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DE1958978A1 - Faservlies mit verbundenen Fasern und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Faservlies mit verbundenen Fasern und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE1958978A1
DE1958978A1 DE19691958978 DE1958978A DE1958978A1 DE 1958978 A1 DE1958978 A1 DE 1958978A1 DE 19691958978 DE19691958978 DE 19691958978 DE 1958978 A DE1958978 A DE 1958978A DE 1958978 A1 DE1958978 A1 DE 1958978A1
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ultra
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fiber
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Newman Nicholas Stephen
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Kendall Co
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Kendall Co
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H1/00Non-woven fabrics formed wholly or mainly of staple fibres or like relatively short fibres
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    • Y10T442/60Nonwoven fabric [i.e., nonwoven strand or fiber material]
    • Y10T442/608Including strand or fiber material which is of specific structural definition
    • Y10T442/614Strand or fiber material specified as having microdimensions [i.e., microfiber]
    • Y10T442/619Including other strand or fiber material in the same layer not specified as having microdimensions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description

1358978
Patentanwälte Dipl.-lng. W. Scherrmann Dr.-lng. R. RDger
73 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 9, Postfach 348
24. November I969 Telefon
Stultgarl (0711) 354539
A Telegramme Patentschutz ,
PA 26 naVÖ 1 . Essllngennedtar
THE KENDALL COMPANYj 225 Franklin Street, Boston» Mass
Faservlies mit verbundenen Fasern und Verfahren zu seiner Herstellung.
Die Erfindung betrifft ein Faservlies mit verbundenen Fasern und insbesondere ein solches, das aus Fasern von für Textilien üblicher Länge oder fortlaufenden Fäden besteht, die durch ein aus einem Polymer bestehendes Bindemittel aneinander gebunden sind. Die bekannten Faservliese mit einem Gewicht, das sie für ihre Verwendung bei der Herstellung von Bekleidungsstücken geeignet macht, sind derart durchsichtig, daß sie für diesen Zweck unbrauchbar sind.
Es sind schon Versuche gemacht worden, die vorgenannte unerwünschte Durchsichtigkeit zu beseitigen, indem man die Aussenfläche des Faservlieses zusammengepreßt oder Muster auf sie aufgedruckt hat. Dieses Verfahren ist kostspielig und erfüllt seinen Zweck nur in beschränktem Maße. Man hat daher schon versucht, sich dadurch zu helfen, daß man das Faservlies aus mattierten Fasern hergestellt hat, z.B. solchen Viskoserayonfasern, die einen außergewöhnlich großen Gehalt an Titandioxyd besitzen. Die undurchsichtigkeit und Stumpfheit derartiger Fasern erreicht jedoch ihre Grenze schon bei einem ziemlich kleinen Pigmentgehalt. Daher ist die undurchsichtigkeit von Faservliesen aus solchen Fasern nur in beschränktem Maße zu vergrößern. Dasselbe gilt in bezug auf Versuche, Faservliese dadurch undurchsichtig zu machen, daß man den Bindemitteln Ton oder andere Füllstoffe zusetzt»
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um die Faserstruktur zu vereinheitlichen.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, auf ein Faservlies aus Pasern von für Textilien üblicher Länge eine Schicht aus Fasern aufzubringen, wie sie für die Papiererzeugung verwendet werden und demgemäß eine Länge von 1000 Mikron oder mehr besitzen. Wegen dieser Länge und vielleicht auch teilweise wegen ihres gequollenen und hydratierten Zustandes neigen diese Fasern jedoch dazu, auf dem Vlies aus Fasern üblicher Länge auszufiltern, ohne in das Vlies in ausreichendem Maße einzudringen und mit diesem eine feste Verbindung einzugehen. Außerdem neigen die hydratierten und vereinzelten, sonst für die Papiererzeugung verwendeten Fasern dazu, zu einer ziemlich festen Schicht zusaramenzutrocknen, die infolge der dem Papiererzeuger erwünschten inneren Verbindung keine ausreichende Griffigkeit besitzt.
Es ist auch bekannt, Fasern, wie sie für die Papiererzeugung verwendet werden, mit Fasern, die die für Textilien übliche Länge besitzen, -in einer Papiermaschine, die eine Maschinenbütte und ein Fourdrinier-Sieb besitzt, zu vereinigen. Diese Vorrichtung ist jedoch sehr teuer im Vergleich mit der Vorrichtung, die bei der Herstellung von Faservliesen verwendet wird, und das Herstellungsverfahren ist ebenfalls kostspielig und außerdem langsamer als die übliche Papiererzeugung, da sehr niedrige Faserkonzentrationen, herab bis zu 0,01 % Fasergehalt im Wasser, verwendet werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es demgemäß, ein Faservlies und ein Verfahren zu dessen Herstellung anzugeben, das ' eine einfache und billige Herstellung eines Vlieses erlaubt, das die Verwendung bei Kleidungsstücken erlaubt und insbesondere eine ausreichende ündurchsichtigkeit besitzt.
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Qemäß der Erfindung ist bei dem Faservlies auf wenigstens einer seiner Aussenflächen eine Schicht aus gebundenen, unhydratierten, ultrakurzen Fasern von einer Länge zwischen 50 und 300 Mikron aufgebracht, die in das Vlies eindringt und deren Fasern im wesentlichen waagerecht orientiert sind und an oder in der Nähe der Aussenfläche des Vlieses eine bei weitem grössere Häufung besitzen als innerhalb des Vlieses.
Die Schicht aus ultrakurzen Fasern hat die Wirkung, daß das Faservlies in ausreichender Weise undurchsichtig ist. Besonders gute Ergebnisse werden erzielt, wenn das Faservlies aus Fasern von für Textilien üblicher Länge oder aus fortlaufenden Fäden aus einem synthetischen Polymer besteht, die zumindest an einigen ihrer Kreuzungspunkte innig miteinander verbunden sind.
Die ultrakurzen Fasern können eine verschiedene Länge besitzen, und die längeren ultrakurzen Fasern können sich an der Aussenfläche des Vlieses bei weitem mehr häufen, als die kürzeren Fasern.
Faservliese gemäß der Erfindung können auf verschiedenen, später zu beschreibenden Wegen, aus einem ungebundenem Faservlies erzeugt werden, z.B. einem Faservlies, das vollkommen ungebunden ist, z.B. einem solchen, das aus Fasern von für Textilien üblicher Länge d.h. einer Länge zwischen 1,3 und 10,2 cm besteht und von einer Karde, einer Garnettkrempe oder einer die Faserschicht mit Hilfe von Druckluft erzeugenden Maschine hergestellt worden ist« Es kann jedoch auch von einem Faservlies ausgegangen werden, das nur eine so leichte Bindung besitzt, daß seine Durchlässigkeit und die Bewegungsfreiheit der Fasern praktisch unverändert ist. Die Verwendung eines solchen Vlieses ist in Fällen erwünscht, in denen es nicht möglich ist, die Vorrichtung, welche die Schicht aus ultrakurzen Fasern aufbringt, un-
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mittelbar neben der Maschine anzuordnen, die das Faservlies erzeugt, und in denen demgemäß ein kleines Maß von Zusammenhang zwischen den Pasern notwendig ist, um · das Aufwickeln, Transportieren und Abwickeln'des Faservlieses zu ermöglichen. Im allgemeinen kann ein solcher leichter Zusammenhang durch die Verwendung von etwa 5 Gewichtsprozent eines Bindemittels bewirkt werden. Man kann auch mit den Fasern üblicher Länge einen kleinen Prozentsatz thermoplastischer Fasern mischen und das Faservlies der Wärme aussetzen, um autogene Verbindungen zwischen den Fasern herzustellen.
Das ungebundene Faservlies kann auch aus fortlaufenden Fäden bestehen, wie sie durch das Extrudieren fadenerzeugender Polymere von einem Satz von Spinndüsen erzeugt werden, wobei die Fäden auf einem Förderband vermischt werden. Ein solches Faservlies kann ungebunden sein, oäer die Fäden können an einer Aneahl ihrer Kreuzungspunkte autogen miteinander verbunden sein.
Selbst bei leichter Bindung ist das Faservlies ein offenes und durchlässiges Netzwerk, das keine Stellen besitzt, an denen der freie Durchgang von Wasser durch das Vlies nicht möglich wäre und das eine Luftdurchlässigkeit von Ί,3 cbm Luft/min, pro Quadratfuß des Vlieses besitzt.
Geeignete ultrakurze Fasern sind solche aus gebleichtem Holzzellstoff. Vorzugsweise werden ultrakurze Zellulosefasern verwendet, die unter dem Warenzeichen "Solka-Floc" von der Brown Company vertrieben werdaaßebleichter Holzstellstoff besteht aus Fasern verschiedener Länge im Bereich von 50 bis 300 Mikron, während die Länge der ultrakurzen Fasern von Solka-Floc dicht um ein Mittel herum gruppiert ist, wobei Fasern verschiedener Mittellängen zur Verfügung stehen.
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Gera äß weiterer Erfindung wird das neue Faservlies dadurch hergestellt, daß auf die Aussenflache eines Vlieses aus ungebundenen Pasern eine wässerige Dispersion eines Polymer-Bindemittels aufgebracht wird, welche die ultrakurzen Pasern in einer Suspension enthält, hiernach die überschüssige Flüssigkeit abgezogen und das Vlies sodann getrocknet wird. Die hierbei verwendeten ultrakurzen Pasern sind zweckmäßig nicht mit dem Schläger behandelt, unhydratiert und ohne Zusammenballung gleichmäßig verteilt,
Die ultrakurzen Pasern können auf das Faservlies auch in Gestalt einer wässerigen Suspension aufgebracht werden, die kein Bindemittel enthält, und das Bindemittel kann später durch Aufschwemmen oder Sprühen aufgebracht werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen Teil der Gesamtmenge der ultrakurzen Pasern in Gestalt einer wässerigen Suspension aufzubringen und den anderen Teil als Suspension in einer Dispersion des Bindemittels.
Ein anderes Verfahren, das unten im einzelnen beschrieben wird, besteht darin, auf das Faservlies ultrakurze Pasern aufzubringen, die mit einem Bindemittel beschichtet worden sind. Hierbei ergibt sich die Möglichkeit, für die ultrakurzen Pasern ein anderes Bindemittel zu verwenden, als dasjenige, das für die Pasern oder Fäden des Flieses zur Anwendung kommt.
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In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbe'ispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Herstellung eines Faser-' Vlieses gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 das Faservlies gemäß der Erfindung im Querschnitt,
Fig. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel eines solchen Faservlieses in der gleichen Darstellung,
Fig. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß Fig. 1 in der gleichen Darstellung,
Fig. 5 ein Faservlies, das mit der Vorrichtung nach Fig. 4 hergestellt ist, im Querschnitt und
Fig. 6 eine der in Fig. 5 dargestellten ultrakurzen Fasern im Querschnitt in vergrößerter Darstellung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, läuft von einer Vorratswalze 12 ein Vlies 10 aus unversponnenen und unverwebten Fasern von der für textile Zwecke üblichen Länge ab und gelangt auf ein durchlässiges Förderband 14. Das Vlies kann auch unmittelbar nach seiner Erzeugung auf einer Textilkarde, einer Garnettkrempel oder einer entsprechenden, die Faserschichten mit Druckluft herstellenden Vorrichtung dem Förderband 14 zugeführt werden.
Das Vlies 10 wird von dem Förderband 14 unter einer Befeuchtungsvorrichtung 16 hindurchgeführt, die derart ausgebildet und angeordnet ist, daß fortwährend eine Flüssigkeitsschicht, die aus einer Dispersion eines Bindesmittels besteht und in ihr schwebende ultrakurze Fasern enthält, auf dem Vlies abgelagert wird.
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Die Befeuchtungsvorrichtung l6 wird von einem vorratsbehälter 20 gespeist, in dem die ultrakurzen Fasern in Gestalt einer Suspension 18 enthalten sind, die einer dauernden Rührwirkung ausgesetzt ist. Die Menge der Dispersion, die der Befeuchtungsvorrichtung 16 zugeführt wird, wird durch ein Ventil 22 bestimmt.
Von der Befeuchtungsvorrichtung 16 gelangt das Vlies zu einer Absaugevorrichtung 29, welche die freie Flüssigkeit auf dem Vlies beseitigt, jedoch den weitaus größten Teil, wenn nicht die gesamte Menge der ultrakurzen Fasern zurückläßt, die teilweise auf und teilweise in dem Vlies enthalten sind. Die Wirkung der Absaugevorrichtung 29 wird durch einen Satz von Walzen 2k unterstützt, die an der Unterseite des Förderbandes 14 umlaufen, welches das feuchte Vlies trägt, und demgemäß eine Abstreifwirkung oder sogar eine leichte Saugwirkung ausüben, durch die ein Teil der überschüssigen Flüssigkeit beseitigt und die spätere Trocknung beschleunigt wird, ohne daß eine beachtliche Menge von ultrakurzen Fasern herausgezogen wird.
Der Überschuß an Bindemitteldispersion, der auf diese Weise beseitigt worden ist, wird zusammen mit etwaigen Flüssigkeitsmengen, die aus der Befeuchtungsvorrichtung unerwünscht austreten, in einem Sammelbecken 25 abgelagert, aus dem er zur Wiederverwendung abgepumpt wird.
Das Förderband IM, das von Walzen 15 angetrieben wird, wird von einer Wassersprühvorrichtung 27 von allen Resten der Bindemitteldispersion befreit.
Das Vlies 10 wird sodann getrocknet, und die Wirkung des aufgebrachten Bindemittels wird vervollkommnet, indem es auf ein weiteres Förderband 26 aufgebracht wird, durch das es unter Infrarotheizvorrichtungen hindurchgeführt wird. Die endgültige Trocknung kommt unter Einwirkung von einer oder mehreren dampfbeheizten Trockentrommel ^k zustande.
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Es können auch die verschiedensten andersartigen Trokkenvorrichtungen benutzt werden, wobei jedoch bedacht werden muß, daß zur Aufrechterhaltung der größten Weichheit und der Drapierung in dem Enderzeugnis jede unnötige Druckeinwirkung sowohl beim Trocknen als auch bei den anderen Schritten des Verfahrens vermieden wird.
Gegebenenfalls kann auch eine zusätzliche Befeuchtungsvorrichtung 17 verwendet werden, wie sie in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Der Vorratsbehälter 21 und das Ventil 23 dieser Vorrichtung entsprechen den gleichen Teilen 20 und 22, durch welche die Befeuchtungsvorrichtung 16 versorgt wird. Die Flüssigkeit 19 in dem Vorratsbehälter 21 kann eine Suspension von ultrakurzen Fasern in Wasser sein. Sie kann aber auch aus einer Suspension von ultrakurzen Fasern von z.B. einer Länge von 50 Mikron in einer Bindemitteldispersion bestehen,.während gleichzeitig in dem anderen Vorratsbehälter 20 die zweite Bindemitteldispersion Fasern enthält, die zwar ultrakurz', aber länger sind, als die Fasern in der Befeuchtungsvorrichtung 21. ·
Als Bindemittel können die üblichen in Wasser dispergierenden Bindemittel verwendet werden, z.B. die verschiedenen im Handel erhältlichen Dispersionen von Bindemitteln auf Polyacryl-Basis, Polyvinylharze, Butadirrstyrolpolymere und dergl., wobei die Auswahl von dem besonderen Maß an Festigkeit, Griffigkeit und Dehnbarkeit abhängt, welches das Enderzeugnis aufweisen soll. Feuerschutzmittel, wasserabstoßende Mittel und andere entsprechende zusätzliche Mittel für das Finishing können der Bindemitteldispersion außerdem hinzugefügt werden.
Die Bindemittieldispersion enthält vorzugsweise zwischen 1 und 4 Gewichtsprozent ultrakurze Fasern. Die Fasern können alle die gleiche Länge besitzen, z.B. 50 Mikron, wie bei Solka-Floe BW 200, oder sie können auch verschiedene Längen haben, wie dies bei Holzzellstoff der Fall ist.
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Für einige Zwecke ist es erwünscht, zunächst eine Suspension von ultrakurzen Pasern anzuwenden, die durchschnittlich eine Länge von etwa 50 Mikron besitzen und die in einer beachtlichen Tiefe in das Vlies aus Pasern gewöhnlicher Länge eindringen, und hierauf eine Suspension von ultrakurzen Pasern größerer Länge anzuwenden, die im wesentlichen auf oder unmittelbar in der Nähe der Oberfläche des Vlieses konzentriert bleiben.
Im allgemeinen sind die undurchsichtigen Paservliese gemäß der Erfindung mit Bezug auf die Verteilung der Pasern geschichtet. Das hat seine Ursache hauptsächlich darin, daß das Vlies aus Pasern üblicher Länge wie eine Pilterschicht wirkt, wobei die kürzesten der ultrakurzen Pasern mit dem größten Teil ihrer Länge in das Innere des Vlieses eindringen. Da diese Pasern in dem Vlies eingefangen werden, erschweren sie das Eindringen anderer ultrakurzer Pasern, sodaß es an der oberen Fläche des Vlieses zu einer Anreicherung von ultrakurzen Fasern kommt, während in dem unteren Teil des Vlieses gar keine oder sehr wenig ultrakurze Fasern eingeschlossen werden.
Fig. 2 zeigt ein Fasergebilde 40, das aus einem Vlies von Fasern 42 von üblicher textiler Länge besteht, während ultrakurze Pasern mit einer Länge von 50 Mikron sich wie die vorgenannten Fasern im wesentlichen horizontal erstrecken, jedoch am meisten an oder nahe der Oberfläche des Vlieses konzentriert sind, auf welche die Suspension der ultrakurzen Pasern aufgebracht worden ist. Dadurch, daß eine Schicht von in dieser Weise orientierten ultrakurzen Fasern an oder nahe der Oberfläche eines Faservlieses erzeugt wird, wird, wie gefunden wurde, die Undurchsichtigkeit des Vlieses größer und seine Steifheit geringer, als wenn ultrakurze Fasern trocken in die Pasern üblicher Länge eingebracht werden.
Eine noch größere Undurchsichtigkeit des Vlieses wird erreicht, wenn ein Gemisch von ultrakurzen Pasern ver-
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schiedener Länge oder aufeinanderfolgende Schichten von kürzeren und längeren ultrakurzen Pasern auf ein Vlies aus Fasern Üblicher Länge aufgebracht werden. Fig. 3 zeigt ein Fasergebilde, bei dem die kürzesten' (50 Mikron langen) Fasern in das Vlies ein- aber nicht durch dieses hindurchgedrungen sind, während die längeren ultrakurzen Fasern auf oder sehr nahe an der Oberfläche des Vlieses verbleiben.
Die Fig. 2 und 3 sind schematische Darstellungen, da aus Gründen der Klarheit das Bindemittel nicht dargestellt worden ist. Auch ist die Faserdichte in Wirklichkeit größer, und in den meisten Fällen sind die Fasern auch in einem stärkeren Maße gemischt. In Fig. 2 und 3 sind die kürzesten (50 Mikron langen) Fasern durch Punktierung gekennzeichnet, während die längeren ultrakurzen Fasern schraffiert dargestellt sind.
Ausführungsbeispiel 1.
Unter Verwendung der in Fig. 1 dargestellten Anordnung mit einer einzigen Befeuchtungsvorrichtung wird ein aus einer Karde stammendes Vlies aus Rayonfasern von 1,5 den und 3,8 cm Länge mit einem Gewicht von 26 g/m und einer Breite von 127 cm auf das Förderband lh aufgebracht und mit einer Suspension befeuchtet, die 1 Gewichtsprozent Solka-Floc-Fasern von einer Länge von 80 Mikron in einer wässerigen Lösung von 11,5 Gewichtsprozent eines Bindemittels auf Acry!basis enthält. Die Befeuchtungsvorrichtung gibt 75»7 1 Suspension pro Minute an das Vlies ab, und die lineare Geschwindigkeit des Vlieses beträgt 12,2 m/min. Das getrocknete Enderzeugnis ähnelt demjenigen nach Fig. 2, wobei die ultrakurzen Fasern in dem oberen Teil und insbesondere nahe der Oberfläche des Vlieses konzentriert sind, während der untere Teil des Vlieses vorwiegend aus Fasern üblicher Länge besteht.
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Dae Enderzeugnie wiegt 63 g/m und besteht zu etwa 20 Gewichtsprozent aus Bindemittel, Ί9 Gewichtsprozent aus Rayonfasern Üblicher Länge und 31 Gewichtsprozent aus ultrakurzen Fasern.
Ausführungsbeispiel 2.
Unter Verwendung des aus einer Karde stammenden Vlieses gemäß dem Ausführungsbeispiel 1, jedoch in einer Anordnung, bei "der zwei Befeuchtungsvorrichtungen nacheinander oberhalb des Förderbandes angeordnet sind, werden zunächst 11,5 Gewichtsprozent einer Dispersion eines Bindemittels auf Acrylbasis, die 1 Gewichtsprozent von Sölka-Floc-Fasern von 50 Mikron Länge enthält, in einer Menge von 30,3 l/min, aufgebracht, worauf sodann 11,5 Gewichtsprozent einer Acrylbindemitteldispersion aufgebracht werden, die eine Suspension von 1 Gewichtsprozent von Solka-Floc-Fasem von 80 Mikron Länge enthält. Die Geschwindigkeit des Vlieses beträgt wiederum 12,2 m/min. Das getrocknete Enderzeugnis ähnelt demjenigen nach Fig. 3, bei dem die längeren ultrakurzen Fasern an der Oberfläche des Vlieses konzentriert sind, die kürzeren ultrakurzen Fasern sich in das Vlies hinein erstrecken und der untere Teil des Vlieses vorwiegend aus Pasern üblicher Länge besteht . .
Ausführungsbeispiel 3.
Wiederum unter Benutzung von zwei Befeuchtungsvorrichtungen wird ein aus einer Karde stammendes Vlies aus
Viscoserayonfasern von 1,5 den und 3,8 cm Länge und einem Gewicht von 28 g/m zunächst mit einer wässeriger Suspension von 3 Gewichtsprozent Solka-Floc-Fasern von 80 Mikron Länge behandelt. Hiernach wird durch die zweite Befeuchtungsvorrichtung eine wässerige Dispersion von 15 Gewichtsprozent eines Acrylbindemittels aufgebracht.
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Γ*3" ^ 1358978
. g ,Cm
Das getrocknete End|rzeugnis wiegt 81 g/m und besteht aus 24 g Rayonfaserii von 3>8 cm Länge, 24 g ultrakurzen Pasern von 80 Mikroii Länge und 20 g Bindemittel*
Wenn man den Pasergehalt allein berücksichtigt und das Bindemittel vernachlässigt, enthält das Vlies gemäß Ausführungsbeispiel i.-Sl % übliche Fasern und 39 % ulträkurze Fasern. Beim Ausführungsbeispiel 2 sind die entsprechenden Zahlen %6 % und 54 %, beim AusfÜhrürlgsbeispiel 3 50 % und 50 %. Wie schon bemerkt, wird eine an-, gemessene Steigerung der Undurchsichtigkeit des Vlieses erreicht, wenn die |iltrakurzen Fasern' zwischen "25 und Gewichtsprozent des^gesamten Fasergehalts äusmaöhen.
Die Durchsichtigkeit des Erzeugnisses kann mit Hilfe eines Bausch und Lomb-Trübungsmeesers 33 - 88 - 12 gemessen werden, wie dies im Textile Research Journal, Vol. 38, No. 1, Januar 1968, Seite 8 beschrieben ist. In dieser Veröffentlichung werden die folgenden Durchsichtigkeiten angeführt: Für ein 60 χ 64 Baumwolltuch: 0,63; für ein NylonHRayonfaservlies mit einem Gewicht von 80 g/m : 0,44; für ein Faservlies aus Rayon mit
einem Gewicht von 60 bis 70 g/m und aus den gleichen Fasern und mit demselben Bindemittel hergestellt wie in den Ausführungsbteispielen 1 und 2, jedoch ohne ultrakurze Fasern: 0,40 -f 0,45. Die gemessene Dürciiefehtigkeit des Enderzeugnisses des Ausführungsbeispiels 1 war 0,69, diejenige der?Enderzeugnisse der Ausführurigsbeispiele 2 und 3' 0,71. Eine Durchsichtigkeit dn>4er Grössenordnung von 0,60; stellt eine sehr besehtliehe Verbesserung dar," und diese Verbesserung wir4 lieh durch ein Verfahren erzielt, das eowöli lieh ist als auch ejlnen guten Wirkungsgrad beeilizt.
Für bestimmte Zwecke, bei denen das Faservlies einer dauernden Biegebeanipruehung oder einer Reibüiiigiiberührung mit sich selbst oder mit einer anderen Fläche ausgesetzt
OBlGlNAL
IQ
ist, ist es erwünscht, die Abbiegfeetigkeit der Erzeugnisse, die gemäß der Erfindung hergestellt werden, zu erhöhen. Außerdem dient bei den Verfahren, die mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben worden sind, die Dispersion des Bindemittels, in der die ultrakurzen Pasern als Suspension enthalten sind, dazu, sowohl die ultrakurzen Fasern als auch die Fasern üblicher Länge zu binden. Jedoch ist es zuweilen erwünscht, die ultrakurzen Fasern in einer zähen Oberflächenschicht zu binden unter Zuhilfenahme eines Bindemittels, das fest und zäh ist,und die Fasern üblicher Länge mit Hilfe eines anderen Bindemittels, zu binden, das unterschiedliche Charakteristika besitzt.
Darüberhinaus ergeben die oben beschriebenen Verfahren eine durchgehende Tränkung sowohl der ultrakurzen Fasern als auch der Fasern üblicher Länge mit dem Bindemittel. Wenn höchste Biegsamkeit und Weichheit erreicht werden soll, ist es zweckmäßig, ein Vlies aus Fasern üblicher Länge diskontinuierlich mit Bindemittel zu versehen, d.h. in einem Muster getrennter oder miteinander verbundener unregelmäßiger Flächen, Linien oder geometrischer Figuren, sodaß, während jede Faser über ihre Länge einmal oder mehrere Male gebunden wird, doch gewisse ungebundene Faserlängen übrig bleiben, die frei sind, sich zu biegen oder sich seitlich zu bewegen*
Ein anderes Bindeverfahren, das die Möglichkeit bietet, dieses Ergebnis zu erzielen, wird nunmehr unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben, die eine schematische und !(eine maßstäbliche Zeichnung ist. Ein Faservlies 110 aus Fasern üblicher Länge wird von einer Vorratswalze 112 einem durchlässigen Förderband 11*1 zugeführt, das durch Walzen 115 angetrieben wird. Das Faservlies 110 kann dem Förderband 114 auch unmittelbar von einer Karde, einer Garnett-Krempel oder einer die Lagen unter Einwirkung von Druckluft erzeugenden Maschine zugeführt werden.
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Das Faservlies wird von dem Förderband 114 unterhalb einer Befeuchtungsvorrichtung 116 vorbeigeführt, die · derart ausgebildet und angeordnet ist, daß ein konstanter Fluß einer Suspension von ultrakurzen Fasern, die mit einem Film eines aus einem Polymer bestehenden Bindemittels bedeckt ist, sich auf das Faservlies ergießt. Die Befeuchtungsvorrichtung 116 wird von einem Vorratsbehälter 121 gespeist, in dem mit einem Bindemittel bedeckte ultrakurze Fasern durch beständiges Rühren in einer gleichmäßigen Suspension gehalten werden. Die Zufuhr der Suspension zu der Befeuchtungsvorrichtung Ho wird mit Hilfe eines Ventils 123 geregelt. Wenn schwerere Fasermassen aufzubringen sind oder wenn ultrakurze Fasern verschiedener Länge oder ultrakurze Fasern, die mit verschiedenen Bindemitteln zusammenwirken, aufgebracht werden sollen, können mehrere Befeuchtungsvorrichtungen vorgesehen sein.
Der Vorratsbehälter 121 wird von einem Reaktionsbehälter 120 aus über eine Pumpe 122 mit einer dünnflüssigen Suspension von mit Bindemittel bedeckten Fasern gefüllt. . Wenn in einem fortlaufenden Verfahren gearbeitet wird, besitzt der Behälter 120 eine ausreichende Größe, um die erforderliche Menge von ultrakurzen Fasern zu liefern, die in diesem Falle benötigt werden. Andernfalls können bei einem fortlaufenden Verfahren mehrere Behälter 120 verwendet werden, sodaß das Bedecken der ultrakurzen Fasern mit dem Bindemittel in einem Bereitschaftsbehälter durchgeführt werden kann, während ein anderer Behälter mit dem Bindemittel bedeckte Fasern' dem Behälter 121 zuführt.
Von der Befeuchtungsvorrichtung 116 wird das Faservlies einer Absaugvorrichtung oder mehreren solcher Vorrichtungen zugeführt, die überschüssiges Wasser wegnehmen, das im wesentlichen frei von Bindemittel ist« Wenn mit großer Geschwindigkeit gearbeitet werden soll, kann die Wirkung der Absaugevorrichtung 129 durch einen Walzensatz 124 ergänzt werden, dessen Wirkung derjenigen des Walzensatzes 24
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in Fig. 1 entspricht.
Vt
Das abgenommene Wasser wird einem Abflußkanal zugeführt, wobei gegebenenfalls ein Absetzbehälter zwischengeschaltet wird. Wenn es erwünscht ist, alle ultrakurzen Fasern, die noch in den abgezogenen Wasser enthalten sind, zurückzugewinnen, wird eine der üblichen Anordnungen zur Wiedergewinnung und Aufarbeitung der Fasern verwendet.
Das Förderband 114 wird Bit Hilfe einer Wassersprühvorrichtung 127 von Fasern oder etwaigen Fremdkörpern f reigespült. Das Polymer-Bindepittel setzt sich auf dem Förderband nicht oder nur in geringsten Mengen ab, wie es auch das Förderband nicht verstopft* Um das Faservlies sodann zu trocknen und die Einwirkung des Bindemittels zu vervollstän-digen, wird das Faservlies einem weiteren Förderband 126 zugeführt, das durch Walzen 128 angetrieben ist und das Faservlies unter infrarot-Heizvorrichtungen 130 vorbeiführt. Die endgültige Trocknung wird durch eine oder mehrere dampfbeheizte Trockentrommeln 132 bewirkt. Wie oben muß zur Aufrechterhaltung höchster Weichheit und der Drapierung in dem Enderzeugnis jede unnötige Druckeinwirkung bei dem Trocknungsvorgang und bei den anderen Schritten des Verfahrens vermieden werden. Nicht ionische oder anionische polymerische Bindemittel können dadurch auf die ultrakurzen Fasern aufgebracht werden, daß gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Dipergiermittels eine wässerige Suspension der Fasern erzeugt wird, der eine wässerige Lösung eines Polyelektrolyten beigemischt wird unter Fortsetzung des Rührens, bis der Folyelektrolyt von den Faaero absorbiert oder adsorbiert worden ist.
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Sodann wird eine wässerige Lösung eines Polymer-Bindemittels hinzugefügt und das Rühren fortgesetzt, bis die Klarheit der Wasserphase anzeigt, daß nahezu das gesamte Polymer-Bindemittel mit den Pasern verbunden worden ist.
Im folgenden wird ein AusfUhrungsbeispiel für die Herstellung von etwa 380 Litern eines 1 #igen ultra-kurzen Fasern-Bestandes, die mit einem Acryl-Bindemittel bedeckt sind, beschrieben:
1. Zu 132 1 Wasser in einem Behälter von 380 1 Aufnahmevermögen oder mehr, der eine Rührvorrichtung aufweist, werden 16 .g des Verzögerungsmittels Tamol S M (ein Natriumsalz einer kondensierten Acrylsulfonsäure), das von Röhm & Haas geliefert wird, hinzugefügt. Das Rühren wird fortgesetzt, bis das Verzögerungsmittel gelöst ist. Die Verwendung des Tamol S M unterstützt die Dispersion der später hinzugefügten Ultra-kurzen Fasern. Darüberhinaus wird hierdurch, was noch wichtiger ist, das Maß der Ablagerung des Bindemittels auf den Fasern gesteuert und das Ausflocken und Ausfällen von Bindemittelteilchen verhindert.
2. Der Lösung werden 3,785 g Solka-Floc BW 40 hinzugefügt, worauf 10 Minuten gerührt wird, um eine vollkommene Dispersion zu erzielen.
3. Der pH-Wert der Suspension wird auf 8,0 eingestellt, was mit einer Lösung von Natriumhydroxid erreicht wird.
4. Der Suspension werden 3*750 g einer 1 $6igen Lösung des Polyelektrolyten Lufax 295 zugesetzt, eines Salzes eines komplexen Polyamine, der von Röhm 4 Haas geliefert wird. Das Rühren wird für 5 Minuten fortgesetzt. Der pH-Wert wird auf 4,5 gesenkt, was mit einer Salzsäurelösung erreicht wird. Sodann wird das Rühren für weitere 10 Minuten fortgesetzt.
5.. 1270 ecm Rhoplex HA-8 und 665 ecm Rhoplex K-3K-J5 (beides Polyacryl-Emulsionen, geleert von Röhm & Haas) werden mit Wasser von einem Gehalt von 46 ^Feststoffen auf einen solchen von 10 % Feststoffen verdünnt, worauf die Mischung
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langsam der Fasersuspension hinzugefügt wird.
6. Das Rühren wird für 10 - 15 Minuten fortgesetzt, bis ein
Filtrieren einer Suspensionsprobe durch ein # 1 Whatman-Filterpapier ein wasserklares Filtrat ergibt und damit die vollständige Ablagerung des Acryl-Bindemittels auf den ultrakurzen Fasern angezeigt ist.
7· Das Volumen der Suspension wird sodann durch Hinzufügen von Wasser auf 380 1 erhöht. Sodann wird ein Dispersionsmittel und ein Netzmittel hinzugefügt, von jedem eine Menge von
1 - 2 % des Fasergewichtes. Hierdurch wird die Stabilität der Suspension und eine schnelle Benetzung des Vlieses aus Fasern üblicher Länge sichergestellt.
In einem anderen Verfahren wird ein anionisches Bindemittel durch allmähliches Verringern des pH-Wertes einer Dispersion a.uf den ultrakurzen Fasern abgelagert. Dies geschieht folgendermaßen:
Durch Umrühren wird eine Dispersion von 1 893 g Solka-Floc B W 40 in 58 1 Wasser hergestellt. Sodann werden 970 ecm eines 46 #igen Acryl-Bindemittels (Union Karbide Experimental Latex 3191) mit Wasser zu einer 2 oder 3 #igen Konzentration verdünnt und der Dispersion beigemischt. Das Umrühren wird sodann für weitere 10 Minuten fortgesetzt.
Der pH-Wert der Dispersion wird hierauf durch allmähliches Beimischen von Salzsäure herabgesetzt, bis er zwischen 3,0 und 3,5 beträgt.Nach 15 Minuten langem weiteren Rühren ist eine gefilterte Probe der Suspension klar, womit angezeigt ist, daß das Acryl-Bindemittel sich vollständig auf den
ultrakurzen Fasern abgelagert hat.
Nach Hinzufügung von Spuren eines Netzmittels und eines
Antischäummittels ist die Dispersion zur Verwendung bereit.
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Die auf diese Weise behandelten ultra-kurzen Pasern sind in einem schematischen Querschnitt in Pig. 6 dargestellt, die eine Paser 144 zeigt, die einen inneren Kern 146 aus Zellstoff und eine abdeckende oder adsorbierte Schicht l48 eines Polymer-Bindemittels besitzt.
Auf das Faser-Vlies können 1-4 #ige Konzentrationen von ultra-kurzen Pasern aufgeschwemmt werden. Die Konzentration sollte 5 % nicht übersteigen, weil sonst die Viskosität der Suspension unerwünscht hoch wird. Im Gegensatz hierzu belauft sich die Konzentration von mit dem Schläger bearbeiteten und hydratierten Pasern für die Papiererzeugung bei den bekannten Verfahren zum Verbinden von Pasern für die Papiererzeugung mit Pasern üblicher Länge für Textilzwecke auf 0,1 % bis herunter auf 0,01 %, Im allgemeinen erfordert die Erstellung von Faser-Vliesen mit dem Verfahren gemäß der Erfindung weniger als 5 % der Wassermenge und der Vorrichtungen, mit denen das Wasser zu behandeln ist, die für Paservliese gleichen Gewichtes erforderlich sind, wenn man diese bekannten Verfahren benutzt.
Zur Ablagerung auf den ultra-kurzen Pasern kann eine große Vielzahl verschiedener polarpolymerischer Bindemittel verwendet werden, wobei Acryl-und Vinyl-Dispersionen geeignete Beispiele darstellen. Die Menge des abzulagernden Bindemittels kann zwischen 5 und 100 % des Gewichtes der ultra-kurzen Pasern ausmachen.
Ausführungsbeispiel 4.
Unter Anwendung des vorgenannten Verfahrens werden einer Suspension von mit Bindemittel bedeckten ultra-kurzen Pasern auf ein Kardenvlies aus 50 % 1,5 den und 50 % 3 den
Rayonfasern, das j50 g/m wiegt, aufgeschwemmt. Nach dem Trocknen wiegt das Vlies sodann 67 g/m und besteht aus 25 g Pasern üblicher Länge, 23 g ultra-kurzen Pasern und 9g
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Acryl-Bindemittel, wobei das Bindemittel sich hur innerhalb der Schicht der ultra-kurzen Pasern befindet. Das Vlies aus Pasern üblicher Länge ist mit der Schicht aus ultra-kurzen Pasern vereinigt, in seinem Inneren jedoch nicht gebunden, so daß es weich und aufgelockert ist. Die Substanz und der Zusammenhalt wird ihm durch ein besonderes Bindeverfahren mit Hilfe eines anderen und wirksameren Acryl-Binderaittels erteilt. Dieses Material wird sodann mit dem Material verglichen, das gemäß AusfUhrungsbeispiel 2 her-
gestellt worden ist, Jedoch 74 g/tn wiegt«
Die Zugfestigkeit, die Reißfestigkeit und die Dehnbarkeit beider Materialien ist im Durchschnitt etwa gleich und die Erzeugnisse sind in zufriedenstellender Weise nach DrapierfKhigkeit und Griffigkeit für die Herstellung von Bekleidungsstücken verwendbar. Die Durchsichtigkeit 4es Erzeugnisses gemäß dem Ausführungsbeispiel 4 ist 0,75 -■0,80, was eine eindeutige Verbesserung gegenüber dem Ausführungsbeispiel 2 bedeutet, bei dem eine Durchsichtigkeit von 0,65 - 0,72 erzielt worden ist. Beide Messungen sind, wie schon oben erwähnt, mit Hilfe des Bausch und Lomb-Trübungsmessers durchgeführt worden.
Die Abriebfestigkeit des Erzeugnisses gemäß AusfUhrungsbeispiel 4 ist wesentlich größer als diejenige des Erzeugnisses gemäß Ausführungsbeispiel 2.
Die Versuche' sind mit Hilfe eines leicht abgewandelten Standard Crockraeter Testers AATCC 8-1961 (AATCC Technical Manual, 1967* Howes Publishing Company, New York, Volume Seite B-7l) durchgeführt worden.
Hierzu wird ein mit dem Faservlies bedeckter, gewichtsbelasteter Kunststofffuß über einer waagrecht angeordneten Testfläche hin- und hergerieben. Um die Abriebwirkung zu beschleunigen, wurde der Kunststofffuß von 5/8 " Durch- ~ nesser des normalen Gerätes durch einen Fuß von 1 1/2 "
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Durchmesser ersetzt, der durch ein Polyvenylacetat-beschichtetes Nylontuch abgedeckt war, (J.P.Stevens style S/28018/1-100/101). Bei einem solchen Abriebversuch zeigte ein Faservlies gemäß Ausführungsbeispiel 2 Oberflächenschäden und eine Abtrennung der Kurzfaserschicht/ron der Unterlage nach 20 Hin- und Hergängen. Das Faservlies gemäß AusfUhrungsbeispiel 4 überstand dagegen 100 Hin- und Hergänge mit keinerlei Anzeichen von Bruch- oder Ablösungserscheinungen.
Bei einem gleichartigen Versuch zeigte ein im Handel erhältliches Faservlies, bei dem die Unterlage durch Kleben mit einer Kreppapierdecke verbunden ist, ZersBrungserscheinungen nach 25 Hin- und Hergängen. ,
Ausführungsbeispiel 5·
Das Ausführungsbeispiel 4 wird wiederholt, wobei jedoch das aus der Karde stammende Vlies aus Rayonfasern durch ein Vlies aus fortlaufenden Polypropylen-Fäden ersetzt ist, beJ^äem zahlreiche Fäden an ihren Kreuzungspunkten innig miteinander verbunden sind. Das Vlies ist von der Art,die unter dem Warenzeichen WEBSPUN von der Chevron Chemical Company vertrieben wird. Das für dieultra-kurzen Fasern verwendete Bindemittel und die Art der Aufbringung sind die gleichen wie beim Ausführungsbeispiel 4. Das Aufbringen der Schicht aus ultra-kurzen Fasern auf das Vlies aus den Polypropylen-Fäden
■ 2
ergab eine Gewichtserhöhung von 17 g/m auf ein endgültiges
2
Trockengewicht von 40 g/m . Das zweischichtige Erzeugnis wurde sodann umgedreht und auf die Rückseite eine Schicht aus mit Bindemittel bedeckten ultra-kurzen Fasern aufgebracht. Nach dem Trocknen wiegt das Erzeugnis 64 g/m (26 % Polypropylen-Fäden, 74 # mit Bindemittel bedeckte ultra-kurze Fasern) und übersteht 100 Abrieb- Hin- und Hergänge ohne Bruch- oder Ablösungserscheinungen.
Wenn das Faservlies auf das ultra-kurze Fasern, die mit einem Polymer-Bindemittel bedeckt sind, aufgebracht werden,
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aus Pasern üblicher Länge besteht, ( mit einer Länge von 2,5 - 10,2 cm) und nur eine geringe oder keine Bindung besitzt, ist es erforderlich, das Vlies einer nachträglichen Bindebehandlung zu unterwerfen, und zwar nach dem Aufbringen der ultra-kurzen Pasern. Wenn das Vlies jedoch aus fortlaufenden Fäden besteht, die schon an einer Anzahl ihrer Kjsuzungspunkte miteinander verbunden sind, ist keine nachträgliche Bindebehandlung erforderlich.
Wie bereits oben erwähnt, hat das im Ausführungsbeispiel 4 beschriebene Verfahren den Vorteil, daß zum Verbinden der beiden Arten von Pasern verschiedene Bindemittel verwendet werden können. Da außerdem das Vlies aus Pasern üblicher Länge in einem besonderen Arbeitsgang gebunden wird, kann seine Weishheit und sein ästhetisches Äußeres dadurch weiter verbessert werden, daß das besonders ausgebildete Bindemittel nicht gleichförmig über das Vlies verteilt wird, sondern z. B. nach einer Anzahl von im Abstand voneinander angeordneten Linien, die sich quer über das Vlies erstrecken. Die Pasern üblicher Länge können jedoch auch dadurch gebunden werden, daß das Bindemittel nur auf bestimmten fleckenartigen Bereichen oder längs einer Schar von gebrochenen,quer- oder schrägverlaufenden Linien, gemäß einem Rauten- oder Rhombenmuster oder gemäß einem anderen erwünschten Muster diskontinuierlich aufgebracht wird. Entwder das Bindemittel, das für die ultra-kurzen Pasern verwendet wird, oder das Bindemittel, das für die Pasern üblicher Länge verwendet wird, kann eine Farbe oder ein Pigment enthalten, um Muster zu erzeugen, die sich auf beiden Seiten des Vlieses unterscheiden. Es können auch zusätzliche Finishing-Mittel wie Flammschutzmittel und dgl. in ein Bindemittel und nicht in das andere Bindemittel eingebracht sein. Flammschutzmittel haben gegenüber Vliesen häufig eine Versfeifungswirkung, während,wenn das Flammschutzmittel lediglich dem Bindemittel zugesetzt wird, das auf den'ultra-kurzen Fasern abgelagert wird, nicht die Möglichkeit ergibt, eine undurchsichtige, abriebfeste, flammengeschützte Außenschicht aus ultra-kurzen
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Pasern auf einer weichen und flexiblen Innenschicht aus Pasern üblicher Länge zu erzeugen.
Es ist auch möglich, Schichten aus ultra-kurzen Pasern,' die mit verschiedenen Bindemitteln bedeckt sind, zu mischen, oder eine Dispersion aus mit Bindemitteln bedeckten ultra-kurzen Pasern zusätzliche ultra-kurze Pasern beizumischen, um eine Dispersion aus bedeckten und unbedeckten Fasern zu erhalten. Außerdem kann nach Ablagerung eines Bindemittels auf den
ultra-kurzen Pasern ein sich nicht ablagerndes Polymerklaren
Bindemittel der wässrigen Phase zugesetzt werden, das für die Pasern in üblicher Länge als Bindemittel dient, wodurch die beiden Paserarten durch eine einzige Behandlung des Faservlieses gebunden werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Faservlies mit verbundenen Fasern, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einer seiner Aussenf lachen eine Schicht aus gebundenen, unhyiratierten, ultrakurzen Fasern mit einer Länge zwischen 50 und 300 Mikron aufgebracht ist, die in das Vlies eindringt und deren Fasern im wesentlichen waagerecht orientiert sind und an oder in der Nähe der Aussenflache des Vlieses eine bei weitem größere Häufung besitzen als innerhalb des Vlieses.
    2. Faservlies nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ultrakurzen Fasern eine verschiedene Länge besitzen und die längeren ultrakurzen Fasern an der Aussenfläche des Vlieses eine bei weitem größere Häufung besitzen als die kürzeren Fasern.
    3· Faservlies nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies aus Fasern von für Textilien üblicher Länge und aus ultrakurzen Fasern besteht und letztere 25 bis 60 Jt Anteil am Gesamtfasergewicht haben..
    4. Faservlies nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern oder Fäden, aus denen das Vlies besteht, und die ultrakurzen Fasern mit Hilfe von verschiedenen Bindemitteln gebunden sind.
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    5. Faservlies nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies aus fortlaufenden Fäden aus einem synthetischen Polymer besteht, die zumindest an einigen ihrer Kreuzungspunkte innig miteinander verbunden sind.
    6. Faservlies nach An spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vlies aus Fasern mit einer Länge zwischen 13 und 102 mm besteht.
    7. Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Aussenfläche eines Vlieses aus ungebundenen^Fasern eine wässerige Dispersipn eines Polymer-Bindemittels aufgebracht wird, die die ultrakurzen Fasern in einer Suspension enhält, hiernach die überschüssige Flüssigkeit abgezogen und das Vlies sodann getrocknet wird.
    8. Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses,gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Aussenfläche eines Vlieses aus ungebundenen Fasern eine wässerige Suspension aus ultrakurzen Fasern aufgebracht wird, sodann eine wässerige Dispersion eines Polymer-Bindemittels auf die Aussenfläche des Vlieses gelangt, hiernach die überschüssige Flüssigkeit abgezogen und das Vlies sodann getrocknet wird. ~
    009825/1813 ', ~25~.
    g. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der ultrakurzen Pasern in der Dispersion zwischen 1 und 4 Gewichtsprozent beträgt.
    10. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf das Vlies mehrmals eine wässerige Dispersion des Bindemittels aufgebracht wird, welche die ultrakurzen Fasern in einer Suspension enthält. . -
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die ultrakurzen Pasern bei dem Aufbringen der ersten Dispersion eine kürzere Länge besitzen als bei dem Aufbringen der folgenden Dispersionen .
    12. Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Aussenfläche eines Vlieses aus ungebundenen Pasern von für Textilien üblicher Länge eine wässerige Suspension aus ultrakurzen Pasern aufgebracht wird, die mit einem Polymer-Bindemittel bedeckt sind, sodann die überschüssige Flüssiges keit von dem Vlies abgezogen, das Vlies getrocknet ο
    und die das Vlies bildenden Pasern oder Fäden ei-
    ^n ner Bindebehandlung unterzogen werden.
    co -
    ~* 13· Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Vlieses einem Bindemittel aus-
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    gesetzt werden, das von demjenigen, das auf die ultrakurzen Pasern einwirkt, verschieden ist.
    14. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel, das auf die ultrakurzen Fasern einwirkt, in einer Menge verwendet wird, die ein Gewicht besitzt, das zwischen 5 und 100 % des Gewich tes der Pasern liegt.
    15· Verfahren zur Herstellung eines Faservlieses gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Aussenf lache eines Vlieses aus fortlaufenden Fäden, die an gewissen Kreuzungspunkten innig miteinander verbunden sind, eine wässerige Suspension von ultrakurzen Fasern, die mit einem Polymer-Bindemittel beschichtet sind, aufgebracht wird, hiernach die überschüssige Flüssigkeit von dem Vlies abgezogen und das Vlies sodann getrocknet wird.
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