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DE1957664U - Steuervorrichtung fuer den changierhub von spinn-, spul- und ringzwirnmaschinen. - Google Patents

Steuervorrichtung fuer den changierhub von spinn-, spul- und ringzwirnmaschinen.

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Publication number
DE1957664U
DE1957664U DE1962B0049979 DEB0049979U DE1957664U DE 1957664 U DE1957664 U DE 1957664U DE 1962B0049979 DE1962B0049979 DE 1962B0049979 DE B0049979 U DEB0049979 U DE B0049979U DE 1957664 U DE1957664 U DE 1957664U
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DE
Germany
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control device
control
pulse
speed
pulse generator
Prior art date
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Expired
Application number
DE1962B0049979
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English (en)
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication date
Application filed by Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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Publication of DE1957664U publication Critical patent/DE1957664U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/36Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

25G*17.-7.
Steuer- und Schaltvorrichtung für mechanisch oder hydraulisch angetriebene Changiereinrichtungen bei Spinn-, Spul- und insbesondere Ringzwirnmaschinenο
Die Erfindung betrifft eine Steuer- und Schaltvorrichtung für mechanisch oder hydraulisch angetriebene Changier-einrichtungen bei Spinn-, Spul- und insbesondere Ringz-wirnmaschinen, bei welchen der Changierhub nach seiner Länge oder/und Lage mittels zweier Endschalter gesteuert wird, die als solche bez. deren sie bestätigende Stellglieder nach einem bestimmten Programm verstellt werden,
Bei mechanisch oder hydraulisch angetriebenen Changiereinrichtungen, zumal an ßingzwirnmaschinen, werden häufig zur Begrenzung und Steuerung des Changierhubs zwei Endschalter verwendet, welche an den Hubenden die jeweilige Bewegung des Changiermechanismus in eine hierzu gegenläufige umschalten? Es ist weiter bekannt, die Endschalter zwecks Änderung von Länge oder/und Lage des Changierhubs nach einem zum Aufbau einer bestimmten Wickelform erforderlichen Programm zu verstellen. Zur Steuerung des Verstellprogramms bedient man sich gewöhnlich einer Gewindespindel, auf welcher die beiden zu verstellenden Endschalter bez. ihre sie betätigenden Stellglieder sitzen. So sitzen beispielsweise bei einer bekannten Aufwindeeinrichtung die als Endschalter wirkenden Hubbegrenzungsglieder für ein V/endegetriebe auf einer Schaltwelle. Diese Hubbegrenzungsglieder sind entweder im fest zueinander eingestellten Abstand und in diesem gegebenenfalls auf der als Gewindespindel ausgebildeten Schaltwelle lageverschieblich angeordnet oder wandern unter steter Änderung ihres Abstandes voreinander auf der jeweils zur Hälfte mit gegenläufigem Gewinde versehenen Spindel im Sinne
einer Hubvergrößerung bezo -minderungo Ähnliche Anordungen mit einer die beiden Endschalter bez. deren Stellglieder fördernden Gewindespindel sind bei hydraulisch betriebenen Changiervorrichtungen zur Begrenzung des die Changia?bewegung vermittelnden Kolbenhubes üblich.
Die auf diese Weise erreichbaren Windungsarten und Wickelformen sind sehr vielfältig. Andererseits wird es bei den bekannten Anordnungen als Nachteil empfunden, daß jede erforderliche Rückführung und Neueinstellung· der Endschalter vor Beginn eines jeden Changiervorganges durch Zurückdrehen der Spindel von Hand oder mittels besonders zu betätigender Rückholeinrichtungen erfolgt und daß mit noch größerem Arbeite- und Zeitaufwand ein etwaiger Weohsel im Steuerprogramm, der ein Auswechseln von Steuergliedern notwendig macht, verbunden ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Steuer- und Schaltvorrichtung für derartige mechanisch oder hydraulisch angetriebene Changiervorrichtungen au schaffen, welche zur Begrenzung des jeweils beim Aufbau bestimmter Wickelformen erforderlichen Changierhubs nach dessen Länge und Lage sowie zum umschalten der jeweiligen Bewegung des Changiermechanismus an den Hubenden in die hierzu gegenläufige Bewegung zwei nach einem voreinstellbaren Programm verstellbare Endschalter verwendet und es gestattet, universal jedes beliebige Changierprogramm einzustellen und darüber hinaus sowohl jedes Rückführen des Changiermechanismus in die jeweilige Ausgangsstellung zu Beginn des Changiervorganges als auch die Umstellung des Schaltsystems bei einem Wechsel des Steuerprogramms innerhalb weniger Augenblicke durchzuführen.
TJm dies zu erreichen, wird erfindungsgemäß die Anordnung von zwei gleich- oder/und gegensinnig und unabhängig voneinander bewegbaren Förderp&ganen vorgeschlagen» von denen jedes einen der beiden Endschalter bezo das dies§n betätigende Stellglied fördert und sowohl vor- als auch rückläufig mit beliebiger voreinstellbarer Geschwindigkeit antreibbar ist. Die beiden Förderorgane können als Gewindespindeln , Ketten, Bänder, Zahnstangen, Steuerscheiben oder dergl. ausgebildet und mit ein- bez. verstellbaren Endschaltern oder Anschlägen zum Pestlegen ihrer jeweiligen Anfangs- und End- beze Umsteuerstellung ausgerüstet sein, wobei der Endschalter oder Anschlag am Ende des Pörderweges mit einer Signalisierungs- oder/und Abstellvorrichtung verbunden sein kann«
Eine derartige Anordnung unabhängig voneinander bewegbarer Steuer- und Schaltmittel ermöglicht zumal bei hydraulisch angetriebenen Changiereinrichtungen die Druchführung eines jeden zum Aufbau einer beliebigen Wickelform erforderlichen Steuerprogramms in allen erdenklichen Varianten, so insbesondere doe Peineinstellung auf den jeweiligen Fadentiter*
Zum Antrieb der Förderorgane für die vor- und rückläufige Bewegung lassen sich Umkehrmotore bekannter Bauart, so beispielsweise Einphasen-Köndensator-Motore oder Bogen. Ferraris-Motore verwenden.. Da derartige Motore aber einen unterschiedlichen Schlupf aufweisen? der für eine präzise Programmeinhaltung unerwünscht ist, empfiehlt sich zur Vermeidung von Schlupf die Verwendung üblicher Schrittschaltwerke. Aber wegen des hohen Verschleißes solcher Einrichtungen und der niedrigen Schaltgeschwindigkeiten wird in weiterer Ausbildung
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der Erfindung vorgeschlagen, jedes Förderorgan jeweils wahlweise mittels eines von zwei gegenläufig angeordneten Gleichstrommotoren ohne Stromwender in kontaktfreier Anordnung mit im Winkel zueinander stehenden Erregerspulen (sogenannten Motorwählern) anzutreiben, welche praktisch völlig schlupflos und mechanisch nahezu verschleißfrei arbeiten.,
Zwecks Fortschaltung solcher als Schrittschaltwerk oder Motorwähler ausgebildeter 'Förderantriebe wird weiter vorgeschlagen, diese Antriebe an ein an sich bekanntes, die Fördergeschwindigkeit steuerndes Programmsteuersystem anzuschließen, welches in Abhängigkeit von der Zeit oder anderen, betriebsbedingten Faktoren Stellimpulse an den Förderantrieb gibt und im wesentlichen aus einem Impulsgeber und einem Impulszähler nebst Verstärker oder Kraftschalter sovrie gegebenenfalls aus einem Impulsvorwähler, der nur die vorgewählten bestimmten Impulse an den Förderantrieb weitergibt, besteht. Dabei können die beiden Förderantriebs jeweils an gesonderte Programmsteuersysteme angeschlossen sein<>
Um die Impulsfolge unabhängig von der Zeit an die jeweilige Geschwindigkeit des laufenden Fadens anzugleichen, wird weiter vorgeschlagen, als Impulsgeber eine Wechselspannungstachomaschine, insbesondere in polumschaltbarer Ausführung zu verwenden, welche an das die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmende Antriebsorgan, beispielsweise eine Liefergalette, angeschlossen ist. Eine weitere Möglichkeit zur Angleichung an die Fadengeschwindigkeit besteht darin, daß als Impulsgeber magnetisch betätigte Steuerorgane, insbesondere solche mit voreinstellbarer Impulsfolge verwendet werden. Dabei kann
der Impulsgeber auch mittels Lochkarte oder Tonband betätigbar sein. Schließlich kann auch die Speisefrequenz des die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmenden Antriebsmotors mittels Gleichrichters abgetastet, und hierdurch die Impulsfolge bestimmt werden.
Insbesondere bei Verwendung einer Wechselspannungstachomaschine, magnetisch betätigter Steuerorgane oder einer Lochkarten- oder Tonbandsteuerung kann zwischen dem Impulsgeber und dem die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmenden Antriebsmotor eine elektrische Welle angeordnet sein, um die Impulse an geeigneter Stelle abnehmen zu können.
Die Kombination derartiger, an sich bekannter elektrischer Steuer- und Schalteinheiten zu einer universalen Changiersteuerung ermöglicht die Anpassung an die verschiedensten Faktoren in Textilbetrieben und; eine technisch einwandfreie und sichere sowie wirtschaftlich günstige Druchführung der verschiedenartigsten Changierprogramme mit Hubvergrößerung bez. -minderung oder/und Hubverlegung zur Herstellung von Kops- und Kötzer- oder Bikonuswickeln, wobei die Einstellbarkeit auf den je weiligen., fiter xxnü. den Böschungswinkel des Wickels sowie die Anpassung an die jeweilige Geschwindigkeit des laufenden Faden», als besondere Vorteile hervorzuheben sind?
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schemaitisch dargestellt. Es zeigenj
Pig« 1 eine hydraulisch angetriebene Changiervorrichtung, beispielsweise für Ringzwirnmaschine^
Fig. 2 die Anordnung der Steuer- und Schalteinheiten zur Durchführung beliebiger Steuerprogramme bei einer Changiervorrichtung nach Fig* I.
Bei einer Ringzwirnmaschine erfolgt das zum Aufbau eines Wickels bestimmter Windungsart erforderliche Heben und Senken der Ring- bzw. Spindelbank mittels der Changiereinrichtung, welche ihre nach Programm gesteuerte Hin- und Herbewegung über Verbindungsglieder auf die zu bewegende Bank überträgtβ
Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die hydraulisch angetriebene Changiervorrichtung gemäß Pig. 1 im wesentlichen aus der Kolbenstange 1, welche in bekannter Weise mittels des im Zylinder des hydraulischen Umkehrantriebes geführten Kolbens 3 nach rechts oder nach links gedrückt wird, wobei an den Zylinder 2 ein entsprechendes Steuerleitungssystem für die Druckflüssigkeit angeschlossen ist. An der Kolbenstange 1 ist das eine Ende eines Zugbandes k befestigt, das über Umlenkrollen 5 geführt, an seinem anderen Ende mit der nicht dargestellten Ring- oder Spindelbank fest verbunden ist und auf diese die Kolbenbewegung überträgt. Außerdem sitzt an der Kolbenstange 1 der Steuernocken 6, welcher auf die Steuervorrichtung der Changiereinrichtung einwirkt.
Diese Steuervorrichtung besteht im wesentlichen aus den beiden Schaltschlitten 7 und 8 mit den hierauf angeordneten, gegebenenfalls ver- und einstellbar eingerichteten Endschaltern 9 und 10, aus den beiden die Schaltschlitten führenden und befördernden
Gewindespindeln Π und 12, die in den Böcken 13, lh, 15 unabhängig voneinander drehbar gelagert sind» aus der Pührungsstange 16, welche die Schalts'chlitten gegen Verdrehen sichert, sowie aus der die Endschalter 17, 18, 1<?, 20 tragenden Schaltleiste 21. Di© beiden Gewindespindeln 11 und 12 sind jeweils für sich in beiden Drehrichtungen antreibbar. Im dargestellten Ausführungsbeispiel dient hierzu jeweils ein Paar von sogenannten Motorwählern 22, 23 baw. Zhf 25» welche über übliche Zwischenglieder, beispielsweise Zahnräder 26, 27, 28 bzw. 29» 30, 31 die Gewindespindeln 11 bzw. 12 in der jeweils geschalteten Richtung antreiben. Solche Motor« wähler sind so eingerichtet, daß sie in der einen Drehrichtung Kraft übertragen und in der anderen leer mitlaufen oder umgekehrt.
Das hydraulische Steuerleitungssystem bekannter Bauart besteht im wesentlichen aus dem Vorratsbehälter 32 für die Druckflüssigkeit, der Pumpe 33« dem Steuerkolbenschieber Jh nebst den an die Endschalter 9 und 10 angeschlossenen Steuerelektromagneten 35» 36 und den Steuerleitungen 37» 38, die in den Zylinder 2 des hydraulischen Umkehreteuerantriebes münden. Die Pumpe 33 saugt aus dem Vorratsbehälter 32 die Druckflüssigkeit an und fördert diese über die Leitung 39 in den Steuerzylinder kO, von wo sie in der dargestellten Stellung des Steuerkolbenschiebers $b über die Leitung 37 in den Zylinder 2 gedrückt wird. Hierdurclx wird der Kolben 3 nach rechts verschoben, und die hinter dem Kolben im Zylinder 2 befindliche Flüssigkeit durch die Leitung 38 und den Steuerzylinder kO sowie die Abflußleitungen kl, kB in den Vorratsbehälter 32 zurückbefördert. Durch Betätigen des Steuerkolbenschiebers 3k mittels des Elektromagneten 35 nach rechts erfolgt die Umsteuerung des Flüssigkeitsstromes, der nun über die Leitung- 39» den Steuerzylinder
^O und die Leitung 38 in den Zylinder Z gedrückt wird, wodurch der Kolben 3 nach links verschoben und die hinter dem Kolben befindliche Druckflüssigkeit über die Leitung: 37» den Steuerzylinder hO und die Leitung 42 in den.Vorratsbehälter 32 aurückbefordert wird. Hierauf erfolgt wieder die Betätigung des Steuerschiebers 34 mittels des Elektromagneten 36 nach links und damit die erneute Umsteuerung des Druckflüssigkeitsstromes. Zwischen den Leitungen 39 und 42 1st ein Sicherheitsventil 43 angeordnet.
Derartige elektro-hydraulische Steuerungen sind bekannt. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung wird der UmsteuerungsVorgang mit der wechselweisen Betätigung der Elektromagneten 35 UI*d 36 bewirkt, die ihrerseits jeweils beim Anschlagen des Steuernockens 6 an den Endschalter <? bzw» 10 an das Versorgungsnetz angeschlossen bzw. hiervon getrennt werden und damit die Kolbenbewegung steuern. Die hin- und hergehende Kolbenbewegung, deren Geschwindigkeit mittels der Pumpe 33 steuerbar ist, wird von der Kolbenstange 1 über das Verbindungsglied 4 auf die zu bewegende Bank übertragen und ist, soweit auf diesem Wege nicht noch eine Unter- oder Übersetzung erfolgt, mit der Changierbewegung identisch.
Zur Steuerung der Changierbewegung nach bestimmten Programmen werden die beiden Schaltschlitten 7 und 8 mit den hierauf angeordneten Endschaltern 9 und 10 mittels der Gewindespindeln 11 und 12 in die jeweils erforderlichen Stellungen verfahren. Eine universal einsetzbare Changiereinrichtung erfordert dazu sehr weitgehende Steuerbereiche für den in der Zeit zurückzulegenden Varstellxireg und somit sehr unterschiedliche Steuergeschwindigkeiten für die
verschiedenen, von der Zeit oder anderen betriebsbedingten Faktoren abhängigen Programme,
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist ein Programmsteuersystem dargestellt, welches den Antrieb der Gewindespindeln und damit deren Fördergeschwindigkeit steuert und dabei die jeweilige Geschwindigkeit des laufenden Fadens berücksichtigt«
An der Antriebswelle 44 einer Fadenliefergalette 45 ist ein Steuergetriebe 46 mit zwei verschiedenen Untersetzungen angeschlossen. An den Ausgangswellen 47 bzw. 48 der beiden Untersetzungen ist jeweils ein Impulsgeber 49 bzw. 50 angeordnet, der beispielsweise magnetisch, photoelektrisch oder auch lediglich mechanisch arbeitet und seine der Fadenliefergeschwindigkeit proportionalen Impulses abgibt. Die Umschaltung von dem einen zu dem anderen Impulsgeber erfolgt für die verschiedenen Wicklungsarten mittels des Umschalters 51»
Ebenso ist es möglich, wahlweise von den Ausgangswellen 47 bzw. 48 als Impulsgeber ein Magnettonband, eine Lochkarte oder Steuerscheiben antreiben zu lassen, wobei gegebenenfalls als verlängerter Arm eine elektrische Welle.zwischen der antreibenden Welle 44 oder 47 bzxi. 48 und dem Impulsgeber geschaltet sein kann.
An sich wäre es durchaus möglich, die Impulse unmittelbar dem Förderantrieb über einen Kraftschalter zuzuleiten. Wegen der sehr weitgehenden Unterschiede in den erforderlichen Arbeitsgeschwindigkeiten, zumal bei sehr verschiedenen Fadentitern und den verschiedenen Windung^sarten, insbesondere zwischen Kops- und Kötzer- und
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Bikonuswicklüiigen mit den hierdurch bedingten Änderungen oder/und Verlagerungen des Changierhubes» empfiehlt es sich, eine beliebig einstellbare ImpulsUntersetzung für einen Untersetzungsbereich von 1 : 1 bis 1 : 100 zwischen den Impulsgeber und den Förderantrieb zu schalten· Man kann dann ohne weiteres Changieraufgaben durchführen, bei deiien beispielsweise die jeweilige Hubverlegung nur O1Ol mm pro Impuls beträgt. Bei einer derartigen Fördergeschwindigkeit ergeben sich für 60 mm Hubminderung 6000 Impulse. Dabei laufen die Maschinen bei Verarbeitung feinster Fadentiter bis zu vierundzwanzig Stunden, um einmal die gewünschte Wickelform zu erhalten, so daß also etwa alle 15 Sekunden ein Impuls erfolgen muß. Bei Verarbeitung stärkerer Fadentiter, zumal bei reinen Verlegungswicklungen, müssen demgegenüber die Endschalter 9 und 10 bei gleichbleibendem Abstand voneinander wesentlich schneller verfahren werden, und man benötigt beispielsweise für den Changierweg von 10 mm nur etwa 5 Minuten, was einer Impulsfolge von ca« 3 Impulsen pro Sekunde entspricht.
Im Ausführuttgsbeispiel ist deshalb ein Impulszähler 52 vorgesehen, der von üblicher mechanischer Art oder aus zwei dekadisch angeordneten Zählmagneten oder elektronisch aufgebaut sein kann. Die Impulsvorwahl kann dann an zwei dekadischen Tastenreihen am Wähler 53 eingestellt werden* Hat der Zähler $Z die gewünschte Impulsfolge erreicht, so wird ein Fortschaltimpuls an den Förderantrieb weitergegeben und gleichzeitig der Zähler 52 über einen Rückstellimpulsgeber 5^ in die Ausgangsstellung zurückgestellt, worauf der Zähler von neuem zu zählen beginnt. Jeder Fortsehaltimpuls wird zweckmäßigerweise zunächst einem Verstärker 55 zugeführt, da
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besonders magnetische oder elektronische Zähler nur geringe Ausgangssignale aufweisen.
Um eine wechselseitige Beeinflussung der FÖrderinotormagnete zu erreichen, kann der Verstärker 55 ii? Ausführungsbeispiel mit einer bistabilen Kippschaltung mit nachgeschalteten Verstärkerstufen ausgerüstet sein. Der bistabilen Kippschaltung können auch zwei an sich bekannte astabile Zeitschalter zwecks Impulsformung und präziser Impulsweitergab© und somit zur Erhöhung der Betriebssicherheit nachgeschaltet werden. Dies hat zudem den Vorteil, daß die Fördermotore nicht ständig von Strom beaufschlagt werden.
Mittels des Schalters 51, welcher gleichzeitig auch die Schalter
57, 58 In die gewünschte Stellung steuert, läßt sich der Förderantrieb darauf einstellen, zu welchem Steuerprogramm der einzelne Fördermotor gehört.
Das Ende des Changiervorganges kann durch einen der Endschalter 17» 18, 19, 20, und zwar in dargestelltem Beispiel durch den Endschalter 18 signalisiert werden, welcher gleichzeitig auch zum Abschalten des Hauptantriebs eingerichtet sein kann und im übrigen auch den Rücklauf, in die Ausgangsstellung über die Schalter 57»
58, 59 einschaltet. Daraufhin laufen die Gewindespindeln 11 bzw. 121 welche hierbei gegenläufig von ihrem jeweiligen zweiten Motor angetrieben werden, im Eilgang in die Ausgangsstellung zurück, an welcher die Rücklaufbewegung durch den jeweils anderen Endschalter abgeschaltet wird. Das Rückdrehen der Förderorgane wird durch einen besonderen Impulsgeber 56 gesteuert, der seine Impulse an die obengenannten zweiten Motore abgibt, und kann mit hoher Impuls-
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folge, z.B. mit etwa 12 000 Impulsen pro Minute erfolgen und dementsprechend in Bruchteilen einer Minute beendet sein. Schließt man den Impulsgeber 56 an das 50 Hz Netz an, kann man die negativen Halbwellen in positive Impulse umwandeln, so daß 6 000 Impulse herausgehen. Die Rückstellzeit wird somit immer noch wesentlich kürzer sein, als man erfahrungsgemäß an Zeitaufwand für das Austauschen der vollen ^e^en. leere Spulen benötigt.
Bei reiner Verlegungswicklung wird der Rücklaufschalter 18 durch den Wahlschalter 51 unwirksam gemacht und dient dann zum Umschalten der Bewegungsrichtung.
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Claims (12)

RA. 075 685*10.2.67 Anlage zur Eingabe vom 8, Febr, I967 Bag. 532 GB Aktenzeichen: B 49.979/760 Gbm S chutζanSprüche
1) Steuervorrichtung für mechanisch oder hydraulisch angetriebene Changiereinrichtungen bei Spinn-, Spul- und insbesondere Ringzwirnmaschinen, welche den Changierhub mittels zweier Endschalter bzw. Stellglieder für diese in Zusammenwirken mit einem zwischen diesen hin- und herbewegten Stellglied festlegt, die ihrerseits nach einem bestimmten Programm verstellt werden, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei gleich- oder gegensinnig und unabhängig voneinander bewegbaren Förderorganen (11,12), von denen jedes einen der beiden Endschalter(9»10) bzw. das diesen betätigende Stellglied fördert (7*8) und sowohl vor- als auch rückläufig mit beliebiger voreinstellbarer Geschwindigkeit antreibbar (22,23,26,27,28 bzw. 24,25,29,30,31) ist. ·
2) Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Förderorgane als Gewindespindeln (11,12), Ketten, Bänder, Zahnstangen, Steuerseheiben oder dergl. ausgebildet und ihren Endschalter- bzw. Stellgliedträgern (7*8) ein- bzw. verstellbare Endschalter (17,l8 Bzw. 19,20) oder Anschläge für diese zum Festlegen ihrer jeweiligen Anfangsund End- bzw. Umsteuerstellung zugeordnet sind.
3) Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschalter (l8) oder Anschlag am Ende des Förderweges mit einer Signalisierungs- und/oder Abstellvorrichtung verbunden ist.
fcs Oiesiä Unienooe (a1 Scnmzontp'".) iäf die 2ulc!z! e'Rysichle, sie hqkH /on dec (Von tessutto de' Ufiprun<)!ich eingereichten Unterlagen, ob. Die rc-chtifeH?. r,.r'eu!urn der Abv.tichung iü nMi) geprüft. Dte ursprirnql-xi) eingerelchlwt Unterlagen befinden sich in Jen Amtso'sion. Sia können jedcnait ofsno Nachweis einas. rechtlichen Interesses oebühranfre: eingesehen »erösn. Auf Anfrog werden hiervon auch Fotokopien odor zv UQti üblichen Preisen gelieferi. ■ Oeutschos Pofentarat, Oebrouchsmusterstelta.
- 2■ - Bag. 532 Gbm
4·) Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes-Förderorgan-(11,12) jeweils wahlweise mittels eines von zwei gegenläufig angeordneten Gleichstrommotoren ohne Stromwender in kontaktfreier Anordnung mit im Winkel zueinander stehenden Erregerspulen (sogen. Schrittmotoren) (22,25 bzw. 24,25) angetrieben ist.
5) Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (22,23 bzw. 24,25) der Förderorgane (11,12) an ein an sich bekanntes, die Fördergeschwindigkeit steuerndes Programmsteuersystem (49,50,51*52,53*54,55*56,57,58) angeschlossen ist, welches in Abhängigkeit von der Zeit oder anderen, betriebsbedingten Faktoren Stellimpulse an den Förderantrieb (22,23 bzw. 24,25) gibt.
6) Steuervorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daß das Programmsteuersystem im wesentlichen aus einem Impulsgeber (49,50) und einem Impulszähler (52) nebst Verstärker (55) oder Kraftschalter sowie gegebenenfalls aus einem Impulsvorwähler (53), der nur die vorgewählten bestimmten Impulse an den Förderantrieb (22,23 bzw. 24,25) weitergibt, besteht.
7) Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Förderantriebe (22,23 bzw. 24,25) jeweils an gesonderte Programmsteuersysteme angeschlossen sind. ■'.■■■
8) Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsgeber (49,50) eine Wechselspannungstachomaschine insbesondere in polumschaltbarer Ausführung verwendet wird, welche an das die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmende Antrietasorgan (45) angeschlossen ist.
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Bag. 532 Gbm
9) Steuervorrichtung nach Anspruch β, dadurch gekennzeichnet, daß als Impulsgeber (49,50) magnetisch betätigte Steuerorgane, die von dem die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmenden Antriebsorgan (45) angetrieben sind, insbesondere solche mit voreinstellbarer Impulsfolge verwendet werden.
10) Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber (49,50) mittels Lochkarte oder Tonband betätigbar ist. .
11) Steuervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisefrequenz des die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmenden (45) Antriebsmotors mittels Gleichrichters abgetastet wird und hierdurch die Impulsfolge bestimmt.
12) Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Impulsgeber (49,50) und dem die Geschwindigkeit des laufenden Fadens bestimmenden (45) Antriebsmotors eine elektrische Welle angeordnet ist.
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