DE19547875A1 - Ablage - Google Patents
AblageInfo
- Publication number
- DE19547875A1 DE19547875A1 DE1995147875 DE19547875A DE19547875A1 DE 19547875 A1 DE19547875 A1 DE 19547875A1 DE 1995147875 DE1995147875 DE 1995147875 DE 19547875 A DE19547875 A DE 19547875A DE 19547875 A1 DE19547875 A1 DE 19547875A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shelf
- mixing valve
- storage
- shower
- storage body
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 38
- 239000000344 soap Substances 0.000 claims description 14
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 10
- -1 polypropylene Polymers 0.000 claims description 7
- 229930040373 Paraformaldehyde Natural products 0.000 claims description 5
- 239000004743 Polypropylene Substances 0.000 claims description 5
- 229920006324 polyoxymethylene Polymers 0.000 claims description 5
- 229920001155 polypropylene Polymers 0.000 claims description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 3
- 229920000515 polycarbonate Polymers 0.000 claims description 3
- 239000004417 polycarbonate Substances 0.000 claims description 3
- 230000004323 axial length Effects 0.000 claims description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 11
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 5
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 3
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 3
- 239000002453 shampoo Substances 0.000 description 2
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 2
- 210000000476 body water Anatomy 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 239000003599 detergent Substances 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000000565 sealant Substances 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 1
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K1/00—Wash-stands; Appurtenances therefor
- A47K1/08—Accessories for toilet tables, e.g. glass plates, supports therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
- A47K5/00—Holders or dispensers for soap, toothpaste, or the like
- A47K5/02—Soap boxes or receptables
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Domestic Plumbing Installations (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ablage für Sanitärar
tikel, insbesondere Seifen, Handbürsten oder dergl., mit
einem Ablagekörper zum Ablegen der Artikel.
Derartige Ablagen, wie bspw. Seifenhalter, die in Bädern,
Duschen oder auch an Waschtischen Verwendung finden, werden
herkömmlich an einer Wand befestigt, wobei der Ablagekörper
im allgemeinen mittels Schraube und Dübel in die Wand ge
schraubt wird. Dies besitzt jedoch den Nachteil, daß entspre
chende Löcher in die Wand zu bohren sind, wobei gewöhnlich
Fliesen, mit der die entsprechende Wand gefliest ist, beschä
digt werden. Darüberhinaus sind derartige Ablagen auch
hinsichtlich ihrer Positionierung unbefriedigend, da diese
nachträglich nicht mehr zu verändern ist. Besonders in engen
und kleinen Naßzellen ist die Anordnung einer Ablage für
Sanitärartikel schwierig, da sie zum einen zentral im Griff
bereich des Benutzers liegen und zum anderen derart angeord
net sein soll, daß sich der Benutzer nicht unabsichtlich
daran stößt. Ferner ist die Reinigung an der Wand montierter
Ablagen unpraktisch, da diese nicht abgenommen werden können
und abgewaschene Seifen- oder sonstige Schmutzrückstände an
den Fließen herunterrinnen bzw. in die Wanne oder das Becken
tropfen können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbes
serte Ablage der eingangs genannten Art zu schaffen, die
platzsparend und ohne Fliesen oder dergl. zu beschädigen in
einfacher Weise zu befestigen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Ablage der
eingangs genannten Art durch eine Befestigungseinrichtung zum
Befestigen des Ablagekörpers an einem Aufputzmischventil
gelöst.
Die Ablage kann also direkt und ausschließlich an der Zu
laufarmatur befestigt werden. Ein derartiges Mischventil
besitzt gewöhnlich einen zentralen Ventilkörper mit einem
diesem zugeordneten Bedienelement, zwei separate Fluidzufüh
rungen, die zu dem Ventilkörper führen und einen Abfluß,
durch den das gemischte Fluid ausfließen kann. Insbesondere
von Vorteil ist bei der direkten Befestigung an der Armatur,
daß keine Löcher in die Wand zu bohren sind, die die Fließen
beschädigen würden. Darüberhinaus können die entsprechenden
Sanitärartikel zentral im Griffbereich des Benutzers abgelegt
werden, was bspw. beim Haare waschen besonders von Vorteil
ist, da die Ablage leicht zu ertasten ist. Ferner wird durch
die Befestigung der Ablage an dem Mischventil eine einheit
liche Systemlösung geschaffen, die die Ablage in die Zulauf
armatur integriert.
Vorzugsweise kann der Ablagekörper zwischen dem Mischventil
und einer Wand, von der aus sich das Mischventil erstreckt,
befestigt werden. Bei einem Einhebelmischventil kann die
Ablage insbesondere zwischen dem im wesentlichen zylindri
schen und vertikalen Ventilkörper und der Wand befestigt
werden. Hierdurch wird der Raum zwischen dem Mischventil und
der Wand effektiv genutzt, was insbesondere in engen und
kleinen Naßzellen von Vorteil ist.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
kann die Ablage von dem Mischventil abgenommen werden. Die
Befestigungseinrichtung besitzt hierzu von dem Mischventil
lösbare Befestigungsmittel. Dies vereinfacht zum einen die
Montage des Mischventils, da dieses ohne die Ablage leicht
handhabbar ist und die Anschlußüberwurfmuttern des Mischven
tils gut zugänglich sind. Zum anderen kann die Ablage abge
nommen werden, um die Reinigung derselben zu vereinfachen und
ein Verschmutzen des Mischventils bzw. der Wanne oder des
Waschtisches während dem Reinigen der Ablage zu vermeiden.
Um das Befestigen der Ablage besonders zu vereinfachen und
ohne Werkzeug zu ermöglichen, kann vorzugsweise die Ablage
mittels eines Klemmechanismus an das Mischventil angeklemmt
werden. Hierbei kann bevorzugt an dem Ablagekörper eine
federnde Klemmspange vorgesehen sein, so daß der Ablagekörper
mit der Klemmspange auf das Mischventil aufsteckbar ist und
von dieser wackelfrei festgehalten wird. Um die Ablage an dem
Mischventil zu befestigen, ist diese also lediglich auf das
Mischventil aufzustecken, so daß die Klemmspange auf dem
Mischventil verrastet und dieses klemmt. Um die Ablage von
dem Mischventil zu trennen, kann die Ablage von dem Mischven
til abgezogen werden, wobei die Klemmspange vom Mischventil
gelöst wird. Durch die Steckverbindung zwischen der Ablage
und dem Mischventil kann die Ablage sehr schnell und mühelos
von dem Mischventil abgenommen und auf dieses wieder aufge
steckt werden, so daß auch häufiges Reinigen nur wenig Zeit
und Mühe erfordert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
der Ablagekörper an einem Leitungsanschluß des Mischventils
befestigbar ausgebildet. Vorzugsweise ist hierbei die Be
festigungseinrichtung mit zumindest einer Anschlußmutter des
Mischventils verbindbar. Dabei ist es besonders von Vorteil,
daß die Maße von Anschlußmuttern, sowie deren Position
vorgegeben sind, so daß es möglich ist, eine Ablage an
verschiedene, unterschiedlich gestaltete Mischventile anzu
passen.
Vorzugsweise kann der Ablagekörper zur Befestigung an einem
Mischventil ausgebildet sein, das zwei separate mit einem
gemeinsamen Ventilkörper verbundene Fluidzuführungen auf
weist. Vorteilhafterweise ist der Ablagekörper mit zwei
Befestigungsteilen jeweils an einer der beiden Fluidzu
führungen, insbesondere an den jeweiligen Anschlußbereich
befestigbar, um eine stabile Lagerung mit voneinander beab
standeten Befestigungspunkten zu schaffen. Vorzugsweise
besitzt der Ablagekörper zwei federnde Klemmspangen, mit
denen die Ablage auf die beiden Fluidzuführungen aufgesteckt
werden kann, wobei die Klemmspangen im aufgesteckten Zustand
die Fluidzuführungen umspannen und den Ablagekörper wackel
frei festhalten. Besonders vorteilhaft sind die beiden
Klemmspangen auf die Anschlußmuttern der Zulaufarmatur
aufsteckbar. Da der Abstand der beiden Anschlußmuttern
voneinander von Toleranzen abgesehen vorgegeben ist und die
Maße der beiden Anschlußmuttern gleich sind, ist die Ablage
mit dem gleichen Klemmechanismus auf zumindest im bestimmten
Rahmen unterschiedlich gestaltete Mischventile aufsteckbar.
Der Ablagekörper könnte auch mehr als zwei Klemmspangen
besitzen und bspw. mit jeweils zwei Klemmspangen auf die
beiden Fluidzuführungen aufsteckbar sein, von denen jeweils
eine im Anschlußbereich und eine weitere hiervon beabstandet
mit der Fluidzuführung verbindbar sein könnte. Die zuvor
genannte Ausführung besitzt jedoch eine ausreichende Stabili
tät bei sehr geringem Gewicht.
Um einen sicheren Eingriff zwischen der Klemmspange und der
Anschlußmutter zu gewährleisten, entspricht die axiale Länge
der Klemmspangen vorzugsweise im wesentlichen der der An
schlußmutter. Dies verhindert außerdem ein Verrutschen der
Ablage auf der Zulaufarmatur in axialer Richtung, insbeson
dere wenn die Anschlußmutter einen kleineren Durchmesser
besitzt als die entsprechende Fluidzuführung des Mischventils
und die über den aus der Wand ragenden Zulaufstutzen gescho
bene Abdeckblende, wodurch die Fluidzuführung und die Abdeck
blende einen Anschlag bilden und die auf die Anschlußmutter
aufgesteckte Klemmspange in axialer Richtung nicht verrut
schen kann.
Um ein Verrutschen der Ablage auf der Zulaufarmatur in
axialer Richtung zu verhindern, insbesondere wenn die An
schlußmutter keinen kleineren Durchmesser besitzt als die
entsprechende Fluidzuführung, kann die Klemmspange auch zur
radialen und axialen Umspannung der Fluidzuführungen ausge
bildet sein. Hierzu könnte die Klemmspange beispielsweise
seitlich an ihrer Innenseite nach innen vorspringende Stege
aufweisen, die die Anschlußmutter axial einspannen.
Die Ablage ist an dem Mischventil, also sowohl in einer
Richtung parallel zur Wand als auch in einer Richtung hierzu
befestigt und gegen Verrutschen fixiert.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind
die Befestigungseinrichtung und der Ablagekörper einstückig.
Insbesondere kann die gesamte Ablage als integraler, vorzugs
weise spritzgegossener Körper ausgebildet sein, der in einem
Stück gefertigt wird.
Um die Ablage an ein modernes Einhebelmischventil anzupassen,
das einen im wesentlichen vertikal und zentral angeordneten
zylindrischen Ventilkörper besitzt, zu dem zwei separate
Fluidzuführungen für warmes bzw. kaltes Wasser führen, kann
der Ablagekörper zweckmäßigerweise eine Ausnehmung besitzen,
die den zylindrischen Ventilkörper zumindest abschnittsweise,
vorzugsweise halbkreisförmig umgibt, wobei zwischen dem
Ventilkörper und dem Ablagekörper ein Spalt sein kann, um
Wasser ablaufen zu lassen. Es wäre jedoch auch möglich, daß
der Ventilkörper bündig in der Ausnehmung aufgenommen ist
bzw. der Ablagekörper an den Ventilkörper angeklemmt ist.
Jedoch besitzt die zuvor beschriebene Ausführungsform Vortei
le hinsichtlich dem Anbringen der Ablage an dem Mischventil.
Vorzugsweise kann der Ablagekörper seitlich mit den Fluidzu
führungen abschließen oder dieser geringfügig überragen.
Insbesondere ist es von Vorteil, wenn der Ablagekörper nicht
über die Vorderkante der Zulaufarmatur hinausragt.
Vorzugsweise ist die Ablage an die Außenkontur des Aufputz
mischventiles angepaßt. Entsprechend einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung kann die Ablage an ein Mischven
til angepaßt sein, das ein Paar Fluidzuführungen besitzt, die
von zwei aus der Wand ragenden Zulaufstutzen schräg zu einem
zentralen Ventilkörper zusammenlaufen. Vorzugsweise besitzt
der Ablagekörper in einer Draufsicht im wesentlichen die Form
eines Kreisringsegments, wobei die dem Krümmungsmittelpunkt
des Kreisringsegments zugewandte Seite den zentralen Ventil
körper abschnittsweise umschließt, während sich die an die
Innenseite des Kreisringsegments anschließenden Seiten
vorzugsweise parallel zu den schräg zusammen laufenden Fluid
zuführungen erstrecken und mit diesen abschließen. Der
Ablagekörper nutzt dementsprechend effektiv den zwischen dem
Mischventil und der Wand eingeschlossenen Raum.
Zweckmäßigerweise ist der Ablagekörper im wesentlichen
plattenförmig, um auch bspw. flaschenförmige Sanitärartikel,
wie z. B. Shampoos, ablegen zu können, die in schalenförmigen
Ablagen nicht oder nur schwer abzulegen sind. Darüberhinaus
sammelt sich auf dem plattenförmigen Ablagekörper kein
Wasser, wodurch dieser schnell trocknet.
Um zu verhindern, daß Seifen sich auf der Ablage festsaugen
oder in nichtablaufendem Wasser auflösen, können vorzugsweise
auf einer Oberseite des Ablagekörpers rippenartige Vorsprünge
oder Erhöhungen vorgesehen sein, wodurch die Seife nur punkt- bzw.
linienförmig auf dem Ablagekörper aufliegt und Feuch
tigkeit zwischen den Erhöhungen ablaufen kann, so daß die
Seife schnell trocknet. Vorteilhafterweise erstrecken sich
die Vorsprünge bogenförmig und weisen zu einer Vorderseite
des Ablagekörpers hin, da hierdurch von der Ablage ablaufende
Seifenlauge zu der Wanne bzw. dem Becken hin geleitet wird
und nicht an den Fließen herunter läuft oder auf die Abdich
tung zwischen der Wanne bzw. dem Becken und der Wand träu
felt. Dies ist insbesondere von Vorteil, da Seifenlauge bzw.
Duschgel- oder Haarshampootropfen die Abdichtung angreifen
und beschädigen kann. Um dies zu verhindern, kann neben den
bogenförmigen Vorsprüngen der Ablagekörper als Ganzes leicht
zu seiner Vorderseite hin geneigt sein, so daß die Seifen
lauge zu der Wanne hin abläuft.
Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltung weist die Ablage
eine Brausehalterung auf, wobei diese zweckmäßigerweise
einstückig an den Ablagekörper angeformt und insbesondere
einstückig mit diesem gespritzt ist. Die Ablage dient hier
durch nicht nur dem Ablegen und Abstellen von Seifen oder
Handbürsten, sondern es kann gleichzeitig auch eine Handbrau
se daran aufgehängt werden. Da sowohl der Ablagekörper als
auch die Brausehalterung in einem zentralen Bereich der
Zulaufarmatur liegen, können die während des Waschens oder
Duschens zu handhabenden Gegenstände wie Seife, Handbürste
oder Handbrause intuitiv bspw. auch mit geschlossenen Augen
und einfach in einem gemeinsamen Bereich abgelegt werden.
Grundsätzlich ist die an der Ablage angeformte Brausehalte
rung auch für nachträglich an die Zulaufarmatur montierte
Handbrausen günstig, da in diesem Falle keine zusätzliche
Brausehalterung an bzw. in die Wand zu montieren ist.
Vorzugsweise kann die Brausehalterung seitlich an dem Ablage
körper angeordnet sein und von diesem zu einer Seite vor
springen, um einen Anschlag an das Mischventil zu bilden.
Insbesondere kann die Brausehalterung seitlich an dem Ablage
körper über diesen nach unten hinausragen und zu einer der
Fluidzuführungen des Mischventils einen Anschlag bilden.
Hierdurch erhält die Befestigung des Ablagekörpers an dem
Mischventil zusätzliche Stabilität und ist gegen Verrutschen
auf dem Mischventil zusätzlich gesichert. Die Brausehalterung
könnte auch Teil einer Klemmeinrichtung sein, mit der der
Ablagekörper auf das Mischventil aufgeklemmt wird. Bspw.
könnte die Brausehalterungsteil einer Klemmspange sein, die
auf eine Fluidzuführung des Mischventils aufgesteckt wird
oder auch mit einem auf einer gegenüberliegenden Seite des
Ablagekörpers angeordneten Teil, wie bspw. einer Duschgelhal
terung zusammenwirken, so daß das Mischventil zwischen diesen
beiden Teilen geklemmt werden könnte.
Um eine Handbrause schnell und wackelfrei ablegen zu können,
besitzt die Brausehalterung zweckmäßigerweise eine konische
Durchgangsausnehmung, in die eine konische Überwurfmutter
einsteckbar ist, mit der ein Brauseschlauch an der Handbrause
befestigt ist, wobei die konische Ausnehmung an einer Seite
einen Schlitz aufweist, durch den der Brauseschlauch hin
durchgeführt werden kann. Durch den konischen Sitz kann die
Handbrause in der Brausehalterung wackelfrei gehalten werden.
Um ein Festklemmen der Handbrause bzw. der zugehörigen
Überwurfmutter in der konischen Ausnehmung zu verhindern,
kann an einer Unterseite der Ausnehmung ein radial nach innen
weisender Vorsprung vorgesehen sein, der die Einstecktiefe
der Überwurfmutter in die konische Ausnehmung axial begrenzt.
Vorzugsweise kann insbesondere auf einer der Brausehalterung
gegenüberliegenden Seite des Ablagekörpers ein Duschmittel
halter beispielsweise in Form eines Aufhängers vorgesehen
sein, an dem bspw. eine Duschgelflasche aufgehängt werden
kann. Vorzugsweise ist der Duschmittelhalter einstückig an
dem Ablagekörper angeformt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführung der Ablage ist diese
spülmaschinenfest, um die Reinigung zu vereinfachen. Vorzugs
weise ist die Ablage aus Kunststoff, insbesondere aus Poly
carbonat, Polypropylen oder Polyoxymethylen hergestellt.
Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen
auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei
die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu
mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausfüh
rungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht
sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausfüh
rungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht
wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles und zugehöriger Zeichnungen näher
erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Ablage, die auf einem Einhebel-Aufputz
mischventil mit zwei schräg verlaufenden
Fluidzuführungen befestigt ist, in einer
perspektivischen Gesamtdarstellung nach einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht der Ablage nach Fig. 1, die
eine Oberseite eines Ablagekörpers mit bogen
förmigen, rippenartigen Vorsprüngen und einer
seitlich angeformten Brausehalterung und einem
ebenfalls seitlich angeformten Duschgelhaken
zeigt,
Fig. 3 eine Rückansicht der Ablage nach der Ausfüh
rungsform der Fig. 1 und 2, die zwei von einer
Unterseite des Ablagekörpers vorspringende
Klemmspangen zeigt,
Fig. 4 eine Schnittansicht der Ablage entlang der
Line AA in Fig. 3, und
Fig. 5 eine Schnittdarstellung der Brausehalterung
entlang der Linie BB in Fig. 2.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist eine Ablage für Sanitärarti
kel, wie Seifen oder Handbürsten oder dergl. unmittelbar an
einem Aufputzmischventil 11 befestigt. Das Mischventil 11 ist
ein Einhebelmischventil, das einen zentralen, zylindrischen
Ventilkörper 12 besitzt, der sich im wesentlichen vertikal
erstreckt und auf dem ein Mischhebel 13 angeordnet ist, mit
dem zum einen die Temperatur und zum anderen die Menge des
aus dem Mischventil ausströmenden Wassers reguliert werden
kann. Das Mischventil 11 besitzt zwei separate Fluidzufüh
rungen 14 (von denen in Fig. 1 nur eine zu sehen ist), die
jeweils mit einem Zulaufstutzen 15 und 16, die jeweils durch
eine Abdeckblende 17 und 18 abgedeckt sind, mittels einer
Überwurfmutter verbunden sind.
Die beiden Fluidzuführungen 14 erstrecken sich, wie in Fig. 1
zu sehen ist, von den beiden aus der Wand tretenden und
voneinander beabstandeten Zulaufstutzen 15 und 16 schräg nach
vorne und laufen an dem zentralen Ventilkörper 12 zusammen,
so daß die beiden Fluidzuführungen 14 ein im wesentlichen
rechtwinkliges, gleichschenkliges Dreieck einschließen. Von
dem zentralen Ventilkörper 12 erstreckt sich ein Abfluß 15
nach vorne, von dem aus das Wasser in die Wanne bzw. in das
Becken fließen kann. Der Abfluß 15, sowie die beiden Fluidzu
führungen 14 besitzen einen im wesentlichen kreisförmigen
Rohrquerschnitt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist die Ablage 10 im wesentlichen
zwischen dem Ventilkörper 12 des Mischventils 11 und der
Wand, aus der die Zulaufstutzen 15 und 16 treten, angeordnet
und liegt auf den Fluidzuführungen 14 des Mischventils auf,
wobei die Ablage 10 im wesentlichen nicht nach vorne über das
Mischventil 11 hinaustritt. Hierdurch wird der Raum zwischen
dem Ventilkörper 12 bzw. den beiden Fluidzuführungen 14 und
der Wand effektiv genutzt.
Die Ablage 10 weist, wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt,
einen im wesentlichen plattenförmigen Ablagekörper 19 auf,
der einen kreisringsegmentförmigen Umriß besitzt, um sich um
den zylindrischen Ventilkörper 12 des Mischventils 11 herum
zuschmiegen, wobei zwischen einer Vorderseite 20 und dem
Ventilkörper 12 ein Spalt verbleibt, um Wasser zwischen dem
Ventilkörper 12 und der Vorderseite 20 ablaufen zu lassen. Es
wäre jedoch auch denkbar, die Vorderseite 20 weiter und enger
um den Ventilkörper 12 herumzuziehen, um den Ablagekörper
direkt an dem Ventilkörper 12 anzuklemmen und zu befestigen.
Der Ablagekörper 19 schließt mit seinen beiden, an die
Vorderseite 20 anschließenden Seiten 21 und 22 einen im
wesentlichen rechten Winkel ein, so daß die beiden Seiten 21
und 22 sich parallel zu den beiden Fluidzuführungen 14
erstrecken, mit diesen im wesentlichen abschließen und nicht
über diese hinausragen. Der Ablagekörper 19 liegt hierbei
brettartig auf den beiden
Fluidzuführungen 14 und überspannt den dazwischenliegenden,
dreieckigen Bereich.
Wie in Fig. 2 zu sehen ist, besitzt der Ablagekörper 19 an
seiner Oberseite mehrere, rippenartige Vorsprünge 23, die
voneinander beabstandet sind und sich jeweils bogenförmig
nach vorne von der Wand weg gekrümmt erstrecken. Zum einen
verhindern die Vorsprünge 23, daß eine Seife flächig auf dem
Ablagekörper 19 aufliegt, sich dort festsaugt und durch
ständige Feuchtigkeitseinwirkung auflöst. Die Seife liegt auf
den Vorsprüngen 23 nur linienförmig auf, so daß Feuchtigkeit
zwischen den Vorsprüngen 23 ablaufen kann und die Seife
entsprechend schnell und besser trocknet. Zum anderen vermin
dern die Vorsprünge 23 die Gefahr, daß auf dem plattenför
migen Ablagekörper 19 abgelegte Gegenstände von diesem
heruntergleiten, was dadurch unterstützt wird, daß sich die
Vorsprünge nicht exakt parallel zueinander erstrecken.
Darüberhinaus leiten die Vorsprünge 23 die vor den seitlichen
Enden 21 und 22 des Ablagekörpers 19 enden, von der Oberseite
des Ablagekörpers 19 ablaufendes Wasser von der Wand weg zu
der Wanne oder dem Becken hin. Dies hat insbesondere den
Vorteil, daß Seifenlauge nicht an der Wand herunterrinnt und
auf die Dichtmasse zwischen Becken und Wanne tropft, die
durch die Seifenlauge langfristig angegriffen und beschädigt
werden würde. Um das Ablaufen von Flüssigkeit nach vorne hin
zu unterstützen, liegt der Ablagekörper 19 nicht in einer
horizontalen Ebene, sondern ist leicht nach vorne hin ge
neigt, worauf später noch näher eingegangen wird.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist an der Seite 21 des Ablagekörpers
19 integral eine Brausehalterung 24 angeformt, an der eine
Handbrause abgelegt werden kann. Die Brausehalterung 24 ist
mit dem Ablagekörper 19, wie die gesamte Ablage 10 überhaupt,
in einem Teil aus Kunststoff, wie bspw. Polypropylen (PP),
Polycarbonat (PC) oder Polyoxymethylen (POM) spritzgegossen.
Die Brausehalterung 24 ist ein im wesentlichen zylindrischer
Körper, der an der Seite 21 angesetzt ist und mit der Ober
seite des Ablagekörpers 19 bündig abschließt, während ein
unterer Abschnitt der Brausehalterung 24 über die Unterseite
des Ablagekörpers 19 hinaus vorspringt. Die Brausehalterung
24 erstreckt sich hierbei, wie in Fig. 1 zu sehen ist, vor
der Fluidzuführung 14 und bildet an diese einen Anschlag, der
den Ablagekörper 19 zusätzlich zu dessen Befestigung, die
später beschrieben werden wird, gegen Verrutschen auf den
Fluidzuführungen 14 sichert.
Um die Handbrause wackelfrei an der Brausehalterung 24
befestigen zu können, besitzt diese, wie in Fig. 5 gezeigt
ist, eine konische Durchgangsausnehmung 25, die sich im
wesentlichen senkrecht erstreckt. Eine Handbrause besitzt in
der Regel eine ebenfalls konische Überwurfmutter, die in die
Ausnehmung 25 einsteckbar ist, so daß die Handbrause mit der
Überwurfmutter in die Brausehalterung 24 abgestellt werden
kann. Die konische Passung zwischen der Ausnehmung 25 und der
zur Handbrause gehörigen Überwurfmutter hält die Handbrause
wackelfrei. Um ein Klemmen der konischen Passung zu verhin
dern, ist an einer Unterseite der Ausnehmung 25 ein stegarti
ger Begrenzungsvorsprung 26 vorgesehen, der von der Ausneh
mung 25 radial nach innen weist und diese axial begrenzt. Der
Begrenzungsvorsprung 26 verhindert, daß die Handbrause bzw.
die konische Überwurfmutter zu fest, d. h. axial zu weit in
die Ausnehmung 25 eingedrückt wird, so daß diese in der
konischen Ausnehmung 25 klemmen würde.
Um die Handbrause in die Brausehalterung 24 hineinstecken und
aus dieser herausnehmen zu können, ist die Ausnehmung 25
nicht nur an deren axialen Enden offen, sondern es ist auch,
wie in Fig. 1 oder 2 zu sehen ist, eine seitliche, radiale
Öffnung 27 vorgesehen, die zumindest so breit ist, wie ein
Brauseschlauch dick ist, so daß dieser durch die Öffnung 27
hindurchgeführt werden kann.
Auf der der Brausehalterung 24 gegenüberliegenden Seite 22
des Ablagekörpers 19 ist an diesen ein Haltevorsprung 28
angeformt, der mit der Ober- und Unterseite des Ablagekörpers
19 bündig abschließt bzw. zumindest über die Oberseite des
Ablagekörpers 19 nicht hinaussteht. An dem hakenförmigen
Haltervorsprung 28 kann bspw. ein Waschlappen oder auch eine
Duschgelflasche aufgehängt werden. Ähnlich der Brausehalte
rung 24 könnte der Haltevorsprung 28 auch über die entspre
chende Fluidzuführung 14 hinausstehen und an diese einen nach
unten ragenden Anschlag bilden, um dem Ablagekörper 19 auf
dem Mischventil 11 zusätzliche Stabilität zu geben. Ohne daß
dies explizit dargestellt wäre, könnten der Haltevorsprung 28
und die Brausehalterung 24 zusammenwirken und klemmenartig
ausgebildet sein, um den Ablagekörper 19 auf dem Mischventil
bzw. den beiden Fluidzuführungen 14 zu befestigen.
Um die Ablage 10 an dem Mischventil 11 zu befestigen, ist an
den Ablagekörper 19 einstückig eine Befestigungseinrichtung
29 angeformt, wobei die Befestigungseinrichtung und der
Ablagekörper als ein integraler Spritzgußkörper gefertigt
sind. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, besitzt die Befestigungsein
richtung 29 zwei Klemmechanismen 30 und 31, mit denen der
Ablagekörper 19 an den beiden Überwurfmuttern befestigt
werden kann, mit denen die beiden Fluidzuführungen 14 mit den
zugehörigen Zulaufstutzen 15 und 16 verbunden sind. Die
Klemmechanismen 30 und 31 sind hierbei derart ausgebildet,
daß die Ablage auf die Überwurfmuttern aufgesteckt werden
kann und an diesen festgeklemmt wird. Um die Ablage von dem
Mischventil 11 abzunehmen, ist die Ablage lediglich von dem
Mischventil abzuziehen, wobei die Klemmechanismen 30 und 31
die entsprechenden Überwurfmuttern freigeben.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, weist jeder der Klemmechanismen
30 und 31 eine Klemmspange 32 und 33 auf, die wie in Fig. 2
zu sehen ist, an einem hinteren Abschnitt des Ablagekörpers
19 angeordnet und zueinander achsparallel sind, um auf die
Überwurfmuttern des Mischventils 11 aufgesteckt werden zu
können. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, weist jede Klemmspange 32
und 33 zwei einander gegenüberliegende, elastische, federnde
Klemmbügel 34 und 35 auf, die sich von der Unterseite des
Ablagekörpers 19 aus erstrecken und an ihren dem Ablagekörper
19 abgewandten Enden zueinander hin abgekröpft sind. Zwischen
den beiden Klemmbügeln 34 und 35 sind mehrere Abstützstege 36
vorgesehen, die sich zueinander parallel von dem Ablagekörper
19 aus erstrecken und in ihrer Länge flötenartig abgestuft
sind, so daß die Enden der Abstützstege 36 entlang einer im
wesentlichen zylindrischen Fläche angeordnet sind. Die
Abstützstege 36 sowie die Klemmbügel 34 und 35 sind direkt an
den Ablagekörper 19 angegossen. Wie in Fig. 3 zu sehen ist,
begrenzen die Klemmbügel 34 und 35 sowie die Abstützstege 36
einen im wesentlichen zylindrischen Raum, der im entspannten
Zustand der beiden Klemmbügel 34 und 35 einen kleineren
Durchmesser d als die Überwurfmuttern an den beiden Fluidzu
führungen 14 und 15 besitzt und von den Abstützstegen 36 und
den beiden Klemmbügeln 34 und 35 in einem Winkelbereich von
etwa 3/2 µ umgeben wird, so daß die Klemmspangen 32 und 33
die jeweilige Überwurfmutter im aufgesteckten Zustand umspan
nen. Um das Aufstecken der Klemmspangen zu erleichtern, sind
die Klemmbügel 34 und 35, wie in Fig. 3 zu sehen ist, an den
Enden abgerundet. Beim Aufstecken auf die Überwurfmuttern
werden die beiden Klemmbügel 34 und 35 aufgeweitet, d. h.
voneinander weggedrückt, während sie im ganz aufgesteckten
Zustand zurückfedern und die Überwurfmuttern klemmen. Um ein
Verrutschen der Klemmspangen 32 und 33 auf der entsprechenden
Überwurfmutter zu verhindern, ist die Breite b, wie in Fig. 4
zu sehen ist, der Klemmspange 32 und 33 im wesentlichen
gleich der Breite der Überwurfmutter, so daß die Klemmspange
zum einen an der Abdeckblende 17 bzw. 18 und an der Fluidzu
führung 14 ansteht, die beide jeweils einen größeren Durch
messer besitzen, als die Überwurfmutter.
Neben den beiden Lagerungspunkten, die durch die klemmenden
Befestigungsmittel 30 und 31 gebildet werden, weist der
Ablagekörper 19 im vorderen Bereich an seiner Unterseite, wie
in Fig. 3 zu sehen ist, zwei Auflagervorsprünge 37 und 38
auf, mit denen der Ablagekörper 19 auf den Fluidzuführungen
14 aufliegt. Hierdurch wird eine stabile Vierpunktlagerung
gebildet, wobei der Ablagekörper 19 durch die beiden Klemmechanismen
30 und 31 in einem hinteren Bereich fest an dem
Mischventil 11 gehalten und gegen Verrutschen gesichert wird,
während die beiden Lagerungspunkte, die durch die Auflager
vorsprünge 37 und 38 gebildet werden, lediglich der Druckab
stützung des Auflagekörpers 19 dienen. Wie in Fig. 2 zu sehen
ist, sind die Auflagervorsprünge 37 und 38 von den Befesti
gungsmitteln 30 und 31 beabstandet und in einem vorderen
Bereich des Auflagekörpers 19 angeordnet. Die voneinander
beabstandete Anordnung der Lagerungspunkte in Eckbereichen
des Auflagekörpers 19 schafft eine stabile Vierpunktlagerung
mit günstigen Hebelverhältnissen. Die Neigung des Ablagekör
pers 19 im montierten Zustand wird durch relativ unterschied
liche Höhe der Auflagervorsprünge 37 und 38 bezogen auf den
Klemmechanismus 30 erzielt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist die gesamte Ablage als
einteiliges Spritzgußteil gefertigt, wobei ein Anguß 39,
vorzugsweise zentral im Bereich der Ausnehmung 20 angeordnet
ist, um einen gleichmäßigen und harmonischen Gießvorhang zu
erzielen.
Das Befestigen der Ablage 10 an dem Mischventil 11 ist aus
Fig. 1 verständlich. Um das Mischventil 11 an die Wand, d. h.
an die Zulaufstutzen 15 und 16 zu montieren, ist die Ablage
10 zweckmäßigerweise von dem Mischventil 11 getrennt. Ist das
Mischventil fertig montiert, wird die Ablage 10 einfach von
oben (Blickrichtung wie in Fig. 1) auf das Mischventil 11
aufgesetzt, wobei die Klemmspangen 32 und 33 auf die entspre
chenden Überwurfmuttern, mit denen die Fluidzuführungen 14
mit den Zulaufstutzen 15 und 16 verbunden sind, aufgesteckt
werden, so daß die Klemmspangen auf der Überwurfmutter
einrasten und diese festklemmen. Zusätzlich zu den Klemm
spangen stützt sich die Ablage mit den Auflagevorsprüngen 37
und 38 an der Unterseite des Ablagekörpers 19 auf den Fluid
zuführungen 14 ab. Um die Ablage zu entfernen, ist diese
lediglich nach oben von dem Mischventil 11 abzuziehen.
Obwohl in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Ablage an den
Überwurfmuttern des Mischventiles 11 befestigt ist, wäre es
ebenso möglich, Klemmspangen an dem Ablagekörper 19 vorzuse
hen (ggf. zusätzlich zu den im Ausführungsbeispiel gezeig
ten), um den Ablagekörper an die Fluidzuführungen 14 oder an
einen anderen Bereich des Mischventils 11 anzuklemmen. Es
wäre ebenfalls möglich, den Ablagekörper mittels der Ausneh
mung 20 an den Ventilkörper 12 des Mischventiles 11 anzuklem
men. Jedoch besitzt die gezeigte Ausführungsform Vorteile
hinsichtlich einer einfachen und rutsch- und wackelfreien
Befestigung. Mit der vorliegenden Erfindung wird eine Ablage
geschaffen, die sich in besonders einfacher Weise direkt an
einem Aufputzmischventil befestigen läßt.
Claims (21)
1. Ablage für Sanitärartikel, insbesondere Seifen, Handbür
sten oder dergl., mit einem Ablagekörper (19) zum
Ablegen der Artikel, gekennzeichnet durch eine Befesti
gungseinrichtung (29) zum Befestigen des Ablagekörpers
an einem Aufputzmischventil (11).
2. Ablage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ablagekörper (19) zwischen dem Mischventil (11) und
einer Wand, von der aus sich das Mischventil erstreckt,
befestigbar ist.
3. Ablage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungseinrichtung (29) mit einem Leitungs
anschluß des Mischventils (11), insbesonder mindestens
einer Anschlußmutter verbindbar ist.
4. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
(29) vom Mischventil (11) lösbare Befestigungsmittel
(39, 31) aufweist.
5. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung
(29) mindestens einen Klemmechanismus (30, 31) zum
Anklemmen des Ablagekörpers (19) an das Mischventil (11)
besitzt, wobei vorzugsweise der Klemmechanismus eine
elastische Klemmspange (32, 33) aufweist, die auf das
Mischventil bzw. Teile davon aufsteckbar ist.
6. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19) an
einem zwei separate Fluidzuführungen (14) aufweisenden
Mischventil (11) befestigbar ist, wobei vorzugsweise die
Befestigungseinrichtung (29) mindestens zwei Befesti
gungsteile (30, 31) aufweist, von denen jeweils mindes
tens eines mit einer der beiden Fluidzuführungen,
insbesondere mit einer zugehörigen Anschlußmutter
verbindbar ist.
7. Ablage nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs
einrichtung (29) und der Ablagekörper (19) einstückig
sind und insbesondere die gesamte Ablage (10) einstückig
ist.
8. Ablage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Ablagekörper (19) zwei federnde Klemmspangen
(32, 33) angeformt sind, die auf die beiden Fluidzufüh
rungen (14), insbesondere auf einem Anschlußbereich auf
steckbar sind, wobei vorzugsweise die Klemmspangen im
aufgesteckten Zustand die Fluidzuführungen, insbesondere
die Anschlußmuttern radial und axial umspannen.
9. Ablage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
axiale Länge (b) der Klemmspangen (32, 33) im wesent
lichen der der Anschlußmutter entspricht.
10. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19) eine
Ausnehmung (20) zur Aufnahme eines im wesentlichen
vertikalen, zylindrischen Ventilkörpers (12) des Misch
ventiles (11) besitzt und vorzugsweise im mit dem
Mischventil verbundenen Zustand seitlich mit zu dem
Mischventil führenden Fluidzuführungen (14) abschließt.
11. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19) zur
Befestigung an einem Mischventil (11) mit von einem Paar
Zulaufstutzen (15, 16) schräg zu einem zentralen Ventil
körper (12) zusammenlaufenden Fluidzuführungen (14)
ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Ablagekörper
(19) im wesentlichen kreisringsegmentförmig ist.
12. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19)
plattenförmig ist.
13. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19) an
einer Oberseite insbesondere rippenartige Vorsprünge
(23) aufweist, die vorzugsweise zu einer Vorderseite des
Ablagekörpers hin bogenförmig gekrümmt sind.
14. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage eine Brausehalte
rung (24) aufweist, die vorzugsweise einstückig mit dem
Ablagekörper (19) ausgebildet, insbesondere einstückig
mit diesem gespritzt ist.
15. Ablage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Brausehalterung seitlich an dem Ablagekörper (19)
angeordnet ist und von diesem zu einer Seite vorspringt
derart, daß im an dem Mischventil befestigten Zustand
die Brausehalterung einen Anschlag an das Mischventil
(11) bildet.
16. Ablage nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brausehalterung (24) eine konische, zu drei
Seiten offene Ausnehmung (25) zur Aufnahme einer Hand
brause aufweist, wobei vorzugsweise die Ausnehmung an
einer Unterseite axial durch einen radial nach innen
weisenden Vorsprung (26) begrenzt ist.
17. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage einen Duschmit
telhalter (28) aufweist, der vorzugsweise einstückig mit
dem Ablagekörper (19) ausgebildet, insbesondere einstückig
mit diesem gespritzt ist.
18. Ablage nach Anspruch 17 und einem der Ansprüche 14 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß die Brausehalterung (24)
und der Duschmittelhalter (28) auf gegenüberliegende
Seiten des Ablagekörpers (19) angeordnet sind.
19. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage aus Kunststoff,
vorzugsweise aus Polycarbonat (PC), Polypropylen (PP)
oder Polyoxymethylen (POM), insbesondere im Spritzguß
verfahren hergestellt ist.
20. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ablagekörper (19)
zumindest mittels einer Dreipunktlagerung, vorzugsweise
einer Vierpunktlagerung gelagert ist.
21. Ablage nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage an dem Aufputz
mischventil befestigt ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995147875 DE19547875A1 (de) | 1995-12-21 | 1995-12-21 | Ablage |
| EP96120318A EP0780082A1 (de) | 1995-12-21 | 1996-12-18 | Ablage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995147875 DE19547875A1 (de) | 1995-12-21 | 1995-12-21 | Ablage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19547875A1 true DE19547875A1 (de) | 1997-06-26 |
Family
ID=7780838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995147875 Withdrawn DE19547875A1 (de) | 1995-12-21 | 1995-12-21 | Ablage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0780082A1 (de) |
| DE (1) | DE19547875A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017201619A1 (de) | 2017-02-01 | 2018-08-02 | Andreas Veit | Haltevorrichtung für eine Sanitärbaugruppe |
| DE102017010704B4 (de) * | 2016-12-01 | 2020-07-09 | sternklar GmbH Kommunikation & Design | Korb für Reinigungs- und Pflegeprodukte |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2835006B1 (fr) * | 2002-01-24 | 2004-10-08 | Robinetterie Mingori | Plaque de dissimulation et dispositif de reglage comportant une telle plaque |
| DE20312627U1 (de) * | 2003-08-16 | 2003-11-13 | Hansa Metallwerke Ag, 70567 Stuttgart | Anordnung aus einer Sanitärarmatur und einer Befestigungseinrichtung für ein Accessoireteil |
| WO2007121455A1 (en) * | 2006-04-18 | 2007-10-25 | Aqua Glass Corporation | Interchangeable shower accessories |
| CA2713054C (en) * | 2010-07-08 | 2013-07-30 | Chen-Chang Lin | Water tap |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1583944A (en) * | 1925-05-01 | 1926-05-11 | Milwaukee Brass Mfg Company | Sink fixture |
| US2655179A (en) * | 1947-07-26 | 1953-10-13 | Smolensky Michael | Double-acting liquid dispensing fixture |
| US3194526A (en) * | 1964-03-09 | 1965-07-13 | Lemmond Bruce | Readily mountable soap dish |
| DE1978739U (de) * | 1967-12-05 | 1968-02-15 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Seifenschale mit anti-adhaesivem belag. |
| CH521488A (de) * | 1970-12-03 | 1972-04-15 | Maier Richard | Sanitäre Armatur |
| DE3230848A1 (de) * | 1982-08-19 | 1984-02-23 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co, 5870 Hemer | Mischbatterie |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE422331C (de) * | 1925-11-28 | Bernhard Ernst | An einem Wasserleitungshahn zu befestigende Seifenschale | |
| US1696666A (en) * | 1924-07-11 | 1928-12-25 | Albert C Brown | Soap dish |
| US1647330A (en) * | 1926-02-23 | 1927-11-01 | Henry F Albers | Supporting bracket |
| US2006980A (en) * | 1934-05-21 | 1935-07-02 | Hulbert Quentin Hall | Soap holder |
| US2507943A (en) * | 1945-03-28 | 1950-05-16 | Barnes Mfg Co | Combination soap dish and faucet |
| US2461319A (en) * | 1946-06-05 | 1949-02-08 | Frank A Fortino | Soap dabber |
| US2979211A (en) * | 1957-10-09 | 1961-04-11 | Henry J Fritzel | Tray |
| DE2658193C2 (de) * | 1976-12-22 | 1979-03-01 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co, 5870 Hemer | Zapfarmatur mit Seifenablage |
-
1995
- 1995-12-21 DE DE1995147875 patent/DE19547875A1/de not_active Withdrawn
-
1996
- 1996-12-18 EP EP96120318A patent/EP0780082A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1583944A (en) * | 1925-05-01 | 1926-05-11 | Milwaukee Brass Mfg Company | Sink fixture |
| US2655179A (en) * | 1947-07-26 | 1953-10-13 | Smolensky Michael | Double-acting liquid dispensing fixture |
| US3194526A (en) * | 1964-03-09 | 1965-07-13 | Lemmond Bruce | Readily mountable soap dish |
| DE1978739U (de) * | 1967-12-05 | 1968-02-15 | Ver Deutsche Metallwerke Ag | Seifenschale mit anti-adhaesivem belag. |
| CH521488A (de) * | 1970-12-03 | 1972-04-15 | Maier Richard | Sanitäre Armatur |
| DE3230848A1 (de) * | 1982-08-19 | 1984-02-23 | Friedrich Grohe Armaturenfabrik Gmbh & Co, 5870 Hemer | Mischbatterie |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102017010704B4 (de) * | 2016-12-01 | 2020-07-09 | sternklar GmbH Kommunikation & Design | Korb für Reinigungs- und Pflegeprodukte |
| DE102017201619A1 (de) | 2017-02-01 | 2018-08-02 | Andreas Veit | Haltevorrichtung für eine Sanitärbaugruppe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0780082A1 (de) | 1997-06-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2236683B1 (de) | Duschrinnenanordnung für Wandeinbau | |
| EP3447201B1 (de) | Sanitärarmatur mit einschubmechanismus | |
| DE3217286A1 (de) | Halter zum einhaengen unter die umrandung einer toilettenschuessel fuer ein, vorzugsweise anfaerbendes, praeparat | |
| DE19547875A1 (de) | Ablage | |
| EP3295847B1 (de) | Abflussabdeckung mit haarfänger | |
| EP2053168A2 (de) | Wandeinbau-Ablaufgarnitur für einen sanitären Ablauf | |
| DE102005061974B3 (de) | Sanitäre Wasserauslaufarmatur | |
| DE2808807A1 (de) | Einrichtungsgegenstand fuer toiletten | |
| WO2014194890A1 (de) | Waschtisch | |
| EP2703573B1 (de) | Ablaufgarnitur und Badewanne bzw. Duschtasse mit einer derartigen Ablaufgarnitur | |
| DE69807087T2 (de) | Reinigungs- und erfrischungsvorrichtung zum einhängen am rand eines toilettenbeckens | |
| DE20301486U1 (de) | Wasserklosett mit wandhängendem Beckenteil | |
| DE10331786B4 (de) | Spender für flüssige oder pastenförmige Medien | |
| DE19650000A1 (de) | Anordnung zur Anbringung von Hilfsgeräten oder Hilfsarmaturen in einem Dusch- oder Wannenraum | |
| DE20003623U1 (de) | Hängeanordnung zum Halten von Toilettenartikeln | |
| DE4303343A1 (de) | Spülvorrichtung | |
| EP0647742B1 (de) | Sifon für eine Abflussinstallation | |
| DE19911552A1 (de) | Duschkabine | |
| DE19543332A1 (de) | Verkleidung für Abfluß- und Zuleitungsrohre für Waschtische | |
| EP1532912A1 (de) | Halterung für Duschgel-, Shampoo-, Körperpflegemittelbehälter, Seife und dgl. | |
| WO2003098091A1 (de) | Einrichtung zum leiten von flüssigkeit | |
| DE20318132U1 (de) | Halterung für Duschgel-, Shampoo-, Körperpflegemittelbehälter, Seife und dgl. | |
| DE8901671U1 (de) | Ablage für Toilettegegenstände, insbesondere Seifenschalen | |
| EP0759720B1 (de) | Reinigungsvorrichtung | |
| DE2757034C2 (de) | Auf eine Bade- oder Duschwanne aufsetzbare Waschbeckenanlage |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HANSGROHE AG, 77761 SCHILTACH, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |