenoxyd enthält,
  5. 5.) Lösungen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lösungsvermittler 30 bis So Gew.# eines Gemisches von Äthylenoxyd und Propylenoxyd im Verhältnis von mindestens 2 Mol Äthylenoxyd pro Mol Propylenoxyd enthält.
    009848/1920
    BAD ORIGINAL
  6. 6.) Lösungen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dad der linear· aliphatlsohe Alkohol ein Gemisch linearer aliphatischen Alkohole mit 12 bis 15 Kohlenetoffatomen ist.
  7. 7.) Lösungen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare aliphatisch« Alkohol ein Oemieoh linearer allphatlsoher Alkohole mit 10 bis 12 Kohlenstoffatomen ist»
  8. 8.) Lösungen nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, das sie als Alkalisalx eines Phosphorsäureester ein Natriurasalz enthalten.
  9. 9·) Lösungen nach Anspruoh Ibis 8, dadurch gekennzeichnet, dafl sie als an sich unlösliche organische Verbindungen aromatische Kohlenwasserstoffe, allphatlsohe Kohlenwasserstoffe, cycloaliphatische Kohlenwasserstoffe, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Äther, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Säuren, Ester oder nichtlonogene oberflächenaktive Mittel enthalten.
  10. 10.) Verfahren zur Herstellung von homogenen Lösungen nach Anspruoh 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man die an sich unlösliche organische Verbindung bei Temperaturen im Bereich zwischen -18° und +6o°C dem im Temperaturbereich zwischen -18° und +6o°C hergestellten Gemisch aus Läsungsvermlttler und Wasser oder Elektrolytlösung zugibt und rührt, bis die Lösung homogen 1st.
    009848/ 1B-2 8.
    BAD ORIGHSjAi.
DE19691959478 1968-11-29 1969-11-27 Homogene Loesungen organischer Verbindungen Pending DE1959478A1 (de)

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NL (1) NL6917748A (de)

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