DE19581668B4 - Fahrer-Traganordnung für Snowboards - Google Patents
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- A63C10/00—Snowboard bindings
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Abstract
Kombination
eines Snowboards mit einer Fahrertraganordnung zur Aufnahme von
Snowboardschuhen, wobei die Kombination umfaßt:
ein Snowboard (10) mit einer Längsachse (16);
eine Fahrertraganordnung mit einer länglichen Befestigungsplatte (28), die ein erstes Endsegment und
ein von dem ersten Endsegment entlang der Längsachse (16) des Snowboards (10) durch ein mittleres Segment beabstandetes zweites Endsegment aufweist, bei der erstes und zweites Endsegment derart nicht lösbar an dem Snowboard befestigt sind, daß sich die
Befestigungsplatte (28) während der Benutzung der Kombination nicht von dem Snowboard löst, einer ersten an der Befestigungsplatte (28) unmittelbar über dem ersten Endsegment befestigten Snowboardbindung und einer zweiten an der Befestigungsplatte (28) unmittelbar über dem zweiten Endsegment befestigten Snowboardbindung;
ein Snowboard (10) mit einer Längsachse (16);
eine Fahrertraganordnung mit einer länglichen Befestigungsplatte (28), die ein erstes Endsegment und
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Description
- Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kombination eines Snowboards mit einer Traganordnung zur festen Anbringung beider Schuhe eines Fahrers am Snowboard, sowie eine Befestigungseinheit für ein Snowboard und Snowboardbindungen.
- Hintergrund der Erfindung
- Bei Abfahrtsski ist die Verwendung von Fußplatten bekannt und beispielweise in der für Kirsch erteilten
US 4,294,460 gezeigt. Die im 4,294,460-Patent offenbarte Fußplatte wird als eine Schnittstelle (eine pro Ski) zur Verbindung zwischen jeder Skibindung und der Oberseite des jeweiligen Skis verwendet. Die Fußplattenanordnung aus dem 4,294,460-Patent ist dazu bestimmt, eine Übertragung von aus der Bewegung herrührenden Belastungen, die erzeugt werden, wenn sich der Ski während seines normalen Gebrauchs längs und quer verbiegt, über die Skibindungen und zum Fahrer hin zu verhindern. Derartige Belastungen würden gewöhnlich auf unbehagliche Weise von den Bindungen zu den Skischuhen und schließlich durch die Gliedmaßen des Fahrers übertragen werden. - Die Fußplatte des 4,294,460-Patentes ist eine rechteckige Platte, die aus einem ausreichend steifen Material hergestellt ist, um die hierauf montierten Skibindungen richtig zu tragen. Die Fußplatte ist ungefähr so breit wie der Ski und leicht länger als der Abstand zwischen einem vorderen und hinteren Bindungssegment eines jeden Skis. Jede Fußplatte des 4,294,460-Patentes nimmt auf ihrer Oberseite die vorderen und hinteren Skibindungsteife des jeweiligen Skis auf und ist an der Oberseite des Skis elastisch aufgenommen, wobei eine Kombination aus steifen Befestigungsmitteln und flexiblem Material verwendet wird. Die Fußplattenanordnung des 4,294,460-Patentes funktioniert als einfacher Stoßdämpfer, um die Übertragung der durch den Ski erzeugten, aus der Bewegung herrührenden Belastungen wirksam zu dämpfen und dadurch jegliche hiermit verbundene Unannehmlichkeit für den Fahrer zu eliminieren.
- Das Snowboarden unterscheidet sich sehr vom herkömmlichen Abfahrtsskilauf, obwohl es in bestimmter Hinsicht ähnlich ist. Der größte offensichtliche Unterschied besteht in der Verwendung eines einzelnen breiten skiartigen Snowboards anstatt zweier unabhängig kontrollierbarer schlanker Abfahrtsski.
- Da beide Beine des Fahrers mit dem gleichen Ski (Snowboard) verbunden sind, wird der Fahrer selbst dem Snowboard ein Biegemoment vermitteln, wenn er die mit diesem Sport verbundenen verschiedenen Manöver ausführt. Abfahrtsski sind flexibel und verbiegen sich, wenn sie benutzt werden. Da jedoch auf den Abfahrtsski jedes Bein vom anderen mechanisch getrennt ist, werden Abfahrtsskiläufer bei der normalen Benutzung durch eine Körper- und Beinbewegung der Ski eine größere Verkrümmung oder Biegung vermitteln. Auf den Abfahrtsski sind die Bewegungen eines Beins von den Bewegungen des anderen Beins unabhängig und sind, zum größten Teil uneingeschränkt, darin frei, den Ski auszurichten. Das Fehlen eines festen Hebelpunkts (um den ein Bein eine Biegung vermitteln kann), abgesehen von der Schneefläche, hindert jeden Abfahrtsski an einer unabhängigen Biegung oder Verkrümmung. Umgekehrt muß der Fahrer das Snowboard wie ein Skateboard fahren, um die zum Snowboarden zugehörigen verschiedenen Manöver zu erreichen. Bestimmte Drehmanöver (und allgemeine Bewegungen beim Snowboarden) zwingen den Fahrer dazu, entweder das Snowboard zu verbiegen oder haben zur Folge, daß sich das Snowboard bezüglich seiner zentralen Längsachse verbiegt. Dieses Verbiegen oder die Boardverkrümmung zwingt das ansonsten mit einem flachen Boden versehene Snowboard in eine gekrümmte (entweder konkave oder konvexe) Form. Eine konvexe Krümmung der Snowboardunterfläche ist erwünscht (d.h. die Oberseite des Snowboards weist eine konkave Form auf und die Unterseite eine konvexe Form). Es ist jedoch für den Fahrer nicht ungewöhnlich, eine konkave Verkrümmung zwischen seinen Füßen zu bewirken (zum Fahrer aufwärts gekrümmt). Dieses konkave Krümmen oder Verdrehen bewirkt, daß sich das Snowboard während eines Drehmanövers, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten, unberechenbar verhält. Wenn es erlaubt ist, dass sich das Snowboard zwischen den Füßen des Fahrers konkav verbiegt, hebt sich während eines Turns der Kantenabschnitt des Snowboards von der Schneeoberfläche ab, was dazu führt, daß das Snowboard aus dem Turn herausrutscht.
- Im Idealfall sollte die oben beschriebene, vom Fahrer eingeleitete längs konkave Verbiegung des Snowboards minimiert oder eliminiert werden, ohne daß eine erwünschte konvexe Verbiegung des Snowboards oder eine andere Längsbiegung des Snowboards, die durch das schneebedeckte Gelände bewirkt wird, beschränkt wird. Der Fahrer sollte mit dem Snowboard starr verbunden sein, um eine schnelle Manöverreaktion zu gewährleisten, aber das Snowboard sollte auch von unerwünschten Bewegungen des Fahrers isoliert sein, wie beispielsweise von Bewegungen, welche die oben beschriebene konkave Verkrümmung in Längsrichtung bewirken.
- Infolge der durch den Fahrer vermittelten unterschiedlichen Bewegungen und der an die Ausrüstung gestellten resultierenden physikalischen Anforderungen würden die oben erläuterten Fußplatten des 4,294,460-Patentes nicht für die Verwendung mit einem Snowboard geeignet sein, obwohl sie etwas Dämpfung leisten könnten. Erstens würde die Verwendung der Fußplatten nach dem 4,294,460-Patent daran scheitern, die oben beschriebene unerwünschte Längsbiegung (konkav) des Snowboards zu verhindern. Zweitens würde die durch die Fußplatten des Patentes geschaffene Stoßdämpfung nicht nur höherfrequente Vibrationen und Schwingungen zwischen dem Snowboard und dessen Fahrer dämpfen, sondern auch im übrigen die schnelle Reaktion des Fahrers dämpfen. Folglich ist die dynamische Steuerung des Snowboards durch den Fahrer wesentlich vermindert.
- Das US-Patent Nr. 4,741,550 von Dennis offenbart ein Bindungssystem zur Verwendung auf Snowboards, bei dem jeder Schuh des Fahrers durch eine elastische Befestigung mit einer jeweiligen Schuhbindung verbunden ist. Ähnlich zu der oben beschriebenen US-4,294,460 isolieren die elastischen Befestigungen des 4,741,550-Patentes die Bewegungen der Schuhe vom Snowboard. Diese Anordnung reduziert die Reaktionszeit für jede Fahrerbewegung und begrenzt den Biege- und Verdrehgrad, der dem Snowboard vermittelt werden kann, wenn es verwendet wird, und dämpft oder reduziert die oben beschriebene unerwünschte longitudinale Verkrümmung nicht.
- Aus der
DE 2 135 450 A ist eine Plattenanordnung für Skibindungen bekannt. Sie umfaßt eine Platte, die zur Befestigung einer sich parallel zur Längsrichtung des Skis erstreckenden Bindung dient. An einem Ende ist die Platte schwankbar am Ski befestigt, wobei die Schwenkachse rechtwinklig zur Längsachse des Skis ist. Am anderen Ende ist die Platte in einer Richtung parallel zur Längsachse des Skis gleitend befestigt. zeigt eine teilbare Platte, die lösbar an einem Snowboard befestigt ist. Auf der Platte sind zwischen deren Befestigungspunkten am Snowboard Bindungen befestigt.FR 2 659 246 A1 -
DE 89 08 061 U1 betrifft eine Sicherheitssnowboardbindung mit einer geteilten Auslösestandplatte. Die zweiteilige Auslösestandplatte ist ihrerseits auf einem plattenförmigen Verbindungselement angebracht. Das Verbindungselement ist an seinem einen Ende drehbar und unverschieblich auf dem Snowbaord gelagert, und an seinem in Längsrichtung entgegengesetzten Endbereich verschiebbar an dem Snowboard gehalten. Durch diese Anordnung soll eine ungehinderte Durchbiegung des Boards möglich sein, ohne dass sich die Auslösewerte der Sicherheitsbindung verändern. Gemäß der Lehre des Gebrauchsmusters wird nicht zwischen konvexer und konkaver Biegung unterschieden. - Aufgrund dessen ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Fahrverhalten von Snowboards zu verbessern.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination eines Snowboards mit einer Fahrertraganordnung nach Anspruch 1 und durch eine Befestigungseinheit nach Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung beschränkt eine Fahrer-Traganordnung zur Verwendung an einem Snowboard eine konkave longitudinale Verbiegung des Snowboards in Erwiderung auf den Fahrer, erlaubt es aber dem Snowboard, sich in Reaktion auf den Kontakt mit dem Schnee zu verkrümmen und konvex zu verbiegen. Die Traganordnung umfaßt eine längliche Befestigungsplatte, die ein erstes und ein zweites Endsegment, ein mittleres Segment, eine Oberseite und eine Unterseite aufweist. Das mittlere Segment ist schmaler ausgebildet als die Endsegmente, um Gewicht einzusparen. Eine erste Schuhbindung ist an der Befestigungsplatte an dessen Oberseite am ersten Endsegment befestigt, und eine zweite Schuhbindung ist an der Befestigungsplatte an dessen Oberseite am zweiten Endsegment befestigt. Ebenso sind das erste und zweite Endsegment der Befestigungsplatte mit dem Snowboard dergestalt verbunden, um eine Biegung in der Befestigungsplatte in Erwiderung auf die hierauf über die Schuhbindungen ausgeübten Kräfte zu erlauben, während eine Bewegung der Befestigungsplatte relativ zum Snowboard zugelassen wird, wodurch eine konkave Verbiegung des Snowboards minimiert wird.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Die voranstehende kurze Beschreibung wie auch weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer derzeitig bevorzugten und andererseits illustrativen Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme zu den beigefügten Zeichnungen umfassender verstanden. Es zeigt:
-
1 eine Draufsicht auf die an einem Snowboard (teilweise gezeigt) angebrachte Befestigungsanordnung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, -
2 eine Seitenansicht der in1 gezeigten Befestigungsanordnung, -
3 eine vergrößerte Seitenansicht, die Einzelheiten einer Abstandsplatte und einer Stützunterlage gemäß der bevorzugten Ausführungsform zeigt, -
4 eine Querschnittsansicht der Befestigungsanordnung entlang der Linie 4-4 von2 , und -
5 eine vergrößerte Seitenansicht, die Einzelheiten einer Abstandsplatte und einer Stützunterlage gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt. - Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
- Bezugnehmend auf die
1 und2 ist ein herkömmlich aufgebautes Snowboard10 teilweise dargestellt und weist ein Vorderteil12 und ein Hinterteil14 , eine mittige Längsachse16 und eine mittige Querachse18 , eine vordere Bindungsachse21 , eine vordere Befestigungsachse20 , eine hintere Bindungsachse23 und eine hintere Befestigungsachse22 sowie eine vordere und eine hintere Hochachse24 ,26 auf. Herkömmliche Schuhbindungen (nicht gezeigt) können auf einer Befestigungsplatte28 (nachfolgend ausführlich beschrieben) befestigt sein, um so entlang der vorderen bzw. hinteren Bindungsachsen21 ,23 ausgerichtet zu sein. Die Bindungen sind so befestigt, daß sie um einen durch den Schnittpunkt der Längsachse16 und der jeweiligen vorderen und hinteren Befestigungsachsen20 ,22 definierten Punkt einstellbar drehbar sind. Außerdem ist die Befestigungsplatte28 als Folge von Drehmomenten48 ,48 , die um vordere und hintere Hochachse24 und26 als Folge der Anstrengung des Fahrers zur Steuerung des Snowboards produziert werden, wie auch eines Drehmomentes46 (siehe4 ) einer Biegung unterworfen. Die vorderen und hinteren Hochachsen sind beide an der mittigen Längsachse16 und der jeweiligen vorderen und hinteren Befestigungsachse20 ,22 plaziert und sind zur Oberfläche des Snowboards10 senkrecht. Die vordere und hintere Hochachse24 ,26 definieren mit eine aufrechte, durch die mittige Längsachse gehende Längsebene25 (siehe4 ). - Die Befestigungsplatte
28 ist mit der Oberseite des Snowboardes10 verbunden. Die Befestigungsplatte28 beinhaltet eine Längsachse16 , eine Unterseite32 und eine Oberseite34 , und ist vorzugsweise länglich mit gerundeten Enden und einem verengten Mittelbereich, ähnlich einer Hundeknochenform, ausgebildet. Die Befestigungsplatte28 ist aus einer Verbundholz- oder Schaumkernlaminatkonstruktion hergestellt und ist vorzugsweise leicht aufwärts gekrümmt (aufwärts zeigende konvexe Fläche), weg vom Snowboard10 , wie es in der2 gezeigt ist. Entlang der Unterseite32 der Befestigungsplatte28 sind abgeschrägte Kanten36 vorgesehen, um im Fall, daß sich die Befestigungsplatte28 oder das Snowboard10 um seine Längsachse16 biegt, einen Zwischenraum zum Snowboard zu schaffen. Das mittlere Segment der Befestigungsplatte28 ist ausreichend steif, um die Biegebewegung des Vordersegments bezüglich des Hintersegments um die mittlere Querachse18 zu beschränken. - Die Befestigungsplatte
28 ist am Snowboard10 vorzugsweise an vier Punkten38 angebracht, wobei irgendwelche geeigneten Befestigungsmittel40 , wie beispielsweise Schrauben oder Bolzen, wie sie in der3 gezeigt sind, verwendet werden. - Zwei der Verbindungspunkte
38 sind entlang der vorderen Befestigungsachse20 plaziert, während die verbleibenden zwei Verbindungspunkte38 entlang der hinteren Befestigungsachse22 plaziert sind. Die zwei Löcher38 auf der linken Seite in1 sind leicht länglich ausgebildet, um ein Biegen des Snowboards10 relativ zu Befestigungsplatte28 zu erlauben. Zwischen der Unterseite32 der Befestigungsplatte28 und dem Snowboard10 ist eine Unterlage42 und entlang beider jeweiliger Befestigungsachsen20 ,22 je eine steife Abstandsplatte44 plaziert, wie es in der3 gezeigt ist. Die Abstandsplatte ist vorzugsweise aus Metall, wie beispielsweise Aluminium, und ist benachbart der Oberseite des Snowboards10 plaziert. Die Unterlage42 ist vorzugsweise aus einem elastischen oder federnden stoßdämpfenden Material gemacht, wie beispielsweise Gummi. Die elastische Unterlage42 , die zwischen der Abstandsplatte44 und der Befestigungsplatte28 positioniert ist, erzeugt etwas Dämpfung bezüglich des Snowboards10 und erlaubt es dem Fahrer, das Snowboard10 leicht in eine enge Kurve ohne Behinderung konvex zu verbiegn. Außerdem hindert die Befestigungsanordnung zwischen der Befestigungsplatte und dem Snowboard das Snowboard wesentlich daran, sich der Länge nach konkav zu verbiegen in einer Richtung zur Oberseite der Befestigungsplatte28 hin. - Bezugnehmend zur
5 ist eine andere Ausführungsform des zum Befestigen der Befestigungsplatte28 am Snowboard10 verwendeten Befestigungssystems gezeigt. Hier ist die Befestigungsplatte28 an der Oberseite des Snowboards10 unter Verwendung eines Befestigungsmittels40 angebracht. Die Unterlage42 ist nunmehr in einer geeigneten Aussparung50 innerhalb der Oberseite der Befestigungsplatte28 positioniert. Innerhalb der Unterlage42 ist eine Metallunterlagscheibe52 plaziert, die mithilft, die aufgebrachten Kräfte zu verteilen. Diese Anordnung beinhaltet, ähnlich zu der in der3 gezeigten und oben beschriebenen, eine Abstandsplatte44 , die zwischen dem Snowboard10 und der Befestigungsplatte28 plaziert ist. Zwischen der Abstandsplatte44 und der Befestigungsplatte28 ist ein pilzförmiges Distanzstück54 positioniert, das vorzugsweise aus einem sehr steifen Material, beispielsweise einem Metall, gemacht ist. Das Distanzstück54 ist mit seinen abgerundeten Seiten gegen die Abstandsplatte44 positioniert. Geeignete Öffnungen, die sich in der Unterlegscheibe52 der Unterlage42 , der Befestigungsplatte28 , dem Distanzstück54 und der Abstandsplatte45 befinden, sind zur Aufnahme des Befestigungsmittels40 zueinander ausgerichtet, das wiederum in einer sich im Snowboard befindenden Gewindebohrung aufgenommen wird. Die Funktionsweise der in5 gezeigten Anordnung ist ähnlich zu der in3 , außer daß hier zwischen dem Snowboard10 und der Befestigungsplatte28 eine größere Höhe geschaffen ist, was eine größere konvexe Biegung des Snowboards10 erlaubt. - Die Befestigungsplatte
28 ist vorzugsweise dergestalt aufgebaut, um eine leicht gesteuerte und gleichförmige konvexe Biegung des Snowboards10 um dessen Längsachse16 bezüglich des Fahrers zu unterstützen, nunmehr irgend eine unerwünschte konkave Biegung des Snowboards10 um die mittlere Querachse18 und insbesondere benachbart zur Befestigungsplatte28 und unter dem Gewicht des Fahrers (zwischen den Füßen des Fahrers) abzuhalten. Dies erlaubt es dem Snowboard, eine gewünschte konvexe Gestalt beizubehalten, die dazu beiträgt, das Gewicht des Fahrers zu den Kanten des Snowboards10 zuleiten, insbesondere zu den Innenkanten einer Kurve. Die Befestigungsplatte28 erlaubt es dem Fahrer effektiv, das Snowboard nur konvex zu biegen, und verhindert irgend eine konkave Biegung (ein wenig gerippelt oder gewellt) entlang der Längsachse und zwischen den Füßen des Fahrers. - Wie es aus der
2 zu beurteilen ist, werden die gleichzeitig am Ende der Befestigungsplatte28 aufgebrachten Drehmomente48 eine erwünschte konvexe Biegung des Snowboards10 bewirken. Die an jedem Ende der Befestigungsplatte28 gleichzeitig aufgebrachten Drehmomente48 ,48 würden, wenn es nicht durch die Befestigungsplatte28 verhindert wird, eine unerwünschte konkave Kurve des Snowboards10 erzeugen. - Die Seitendrehmomente
46 in4 werden zum Snowboard überführt, was dazu führt, daß es sich neigt, um so das Gewicht des Fahrers zu den Kanten aufzubringen. Somit verhindert die Befestigungsplatte28 nicht nur eine unerwünschte konkave Biegebewegung entlang der mittleren Querachse18 , wie es zuvor beschrieben wurde, sondern erlaubt es auch, das Gewicht des Fahrers und Kräfte entlang der Kante des Snowboards10 ohne Rücksicht auf den Stand des Fahrers gleichmäßig zu verteilen. Die Gewichts- und Kraftverteilung kann aufgrund dessen durch die relative Position und Ausrichtung der Abstandsplatten44 auf dem Snowboard10 leicht gesteuert werden. - Obwohl eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zu illustrativen Zwecken offenbart wurde, wird sich ein Fachmann zusätzlich zu den spezifisch diskutierten vieler Zusätze, Modifikationen und Substitutionen bewußt sein. Beispielsweise muß die Befestigungsplatte nicht hundeknochenförmig sein, könnte auch eine andere Form haben, die sie im Mittelbereich flexibler oder steifer machen würde. Dies könnte durch Veränderung der Dicke des mittleren Bereichs oder der relativen Steifigkeit des verwendeten Materials zur Herstellung der mittleren Bereiche und der zwei Endbereiche erreicht werden.
Claims (21)
- Kombination eines Snowboards mit einer Fahrertraganordnung zur Aufnahme von Snowboardschuhen, wobei die Kombination umfaßt: ein Snowboard (
10 ) mit einer Längsachse (16 ); eine Fahrertraganordnung mit einer länglichen Befestigungsplatte (28 ), die ein erstes Endsegment und ein von dem ersten Endsegment entlang der Längsachse (16 ) des Snowboards (10 ) durch ein mittleres Segment beabstandetes zweites Endsegment aufweist, bei der erstes und zweites Endsegment derart nicht lösbar an dem Snowboard befestigt sind, daß sich die Befestigungsplatte (28 ) während der Benutzung der Kombination nicht von dem Snowboard löst, einer ersten an der Befestigungsplatte (28 ) unmittelbar über dem ersten Endsegment befestigten Snowboardbindung und einer zweiten an der Befestigungsplatte (28 ) unmittelbar über dem zweiten Endsegment befestigten Snowboardbindung; - Mittel (
38 ,42 ,44 ,54 ) zum Befestigen der Endsegmente am Snowboard, wobei die Befestigungsmittel (54 ) die Befestigungsplatte (28 ) an dem Snowboard (10 ) derart beweglich befestigen und das mittlere Segment derart ausreichend steif ist, daß das Snowboard (10 ) sich in Reaktion auf während der Benutzung durch Fahrer und Schnee auf es aufgebrachte Kräfte zwischen seinen Enden (12 ,14 ) in seiner Längsrichtung konvex aber nicht konkav biegbar ist, und über die Befestigungsmittel die Befestigungsplatte (28 ) und das Snowboard (10 ) beschränkt beweglich aneinander befestigt sind, um die konvexe Biegung des Snowboards zu ermöglichen. - Kombination nach Anspruch 1, bei der die Befestigungsplatte (
28 ) im wesentlichen hundeknochenförmig ist. - Kombination nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Befestigungsmittel für die Befestigungsplatte eine beschränkte Relativbewegung zwischen dem ersten oder zweiten Endsegment und dem Snowboard (
10 ) parallel zu dessen Längsachse (16 ) ermöglichen und eine Bewegung der Befestigungsplatte quer zur Längsachse (16 ) des Snowboards im wesentlichen verhindern. - Kombination nach Anspruch 3, bei der die Befestigungsmittel für die Befestigungsplatte (
28 ) ein sich in der Längsrichtung (16 ) des Snowboards erstreckendes Langloch (38 ) in der Befestigungsplatte (28 ) beinhalten. - Kombination nach mindestens einem der vorliegenden Ansprüche, bei der die Befestigungsmittel für die Befestigungsplatte (
28 ) eine federnde und/oder elastische Unterlage (42 ) und eine zwischen der Befestigungsplatte (28 ) und dem Snowboard (10 ) angeordnete steife Abstandsplatte (44 ) beinhalten. - Kombination nach Anspruch 5, bei der die federnde und/oder elastische Unterlage (
42 ) der Befestigungsplatte (28 ) benachbart und die Abstandsplatte (44 ) dem Snowboard (10 ) benachbart angeordnet ist. - Kombination nach Anspruch 5 oder 6, bei der die elastische und/oder federnde Unterlage (
42 ) in einer Aussparung (50 ) der Befestigungsplatte (28 ) aufgenommen ist. - Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 7, bei der die elastische und/oder federnde Unterlage (
42 ) eine Metallunterlagsscheibe (52 ) beinhaltet. - Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 8, ferner ein zwischen der Abstandsplatte (
44 ) und der Befestigungsplatte (28 ) angeordnetes pilzförmiges Distanzstück (54 ) beinhaltend. - Kombination nach einem der Ansprüche 5 bis 9, die an jedem der Endsegmente zumindest zwei quer zur Längsachse (
16 ) voneinander beabstandete Befestigungspositionen (38 ,40 ) für die Befestigungsplatte (28 ) an dem Snowboard (10 ) beinhaltet, wobei die federnde und/oder elastische Unterlage (42 ) zwischen dem Snowboard (10 ) und der Befestigungsplatte (28 ) ungefähr in der Mitte zwischen den zwei beabstandeten Befestigungspositionen (38 ,40 ) befestigt ist. - Kombination nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Snowboardbindungen entlang entsprechend erster (
21 ) und zweiter (23 ) Befestigungsachsen ausgerichtet sind, die nicht parallel zur Längsachse (16 ) des Snowboards sind. - Befestigungseinheit für ein Snowboard (
10 ) und Snowboardbindungen, umfassend: ein Snowboard (10 ); eine längliche Befestigungsplatte (28 ), die an dem Snowboard (10 ) an ersten (20 ) und zweiten (22 ) längs beabstandeten Stellen derart befestigt ist, daß sie sich während der Benutzung der Einheit nicht von dem Snowboard (10 ) löst, und die unmittelbar über den ersten (20 ) und zweiten (22 ) beabstandeten Stellen entsprechend erste und zweite Snowboardbindungen trägt, wobei sich zwischen den ersten (20 ) und zweiten (22 ) beabstandeten Stellen keine Befestigungspunkte für die Befestigungsplatte (28 ) an dem Snowboard (10 ) befinden, und die Befestigungsplatte (28 ) an einer der Stellen (22 ) beschränkt längsbeweglich an dem Snowboard (10 ) befestigt ist, und das Snowboard (10 ) und die längliche Befestigungsplatte (28 ) derart aneinander befestigt sind, daß das Snowboard sich in Reaktion auf während der Benutzung durch Fahrer und Schnee auf es aufgebrachte Kräfte zwischen den ersten (20 ) und zweiten (22 ) beabstandeten Stellen konvex von dem Fahrer wegbiegt, sich aber nicht längs konkav biegt. - Befestigungseinheit nach Anspruch 12, mit einer festen Verbindung bei der ersten Stelle (
20 ) und einer Gleitverbindung bei der zweiten Stelle (22 ), zum festen Befestigen der länglichen Befestigungsplatte (28 ) an dem Snowboard (10 ) bei gleichzeitigem Ermöglichen von begrenzter relativer Längsbewegung zwischen diesen. - Befestigungseinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitverbindung eine Anordnung mit Bolzen (
3 :40 ) und Längschlitz (3 :38 ) umfaßt, bei der sich der Längsschlitz im Längsrichtung des Snowboards (10 ) erstreckt. - Befestigungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 14, weiterhin eine federnde und/oder elastische Unterlage (
42 ) umfassend, die zwischen dem Snowboard (10 ) und der länglichen Befestigungsplatte (28 ) angeordnet ist. - Befestigungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (
36 ) der länglichen Befestigungsplatte (28 ) unten abgeschrägt sind, um konvexes Biegen des Snowboards zu ermöglichen. - Befestigungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 16, weiterhin zumindest ein Befestigungsmittel (
40 ) zum Befestigen der länglichen Befestigungsplatte (28 ) an dem Snowboard (10 ) umfassend, wobei die längliche Befestigungsplatte (28 ) ein das Befestigungsmittel berührendes elastisch federndes Material (42 ) umfaßt. - Befestigungseinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch federnde Material (
42 ) in einer sich in einer Fläche der länglichen Befestigungsplatte befindlichen Ausnehmung (50 ) getragen ist. - Befestigungseinheit nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem elastisch federnden Material eine Unterlegscheibe (
52 ) angeordnet ist. - Befestigungseinheit nach mindestens einem der Ansprüche 12 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Snowboardbindungen jeweils entlang erster (21) und zweiter (
23 ) Befestigungsachsen ausgerichtet sind, die nicht parallel zu einer Längsachse (16 ) des Snowboards sind.
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