DE511050C - Krankenbett - Google Patents
KrankenbettInfo
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- DE511050C DE511050C DEL71791D DEL0071791D DE511050C DE 511050 C DE511050 C DE 511050C DE L71791 D DEL71791 D DE L71791D DE L0071791 D DEL0071791 D DE L0071791D DE 511050 C DE511050 C DE 511050C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G7/00—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
- A61G7/05—Parts, details or accessories of beds
- A61G7/065—Rests specially adapted therefor
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Description
- Krankenbett Bei der Behandlung der Knochen- und Gelenktuberkulose sowie bei anderen Krankheiten, insbesondere bei solchen, bei denen orthopädische Hilfsmittel angewendet werden müssen, hat der Kranke in bestimmter Lagerung eine langdauernde Liegekur durchzumachen. Diese Lagerung wird in der Hauptsache dadurch erreicht, daß man auf die Auflegematratze unter dem Körper oder unter seine unteren Extremitäten Sand- oder Häckselkissen legt. Die Verwendung von Auflegematratzen sowie derartiger Kissen hat jedoch die folgenden Nachteile: i. Durch die Schwere der Körperlast wird die Matratze mehr oder weniger in der Mitte eingedrückt. Dabei senkt sich das Unterlegekissen und verursacht eine unerwünschte Änderung der Körperlage.
- 2. Durch die Nachgiebigkeit der Auflegematratze verschieben sich entweder die Kissen selbst, oder sie werden von den Patienten, besonders von Kindern, verschoben, wodurch ihre Wirkung vermindert wird.
- 3. Bei Verwendung von Kissen bilden sich zwischen dem Körper und dem Auflager Lücken, die das vorgeschriebene, dauernd ruhige Liegen erschweren.
- q.. Kissen und besonders Auflegematratzen, auf denen die Patienten in ungestörter Zwangslage langdauernd liegen müssen, nehmen Krankheitskeime auf und sind deshalb unhygienisch.
- Nach der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß sowohl die Auflegematratze als auch die Unterlegekissen in Fortfall kommen. Statt ihrer übernimmt eine aus einer dünnen Schicht bestehende, als Lager dienende Bahn die Funktion, sich dem Körper anzuschmiegen. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in Fig. I bis II beispielsweise dargestellt Die beiden Längsseiten i, i' des Bettgestells tragen mehrere gegenüberliegende, rechtwinklig gekreuzte Rohrstücke 2, 2', 3, 3' usw., die in beliebiger Stelle durch Schrauben q. befestigt werden können. Das vertikale Rohr jedes 'solchen Kreuzstückes dient als Lager für Gewindebolzen 5, die durch je zwei Muttern 6 und 7 in beliebiger Höhe festgehalten werden. Diese Gewindebolzen enden in einem Rohrstück 8, das einem zweiten mit einem Rohrstück 9 versehenen, durch Muttern io, io' verstellbaren Gewindebolzen ii als Lager dient. Die Rohrstücke 9, 9' usw. dieser horizontal gelagerten Gewindebolzen sind vorwiegend gebogen (Fig.3), können aber auch an manchen Stellen gerade sein. Sie tragen aber stets einen Schlitz i2, der in bekannter Weise der axialen Richtung dieser Rohrstücke entspricht. Die gebogenen Rohrstücke zeigen je nach Erfordernis eine größere oder kleinere Krümmung. Diese geschlitzten Rohrstücke dienen zur Aufnahme und gleichzeitig zur Führung einer Segeltuch- oder Lederbahn 13, deren beide Längskanten fest um eine Schnur 1q., die in bekannter Weise stärker als die Schlitzbreite ist, gesäumt sind. Der Schlitz 12 ist so breit, daß er nur die gesäumte Stelle der Bahn durchläßt, während die durch Schnüreinlage verstärkten Kanten und folglich auch die gesamte Bahnbreite von den durch den Schlitz entstehenden Lippen festgehalten wird.- Das dadurch ermöglichte Spannen der Bahn ist von großer Bedeutung, weil dadurch die von dem Körperdruck geschaffene Bahneinsenkung ständig ausgeglichen werden kann. Da die Gewindebolzen i i, i i' drehbar gelagert sind, so gestatten dieselben dem gebogenen Rohrstück, die Bahn verschiedenartig zu wölben. Bei einer konvexen Wölbung, die üblicherweise bisher durch Anwendung von Kissen erreicht wurde (z. B. zur Erzielung einer Lordose bei Gibbusbehandlung), ist es zweckmäßig, die Bahn über ein mit einem Gummischlauch 15 überzogenes Brett 16 zu führen. Dieses Brett wird auf zwei gegenüberliegende, auf Bolzen 5, 5' aufgesetzte Winkelstücke 17, die an Stelle der geschlitzten Rohrstücke treten, gelegt. Die Führung der Bahn über ein solches Brett ist nicht unbedingt notwendig, denn das gebogene Rohrstück erzeugt bereits selbst eine konvex gewölbte Stelle. Die beliebige Einstellung der Bahn geschieht auf folgende Weise: Zunächst wird das freie Ende der an die Welle 18 der Kurbelwinde i9 befestigten Bahn 13 über die Rohrstange 2o, dann durch alle Schlitze der an - beiden Bettseiten befindlichen Rohrstücke 9, 9' usw: geführt und schließlich an die auf der Kopfseite des Bettgestells angebrachte verstellbare Rohrstange 21 in bestimmter Höhe befestigt. Alsdann werden' die gekreuzten Rohrstücke 2, 2' usw. in bestimmter Entfernung entsprechend dem Körperbau eingestellt, die Gewindebolzen 5, 5' usw. in bestimmter Höhe festgeschraubt und die Gewindebolzen i i, i i' usw. durch Muttern io, io' so weit angezogen, bis die Bahnbreite straff gespannt ist. Wird nun die am Fußende des Bettgestells befindliche, an sich bekannte, mit einem Sperrad 22 und einer Sperrklinke 23 versehene Kurbelwinde i9 betätigt, so spannt sich die Bahn auch in der Länge und erhält auf diese Weise das gewünschte Profil und gleichzeitig die erforderliche Elastizität, die durch das Auflegen einer porösen Gummimatte noch erhöht werden kann. In manchen Fällen, z. B. bei der Ausführung einer Gegenextension, ist es zweckmäßig; der Bettbahn eine schräge Richtung zu geben. Dieses wird in der Praxis meist dadurch erreicht, daß man unter die vorderen oder hinteren Bettfüße Holzklötze legt. Das auf diese Weise gestützte Bett besitzt aber keine genügende Standsicherheit. Bei der vorliegenden Erfindung wird die etwa gewünschte schräge Bahnrichtung einfach durch Verschiebung der Rohrstange 21 unterhalb der Bettebene A-B (Fig. 8) erzielt, ohne daß das Bett selbst deshalb zu heben wäre.
- Die Fig. 6 bis io veranschaulichen schematisch nur einige der am häufigsten vorkommenden Körperlagen bei der obenerwähnten Behandlung. Alle diese Körperlagen kann man mittels der Bahn 13 durch entsprechende Einstellung der Gewindebolzen 5 und i i, die in' diesen Figuren fortgelassen sind, erzielen. Das hier beschriebene Bett kann auch als Verbandstisch zur Herstellung eines Korsettabgusses, wenn er am liegenden Patienten zwecks Erzielung einer Lordose gemacht werden soll, verwendet werden (Fig: ii).
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:-i. Krankenbett mit einer jeder Körper-Lage anschmiegbaren Leinwandbahn, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Längsseiten des Bettgestells mehrere gekreuzte Buchsen (2, 2') einander gegenüber lagern und diese Buchsen zwei durch Muttern rechtwinklig verstellbare, finit Röhren (8, 9) versehene Gewindebolzen (5, 11) tragen, von denen der vertikale (5) zur Aufnahme des horizontalen (i i) und der horizontale Bolzen zur Aufnahme und Führung einer Segeltuchbahn (i3) o. dgl. im Rohrstück (9) dient.
- 2. Krankenbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Segeltuchbahn tragende Rohrstück (9)' eine gekrümmte Form hat und mit einem an sich bekannten, in axialer Richtung verlaufenden Schlitz (i2) versehen ist.
- 3. Krankenbett nach Anspruch ä, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten der Bahn (i3) uni eine Schnur (1q.), deren Durchmesser in an sich bekannter Weise größer ist als die Breite des Schlitzes (i2), gesäumt sind: q.. Krankenbett nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Bolzen (5) mit einem Winkelstück (i7) zur Aufnahme eines mit Gummischlauch überzogenen Brettes versehen sind:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL71791D DE511050C (de) | 1928-05-04 | 1928-05-04 | Krankenbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL71791D DE511050C (de) | 1928-05-04 | 1928-05-04 | Krankenbett |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511050C true DE511050C (de) | 1930-10-25 |
Family
ID=7282857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL71791D Expired DE511050C (de) | 1928-05-04 | 1928-05-04 | Krankenbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511050C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063754B (de) * | 1954-08-03 | 1959-08-20 | Emile Villedary | Krankenbett |
| DE2838521A1 (de) * | 1977-09-06 | 1979-03-08 | Michel Leroy | Liegevorrichtung |
| US5109558A (en) * | 1988-12-23 | 1992-05-05 | Rosario Di Blasi | Bed with its resting surface at least partly of keyboard form |
| US5235710A (en) * | 1990-04-25 | 1993-08-17 | Kioritz Corporation | Bed |
-
1928
- 1928-05-04 DE DEL71791D patent/DE511050C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063754B (de) * | 1954-08-03 | 1959-08-20 | Emile Villedary | Krankenbett |
| DE2838521A1 (de) * | 1977-09-06 | 1979-03-08 | Michel Leroy | Liegevorrichtung |
| US5109558A (en) * | 1988-12-23 | 1992-05-05 | Rosario Di Blasi | Bed with its resting surface at least partly of keyboard form |
| US5235710A (en) * | 1990-04-25 | 1993-08-17 | Kioritz Corporation | Bed |
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