DE19581674C2 - Handwerkzeug mit zusammengesetzten, gegenüberliegenden Handgriffen - Google Patents
Handwerkzeug mit zusammengesetzten, gegenüberliegenden HandgriffenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Handwerkzeug gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1
und eine Verriegelungszange gemäß Oberbegriff des Anspruchs 11.
Konventionelle Handwerkzeuge mit gegenüberliegenden Handgriffen, wie Verriege
lungszangen, haben aus gestanzten Metallteilen geformte Handgriffe, die in ihrer Form
barkeit begrenzt sind, wenn sie kosteneffektiv herzustellen sein sollen. Solche Hand
werkzeuge können auch Gussmetall-Handgriffe haben, die adäquate Festigkeit bieten
und für den jeweiligen Anwendungszweck passend formbar sind. Gussmetall-Handgriffe
sind teuer und schwer.
Bei einem aus DE GM 70 37 974 bekannten Zangen- oder Scherenwerkzeug sind die bei
den Handgriffe jeweils einstückig mit einer Backe aus je einem Blechstanzteil geformt.
Jeder Blechstanzteil besteht aus zwei im wesentlichen spiegelbildlichen Hälften, die um
eine gemeinsame Biegelinie im Backenbereich zueinander gebogen werden, bis sie sich
im Handgriffsbereich mit einem Abstand im wesentlichen parallel gegenüber liegen. Je
der Handgriff wird durch ein auf das vom Backenende abgewandte, freie Ende aufgeschobe
nes Kunststoffelement ergänzt, in welchem vorher Kanäle geeigneter Abmessungen zur
Aufnahme der Blechstanzteil-Griffhälften geformt sind.
Bei einer aus EP 0 190 773 A2 bekannten Zange ist jeder Handgriff aus zwei von Ab
standselementen mit Zwischenraum miteinander verbundenen Seitenplatten aufgebaut.
Auf die Handgriffe sind Griffschutze aus Kunststoff aufgezogen. Die Griffschutze haben
im wesentlichen T-förmigen Querschnitt mit einem mittleren Stamm, der in den Freiraum
zwischen den Seitenplatten eingreift, und einem Querbalken der die beiden Seitenplatten
an ihrem äußeren Umfang umgreift. Stifte halten die Griffschutze an den Seitenplatten
fest. Der eine Handgriff ist einstückig in seinen Backenteil verlängert. Der andere Handgriff
ist über ein Schwenkgelenk mit einer zweiten Backe verbunden, die über einen Ge
lenkmechanismus mit dem anderen Backenteil verbunden ist.
Bei einer aus US 3 859 874 bekannten Verriegelungszange sind die beiden Handgriffe
Blechstanzteile mit allgemein U-förmigem Querschnitt, wobei die U-Beugen die Handan
griffsflächen bilden.
Ein aus DE 30 22 865 A1 bekannter Handgriff für ein Handwerkzeug besteht aus einem
als Blechstanzteil ausgebildeten Griffzapfen und trägt zwei den Griffzapfen umhüllende,
an ihm formschlüssig festgelegte und aneinander verriegelte Kunststoffteile, die eine
ergonomisch günstige Handangriffsfläche bilden. Die Kunststoffteile sind vorgeformt und
werden auf den Griffzapfen abnehmbar aufgeschoben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Handwerkzeug bzw. eine Verriegelungs
zange zu schaffen, dessen bzw. deren erster Handgriff kostengünstig und ergonomisch
günstig mit ausreichender Festigkeit bzw. Biegesteifigkeit herstellbar ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und des nebengeord
neten Anspruchs 11 gelöst.
Der erste Handgriff lässt sich aus den zwei im wesentlichen parallelen Platten und der
ersten Backe, die die Platten mechanisch verriegelt, und mit dem Kunststoff-
Formelement, das zumindest um einen Abschnitt der Platten herum geformt ist, kosten
günstig und mit ausreichender Biegefestigkeit herstellen. Das Kunststoff-Formelement
bildet zumindest einen Abschnitt der Handangriffsfläche des ersten Handgriffes, während
die erste Backe zumindest einen Abschnitt der Werkstückangriffsfläche des ersten
Handgriffs formt. Die Platten gewährleisten hohen Biegewiderstand des ersten Hand
griffs. Der Handgriff lässt sich ergonomisch formen und hat kosteneffektiv adäquate Fe
stigkeit.
Vorteilhafte Ausführungsformen gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Verriegelungszange in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine Draufsicht in Blickrichtung 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Druntersicht in Blickrichtung 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht in der Schnittebene 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht von Teilen der Verriegelungszange von
Fig. 1 in einem Zwischenschritt bei der Herstellung,
Fig. 6 eine Schnittansicht in der Schnittebene 6-6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine Schnittansicht in der Schnittebene 6-6 von Fig. 5 nach Vervollständigung
einer Kunststoff-Formoperation,
Fig. 8 eine Schnittansicht in der Schnittebene 8-8 in Fig. 7,
Fig. 9 eine Schnittansicht in der Schnittebene 9-9 in Fig. 7,
Fig. 10 eine Schnittansicht in der Schnittebene 10-10 in Fig. 3 unter Hervorhebung ei
nes ausgewählten Elements der Verriegelungszange von Fig. 3,
Fig. 11 eine perspektivische Explosionsansicht von Metallkomponenten eines Handgriffs
einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 12 eine Längsschnittansicht eines Handgriffs mit den Komponenten von Fig. 11 und
Fig. 13 eine Schnittansicht in der Schnittebene 13-13 von Fig. 12.
Die Fig. 1 bis 10 beziehen sich auf ein Handwerkzeug 10 mit gegenüberliegenden
Handgriffen 12, 14. Das Handwerkzeug 10 ist eine Verriegelungszange.
Das Handwerkzeug 10 weist den ersten und den zweiten Handgriff 12, 14 (Fig. 1) auf.
Der erste Handgriff 12 definiert eine erste Handangriffsfläche 16 und eine erste Werk
stückangriffsfläche 20. Der zweite Handgriff 14 definiert eine zweite Handangriffsfläche
18 und eine zweite Werkstückangriffsfläche 22.
Ein Schwenkgelenk 24 verbindet die ersten und zweiten Handgriffe 12 und 14 derart
miteinander, dass die Handangriffsflächen 16, 18 zum Ergreifen durch einen Benutzer
voneinander wegweisen, während die Werkstückangriffsflächen 20, 22 zueinander wei
sen, um an einem Werkstück 4 anzugreifen.
Der erste Handgriff 12 (Fig. 5) umfasst zwei beabstandete, parallele Platten 26, die
längsseitig zueinander angeordnet sind. Von den Platten 26 definiert jede eine Öffnung
28, eine Öffnung 30 für einen Schwenkzapfen und eine Reihe von Durchgangslöchern
32. Die Platten 26 sind eben und aus Metallplattenmaterial gestanzt.
Der erste Handgriff 12 umfasst auch eine erste Backe 34, die bei dieser Ausführungs
form zweckmäßigerweise ein Schmiedeteil ist. Die Backe 34 besitzt beidseitig vorste
hende Elemente 36, z. B. ein Paar sich gegenüberliegender Vorsprünge, von denen jeder
so geformt ist, dass er satt in jeweils eine der Öffnungen 28 passt. Die Backe 34 definiert
auch eine gezahnte Fläche 38 und eine Drahtschneidefläche 40, die die erste Werk
stückangriffsfläche 20 bilden.
Der erste Handgriff 12 umfasst ferner ein Kunststoff-Formelement 42 (Fig. 7 bis 9), das
um die Platten 26 und einen Abschnitt der ersten Backe 34 herum geformt ist. Das
Kunststoff-Formelement 42 besitzt an einem Ende eine Gewindebohrung 44, eine Ver
tiefung 46 im Bereich des Schwenkgelenks 24, und eine Vertiefung 48 zwischen den
Platten (Fig. 4). Wenn gewünscht, kann die Gewindebohrung auch in einer Metall-
Gewindehülse oder in einer Mutter geformt sein, die in das Kunststoff-Formelement 42
eingeformt ist. Die Platten 26 und die Backe 34 (Fig. 4) sind, vorzugsweise, in dem
Kunststoff-Formelement 42 einsatzgeformt. Das Kunststoff-Formelement 42 füllt die
Durchgangslöcher 32 und hält die Gesamtanordnung zusammen. Das Kunststoff-
Formelement 42 formt auch die erste Handangriffsfläche 16 des ersten Handgriffs 12.
Gemäß Fig. 1 und 4 ist der zweite Handgriff 14 mit einer zweiten Backe 50 verbunden,
die ein Schmiedeteil mit einer gezahnten Fläche 52 und einer Drahtschneidefläche 54
als die zweite Werkstückangriffsfläche 22 ist.
Die zweite Backe 50 passt in die Vertiefung 46 zwischen die Platten 26 und definiert eine
Öffnung, die einen Schwenkzapfen 56 aufnimmt, so dass die zweite Backe 50 schwenk
bar mittels des Schwenkzapfens 56 am ersten Handgriff 12 montiert ist. Mit einem weite
ren Schwenkzapfen 64 ist ein Verriegelungshebel 58 schwenkbar an der zweiten Backe
50 montiert. Dieser Verriegelungshebel 58 umfasst zwei beabstandete, parallele Metall
platten 60, die in einem Kunststoff-Formelement 62 (Fig. 10) einsatzgeformt sind. Ge
mäß Fig. 4 ist ein Druckhebel 66 vorgesehen, der zweckmäßigerweise aus gestanztem
Metall geformt ist. Alternativ kann der Druckhebel 66 aus einem passenden, thermopla
stischen Material geformt sein. Der Druckhebel 66 ist mittels eines noch weiteren
Schwenkzapfens 68 am Verriegelungshebel 58 schwenkbar befestigt. Der Druckhebel
66 passt zwischen die Platten 60 (nicht gezeigt in Fig. 4), ist jedoch positioniert oberhalb
und unterhalb der Ebene von Fig. 4, so dass er sich zwischen den Schwenkzapfen 64,
68 erstreckt. Er hat eine Öffnung zum Aufnehmen des noch weiteren Schwenkzapfens
68.
Das freie Ende 70 des Druckhebels 66 steht an einer Einstellschraube 72 an, die in der
Gewindebohrung 44 des Kunststoff-Formelements 42 aufgenommen ist. Ein Verdrehen
der Einstellschraube 72 in der Gewindebohrung 44 stellt die Position des freien Endes
70 des Druckhebels 66 und auch die Position der zweiten Backe 50 in Relation zur er
sten Backe 34 ein, wenn der zweite Handgriff 14 geschlossen ist. Die zweite Backe 50,
der Verriegelungshebel 58, der Druckhebel 66 und die Einstellschraube 72 formen eine
Übertotpunkt-Verriegelungslenkeranordnung.
Ein Lösehebel 74 ist vorgesehen, der aus einem Thermoplasten geformt sein kann. Der
Lösehebel 47 ist mittels eines Schwenkzapfens 76 schwenkbar am Verriegelungshebel
58 montiert. Der Lösehebel 74 ist derart geformt, dass eine Rotation im Uhrzeigersinn
relativ zum Verriegelungshebel 58 aus der Position gemäß Fig. 4 nicht möglich ist. Je
doch ist seine Rotation entgegen dem Uhrzeigersinn und aus der Position der Fig. 4
möglich, die den Schwenkzapfen 76 von dem Druckhebel 66 wegbewegt, um die Über
totpunkt-Verriegelungslenkeranordnung zu lösen. Die äußeren Flächen des Lösehebels
74 und des Verriegelungshebels 58 formen die zweite Handangriffsfläche 18. Eine Feder
78 ist zwischen die zweite Backe 50 und den Handgriff 12 eingesetzt, um die zweite
Backe 50 in Öffnungsrichtung vorzuspannen.
Gemäß den Fig. 5 und 6 werden die Platten 26 zunächst in Positionen an der ersten
Backe 34 bewegt, in denen die Elemente 36 in den Öffnungen 28 aufgenommen sind.
Diese vorpositionierte Einrichtung wird als ein Einsatz bei einer Einsatzformoperation
verwendet, bei der das Kunststoff-Formelement 42 um die Platten 26 und einen Ab
schnitt der ersten Backe 34 (Fig. 7) herum geformt wird. Die Platten 26 sind durch die
Elemente 36 in den Öffnungen 28 mechanisch gegeneinander verriegelt und mit der er
sten Backe 34 gekuppelt. Auf diese Weise geben die Platten 26 dem Handgriff 12 ex
zellenten Biegewiderstand. Das Kunststoff-Formelement 42 wird mit einer gewünschten,
ergonomischen Form gestaltet.
Die Fig. 11 bis 13 zeigen einen Handgriff 100 einer zweiten Ausführungsform. Dieser
Handgriff 100 ist bestimmt zur Verwendung in Zangen, z. B. Verriegelungszangen, und
umfasst eine Handangriffsfläche 102 und eine Werkstückangriffsfläche 104. Der Hand
griff 100 definiert eine Durchgangsöffnung 106 für einen Schwenkzapfen (nicht gezeigt),
der benutzt wird, um den Handgriff 100 mit einem anderen Handgriff (nicht gezeigt) zu
verbinden, der ähnlich dem Handgriff 14 von Fig. 1 sein kann.
Der Handgriff 100 umfasst zwei beabstandete, parallele Platten 108, von denen jede mit
Löchern 110 (Fig. 11) ausgestattet ist. Um die Platten 108 herum ist ein Kunststoffele
ment 112 geformt. Der Handgriff 112 umfasst eine erste Backe 114, die einen sich zwi
schen den Platten 108 erstreckenden Halter 116 aufweist. Der Halter 116 ist so geformt,
dass das Kunststoff-Formelement 112 die Backe 114 im Handgriff 100 festlegt. Die Bac
ke 114 steht an den Platten 108 an, um Kompressionsbelastungen auf die Platten 108
zu übertragen.
Der Handgriff 100 unterscheidet sich darin von dem erläuterten Handgriff 12, dass sich
die Platten 108 an beiden Seiten der Öffnung 106 für den Schwenkzapfen (nicht gezeigt)
über ein beachtliches Ausmaß hinaus erstrecken. Die Platten 26 erstrecken sich nämlich
nicht nennenswert zur Backenseite des Schwenkgelenkes 24, sondern sind auf der glei
chen Seite des Schwenkgelenks 24 wie die Handangriffsfläche 16 mechanisch in Eingriff
mit der ersten Backe 34.
Ein Elastomer kann an den Kunststoff der Handgriffe gleich mitgeformt oder angeheftet
sein, um ein größeres Maß an Benutzerkomfort zu gewähren. Alle Metallteile können aus
rostfreiem Stahl geformt sein.
Der Handgriff ist auch brauchbar für andere Typen von Handwerkzeugen mit gegenüber
liegenden Handgriffen, wie andere Zangen, Drahtschneider, Blechscheren, Bördelwerk
zeuge und dgl. Anstelle der gezeigten Schwenkgelenke können zusammengesetzte
Schwenkgelenke, wie bei Scheren für die Luftfahrttechnik üblich, verwendet werden, oder
Bogenkanal- und Bogenrippen-Schwenkgelenke. Die Platten müssen nicht getrennte,
diskrete Elemente sein, sondern könnten ein einstückiges Element aus beiden Platten
und einem Zwischensteg sein. Die Platten können an einem Ende etwas näher beiein
ander liegen als am anderen Ende.
Verschiedene thermoplastische und/oder Thermosetting-Kunststoffe können verwendet
werden, und zwar mit oder ohne Verstärkungsmaterialien, wie Glasfasern oder Kohlen
stofffasern, und mit oder ohne Härterzusätzen, wie Epoxy.
Bei Verriegelungszangen können Druckhebel mit einer integrierten Längeneinstellung
benutzt werden. Dann kann die Einstellschraube gegebenenfalls weggelassen werden.
Auch andere Lösemechanismen als der gezeigte können verwendet werden.
Bei einem konkreten Beispiel sind die Platten 26, 108 aus einer Legierung oder aus
rostfreiem Stahl mit einer Dicke von ca. 0,062 Zoll (1,575 mm) gestanzt. Die Backen 34,
50, 114 sind aus Metall geschmiedet, z. B. aus einer Legierung oder aus rostfreiem Stahl.
Sie können, falls gewünscht, plattiert sein. Die Kunststoff-Formelemente 42, 62, 112
können aus glasfaserverstärktem Nylon oder dergleichen bestehen.
Das beschriebene Handwerkzeug bietet ergonomische Vorteile und kombiniert das
Kunststoff-Formelement mit den stabilen Platten. Mit zwei beabstandeten, parallelen
Platten ist der Handgriff gut ausbalanciert und werden Klemmkräfte von der Handan
griffsfläche auf die Werkstückangriffsfläche ohne Verdreh- oder Torsionsmomente über
tragen. Mit den Platten 26, 108 und der zweiten Backe, die zwischen den Platten posi
tioniert und in ihrer Lage mit einem Schwenkzapfen schwenkbar montiert ist, lässt sich
ein stabiles Schwenkgelenk ausbilden.
Claims (20)
1. Handwerkzeug mit ersten und zweiten, gegenüberliegenden, jeweils eine Handan
griffsfläche und eine Werkstückangriffsfläche aufweisenden Handgriffen (12, 14, 100) und
einem die Handgriffe derart verbindenden Schwenkgelenk (24), dass die Handangriffs
flächen zum Ergreifen voneinander abgewandt sind und die Werkstückangriffsflächen
zum Aufbringen von Kräften auf ein Werkstück einander gegenüber liegen, wobei:
der erste Handgriff (12, 100) zwei beabstandete, längsseitig zueinander positionierte, im wesentlichen zueinander parallele Platten (26, 108) mit je einer Schwenkzapfenöffnung (30, 106) für das Schwenkgelenk (24) aufweist und die Platten (26, 108) mit einer er sten, separaten Backe (34, 114), die ein Paar beidseitig vorstehender Elemente (36) aufweist, die in Öffnungen (28) der Platten (26) aufgenommen sind, mechanisch verrie gelt sind, um die erste Backe starr mit den Platten zu kuppeln,
um wenigstens einen Abschnitt der Platten herum ein Kunststoff-Formelement (42, 112) geformt ist, das zumindest einen Abschnitt der Handangriffsfläche (16, 102) des ersten Handgriffs (12, 100) formt, während die erste Backe (34, 114) zumindest einen Abschnitt der Werkstückangriffsfläche des ersten Handgriffs (16, 100) formt und
die Platten dem ersten Handgriff benachbart zu dessen Handangriffsfläche gesteigerten Biegewiderstand verleihen.
der erste Handgriff (12, 100) zwei beabstandete, längsseitig zueinander positionierte, im wesentlichen zueinander parallele Platten (26, 108) mit je einer Schwenkzapfenöffnung (30, 106) für das Schwenkgelenk (24) aufweist und die Platten (26, 108) mit einer er sten, separaten Backe (34, 114), die ein Paar beidseitig vorstehender Elemente (36) aufweist, die in Öffnungen (28) der Platten (26) aufgenommen sind, mechanisch verrie gelt sind, um die erste Backe starr mit den Platten zu kuppeln,
um wenigstens einen Abschnitt der Platten herum ein Kunststoff-Formelement (42, 112) geformt ist, das zumindest einen Abschnitt der Handangriffsfläche (16, 102) des ersten Handgriffs (12, 100) formt, während die erste Backe (34, 114) zumindest einen Abschnitt der Werkstückangriffsfläche des ersten Handgriffs (16, 100) formt und
die Platten dem ersten Handgriff benachbart zu dessen Handangriffsfläche gesteigerten Biegewiderstand verleihen.
2. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handangriffs
fläche (16) und die Werkstückangriffsfläche (20) des ersten Handgriffs (12) an voneinan
der abgewandten, ersten und zweiten Seiten des Schwenkgelenks (24) und die von der
ersten Backe (34) vorstehenden Elemente (36) an der ersten Seite des Schwenkgelenks
(24) positioniert sind.
3. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzap
fenöffnungen (30, 106) der Platten (26, 108) erste Schwenkzapfenöffnungen sind, ein
Backenabschnitt des zweiten Handgriffes (14) benachbart zu den ersten Schwenkzap
fenöffnungen (30) zwischen den Platten verläuft und eine zweite Schwenkzapfenöffnung
definiert und das Schwenkgelenk (24) einen in den ersten und zweiten Schwenkzapfen
öffnungen aufgenommenen Schwenkzapfen (56) aufweist.
4. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Handwerkzeug
(10) als Verriegelungszange ausgebildet ist, das Kunststoff-Formelement (42) eine sich
zwischen den Platten (26) und in Längsrichtung erstreckende Gewindebohrung (44)
aufweist, der zweite Handgriff (14) eine am ersten Handgriff (12) schwenkbar angelenkte,
zweite Backe (50) und einen schwenkbar an der zweiten Backe (50) montierten Verrie
gelungshebel (58) sowie einen schwenkbar am Verriegelungshebel (58) montierten
Druckhebel (66) aufweist, und der Druckhebel (66) zwischen den Platten (26) an einer in
die Gewindebohrung (44) eingeschraubten Verstellschraube (72) angreift.
5. Handwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungs
hebel (58) ein Paar beabstandeter, längsseitig zueinander positionierter, im wesentlichen
paralleler Verriegelungshebel-Platten (60) aufweist, die sich zumindest zwischen dem
Druckhebel (66) und einem Schwenkzapfen der zweiten Backe (50) im Auslösehebel
(58) erstrecken und zumindest abschnittsweise in ein Kunststoff-Formelement (62) des
Verriegelungshebels (58) eingebettet sind.
6. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoff-
Formelement (42, 112) die erste Backe (34, 114) zumindest zum Teil umgibt.
7. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Platten
(26) bis in die Nähe der Werkstücksangriffsfläche (20) der ersten Backe (34) erstrecken
und die erste Backe (34) zwischen den Platten (26) angeordnet ist.
8. Handwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Backe
(34, 114) mittels des Kunststoff-Formelements (42, 112) im ersten Handgriff (12, 100) in
seiner Gebrauchslage mechanisch festgelegt ist.
9. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (26,
108) Durchgangslöcher (32, 110) enthalten, in die sich zur gegenseitigen Verriegelung
das Kunststoff-Formelement (42, 112) hinein erstreckt.
10. Handwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Platten
(26, 108) voneinander getrennte, metallische Elemente sind.
11. Verriegelungszange mit ersten und zweiten, gegenüberliegenden, jeweils eine Han
dangriffsfläche und eine Werkstückangriffsfläche aufweisenden Handgriffen (12, 14,
100) und einem die Handgriffe derart verbindenden Schwenkgelenk (24), dass die Handan
griffsflächen zum Ergreifen voneinander abgewandt sind und die Werkstückangriffsflä
chen zum Aufbringen von Kräften auf ein Werkstück einander gegenüber liegen, wobei:
der erste Handgriff (12, 100) zwei beabstandete, längsseitig zueinander positionierte, im wesentlichen zueinander parallele Platten (26, 108) mit je einer Schwenkzapfenöffnung (30, 106) für das Schwenkgelenk (24) aufweist,
die Platten (26, 108) mit einer ersten, separaten Backe (34, 114), die ein Paar beidseitig vorstehender Elemente (36) aufweist, die in Öffnungen (28) der Platten aufgenommen sind, mechanisch verriegelt sind,
die Platten (26, 108) den ersten Handgriff benachbart zu dessen Handangriffsfläche ge steigerten Biegewiderstand verleihen,
um wenigstens einen Abschnitt der Platten (26, 108) herum ein Kunststoff-Formelement (42, 112) geformt ist, das zumindest einen Abschnitt der Handangriffsfläche (16, 102) des ersten Handgriffs (12, 100) formt, während die erste Backe (34, 114) zumindest ei nen Abschnitt der Werkstückangriffsfläche des ersten Handgriffes (12, 100) formt,
eine zweite, mit dem ersten Handgriff (12, 100) in dem Schwenkgelenk (24) schwenkba re Backe (50) vorgesehen ist, an der ein Verriegelungshebel (58) schwenkbar angelenkt ist, und
ein am Verriegelungshebel (58) schwenkbarer Druckhebel (66) vorgesehen ist, der so positioniert ist, dass er an dem ersten Handgriff (12, 100) ansteht.
der erste Handgriff (12, 100) zwei beabstandete, längsseitig zueinander positionierte, im wesentlichen zueinander parallele Platten (26, 108) mit je einer Schwenkzapfenöffnung (30, 106) für das Schwenkgelenk (24) aufweist,
die Platten (26, 108) mit einer ersten, separaten Backe (34, 114), die ein Paar beidseitig vorstehender Elemente (36) aufweist, die in Öffnungen (28) der Platten aufgenommen sind, mechanisch verriegelt sind,
die Platten (26, 108) den ersten Handgriff benachbart zu dessen Handangriffsfläche ge steigerten Biegewiderstand verleihen,
um wenigstens einen Abschnitt der Platten (26, 108) herum ein Kunststoff-Formelement (42, 112) geformt ist, das zumindest einen Abschnitt der Handangriffsfläche (16, 102) des ersten Handgriffs (12, 100) formt, während die erste Backe (34, 114) zumindest ei nen Abschnitt der Werkstückangriffsfläche des ersten Handgriffes (12, 100) formt,
eine zweite, mit dem ersten Handgriff (12, 100) in dem Schwenkgelenk (24) schwenkba re Backe (50) vorgesehen ist, an der ein Verriegelungshebel (58) schwenkbar angelenkt ist, und
ein am Verriegelungshebel (58) schwenkbarer Druckhebel (66) vorgesehen ist, der so positioniert ist, dass er an dem ersten Handgriff (12, 100) ansteht.
12. Verriegelungszange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
den Platten (26) in den Handgriff (12) eine Einstellschraube (72) eingeschraubt ist, an
deren freiem Ende zwischen den Platten der Druckhebel (66) ansteht.
13. Verriegelungszange nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunst
stoff-Formelement (42) eine Gewindebohrung (44) zum Aufnehmen der Einstellschraube
(72) aufweist.
14. Verriegelungszange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste,
zwischen die Platten (26) greifende Backe (34) ein Paar beidseitig vorstehender Ele
mente (36) aufweist und mit diesen in Öffnungen (28) der Platten (26) eingreift, um die
erste Backe starr mit den Platten zu kuppeln.
15. Verriegelungszange nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Han
dangriffsfläche (16) und die Werkstückangriffsfläche (20) des ersten Handgriffs (12) an
voneinander wegweisenden ersten und zweiten Seiten des Schwenkgelenks (24) und
die vorstehenden Elemente (36) am ersten Backen (34) an der ersten Seite des
Schwenkgelenks (24) positioniert sind.
16. Verriegelungszange nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schwenkzapfenöffnungen (30, 106) der Platten (26, 108) erste Schwenkzapfenöffnun
gen sind, ein Abschnitt der zweiten Backe (50) zwischen den Platten (26) benachbart zu
den ersten Schwenkzapfenöffnungen angeordnet ist und eine zweite Schwenkzapfen
öffnung definiert und das Schwenkgelenk (24) in den ersten und zweiten Schwenkzap
fenöffnungen einen Schwenkzapfen (56) aufweist.
17. Verriegelungszange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verrie
gelungshebel (28) ein Paar beabstandeter, längsseits zueinander positionierter, allge
mein paralleler Verriegelungs-Hebelplatten (60) aufweist, die sich zumindest zwischen
dem Druckhebel (66) und der zweiten Backe (50) erstrecken, und zumindest um einen
Abschnitt der Verriegelungshebel-Platten herum ein Kunststoff-Formelement (62) des
Verriegelungshebels (58) geformt ist.
18. Verriegelungszange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten
(26, 108) zur Werkstückangriffsfläche (20, 104) der ersten Backe (34) eng benachbart
angeordnet sind und sich die erste Backe (34, 114) zwischen den Platten erstreckt.
19. Verriegelungszange nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Backe (34, 114) mit dem Kunststoff-Formelement im ersten Handgriff (12, 100) mecha
nisch verriegelt ist.
20. Verriegelungszange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunst
stoff-Formelement (42, 112) in in den Platten vorgesehenen Durchgangslöchern (32,
110) mechanisch mit den Platten verriegelt ist.
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