DE1958560U - Luefter mit schraube mit veraenderlicher steigung. - Google Patents
Luefter mit schraube mit veraenderlicher steigung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04D29/00—Details, component parts, or accessories
- F04D29/26—Rotors specially for elastic fluids
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Description
München "2, Rosental 7
Tel.261989-
'Manchen, 27. Januar 1967
EEBöTEO-DOMESiiilQTJES Soc.ln.,Lyon 8°/Frankreich
!lüfter mit Schraube mit veränderlicher Steigung
Priorität: Frankreich, vom 1. Februar 1966
Gegenstand der Heusrung ist ein Sehraubenlüfter
mit veränderlicher Steigung, insbesondere für den Hausbedarf.
Bekanntlich gibt es zur Veränderung der von
einem lüfter mit einer sieh frei in der Luft drehenden Schraube
umgewälzten Luftmenge zwei Möglichkeiten, nämlich die Veränderung
der Drehzahl der Schraube, oder die Veränderung der Steigung
derselben.
Da die Lüfter für den Hausgebrauch gewöhnlich von einem Einphasenasynchronmotor mit Spaltpolen angetrieben
werden und derartige Motoren nur bei einer genau bestimmten Dreh-
zahl richtig arbeiten,, kann, die von derartigen Lüftern umgewälzte
Luftmenge Mdbtdurch Veränderung der Drehzahl der Schraube einwandfrei
verändert werden. Wenn daher unter diesen Bedingungen
die von einem derartigen lüfter umgewälzte Luftmenge verändert
werden soll, muss eine f'erstelluftschraube benutzt werden. Is
treten dann Konstruktionsschwierigkeiten auf, und bei den bekannten
leichten Apparaten ist es gewöhnlich nicht möglich, die Steigung
der Schraube wahrend des Arbeitens' des Lüfters zu verändern»
Die Neuerung bezweckt, diese Schwierigkeiten
durch einen sehr einfachen Aufbau zu vermeiden, welcher insbesondere
gestattet, die Steigung der Schraube während des Arbeite.ns
des Lüfters zu verändern»
Der neuerungsgemässe Lüfter weist die Bauart
auf, bei welcher die Schraubenflügel an Zapfen drehbar sind, welche senkrecht zu der Drehachse des Lüfters liegen und in in
der Antriebsnabe der Schraube vorgesehenen Langem drehbar gelagert
sind. Diese Zapfen sind fest mit Mitnehmern ο»dgl· verbunden, welche in Bezug auf die Drehachse der Zapfen versetzt
sind, und deren IranslationsverSchiebung parallel zur Drehachse
des Lüfters durch einen Steuerteil erfolgt, welcher ihre Lage bestimmt, ringförmig ist und mit einem gewissen Spiel auf der
Antriebsachse des Lüfters gleitet. Der Lüfter ist dadurch gekennzeichnet,
dass er zwei ringförmige Seile aufweist, welche die frei in ihnen drehbare Antriebswelle der Schraube umgeben
und zwischen'-diesem'Steuerten zur-Y^ränderung der Steigung der
Schraube und dem festen bestell des Lüfters angeordnet und angedrückt sind, wobei diese ringförmigen Seile zwischen sich wenigstens
eine schräge .'Kurvenbann bilden und gegeneinander um
die Drehachse der Schraube durch einen Steuerarm verdreht wer-
den können, welcher wenigstens mit einem dieser ringförmigen Seile· fest verbunden ist.
Bei dieser Ausbildung wird offenbar die Schraube des Lüfters gegen den Steuerteil durch die axiale Reaktion
des Luftdrucks auf die Schraube gedruckt, wobei die gegenseitige
Verdrehung dieser ringförmigen Teile die Winkelstellung der
Hügel der Sehraube des Lüfters bestimmt»
Güemäss einem weiteren Kennzeichen der Feuerung
liegt einer dieser ringförmigen Teile in Bezug auf das Gestell des Lüfters fest, während der andere zur Veränderung der Steigung
der Schraube durch den 'Steueraxim. . verdreht werden kann..
Q-'emass einem weiteren Kennzeichen der !Teuerung
trägt der ortsfeste ringförmige Teil die einen ringförmigen
Nocken bildenden Kurvenbahnen, während der andere ringförmige Seil in einer Zwischenstellung zwischen diesem locken und dem
Steuerteil zur Veränderung der Steigung der Schraube angeordnet ist. Z'weekmässig ist ein Eeibungsring o^dgl. zwischen dem Steuerteil
zur Veränderung der Steigung und dem Zwischenteil angeordnet*
Dieser Zwischenteil dreht sich offenbar nicht mit der
Schraube, und der zwischen ihm und dem Steuerteil zur Teränderung
ange ordnet e^ Reübringet eil „
der Steigung der Schraube/ setzt die üeTBungskrafte, welche die
Drehung der Schraube unter der Wirkung der axialen Reaktionskraft, welche die Schraube gegen diesen Reibungsteil drückt,
zu verhindern suchen, auf einen geeigneten Wert herab·
Die verschiedenen Teile zur Veränderung der
Steigung der Schraube, insbesondere die Nabe, die Zapfen der
Schraubenflügel mit ihren Mitnehmern, der Steuernocken usw.,
Werden zweckmässig aus' einem in der lorm geformten Kunststoff
■..hergestellt, insbesondere aus einem eingespritzten thermo-
plastischen Kunststoff.
Die Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung Beispiel shall) er erläutert.
Hg* 1 zeigt in einem Jpcialschnitt unter Wegbrechung
von Seilen die Schraube eines neuerungsgemässen Lüfters
und einer neuerungsgemässen Steuervorrichtung zur Veränderung
der Steigung der Schraube.
FIg* 2 ist eine der !"ig. 1 entsprechende, längs
der Linie H-II der Fig* 3 geschnittene Ansicht, bei welcher verschiedene Seile der Steuervorrichtung zur Veränderung der
Steigung der Schraube entfernt gedacht sind.
lig» 3 ist ein Schnitt.längs der Linie III-III
der I1Ig · 2 unter Wegbreehung von Seilen.
Fig* 4 ist eine auseinandergezogene schaubildliche Ansicht von zwei die in Tig» 1 dargestellte Steuervorrichtung
zur Veränderung der Steigung der Sehraube bildenden Teilen.
Bei der dargestellten Ausführung weist der
neuerungsgemässe Lüfter im wesentlichen eine Schraube auf, welche
durch Flügel 1 gebildet wird, von denen z.B. drei vorhanden sind, und welche an einer labe 2 angebracht sind, welche an einer
Antriebsachse 3 zum Antrieb der Schraube befestigt ist. Die Achse 3 wird durch einen üblichen nicht dargestellten Antriebselektromotor
in Umdrehung versetzte Die labe 2 ist an der Achse 3 z.B.
mittels einer Klemmschraube 4 und eines Endstücks 5 befestigt,
welches eine das Ende 3a der Welle 3 übergreifende Muffe bildet.
Jeder Flügel 1 ist an der labe 2 mittels eines Stifts 6 befestigt, welcher einen Schwenkzapfen bildet und in
in der labe 2 vorgesehenen lagern 7 und 8 drehbar gelagert ist.
Die Lager 7 werden durch in dem Aussenkranz 2a der labe 2 vorge-
sehene Öffnungen gebildet,wäteezKt die Hager 8 in laschen 2b
■vorgesehen sind, welche an die Habet 2 mitangeformt und innerhalb
des Kranzes 2a angeordnet sind.
Die; Stifte 6 sind mit Mitnehmern 9 fest verbunden,
welche in Bezug auf die Drehachsen der Zapfen 6 in den Sägern 7 unä 8 versetzt sind*
Die Mitnehmer 9 liegen in gabelförmigen Hüten
10, welche in einem ringförmigen Stauerteil^ 11 vorgesehen sind,
welcher eine üranslätionsbewegung parallel zu der Drehachse der Welle 3 ausführen kann. Der leil 11 gleitet mit einem geringen
Spiel auf der Welle 3 mittels seiner mittleren Bohrung 12» Der
Seil 11 dreht sich offenbar gleichzeitig mit der Welle 3» der
Habe 2 und den Hügeln 1 der Schraube.
Wenn sieh die Schraube dreht, wirbelt sie die
luft durch, wobei sie sie in der Richtung des in fig· 1 dargestellten
Pfeils ]? vorwärtsschiebt* Hierdurch entsteht eine., entgegengesetzte
axiale Reaktionskraft, welche die Schraube und ihre Habe nach rückwärts zu drücken sucht und von der Welle 3 aufgenommen
wird· Ferner suchen sich die Schraubenflügel veränderlicher
Steigung so einzustellen, dass sie der Luft den geringsten Widerstand
bieten, d.h. sie suchen sich so zu drehen, dass sie sich
in eine zu der Achse der Welle 3 senkrechte Ebene einstellen. Hierbei suchen die fest mit"den Zapfen 6 verbundenen Mitnehmer
den Seil 11 in der Richtung des Pfeils f der Mg« 1 zurüekzudrüeken*.
Der !Teil 11 legt sich gegen einen Reibungsteil 13,
welcher von einer Muffe gebildet wird, welche mit einem genügenden Spiel die Welle 3 umgibt, um nicht an dieser zu reiben. Das
konische Ende 11a des !Eeils 11 bewirkt eine richtige Zentrierung
■". '.-■■ V - 6:- - ■ /
der .Haffe '13 in Bezug auf die Achse χ «-χ der felle 3»
Die Beikungsmuffe 13 stösst 'gegen einen Bund
14a eines insbesondere in lig. 4 sichtbaren Teils 14. Bei dem
gewählten Beispiel hat der Teil 14 die Form einer Muffe mit
einer Bohrung 15, welche mit einem gewissen Spiel auf die Welle aufgeschoben ist* Die Muffe 14 weist drei sternförmig angeordnete
Arme 16 auf. Die Arme 16 der Muffe 14 legen sich gegen Kurvenbahnen
18, welche in einem Teil 19 vorgesehen sind, welcher einen fest mit dem (Je st eil 20 des "Lüfters verbundenen locken bildet.
Der Teil 19 besitzt eine mittlere Bohrung 21 für den reibungslosen
Durchtritt der Welle 3. Die zylindrische Lagerflache 14b des
Teils 14 gleitet in einer Bohrung 22 entsprechenden Durchmessers
des Tgils 19. Es ist zu bemerken, dass die Zentrierung der verschiedenen
!Peile 13, 14 und 19 in Bezug auf die Achse xf-x durch
die Lagerfläche 23 des Teils 19 erfolgt, welche genau in die entsprechende
Bohrung 24 des destells 20 passt. Das Gestell 20 bewirkt
die Zentrierung des Teils 19» welcher seinerseits die Zentrierung des Teils 14 bewirkt, welcher die Eeibungsmuffe 13 zentriert,
welche auch durch die konische Anlagefläche 11a des Teils
11 zentriert wird. .
Der Zusammenbau des Apparats erfolgt folgendermassen;
Auf die in entsprechender Weise in das Gestell
20 des Apparats eingesetzte Antriebswelle 3 der Schraube werden nacheinander der Teil 19, der Teil 14 und der Teil 13 aufgeschoben.
In die Lager 7 und 8 der Habe werden die verschiedenen
Zapfen 6 eingesetzt, worauf die Hügel 1 dadurch befestigt werden,
dass sie in die geschlitzten Enden der Stifte 6 eingesetzt
werden, welche jeden Flügel übergreifen. Die' Stifte sind an
die flügel angeklebt oder angelötet. Hierauf stellt man die
Flügel 1 so schräg, dass jeder Hitnehmer 9 in seine entsprechende
G-abel 10 des Teils 11 kommt, worauf das Ganze auf das freie Ende
der Welle 3: aufgeschoben wird. Hierauf wird die labe 2 an der
Welle 3 mittels 'der Klemmsehraube 4 befestigt.
Bei Inbetriebsetzung des lüfters drehen sich
offenbar die Welle 3, die Habe 2, die Flügel 1 und der Teil 11
zusammen, während die Teile 14 und 19 ortsfest bleiben. Die
Reibungsmuffe 13 kann sich je nach dem Zusammenbau drehen, oder
nicht» Durch Yerdrehung des Hebels 17 um die Achse xf-x verstellt
man die.Arme 16 an den Kurvenbahnen 18, wodurch der
Teil 11 mehr· oder weniger zurückgedrückt und die Steigung der S'chraube, d.h. die Winkelstellung der Flügel 1 entsprechend
verändert wird» Hierdurch wird die von dem üÜfter umgewälzte
Iiuftmenge entsprechend verändert·
Die obige Ausführungsform kann auf verschiedene Weise abgewandelt werden« So kann die Zahl der Arme 16
verändert werden, die Kurvenbahn 18 kann an dem Teil 14 sitzen, anstatt an dem Teil 19, und die Arme 16 können fest mit dem Teil
19 anstatt mit dem Teil 14 verbunden sein. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Kurvenbahn 18 abgestuft, wobei jede Stufe einer bestimmten Steigung der Schraube entspricht. Gemäss
einer Ausführungsabwandlung kann die Kurvenbahn 18 glatt sein,
wobei es dann genügt, eine Torrichtung zur Verriegelung des Steuerhebels 17 in der gewählten Stellung vorzusehen.
Zweckmässig werden die meisten oder alle Bestandteile der obigen Yorriehtung aus einem in der Form geformten
Kunststoff hergestellt, z.B* einem eingespritzten thermoplastischen
Kunststoff .
Claims (8)
1.) Lüfter mit einer Schraube mit veränderlicher
Steigung, ins "besondere für den Hausgebrauch, bei welchem
die Hügel der Schraube an zu der Drehachse des Lüfters senkrechten
Zapfen drehbar sind, welche in in der Antriebsnabe der Schraube vorgesehenen lagern drehbar gelagert und fest mit in
Bezug auf die Drehachse der Zapfen versetzten Mitnehmern verbunden
sind, deren Translationsverschiebung parallel zu der Drehachse des j&üfters mittels eines Steuerteils erfolgt, welcher
ihre Stellung bestimmt, ringförmig ist und mit einem gewissen
Spiel auf der Antriebsachse des Lüfters gleitet, gekennzeichnet durch zwei ringförmige feile (14, 19), welche die in ihnen frei
drehbare Drehweile (3) der Schraube umgeben und zwischen dem Steuerteil (11) zur Veränderung der Steigung der Schraube und
dem festen Traggestell (20) des Lüfters angeordnet und angedrückt sind, wobei diese ringförmigen !Teile zwischen sich wenigstens
eine schräge Kurvenbahn (18) bilden und um die Drehachse (x'-x)
der Schraube durchfeinen Steuerarm (17) gegeneinander verdreht
werden können, welcher-an wenigstens einem dieser ringförmigen
Seile (14, 19) befestigt ist,
2») Lüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass einer (19) der ringförmigen Teile gegenüber dem Gestell (20) festliegt, während der andere (14) verdrehbar ist.
3.) Lüfter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Teil (19) die einen ringförmigen
Hocken bildenden Kurvenbahnen (18) trägt, während der verdrehbare ringförmige Teil (14) in einer Zwisehenstellung zwischen
— Q —
dem locken (19) und dem Steuerteil (11) zur Veränderung der Steigung
der Schraube angeordnet ist·
4.) lüfter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zwischenteil (14) und dem Steuerteil (11)
ein Keibungsring (1.3) angebracht ist«
5*.) lüfter nach einem der Anspräche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der Kurvenbahneri (18)
gleich der Zahl der Flügel (1) ist»
6») lüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenbahnen glatt sind.
7.) !lüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kurvenbahnen abgestuft sind.
8.) üüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kurvenbahnen (18) gegen fest mit dem Zwischenteil (14) verbundene Arme (16) legen.
9») lüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Teile zur Steuerung der Steigung der Schraube aus einem in der form geformten
Kunststoff bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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-
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Also Published As
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