DE1958392A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stabelementen,z.B. fuer Raumfachwerke - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stabelementen,z.B. fuer RaumfachwerkeInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Hemtellvtng τοη 8tabelementen» z.B. für Raumfachwerke
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung τοη Stabelementen, s.B. für Raumfachwerk«, bestehend
aus einen Hohlstab und zwei Endstücken,
Xs ist bekannta Raumfachverke dadurch su bilden, daß Bohre oder entsprechende
Profil-Stäbe unmittelbar an Knotenstüeke so angeschweißt werden, daß die Rohr- bzw. Stabaehsen sich mit möglichst großer Genauigkeit
in der Mitte des Khotenstüekes schneiden. Diese Art der
Herstellung τοη Raumfachwerken erfordert auf der Baustelle selbst sehr umfangreiche, schwierige Schweißarbeiten. Durch die lotwendigkeit
des Schveißens am Bauort, «Ttl. in großer Höhe und unter schwierigen
räumliehen Verhältnissen, setzen diese Sehweißarbeiten den Einsatz
τοη hochqualifizierten Kräften Toraus.
Um die obigen Schweißarbeiten auf der Baustelle zu Termeiden, ist
eine zweite Art τοη Raumfaehverken bekannt geworden, bei der die Knotenstüeke
mit Gewindebohrungen Tersehen sind, während die Rohre bzv.
Profil-Stäbe an den beiden Enden Anschlußteile mit Gewindebolzen besitzen. In diesem Fall werden bereite in einer Werkstatt sogenannte
End-Stücke zur Aufnahme der Gewindebolzen an die Stirnseiten der Rohre oder Profil-Stäbe angesehweißt. Dadurch werden zwar Schweißarbeiten
auf der Baustelle und damit der Einsatz hochqualifizierter Schweißer Tollkommen überflüssig und die erforderlichen Montagearbeiten
können durch Hilfskräfte relatiT schnell durchgeführt werden. Andererseits
Terursachen aber die an die Rohr- bzw. Profil-Stäbe anzuschweißenden End-Stücke und die Schraub-Verbindungsteile zusätzliche
Kosten, die zu der in der Werkstatt auszuführenden Schveißarheit hinzutreten.
Bei den bisher bekannten Herstellungsverfahren für Raumfaehwerke, bei
denen entweder auf der Baustelle selbst oder in der Werkstatt Schweißarbeiten auszuführen sind, spielt auch die Frage der Genauigkeit bezüglich
der Ausführung der Schweißungen eine entscheidende Rolle. Selbst wenn die einzelnen Bauelemente eines Stabes mit großer Genauigkeit
hergestellt werden, besteht bei den bisher bekannten Herstel-
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lungSTerfahren die Gefahr, daß bei» Zusammenschweißen der Bauelemente
die fertigen Konstruktionen Maßabweichungen aufweisen oder dai in ihnen "Vorspannungen" auftreten, die sieh hei der Belastung des Raumfachwerk*
dureh die Mut»last unangenehm auswirken können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die obigen Mängel zu
rermeiden und als Voraussetzung für eine noch erfolgreichere Anwendung
Ton Rammfachwerken in allergrößtem Umfang die Herstellung der Stabelemente mit den zugehörigen Knoten-AnsehluBelementen weiter zu
rerbilligen bzw. den Arbeitsaufwand in der Werkstatt und die Gesamtkosten
für die Anschluflstücke und die Schweißarbeit in der Werkstatt
auf ein Minimum su beschränken und außerdem die SchweißTorgänge zur Herstellung der Stabelemente so zu gestalten, daß die fertigen Stabelemente
eine optimale Genauigkeit besitzen und keine unerwünschten Vorspannungen in das montierte Raumfachwerk gelangen.
Die Torstehend umrissen· Aufgab« wird gemäß der Erfindung durch ein
Verfahren zur Herstellung τοη Stablementen, bestehend aus einem Hohlstab
und zwei Endstücken gelöst, das durch folgende Verfahrensschritte
gekennzeichnet ist :
Einspannen der Endstücke in je eine drehbare Aufnahme, Auf- oder Einschieben
des Hohlstabes auf oder in die Endstücke, Einstellen des Abstandes der Endstücke auf das Ausmaß des fertigen Stabelements und
Zentrieren, Zusammenheften aller ruhenden Teile und anschließend Drehen der gehefteten Teile und gleichzeitige Ringschweißung an den Überlappungen
zwischen dem Hohlstab und den zwei Endstücken.
Dadurch wird die Sehweißarbeit zmr Verbindung der Endstücke mit den
Hohlstäben in Form τοη Rohren oder Profilstäben τοη der Fertigkeit
ausgebildeter, geprüfter, hochqualifizierter Schweißer Tollkommen unabhängig
uai außerdem im Vergleich zum herkömmlichen SchweißTerfahren
erheblieh Terkürzt. Dies ist insbesondere dann τοη Bedeutung, wenn die
Fertigung der Stabelemente für Raumfachwerk« industriell in einem Land ausgeführt werden sollen, das einerseits großen Bedarf an weitgespannten
Raumfachwerken, andererseits aber keine entsprechend hochqualifizierten
Schweiß-Facharbeiter in genügender Anzahl besitzt.
Weitere Vorteile des erfimdungsgemäßen Verfahrens bestehen darin, daß
einerseits auch kleine Ungenaugkeiten der zusammenzusetzenden Teile
eines Stäbelemente ausgeglichen werden, andererseits das fertige Stab-
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element Tor dem Zusammenschrauben «it dea Knotenstüeken, «iae optimale
Genauigkeit aufweist, ·ο AaB keine unerwünschten Torspannungen in
da· montierte Raumfachwerk hineinkommen können.
Das Herst«längsverfahren gemäS der vorliegenden Erfindung ermöglicht
es beispielsweise, Hohlstabe im Fora tob Bohren, die nur mit einer
Genauigkeit ton 1 oder 2 mm amf L&Bge ««geschnitten sind und kegelförmige Endstücke sur Aufnahm· Tom Schraubverbindungen, die im Schmie·
deverfahren hergestellt sind und imfolgedessen ihrerseits in der Lange
Maßdifferensen von 1 - 2 mm aufveisen, trots dieser Maßabweichungen
mit Zuverlässigkeit und selbsttätig so iu verbinden, daß das fertige
Stabelement eine Genauigkeit Tom plus minus 0,1 mm aufweist. Gleichseitig ermöglicht.das erfimduagagemäße Verfahren die Arbeitsseit
sur Herstellung eines Stabelemeats auf 1/10 bis auf 1/20 der üblichen
Arbeitsseit herabxudrückea uad dabei für die Steuerung und Beaufsichtigung
der Herstelluagw-Masckine angelernte Arbeitskräfte an
Stelle von hochqualifizierten SchveiSerB einsusetsea. Insgesamt ermöglicht
das erfindungsgemäle Terfahren eine solche Yerbilligmng bei
der Herstellung von Stabelementea, daft die Gesamtwirtschaftlichkeit
außerordentlich gehoben wird.
Die swei Ringsehweißungea svisekem dem lohlstab und des svei ladstücken
können gemäß eimern weiteres Merkmal der Erfindung gleichseitig ausgeführt werden. Dadurch vira die Arbeitsseit für die Herstellung
eines Stabelemeats veiter herafegesetst.
Torteilhaft wird die Ausführ«ag der Biagschweitungen mit der Drehung
der Endstücke mit angeheftetem loalata» ear Sicherung einer gleichmäßigen
Schweißgeschwindigkeit symemroaisiert.
Zweckmäßig werden die Riagschveiftmagea mater einer Schutsgasatmosphäre
ausgeführt.
Zur Ausführuag des erfimduagsgemämem Terfahreas kana eise Torriektuag
verwendet werdea, die gekeaBseichmet ist durch ein Pfthrungsbett, auf
dem gegenüberstehend je svei Supporte verstellbar gelagert siad, tob
deaea die außen aageerdaetea Supporte je eise drehbare Aufnahme- und
Eiaspaanvorrichtuag ftr die Badstlcke «ad die ianeren 8upporte eise
elektrische Schutisas-Sehveißverrichtaag mit selbsttätiger Schweißdraht
suführuag tragea «ad miad. «im« der drehbarem Aufaahme- mm« EiaspaaaverriehtuageB
eiaea Aatrie¥smotor aufweist, der mit der Sehal-
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tung der elektrischen SchweiflTorrichtungen fiber ein Relais gekoppelt
iit, das die Betätigung de* Antriebsmotor· ait derjenigen der
SchweiBTorrichtungen synchronisiert. Eine solche Vorrichtung kann für
die Fertigung tob Stabelementen Terwendet werden, die rerschiedene
Baulänge, Yerschiedene Stab-Durehmesser und rerschiedene Wanddicken
aufweisen.
Die Torrichtung kaan Mit einer GeschwindigkeitsregelTorrichtung für
den Antriebsmotor Tersehen sein, die eine Einstellung der Drehgeschwindigkeit des Werkstückes in Abhängigkeit ron seines Umfang ermöglicht,
Is können auch beide drehbaren Aufnahme- und SinspannTorrichtungen
mit gleichlaufendes Antriebsmotoren ausgerüstet sein. Dies ist vorteilhaft für die Herstellung sehr langer Stabelemente.
Zur Zentrierung des Hohlstabes zwischen den beiden Endstücken kann
ferner mind, ein durch Preßluft, hydraulisch oder elektromagnetisch
betätigbarer Anschlag am Führungebett befestigt sein.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnungen des Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Ss zeigen :
nach dem erfiadungsgemälen Verfahren hergestellt ist, teilweise
im Schnitt.
Figur 2) Eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Ausführung des erfiadungsgcmäften
Verfahrens.
Das erfindangsgemäie Verfahren macht Gebrauch tob der bekannten elektrischen
Liehtbogeasehweiiung unter einer neutralisierenden Atmosphäre, die durch ein Schutzgas oder durch ein Schutzpulrer erzeugt werden
kann sowie tob den bekannten Hilfsmitteln zum selbsttätigen Vorschub des Schweißdrahtes.
Das naeh dem erfindungsgemäien Verfahren hergestellte Stabelement in
Figur 1 ist aus einem Hohlstab ia Form eines Bohres 1 und zwei Endstücken
2,3 in Form hohler Kegelstumpfe zusammengesetzt, an denen wiederum
Gewindebolzen k,5 mit Betätigungsmuttern 6,7 angebracht sind.
Die Gewindebolzen dienen in bekannter Weise als Anschlulelemeate, mittels
denen das Stabelemeat mit michtgezeigten Kneteastuekea eines
Baumfacherks Terfemadea werden kamm.
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mäßen Verfahrens umfaßt zvei am Soden 8 rerankerte Stander 9,10, die
zvischen ihren oberen Enden zvei als Führungsfeett dienende Rohre 11
tragen, Ton denen in Figur 2 nur eines zu ersehen ist. Auf den Führungsrohren
11 sind Supporte 12a, 12b, 13a und 13b aehsial rerstellbar
gelagert, die durch Stellschrauben lV in ihrer jeweiligen Einstellage
arretierbar sind. Die äußeren Supporte 12a und 12b tragen im Ausführungsbeispiel je eine drehbare Aufnahme- und Einspannrorrichtung
15,l6 für die Endstücke 2,3. Ik Ausführungsbeispiel ist nur die
eine Aufnahme- und Einspannrorriehtung 15 mit einem elektrischen Antriebsmotor
17 ausgerüstet. Ss können aber auch beide Aufnahme- und Einspannrorrichtungen 15,l6 mit gleichlaufenden Antriebsmotoren rersehen
sein, vie durch gestrichelte Linien in Figur 2 angedeutet ist.
Die inneren Supporte 13a und 13b dienen jeweils zur Halterung einer
elektrischen Schutzgas-SchveißTorrichtung 18,19 mit selbsttätiger
Schweißdrahtzuführung. Die Schweißdrähte 20,21 sind auf drehbaren Rollen
22,23■aufgespult und verden zusammen mit den Sehweißstromleitungen
2b,25 und den Zuführleitungen 26,27 für das Schutzgas durch Rohre
28,29 in die SchweißTorrichtung 18,19 eingeführt. Der Antriebsmotor
ist mit der gemeinsamen Schaltung (nicht gezeigt) der elektrischen ' SchweißTorrichtungen 18,19 über ein niehtgezeigtes Relais gekoppelt,
das die Betätigung des Antriebsmotors 17 mit derjenigen der SchveißTorrichtungen
18,19 synchronisiert. Außerdem ist für den Antriebsmotor 17 eine nichtgezeigte Gesehvindkeitsregelrorrichtung rergesehen,
die eine Anpassung der Drehgeschwindigkeit des in den Vorrichtungen 15,16 eingespannten Werkstückes in Abhängigkeit Ton seinem Umfang zulaßt.
Zur Herstellung eines Stabelementes gemäß Figur 1 verden zunächst die
beiden Gewindebolzen kt5 in die Endstücke 3,2 eingesetzt, die dann ihrerseits
in die drehbaren Aufnahme- und Einspannrorriehtungen 15,16
eingespannt verden. Anschließend vird im Ausführungsbeispiel das Rohr 1 auf die Endstücke 2,3 aufgeschoben und der Abstand der Endstücke
2,3 auf das Ausmaß des fertigen Stabelements eingestellt. Mit Hilfe der beiden Ansehläge 30,31 vird dann das Hehr 1 auf den Endstücken 2,
3 zentriert. Die Ansehläge 30,31 sind an den Führungsrehren 11 durch
niohtgezeigte Gestänge festgemacht und kfinnen aus einer durch Preß)*
luft «der hydraulisch oder elektromagnetisch betätigbaren Ausführung bestehen.
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lach dem Zentrieren des Rohres 1 vtrdtn all« Teile 1,2 und 3 in Ruhelage
mit Hilfe der Schweißrorriehtungen 18,19 zusammengeheftet.
Hierauf wird der Antriebsmotor 17 eingeschaltet, wodurch die zusammengehefteten
Teile 1,2 uad 3 gedreht und gleichzeitig mit der Ausführung der Ringsehweiftungen 32,33 durch die Vorrichtungen 18,19 begonnen
wird. Durch die Koppelung des Antriebsmotors 17 «it der Schaltung
der elektrischen Schveißrorrichtungen fiber das nichtgezeigte Relais
wird sichergestellt, daft die Ein- und Abschaltung des Antriebsmotors mit der Sin- und Abschaltung der SchweißTorrichtungfen zusammenfällt.
Die nichtgezeigte Qeschwindigkeitsregelrorrichtung für den Antriebsmotor 17 wird zusammen mit dem Schweiftdrahtrorsehub so eingestellt,
daft die jeweils erforderliche Sehweiftgeschwindigkeit und
der notwendige Elektrodenabstand gewährleistet sind. 8s wird herrorgehoben,
daft im Ausführungsbeispiel die zwei Ringschveiftungen 32 und 33 zwischen dem Rohr 1 und den zwei Endstücken 2,3 röllig selbsttätig
und gleichzeitig durchgeführt werden.
Da die Endstücke 2,3 auf die genaue Länge des fertigen Stabelements
einzustellen sind, werden sie zuerst unrerrückbar und genau in den
Spannrorrichtungen 15,16 befestigt, die, wie bereits erwähnt, in ihrem
gegenseitigen Abstand auf den Führungsrohren 11 in Richtung der Rohrachse 1 rersehiebbar angeordnet sind, aber während des Sehweißrorganges
in einer bestimmten, genau eingestellten Lage unrerrückbar so befestigt sind, daß auch die im Augenblick der Schweiftung entstehenden
Wärmedehnungen und Spannungen keinen schädlichen Einfluß auf die endgültige Länge des fertigem Stabelementes haben.
0m nachteilige Ungenauigkeiten im der Länge des zugeschnittenen Rohres
1 einerseits und der anzuschweiftenden Endstücke 2,3 (die im Ausführungsbeispiel
kegelstumpffSrmige Sehmiedeteile sind) andererseits
auszusehalten bzw. um im Interesse einer wirtschaftlichen Massenfertigung
mit relatir ungenau zugeschnittenen Bauteilen arbeiten zu können, werden gemäß der Erfindung die Endstücke 2,3 nicht wie bisher
an das Rohr angesetzt, sondern Tielmehr in das Rohr eingeschoben, be-Tor
die Ringschweifuagen 32,33 ausgeführt werden. Ss ist auch möglieh,
umgekehrt das Rehr in die öffnungen 4er In&stueke einzuschieben,
um den gleichen Effekt zu erzielen. Srentuelle Ungenauigkeiten
zwischen dem zugeschnittenen Rohr 1 und dem Endstücken 2,3 werden dann durch die mehr oder weniger grei« gegenseitige Oeerdeekung in .
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der Länge ausgeglichen. Di« svei Bingschweiftnähte 32,33 werden ia
Ausführungsbeispiel swisch*» dea Band d·· Rohres 1 und der Auftenvandung
der Endstücke ausgebildet, können jedoch auch «wischen dea
Rand der Endstücke und dar Auftanwandung des Rohres ausgeführt werden.
Sobald der 8chveifirorgang an beiden Endstücken begonnen hat, nehaen
die zvei Endstücke das schon xuTor aageheftete Rohr 1 in ihrer Drehbewegung ait, so daft sieh die Sehveiftnähte bsw. Ringsehweiftungea aa
ganten Uafang beider Rohranden ausbilden. Sobald die Ringschweifinaht
geschlossen ist, erfolgt die selbsttätige Abschaltung der Schweiftrorrichtungen
18 und 19 sowie das Antriebsaotors 17«
Das Festspannen der ladattcke kaan in bekannter Weise durch Aufaahit
und Einspaaarorriehtuagaa ait Mechanischer, hydraulischer oder
pneumatischer Betatituag erfolgea.
Wenn an Stelle eines Rohras mit kreisrmndea Querschnitt Rohre «it
t.B. rechteckiges Querschnitt verarbeitet werdea sollen, Bussen durch
bekannte Mittel der Kiaeaatik (Kurrenscheibe) und Steuerungstechnik
die Sehweiigesehwindigkait und 4er Elektrodenabstand während des Umlaufe·
der susaaaensttschweif* &9U Teile angepaßt verSsa.
leben den grundsätzlichen Vorteilen der elektrische» LishibegeaschweiBung
anter Schutsgaa-Atnoepaära hat aas erfindungtigeaftfte Terfahren
noch den besonderen Verteil, daft infolge des auftergewOhnliek
schaellea Ablaufes des HerstellungSTorganges «tit Ausaahae des engeren
Bereichs an dea ßchweiftnähten keine wesentliche Erwärmung der
Bauteile 1,2 und 3 erfolgt, «o daft auch nach dem Ausspannen des fertigen
Stabeleaeats aus 4er Vorrichtung durch Abkühluag keine praktisch
bedeutsamen Schrumpfungen «ad damit unerwünschte Längenänderungen beim fertigen Stabelemeat auftreten können.
lach dea erfindungsgeaäften Verfahren hergestellte Stabelemente können
unter anderem auch als Bauelemente sam Aufbau tob Berieselungsaalagen
oder Regner rerweadet werden (und svar ohne Tolle Oewiadebolsen
H,5).
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Claims (6)
1.)Verfahren cur Herstellung Ton Stabelementen, z.B. für Raumfachwerk^,
bestehend aus eines Hohlstab und zvei Endstücken, gekennzeichnet duxOh folgende Yerfahrensschritte :
Einspannen der Endstücke in je eine drehbare Aufnahme, Aufoder Einschieben des Hohlstabes auf oder in die Endstücke,
Einstellen des Abstandes der Endstücke auf das Ausmaß des fertigen Stabelements und Zentrieren, Zusammenheften aller
ruhenden Teile und anschließend Drehen der gehefteten Teile und gleichzeitige Ringschveiftung an den Überlappungen zwischen
dem Hohlstab und den zvei Endstücken.
2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zvei
Ringschveißvngen zwischen den Hohlstab und den zvei Endstücken
gleichzeitig ausgeführt werden.
3.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausführung
der Ringschveißung mit der Drehung der Endstücke mit angeheftetem Hohlstab zur Sicherung einer gleichmäßigen Schveißgesehwindigkeit
synchronisiert wird.
k.Verfahren η Kh Ansprüchen 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß
die Ringschveißungen unter einer Schutzgasatmosphäre ausgeführt verden.
5.Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen
1 - kt gekennzeichnt durch ein Führungsbett (11), auf dem
gegenüberstehend je zvei Supporte (12 a, 13a, 13b,12b) rerstellbar
gelagert sind, τοη denen die außen angeordneten Supporte (12a, 12b), je eine drehbare Aufnahme- und Einspannrorrichtung
(15, 16) für die Endstücke (2,3) und die inneren Supporte
(13a, 13b) je eine elektrische Schutzgas-SchveiBrorrichtung
(18, 19) mit selbsttäger Schweißdrahtzuführung tragen und mindestens
eine der drehbaren Aufnahme- und Einspannrorrichtungen (15) eines Antriebsmotor (17) aufweist, der mit der Schaltung
der elektrischen Schveißrorrichtungen (16, 19) Über ein Relais
gekoppelt ist, das die Betätigung des Antriebsmotors mit derjenigen der Schveißrorrichtungen synchronisiert. Q ,
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6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß
eine Geachvindigkeitsregelvorrichtung für den Antriebsmotor
(17) Torgesehen ist, die eine Einstellung der Drehgeschwindigkeit des Werkstückes (1, 2, 3) in Abhängigkeit
. von eeinem Umfang ermöglicht.
7· Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß beide drehbaren Aufnahme- und Einspannvorrichtungen mit gleichlaufenden Antriebsmotoren ausgerüstet sind.
Θ. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 - 7 t dadurch gekennzeichnet,
daß zur Zentrierung des Hohlstabes (1) svischen den beiden Endstücken (2, 3) mindestens ein durch Preßluft,
hydraulisch oder elektromagnetisch bet&tigbarer Anschlag (30, 31) am Führungsbett (11) befestigt ist.
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Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1205969A CH511348A (de) | 1969-08-08 | 1969-08-08 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stabelementen, insbesondere für Raumfachwerke |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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