DE19581547C2 - Stranggießverfahren für Knüppel und Gießform dafür - Google Patents
Stranggießverfahren für Knüppel und Gießform dafürInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stranggießverfahren, insbesondere für einen
Vierkant mit geringerer Rhomboidizitätsverformung oder einen
Rundknüppel mit Seitenbegrenzungsverformung, sowie eine Gieß
form, die für das Verfahren verwendet wird.
Zum Stranggießen eines Knüppels wird gemäß Fig. 18 ein
schmelzflüssiger Stahl 51 in eine Gießform 50, die einen im
wesentlichen quadratischen Innenquerschnitt hat und nach oben
und unten schwingt, aus einer Zwischenpfanne oberhalb der
Gießform eingeleitet, und eine erstarrte Schale 52 bildet sich
an der Innenfläche der Gießform, während Wärme von den Seiten
flächen der Gießform 50 absorbiert wird, die wassergekühlt
ist. Anschließend wird die erstarrte Schale 52 allmählich ab
gezogen, und der schmelzflüssige Stahl 51 erstarrt allmählich
auch am Kernabschnitt, um einen Knüppel zu bilden.
Zur Schmierung zwischen der Innenfläche der Gießform und
der erstarrten Schale wird (als Beispiel für ein Schmiermit
tel) Rapsöl nach und nach von oberhalb der Gießform 50 einge
leitet und verkohlt anschließend, um ein Schmiermittel zu
erhalten.
Wird jedoch der Knüppel mit hoher Geschwindigkeit (z. B.
3 m/min) gegossen, tritt eine Differenz im Erstarrungsschwund
auf, da der Spalt zwischen der erstarrten Schale 52 um die
vier Außenbegrenzungsflächen des Knüppels und der Gießform 50
nicht gleichmäßig ist, und der Querschnitt des Produkts wird
ein Rhomboid. Bei einem Rundknüppel kommt es zu einer Seiten
begrenzungsverformung, z. B. einem ovalen Querschnitt des
Produkts oder dem Auftreten einer Aussparung. Aus diesem
Grund erfolgte das Stranggießverfahren des Knüppels nach dem
Stand der Technik in einem zulässigen Geschwindigkeitsbe
reich, in dem diese Rhomboidizität, d. h., die Rhomboidver
formung, nicht auftritt, und die Probleme relativ geringer
Gießgeschwindigkeit und geringer Produktivität sind bisher
noch ungelöst.
Für das Stranggießen von Brammen mit rechtwinkligem
Querschnitt schlägt andererseits die JP 57-11735 B2 eine Gieß
form zum Stranggießen vor, die Längsrisse einer Brannte und
solche Schäden wie Schlackenangriff verhindern soll, indem
gleichmäßig eine große Anzahl von Aussparungen mit höchstens
2,5 mm Breite oder Durchmesser an einem Teil der Innenfläche
oder der gesamten Innenfläche der Gießform angeordnet sind.
Festgestellt wurde, daß bei Anwendung dieser Technologie auf
das Stranggießen von Knüppeln die ausgesparten Abschnitte
allmählich mit Kohlepulver als Schmiermittel gefüllt werden,
da der Durchmesser der ausgesparten Abschnitte höchstens
2,5 mm beträgt, und ein stabiles Gießen nicht erfolgen kann.
Die DE 28 56 427 A1 betrifft eine Kokille zum Gießen
von Aluminium oder Aluminiumlegierungen, die einen
Luftabtransport von der Oberfläche der Kokille dadurch
bewirkt, daß Unebenheiten auf der Innenfläche der
Kokille vorgesehen sind. Die Abkühlung wird dadurch
beschleunigt, daß das geschmolzene Metall mit der
unebenen Kokillenoberfläche in Berührung ist bzw.
Gaseinschlüsse vermieden werden. Der Abstand
benachbarter Rauhigkeitsspitzen beträgt 0,05 bis 1 mm,
vorzugsweise 0,2 bis 0,5 mm. Die Unebenheiten werden
durch Foto-Ätzen hergestellt.
Vor dem vorstehend beschriebenen technischen Hintergrund
zielt die Erfindung darauf ab, ein Stranggießverfahren für ei
nen Knüppel bzw. Block oder Barren, mit dem ein stabiles Gießen bei hoher Geschwin
digkeit erfolgen kann, ohne durch Stranggießen erzeugte Rhom
boidizität im Knüppel zu verursachen, sowie eine Gießform be
reitzustellen, die für dieses Verfahren verwendet wird. Diese
Aufgabe wird mit den Merkmalen des unabhängigen Ansprüche 1 und 6 gelöst.
Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungs
formen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1(a) ist ein Diagramm der Beziehung zwischen Wärme
stromdichtendifferenz zwischen Oberflächen eines Knüppels und
Rhomboidizität, und Fig. 1(b) ist eine Ansicht der Rhomboidi
zität eines Knüppels.
Fig. 2 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen mittlerer
Luftspalttiefe und Wärmestromdichte.
Fig. 3 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen Quernut-
oder Einsenkungstiefe und Wärmestromdichte.
Fig. 4(a) ist ein Diagramm der Beziehung zwischen Ab
stand vom Gießspiegel und Wärmestromdichte, Fig. 4(b) eine
Ansicht eines Erstarrungsschwundprofils gemäß dem Stand der
Technik und Fig. 4(c) gemäß der Erfindung.
Fig. 5 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen Anfangs
position der Nuten- oder Einsenkungsausbildung und Häufig
keitsverhältnis von Oberflächenfehlern.
Fig. 6 ist eine erläuternde Ansicht eines aussparungs
bildenden Abschnitts der Formoberfläche.
Fig. 7 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen mittlerer
Luftspalttiefe und Rhomboidizitätswinkel.
Fig. 8 ist ein Diagramm der Beziehung zwischen Nuten-
oder Einsenkungsdurchmesser und Rhomboidizitätswinkel.
Fig. 9(a) ist eine erläuternde Ansicht einer Formschwin
gung, und Fig. 9(b) eine Ansicht der Schwingung.
Fig. 10 ist eine Querschnittansicht einer zum Stranggie
ßen eines Knüppels verwendeten Gießform gemäß einem Beispiel
der Erfindung.
Fig. 11 ist eine teilweise Perspektivansicht von Fig.
10.
Fig. 12 ist eine teilweise Detailansicht von Fig. 10.
Fig. 13 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht von Fig.
10.
Fig. 14 ist ein Diagramm von Oberflächentemperaturdiffe
renzen einer Gießform gemäß der Erfindung und dem Stand der
Technik.
Fig. 15 ist ein Diagramm einer Eckentemperaturdifferenz
einer Gießform gemäß einem Beispiel der Erfindung und dem
Stand der Technik.
Fig. 16(a) ist eine Ansicht runder Einsenkungen, Fig.
16(b) winkliger Einsenkungen und Fig. 16(c) sechseckiger Ein
senkungen.
Fig. 17 ist eine erläuternde Ansicht eines nutzbaren Be
reichs einer Gießform gemäß einem Beispiel der Erfindung und
dem Stand der Technik.
Fig. 18 ist eine erläuternde Ansicht einer Gießform gemäß
dem Stand der Technik.
Fig. 19 (a) ist eine Perspektivansicht einer Rundgießform
gemäß einem Beispiel der Erfindung, und Fig. 19(b) eine er
läuternde Ansicht eines Aussparungsabschnitts auf der Form
oberfläche in auseinandergezogenen Einzelheiten.
Fig. 20 ist ein Diagramm von Oberflächentemperaturdiffe
renz einer Gießform gemäß einem Beispiel der Erfindung und dem
Stand der Technik.
Fig. 21 ist eine erläuternde Ansicht eines nutzbaren Be
reichs einer Gießform gemäß einem Beispiel der Erfindung und
dem Stand der Technik.
In der Gießform zum Stranggießen eines Knüppels gemäß der
Erfindung sind die Aussparungsabschnitte mit mindestens einer
Quernut oder einer großen Anzahl von Einsenkungen im wesent
lichen gleichmäßig an der Innenfläche der Gießform angeordnet.
Daher bilden sich zwangsläufig Spalte zwischen dem Knüppel
und der Gießform. Da die Innenfläche der Gießform so verjüngt
ist, daß sich ihr Innenflächenabstand zunehmend nach unten
verringert, läßt sich eine Exzentrizität des Knüppels in der
Gießform verhindern. Da ferner die Wärmestromdichte im wesent
lichen gleichmäßig verringert wird, kommt nur eine spezifi
sche Oberfläche der erstarrten Schale nicht in enge Berührung
mit der Gießform und wird folglich abgekühlt. Dadurch schwin
det die erstarrte Schale im wesentlichen gleichmäßig, und ein
Knüppel mit geringerer Rhomboidizität kann auch dann herge
stellt werden, wenn mit hoher Geschwindigkeit gegossen wird.
Nachstehend werden die technischen Merkmale der Erfindung nä
her beschrieben.
Die Wärmestromdichte, die vom schmelzflüssigem Metall
zur Gießform geführt wird, ist an Positionen unterhalb der
tiefsten Position eines Gießspiegels innerhalb eines Bereichs
von 200 mm von der tiefsten Gießspiegelposition am größten.
Hauptsächlich hängt die Größe dieser Wärmestromdichte von den
Luftspalten zwischen der erstarrten Schale und der Gießform
ab, wobei die Beziehung in Fig. 2 dargestellt ist.
Bei den herkömmlichen Knüppelgießverfahren kommt es zur
Exzentrizität im Knüppel infolge des Spalts zwischen dem
Knüppel und der Innenfläche der Gießform, so daß der Luftspalt
zwischen der Gießform und der erstarrten Schale zwischen den
Knüppeloberflächen ungleichmäßig wird, und es tritt eine Dif
ferenz ΔQ1 in der Wärmestromdichte zwischen den Knüppelober
flächen auf. Dadurch entsteht eine Unausgeglichenheit im Er
starrungsschwund an der Knüppelseitenfläche, und im Produkt
tritt Rhomboidizität auf. Fig. 1 ist ein Diagramm der Bezie
hung zwischen der Differenz der Wärmestromdichte zwischen
Oberflächen eines Knüppels und der Rhomboidizität, und Fig.
1(b) ist eine Ansicht der Rhomboidizität eines Knüppels. Fig.
1(a) zeigt das Ergebnis einer experimentellen Bestimmung der
Beziehung zwischen der Wärmestromdichtendifferenz der Knüp
peloberfläche und der Rhomboidizität; und um die Rhomboidizi
tät im Bereich von 3° zu halten, zeigt das Diagramm, daß die
Beziehung ΔQ ≦ 1.000.000 kcal/m2 h erfüllt sein muß. Bei einem
Rundknüppel entspricht dies einer Seitenbegrenzungsverformung
im Bereich von 3%.
Daher kommen die folgenden Möglichkeiten zur Verringe
rung der Differenz ΔQ der Wärmestromdichte zum Einsatz:
- 1. Erstens sind die Luftspaltabschnitte (Aussparungsab schnitte) mit vorbestimmter Tiefe gleichmäßig unterhalb des Gießspiegels angeordnet, um die Wärmestromdichte von z. B. 4.000.000 kcal/m2 h auf 3.000.000 kcal/m2 h zu verringern.
- 2. Die Formverjüngung ist auf eine Verjüngung mit ge eignetem Wert eingestellt, um den Spalt zwischen dem Knüppel und der Gießform zu verringern (z. B. zum Verringern der mitt leren Luftspaltdifferenz Δd1 von 20 µm auf 10 µm).
Bei kombinierter Verwendung dieser Möglichkeiten (1) und
(2) läßt sich die Differenz der Wärmestromdichte zwischen den
Oberflächen des Knüppels verringern. Folglich wird der Knüp
pel durch die Gießform gleichmäßig abgekühlt. Dadurch können
Knüppel mit weniger Fehlern auch bei hoher Gießgeschwindig
keit hergestellt werden (z. B. 3,4 m/min).
Ferner wurde in der Untersuchung durch die Erfinder
festgestellt, das ein allmählicher Abkühlungseffekt infolge
eines künstlichen Luftspaltabschnitts (Aussparungsabschnitts)
die Differenz der Wärmestromdichte ausreichend verringert,
die Differenz der Wärmestromdichte aber nicht reduziert wer
den kann, wenn die Exzentrizität des Gießstücks (Knüppels)
groß ist. Daher ist in der Erfindung bevorzugt, die Formver
jüngung zu optimieren.
Der allmähliche Abkühlungseffekt durch den Luftspaltab
schnitt des Nutenabschnitts ändert sich je nach Aussparungs
flächenverhältnis und Nutentiefe gemäß Fig. 3. Wirksam zur
Rhomboidizitätsverhinderung ist ein Aussparungsflächenver
hältnis von etwa 2 bis etwa 84%. Liegt dieses Aussparungs
flächenverhältnis unter 2%, wird die Wärmestromdichte so
groß, daß die Temperaturdifferenz der Innenfläche der Gießform
wie beim bekannten Ansatz groß wird. Übersteigt es 84%, ver
ringert sich der Berührungsabschnitt der erstarrten Schale
mit der Gießform, was zu größerem Verschleiß an der Innenflä
che der Gießform und kürzerer Standzeit führt.
Im Zusammenhang mit der Nutentiefe wird der Grad der
allmählichen Abkühlung bei einer Tiefe von mindestens 0,1 bis
0,2 mm für ein Aussparungsflächenverhältnis von mehreren Dut
zend Prozent im wesentlichen konstant. Daher kann kein we
sentlicher Effekt erreicht werden, wenn die Nutentiefe über
diesen Wert hinaus erhöht wird. Im folgenden wird die Wär
mestromdichte der Gießform gemäß der Erfindung und dem Stand
der Technik erläutert.
Bei den herkömmlichen Stranggießverfahren fällt die Wär
mestromdichte drastisch an Posi
tionen unterhalb des Gießspiegels ab, während beim erfin
dungsgemäßen Stranggießverfahren die Wärmestromdichte von 4 ×
106 auf 3 × 106 kcal/m2 h infolge der Quernuten mit einem Aus
sparungsflächenverhältnis von z. B. 50% und einer Tiefe von
0,2 mm gemäß Fig. 3 abfällt und einen im wesentlichen kon
stanten Wert erreicht, der durch eine Strichlinie a auf der
linken Seite von Fig. 4(a) dargestellt ist. Während gemäß dem
in Fig. 4(b) gezeigten Stand der Technik das Schwundprofil
der erstarrten Schale eine komplizierte Kurve entsprechend
der drastischen Wärmestromdichtenänderung hat, kann das
Schwundprofil erfindungsgemäß einer einfachen Geraden gemäß
Fig. 4(c) stark angenähert werden. In der Erfindung sinkt
auch der Erstarrungsschwund mit abnehmender Wärmestromdichte
infolge des Luftspalts des Nutenabschnitts, wodurch der Spalt
(Luftspalt) zwischen Erstarrungsschale und Gießform klein
wird. Folglich läßt sich der Spalt zwischen Knüppel und Gieß
form leicht verringern, und die Exzentrizität des Gießstücks
(Knüppels) kann minimiert werden, indem der Gießforminnenflä
che die Form einer geradlinigen Verjüngung mit geeignetem
Winkel verliehen wird. (z. B. 0,3 bis 1,2%/m).
Mindestens eine Nut oder eine große Anzahl von Einsen
kungen als Ausbildung der vorstehend beschriebenen Ausspa
rungsabschnitte sind innerhalb eines Abstands von 200 mm von
der untersten Position des sich auf- und abwärts bewegenden
Gießspiegels im stabilen Betriebszustand ausgebildet. Die er
starrte Schale bildet sich an diesem Abschnitt, und das
schmelzflüssige Metall und die Aussparungsabschnitte kommen
über diese erstarrte Schale miteinander in Berührung. Somit
dringt kein schmelzflüssiges Metall ein, und ausreichend
breitere Nuten oder Einsenkungen mit ausreichend größeren
Durchmessern als die Aussparungen nach dem Stand der Technik
können ausgebildet werden. Als Folge läßt sich auch Verstop
fung infolge der Verwendung von Kohlepulver als Schmiermittel
ausschließen. Fig. 5 zeigt praktische Betriebsdaten. Der vor
stehend beschriebene Luftspaltabschnitt ist vorzugsweise an
einer Position gebildet, die sich etwa 15 mm (und bevorzugt
etwa 20 mm) unterhalb des Gießspiegels befindet und 200 mm
nicht übersteigt. Auf diese Weise lassen sich solche Gießfeh
ler wie Doppelschalen und Ausbrüche ausschließen, und die
Gießgeschwindigkeit kann weiter erhöht werden. Ist im übrigen
der Aussparungsabschnitt mehr als 200 mm vom Gießspiegel ent
fernt, ist die Wirkung zur Rhomboidizitätsverhinderung kaum
gegeben, da die Dicke der erstarrten Schale zu groß ist. Fer
ner fallen bei einer Rundgußform die eine Seitenbegrenzungs
verformung verhindernden Effekte ebenfalls nahezu weg. Natür
lich kann die Erfindung auf Pulvergießen unter Verwendung ei
nes Pulvers als Schmiermittel angewendet werden.
Insbesondere sind bei der zum Stranggießen des Knüppels
gemäß der Erfindung verwendeten Gießform die Quernuten
(Schlitze) mit einer mittleren Luftspalttiefe (Aussparungs
tiefe) von mindestens 20 µm an der Innenfläche der Gießform
ausgebildet. Grund dafür ist, daß der Rhomboidizitätswinkel 3
Grad übersteigt, wenn die mittlere Luftspalttiefe (Ausspa
rungstiefe) kleiner als 20 µm ist, was aus den Daten in Fig.
7 hervorgeht. Beträgt übrigens die Tiefe der Quernut minde
stens 0,1 mm, wird die Wärmestromdichte stabil und die Rhom
boidizität sinkt unter 1 Grad, so daß der Betrieb vorzugs
weise unter dieser Bedingung durchgeführt wird.
Die Breite (W) der Quernut ist durch die vorgenannte
Formel (1) festgelegt. Ist die Breite kleiner als 3 mm, füllt
gemäß der vorstehenden Beschreibung Kohlepulver als Schmier
mittel die Quernut im stabilen Betrieb, so daß die Quernut
nicht mehr existiert, der Rhomboidizitätswinkel größer als 3
Grad gemäß Fig. 8 wird, und das Produkt ein fehlerhaftes Pro
dukt wird. Fig. 9(a) ist eine erläuternde Ansicht einer Form
schwingung, und Fig. 9(b) ist eine Ansicht der Schwingung. Da
in diesen Darstellungen die Gießform 10 in die senkrechte
Richtung gemäß Fig. 10 in Schwingung versetzt wird, bewegt
sich der Abschnitt der Quernut 11 nach oben und unten, und
die Breite (x), bei der die Quernut stets gebildet ist, wird
(W - 2a). Ist die auf der Innenfläche der Gießform 10 gebil
dete Quernut 11 breit, wird die erstarrte Schale 13 durch das
in die erstarrte Schale 13 eingeleitete schmelzflüssige Me
tall 12 in die Nut gedrückt, und es treten Fehler im Produkt
auf. Übersteigt gemäß Fig. 8 der durch Subtrahieren des
Schwingungshubs (a) erhaltene Rest 10 mm, wird der Rhomboidi
zitätswinkel größer als 3 Grad. Wird daher die Breite gemäß
Formel (1) bestimmt, kann ein Knüppel mit einem Rhomboidizi
tätswinkel von höchstens 3 Grad stranggegossen werden. Bei
einer Rundgießform entspricht dies einem Abweichungsgrad von
einem vollkommenen Kreis von höchstens 3%.
In der Gießform zum Stranggießen eines Knüppels gemäß der
Erfindung kann auch eine große Anzahl von Einsenkungen, die
eine mittlere Aussparungstiefe von mindestens 20 µm haben und
deren Durchmesser (D) die vorgenannte Formel (2) erfüllt, an
Positionen unterhalb der untersten Position des Gießspiegels
im stabilen Betriebszustand und innerhalb eines Abstands von
200 mm gebildet sein. Dieser Zahlenwert ist aus dem gleichen
Grund wie im vorgenannten Fall eingeschränkt.
Als nächstes wird der Fall untersucht, in dem der Aus
sparungsabschnitt durch eine Längsnut gebildet ist. Da die
Längsnut durchgehend an der Innenfläche der Gießform in Vor
wärtsrichtung der erstarrten Schale gebildet ist, dringt die
durch das schmelzflüssige Metall gedrückte Schale in die Nut
ein, wodurch sich die Nut auf die Oberfläche des Knüppels
überträgt. Dadurch verschlechtern sich die Oberflächeneigen
schaften extrem, und Produktfehler, z. B. Oberflächenrisse
des Knüppels oder dessen Bruch beim Walzen, treten leicht
auf. Außerdem kommt es zum Problem von Ausbrüchen infolge ei
nes in der Erstarrung verzögerten Abschnitts entsprechend der
Längsnut unterhalb der Form beim Gießen mit hoher Geschwin
digkeit.
Da andererseits der Aussparungsabschnitt die Quernut
oder die Einsenkungen aufweist, werden deren Formen nicht auf
die Knüppeloberfläche übertragen, und es kommt nicht zu den
vorstehend beschriebenen Fehlern.
Im folgenden wird die Erfindung näher anhand der beige
fügten Zeichnungen beschrieben.
Fig. 10 ist eine Schnittansicht einer Gießform, die zum
Stranggießen eines Knüppels gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung verwendet wird, Fig. 11 eine teilweise Perspektiv
ansicht von Fig. 10, Fig. 12 eine teilweise Detailansicht von
Fig. 10 und Fig. 13 eine teilweise erläuternde Ansicht von
Fig. 10 in aufgelösten Einzelheiten. Fig. 14 ist ein Diagramm
der Oberflächentemperaturdifferenz einer Gießform gemäß der
Erfindung und dem Stand der Technik, Fig. 15 ein Diagramm der
Eckentemperaturdifferenz einer Gießform gemäß einem Beispiel
der Erfindung und dem Stand der Technik, Fig. 16(a) eine An
sicht runder Einsenkungen, Fig. 16(b) winkliger Einsenkungen
und Fig. 16(c) sechseckiger Einsenkungen. Fig. 17 ist eine
erläuternde Ansicht der nutzbaren Bereiche der Gießform gemäß
der Erfindung und der Gießform gemäß dem Stand der Technik.
Wie in Fig. 10 bis 12 dargestellt ist, beträgt die Form
verjüngung der Gießform 15 zum Stranggießen eines Knüppels ge
mäß einer Ausführungsform der Erfindung 0,6%/m, und ihre
obere Innenbegrenzung hat die Form eines Quadrats mit 133 mm
Seitenlänge. Der Abstand h vom oberen Ende der Gießform 15 bis
zur untersten Position M des sich im stabilen Zustand bilden
den Gießspiegels (nachstehend lediglich als "Gießspiegel" be
zeichnet) beträgt etwa 100 mm.
Aussparungsabschnitte 17 sind durch Anordnen von vier
äquivalent angeordneten Quernuten 16 mit jeweils einer Breite
δ (= 12 mm), einer Länge K (= 70 mm) und einer Tiefe d
(= 1 mm) mit einer Teilung p (= 25 mm) an Positionen in einem
Abstand g (= 20 mm) vom Gießspiegel M ausgebildet (siehe Fig.
13). Vierkantknüppel mit 130 mm Seitenlänge wurden durch
Stranggießen schmelzflüssiger Stähle mit den in Tabelle 1
aufgeführten Komponenten und Eigenschaften unter Verwendung
dieser Gießform 15 hergestellt.
Fig. 14 und 15 zeigen die Meßergebnisse der Temperatur
differenz (Maximaltemperatur - Minimaltemperatur) an den Mit
tel- und Eckenabschnitten des Kupferblechs der Form an einer
Position in einem Abstand von etwa 150 mm vom oberen Ende der
Gießform 15 im Vergleich zum Wert der Gießform gemäß dem Stand
der Technik (d. h., der Gießform ohne die Aussparungsab
schnitte). Deutlich wird, daß die Ausführungsform der Erfin
dung eine kleinere Temperaturdifferenz als die Gießform nach
dem Stand der Technik hatte. Folglich verringerte sich die
Differenz des Spalts zwischen der Gießform 15 und der erstarr
ten Schale 18 gemäß Fig. 14 und 15, eine ungleichmäßige Ab
kühlung an der Begrenzungsfläche der erstarrten Schale 18
konnte gemildert werden, und die Rhomboidizität des Knüppels
wurde klein (höchstens 1 Grad).
Da die erstarrte Schale ausreichend am Aussparungsab
schnitt 17 ausgebildet war, drang die erstarrte Schale 18
auch dann nicht in die Quernut 16 ein, wenn sie durch den
schmelzflüssigen Stahl 19 gedrückt wurde, und auch bei lang
zeitiger Verwendung der Gießform 15 trat keine Verstopfung
durch die Carbide des Rapsöls als Beispiel für das Schmier
mittel auf, das von oberhalb der Gießform 15 eingeleitet
wurde.
Tabelle 2 zeigt die Rhomboidizitätsgrade der Knüppel,
die durch Ändern der Nutentiefe (d), des Aussparungsflächen
verhältnisses, der Nutenbreite (δ), der Bankbreite (A) und
der Nutenteilung (p) auf verschiedene Weise hergestellt wur
den, und in allen Fällen war der Rhomboidizitätsgrad zufrie
denstellend.
Fig. 16(a) bis 16(c) zeigen die Art der Ausbildung des
Aussparungsabschnitts in der Gießform gemäß einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung. Fig. 16(a) zeigt eine große
Anzahl runder Einsenkungen 21, Fig. 16(b) eine große Anzahl
quadratischer Einsenkungen 22 und Fig. 16(c) eine große An
zahl sechseckiger Einsenkungen 23. In all diesen Fällen be
trägt die mittlere Aussparungstiefe (ein Mittelwert des Bank
abschnitts und der Nuten- oder Einsenkungstiefe) etwa 0,1 bis
etwa 0,5 mm, die Nutenbreite oder der Einsenkungsdurchmesser
mindestens 3 mm und höchstens (Schwingungsamplitude) × 2 +
10 mm und das mittlere Flächenverhältnis der Nuten oder Aus
sparungen 15 bis 80%. Bei Einhaltung dieser Bereiche betrug
die Rhomboidizität der hergestellten Knüppel auch bei einer
Gießgeschwindigkeit von etwa 3 m/min höchstens 1 Grad.
Fig. 17 vergleicht den Fall, in dem die Knüppel mit der
Gießformen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform herge
stellt wurden, mit dem Fall, in dem die Knüppel mit der Gieß
form nach dem Stand der Technik hergestellt wurden. Anhand
der Schraffurlinien wird deutlich, daß die Rhomboidizität
höchstens 1 Grad auch innerhalb des Bereichs hoher Gießge
schwindigkeit betrug, wenn die Gießform gemäß der Ausführungs
form der Erfindung verwendet wurde.
Im übrigen ist die geradlinige Verjüngung in der vorste
hend beschriebenen Ausführungsform nur einstufig, wobei je
doch die Erfindung auch auf eine zweistufige Verjüngung, eine
mehrstufige Verjüngung oder eine parabolische Verjüngung an
gewendet werden kann.
Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Anwendung
der Erfindung auf das Stranggießen eines Rundknüppels. Fig.
19 ist eine erläuternde Ansicht eines in der Gießform ausge
bildeten Aussparungsabschnitts in aufgelösten Einzelheiten.
Gemäß Fig. 19 beträgt die Formverjüngung der Gießform 15
zum Stranggießen eines Rundknüppels gemäß einer Ausführungs
form der Erfindung 0,6%/m, und ihre obere Innenbegrenzung
hat die Form eines Kreises mit 133 mm Durchmesser. Der Ab
stand h vom oberen Ende der Gießform 15 zur untersten Position
des im stabilen Zustand gebildeten Gießspiegels (im folgenden
lediglich als "Gießspiegel" bezeichnet) beträgt etwa 100 mm.
Aussparungsabschnitte 17 sind durch Anordnung von drei
im wesentlichen zickzackförmigen Quernuten 16 mit jeweils ei
ner Breite δ (= 12 mm), einer Länge L (= 100 mm) und einer
Tiefe d (= 1 mm) mit einer Teilung p (= 25 mm) an Positionen
mit einem Abstand g (= 20 mm) vom Gießspiegel M ausgebildet
(siehe Fig. 19). Rundknüppel mit einem Durchmesser von etwa
130 mm wurden durch Stranggießen schmelzflüssiger Stähle mit
den in Tabelle 3 aufgeführten Komponenten und Eigenschaften
unter Verwendung dieser Gießform 15 hergestellt.
Im übrigen ist der Abweichungsgrad von einem vollkomme
nen Kreis bzw. Kreisvollkommenheitsgrad (%) durch die nach
folgende Formel festgelegt, worin der maximale Durchmesser
des Kreises Dmax und sein minimaler Durchmesser Dmin sind.
Kreisvollkommenheitsgrad =
200 × (Dmax - Dmin)/(Dmax + Dmin)
Fig. 20 zeigt die Meßergebnisse der Temperaturdifferenz
der Oberfläche (Maximaltemperatur - Minimaltemperatur) am
Mittelabschnitt des Kupferblechs der Form an einer Position
in einem Abstand von etwa 150 mm vom oberen Ende der Gießform
15 im Vergleich zum Wert der Gießform gemäß dem Stand der
Technik (d. h., der Gießform ohne die Aussparungsabschnitte).
Deutlich wird, daß die Ausführungsform der Erfindung eine
kleinere Temperaturdifferenz als die Gießform nach dem Stand
der Technik hatte. Folglich verringerte sich die Differenz
des Spalts zwischen der Gießform und der erstarrten Schale ge
mäß Fig. 20, eine ungleichmäßige Abkühlung der Begrenzungs
fläche der erstarrten Schale konnte gemildert werden, und der
Kreisvollkommenheitsgrad des Rundknüppels wurde klein
(höchstens 1 Grad).
Da die erstarrte Schale ausreichend an Aussparungsab
schnitt ausgebildet war, drang die erstarrte Schale auch dann
nicht in die Quernut ein, wenn sie durch den schmelzflüssigen
Stahl gedrückt wurde, und auch bei langzeitiger Verwendung
der Gießform trat keine Verstopfung durch die Carbide des
Rapsöls als Beispiel für das Schmiermittel auf, das von ober
halb der Gießform eingeleitet wurde.
Tabelle 4 zeigt die Kreisvollkommenheitsgrade der Rund
knüppel, die durch Ändern der Nutentiefe (d), des Ausspa
rungsflächenverhältnisses, der Nutenbreite (δ), der Bank
breite (A) und der Nutenteilung (p) auf verschiedene Weise
hergestellt wurden, und in allen Fällen war der Kreisvollkom
menheitsgrad zufriedenstellend.
Fig. 21 vergleicht den Fall, in dem die Rundknüppel mit
den Gießformen der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
hergestellt wurden, mit dem Fall, in dem die Rundknüppel mit
der Gießform nach dem Stand der Technik hergestellt wurden.
Anhand der Schraffurlinien wird deutlich, daß der Kreisvoll
kommenheitsgrad höchstens 1 Grad auch innerhalb des Bereichs
hoher Gießgeschwindigkeit betrug, wenn die Gießform gemäß der
Ausführungsform der Erfindung verwendet wurde.
Bei diesem Beispiel handelt es sich um eine Anwendung
der Erfindung auf eine Gießform mit einer zweistufigen gerad
linigen Verjüngung. Die Formverjüngungen der Gießform zum
Stranggießen eines Knüppels gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung betrugen 1,5%/m in der ersten Stufe und 0,6%/m in
der zweiten Stufe. In diesem Beispiel glichen andere Gießbe
dingungen denen von Beispiel 1. Vierkantknüppel mit 130 mm
Seitenlänge von wurden in diesem Beispiel durch Stranggießen
schmelzflüssiger Stähle mit den in Tabelle 5 auf geführten
Komponenten und Eigenschaften hergestellt.
Da die erstarrte Schale ausreichend auch am Aussparungs
abschnitt gebildet war, drang die erstarrte Schale auch dann
nicht in die Quernut ein, wenn sie durch den schmelzflüssigen
Stahl gedrückt wurde, und auch bei langzeitiger Verwendung
der Gießform trat keine Verstopfung durch die Carbide des
Rapsöls als Beispiel für das Schmiermittel auf, das von ober
halb der Gießform eingeleitet wurde.
Tabelle 6 zeigt die Rhomboidizitätsgrade der Knüppel,
die durch Ändern der Nutentiefe (d), des Aussparungsflächen
verhältnisses, der Nutenbreite (δ), der Bankbreite (A) und
der Nutenteilung (p) auf verschiedene Weise hergestellt wur
den, und in allen Fällen war der Rhomboidizitätsgrad zufrie
denstellend.
Erfindungsgemäß kann die zum Stranggießen des Knüppels
verwendete Gießform den Knüppel mit geringerer Rhomboidizität
und Seitenbegrenzungsverformung bei einem Rundknüppel auch
beim Gießen mit hoher Geschwindigkeit herstellen sowie die
Produktivität in der Herstellung hochqualitativer Erzeugnisse
verbessern.
Drastisch verlängern läßt sich ferner die Standzeit der
Gießform infolge einer allmählichen Abkühlung durch die Bil
dung der Aussparungsabschnitte, und außerdem kann das Auftre
ten von Vertiefungen (Aussparungsverformungen) verhindert
werden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Stranggießen für einen Knüppel mittels einer senkrecht
oszillierenden Stranggießkokille, auf deren Innenfläche Aussparungen
und/oder Einsenkungen vorgesehen sind, gekennzeichnet durch die
Verfahrensschritte:
- - Bereitstellen der Stranggießkokille, wobei die Aussparungen durch mindestens eine Quernut mit einem Aussparungsflächenverhältnis von 2 bis 84% und die Einsenkungen einen Einsenkungsdurchmesser von nicht weniger als 3 mm aufweisen und die Aussparungen und Einsenkungen in einem Abstand von 15 bis 200 mm unterhalb eines in einem stabilen Betriebszustand erfaßten Gießspiegels angeordnet sind;
- - Einleiten eines schmelzflüssigen Metalls aus einem oberen Abschnitt in die Gießform; und
- - im wesentlichen gleichmäßiges Kühlen der Gießform, wobei aufgrund einer allmählichen Abkühlung bei gleichzeitig hoher Gießgeschwindigkeit eine vorherbestimmte Formstabilität für den Knüppel erzielt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine geringe
Menge eines Schmiermittels in die Gießform gegeben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gießgeschwindigkeit ungefähr 3 m/min beträgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Gießform mit vier Innenbegrenzungsflächen zum Gießen eines
Knüppels bereitgestellt wird, deren vorbestimmte Formstabilität einen
Rhomboidizitätswinkel von nicht mehr als 3° hat.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gießform mit einem runden Innenquerschnitt bereitgestellt wird, so daß
die vorherbestimmte Formstabilität einen Abweichungsgrad von einem
vollkommenen Kreis von höchstens 3% hat.
6. Gießform zum Gießen eines Knüppels mittels einer senkrecht oszillierenden
Stranggießkokille, auf deren Innenfläche Aussparungen und/oder
Einsenkungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aussparungen jeweils mindestens eine Quernut mit einem
Aussparungsflächenverhältnis von 2 bis 84% und die Einsenkungen einen
Einsenkungsdurchmesser von nicht weniger als 3 mm aufweisen und die
Aussparungen und Einsenkungen in einem Abstand von 15 bis 200 mm
unterhalb eines in einem stabilen Betriebszustand erfaßten Gießspiegels
ausgebildet sind.
7. Gießform nach Anspruch 6, wobei die Gießform vier
Innenbegrenzungsflächen aufweist.
8. Gießform nach Anspruch 6, die einen runden Querschnitt aufweist.
9. Gießform nach einem der Ansprüche 6 bis 8, wobei die Quernuten eine
mittlere Aussparungstiefe von mindestens 20 µm haben und deren Breite
(W) die folgende Formel erfüllt:
3 mm ≦ W ≦ (Schwingungsamplitude der Gießform) × 2 + 10 mm.
3 mm ≦ W ≦ (Schwingungsamplitude der Gießform) × 2 + 10 mm.
10. Gießform nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei die Einsenkungen eine
mittlere Aussparungstiefe von mindestens 20 µm haben und deren
Durchmesser (D) die folgende Formel erfüllt:
3 mm ≦ D ≦ (Schwingungsamplitude der Gießform) × 2 + 10 mm.
3 mm ≦ D ≦ (Schwingungsamplitude der Gießform) × 2 + 10 mm.
11. Gießform nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei die Innenfläche der
Gießform verjüngt ist.
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