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DE447846C - Elektromagnetischer Selbstschalter - Google Patents

Elektromagnetischer Selbstschalter

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Publication number
DE447846C
DE447846C DEE31785D DEE0031785D DE447846C DE 447846 C DE447846 C DE 447846C DE E31785 D DEE31785 D DE E31785D DE E0031785 D DEE0031785 D DE E0031785D DE 447846 C DE447846 C DE 447846C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
force
magnetism
breaker according
circuit breaker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE31785D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELFA ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Original Assignee
ELFA ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELFA ELEKTROTECHNISCHE FABRIK filed Critical ELFA ELEKTROTECHNISCHE FABRIK
Priority to DEE31785D priority Critical patent/DE447846C/de
Priority to FR622941D priority patent/FR622941A/fr
Application granted granted Critical
Publication of DE447846C publication Critical patent/DE447846C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/2463Electromagnetic mechanisms with plunger type armatures
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms
    • H01H71/2454Electromagnetic mechanisms characterised by the magnetic circuit or active magnetic elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektromagnetische Selbstschalter, welche bei länger anhaltendem und steigendem Strom infolge der Wärmewirkung früher, d. h. bereits bei geringer Stromhöhe ausschalten. Erreicht wird dies erfindungsgemäß durch die Anwendung solcher Stoffe im Kraftlinienweg des Magneten, welche verschiedene magnetische Eigenschaften bei verschiedenen Temperaturen
ίο besitzen.
Für diese Zwecke ist besonders paramagnetisches Material geeignet. Magnetismus und Permeabilität dieser Stoffe nehmen zwar im allgemeinen bei steigender Temperatur ab, doch gibt es gewisse harte Stahlsorten oder auch Eisenlegierungen, beispielsweise mit einem Zusatz von Kupfer, bei denen zunächst die Magnetisierung mit wachsender Temperatur ansteigt, bis sie nach Überschreitung einer bestimmten Temperaturgrenze ihr Höchstmaß erreicht und dann erst rasch abfällt.
Die Veränderung von Magnetismus und Permeabilität ist bereits zum Auslösen von Selbstschaltern benutzt worden. Bei den bekannten Ausführungen stellt die im kalten Zustande oder bei geringer Erwärmung vorhandene Magnetkraft, gleich welcher Höhe, eine Gegenkraft für ein Auslösemittel dar und hält die Kontakte in der Einschaltstellung fest. Sobald jedoch bei hohem Stromanstieg eine Erwärmung über die obenerwähnte Temperaturgrenze hinaus eingetreten ist, verschwindet der Magnetismus vollständig, die Gegenkraft des Magneten erlischt also, und der Schalter spricht unter der Einwirkung der mechanischen Auslösekraft an.
Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber darin, das Anwachsen von Permeabilität und Magnetismus im ersten Temperaturintervall für eine Verstärkung der Magnetkraft in der Weise auszunutzen, daß bei lang anhaltendem Überstrom eine raschere und frühere Auslösung erfolgt. Während also bei den bekannten Einrichtungen durch vollständiges Verschwinden der Magnetkraft die Auslösung in einem ganz bestimmten Augenblick erfolgt, wird beim Erfindungs-
gegenstände durch Steigerung der Magnetkraft eine zeitweise Erhöhung der Empfindlichkeit des Selbstschalters erzielt.
Die Erfindung sei an Hand der Zeichnung erläutert. Bei der Ausführung nach Abb. I ist α eine Magnetspule und b ein von der Magnetspule beeinflußter Magnetkern. Wird dieser Magnetkern aus einem paramagnetischen Material hergestellt, so wird bei steigendem Strom durch die Erwärmung der Magnetismus derart geändert, daß der Schalter bei länger anhaltendem Strom früher anspricht.
Bei der Einrichtung nach Abb. 2 handelt es sich ebenfalls um einen Magnetkern b aus paramagnetischem Material, welcher unter dem Einflüsse der Magnetspule α steht. In dem magnetischen Kreis wird ein besonderer Teil c sowie eine Feder d, beide aus paramagnetischem Material, vorgesehen. Bei Überstrom und dadurch hervorgerufener Erwärmung ändert sich sowohl die magnetische Kraft als auch die Gegenkraft der Feder d, so daß der Schalter früher ausgelöst wird. Nach Abb. 3 wird das frühere Auslösen des Schalters infolge der Erwärmung durch die Veränderung des Luftspaltes zwischen dem Kern und dem Anker erreicht. Zwischen dem beweglichen Magnetkern b und dem festen Magnetkern c ist das zweckmäßig U-förmig geformte Metallstück e aus Bimetall angeordnet. Bei Erwärmung wird der Luftspalt verkleinert, indem sich das MetaHstück e streckt.
3'5 Abb. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bei einem doppel-T-förmigen Magnetkern. Auf beiden Seiten ist in- dem äußeren Schenkel der Eisenweg durchbrochen. Auf der einen Seite bleibt 4.0 der Luftspalt/ bestehen, auf der anderen Seite wird er durch eine Einfügung g aus paramagnetischem Material überbrückt, welches in besonderem Maße die Eigenschaft zeigt, bei Erwärmung bis zu einer bestimmten Höchstgrenze anwachsende Permeabilität aufzuweisen. Bei Erwärmung steigt die Permeabilität der Einfügung g. Es gehen daher durch diesen Teil des Magneten eine größere Anzahl von Kraftlinien, während die Kraftlinienzahl in dem anderen Schenkel mit dem Luftspalt f geringer ist. Durch die höhere Magnetisierung des einen Teiles kann ein früheres Ansprechen des Schalters bewirkt werden.
In Abb. 5 ist sodann noch eine Einrichtung dargestellt, bei welcher die Feder h, die den Auslösehebel i zurückzieht, durch den Magnetkern h beeinflußt wird. Die Feder h ist einerseits an dem Auslösehebel i, anderseits an dem im Punkt k drehbar gelagerten Hebel I befestigt. Der Magnetkern b ruht auf dem Hebel Z, so daß die Feder h eine gewisse Spannung und dadurch der Auslösehebel i eine bestimmte Rückzugskraft erhält. Wird bei ansteigendem Strom durch die Spule α der Magnetkern b, der aus paramagnetischem Material besteht, angehoben, 90 wird dadurch der Hebel I und damit auch die Feder h entlastet. Dadurch wird aber auch die Rückzugskraft des Auslösehebels i vermindert und der Schalter früher ausgelöst, wenn bei Überstrom der Kern b gegen den Auslösehebel i stößt, da hierzu nun eine geringere Kraft notwendig ist, als wenn die frühere Spannung der Rückzugfeder h vorhanden wäre.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektromagnetischer Selbstschalter, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des magnetischen Kreises aus paramagnetischem Material besteht, dessen Magnetismus bei Erwärmung infolge Ansteigens des Stromes durch Wachsen der Permeabilitat ansteigt und dadurch bei langer anhaltendem Überstrom ein früheres Auslösen bewirkt.
  2. 2. Selbstschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Luftspalt im magnetischen Kreise, welcher durch paramagnetisches Material erst bei langer anhaltender Erwärmung überbrückt wird.
  3. 3. Selbstschalter nach Anspruch 1 und 2,
    . dadurch gekennzeichnet, daß das paramagnetische Material bei Erwärmung infolge Ausdehnung (Bimetall) den Luftspalt verringert und dadurch den Gesamtmagnetismus erhöht.
  4. 4. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Magnetkreises so der Erwärmung unterworfen ist, daß der Magnetismus dieses Teiles verschwindet und die Kraftlinien hierdurch so abgeleitet werden, daß eine schnellere Auslösung bewirkt wird.
  5. 5. Selbstschalter nach Anspruch 1 oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenfeder, die den no Mechanismus in der Einschaltstellung festhält, bei wachsender magnetischer Kraft ihre Federkraft vermindert und die Auslösung beschleunigt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEE31785D 1924-12-25 1924-12-25 Elektromagnetischer Selbstschalter Expired DE447846C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE31785D DE447846C (de) 1924-12-25 1924-12-25 Elektromagnetischer Selbstschalter
FR622941D FR622941A (fr) 1924-12-25 1926-10-11 Commutateur automatique électro-magnétique

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE31785D DE447846C (de) 1924-12-25 1924-12-25 Elektromagnetischer Selbstschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE447846C true DE447846C (de) 1927-08-03

Family

ID=7075267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE31785D Expired DE447846C (de) 1924-12-25 1924-12-25 Elektromagnetischer Selbstschalter

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE447846C (de)
FR (1) FR622941A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971572C (de) * 1940-07-08 1959-02-19 Siemens Ag Elektrischer Ausloeser
DE1094865B (de) * 1957-05-08 1960-12-15 Texas Instruments Inc UEberstromschalter

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971572C (de) * 1940-07-08 1959-02-19 Siemens Ag Elektrischer Ausloeser
DE1094865B (de) * 1957-05-08 1960-12-15 Texas Instruments Inc UEberstromschalter

Also Published As

Publication number Publication date
FR622941A (fr) 1927-06-09

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