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DE676053C - Schrankenleuchte - Google Patents

Schrankenleuchte

Info

Publication number
DE676053C
DE676053C DEW100791D DEW0100791D DE676053C DE 676053 C DE676053 C DE 676053C DE W100791 D DEW100791 D DE W100791D DE W0100791 D DEW0100791 D DE W0100791D DE 676053 C DE676053 C DE 676053C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
barrier
reflector
movement
boom
crank arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW100791D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erich Weinitschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paul Weinitschke F GmbH
Original Assignee
Paul Weinitschke F GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Weinitschke F GmbH filed Critical Paul Weinitschke F GmbH
Priority to DEW100791D priority Critical patent/DE676053C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE676053C publication Critical patent/DE676053C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/02Guards or obstacles for preventing access to the route

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf solche Schrankenleuchten, die auf einem an der Schrankenbewegung nicht teilnehmenden Ständer gelagert sind und deren Reflektor durch Übertragungsmittel mit dem Schrankenbaum oder seinem Antrieb so in Bewegungszusammenhang gebracht ist, daß der Schrankenbaum in jeder Lage angestrahlt wird. Der Reflektor muß am Ende der Schrankenbaumöfinungsbewegung in eine gegen Schneeumd Laubfall geschützte Lage bewegt werden. Um hierfür besondere Antriebs- oder Bewegungsübertragungsmittel zu ersparen, werden erfindungsgemäß die sowieso vorhandenen Übertragungsmittel, die die Bewegung des Schrankenbaumes auf den Reflektor übertragen, zugleich auch benutzt, um den Reflektor in die Schutzlage zu bewegen. Das kann auf die verschiedenste Weise geschehen,
z. B. durch eine besondere Ausbildung des Übertragungsgestänges zwischen Schrankenbaum und Reflektor in der Weise, daß die Bewegung des Reflektors gegenüber dem Schrankenbaum nur beim Einschwenken des Reflektors in die Schutzlage, z. B. unter ein Schutzdach, beschleunigt wird. Oder es werden bei B'enutzuing einer Stellrinne für den Antrieb der Schranke und das Vorlauten die Übertragungsmittel für die Bewegung des Reflektors mit der Antriebsrolle innerhalb der Stellrinne verbunden, so daß die Antriebsrolle bei ihrer Bewegung innerhalb des Vorläuteabschnittes den Reflektor in eine geschützte Lage, z. B. mit der Öffnung nach abwärts, dreht.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die eine Ausführung quer zur Schrankenbaumachse und von der Seite der Schranke gesehen.
: In den Fig. 3 bis 5 ist in wesensgleicher
Darstellung die zweite Ausführung in zwei Endstellungen des Leuchtengehäuses wieder-, gegeben.
Die Fig. 6 zeigt die dritte Ausführung, von der Seite der Schranke her. *4 '
Gemäß der Ausführung nach den Fig * l und 2 bildet eine am Lagerbock 12 des Schrankenbaumes 7 befestigte Konsole zwei Lager 13 und 14 für eine" darin drehbare hohle Welle 15. Auf deren einem Ende ist der Reflektor 16 und auf deren anderem Ende eine mit dem Schrankenbaum durch die Lenkstange 17 in Bewegungszusammenhang geig brachte Kurbel 18 angeordnet. Infolgedessen dreht sich der Reflektor 16 bei der Bewegung der Schranke mit, so daß diese in jeder Lage angeleuchtet wird. Die Glühlampe 19 braucht nicht mitgedreht zu werden; sie kann, wie dargestellt, am Ende eines Rohres 20 (Fig. 1) befestigt sein, das innerhalb· der Hohlwelle 15 liegt, aus deren hinterem Ende heraustritt und mit einem nach abwärts gebogenen Schenkel 21 am Lagerbock 12 des Schrankenbaumes 7 befestigt sein kann. Ein Schleifring 22 für die Kontakte 23 der Lichtleitung ist auf der Drehachse 25 des Schrankenbaumes angeordnet.
Die bisher beschriebene Lagerung der Leuchte ist für alle drei Ausführungen die gleiche. Gemäß Ausführung Fig. 1 ist an der mit dem Schrankenbock 12 vereinigten Konsole, z.B. an deren Lagerauge 13, eine Abdeckwand26 für den Reflektor 16 unbeweglich befestigt. Unter diese, stillstehende '■: Abdeckwand wird der Reflektor, wenn der Schrankenbaum in seine aufgerichtete Ruhelage geht, erfindungsgemäß durch die gleiche Einrichtung bewegt, durch die ihn die Schranke in jede ihrer Lagen mitdreht. Zur Herbeiführung dieser Bewegung des Reflektors 16. ist * die Lage des auf der Refiektordrehwelle 15 befestigten Kurbelarmes 18 zur Lage des durch den Schrankenbaum 7 selber dargestellten Kurbelarmes 3 so gewählt, daß die die Enden dieser beiden Kurbelarme gelenkig verbindende Lenkstange 17 die beiden Kurbelkreisbahnen etwa tangiert, wenn der Schrankenbaum sich auf dem letzten Teile des Weges in seine aufgerichtete Ruhelage, bewegt. Der Kurbelarm 18 ist um so viel kürzer als der Kurbelarm 3, daß der sich in die Ruhelage aufrichtende Schrankenbaum das Reflektorgehäuse auf dem ersten Teile seines Weges mit ungefähr gleicher Winkelgeschwindigkeit mitdreht, auf dem letzten Teile dieses Weges aber die Drehbewegung des Reflektorgehäuses 16 infolge der tan gen tialem Lage der Lenkstange beschleunigt. Bei der Ausführung nach den Fig. 3 bis 5 wird das Übersetzungsverhältnis zwischen der am Schrankenbaume 7 durch Lage des Angriffspunktes der Lenkstange 17 bestimmten ,Kurbel 3 und der auf der hohlen Reflektor-'drehwelle 15 angeordneten Kurbel 4 dadurch ^Verändert, daß sich der wirksame Hebel am •Kurbelarm 4 verkürzt, wenn der Schrankenbaum sich auf dem letzten Teile seines Weges in die aufgerichtete Ruhelage befindet. Zu diesem Zwecke besitzt der Kurbelarm 4 einen Längsschlitz 5, in den die Lenkstange 17 mit einem Zapfen 6 eingreift. Eine Feder 9 zwischen dem Ende der Kurbel 4 und dem Ende der Lenkstange 17 sorgt dafür, daß letztere sich für gewöhnlich mit ihrem Zapfen an das äußere Ende des Längsschlitzes 5 des Kurbelarmes 4 legt, so daß an diesem für gewöhnlich der größte mögliche Kurbelhebel wirksam ist (Fig. 5). Dies ist auf dem größten Teil des Weges zwischen Schließlage und Rühelage des Schrankenbaumes der Fall, so daß wähnend dieses Weges der Reflektor
16 sich mit der Winkelgeschwindigkeit des Schrankenbaumes mitbewegen kann.
Auf dem letzten Teil des Weges, den der Schrankenbaum 7 in seine aufgerichtete Ruhestellung (Fig. 4) zurücklegt, trifft das Ende der Lenkstange 17 auf eine am Lagerbock 12 der Schranke oder einem mit diesem verbundenen Teil befestigte Gleitschiene 8. Diese verläuft so, daß sie entgegen der Wirkung der Feder 9 den Zapfen 6 der Lenkstange
17 im Längsschlitz 5 der Kurbel 4 auf deren Drehwelle 15 hin verschiebt, so daß der wirksame Kurbelhebel der Kurbel 4 sich verkürzt. Entsprechend nimmt die Winkelgeschwindigkeit des Reflektorgehäuses 16 zu, das auf diese Weise unter das stillstehende Schutzdach 26 gelangt.
Bei der Ausführung nach Fig. 6 wird die Bewegung des Reflektorgehäuses 16 von der Antriebsrolle ι des Schrankenbaumes 7 aus abgeleitet, die zu diesem Zwecke mit einer Stellrinne 2 versehen ist. In diese greift mit seinem freien Ende der eine Arm 10 eines > um den Drehpunkt 24 schwenkbaren zweiarmigen Hebels ein, dessen anderer Hebelarm 11 an der den Reflektor 16 drehenden Lenkstange 17 angreift. Die Stellrinne 2 ist so ausgebildet, daß ihr über den VOrläuteweg no der Antriebsrolle 1 reichender Teil das Reflektorgehäuse 16 verschwenkt, z.B. um etwa 900. Befindet sich der Schrankenbaum 7 in seiner dargestellten aufgerichteten Ruhelage, so liegt der Reflektor 16 so, daß seine Lichtausfallöffnung nach der Seite bzw. schräg nach unten liegt. Es bedarf also keiner Abdeckwand, die diese Öffnung vor Schneeoder Laubfall schützt.
Sobald beim Vorläuten die Antriebsrolle 1 gedreht wird, richtet sich bei stillstehendem Schrankenbaume das Reflektorgehäuse 16 in
seine vorgeschriebene Anleuchtlage zum Schrankenbaum 7 auf, um dann in dieser Lage zum Schrankenbaum sich mit diesem bis in die Schrankenschließlage zu drehen. Erreicht wird dies durch entsprechenden Verlauf der Stellrinne 2 in der Antriebsrolle 1.
Umgekehrt wird beim Öffnen des Schrankeinbaumes 7 das Reflektorgehäuse 16 noch um etwa 900 weitergedreht, wenn der Baum 7 seine aufgerichtete Ruhelage schon erreicht hat.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schrankenleuchte, die auf einem an der Schrainkenbewegung nicht teilnehmenden Ständer gelagert ist und deren Reflektor durch Übertragungsmittel mit dem Schrankenbaum oder seinem Antrieb so in Bewegungszusammenhang gebracht ist, daß der Schrankenbaum in jeder Lage angestrahlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (16) vom Schrankenbaum oder seinem Antrieb durch Übertragungsmittel für die Bewegung (3, 17, 18 bzw. 3, 17, 4 bzw. 2, 10, 11, 17) des Reflektors (16) in eine gegen Schnee- und Laubfall geschützte Lage bewegt wird.
2. Schrankenleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor zum Schütze gegen Schnee- und Laubfall unter ein feststehendes Schutzdach geschwenkt wird.
3. Schrankenleuchte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Drehwelle des Schrankenbäumes angeordneter Kurbelarm (3), ein auf der Drehwelle (15) des Reflektors (16) angeordneter Kurbelarm (18) und eine beide Kurbelarme verbindende Lenkstange (17) derart bemessen sind, daß die Bewegung des Reflektors nur beim Einschwenken unter das Schutzdach gegenüber der Bewegung des Schrankenbaumes beschleunigt wird.
4. Schrainkenleuchte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung der Schrankenbewegung auf einen an der Reflektorwelle befestigtein Kurbelarm (4) dienende Lenkstange (17) in einem Längsschlitz (5) des Kurbeiarmes (4) mit einem Zapfen (6) eingreift, der im letzten Teil der Bewegung des Schrankenbaumes in die aufgerichtete Stellung durch eine ortsfest angebrachte Gleitschiene (8) im Sinne einer Verkürzung der wirksamen Hebellänge des Kurbelarmes (4) verschoben wird, um die Bewegung des Reflektors gegenüber der des Schrankenbaumes zu beschleunigen.
5. Schrankenleuchte nach Anspruch 1 für eine Schranke mit einer Stellrinne für den Antrieb der Schranke und das Vorlauten, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel für die Bewegung des Reflektors mit der Antriebsrolle innerhalb der Stellrinne verbunden sind und die Antriebsrolle bei der Bewegung innerhalb des Vorläuteabschnittes den Reflektor in eine geschützte Lage, z. B. mit der Öffnung nach abwärts, dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW100791D 1937-03-28 1937-03-28 Schrankenleuchte Expired DE676053C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100791D DE676053C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Schrankenleuchte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW100791D DE676053C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Schrankenleuchte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE676053C true DE676053C (de) 1939-05-24

Family

ID=7615420

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW100791D Expired DE676053C (de) 1937-03-28 1937-03-28 Schrankenleuchte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE676053C (de)

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