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DE19581401B4 - Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff und Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe - Google Patents

Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff und Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe Download PDF

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DE19581401B4
DE19581401B4 DE19581401T DE19581401T DE19581401B4 DE 19581401 B4 DE19581401 B4 DE 19581401B4 DE 19581401 T DE19581401 T DE 19581401T DE 19581401 T DE19581401 T DE 19581401T DE 19581401 B4 DE19581401 B4 DE 19581401B4
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limiting
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James E. Texarkanas McNew
Paul Ross
Lamont Georgetown Lackman
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HUSQVARNA PROFESSIONAL OUTDORR PRODUCTS Inc
Husqvarna Professional Outdoor Products Inc
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Abstract

Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff für den Einsatz in einem Vergaser (20) mit einer Einstellschraube (10, 10'), wobei die Begrenzungsvorrichtung:
a) eine Begrenzungskappe (100, 200, 700), die entfernbar an einem herausstehenden Bereich der Einstellschraube (10, 10') angebracht ist, wobei an der Begrenzungskappe (100, 200, 700) ein Rotationsstopper vorgesehen ist und die Begrenzungskappe (100, 200, 700) einen zylinderförmigen Körper, der einen zentralen Hohlraum (102, 202) bildet, und ein zusammendrückbares Expansionsmittel, das integral mit dem zylinderförmigen Körper geformt ist, besitzt, und
b) einen Begrenzungsstopper (300, 400), der entfernbar an dem Vergaser angebracht ist, wobei der Begrenzungsstopper (300, 400) einen Anschlag bildet, der mit dem Rotationsstopper der Begrenzungskappe (100, 200, 700) zusammenwirkt, um die Rotationseinstellung der Einstellschraube zu begrenzen, aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung zur Einstellungsbegrenzung einer Einstellschraube eines Vergasers für die Kraftstoffmischung, wie auch ein Werkzeug zur Installierung der Begrenzungsvorrichtung, und ein Verfahren zur Installierung und Entfernung der Vorrichtung.
  • Die Umweltschutzstatuten und Regulierungen fangen an, Beschränkungen für die Verbrennungsprodukte von kleinen Werkzeugen wie benzinbetriebene Rasenmäher, Schneidwerkzeuge, Kettensägen und Beschneidmaschinen vorzusehen. Die so betriebenen Werkzeuge setzen gewöhnlich einen Diaphragmavergaser ein, um die Luft-Kraftstoffmischung, die dem Zweitaktmotor zugeführt wird, zu steuern.
  • Der Kraftstoff wird mittels einer Kraftstoffpumpe einem Motoreinlaß zugeführt. Der Kraftstoffdruck ist durch einen Kraftstoffdruckregler auf einen bestimmten Druck geregelt. Der Kraftstoffdruckregler ist mit einer Kraftstoffkammer ausgestattet, die von der Kraftstoffpumpe zugeführten Kraftstoff speichert. Ein Diaphragma, das eine der Wände der Kraftstoffkammer bildet, und ein Steuerventil, das mit der Bewegung des Diaphragmas gekoppelt ist, öffnen und schließen den Kraftstoffeinlaß der Kraftstoffkammer.
  • Folglich wird in jeder Position der Motor sauber mit Kraftstoff versorgt. Der Kraftstoff wird von der Kraftstoffkammer zu dem Einlaß entweder über eine Hauptkraftstoffleitung oder eine Leerlaufkraftstoffleitung geleitet.
  • Eine manuelle Einstellschraube für die Kraftstoffmischung ist zur unabhängigen Steuerung der wirksamen Bereiche der Haupt- und Leerlaufleitung vorgesehen.
  • Die Einstellschraube weist ein nadelförmiges Ventil auf, das in die Kraftstoffleitung vorgeschoben oder herausgezogen werden kann. Ein Motorfachmann oder Techniker inspiziert und stellt jedes Produkt vor der Lieferung ein, um die optimale Luft-Kraftstoffmischung zu erhalten. Wenn die Einstellschraube einmal eingestellt ist, kann eine Vibration des angetriebenen Werkzeugs die ausgewählte Position verändern. Zusätzlich kann der Verwender des Werkzeugs die Position der Einstellschraube in einem Versuch, eine gewünschte Motorleistung zu erhalten, einstellen. Ein ungeeignetes Luft-Kraftstoffverhältnis, das von einer ungenau positionierten Einstellschraube herrührt, kann einen ungewünschten Verbrennungsausstoß erzeugen und die Nutzleistung des Werkzeugs vermindern.
  • Als Reaktion auf den Bedarf, die Einstellschraube in einer vorgegebenen Position zu halten und die Benutzereinstellung der Einstellschraube zu begrenzen, wurden mehrere Vorrichtungen entwickelt. Beispielsweise zeigt das US-Patent 3,618,906 eine „Vorrichtung und ein Verfahren zum Begrenzen des Leerlaufkraftstoffs in Vergasern". Die Vorrichtung besitzt eine Kappe aus Polyamid, die eng über den Kopf einer Leerlaufnadel paßt. Ein Schieber auf der Kappe stößt an einen Vorsprung des Vergaserkörpers an, um eine Rotation der Nadel in eine Richtung zu verhindern. In der Kappe angeordnete Zähne sitzen auf der Leerlaufnadel. Eine Verminderung des Leerlaufkraftstoffs kann durch die Rotation der Kappe und der Nadel in der Richtung bewirkt werden, in der der Schieber sich weg von dem Vorsprung bewegt.
  • Das sowjetische Patent 1,198,235 offenbart einen Vergaser-Leerlaufsystemregler. Eine Reglernadel ist in ein Gehäuse eingedreht. Eine Buchse ist an den vorstehenden Enden der Nadel angebracht und besitzt einen radialen Vorsprung, der in Kontakt mit jedem der vorderen oder hinteren Vorsprünge auf dem Gehäuse steht. Die vorderen und hinteren Vorsprünge begrenzen die Rotation der Reglernadel, aber limitieren nicht die Rotation nach der Einstellung.
  • Das US-Patent 5,236,634 zeigt ein Paar von Nadelventilen, um die Haupt- bzw. Leerlaufkraftstoffmischung einzustellen. An dem Schaft jedes Nadelventils ist in jeder der Positionen eine Kappe befestigt. Die Kappen weisen radiale Vorsprünge auf, wobei die Rotation einer Kappe durch den Eingriff der radialen Vorsprünge mit der anderen Kappe oder mit einem Vorsprung des Vergasergehäuses oder des Motors begrenzt werden.
  • Das US-Patent 5,055,238 offenbart eine Kappe für eine Einstellschraube eines Nadelventils, die radiale Vorsprünge aufweist, die in Eingriff mit festen Stoppern auf dem Vergaserkörper stehen, um die Einstellung der Einstellschraube des Nadelventils zu begrenzen.
  • Das deutsche Patent DE 42 10 553 A1 offenbart eine Verstellsicherung für eine Stellschraube, die auf der Stellschraube aufgesteckt ist und die Drehung der Stellschraube durch einen seitlichen, gehäusefest zugeordneten Anschlag begrenzt. Die Verstellsicherung kann nicht ohne Zerstörung wieder von der Verstellschraube entfernt werden.
  • Es besteht ein Bedürfnis nach einer Vorrichtung, die an einer Einstellschraube des Vergasers angebracht werden kann. Die Vorrichtung muss das Maß jeder Rotation für die Nacheinstellung der für den Benutzer zugänglichen Einstellschraube begrenzen. Auch wenn die Vorrichtung leicht in der Fabrik installiert wird, darf sie nicht durch den Endverbraucher leicht wieder entfernbar sein. Dennoch soll es aber z. B. im Fall von Reparaturmaßnahmen möglich sein, die Vorrichtung mit einem geeigneten Werkzeug wieder zu entfernen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine solche Vorrichtung zur Verfügung zu stellen und dabei die oben beschriebenen Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden. Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe zur Verfügung zu stellen.
  • Die Aufgabe wird mit einer Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1 und mit einem Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe nach Anspruch 16 gelöst.
  • Es wird eine Begrenzungsvorrichtung zur Begrenzung der Rotation einer Einstellschraube für die Zufuhr von Kraftstoff an einnadeligen Vergasern für kraftstoffbetriebene Produkte bereitgestellt. Die Vorrichtung wird auf der Einstellschraube installiert, nachdem die Einstellschraube in der Fabrik eingestellt wurde, um ein geeignetes LuftKraftstoffverhältnis vorzusehen.
  • Ein erstes Beispiel der Begrenzungsvorrichtung weist eine Begrenzungskappe auf, die mit einem Begrenzungsstopper zusammenarbeitet. Die Begrenzungskappe ist auf den gerändelten Kopf der Einstellschraube aufgeschoben.
  • Die Begrenzungskappe entsprechend einem ersten Beispiel hat eine zylindrische Struktur, die einen zentralen Hohlraum bildet. Ein paar Rippen stehen in den zentralen Hohlraum von einer inneren Oberfläche der Begrenzungskappe hervor und sind in einer ringförmigen Rille in der Einstellschraube aufgenommen. In der Begrenzungskappe ist ein Schlitz gebildet, um einen flachen Schraubenzieher aufzunehmen und eine Dreheinstellung der Einstellschraube zu ermöglichen. Die Kappe bildet auch ein Ausrichtungsmittel für ein Einbauwerkzeug. In der Kappe ist eine Öffnung gebildet, die an dem Schlitz ausgerichtet ist, und die eine Schraube oder ein speziell gestaltetes Werkzeug zur Entfernung der Begrenzungskappe von dem Kopf der Einstellschraube aufnimmt. Neben dem Schlitz überspannt ein Steg den sonst offenen Innenraum der Begrenzungskappe und liegt über der Einstellschraube. Der Steg ist so gebildet, daß eine radiale, nach außen gerichtete Deformation des Zylinderkörpers der Begrenzungskappe verursacht wird, wenn eine Schraube oder ein Entfernungswerkzeug dagegen drückt, wobei der Pressitz zwischen den Rippen und der ringförmigen Rille gelöst wird und eine Entfernung der Begrenzungskappe von der Einstellschraube ermöglicht wird.
  • Alternativ kann entsprechend einem zweiten Beispiel der Begrenzungskappe der Schlitz kegelförmig nach innen verlaufen, wobei der Druck auf die Wände des kegelförmigen Schlitzes nach außen den Zylinderkörper der Begrenzungskappe deformiert und dabei die Beeinflussung zwischen den Rippen und der ringförmigen Rille, die in der Einstellschraube geformt ist, beseitigt. Die Wände des kegelförmigen Schlitzes können mit einem Gewinde versehen sein, um eine Gewindeschraube oder ein spezielles Werkzeug aufzunehmen. Das erste und zweite Ausführungsbeispiel der Begrenzungskappe bieten einen hohen Widerstand gegen ein Wegziehen, während sie einfach von der Einstellschraube durch ein geeignetes Werkzeug entfernbar sind.
  • Im Einklang mit der vorliegenden Erfindung erstreckt sich ein Vorsprung radial von dem Zylinderkörper der Begrenzungskappe und bildet ein Paar von Begrenzungs- oder Stopperoberflächen, die in Eingriff mit dem Begrenzungsstopper stehen, um die Rotation der Kappe und der Einstellschraube zu begrenzen.
  • Im weiteren Einklang mit der vorliegenden Erfindung arbeitet der Begrenzungsstopper zusammen mit der Begrenzungskappe. Ein Beispiel des Begrenzungsstoppers umfaßt ein integrales Meßgehäuse und einen Rohrbereich mit einer zentralen Passage, der um den äußeren Umfang der Begrenzungskappe paßt. Die zentrale Passage ist so geformt, daß sie zwei Rotationsstopper aufweist, die in Eingriff mit den Stopperoberflächen der Begrenzungskappe stehen, um die Rotation der Begrenzungskappe und der Einstellschraube zu begrenzen. In einem zweiten Beispiel weist der Begrenzungsstopper einen Halsbereich mit einer Öffnung auf, die an einer der Montageschrauben des Vergasers ausgerichtet ist, um den Begrenzungsstopper an dem Vergaser zu sichern.
  • In einem anderen Beispiel der Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff ist eine Platte an dem Vergaserkörper angeordnet und eine Begrenzungskappe, die an der Einstellschraube befestigt ist, vorgesehen. Die Platte hat einen ebenen Bereich, einen verlängerten Bereich und eine integrale Zunge. Eine Vielzahl von Montagelöchern in dem ebenen Bereich nehmen Montageschrauben auf, um die Platte an dem Vergaserkörper zu befestigen. Die Begrenzungskappe ist auf den gerändelten Kopf der Einstellschraube gepreßt oder aufgezogen. Die Kappe hat einen zylinderförmigen Körper, der einen zentralen Hohlraum bildet, und einen Rand, der sich über eine Einstellschraubenfeder erstreckt. Der Rand ist halbzylindrisch und hat zwei Kanten, die die Stopperkontaktoberflächen sind, und die in Kontakt oder in Eingriff mit der Zunge der Platte des Diaphragmagehäuses stehen, wenn die Kappe gedreht wird.
  • Zusammenfassend schafft die Erfindung eine Reihe von Vorteilen gegenüber dem Stand der Technik. Insbesondere begrenzt die Begrenzungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung die Wiederpositionierung der Einstellschraube in die kraftstoffreiche oder die kraftstoffarme Richtung. Sie bildet auch einen Stopper, der minimale Auswirkungen auf die umgebenden Motorkomponenten und keine Auswirkungen auf den Gußkörper des Vergasers hat. Die vorliegende Ausgestaltung minimiert das Zunehmen von Toleranzen und bietet auch eine Orientierung für ein Installationswerkzeug. Die vorliegende Begrenzungsvorrichtung ist auch für alle Einnadelvergaser geeignet.
  • Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung und für weitere Details und Vorteile der Erfindung wird nun in der folgenden detaillierten Beschreibung auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel der Begrenzungskappe entsprechend der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Querschnittsansicht der Begrenzungskappe, die über eine Einstellschraube installiert ist, entsprechend der Linie 2-2 der 1;
  • 3 eine Querschnittsansicht der Begrenzungskappe, die über einer Einstellschraube installiert ist, entlang der Linie 3-3 der 1;
  • 4 eine Schnittansicht der Begrenzungskappe entsprechend der Linie 4-4 der 3;
  • 5 eine Begrenzungskappe entsprechend den 1 bis 4, die durch ein Installationswerkzeug deformiert ist, und dabei ihr Aufsetzen auf oder Entfernung von der Einstellschraube möglich ist;
  • 6 eine Draufsicht auf ein zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Begrenzungskappe;
  • 7 eine Schnittansicht der Begrenzungskappe entsprechend der Linie 7-7 der 6;
  • 8 eine geschnittene Draufsicht auf die Begrenzungskappe entlang der Linie 8-8 der 7;
  • 9 eine Querschnittsansicht der Begrenzungskappe entlang der Linie 9-9 der 6;
  • 10 eine seitliche Querschnittsansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines Begrenzungsstoppers, der über einer Begrenzungskappe der 1 bis 3 und einer Einstellschraube installiert ist;
  • 11 eine Seitenansicht des in 10 gezeigten Begrenzungsstoppers;
  • 12 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeipiels eines Begrenzungsstoppers;
  • 13 eine Seitenansicht des zweiten, in 12 gezeigten Ausführungsbeipiels des Begrenzungsstoppers;
  • 14 eine seitliche Querschnittsansicht des in 12 und 13 gezeigten Begrenzungsstoppers, der an einem Vergasergehäuse angebracht ist und in Eingriff mit der Einstellschraube steht;
  • 15 eine Seitenansicht des zweiten Begrenzungsstoppers und der in 14 gezeigten Begrenzungskappe;
  • 16 u. 17 ein Installationswerkzeug, das in Eingriff mit der Begrenzungskappe der 1 bis 5 und dem Begrenzungsstopper der 10 bis 11 steht;
  • 18 u. 19 eine weitere Begrenzungsvorrichtung für den Einsatz zur Begrenzung der Bewegung der Einstellschraube, die an einem Vergaser eines kraftstoffangetriebenen Werkzeugs angebracht ist;
  • 20 eine Vorderansicht einer Diaphragmaplatte eines Vergasers, die mit einem winkligen Flansch versehen ist;
  • 21 eine Seitenansicht der in 20 gezeigten Diaphragma-Platte;
  • 22 eine Draufsicht auf die im Zusammenhang mit der in 20 und 21 gezeigten Platte verwendete Begrenzungskappe;
  • 23 eine Querschnittsansicht der Begrenzungskappe entsprechend der Linie 23-23 der 22;
  • 24 eine Schnittansicht der Begrenzungskappe entlang der Linie 24-24 der 22; und
  • 25 ein spezielles Werkzeug zum Entfernen der in 22 bis 24 gezeigten Begrenzungskappe.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff für einnadelige Vergaser mit einer Einstellschraube. Das in den 1 bis 5 gezeigte erste Ausführungsbeispiel weist eine Begrenzungskappe 100, die an der Einstellschraube 10 des Vergasers anbringbar ist, und einen Begrenzungsstopper 300, 400 (10 bis 17) auf. Die Begrenzungskappe 100 ist über einem exponierten Bereich der Einstellschraube 10 des Vergasers installiert. Ein nicht gezeigter entfernter Bereich der Eistellschraube 10 erstreckt sich in die Kraftstoffleitung des Vergasers und bildet ein nadelartiges Ventil, das aus dem Stand der Technik bekannt ist. Wie am besten in den 2, 3 und 5 gezeigt ist, weist der exponierte Bereich der Einstellschraube 10 einen gerändelten Bereich 14 und einen Kopfbereich 12 auf, die voneinander durch eine ringförmige Rille 16 getrennt sind.
  • Die Begrenzungskappe 100 hat einen zylinderförmigen Körper, der einen zentralen Hohlraum 102 bildet. Die Begrenzungskappe 100 ist dicht auf den gerändelten Bereich 14 der Einstellschraube 10 aufgesetzt. Ein Paar von gegenüberliegenden Rippen 116 erstreckt sich oder steht radial nach innen von der zylinderförmigen Innenoberfläche des Begrenzungskappenkörpers hervor. Jede der Rip pen 116 bildet einen näherungsweise 90°-Eingriffsbogen mit der ringförmigen Rille 16 der Einstellschraube 10. Die Rippen 116 korrespondieren mit der ringförmigen Rille 16 und sind durch die ringförmige Rille 16 der Einstellschraube 10 aufgenommen. Wenn die Kappe 100 auf die Schraube 10 aufgezogen ist, schnappen die Rippen 116 über den Kopfbereich 12 der Schraube 10 in die ringförmige Rille 16 ein. Wie nachfolgend noch genauer beschrieben wird, bewirkt der reibungsbehaftete Eingriff zwischen der inneren Zylinderoberfläche des Begrenzungskappenkörpers und dem gerändelten Bereich 14 der Einstellschraube 10, daß die Schraube 10 mit der Begrenzungskappe 100 rotiert.
  • Ein Schlitz 104 in der oberen Oberfläche der Begrenzungskappe 100 ermöglicht eine Rotationseinstellung der Einstellschraube 10 mit einem flachen Schraubenzieher und bildet eine Ausrichtung für ein Installationswerkzeug. Eine Gewindebohrung oder ein Loch 108 ist mit dem Schlitz 104 ausgerichtet und ist so bemessen, daß es eine Schraube oder ein speziell ausgebildetes Werkzeug zur Entfernung der Begrenzungskappe 100 aufnimmt.
  • Auf dem Boden des Schlitzes 104 erstreckt sich ein Steg 106 zwischen dem ansonsten offenen Innenraum des Kappenkörpers. Der Steg 106 ist geeignet und so geformt, daß er eine Deformierung des zylinderförmigen Körpers der Kappe 100 radial nach außen und weg von der Einstellschraube 10 bewirkt, wenn eine Schraube (nicht gezeigt) oder ein Entfernungswerkzeug (nicht gezeigt) in die Bohrung 108 eingefügt wird, und in Eingriff mit dem Steg 106 steht. Dieser Vorgang reduziert oder löst den Eingriff zwischen den Rippen 116 und der ringförmigen Rille 16 und den reibungsbehafteten Eingriff zwischen dem Begrenzungskappenkörper und dem gerändelten Bereich 14, was ein leichtes Entfernen der Begrenzungskappe 100 von der Schraube 10 ermöglicht.
  • Ein sich radial von dem Körper erstreckender Vorsprung 110 bildet einen Eingriff mit einem Begrenzungsstopper, wie noch ausführlich im folgenden erläutert werden wird. Der radiale Vorsprung ist in den 1 bis 3 und 5 an dem oberen Ende der Begrenzungskappe gezeigt, kann aber an unterschiedlichen Stellen oben und unten am Körper der Begrenzungskappe, wie in 10, 11 und 14 bis 16 gezeigt ist, angeordnet sein, und ist vorzugsweise von einer Art, daß er ein Paar von radial beabstandeten Stopperoberflächen 110a, 110b bildet. Ein axialer Vorsprung 112 erstreckt sich von dem zylinderförmigen Körper der Begrenzungskappe 100 und bildet einen anderen Stopper, der für die Begrenzung der Rotation der Begrenzungskappe und der Einstellschraube 10 eingesetzt werden kann und eine Ausrichtung für das Installations- oder Entfernungswerkzeug bildet.
  • 5 zeigt die durch ein Installations- oder Entfernungswerkzeug (nicht gezeigt) deformierte Begrenzungskappe 100, wobei die Plazierung auf oder die Entfernung von der Einstellschraube 10 ermöglicht wird. Der Steg 106 ist durch das Werkzeug geebnet. Der geebnete Steg zwingt den zylindrischen Körper der Kappe 100 radial nach außen zu expandieren oder auszuweichen. Die Entlastungsrillen 106a, die an dem Steg 106 benachbart zu dem zylindrischen Körper gebildet sind, vermindern die erforderliche Kraft zum Ebnen des Stegs.
  • In den 6 bis 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Begrenzungskappe 200 gezeigt. Die Begrenzungskappe 200 paßt auf den gerändelten Bereich 14 der Einstellschraube 10. Ein Paar von gegenüberliegenden Rippen 216 erstrecken sich radial nach innen von einer inneren Oberfläche des zylinderförmigen Körpers der Kappe 200. Jede der Rippen 216 bildet einen Eingriffsbogen von näherungsweise 90° an der Einstellschraube. Die Rippen 216 korrespondieren mit und passen in die ringförmige Rille 16 der Einstellschraube 10. Wenn die Kappe 200 über den Schraubenkopf 14 aufgezogen wird, schnappen die Rippen 216 über den Schraubenkopf 14 und in die korrespondierende ringförmige Rille 16 ein. Der reibungsbehaftete Eingriff zwischen der zylinderförmigen inneren Oberfläche des Kappenkörpers und dem gerändelten Bereich 14 der Einstellschraube 10 bewirkt, daß die Schraube 10 sich mit der Begrenzungskappe 200 dreht.
  • Ein in dem zylinderförmigen Körper der Kappe 200 geformter kegelförmiger Schlitz 204 nimmt einen flachen Schraubenzieher (nicht gezeigt) zur Einstellung der Rotation der Einstellschraube 10 auf und bietet eine Ausrichtungsmöglichkeit für ein Installationswerkzeug. Es kann ein spezielles Werkzeug verwendet werden, um mit dem kegelförmigen Bereich 204 in Eingriff zu kommen und eine „Verkeilungs"-Aktion zu erzeugen, die den zylinderförmigen Körper der Kappe 200 spreizt. Der kegelförmige Bereich 204 ist an einer kegelförmigen Gewindebohrung 206 ausgerichtet, die eine weitere Eingriffsmöglichkeit für ein Schraubengewinde bietet, während es der Spitze des Werkzeugs für die Kappenentfernung (nicht gezeigt) ermöglicht, in Kontakt mit dem Kopf der Einstellschraube 10 zu kommen, um ein Herunterziehen oder Entfernen der Kappe 200 von der Einstellschraube 10 zu unterstützen. Dieser Vorgang reduziert oder entlastet den Eingriff zwischen den Rippen 216 und der ringförmigen Rille 16 und dem reibungsbehafteten Eingriff zwischen dem Begrenzungskappenkörper und dem gerändelten Bereich 14, wobei ein leichtes Entfernen der Begrenzungskappe 200 von der Einstellschraube 10 ermöglicht wird. Ein sich radial erstreckender Vorsprung 210 bildet einen Eingriff mit einem Begrenzungsstopper, was noch genauer im folgenden beschrieben wird. Der kegelförmige Schlitz 204 schrägt sich zu einem flachen Bereich 208 ab, wie in 9 gezeigt ist.
  • Der radiale Vorsprung 210 ist in den 6 und 7 als am oberen Ende der Begrenzungskappe angeordnet gezeigt, kann aber an unterschiedlichen Stellen oben und unten am Körper der Begrenzungskappe plaziert werden und ist vorzugsweise in einer solchen Art geformt, daß er ein Paar von radial voneinander beabstandeten Stopperoberflächen 210a und 210b bildet. Ein axialer Vorsprung 212 erstreckt sich von dem zylinderförmigen Körper der Begrenzungskappe und bildet einen weiteren Stopper, der zur Begrenzung der Rotation der Begrenzungskappe und der Einstellschraube 10 und zur Vorsehung einer Ausrichtung für ein Installations- oder Entfernungswerkzeug verwendet werden kann.
  • Die 10 und 11 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines Begrenzungsstoppers 300, der mit jeder der zuvor beschriebenen Begrenzungskappen 100 und 200 zusammenarbeiten kann, wobei zum Zwecke der Illustration die erste Begrenzungskappe 100 verwendet wird. Der Begrenzungsstopper 300 ist ein durch Druckguß hergestelltes Kunststoffteil mit einem Rohrbereich 302 mit einer zentralen Passage, die um den äußeren Umfang der Begrenzungskappe 100 paßt. Die zentrale Passage ist so geformt, daß sie zwei Rotationsstopper 304 und 306 bildet, die so positioniert sind, daß sie in Eingriff mit den Stopperoberflächen 110a und 110b des sich radial erstreckenden Vorsprungs 110 der Begrenzungskappe stehen. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß sobald der Begrenzungsstopper 300 einmal über der Begrenzungskappe 100 installiert ist, der Stopper 304 die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Rotation der Kappe 100 und der damit gekuppelten Einstellschraube 10 aufgrund des Eingriffs mit der Stopperoberfläche 110a begrenzt, während der Stopper 306 die in Uhrzeigersinn gerichtete Rotation aufgrund des Eingriffs mit der Stopperoberfläche 110b begrenzt. Der Grad oder Bereich der durch den Begrenzungsstopper 300 zugelassenen Rotationsbewegung kann so ausgestaltet werden, daß er den Anforderungen einer speziellen Regelung und eines speziellen Motors erfüllt. Der rohrförmige Bereich 302 bietet auch eine Führung für das Installationswerkzeug 500 für die Begrenzungskappe, was im folgenden mit Bezug auf die 16 und 17 beschrieben wird. Integral mit dem Begrenzungsstopper 300 ist das Meßgehäuse 310 für den Vergaser 20 angeformt. Das Meßgehäuse 310 weist Montagelöcher, Verstärkungsrippen für die Abdichtung und zusätzliche, vom Vergaserhersteller geforderte Merkmale auf.
  • Die 12, 13, 14 und 15 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des Begrenzungsstoppers 400. Der Begrenzungsstopper 400 kann ebenfalls ein aus Druckguß hergestelltes Kunststoffteil mit einem rohrförmigen Bereich 402 mit einer zentralen Passage sein, die um die Begrenzungskappe 100 paßt. Die zentrale Passage ist so geformt, daß sie zwei Rotationsstopper 404 und 406 bildet, wie am besten aus 15 ersichtlich ist, die in Eingriff mit den Stopperoberflächen 110a und 110b des radialen Vorsprungs 110 der Begrenzungskappe stehen. Die Rotationsstopper 404 und 406 arbeiten in derselben Weise wie die oben beschriebenen Stopper 304 und 306 des Begrenzungstoppers 300. Der rohrförmige Bereich 402 bietet ebenfalls eine Führung für ein Installationswerkzeug für die Begrenzungskappe, wie weiter unten beschrieben wird. Das Ende 410 besitzt eine Öffnung, die über oder um die Einstellschraube 10 paßt. Ein Halsbereich 412 mit einer Öffnung 414 ist auf eine der Montageschrauben des Vergasers ausgerichtet, die den Begrenzungsstopper 400 an dem Vergaser befestigt und eine Rotation des Begrenzungsstoppers 400 um die Einstellschraube 10 verhindert.
  • Die 16 und 17 zeigen ein Installationswerkzeug 500, das in Eingriff mit der Begrenzungskappe 100 steht. Das Installationswerkzeug 500 weist einen Handgriff 502 (nicht gezeigt), einen Schaft 504, der eine Form 506 aufweist, die mit dem Rohr 302 bzw. 402 des Begrenzungsstoppers 300 bzw. 400 korrespondiert, und einen blattartigen Vorsprung 508, der auf den Schlitz 104 bzw. 204 in der Begrenzungskappe 100 bzw. 200 abgestimmt ist, um eine Ausrichtungsmöglichkeit bereitzustellen. Unter Wartungsaspekten könnte das Werkzeug aus Druckguß hergestellt sein und in einer solchen Weise geformt sein, daß es um die Spitze eines Standard-Schraubenziehers paßt. Das Blatt 508 kann die Begrenzungskappe 100 bzw. 200, wie bei der Erläuterung der 5 erwähnt, spreizen.
  • Das Verfahren zur Entfernung der Kappe kann auf zwei Wegen durchgeführt werden. Wenn das Werkzeug 500 in Kontakt mit dem Merkmal in dem Boden des Schlitzes 104 bzw. 204 zur Schraubeneinstellung kommt, muß eine zusätzliche Kraft zum Ebnen des Merkmals und zur Deformierung der Begrenzungskappe aufgewendet werden. Das Merkmal in der Begrenzungskappe 100 ist ein Steg 106, während das Merkmal in der Begrenzungskappe 200 eine kegelförmige Oberfläche 206 ist. In beiden Fällen ist das Merkmal in dem Boden des Schlitzes 104 bzw. 204 so geformt, daß es einen Druck nach außen gegen den zylinderförmigen Körper der Begrenzungskappe 100 bzw. 200 bildet, und den Eingriff zwischen den Rippen 116 bzw. 216 der Begrenzungskappe und der Rille 16, und zwischen der inneren Oberfläche der Einstellschraube 10 reduziert oder beseitigt. Das Werkzeug 500 muß näherungsweise um 90° gedreht werden, um das Werkzeug an der Begrenzungskappe zu befestigen, und dann herausgezogen werden, um die Kappe von der Einstellschraube 10 zu entfernen.
  • Alternativ kann eine Schraube in die Bohrung 108 bzw. 206 innerhalb des Schlitzes 104 bzw. 204 für die Schraubeneinstellung der Begrenzungskappe 100 bzw. 200 gedreht werden. Wenn die Schraube in Kontakt mit dem Merkmal in dem Boden des Schlitzes zur Schraubeneinstellung kommt, wird sie weiter in die Begrenzungskappe gedreht, und deformiert das Merkmal und die Begrenzungskappe. Das Merkmal in dem Boden des Schlitzes (Steg 106 oder kegelförmiger Schlitz 206) ist in einer solchen Weise geformt, daß es einen Druck nach außen gegen den zylinderförmigen Körper der Begrenzungskappe bildet und dabei den Eingriff zwischen den Rippen 116 bzw. 216 der Begrenzungskappe 100 bzw. 200 und der Einstellschraube 10 vermindert oder beseitigt. Die Schraube wird dann heruntergezogen, um die Begrenzungskappe 100, 200 von der Einstellschraube 10 zu entfernen.
  • In den 18 und 19 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Begrenzungsvorrichtung gezeigt, die auf einer Vergasermontageeinheit eines Motors installiert ist. Die Begrenzungsvorrichtung weist eine Diaphragmagehäuseplatte 600 auf, die mit einer Begrenzungskappe 700 zusammenarbeitet. Mit Bezug auf die 18 bis 21 weist die Gehäuseplatte 600, die direkt an dem Körper des Vergasers 20 montiert ist, einen ebenen Bereich 602, einen verlängerten Bereich 604 und eine integral geformte Zunge 606 auf. Die Zunge 606 dient als Rotationsstopper, um die Rotationseinstellung der Begrenzungskappe 700 zu begrenzen, was im folgenden noch genauer beschrieben wird.
  • Eine Vielzahl von Montagelöchern 608 in dem ebenen Bereich 602 nehmen Montageschrauben 609 auf. Die Grundform des ebenen Bereichs 602 der Platte 600 ist identisch mit gegenwärtigen Produktgehäusen, so daß kein Verlust von Merkmalen oder ursprünglichen Planungsabsichten besteht. Die Platte 600 ist ausreichend fest, um eine Deformation der Zunge 606 während des Einsatzes zu vermeiden. Eine Abdichtungs- oder Dichtungsoberfläche 610 ist auf der einen Seite des ebenen Bereichs 602 vorgesehen, und dichtet oder ist auf dem Vergaserkörper aufgesetzt.
  • Die 22, 23 und 24 zeigen die in Verbindung mit der Platte 600 verwendete Begrenzungskappe 700. Diese Begrenzungskappe 700 besteht vorzugsweise aus einem durch Druckguß hergestellten Kunststoffteil, das auf einen gerändelten Kopfbereich 14' und gegen einen radialen Flansch 15' einer Einstellschraube 10' aufgepreßt ist, nachdem die Werkstatteinstellung vorgenommen wurde. Die Kappe 700 ist mit einem zylinderförmigen Körper 702 ausgestattet, der einen zentralen Hohlraum 703 bildet. Integral mit einem unteren oder entfernten En de des Kappenkörpers 702 ist ein Rand 710 oder eine Wand, die sich nach unten über die Schraubenfeder 21 erstreckt, geformt. Der Rand 710 ist halbzylindrisch und hat zwei Kanten 710a und 710b, die als Stopperkontaktflächen dienen. Wenn die Kappe 700 gedreht wird, kommt eine der Kanten 710a oder 710b des Rands in Eingriff mit oder stößt gegen die Zunge 606 der Diaphragmagehäuseplatte an. Daher ist die Rotation der Kappe 700 in beide Richtungen begrenzt. Ein oberes oder entferntes Ende des Kappenkörpers 702 ist von einer Wand 714 umschlossen oder umgeben. In der Wand 714 ist ein Schlitz 708 geformt und an einer Bohrung 706 ausgerichtet, die in den zentralen Hohlraum 703 führt. Die Bohrung 706 wirkt als Führungsloch für eine Schraube oder ein Entfernungswerkzeug. Eine ringförmige auf dem Kappenkörper 702 vorgesehene Oberfläche 715 stößt gegen oder kommt in Eingriff mit dem radialen Flansch 15', wenn die Kappe 700 auf die Schraube 10' aufgedrückt wird. Der reibungsbehaftete Eingriff zwischen dem zylinderförmigen Körper 702 und dem gerändelten Kopfbereich 14' bewirkt, daß die Schraube 10' mit der Kappe 700 rotiert.
  • Die 25 offenbart ein spezielles Entfernungswerkzeug 800 für den Einsatz mit der Begrenzungskappe 700. Das Werkzeug 800 wird in die Bohrung 706 in der Kappe 700 eingeschraubt oder eingedreht. Das Werkzeug ist allgemein „T-förmig" mit einem Handgriff 802 und einem Schaft 804. An dem entfernten Ende des Schafts 804 ist ein Gewindebereich 806 geformt. Zwischen dem Gewindebereich und dem Bereich ohne Gewinde kann ein Flansch 808 gebildet sein. Das Werkzeug 800 ist typischerweise aus einem hochfesten Stahl geformt. Für den Einsatz wird der Gewindebereich 806 durch Schrauben in die Bohrung 706 in der Kappe 700 eingefügt. Das Werkzeug 800 wird durch die Drehung des Handgriffs 802 in die Begrenzungskappe eingebracht. Die entfernteste Spitze des Werkzeugs wird in Kontakt mit der Oberseite der Einstellschraube 10' kommen, was bewirkt, daß die Kappe 700 von der Einstellschraube 10' abgehoben oder heruntergezogen wird. Das Werkzeug 800 kann auch einfach abgezogen werden, wenn es einmal in die Bohrung 706 eingeschraubt ist, um die Kappe 700 von der Einstellschraube 10' zu entfernen. Die Kappe 700 ist auf der Einstellschraube 10' einfach durch Aufdrücken des zylinderförmigen Kappenkörpers 702 über den gerändel ten Kopfbereich 14' der Schraube mit einem geeigneten Werkzeug (nicht gezeigt) installiert.
  • Obwohl die bevorzugten Ausführungsbeipiele der Erfindung in der vorangegangenen detaillierten Beschreibung beschrieben und in den beigefügten Zeichnungen dargestellt wurden, sollte es verständlich sein, daß die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern für mehrere Veränderungen, Modifikationen und Ersetzungen von Teilen und Elementen geeignet ist, ohne von dem Geist der Erfindung abzuweichen. Folglich soll die vorliegende Erfindung solche Veränderung, Modifikationen und Ersetzungen von Teilen und Elementen umfassen, die innerhalb des Schutzbereichs, der durch die folgenden Ansprüche definiert wird, umfassen.

Claims (17)

  1. Begrenzungsvorrichtung für die Zufuhr von Kraftstoff für den Einsatz in einem Vergaser (20) mit einer Einstellschraube (10, 10'), wobei die Begrenzungsvorrichtung: a) eine Begrenzungskappe (100, 200, 700), die entfernbar an einem herausstehenden Bereich der Einstellschraube (10, 10') angebracht ist, wobei an der Begrenzungskappe (100, 200, 700) ein Rotationsstopper vorgesehen ist und die Begrenzungskappe (100, 200, 700) einen zylinderförmigen Körper, der einen zentralen Hohlraum (102, 202) bildet, und ein zusammendrückbares Expansionsmittel, das integral mit dem zylinderförmigen Körper geformt ist, besitzt, und b) einen Begrenzungsstopper (300, 400), der entfernbar an dem Vergaser angebracht ist, wobei der Begrenzungsstopper (300, 400) einen Anschlag bildet, der mit dem Rotationsstopper der Begrenzungskappe (100, 200, 700) zusammenwirkt, um die Rotationseinstellung der Einstellschraube zu begrenzen, aufweist.
  2. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungskappe (100, 200, 700) umfasst: a) eine hervorgehobene Rippe (116, 216), die von der inneren Oberfläche des zylinderförmigen Körpers nach innen hervorsteht; b) einen Schlitz (104, 204), der einen Zugang für das Expansionsmittel bereitstellt; und c) einen radialen Vorsprung, der sich nach außen von dem zylinderförmigen Körper erstreckt, wobei der radiale Vorsprung einen ersten und einen zweiten Rotationsstopper (110a, 110b, 210a, 210b) besitzt, die geeignet sind, um in Eingriff mit dem Begrenzungsstopper (300, 400) zu kommen, und dabei die Rotation der Begrenzungskappe (100, 200, 700) in jede Rotationsrichtung zu begrenzen.
  3. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Expansionsmittel einen Steg (106) aufweist, der sich durch den zentralen Hohlraum (102) erstreckt.
  4. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Expansionsmittel eine Wand aufweist, die sich kegelförmig in Richtung des zentralen Hohlraums (202) erstreckt.
  5. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hervorgehobene Rippe (116, 216) durch den Druck des Expansionsmittels (106, 206) außer Eingriff mit der Einstellschraube (10) gebracht wird.
  6. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die hervorgehobene Rippe (116, 216) an zwei Stellen, die näherungsweise 180° voneinander entfernt sind, unterbrochen ist.
  7. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsstopper (300, 400): a) einen rohrförmigen Bereich (302, 402), der an dem Vergaser angebracht ist, wobei der rohrförmige Bereich (302, 402) eine zentrale Passage besitzt, die um den äußeren Umfang der Begrenzungskappe (100, 200, 700) paßt, und b) einen ersten und einen zweiten Rotationsstopper (304, 306, 404, 406), die auf dem rohrförmigen Bereich (302, 402) gebildet sind, aufweist.
  8. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsstopper (300, 400) ein Meßgehäuse (310) für den Vergaser (20) aufweist, das an dem rohrförmigen Bereich (302, 402) angeordnet ist, und das Meßgehäuse (310) einen integralen Teil des Vergasers (20) bildet.
  9. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsstopper (300, 400) Mittel zur Befestigung seines Halsbereichs an dem Vergaser (20) besitzt.
  10. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungskappe (100, 200, 700): a) einen Randbereich, der sich von dem einen Ende des zylindrischen Körpers erstreckt, wobei der Randbereich eine erste und zweite Rotationsstopperoberfläche des Rotationsstoppers umfasst, und b) eine Wand um das andere Ende der Begrenzungskappe (100, 200, 700), aufweist.
  11. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Begrenzungsstopper: a) einen ebenen Bereich (602); b) einen verlängerten Bereich (604), und c) eine integrale Zunge (606) aufweist.
  12. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Begrenzungskappe (100, 200, 700) auf den gerändelten Kopf der Einstellschraube (10, 10') gepreßt oder aufgezogen ist und eine erste und eine zweite Rotationsstopperoberfläche sowie eine Bohrung (706) besitzt, wobei die Bohrung (706) so gestaltet ist, dass die Begrenzungskappe (100, 200, 700) bei Eingriff eines speziellen Entfernungswerkzeugs (800) von der Einstellschraube (10, 10') zerstörungsfrei abgehoben oder abgezogen wird; wobei der Begrenzungsstopper eine am Vergaser (20) angebrachte Platte (600), die eine integrale Zunge (606) besitzt, aufweist, wobei die Zunge (606) mit der ersten und der zweiten Rotationsstopperoberfläche zusammenwirkt, um die Rotationseinstellung der Einstellschraube (10, 10') zu begrenzen, und wobei das Expansionsmittel einen Innendurchmesser aufweist, der sich in Richtung des zentralen Hohlraums (102, 202) verjüngt, so dass bei Eingriff ei nes Entfernungswerkzeugs der Innendurchmesser aufgeweitet wird und der Eingriff zwischen der Rippe (216) und der Einstellschraube (10, 10') und der reibungsbehaftete Eingriff zwischen der Begrenzungskappe und einem gerändelten Bereich (14) der Einstellschraube reduziert oder entlastet wird.
  13. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungskappe (100, 200, 700): a) einen Randbereich, der sich von dem einen Ende des zylinderförmigen Körpers erstreckt, wobei der Rand die erste und die zweite Rotationsstopperoberfläche umfasst; und b) eine Wand um das andere Ende der Begrenzungskappe (100, 200, 700) aufweist.
  14. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand einen Schlitz und eine zentrale darin geformte Öffnung besitzt.
  15. Begrenzungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (600) a) einen ebenen Bereich (602); und b) einen verlängerten Bereich (604) aufweist.
  16. Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe (100, 200) gemäß Anspruch 2 von einer Einstellschraube (10, 10'), gekennzeichnet durch: a) Einfügen eines Werkzeugs in einen Schlitz (104, 204) in einer Begrenzungskappe (100, 200) mit einem Expansionsmittel, bis das Werkzeug in Kontakt mit dem Expansionsmittel kommt; b) Deformieren des Expansionsmittels in radiale Richtung, um die Begrenzungskappe (100, 200) zu deformieren; und c) Entfernen der Begrenzungskappe (100, 200).
  17. Verfahren zur Entfernung einer Begrenzungskappe (200) gemäß Anspruch 2 mit einem zylinderförmigen Körper, der einen zentralen Hohlraum (202) bildet, einem Expansionsmittel innerhalb des zentralen Hohlraums (202) und einem Schlitz (204), der einen Zugang zu dem Expansionsmittel bildet, wobei bei dem Verfahren ein Werkzeug mit einem Schaft, der an seinem entfernten Ende einen Gewindebereich aufweist, verwendet wird, gekennzeichnet durch: a) Einschrauben des Werkzeugs in den Schlitz (204); b) Ineingriffbringen des Werkzeugs mit dem Expansionsmittel, wobei das Expansionsmittel deformiert wird und die Begrenzungskappe (200) radial deformiert wird; und c) Entfernen der Begrenzungskappe (200).
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