DE195529C - - Google Patents
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- DE195529C DE195529C DENDAT195529D DE195529DA DE195529C DE 195529 C DE195529 C DE 195529C DE NDAT195529 D DENDAT195529 D DE NDAT195529D DE 195529D A DE195529D A DE 195529DA DE 195529 C DE195529 C DE 195529C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H71/00—Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
- H01H71/10—Operating or release mechanisms
- H01H71/12—Automatic release mechanisms with or without manual release
- H01H71/44—Automatic release mechanisms with or without manual release having means for introducing a predetermined time delay
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- Breakers (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 195529 KLASSE 21 c. GRUPPE
Überstromzeitschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1906 ab.
Gewöhnliche Kontaktamperemeter lassen sich nicht ohne weiteres als Überstromzeitschalter
ausbilden, da sie der als Grundsatz für Überstromzeitschalter festzulegenden Bedingung
nicht genügen: Ausschalten aller Ströme, welche oberhalb einer als zulässig festgelegten niedrigsten Stromgrenze liegen,
und bei denen das Produkt aus Überstrom und Zeit einen bestimmten festgesetzten Wert
ίο übersteigt.
Die Erfindung bezweckt, ein Kontaktamperemeter dadurch der angegebenen Bedingung
anzupassen und somit seine Anwendung als Überstromzeitschalter zu ermöglichen, daß der
bewegliche Kontakt so lange gehemmt wird, bis der als zulässig festgelegte Überstrom erreicht
ist.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele, deren eines (Fig. 1) sich auf die An-Wendung
eines Amperemeters nach Ferraris Prinzip und deren anderes sich auf die Anwendung
eines Hitzdrahtamperemeters bezieht. Der Stromschlußarm α ist mit der Achse \
der Ankerscheibe (Fig. 1) bzw. des vom Hitzband h (Fig. 2) bewegten Hebels nicht fest,
sondern durch Vermittlung einer Spiralfeder/ gekuppelt. Diese wird durch den im Amperemeter
fließenden Strom ein wenig gespannt. Durch den Eisenkern m eines in den zu überwachenden
Stromkreis geschalteten Elektromagneten e wird, so lange dieser Strom unter
einer bestimmten Grenze bleibt, verhindert, daß der Stromschlußarm Kontakt bildet. Überschreitet
dagegen der Strom den zulässigen Wert, so wird der Kern m in das Innere der
Elektromagnetspule gezogen, wodurch der Kontaktarm α freigegeben wird. Dieser dreht
sich nun nach links, und zwar um so rascher, je größer der Überstrom ist. Nach bestimmter,
von der Überstromstärke abhängiger Zeit bildet das auf dem Kontaktarm sitzende Stromschlußstück
y mit dem fest angeordneten Stromschlußstück χ Kontakt, wodurch ein Stromkreis geschlossen wird, welcher die durch
den Überstromschalter zu bewirkende Schaltbewegung einleitet. Es wird durch diesen
Stromkreis z. B. in bekannter Weise ein Elektromagnet erregt, der eine Sperrung an
dem Ausschalter auslöst, so daß dieser nun unter Federwirkung den zu überwachenden
Stromkreis unterbricht; diese Teile sind nicht eingezeichnet.
Die Stromgrenze, oberhalb deren der Überstromzeitschalter
anspricht, kann leicht an dem Elektromagneten e eingestellt werden,
z. B. durch entsprechende Spannung der Feder v, welche der magnetischen Zugkraft entgegenwirkt. Die Zeit, nach welcher der
Kontaktarm α Kontakt herstellt, kann durch Verstellen des festen Stromschlußstückes χ
mittels der Stellschraube s eingestellt werden. Wenn die Stromstärke allmählich' über eine
festgesetzte Grenze hinaus anwächst, so wird der Schalter bei einer bestimmten Höchststromstärke sofort in Tätigkeit treten. Tritt
jedoch der Überstrom plötzlich auf, so muß erst eine gewisse Zeit verstreichen, bis das
träge Avirkende Hitzband genügend ausgedehnt bzw. die Scheibe genügend beschleunigt
ist; dann erst berührt Arm α den Kontakt x, so daß der Ausschalter geöffnet wird. Verschwindet
der Überstrom, bevor noch der
Claims (2)
1. Überstromzeitschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Überstrom
zu bewegende, die Auslösezeit bestimmende Schalterteil (Kontaktarm a) bis
zum Augenblicke, da der Überstrom eintritt, gehemmt und erst in diesem Augenr
blicke durch einen Elektromagneten (e)
o. dgl. freigegeben wird.
2. Überstromzeitschalter nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
durch den Überstrom zu bewegende Schalterteil mit seiner Antriebsvorrichtung durch
eine Feder o. dgl. gekuppelt ist, um ihn gegen Verbiegung zu schützen. '
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE195529C true DE195529C (de) |
Family
ID=458583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT195529D Active DE195529C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE195529C (de) |
-
0
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