DE2505666A1 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen anschweissen von aufsteckflanschen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum automatischen anschweissen von aufsteckflanschenInfo
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Description
13.1.1975 at/ne
7505666
Kennwort: . M&
922
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anschweißen von Aufsteckflanschen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
automatischen Anschweißen von Aufsteckflanschen an Rohre, wobei
Rohr und Flansche unter Drehung miteinander verschweißt werden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, Aufsteckflansche mit einem Rohr zu
verbinden, wobei der Flansch auf -das Rohrende aufgeschoben
wird und anschließend der Flansch bei seit ig mit der Rohrmantelflache
durch Haridschweißung verbunden wird. Diese Art der Flanschherstellung
ist aufgrund des hohen Zeitaufwandes sehr unwirtschaftlich und darüberhinaus besteht auch die Gefahr, daß bei der
Handschweißung Schweißfehler auftreten. Dadurch ergibt sieh eine
oft zeitraubende Nachbearbeitung, so daß die Herstellung derartiger Flansch-Rohrverbindungen mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zu
schaffen, mit dem es möglich ist-, die Flansche automatisch auf dem
Rohr anzuschweißen, wobei sichergestellt ist, daß eine optimale
Schweißverbindung zwischen den miteinander zu verbindenden Teilen erhalten wird. >
Zur Lösung der genannten Aufgabe, wird gemäß der Erfindung vorge-
Je
sehlagen, daß die Flansche auf ein Spannfutter aufgesteckt werden, daß dann die beiden Spannfutter gegeneinander so verfahren werden,
sehlagen, daß die Flansche auf ein Spannfutter aufgesteckt werden, daß dann die beiden Spannfutter gegeneinander so verfahren werden,
_ 2 —
ORIGINAL INSPECTED
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daß sie an den Stirnenden des dazwischen angeordneten Rohres druckfest
zur Anlage kommen und dabei die Flansche auf das Rohr aufgeschoben werden, daß in dieser Stellung die Plansche an das
Rohr.angeheftet werden, daß anschließend die Spannfutter in
ihre Ausgangsstellung zurückgefahren werden, daß dann das Rohr mit den Flanschen aus seiner Heftposition in die Schweißlage
überführt wird, in welcher der Schweißvorgang durchgeführt wird.
Zur ordnungsgemäßen Ausrichtung des Aufsteckflansches in Bezug auf das Rohr, ist es gemäß der Erfindung von Vorteil, wenn der
Flansch auf einem Vorsprung des Spannfutters aufgeschoben und
mittels eines Zentrierzapfens ausgerichtet wird.
Um ein gleichmäßiges Aufschieben der beiden Flansche auf die Rohrenden zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die
Spannfutter nacheinander verfahren werden.
Von besonderem Vorteil Ist es schließlich noch, wenn beim Anheften
der Flansche an das Rohr, dieses zwischen den Spannfutter frei gedreht wird.
Durch diese freie Drehung des Rohres, dessen Enden ja von den Spannfutter gehalten sind, ist sichergestellt, daß nicht nur die
Aufsteckflansche ordnungsgemäß auf das Rohr aufgesteckt sind, sondern daß auch der sich aufgrund der Toleranzen von Flanschinnendurchmesser
und Rohraußendurchmesser ergebende Schweißspalt rundum stets das gleiche Maß aufweist. Dabei ist es- und dies ist
hierbei von wesentlicher Bedeutung - unerheblich, wenn nun das Rohr über seine Länge hinweg mehr oder weniger gekrümmt ist.
Bedingt durch diese "Freidrehung" ist sichergestellt, daß die eingespannten Rohrenden mit den daraufsitzenden Flanschen eine
gemeinsame Drehachse aufweisen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, eignet sich in vorteilhafter Welse eine Vorrichtung, bestehend aus zwei in
einer Flucht einander gegenüberliegend angeordnete, verstellbare Spannfutter, aus wenigstens zwei zwischen den Spannfutter vorge-
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sehene Rollenböcke zur Aufnahme des Rohres, aus im Bereich der
Spannfutter angeordnete, horizontal und vertikal verstellbare Brenneraggregate, sowie aus einem ersten Antrieb zum Drehen des
Rohres während des Heftens und aus einem zwei ten Antrieb zum
Drehen der Rohre während des Schweißens der umlaufenden Naht.
Um den Aufsteckflansch auch sicher auf dem Spannfutter positionieren
zu können, ist es vorteilhaft, wenn am inneren Ende eines jeden Spannbackens (des Spannfutters) jeweils ein erhabenes Segment
angeordnet ist.
Auf diesen Vorsprung, dessen Stirnseite gemäß einem weiteren Erfindungsvorschlag eine Spitzverzahnung aufweist, werden die Aufsteckflansche
aufgeschoben, welche dann mit dem Rohr in einer Flucht liegen, das mit seinen beiden Stirnseiten von der Verzahnung
des Vorsprunges eines jeden Spannfutters gehalten ist.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß das Spannfutter an
einem in seiner Höhe verstellbaren Reitstock vorgesehen ist, dem seinerseits ein Horizontalverstellantrieb zugeordnet ist.
Durch die Höhenverstellung des Reitstockes und damit des Spannfutter
ist gewährleistet, daß während des Anheftvorganges der Flansche an das Rohr, letzteres frei getragen ist. Da lediglich
ein Antrieb der Spannfutter eingeschaltet ist, wird die Drehbewegung dieses Spannfutters über das Rohr, welches in diesem
Falle als eine "Königswelle" wirkt, auf das gegenüberliegende Spannfutter übertragen.
Durch diese erzwungene Mitnahme des nicht angetriebenen Spannfutters
mit dem darin gespannten Flansch ist ein exaktes Fluchten der Bolzenlöcher der einander gegenüberliegenden Flansche
gewährleistet.
Weiterhin wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die beiden Reitstöcke von einem Maschinenbett der Vorrichtung getragen sind,
und daß an diesem Maschinenbett zur Unterstützung des Rohres Rollenböcke vorgesehen sind, von denen wenigstens einer verschiebbar
angeordnet ist.
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Diese Rollenböcke treten nach dem Heftvorgang dann wirksam in Aktion, wenn Rohr und Ansteckflansch miteinander verschweißt
werden.
Da die Rohre nach dem erfolgten Heften in den Rollenböcken mit
umlaufenden Rundnähten fertig geschweißt werden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, wenigstens einen der Rollenböcke mit einem
Rollenantrieb auszustatten.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung, mit welcher das erfindungsgemäße Schweißverfahren durchführbar ist, in
Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung.
in der Zeichnung sind dargestellt, in
eine Gesamtansicht der Vorrichtung (Seitenansicht);
eine Draufsicht der Vorrichtung;
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Fig. 1;
eine weitere Schnittansicht entlang der Linie B-B in Fig. 1;
eine Vorderansicht eines Spannfutters;
eine Seitenansicht gemäß Fig. 5 und
Fig. 7 die gegenseitige Anordnung von Flansch und Rohr zusammen mit dem Spannfutter.
In den Fig. 1 und 2 ist eine vollautomatisch arbeitende Schweißmaschine
10 (Vorrichtung) dargestellt. Die Schweißmaschine 10 ist im wesentlichen zweiteilig ausgebildet und besteht aus
einem ortsfesten Teil 12 und einem beweglichen Teil 14, welche beide auf einem Maschinenbett 16 angeordnet sind.
Am linken Ende (Figl 1) des Maschinenbettes 16 ist ein Rahmen
angeordnet, dessen Oberseite eine Führung 20 für einen horizontal verschiebbaren Reitstock 22 aufweist.
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Zur Hin - und Herbewegung dient ein in der Ratimenmitte befestigtes
Kolben-Zylinderaggregat 24. Das freie Ende der Kolbenstange
26 ist bei 28 am Reitstock 22 angelenkt. In Fig. 1 ist die Ruhestellung
des Reitstockes 22, d.h. die Kolbenstange 26 ist zurückgezogen, dargestellt.
Auf einer oberen Plattform 30 des Reitstockes 22 ist ein Lagergehäuse 32 zur Aufnahme der Spindel für ein Spannfutter 34 vorgesehen.
Die Verbindung zwischen Plattform 30 und Lagergehäuse 32verfolgt
über Vertikal führungen 36, zwischen denen ein Hubzylinder 38 angeordnet ist. Der Kubzylinder ist mit einer (nicht dargestellten)
Druckquelle verbunden und dient für einen noch zu.beschreibenden
Zweck zur Vertikalverstellung des im Lagergehäuse vorhandenen Spindelstockes und damit des Spannfutters 34.
Oberhalb des Lagergehäuses 32 und von diesem getragen, ist ein
Stellmotor 40 vorgesehen. Dieser Stellmotor steht mit dem Spannfutter 34 in Eingriff und dient nicht nur zur Einstellung der
Spannbacken 42^ sondern gleichzeitig auch aisiantriebfür das
Spannfutter 34 während des Heftvorganges.
Wie insbesondere aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, besitzt das
Futter 34 drei Spannbacken 42, welche in an sich bekannter Weise
durch den Stellmotor 40 in ihren Führungsbahnen 44 zum Zwecke des Spannens bzw. des Lcsensjhln- und herverfahrbar ausgebildet sind* Im
Zentrum des Spannfutters (vgl. hierzu Fig. f>) sind die Spannbacken
42 winkelig ausgebildet und tragen in diesem Bereich erhabene Segmente
46, die in der inneren Endstellung der Spannbacken 42, d.h.wenn
die Spannbacken aneinander stoßen, einen kreisringförmigen Vorsprung 48 bilden. . ;
Die Stirnseite des Vor Sprunges 48 weist eine*Tverzahnung49 auf, welche
in noch zu beschreibender Weise mit einen zu verschweißenden
Rohr 62 in Wirkverbindung gelangt.
Wie weiterhin Fig. 5 zeigt, ist in einer Führung 50-""ein Schlitten
52 angeordnet, der über einen Spindeltrieb 54 manuell verstellbar
ist. Am Schlitten 52 ist ein Zeiger 56 angebracht, der mit eingr»
auf der Führung 50 befestigten Skala 58 zusammenwirkt. Dei Schlitten
52 dient zur Aufnahme eines Zentrierbolzens 60, in welchen atnh
anzuschweißende Aufsteckflansch 64 eingehängt wird.
Zur Betätigung der Spannbacken 42 greift in das Spannfutter die Antriebswelle 66 des Stallmotors 40 ein, durch deren jeweilige
Drehbewegung die Spannbacken in an sich bekannter Weise geöffnet bzw. geschlossen werden.
Wie Fig. 1 zeigt, ist dem festen Teil 12 ein Rahmen 68 zugeordnet,
an dem vertikale Führungen 70 befestigt sind. An dem (in Fig. l) linken Führungspaar ist mittels eines Halterahmens 72 ein Brenneraggregat
74 zur Innennaht schweißung über einen Höhenver stellantrieb
75 auf und ab beweglich vorgesehen. Am unteren Ende des Halterahmens
72 ist ein Horizontal/""?^ ώ-t dem eigentlichen Brenner 78 angeordnet.
Die Verbindung des Brenners 78 mit dem Schlitten 76 erfolgt über eine Verstelleinrichtung 80, mit deren Hilfe der Brenner auf
den richtigen Schweißabstand einreguliert werden kann.
An dem unteren,dem Maschinenbett l6 zugekehrten Ende des Horizontal-Schlittens
76 sind eine horizontale Führungsrolle 82 sowie eine vertikale Führungsrolle 84 befestigt. Diese Rollen dienen zur Positionierung
des Innennaht-Brenners 78 für den Schweißvorganges.
Wie Fig. 1 zeigö, stützt sich die Rolle 82 während des Schweißens
am Aufsteckflansch 64 ab und positioniert dadurch den Brenner 78
in horizontaler Ebene, wogegen die Rolle 84 und damit der Brennerkopf 76 von einer Halterung 86 in der Vertikalbewegung nach unten
gehindert ist.
Den gleichen Aufbau wie das Brenneraggregat 74 weist das daneben
angeordnete zweite Brenneraggregat 88 für. die Außennahtschweißung auf, das ebenfalls in entsprechender Weise an Führungen 70 auf und ab
bewegbar ist. Im Gegensatz zum Aggregat 74 jedoch, ruht das Brenneraggregat 88 über seine vertikale Führungsrolle 84 auf dem Rohr 62
auf * während die Führungsrolle 82 an der Innenseite des Aufsteckflansches
64 anliegt und damit den Brenner 78 für die Außennaht in
horizontaler Richtung auf den Aufsteckflanseh 64 ausrichtet.
An dem vorderen Ende (in Fig. 1 rechts) des Rahmens 68 ist ein
Kolben-Zylinder-Aggregat 90 angeordnet, an dessen nach unten weisender
Kolbenstange eine Führungsstange 92 vorgesehen ist. Das dem
Rohr 62 zugekehrte Ende der Führungsstange 92 trägt eine Anpressrolle
94, welche während des Schweißvorganges fest an der Rohrumfangsflache
anliegt. Die Anpressrolle 92I ist drehbar mit einem Impulsgeber 96
verbunden, durchweichen äie Steuerung des Schweißvorganges erfolgt.
Anstelle dieser Anordnung ist es auch möglich, den impulsgeber 96 der Führungsrolle 84 zuzuordnen, wobei diese dann ebenfalls als
Anpressrolle wirkt.
Exakt den gleichen konstruktiven Aufbau -wenn auch spiegelbildlichweist
der bewegliche Teil 16 der Schweißmaschine 10 auf, was euch durch die gleichen Bezugszahlen gekennzeichnet ist.
Zum Unterschied gegenüber Teil 16 jedoch, ist der rechte Maschinenteil
14 insgesamt verfahrbar auf dem Maschinenbett 16 angeordnet und zwar mittels eines Fahrrahmens 98. Dieser Fahrrahmen ist auf
zylindrischen Führungsschienen 100 angeordnet (vgl. hierzu Fig. 4)
und zwar mittels einer leicihtgängigen Kugelrollenführung. Zur Hin-
und Herbewegung des Fahrrahmens 98 dient ein seitlich angeflanschter
Getriebemotor 102.
Zur Versorgung des fahrbaren Maschinenteiles 14 mit den Arbeitsmedien, wie Glas, Kühlwasser, öl (als Druckmedium) etc., ist eine
sogenannte Schleppkette 104 vorgesehen, in welcher die einzelnen, flexiblen Leitungen für das jeweilige Medium angeordnet sind,
(vgl. hierzu auch Fig. 1 rechts)
Durch die Verfahrbarkeit des Maschinenteiles 14 ist es möglich, auf
Rohre unterschiedlicher Länge Aufsteckflansche zu schweißen. Zur
Unterstützung der zu schweißenden Rohre 62 sind -im Ausführungsbeispiel
drei- Rollenböcke I06, I08 vorgesehen. Während der eine,
linke Rollenbock I06 ortsfest am Maschinenbett 16 befestigt ist,
sind die beiden anderen Rollenböcke in ihrer Lage veränderbar vorgesehen und zwar ist der rechte Rollenbock I06 auf dem Fahrrahmen*
98 angeordnet und verfährt somit beim Verfahren des Maschinenteiles
14, wahrend der mittlere Rollenbock I08 verschiebbar auf
den.Führungsschienen 100 vorgesehen ist (Fig. 1). .
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Jeder der beiden Rollenböcke 106 besitzt den gleichen konstruktiven
Aufbau, vgl. hierzu auch Fig. 3. Auf einem trapezförmigen Grundrahmen
IiO ist beidseitig eine Tragplatte 112, 114 angeordnet. An der unteren Stirnseite der Tragplatte 112 ist ein Getriebekasten
116 befestigt, an dem ein Verstellmotor II8 angeflanscht ist. Je
nach Drehsinn des Motors II8 wird über das nicht dargestellte Getriebe
die Tragplatte 112, an deren oberen Ende eine Stützrolle gelagert ist, in ihrer Führung 122 in Richtung des Rohres 62 bzw.
von ihm weg bewegt.
Auf der Tragplatte 114 (in Fig. 3 links) ist dem Motor II8 gleichfalls
ein Getriebe 124 zugeordnet. Neben der Verstellfunktion der Tragplatte Il4 und der daran befestigten Stützrolle 120a, ist weiterhin
am Motor ein Rollenantrieb 12o vorgesehen, durch den die Stützrollen 120a in Drehung gesetzt werden kann und diese Drehbewegung
dann auf das Rohr 62 übertragen wird.
Der in Fig. 1 mittlere Rollenbock 108 ist auf den beiden Führungsschienen
100 verschiebbar angeordnet und ist nur dann erforderlich, wenn sehr lange Rohre 62 in der Schweißmaschine^earbeitet werden
und diese somit durch den Rollenbock an einem Durchbiegen gehindert sind. Die Rollen 120 des Rollenbockes 108 sind gleichfalls auf einer
Tragplatte 112 angeordnet, die Verstellung der Stützrollen 120 erfolgt
jedoch manuell, und zwar mit Hilfe eines Kurbelrades II8, an dem eine in Fig. 2 nur angedeutete Verstell spindel IjJO angeordnet
ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist seitlich der Schweißmaschine 10 eine Zuführeinrichtung 1^2 angeordnet, mit welcher die zu verschweissenden
Rohre 62 aus einer (nicht dargestellten) Vorratsstation in die Maschine eingebracht werden.
Die Zuführeinrichtung Ij52 weist mehrere Diabolorolleri 1^4 auf, welche
zum Transport des Rohres bis zur Schweißmaschine 10 dienen. An den beiden Rollenböcken 106 ist eine Führungsplatte Ijj6 vorgesehen,
an der die Kolbenstangen zweier Hubzylinder 158 angreifen, die ihrerseits
im Maschinenbett zwischen den beiden Führungsschienen 100 sich
nach unten erstrecken. Die Führungsplatte 136 dient zur Aufnahme
eines horizontal verschieblichen Elevators l4o. In Fig. 4 ist
mit durchgehenden Linien die Aufnahmestellung (für das Rohr),,
während die Aufgabestellung.. für das mit Aufsteckflanschen aus-
gestrichelt
gestatteten RohresYclargestellt ist. Durch Verschiebung des Elevators in Fig. 4 nach rechts und dem sich daran anschließenden An-;
heben der Führungsplatte I36 durch die Hubzylinder I38 wird der
Elevator in die gestrichelt gezeichnete Position überführt.
Zur Übergabe des Rohres von den Diabolorollen 134 auf den als eine
schiefe Ebene ausgebildeten Elevator l40, dient ein Auswerfer 142J
dessen Arm 144 über eine Gelenkverbindung l46 mit einem Arbeitszylinder 148 verbunden ist.
Bei kurzen Rohren ist es ausreichend, wenn sin Auswerfer vorgesehen
ist, welcher in der Mitte zwischen den beiden Elevatoren angeordnet ist. Bei längeren Rohren hingegen ist es zweckmäßig zwei oder'mehr
Auswerfer entsprechend anzuordnen. =
Auf dem Rollenbock ΙΟβ und zwar in der Nähe des Elevators l4ö ist ein
Hydraulik -Stoßdämpfer 148 befestigt, der zur Abbrsmsung/ insbesondere
großer Rohre dient. ;
Beidseitig des Elevators l40 ist, wie die FIg. 1 und 4 zeigen, Jeweils
eine Platte 150 angeordnet, deren Oberkanten 152 geneigt Ist. Elevator
und Platte 150 sind so einander zugeordnet, daß der Schnittpunkt
154 von Oberkante 152 der geneigten Elevatoroberseite stets In Ma-:
schinenmitte (Vertikalachse 156) ist. Der Schnittpunkt 154 bildet
den tiefsten Punkt zwischen Elevator und Platte 150, in welchem das
der Schweißmaschine zugeführte Rohr zu liegen kommt und damit gleichzeitig auch in Bezug auf die beiden Spannfutter 34 ausgerichtet ist.
Mit einer solchen vorstehend beschriebenen Schweißmaschine können
auf Rohre unterschiedlicher Länge Aufsteckflansche aufgeschweißt
werden. Ein solcher erfindungsgemäSer Schweißvorgang ist naeh-stehend
beschrieben :
- Io -
SQ38347"UNS 4 £
- Io - · ■
Zunächst werden die Rollen des Rollenbockes 10ό auf den gewünschten
Durchmesser des Rohres 62 mittels des Ver st el Im ο tors Il8 verfahren.
In das Spannfutter Jk werden dann Spannbacken 42 eingesetzt,
deren Vorsprung 48 dem erforderlichen Rückstand "R" des
Rohres 62 bezüglich des Aufsteckflansches 64 entspricht. In den Schlitten 50 wird dann der Zentrierbolzen 60 eingesetzt, dessen
Durchmesser der Größe der Schraubenloch-Bohrung im Aufsteckflansch 64 gleich ist. Über den Spindeltrieb 54 wird der Schlitten
zusammen mit den Zentrierbolzen soweit verfahren, bis der Zeiger 56 auf der Skala 58 die gewünschte Größe des Lochkreis-Durchmessers
anzeigt. Der Zentrierbolzen ist dann in einem Abstand von der Drehachse des Spannfutters j54 angeordnet, der dem halben Lochkreis-Durchmesser
entspricht.
Nach der Ausrichtung der beiden Rollenböcke 106 (und ggf. auch
j ji-*.·, τ-, -■-, t_ 1 ,rtO^und der Einstellung de*1 Spannfutter,
des mittleren Rollenbockes 10öy*wira der aus einer vorrarsstation,
z.B. automatisch zugeführte Aufsteckflansch auf den Zentrierbolzen 60 gehängt. Durch Betätigung des Stellmotors 40 verfahren die
Spannbacken 42 in ihre den Flansch an das Spannfutter festklemmende Position.
Als nächstes werden die Schweißparameter (Strom, Spannung, Drahtvorschubgeschwindigkeit
etc.) für alle vier Brenner 78 (MIG/MAG-Brenner)
eingestellt. Diese Einstellung erfolgt nach Erfahrungswerten und/oder nach Tabellen. Darüberhinaus ist es noch erforderlich, am
Impulsgeber, die entsprechend dem Rohr-Außendurchmesser benötigte Impulszahl einzustellen (ebenfalls nach Tabelle).
Nach diesen Vorbereitungen an der Maschine selbst, kann der eigentlich
Schweißvorgang beginnen.
Das zwischenzeitlich durch die Diabolorollen 1^4 zugeführte Rohr,
liegt mit seinem vorderen Ende an einem Anschlag, so daß das Rohr in Bezug auf den festen Maschinenteil 12 stets ausgerichtet und somit
gewährleistet ist, daß das (in Fig. 1 linke) Rohrende dann in die Schweißposition immer den gleichen Abstand zum Brennerkopf 76 aufweist.
Da Rohre unterscheidlicher Länge mit dieser Maschine bearbei-
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tet werden können, muß der rechte, bewegliche Maschinenteil 14
soweit verfahren werden, bis das andere Rohrende (in Fig. 1 rechts)
erreicht ist und somit auch der rechte Brennerkopf im gewünschten Abstand zum Rohrende stehr.
Durch Betätigung des Arbeitszylinder 147 wird der Arm (Arme) des
Auswerfers 142 verschwenkt und dabei das Rohr von den Rollen 134
auf die Elevatoren 140 gedrückt. Auf diesen rollt das Rohr entlang der schiefen Ebene bis zu den Stoßdämpfern 148 (insbesondere bei
großen Rohren) und wird dort zunächst abgestoppt.
Die Führungsplatte I36, auf welcher Elevator und die seitlich angeordneten
Platten I50 angeordnet sind, wird durch die Hubzylinder 138 angehoben, so daß das Rohr nun oberhalb der Stützrollen 120 zu
liegen kommt. Stoßdämpfer 148 und die Schräge 149 verbleiben in ihrer
Stellung, so daß das Rohr beim Anheben über diese entlang rollt bis es im Verbindungsbereich zwischen Elevator und der Oberkante I52 der
Platte 150 nach dem Auspendeln zum Liegen kommt. in dieser Position
(Punkt 154) ist das Rohr exakt oberhalb der RollenbScke 106,(I08)
angeordnet. Durch das Absenken der Elevatoren gelangt das Rohr auf die
Stützrollen der Rolleiiböcke und ist dadurch gleichzeitig auch mit
seiner Längsachse in Bezug auf die Drehachse der beiden Spannfutter
34 fluchtend ausgerichtet.
Unmittelbar nach der Ausrichtung des Rohres auf den Stützrollen werden die beiden Reitstöcke 22 durch Kolbenzylinderaggregate 24
in .Richtung der beiden Rohrenden verfahren. Dabei werden die von
den Spannbacken 42 gehaltenen Aufsteckflansche 64 auf das Rohr aufgeschoben
und zwar soweit, bis die Verzahnung 49 auf den Vorsprüngen 48 fest mit der Rohrstirnseite in Verbindung gelangt, vgl. hierzu
auch Fig. 7. Im Ausführungsbeispiel verfährt in vorteilhafter Weise
zuerst der in Fig. 1 linke Reitstock 22 stets bis zu seinem Endanschlag (maximaler Hub der Kolbenstange 26), in welcher somit aas ^
eindeutig in einem Fixpunkt (Festanschlag) ausgerichtet ist. Erst danach fährt der andere Reitstock soweit nach links bis aush dessen
Spannfutter mit dem Rohr in Verbindung steht. Durch die von den
Reitstocken auf das Rohr ausgeübte Druckkraft (z.B. 400 kp) entsteht
eine feste, spielfreie Drehverbindung zwischen den beiden Spannfutter
durch das als Königswelle wirkende Rohr 62.
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Die beiden Außennaht-Brenneraggregate 73, 75 fahren entlang
ihrer Vertikalführungen 70 in ihre obere Endstellung auf das Rohr, wobei sich die Führungsrolle 84 auf der Rohraußenfläche
abstützt und zentrieren sich in Bezug auf die Kehle zwischen Aufsteckflansch und Rohr. Hierbei wird, da ja die Vertikalposition
des Brenners durch die Führungsrolle 84 vorgegeben ist das Brenneraggregat noch solange in Flanschrichtung bewegt, bis
die horizontalen Führungsrollen 82 der Verstelleinrichtung 80 in Kontakt dem Flansch gelangen und somit auch der erforderliche
Horizontalabstand des Außennaht-Brenners 78 hergestellt ist. In dieser Position nun werden die Brenner kurz gezündet und bringen
in der Kehle (zwischen Flansch und Rohr) den ersten Heftpunkt an. Durch Betätigung des Hubzylinders 38 wird der im Innern des Lagergehäuses
32 angeordnete, das Spannfutter tragende Spindelstöcke um ein geringes Maß (ca. 5 mm) angehoben, so daß das Rohr von den
Stützrollen 120 frei kommt. Jetzt erfährt das vorteilhaft frei
zwischen den beiden Flanschfutter angeordnete Rohr eine Drehung um l8o°, so daß dann der zweite Heftpunkt angebracht werden
kann.
Nach der Anbringung der beiden Heftpunkte senken sich die Spindelstöcke
mit dem Flanschfutter wieder ab und das Rohr liegt wieder auf den Rollenbc'cken auf. Nach Entfernung der Zentrierbolzen 60
fahren die Spannbacken 42 aus ihrer Spannstellung mit dem Flansch in die Ausgangsstellung zurück. Gleichzeitig werden auch die Reitstöcke
wieder in ihre, in Fig. 1 dargestellte Ausgangsposition zurückgezogen. Das Rohr liegt nun mit den beiden angehefteten
Aufsteckflanschen frei auf den Stützrollen.
Wie zuvor erwähnt, wird das Rohr während des Heftvorganges von den
beiden Spannfuttern gehalten, das sich (über die Spindelstöcke) anschließend absenkt, so daß das Rohr mit den angehefteten Flanschen
nunmehr frei auf den Stützrollen für für den sich anschließenden Schweißvorgang zu liegen kommt. Es ist selbstverständlich und liegt
in vorteilhafter V/eise im Rahmen der Erfindung, daß anstelle des Hebens und Senkens der Spannfutter, diese Höhenverstellung
des Rohres in seine Heftlage bzw. in die Schweißposition
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auch durch eine entsprechende Vertikalbewegung der RöllenbÖcke
IO6 vorgenommen werden kann.
Da die beiden Außennaht-Brenner 73 bereits positioniert sind,
müssen für den Schweißvorgang noch die beiden Innennaht-Brenner
in Bezug auf die innere Kehlnaht ausgerichtet werden*
Zu diesem Zweck fährt zunächst ein am Rollenbock 1O6 angeordneter,
hydraulischer Abtastschlitten 160 nach oben (Pig. 1), bis die
am Schlittenende angeordnete Tastrolle 162 am Rohr anzuliegen kommt.
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Am Schlitten ΙβΟ ist die Halterung 86 angeordnet, welche somit
um ein gewisses Maß ebenfalls nach oben bewegt wird.
Das Brenneraggregat 7^ für die Innennaht senkt sich nun herab
und zwar soweit, bis seine Führungsrolle 84 (Vertikalverstellung) auf der Halterung 86 aufliegt.
Der konstruktive Abstand zwischen Halterung 86 und Tastrolle 152 bzw. zwischen Innennaht-Brenner 78 und Führungsrolle 84 ist jeweils
so ausgebildet, daß stets gewährleistet ist, daß beim Aufsitzen der Rolle 84 auf der Halterung QSS der Innennaht-Brenner
78 in seiner Vertikalposition bezüglich der Innen-Kehlnaht immer
exakt ausgerichtet ist. Durch Verstellung des Brenneraggregates 74 in Flanschrichtung und zwar soweit, bis die Führungsrolle 82
am Flansch anstößt,wird der Brenner auch horizontal ausgerichtet.
Nun zünden sämtliche Brenner, der Antrieb (126) des Rollenbockes wird eingeschaltet und das Rohr 62 wird mit vorgegebener Schweißge-·
schwindigkeit gedreht* Damit kein Durchrutschen der Antriebsrollen
erfolgen kann, drücken die Anpressrollen 9^ mit einer vorbestimmten
Kraft auf das Rohr. Beim Zünden der Innennaht brenner wird der Impulsgeber
96 auf ein Zählwerk geschaltet, so daß nach Ablauf der vcrgeviählten Irnpulszahl - entsprechend dem Umfang des Rohres und der
gewünschten Nahtüberlappung - die Brenner wieder ausgeschaltet werden.
Die vier Brenneraggregate fahren wieder in ihre Ausgangsstellung zurück.
Die beiden Elevatoren 136 werden erneut nach oben bewegt und heben
dabei das Rohr mit den angeschweißten Aufsteekflanschen von den Bollenböcken
ab. Bei der sich nun anschließenden Horizontalbewegung der Elevatoren (Fig. 4 gestrichelte Elevatorendarstellung) rollt das
Rohr aus der Schweißmaschine auf einen Ablauftisch zur Weiterverarbeitung. Im letzten Arbeitsschritt kehren die Elevatoren in ihre
Ausgangsstellung zurück; der Schweißvorgang ist beendet.
Mit einer Schweißmaschine der vorstehend beschriebenen Art ist es in vorteilhafter Weise möglich, bei einem Minimum an Platzbedarf
und Bedienungspersonal, Rohre mit einem Durchmesser von 25 - 3500 mm
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und die in Länge von 1000- 6000 mm und mehr durch Heftschweißen
mit exakt positionierten Flanschen zu versehen und diese anschließend mit den gleichen Schweißbrennern durch Je eine umlaufende
Innen- und Außenkehlnaht fest und druckdicht mit dem
Rohr zu verschweißen. Durch den automatischen Ablauf des
Schweißvorganges,beginnend mit der übergabe des Rohres an den
Diabolorollen auf die Elevatoren und endend in der übergabe des Rohres
mit Flansch von den Elevatoren auf einen Aufnahmetisch, ist in der
Regel nur eine Bedienungsperson erforderlich.
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Claims (1)
13.1.1975 St/ne
Patentansprüche
1. Verfahren zum automatischen Anschweißen von Aufsteckflanschen an Rohre, wobei Rohr und Plansch unter Drehung miteinander
verschweißt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche auf je ein Spannfutter aufgesteckt werden, daß dann die beiden Spannfutter
gegeneinander so verfahren werden, daß sie an den Stirnenden des dazwischen angeordneten Rohres druckfest zur
Anlage kommen, und dabei die Plansche auf das Rohr aufgeschoben
werden, daß in dieser Stellung die Flansche an das Rohr angeheftet werden, daß anschließend die Spannfutter
in ihre Ausgangsstellung zurückgefahren werden, daß dann das Rohr mit den Planschen aus seiner Heftposition in
die Schweißlage überführt wird, in welcher der Schweißvorgang durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Plansch auf einen Vorsprung des
Spannfutters aufgeschoben und mittels eines Zentrierzapfens ausgerichtet v/ird. . .
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfutter nacheinander verfahren werden.
U. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Plansche mit dem Rohr
zunächst mittels einander gegenüberliegender Heftpunkte verbunden werden.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anheften der Flansche
609834/05U
an das Rohr, dieses zwischen den Spannfutter frei gedreht wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der voranstehenden Ansprüche 1-5»
gekennzeichnet durch zwei in einer Flucht einander gegenüberliegend
angeordnete, verstellbare Spannfutter (32O durch wenigstens zwei zwischen den Spannfutter (34) vorgesehene
Rollenböcke (106) zur Aufnahme des Rohres (62), durch im Bereich der Spannfutter (34) angeordnete horizontal und
vertikal verstellbare Brenneraggregate (73, 74), sowie
durch einen ersten Antrieb (40) zum Drehen des Rohres' (62),
während des Heftens und durch einen zweiten Antrieb (126) zum Drehen der Rohre (62) während des Schweißens der
umlaufenden Naht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem am Spannfutter (34) verschiebbar
gelagerten Schlitten (52) ein Zentrierzapfen (6o) für den Aufsteckflansch (64) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am inneren Ende eines Jeden
Spannbackens (42) jeweils ein erhabenes Segment (46) angeordnet ist.
9· Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die periphere Außenfläche des Vorsprunges (48) als Aufnahme für den Aufsteckflansch (64)
vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnseite des.Vorsprunges
(48) eine Spitzverzahnung (49) vorgesehen ist.
609834/05U
"y"-4f. 2505686
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannfutter (34) an
einem in seiner Höhe verstellbare Reitstock (22) vorgesehen ist, dem seinerseits ein Horizontalverstellantrieb
(24) zugeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Reitstöcke (22)
von einem Maschinenbett (16) der Vorrichtung getragen sind, und daß an diesen Maschinenbett zur Unterstützung
des Rohres (62) Rollenböcke (106, lo8) vorgesehen sind, von denen wenigstens einer verschiebbar angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Rollenböcke (136) mit einem Rollenantrieb (126)
ausgestattet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der den einen Reitstock (22) aufnehmende Teil (12) der Vorrichtung ortsfest und der
den zweiten Reitstock (22) aufnehmende andere Teil (14) verschiebbar auf dem Maschinenbett (16) angeordnet ist.
15· Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Teilen (12,14)
Höhenverstelleinrichtungsn (79,8o) für die Innen- und
Außennahtbrenner (78) angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
.dadurch gekennzeichnet, daß jedem Brenner (78) Horizontal-
und Vertikalführungsrollen (82 bzw. 84) zugeordnet sind.
609834/0544
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2505666A DE2505666C3 (de) | 1975-02-11 | 1975-02-11 | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anschweißen von Aufsteckflanschen an Rohre |
| SE7601282A SE428438B (sv) | 1975-02-11 | 1976-02-05 | Forfarande och anordning for automatisk pasvetsning och pasticksflensar |
| FI760301A FI65718C (fi) | 1975-02-11 | 1976-02-09 | Foerfarande foer automatisk svetsning av paosaettningsflaensarpao roer |
| FR7603574A FR2300651A1 (fr) | 1975-02-11 | 1976-02-10 | Procede et dispositif de soudage automatique de brides rapportees |
| GB5388/76A GB1531333A (en) | 1975-02-11 | 1976-02-11 | Method and apparatus for the automatic welding of slip-on flanges to pipes |
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| DE2505666A DE2505666C3 (de) | 1975-02-11 | 1975-02-11 | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anschweißen von Aufsteckflanschen an Rohre |
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| DE2505666B2 DE2505666B2 (de) | 1977-12-15 |
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|---|---|---|---|---|
| KR880002193A (ko) * | 1986-07-23 | 1988-04-29 | 파우. 알벤스레벤, 렌커 | 용기내의 방사성 물질을 밀봉하기 위한 장치 |
| CN116532855B (zh) * | 2023-07-05 | 2023-10-03 | 福建省五建装配式建筑有限公司 | 一种钢结构预制件焊接装置 |
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| US2753826A (en) * | 1952-08-01 | 1956-07-10 | Metal Coating Corp | Machine for manufacture of tanks and vessels |
| DE2328105A1 (de) * | 1972-06-02 | 1973-12-20 | Mitsui Shipbuilding Eng | Vorrichtung zum heftschweissen eines flansches an ein ende eines rohres |
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-
1975
- 1975-02-11 DE DE2505666A patent/DE2505666C3/de not_active Expired
-
1976
- 1976-02-05 SE SE7601282A patent/SE428438B/xx not_active IP Right Cessation
- 1976-02-09 FI FI760301A patent/FI65718C/fi not_active IP Right Cessation
- 1976-02-10 FR FR7603574A patent/FR2300651A1/fr active Granted
- 1976-02-11 GB GB5388/76A patent/GB1531333A/en not_active Expired
Patent Citations (3)
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2300651B3 (de) | 1979-10-12 |
| FI65718B (fi) | 1984-03-30 |
| SE7601282L (sv) | 1976-08-12 |
| FI760301A7 (de) | 1976-08-12 |
| FI65718C (fi) | 1986-03-03 |
| SE428438B (sv) | 1983-07-04 |
| FR2300651A1 (fr) | 1976-09-10 |
| DE2505666B2 (de) | 1977-12-15 |
| DE2505666C3 (de) | 1983-12-08 |
| GB1531333A (en) | 1978-11-08 |
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|---|---|---|---|
| 8220 | Willingness to grant licences (paragraph 23) | ||
| 8281 | Inventor (new situation) |
Free format text: BAUER, HELMUT, ING.(GRAD.), 6361 KARBEN, DE |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: OXYTECHNIK GESELLSCHAFT FUER SYSTEMTECHNIK MBH, 62 |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |