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DE69123293T2 - Im strang gegossener dünner gegenstand und verfahren zum giessen - Google Patents

Im strang gegossener dünner gegenstand und verfahren zum giessen

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DE69123293T2
DE69123293T2 DE69123293T DE69123293T DE69123293T2 DE 69123293 T2 DE69123293 T2 DE 69123293T2 DE 69123293 T DE69123293 T DE 69123293T DE 69123293 T DE69123293 T DE 69123293T DE 69123293 T2 DE69123293 T2 DE 69123293T2
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Nippon Steel Corp
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine dünne stranggegossene Metallplatte, die durch Verwendung einer Gießvorrichtung, wie beispielsweise einer beweglichen Gußform, z.B. einem Doppeltrommelsystem, bei dem ein Paar Kühltrommeln mit einem Innenkühlmechanismus verwendet wird, einem Einzeitrommelsystem, bei dem eine einzelne Kühltrommel verwendet wird, oder einem Trommel-Bandsystem hergestellt wird, bei dem zwischen einer Kühltrommel und einem Band ein Gießtümpel bzw. Gußtrichter oder eine Eingußmulde gebildet wird.
  • In den letzten Jahren wurden im Bereich der Stranggießverf ahren für Metall verschiedene Vorschläge für ein Verfahren zum Gießen eines dünnen Metallblechs bzw. Grobblechs mit einer etwa der Dicke eines fertigen Artikels entsprechenden Dicke (2 bis 10 mm) durch eine Stranggießvorrichtung gemacht, bei der eine mit einem Innenkühlmechanismus versehene Kühltrommel verwendet wird, um die Herstellungskosten zu senken und ein neues Material herzustellen.
  • Beim vorstehend beschriebenen Gießverfahren ist es wichtig, das Oberflächenerscheinungsbild eines gegossenen Metallblechs auf einem hohen Qualitätsniveau zu halten. Aus diesem Grund wurden verschiedene Gießverfahren vorgeschlagen, wie beispielsweise ein Gießverfahren, bei dem der Gießprozeß in einer Edel- oder Schutzgasatmosphäre ausgeführt wird, um zu verhindern, daß sich in einer Eingußmulde Schlacke bildet (vergl. ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 62-130749), ein Walzenbürstenverfahren, bei dem ein Oxid oder eine ähnliche Substanz, die sich auf der Oberfläche einer Kühltrommel ablagert, entfernt wird, um durch eine Kühltrommel eine gleichmäßig verfestigte Außenhaut zu bilden (vergl. ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 62-176650), ein anderes Verfahren zum Erzeugen einer gleichmäßig verfestigten Außenhaut. wobei auf der Umfangsfläche einer Kühltrommel mehrere Vertiefungen vorgesehen sind, um einen als Wärmeisolationsschicht dienenden Luftzwischenraum zwischen der Kühltrommel und der sich verfestigenden Außenhaut zu bilden (vergl. ungeprüfte Japanische Patentveröffentlichung (Kokai) Nr. 60-184449) und andere Verfahren.
  • Auch bei den vorstehend beschriebenen herkömmlichen Gießverfahren war es schwierig, ein Gußmetallblech bzw. eine Gußmetallplatte mit einem guten Oberflächenerscheinungsbild stabil herzustellen, und es traten häufig Risse in Längs- und Querrichtung auf.
  • Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Rißbildungen an der Oberfläche einer Gußmetallplatte zu verhindern, indem, im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren, bei denen die Oberfläche der Gußmetallplatte so gleichmäßig wie möglich hergestellt wird, ein vorgegebenes Muster auf der Oberfläche der Gußmetallplatte bereitgestellt wird. D.h. durch die vorliegende Erfindung soll eine Gußmetallplatte mit einem von einer Rille bzw. Nut umgebenen Schildpattmuster auf der Oberfläche einer dünnen stranggegossenen Metallplatte bereitgestellt werden.
  • Ferner soll ein Verfahren zum Herstellen der Gußmetallplatte durch eine bewegliche Gußform bereitgestellt werden.
  • Die vorliegenden Aufgaben werden durch eine Strangguß- Metallplatte und ein Verfahren gemäß den Patentansprüchen gelöst.
  • Die vorliegenden Erfinder haben verschiedene Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, daß durch das Bilden eines Schildpattmusters (Schildkrötenschalenmusters) mit einem von einer Rille bzw. Nut mit einer Tiefe von 5 bis 30 p,m umgebenen kreisaquivalenten Durchmesser von 5 bis 200 mm auf der Oberfläche einer Gußmetallplatte das Auftreten von Oberflächenrißen auf der Gußmetallplatte wirksam verhindert werden kann.
  • Außerdem haben die Erfinderfestgestellt, daß die vorstehende Aufgabe durch ein Gießverfahren gelöst werden kann, bei dem die Überhitzungstemperäturat ΔT eines in eine Eingußmulde einer Gußform einer Stranggießvorrichtung mit beweglicher Form gegossenen geschmolzenen Metalls auf 150 oder weniger eingestellt wird, um das vorstehend beschriebene Muster zu bilden.
  • Der hierin verwendete Ausdruck "kreisäqivalenter Durchmesser" bezeichnet einen Wert, der erhalten wird, indem die durch eine Rille in einer geschlossenen Kurve umgebene Fläche in eine Kreisfläche πd²/4 (d= [4A/π]) umgewandelt wird.
  • Außerdem bezeichnet der Ausdruck "Schildpattmuster" ein im wesentlichen durch eine Rille umgebenes unregelmäßiges Muster.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit den Zeichnungen fur ein Doppeltrommelsystem ausführlicher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt ein Diagramm zum Darstellen des Zusammenhangs zwischen der Überhitzungstemperatur ΔT (ºC) eines geschmolzenen Metalls in einer Eingußmulde und der Rillentiefe (µm) des Schildpattmusters;
  • Fig. 2 zeigt ein Diagramm zum Darstellen des Zusammenhangs zwischen dem kreisäquivalenten Durchmesser (mm) eines Schildpattmusters für jede Tiefe (µm) der geriffelten Oberfläche des Schildpattmusters und der Überhitzungstemperatur ΔT(ºC) eines geschmolzenen Metalls in einer Eingußmulde;
  • Fig. 3 zeigt einen Abdruck oder Abzug bzw. eine Kopie des Oberflächenzustands der erfindungsgemäßen Gußplatte;
  • Fig. 4 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht einer Doppeltrommel-Stranggußvorrichtung;
  • Fig. 5 zeigt ein Diagramm zum Darstellen des Zusammenhangs zwischen der Überhitzungstemperatur ΔT (ºC) eines geschmolzenen Metalls in einer Eingußmulde und dem Auftreten eines Schildpatt-Rillenmusters bzw. dem Grad der Rißbildung (m/m²);
  • Fig. 6A und 6B zeigen eine Draufsicht bzw. eine Querschnittansicht zum Darstellen des Oberflächenbereichs I in Fig. 3;
  • Fiq. 6C und 6D zeigen eine Draufsicht bzw. eine Querschnittansicht zum Darstellen des Oberflächenbereichs II in Fig. 3; und
  • Fig. 6E zeigt eine Querschnittansicht zum Darstellen des Oberflächenzustands der erfindungsgemäßen Gußmetallplatte.
  • In Fig. 4 wird ein in eine durch Kühltrommeln 1 und 2 und Seitenbegrenzungen oder -wehre 3 und 4 definierte Eingußmulde 5 eingeleitetes geschmolzenes Metall 6 durch die Kühltrommeln 1 und 2 rasch abgekühlt und verfestigt, um eine verfestigte Außenhaut zu bilden, und nach unten extrudiert, um eine Gußmetallplatte 7 zu bilden.
  • Die Oberfläche der erfindungsgemßen Gußmetallplatte 7 weist ein Schildpattmuster auf, wie in Fig. 3 dargestellt. Das Schildpattmuster kann beispielsweise kenntlich gemacht werden, indem partikelförmiger Kohlenstoff auf die Gußmetallplatte gesprüht und durch ein druckempfindliches bzw. selbstklebendes Kunststoffband eine Kopie bzw. ein Abzug oder Abdruck des Schildpattmusters hergestellt wird, um das Muster einer im wesentlichen geschlossenen Kurve zu identifizieren (Fig. 3). Dieses Muster ist durch eine Rille mit einer Tiefe von mindestens etwa 5 lim definiert, wobei in Fig. 3 die Rille als kontinuierlich verbundener weißer Abschnitt dargestellt ist. Die wahre Fläche der Oberfläche der Gußmetallplatte mit dem Schildpattmuster ist größer als diejenige einer glatten Gußplatte. Die Bedingungen, unter denen dieses Muster im Kühl- und Verfestigungsschritt gebildet wird, sind derart, daß die verfestigte Außenhaut in der Anfangsstufe der Verfestigung langsam gebildet wird. Dies entspricht einem Fall, bei dem die überhitzungstemperatur des geschmolzenen Metalls gering ist. Unter dieser Bedingung wird auf der Oberflächenschicht einer Gußmetallplatte eine verfestigte Außenhaut mit einer ausreichenden Oberfläche gebildet, und durch die durch das anschließende Kühlen und die Verfestigung des Inneren der Gußmetallplatte verursachte Schrumpfung wird ein Schildpatt-Rillenmuster auf der Oberfläche der verfestigten Außenhaut gebildet, so daß auf der Oberfläche der Gußmetallplatte keine Rißbildung auftritt. Dies ist der Fall, weil der kritische Umformgrad bezüglich der Bruchbildung aufgrund der dünnen Außenhaut der Oberflächenschicht so groß ist, daß die durch Schrumpfungsspannungen erzeugte Verformung innerhalb des zulässigen Bereichs erfolgen kann. Wenn die Dicke der verfestigten Außenhaut aufgrund einer übermäßigen Zeitdauer zum Bilden der verfestigten Außenhaut zu groß ist, ist es oft schwierig, das Schildpattmuster durch das anschließende Schrumpfen zu bilden. In diesem Fall ist die Verformung mit hoher Wahrscheinlichkeit lokal konzentriert, so daß Rißbildung auftritt.
  • Das Muster hat die Form eines Schildpatts (Schildkrötenschale) mit einer Tiefe D von 5 bis 30 µm und einem kreisäquivalenten Durchmesser von 5 bis 200 mm, wie in Fig. 6E dargestellt. Wenn die Rillentiefe größer ist als 30 µm, verbleibt dieses Muster zum Zeitpunkt des Kaltwalzens der Gußplatte oft als Muster mit ungleichmäßigem Glanz. Wenn der kreisaquivalente Durchmesser geringer ist als 5 mm, kann durch die in den Bereich des kritischen Umformungsgrades fallende Verformung, weil die Differenz zwischen der wahren Oberfläche dieser Gußmetallplatte und der Oberfläche einer glatten Gußmetallplatte nicht ausreichend ist, die Schrumpfungsspannung nicht absorbiert werden, so daß Rißbildung auftritt. Wenn andererseits der kreisäquivalente Durchmesser größer ist als 200 mm, konzentriert sich die durch die Verfestigungsspannung verursachte Verformung oft auf einen sehr kleinen Abschnitt der das Schildpattmuster bildenden Rille, so daß Rißbildung auftritt. Im Gegensatz dazu wird durch die Gußmetallplatte mit Schildpattmuster weder eine Rißbildung in Längsrichtung noch eine Rißbildung in Querrichtung erhalten, so daß ein gutes Oberflächenerscheinungsbild der Gußmetallplatte stabil erhalten werden kann.
  • Fig. 1 zeigt den Zusammenhang zwischen der Überhitzungstemperatur ΔT (ºC) des geschmolzenen Metalls 6 in der Eingußmulde 5 und der Rillentiefe (µm) des Schildpattmusters beim Stranggießen einer dünnen Gußplatte aus rostfreiem Austenitstahl unter Verwendung einer Stranggießvorrichtung mit einem in Fig. 4 dargestellten Doppeltrommelsystem. Gemäß der Zeichnung nimmt die Rillentiefe mit steigender Überhitzungstemperatur ab.
  • Fig. 2 zeigt den Zusammenhang zwischen der Überhitzungstemperatur AT (ºC) des geschmolzenen Metalls in der Eingußmulde und dem kreisäquivalenten Durchmesser (mm) des unter den gleichen Bedingungen wie in Fig. 1 hergestellten Schildpattmusters für jede Rillentiefe (µm). Gemäß der Zeichnung nimmt mit steigender Überhitzungstemperatur der kreisäquivalente Durchmesser des Schildpattmusters zu und die Rillentiefe ab. Um Bedingungen zu erhalten, bei denen in der Oberfläche der Gußplatte keine Rißbildung auftritt, d.h. ein Schildpattmuster mit einem kreisäquivalenten Durchmesser von höchstens 200 mm und einer Rillentiefe von mindestens 5 p.m zu bilden, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, darf die Überhitzungstemperatur ΔT (ºC) des geschmolzenen Metalls in der Eingußmulde höchstens 15ºC betragen.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand der folgenden Beispiele beschrieben.
  • Beispiele
  • Ein durch ein herkömmliches Verfahren hergestellter rostfreier Austenitstahl mit einer SUS304-Zusammensetzung wurde in eine dünne Gußplatte mit einer Plattenbreite von 800 mm und einer Plattendicke von 2 mm mit einer Gießgeschwindigkeit von 80 m/min unter Verwendung einer Stranggießvorrichtung mit einem in Fig. 4 dargestellten Doppeltrommelsystem gegossen. In diesem Fall wurde die Temperatur des geschmolzenen Metalls 6 an der Eingußmulde 5 durch Ändem der Überhitzungstemperatur ΔT verändert und wurden Kühltrommeln 1, 2 mit auf ihren Umfangsflächen ungleichmäßig ausgebildeten kreisförmigen oder elliptischen Rillen mit einem Durchmesser von 0.1 bis 1.2 mm und einer Tiefe von 5 bis 100 µm verwendet.
  • Das Oberflächenerscheinungsbild und der Rißbildungsgrad (m/m²) der erhaltenen Gußplatte sind in Tabelle 1 und in Fig. 5 dargestellt.
  • Die Rillentiefe des Schildpattmusters wurde durch das folgende Verfahren gemessen. Ein Abschnitt mit einer geschlossenen Kurve wurde für eine Rillentiefe von mindestens 5 µm durch einen Abdruck oder Abzug und für eine Rillentiefe von weniger als 5 p.m durch eine optische Einrichtung erfaßt. Die Rauhigkeit des Abschnitts wurde durch ein Rauhigkeitsmeßgerät gemessen und der Maximalwert als vorstehend beschriebene Rillentiefe betrachtet.
  • Der kreisaquivalenter Durchmesser des erfaßten Abschnitts wurde als kreisäquivalenter Durchmesser des Schildpattmusters betrachtet.
  • Gemäß den Beispielen Nr. 1 bis 4 von Tabelle 1 hat sich gezeigt, daß, wenn die Überhitzungstemperatur ΔT des geschmolzenen Metalls 6 höchstens 15ºC beträgt, das in Fig. 3 dargestellte erfindungsgemäße Schildpattmuster gebildet wird und der Rißbildungsgrad im wesentlichen Null beträgt. Daher trägt der unter Verwendung eines geschmolzenen Metalls mit einer Überhitzungstemperatur ΔT von höchstens 15ºC durchgeführte Gießprozeß zu einer verringerten durch Wärmeschrumpfung der Gußmetallplatte verursachten Rißbildung bei und kann gleichzeitig eine Schildpattrille an der Oberfläche der Gußmetallplatte gebildet werden, und durch die Relaxation der Abkühlung der Gußmetallplatte und durch Verhindern einer schnellen Absenkung der Oberflächentemperatur der Gußmetallplatte durch die mit Vertiefungen versehenen Kühltrommeln wird die Ausbildung eines Schildpattmusters gewährleistet und werden Änderungen der Abmessungen des Musters unterdrückt. In diesem Fall betrug die Breite W (vergl. Fig. 6) der Rille des in Fig. 3 dargestellten Schildpattmusters etwa 2 mm. Durch das Kaltwalzen dieser Gußmetallplatte ergaben sich keine Oberflächendefekte oder -fehler.
  • Je geringer die Überhitzungstemperatur ΔT des geschmolzenen Metalls ist, desto größer ist die Rillentiefe.
  • Gemäß den Vergleichsbeispielen Nr. 6 bis 12 von Tabelle 1 wurde, wenn das Gießen bei einer Überhitzungstemperatur T von mehr als 15ºC durchgeführt wurde, auch bei Verwendung der gleichen Kühltrommeln, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet wurden, kein Schildpattmuster gebildet, und der Rißbildungsgrad nahm zu. Im einzelnen zeigte sich, daß, wenn das Gießen bei einem hohen Überhitzungstemperaturwert ΔT von 40ºC oder mehr durchgeführt wurde, der Rißbildungsgrad rasch zunahm und den Wert 0.1 m/m² erreichte.
  • Der Rißbildungsgrad wurde quantitativ erfaßt, indem eine Gußmetallplatte mit einer Länge von 4m nach dem Gießen gebeizt wurde, um die in der Gußmetallplatte vorhandenen Risse zu messen, und der gemessene Wert in die Flächeneinheit umgerechnet wurde. Tabelle 1
  • Wie gemäß den vorstehenden Beispielen verdeutlicht wurde, wird durch die vorliegende Erfindung das Auftreten von Rissen und ein ungleichmäßiger Glanz unterdrückt, indem ein gewünschtes Muster auf der Oberfläche einer dünnen stranggegossenen Metallplatte gebildet wird, wodurch zuverlässige Ergebnisse erhalten werden, die durch herkömmliche Verfahren nicht erhalten werden können, so daß ein Produkt mit einer besseren Oberflächen- und einer besseren Materialqualität hergestellt werden kann.

Claims (3)

1. Verfahren zum Stranggießen einer dünnen Gußmetallplatte mittels einer beweglichen Gußform einer Stranggießmaschine, wobei die bewegliche Gußform mit Vertiefungen und Seitenbegrenzungen versehene Kühltrommeln aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gießen ausgeführt wird, während die Überhitzungstemperatur ( Δ T) eines geschmolzenen Metalls in einer durch die bewegliche Gußform gebildeten Eingußmulde auf höchstens 15ºC eingestellt wird.
2. Dünne stranggegossene Metallplatte mit einem auf ihrer Oberfläche ausgebildeten Schildpattmuster mit mehreren Bereichen mit einem kreisäquivalenten Durchmesser von 5 bis 200 mm, die durch eine Rille mit einer Tiefe von 5 bis 30 p.m umgeben sind, wobei das Muster durch das Verfahren nach Anspruch 1 auf der Oberfläche der Gußmetallplatte ausgebildet wird.
3. Dünne stranggegossene Metallplatte nach Anspruch 2, wobei die dünne Gußmetallplatte eine rostfreie Austenitstahlplatte ist.
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