DE861126C - Ausloesevorrichtung fuer UEberstromschnellschalter - Google Patents
Ausloesevorrichtung fuer UEberstromschnellschalterInfo
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- DE861126C DE861126C DES22697A DES0022697A DE861126C DE 861126 C DE861126 C DE 861126C DE S22697 A DES22697 A DE S22697A DE S0022697 A DES0022697 A DE S0022697A DE 861126 C DE861126 C DE 861126C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
- Auslösevorrichtung für Uberstromschnellschalter Es ist bekannt, d'aß die Trennung von zwei unter -Druck stehenden Kontakten in einem Schaltgerät besonders schnell möglich ist dadurch, daß man einen Schlag auf einen der beiden Kontakte in der Trennrichtung ausführt in einem Zeitpunkt, in dem zugleich die Aufrechterhaltung des Druckes der beiden Kontakte beseitigt wird. Unter Benutzung dieser Erkenntnis sind» Schaltgeräte für große Schaltleistungen gebaut worden, bei denen Elektromagnete bei Überstrom einen Anker anziehen, der kurz vor Beendigung seiner Bewegung auf die Haltestücke der Kontakte aufschlägt und dadurch die Trennung der Kontakte bewirkt. Vorher wird bei diesen Schaltern eine Einrichtung gelöst, die den Druck der Kontakte aufeinander aufrechterhält. Gegenüber den rein polarisierten Schnellschaltern, bei denen die Ausschaltung durch die Kompensation zweier Wicklungen gegeneinander und, der dabei erfolgten Schwächung des magnetischen Haltefeldes und darauffolgend nur durch eine Federkraft erreicht wird, haben die obengenannten Schnellschalter mit Schlaganker auch noch den Vorteil, daß eine Fehlfunktion durch Kippüng des Magnetfeldes nicht eintreten kann.
- Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für Überstromschnellschalter, bei der eine besonders schnelle Auslösung auf einem grundsätzlich neuen Wege möglich ist. Erfindungsgemäß ist dem Haltemagneten des Schalters außer dem mit dem beweglichen Schalterkontakt verbundenen Halteanker noch ein zweiter Ausschaltanker zugeordnet, der bei Erreichen des Überstromansprech.wertes vom Magneten angezogen wird und dabei eine derartige Feldveränderung im Magnetkreis bewirkt, daß die Ausschaltfeder des Halteankers den Schalter öffnet. Die Feldveränderung im Schaltermagnetkreis geht sehr schnell vor sich, so daß das Öffnen des Schalters bei Erreichen des Überstromansprechwertes entsprechend schnell erfolgt. Eine besonders rasche Beschleunigung der Kontakttrennung ist gemäß der weiteren Erfindung dadurch möglich, daß der Ausschaltanker am Ende seiner Anzugsbewegung einen Prellschlag auf das Magnetsystem ausübt, so daß dem Halteanker nicht nur das zum Halten nötige magnetische Kraftfeld entzogen wird, sondern daß er auch noch durch diesen Prellschlag in die Ausschaltrichtung geschleudert wird. Den Prellschlag des Ausschaltankers wird man vorzugsweise auf die Pole des Haltemagneten wirken lassen. Bei einer solchen Anordnung wird also praktisch gleichzeitig mit dem Verschwinden des zum Halten dienenden Magnetfeldes auch noch die mechanische Beschleunigung der Schalterkontakte im Öffnungssinn durch den. Prellschlag erzielt. Durch die sonst übliche Anwendung von geeigneten Kniehebelsystemen für den Betätigungsmechanismus des Schalters kann auch für besonders große Schaltertypen der Haltemagnet verhältnismäßig klein ausgeführt werden, so daß die Ausschaltwicklung als Nebenschluß der Blaswicklung ausgeführt werden kann. Man wird dem Haltemagneten vorzugsweise außer einer Auslösestromwicklung noch eine im gleichen Sinn w-i@rkende, an der Spannung liegende Haltewicklung zuordnen.
- Die konstruktive Durchbildung des Schalters nach der Erfindung kann in verschiedenartiger Weise erfolgen. Besonders vorteilhaft ist es, einen U-förmigen Ausschaltanker anzuwenden, dessen Schenkelenden am Ende der Anzugsbewegung an die Pole des Haltemagneten schlagen. Bei dieser Konstruktion kann man dann mit Vorteil den Halteanker selbst zwischen, den Schenkeln dieses Ausschaltankers anordnen. Weitere für die Erfindung wesentliche konstruktive Merkmale ergebensich aus dem in den Figuren dargestellten AusfÜhrungsbeispiel. Die Figuren zeigen in schematischer Darstellung die neue Auslöseart für Schnellschalter großer Schaltleistungen. In Fig. i ist eine Seitenansicht mit geschlossenem Schalter dargestellt; Fig.2 zeigt eine Draufsicht auf das. Magnetsystem des Schalters ohne Kontakte im eingeschalteten Zustand, und Fig.3 zeigt eine Draufsicht auf das. Magnetsystem ohne Kontakte im ausgeschalteten Zustand. Mit i ist der feststehende Kontakt, mit 2 der relativ dazu bewegliche Kontakt des Schalters bezeichnet. 3 ist die vom Schalterstrom durchflossene Auslösewicklung und q. eine im gleichen Sinn wirkende, an der Spannung liegende Haltewicklung. Die beiden Wicklungen 3 und 4 sind dem Haltemagneten 5 zugeordnet, der, wie Fig. 2 erkennen läßt, U-förmig und an den Schenkelenden nach der Innenseite zu polschuhartig ausgebildet ist. Diesen polschuhartigen Teilen ist der Halteanker 6 des Systems zugeordnet, der sich zwischen den freien Schenkeln des besonderen bei der Erfindung angewendeten U-förmigen Ausschaltankers 7 befindet. Im Sinn des Ausschaltens wirkt die Ausschaltfeder 8, die mit dem linken Ende am Halteanker 6' und mit ihrem rechten Ende an einem Prellschlaghebel i i befestigt ist. Mit 9 ist eine Rückzugsfeder für den Ausschaltanker 7 bezeichnet. Die Bewegung des Ausschaltankers 7 wird mit Hilfe des, in der dargestellten Weise federnd gelagerten Kipphebels io gesteuert. Die Stromzuführungen zu den Schalterkontakten sind mit 13 und 12, bezeichnet. Das Lager für den Prellschlaghebel i i ist bei 1q. angedeutet, und bei 15 ist der bewegliche Schalterkontakt 2 drehbar gelagert.
- Die dargestellte Anordnung wirkt folgendermaßen: Bei Erreichen des Überstromansprechwertes wird der Ausschaltanker 7 vom Haltemagneten 5 ruckartig angezogen und führt am Ende seiner Anzugsbewegung einen heftigen Prellschlag gegen den Haltemagneten 5 aus, der sich praktisch ohne Zeitverzögerung auf den Halteanker 6 überträgt. Der Halteanker 6 bekommt somit gerade in dem Augenblick, in welchem ihm das zum Halten nötige magnetische Kraftfeld durch die Feldveränderung entzogen wird, eine große Beschleunigung im Sinn des Öffnens der Kontakte, wodurch sich, wie Versuche gezeigt haben, eine besonders. wirksame_Verkürzung der Trennungszeit für die beiden Kontakte i und 2 ergibt.
Claims (7)
- PATRNTANSPROCHE: i. Auslösevorrichtung für überstromschnellschalter, dadurch- gekennzeichnet, daß dem Haltemagneten des Schalters außer dem. mit dem beweglichen Schalterkontakt verbundenen Halteanker noch ' ein zweiter Ausschaltanker zugeordnet ist, der bei Erreichen des Überstromansprechwertes vom Magneten angezogen wird und dabei eine derartige Feldveränderung -im Magnetkreis bewirkt, daß die Ausschaltfeder des Halteankers den Schalter öffnet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschaltanker am Ende seiner Anzugsbewegung einen Prellschlag auf das Magnetsystem, vorzugsweise auf die Pole des Haltemagneten ausübt, so daß dem Halteanker nicht nur das zum Halten nötige magnetische Kraftfeld entzogen wird, sondern daß er auch noch durch diesen Prellschlag in die.Ausschaltrichtung geschleudert wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltemagnet außer einer Auslösestromwicklung noch eine .im gleichen Sinn wirkende, an der Spannung liegende Haltewicklung besitzt. q..
- Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine U-förmigen Ausschaltanker, dessen Schenkelenden am Ende der Anzugsbewegung an die Pole des Haltemagneten schlagen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Halteanker zwischen den Schenkeln des Ausschaltankers liegt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltfeder des Halteankers an einem Prellschlaghebel (ii) befestigt ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Ausschaltankers mit einem federnd gelagerten Kipphebel gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES22697A DE861126C (de) | 1951-04-13 | 1951-04-13 | Ausloesevorrichtung fuer UEberstromschnellschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES22697A DE861126C (de) | 1951-04-13 | 1951-04-13 | Ausloesevorrichtung fuer UEberstromschnellschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE861126C true DE861126C (de) | 1952-12-29 |
Family
ID=7477036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES22697A Expired DE861126C (de) | 1951-04-13 | 1951-04-13 | Ausloesevorrichtung fuer UEberstromschnellschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE861126C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE957320C (de) * | 1953-07-14 | 1957-01-31 | Licentia Gmbh | Selbstschalter, insbesondere Installationsselbstschalter |
| DE971476C (de) * | 1953-03-07 | 1959-02-05 | Berker Geb | Elektrischer Selbstschalter mit Fehlerstromausloesung |
-
1951
- 1951-04-13 DE DES22697A patent/DE861126C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971476C (de) * | 1953-03-07 | 1959-02-05 | Berker Geb | Elektrischer Selbstschalter mit Fehlerstromausloesung |
| DE957320C (de) * | 1953-07-14 | 1957-01-31 | Licentia Gmbh | Selbstschalter, insbesondere Installationsselbstschalter |
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