DE1959450A1 - Schiene zur Behandlung von Gliedmassen-Knochenbruechen - Google Patents
Schiene zur Behandlung von Gliedmassen-KnochenbruechenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schiene
zur Behandlung von Gliedmaßen-Knochenbrüchen. Insbesondere ist die Erfindung auf synergistische Schienen oder Streckgestelle
zur Verwendung bei der Behandlung von Schenkelbrüchen
gerichtet.
Bei Gliedmaßen-Knochenbrüchen, namentlich Schenkelbrüchen, verschieben sich infolge der Zusammenziehung der Muskeln die
Bruchenden, wodurch die gebrochenen Gliedmaßen kürzer werden. Um das Verkürzen der Gliedmaßen zu vermeiden und um die Bruchenden
einrichten zu können, ist eine Extension erforderlich, die mit Hilfe von Schienen verschiedener Art erzielt werden
kann.
Die bekannten Schienen haben zahlreiche und große Nachteile, die ihre Verwendung einschränken bzw. erschweren. Die an
eine in ,jeder Kinnicht akzeptable Schiene gestellten Anforderungen
nind zahlreich und sehr schwer erfüllbar. Die Schiene
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.19bä4.bU
muß nämlich einfach herstellbar, einfach anwendbar und unabhängig
von der Bettform bzw. -konstruktion, demnach bei Betten
jeder beliebigen Bauart verwendbar sein; darüber hinaus muß sie sowohl zur Behandlung eines Oberschenkelbruches als
auch eines Schienbein- bzw. itfadenbeinbruches verwendet werden
können. Eine weitere wichtige Bedingung ist, daß die Schiene sowohl zur statischen als auch zur dynamischen Behandlung
geeignet ist. Sie muß daher sowohl das Ruhigstellen der zu behandelnden Gliedmaßen als auch eine. Veränderung ihrer
Lage ermöglichen, damit sich die Gelenke der Gliedmaßen bewegen können, ohne die Extension zu beeinträchtigen. Das
P letztgenannte Erfordernis ist von größter Wichtigkeit, da
die Behandlung von Knochenbrüchen mit statischen Schienen
oft zu einer sehr bösartigen Versteifung der Gelenke führt,
die nur mit größter Mühe und manchmal überhaupt nicht überwunden werden kann.
Bei einer der am häufigsten benutzen Streckeinrichtungen
wird die Thomasschiene verwendet, die am Bett mit Hilfe von
Seilen und einer sehr komplizierten Vorrichtung aufgehängt ist, deren Verwendung schwierig ist. Eine solche Schiene ist
ausashließlich dynamisch und gestattet kein statisches Ruhigstellen
der gebrochenen Gliedmaßen. Eine derartige Schiene * . hängt ferner weitgehend von der Bettkonstruktion ab, da die
ganze Konstruktion, welche die Thomasschiene trägt, mit Hilfe
der Bettpfosten bzw. -stangen und der anderen Teile des Bettes installiert und nur zur Behandlung von Obersehenkelbrüchen
verwendbar ist.
Eine andere bekannte, oft verwendete Schiene ist die Böhlerpchiene.
Diese hat widerum nur statische Funktion, d.h. eine Bewegung der Gliedmaßen an den Gelenken ist während der Behandlung
in der Schiene unmöglich. Darüber hinaus müssen bei einem Schienbein- bzw. .Vadenbeinbruch einerseits und bei einem
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Oberschenkelbruch andererseits verschiedenartige Schienen
verwendet werden, was auch ein bedeutender Kachteil ist.
Bekannte Schienen anderer Art erfüllen die oben aufgezählten Anforderungen ebensowenig.
Daher ist das Ziel der vorliegenden Erfindung die Schaffung einer zur Verwendung bei der Behandlung von gebrochenen Gliedmaßen dienenden Schienen, welche nicht die Nachteile
der bekannten Ausführungen hat und. die an eine brauchbare Schiene dieser Art gestellten Anforderungen weitestgehend
erfüllt.
Eine Schiene der eingang erwähnten Art ist erfindungsgemäß
so ausgebildet, daß mit einem Ende eines Rahmens eine Stütze für das Oberschenkelbein schwenkbar verbunden ist, die ihrerseits
mit einer -Stütze für das Schienbein bzw. für das Wadenbein schwenkbar verbunden ist, daß der Rahman an seinem anderren
Ende ein nach oben gerichtetes Halteteil aufweist, das reibungsmindernde
Rollen trägt, über welche die Schnüre laufen, die an jenem Ende der Stütze für das Schienbein bzw. für das
Wadenbein und rler Stütze für das Oberschenkelbein befestigt sind, das der Stelle gegenüberliegt, an welcher die Stütze
für das Oberschenkelbein mit dem Rahmen schwenkbar vernunden
ist, und daß die Schnüre an dem Ende, das der Stütze für das Schienbein bzw. für das iVadenbein und der Stütze für das Oberschenkelbein gegenüberliegt, mit Gewichten versehen oder an
eine1"! der Teile der Schiene befestigt sind, um die Stütze für
das Schienbein bzw. für dar.-. ,Vadenbein und die Stütze für das
Oberschenkelbein in die gewünschte Stellung zu heben und sie dort feststehend oder ela.stinch zu halten.
!/'in erfindun^n^cnäße .'Jtrec^r-antcll hat alno einen Rahmen
und oin β:■■:>
OiOrrjchorikolL^j η stützender; und ein das Schien-
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bein bzw. das Wadenbein stützendes Teil. Diese Teile sind schwenkbar miteinander verbunden. Die Stütze für das Ober- '
schenkelbein ist mit dem Rahmen an einem seiner Enden verbunden. Der Rahmen weist an seinem anderen Ende ein nach
oben gerichtetes Halteteil auf, das reibungsarm laufende ;
Rollen für Schnüre bzw. Seile trägt, die an jenem Ende der Stütze für das Schienbein bzw', für das Wadenbein und
der Stütze für das Oberschenkelbein befestigt sind, das
der Stelle gegenüberliegt, an welcher die Stütze für das Oberschenkelbein am Rahmen schwenkbar angeordnet ist. An
dem Seil- bzw. Schnurenden, die der Stütze für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und der Stütze für das Oberschenkelbein gegenüberliegen, können Gewichte vorgesehen
oder die Schnüre an einem der Gestellglieder befestigt sein, um die Stütze für das Schienbein bzw... für das .Wadenbein und die Stütze für das Oberschenkelbein in die gewünschte
Stellung zu heben, in welcher sie entweder festgestellt oder elastisch bzw. nachgiebig angeordnet sind.
Eine chirurgische Schiene dieser Art kann unabhängig von der Bettform bzw. -konstruktion verwendet werden. Sie kann
nämlich am Untergestell des Bettes angeordnet sein und ermöglicht sowohl eine dynamische als auch eine statische
Stellung der Gliedmaßen, weil einerseits die Schnurenden so an der Schiene befestigbar sind, daß die Stellung der
Stütze für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und dor Stütze für das Oberschenkelbein festgelegt ist, und weil
andererseits für eine Bewegung am Kniegelenk sowie im Hüftengelenk die Schnüre gelockert werden können, indem man
die betreffende Schnur zieht. Durch das Ziehen der Schnüre kann dabei die Beinbewegung des Patienten, als ob er gehen
würde, ohne weiteres nachgeahmt werden.
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Die erfindungsgemäße Schiene kann sowohl zur Behandlung
von Oberschenkelbrüchen als auch von Schienbein- und Wadenbeinbrüchen verwendet werden. Bei Oberschenkelbeinbrüchen
kann die Schnur von einem Draht- bzw. Spannbügel, dessen Draht unmittelbar über dem Kniegelenk durch den Beinknochen
gebohrt ist, über die Rolle dec Halteteils kaufen und mit
einem Gewicht an jenem Ende beschwert sein, das dem Spannbügel gegenüberliegt. Bei Verwendung der chirurgischen
Schiene zur Behandlung von Schienbein- bzw. Wadenbeinbrüchen kann die Stütze für das Schienbein bzw. für das Wadenbein
oder eine Verlängerung derselben mit einer reibungsmindernden Rolle versehen sein, über welche eine Schnur läuft,
die an einem Spannbügel befestigt ist, der einen durch den
I'ersenbereich gebohrten Draht aufweist j während die Schnur
an ihrem dem Spannbügel gegenüberliegenden Ende mit einem Gewicht beschwert ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die Stütze für das Oberschenkelbein mit einem Ende des Rahmens mittels kleiner Arme verbunden, die am Rahmen schwenkbar
angeordnet und in bezug auf ihn mit Hilfe eines selbstr
hemmenden Schneckenradantriebes verstellbar sind. Die Höhe der Stütze für das Oberschenkelbein ist daher an diesem Ende
des Rahmens so verstellbar, daß sie an die Stellung der Stütze für das Oberschenkelbein verschiedener Patienten angepaßt
werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnung. Es zeigt:
Pig. 1 eine erfindungsgemäße synergistieche Schiene in
einer ernten i3tellung,
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Fig. 2 die synergistssehe Schiene nach Fig. 1 in einer
zweiten Stellung,
Fig. 3 die "Verwendung der Synergistischen Schiene für
eine Extension am Schienbein bzw. vVadenbein, und
Fig. 4- eine Einzelheit einer Verstelleinrichtung der
Schiene.
Die erfindungsgemäße synergistische Schiene weist einen Rahmen 1 auf, auf welchem die Schiene selbst abgestützt ist
und welcher die anderen Teile der Schiene trägt. Die Schiene weist ferner eine Winkelstütze 2 für das Oberschenkelbein auf,'
mit welcher eine Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das
Wadenbein bei 4 schwenkbar verbunden ist. Die beiden Stützen
sind als mit Tuch überzogene Rahmen ausgebildet. Der Rahmen'
1 ist von zwei aufrecht stehenden Ständern 5 getragen, deren Halteteil 6 unter anderem mit Rollen versehen ist. Darüber
laufen Schnüre, welche die Stütze 2 für das Oberschenkelbein und die Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das 7/adenbein
tragen.
Die Stütze 2 für das Oberschenkelbein ist mit dem Rahmen 1 mittels zweier Arme 7 schwenkbar verbunden, .die an einem ihrer
Enden mit einer Welle 8 unbeweglich verbunden sind. Diese ist am Rahmen 1 drehbar angeordnet. An ihrem anderen Ende sind die
Arme 7 mit der Stütze 2 für das Oberschenkelbein drehbar verbunden. An einem sich entlang des Rahmens 1 erstreckenden Ab- ·
schnitt weist die Welle 8 ein Zahnrad 9 (Fig. 4) eines Schnekkenradantriebs
auf, das mit ihr feststehend verbunden ist und mit einem Ritzel 10 des Schneckenradantriebs im Eingriff
steht. Das Ritzel 10 ist mit einer Stange 13 fest verbunden,
die in einer Halterung 11 drehbar gelagert und mit einem Handgriff
12 versehen ist. Mit Hilfe des Schneckenradantriebs 9»
kann die Stellung der Arme 7 verstellt und somit die Höhe der
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— ι —
Stütze 2 für das Oberschenkelbein eingestellt werden, so daß sie das Oberschenkelbein des Patienten unabhängig von seiner
Länge stützen kann. Die Stütze 2 für das Oberschenkelbein besteht aus zv/ei 'Teilen, die miteinander fest verbunden sind und
einen Winkel von etwa 135° bilden.
Ein Spannbügel 14 ist an seinen Enden mit der Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das Wadenbein schwenkbar verbunden und
auch mit einer sich nach oben erstreckenden, über Rollen 16, 17 laufenden Schnur 15 verbunden. An jenem Ende der Schnur 15i
das den Spannbügel 14 gegenüberliegt, ist ein Gewicht 18 als
Gegengewicht für die Stütze 3 aufgehängt. An demjenigen Ende der Stütze 2 für das Obers ehe nice Ib ein, das ihrem mit dem Rahmen
schwenkbar verbundenen Ende überliegt, ist eine über Rollen 20, 21 laufende Schnur 19 befestigt. Auch diese Schnur 19 ist
mit einem Gewicht an dem Ende versehen, das dem Punkt gegenüberliegt,
an welchem sie mit der Stütze für das Oberschenkelbein verbunden ist. Fig. 1 und 2 zeigen einen Spannbügel 23 mit
einem Draht, welcher durch den unteren Bereich des Oberschenkelbeins
durchgebohrt ist und auf welchen eine Zugkraft mittels einer Schnur 25 ausgeübt v/ird, die über Rollen 26, 27 läuft
und an ihrem lern Spannbügel 23 gegenüberliegenden Ende mit
einem Gewicht 28 versehen ist.
« ■ ■ . ■
Das Halteteil für die Hollen besteht aus einem T-fb'rmigen
Teil 29, des mittels einer Festklemmvorrichtung 3© mit einem
eich zwischen den oberen Abschnitten der Ständer 5 erstreckenden
Teil 31 verstellbar verbunden ist. Das Halteteil für die Rollen ist auch in der Horizontalebene schwenkbar, und zwar
auf eine nicht dargestellte iVeise, um eine Verstellung der
Richtung der durch die Schnur 25 ausgeübten Zugkraft zu ermöglichen.
Die Schnüre 17, 21 27 sind am Querstück 32, des T-förmii^en
Teils 29 angeordnet, während die Schnüre 16, 20, 26 von
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einer'Festkleminv^rrichtung 33 gehalten sind, die mit dem
Längsabsc.initt 34 des T-förmigen Teils 29 verstellbar verbunden
ist. -Die Höhe der Ständer 5 ist dank der Tatsade
verstellbar, da£ sich ihre unteren Abschnitte in Muffen 36
des Rahmens Λ befinden, die mit Festklemmeinrichtungen 35
versehen sind.
Sind die mit der Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und mit der Stütze 2 für das Oberschenkelbein
verbundenen Schnüre 15» 19 mit Gewichten versehen^ so ist
™ die Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und
die Stütze 2 für das Oberschenkelbein bewegbar. Infolgedessen ist es unter der Zugwirkung der Schnüre möglich, die
Stütze 2 für das Oberschenkelbein und die Stütze 4- für das ■ Schienbein bzw. für das Wadenbein unabhängig voneinander
zu heben bzw. zu senken, so daß eine Bewegung am Hüftengelenk und am Kniegelenk des Beins herbeigeführt werden kann.
Zwei verschiedene Stellungen der Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das "Wadenbein und der Stütze 2 für das Oberschenkelbein
sind in den Fig. 1 und 2 gezeigt.
Es ist jedoch auch möglich, die Stütze 3 für das Schienfc
bein bzw. für das Wadenbein und die Stütze 2 für das Oberschenkelbein
in einer festen Stellung zu fixieren, da die Enden der Schnüre, die gemäß der l?ig. Λ mit Gewichten versehen
ist, Haken 37 der in der JFig. 2 gezeigten Art haben.
In den Ständern 5 sind in verschiedenen Höhen (nicht gezeigte)
Löcher vorgesehen, in welche die Haken 37 eingeführt
werden können, so daß die Stellung der Schnüre und folglich , aiich die Stellung der Stütze 3 für das Schienbein bzw. für
das Wadenbein sc.vie der Stütze 2 für das Oberschenkelbein
festgelegt werden kann.
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BAO ORtGlMAL
Wie aus der rig. 3 ersichtlich., kann die erfindungsgenäße
Schiene auch Tür cie Drahtextension des Schienbeins bzw. des
V/adenbeins verve nc et werden. In diesem Pail ist das Außenende
der Stütze J rr.ii; einem Vorsprung 38 versehen, der an seinem Ende Rollen 3;' trägt. Ferner ist ein Spannbügel 40 an der
Stelle vorgesehen, an v/elcher die Stütze 2 des Oberschenkelbeins mit der 'iz:izze 3 für das Schienbein bzw. für das Wadenbein
einen Winkel bildet. Der Spannbügel 40 v/eist an seinen
Seiten Rollen -1 suf. Ein Spannbügel 42 hat einen durch den
Fersenabschniti; des Fußes durchgebohrten Draht 4-3 und ist
mit einer Schnur 4·^ verbunden, die eine Führungsöffnung durchsetzt,
welche in einem mit dem Vorprung 38 verbundenen Teil
45 vorgesehen ist. Die Schnur 44 läuft über Rollen 39 und
zurück über Rollen 41 und ist dort mit einem Gewicht 46 versehen. Die Richtung der Zugkraft kann durch Änderungen der
Stellung des die xührungsöffnung aufweisenden Teils 45 auf
eine nicht näher gezeigte Weise geregelt, werden. Obwohl einfachheitshalber·
dies in Fig. 3 nicht dargestellt ist, kann die Schiene selbstverständlich genau wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 mit Ständern 5 und einem Halteteil
6 versehen sein, auf dessen Rollen die Schnüre laufen, welche
die Stütze 3 für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und die Stütze 2 für das Oberschenkelbein tragen.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und den
Zeichnungen hervorgehenden Vorteile und Merkmale der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher
Anordnung und Verfahrensschritte können sowohl für sich, als auch in beliebiger Kombination erfindungswesentlich,
sein.
- Ansprüche -
009837/1247
Claims (1)
- Pa t e nt a ns prü ehe1. Schiene zur Behandlung von Gliedmaßen-Ivnochenbrüchen, insbesondere zur Drahtextension, dadurch [gekennzeichnet, daß mit einem Ende eines Rahmens (1) eine Stütze (2) für das Oberschenkelbein schwenkbar verbunden ist, die ihrerseits mit einer Stütze (3) für das Schienbein bzw. für das Wadenbein schwenkbar verbunden ist, daß der Rahmen· (1.) an seinem anderen Ende ein nach oben gerichtetes Halteteil (6) auf v/eist, das reibungsraindernde Rollen trägt, über welche die Schnüre laufen, die an jenem Ende der Stütze (3) für das Schienbein bzw. für .das Wadenbein und der Stütze (2) .für das Oberschenkelbein befestigt sind, das der Stelle gegeneüberliegt, an welcher die Stütze (2) für das Oberschenkelbein mit dem Rahmen (1) schwenkbar verbunden ist, und daß die Schnüre an de*n Ende, das der Stütze (3) für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und der Stütze (2) für das Oberschenkelbein gegenüberliegt, mit Gewichten (18) versehen oder an einem der Teile der Schiene befestigt sind, um die Stütze (3) für das Schienbein bzw. für das Wadenbein und die Stütze (2) für das Oberschenkelbein in die gewünschte Stellung zu heben und soe dort feststehend oder elastisch _ zu halten.•2. Schiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (2) für das Oberschenkelbein mit dem Rahmen (1) mittels zweier Arrre (7) schwenkbar verbunden ist, die zum Vorstellen der Stellung der Stütze (2) fürdas Oberschenkelbein mit Hilfe eines Schneckenradantriebs (9, 1°) verstellbar sind.009837/124 7BAD ORIGINAL/i/l3· Schiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dali das Halteteil (b) mit reibungsmindernden Eollen (16, 1.7) für eine Schnur (15) versehen ist, die an einem ihrer Enden mit einem Spannbügel (14) versehen und am anderen Ende mit einem Gewicht (18) beschwert ist.4. Schiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (3) für das Schienbein bzw. für das v/adenbein reibungsmindernde Eollen an dem Ende aufweist, das von der Stelle fern liegt, an welcher sie mit der Stütze (2) für das Oberschenkelbein verbunden ist, und daß über diese Eollen eine Schnur läuft, die an einem ihrer Enden mit einem Spannbügel verbunden und an ihrem anderen .Ende mit einem Gewicht beschwert ist.009 8 37/1247
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