[go: up one dir, main page]

DE495407C - Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE495407C
DE495407C DEG73473D DEG0073473D DE495407C DE 495407 C DE495407 C DE 495407C DE G73473 D DEG73473 D DE G73473D DE G0073473 D DEG0073473 D DE G0073473D DE 495407 C DE495407 C DE 495407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
housing
lever
spring
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG73473D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG73473D priority Critical patent/DE495407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE495407C publication Critical patent/DE495407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/002Locking of control actuating or transmitting means
    • B60R25/003Locking of control actuating or transmitting means locking of control actuating means
    • B60R25/007Locking of control actuating or transmitting means locking of control actuating means of hand actuated control means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen Es sind Sicherungsvorrichtungen gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen bekannt, die mit einer auf Riegelvorrichtungen einwirkenden, in einem Gehäuse gelagerten und gegen Drehung verriegelbaren Welle versehen sind. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie zumeist nur einen einzigen bewegten Teil des Fahrzeugs, z. B. die Lenkstockspindel oder die Antriebswelle oder den Vergaser, verriegeln und dadurch eine ungenügende Sicherheit bieten.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß auf der üblicherweise in einem Gehäuse gelagerten Welle eine unrunde Scheibe befestigt ist, die zur Einwirkung auf federbelastete zweiarmige Hebel bestimmt ist, welche die in bekannter Weise nach außen ragenden Riegel für die Fußhebel verschieben. Ferner ist auf der Welle ein Daumen befestigt, der einerseits auf einen federbelasteten Hebel wirkt, der mit einem Riegel für den Anlasser verbunden ist, und der andererseits gleichzeitig auf einen im Gehäuse geradgeführten federbelasteten Kreuzkopf wirkt, mit dem ein Riegel für den Gashebel und den Hebel zum Regeln der Zündung verbunden ist. Die Erfindung bietet also die Möglichkeit, mittels einer einzigen gekapselten Welle gleichzeitig eine Mehrzahl von Verriegelungen für die verschiedensten Organe zu betätigen, so daß eine einfache Umgehung dieser Sicherung nicht möglich ist.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Teillängsschnitt durch einen Kraftwagen, wobei die Erfindung in Seitenansicht dargestellt ist, Abb.2 eine Vorderansicht der Sicherung, Abib. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. 4. einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3, Albb. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4, Abb. 6 einen Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 5, Abb.7 ein Schaubild einer anderen Ausführungsform für Kraftfahrzeuge mit drei Fußhebeln für Getriebe und Bremse und Abb. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8 der Abb. 7.
  • In den Abbildungen bezeichnet I das Bodenbrett eines Kraftwagens mit dem schrägen Fußbrett 2, das in üblicher Weise mit Schlitzen 3 für die Kupplungs- und Bremsfußhebel 4. versehen ist. 5 ist die übliche Lenksäule mit dem Lenkhandrad 6, hinter dem der Fahrersitz 7 angeordnet ist, während die Stirnwand davor liegt.
  • Unter dem Fahrzeugboden ist zwischen den Kupplungs- und Bremsfußhebeln 4. ein Gehäuse g angeordnet (Abb. 2), von dessen Deckel aus eine Welle to ,durch den Fußboden biss zum Schaltbrett 8 hinaufgeführt ist. Sie ist nahe ihrem oberen Ende mit einem Kugelgelenk i i versehen und ragt hinter diesem durch das Brett 8 hindurch. Dort ist ein Schloß i2 vorgesehen, das mittels eines Schlüssels I3 geöffnet und gesperrt wird und an dem ein Handgriff I4 zum Drehen der Welle Io angebracht ist. Die Welle Io ist, wie aus Abb. 3 ersichtlich, in dem Deckel I5 und der Vorderwand I6 des Gehäuses 9 drehbar gelagert. Zwischen ihren Lagern ist auf der Welle Io eine Muffe I7 befestigt, die sich mit ihr dreht und einen Hebelarm I8 trägt, der mit einem Lenker I9 verbunden ist. Der Lenker I9 ist an einem Ende mit einem Schlitz 2o versehen, durch den der Verbindungszapfen 2I mit dem Hebel I8 hindurchgreift. Das andere Ende des Lenkers I9 ist an eine Kurbel 22 angelenkt, deren Nabe 23 auf einer Welle 24 befestigt ist, die in der Längsrichtung des Gehäuses 9 verläuft und in dessen Vonder- und Rückwänden 16 und 25 gelagert ist (Abb.3 und 4).
  • In der Nähe der Gehäuserückwand 25 ist auf der Welle 24 eine Daumenscheibe 26 mittels eines Keils 27 befestigt. Die Daumenscheibe 26 ist zwischen den unteren Enden eines Hebelpaars 28, 29 angeordnet, die auf einem an der Rückwand 25 des Gehäuses befestigten Zapfen 30 gelagert sind und für gewöhnlich durch Federn 3I in ihrer Ruhelage gehalten werden. Die oberen Enden der Hebel 28, 29 sind mit Bolzen 32 bzw. 33 verbunden, welche durch die Seitenwände des Gehäuses 9 hinausragen.
  • Auf der Welle 24 ist ferner innerhalb des Gehäuses 9 eine Knagge 34 befestigt, die auf das untere Ende eines Hebels 35 einwirkt (Abb. 6). Der Hebel 35 ist auf einem Achszapfen 36 über der Hauptwelle 24 gelagert, und sein oberes Ende ragt durch einen Schlitz 37 im Gehäusedeckel I5 nach außen. Der Hebel35 wird für gewöhnlich durch eine Feder 38 in seiner Ruhelage festgehalten (Abb.6). Sein oberes Ende ist mit einem Schlitz 39 versehen und mit einem Hebel oder einer Stange 4o verbunden (Abb. 2), die aus dem Gehäuse 9 herausragt und die Anlaßmaschine oder den Anlasserschalter in irgendeiner Weise verriegelt. Über ider Verbindung des Hebels 35 mit der Stange 4o kann man eine besondere Kapse1 4I anbringen, während das Ende der Stange 40 in einem röhrenförmigen Ansatz 42 an dem Gehäuse 9 geführt wird (Abb. 2).
  • Beiderseits des Hebels 34 sind quer durch das Gehäuse 9 führende Führungsstangen 43 angeordnet (Abb. 3, 5 und 6), auf denen ein Kreuzkopf 44 geführt ist, der eine durch die Gehäuseseitenwand hinausragende Stange 45 trägt. Die Gabelenden 46 der Stange 45 sind so angeordnet, daß sie die nicht gezeichneten Zündregulier- und Vergaserhebel zu erfassen und festzustellen vermögen. Eine Feder 47, die auf der Stange 45 zwischen der Gehäuseseitenwand und dem Kreuzkopf 44 angeordnet ist, hält letzteren in seiner Ruhelage fest. Uni die Wirkung der Vorrichtung auch für den Fall zu sichern, daß die Welle Io außerhalb des Gehäuses 9 von ihren Verbindungen gelöst wird, können besondere Mittel vorgesehen sein, welche die Verriegelung dann selbsttätig bewirken. So kann man z. B. innerhalb des Gehäuses auf der Welle Io eine Feder 48 anbringen, die an der Welle Io und der Gehäusewand so befestigt ist, daß sie bei ausgeschalteter Sicherung gespannt ist und durch ihre Kraft sofort die Verriegelung bewirkt, sobald die Welle Io nicht mehr festgehalten ist und ihr entgegenwirkt.
  • In den Abb. 7 und 8 ist eine Ausführungsform für Kraftwagen mit Planetenrädergetriebe gezeigt, wobei drei Fußhebel 52 zur Betätigung des Getriebes und der Bremse vorgesehen sind. In diesen Abbildungen sind die Verriegelungen für den Anlasser und die Zünd- sowie Vergaserregulierhebiel der Einfachheit halber weggelassen. An Stelle von einem der Kolben 32 und 33 ist eine verlängerte Stange 49 vorgesehen, auf der eine Anzahl Arme 5o sitzen, die bei der Verriegelung die Fußhebel 52 mittels Schlitzen 5I erfassen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich wie folgt. Die Teile nehmen für gewöhnlich die in den Abb.4 bis 6 gezeigten Ruhestellungen ein. Um die verschiedenen Einstellglieder zu verriegeln, wird der Schlüssel I3 in das Schloß I2 eingeführt und der Handgriff I4 um 9o° gedreht. Die dabei mitgedrehte Welle Io bewirkt eine Drehung der Hauptwelle 24, welche die Daumenscheibe 26 zwischen den beiden Hebeln 28, 29 so dreht, daß diese auseinandergespreizt werden und durch ihre Drehung um die Achse 30 die mit ihnen verbundenen Bolzen 32 und 33 nach außen bewegen. Die Bolzen einfassen die Kupplungs- und Bremsfußhebel 4 und halten sie fest, so daß sie nicht mehr bewegt werden können. Der Hebel 34 wird gleichzeitig um eine Vierteldrehung verschwenkt und schwingt den Hebel 35 zur Seite, so daß er den Anlasser verriegelt. Ebenfalls zu gleicher Zeit verschiebt der Hebel 34 den Kreuzkopf 44 auf seinen Führungsstangen, so daß die Stange 45 die Vergaser- und Zündreguliergestänge verriegelt.
  • Die in Aden Abib. 7 und 8 dargestellte Ausführungsform ist im wesentlichen dieselbe, nur-@daß die Bewegung !der Stange 49 durch einen der Hoobe128 oder 29 die drei Fußhebel des Fahrzeugs verriegelt. Nachdiem der Handgriff 14 in der schon besprochenen Weise um 9o° gedreht wunde, wird der Schlüssel 13 wiederum gedreht, um ,die Welle io in ihrer wirksamen Stellung zu verriegeln, ehe der Schlüssel 13 entfernt wird. Wenn das Fahrzeug wieder entsichert wenden sollt so wird zuerst die Welle Io entriegelt, mittels des Handgriffs I4 in ihre Ruhelage zurückgedreht und dann mittels des Schlüssels I3 wieder verriegelt, damit die Bedienungsglieder nicht unbeabsichtigt verriegelt werden können, ohne daß zuerst die Vorrichtung am Spritzbrett betätigt wurde.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit einer auf Riegelvorrichtungen einwirkenden, in einem Gehäuse angeordneten und gegen Drehung verriegelbaren Welle, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (24) eine unrunde Scheibe (26) befestigt ist, die zur Einwirkung auf federbelastete zweiarmige Hebel (28, 29) bestimmt ist, welche die in bekannter Weise durch das Gehäuse nach außen geführten Riegel (32, 33, 49) für die Fußhebel (4, 52) verschieben. Ferner ist auf der Welle (24) ein Daumen (34) befestigt, der einerseits auf einen mit einem Riegel für den Anlasser verbundenen federbelasteten Hebel (35) und andererseits gleichzeitig auf einen im Gehäuse geradgeführten federbelasteten Kreuzkopf (44) wirkt, mit dem ein Riegel (45, 46) für den Gashebel und den Hebel zum Regeln der Zündung verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (48) vorgesehen ist, welche die auf die Welle (24) einwirkende Verriegelungswelle (Io) selbsttätig in die der Verriegelungsstellung .entsprechende Lage zu drehen. sucht.
DEG73473D 1928-05-26 1928-05-26 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen Expired DE495407C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG73473D DE495407C (de) 1928-05-26 1928-05-26 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG73473D DE495407C (de) 1928-05-26 1928-05-26 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE495407C true DE495407C (de) 1930-04-07

Family

ID=7135572

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG73473D Expired DE495407C (de) 1928-05-26 1928-05-26 Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE495407C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19915747A1 (de) Lenkradverriegelung für Kraftfahrzeuge
DE4120380C2 (de) Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Zündschloß und dem Wählhebel eines automatischen Kraftfahrzeuggetriebes
DE2229335A1 (de) Parkbremse mit Getriebesperre
DE69705541T2 (de) Diebstahlsicherung für fahrzeug mit drehgriffdrosselsteuerung
DE2429665B2 (de) Blockiervorrichtung für ein Motorfahrzeug
DE700020C (de) Lenkvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge mittels Lenkbremsen
DE495407C (de) Sicherungsvorrichtung gegen Diebstahl von Kraftfahrzeugen
DE1803891C3 (de) Drehgriff fur Fahrrader mit Hilfs motor
DE3120710C2 (de) Kupplungsvorrichtung zum Verbinden des Motorteils eines Mopeds mit seinem Fahrradteil
DE879808C (de) Verbindung zweier Gashebel, beispielsweise des Hand- und des Fussgashebels, von Kraftfahrzeugen
DE452370C (de) Lenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit doppelter Fahrtrichtung
AT105121B (de) Motorfahrzeug mit zwei Lenkachsen und besonderer Lenkvorrichtung für jede Achse unter Blockierung der jeweils nicht benützten, sowie gleichzeitiger Einschaltung von Zahnrädern im Getriebekasten zur Einstellung der entgegengesetzten Fahrtrichtung.
CH186431A (de) Kurbelantrieb mit veränderlicher Übersetzung.
DE582094C (de) Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere fuer Motorraeder
DE2648083C2 (de) Sicherheitseinrichtung für Fahrzeuge im Mitgängerbetrieb
DE102016101635B4 (de) Seilzugantrieb für eine Drosselklappe eines Fahrzeugs, insbesondere eines ATV bzw. UTV
DE696199C (de) Anordnung zur Erzielung eines verlaengerten Bremshubes am Handbremshebel von Kraftfahrzeugen
DE3001957C2 (de) Nachstellbarer Bremshebel
DE930556C (de) Vorrichtung zum erleichterten Herstellen der Leerlaufstellung bei Wechselgetrieben
DE939136C (de) Als Kraftradgespann ausgebildetes Fahrspielzeug
AT81236B (de) Rückstellbare Weichenstellvorrichtung. Rückstellbare Weichenstellvorrichtung.
DE1949241C3 (de) Lenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge
DE640426C (de) Bremsvorrichtung fuer Schlitten
AT229739B (de) Drehbarer Handgriff
DE2607125A1 (de) Vorrichtung zur umschaltung der betriebsbremse einer hydraulischen kraftfahrzeug-bremsanlage von der normalen pedalbetaetigung auf eine beinbehinderten das fuehren des kraftfahrzeugs erlaubende handbetaetigung