DE19542023A1 - Polyphenylenetherharzmasse - Google Patents
PolyphenylenetherharzmasseInfo
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- C08L71/08—Polyethers derived from hydroxy compounds or from their metallic derivatives
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Polyphenylenetherharzmasse. Insbesonde
re betrifft die vorliegende Erfindung eine Polyphenylenetherharzmasse mit ausgezeich
neter Hitzebeständigkeit und außerdem Flammverzögerungseigenschaft ohne Tropfen
während des Verbrennens im vertikalen Brenn-Test UL 94.
Seit kurzem stieg das Interesse an Sicherheit für ein in der Praxis verwendetes
thermoplastisches Harz.
Insbesondere ist die Flammverzögerungseigenschaft eines Harzes eine der wich
tigsten Sicherheitseigenschaften. Die Bedeutung der Flammverzögerungseigenschaft ei
nes Harzes ist allgemein bekannt, aber andererseits wird in den letzten Jahren ein Ein
fluß von in einer flammhemmenden Harzmasse verwendeten Halogenflammverzöge
rungsmitteln auf die Umwelt vermutet und der Wunsch nach einer flammhemmenden
Harzmasse ohne Verwendung eines Halogenflammverzögerungsmittels steigt.
Zum Beispiel ist in GB-A-1591137 eine flammhemmende Harzzusammensetzung
mit (II) 1 bis 40 Gew.-% eines Phosphor-Flammverzögerungsmittels pro 60 bis 99 Gew.-%
einer Masse (I), umfassend (a) 60 bis 99 Gew.-% eines Polyphenylenethers und
(b) 40 bis 1 Gew.-% eines hydrierten Blockcopolymers des ABA′-Typs, offenbart.
Außerdem ist in EP-A-124916 eine Harzmasse mit (a) 50 bis 70 Gew.-Teilen
eines Polyphenylenethers, (b) 25 bis 45 Gew.-Teilen eines hydrierten Blockcopolymers,
(c) 10 bis 20 Gew.-Teilen einer Phosphorsäureverbindung und (d) 2 bis 10 Gew.-Teilen
Mineralöl offenbart.
In US-A-4,879,330 ist ein Kabel offenbart mit einer Umhüllung aus einer Masse,
die (a) 30 bis 40 Gew.-% eines Polyphenylenethers, (b) 30 bis 40 Gew.-% eines Block
copolymers und (c) 20 bis 35 Gew.-% eines Phosphats umfaßt. Außerdem ist in
US-A-4,154,712 eine Harzmasse mit guter Schlagbeständigkeit offenbart, die (a) einen Poly
phenylenether mit niedrigem Molekulargewicht mit einer Grenzviskosität bei 30°C in
einer Chloroformlösung von weniger als etwa 0.4, (b) ein Blockcopolymer des
ABA′-Typs und (c) einen Weichmacher umfaßt.
Außerdem ist in US-A-5,206,276 eine Harzmasse offenbart, die (a)
pro 100 Gew.-Teile eines Polyphenylenethers, (b) 65 bis 100 Gew.-Teile eines brenn
baren aromatischen Phosphats und (c) 10 bis 100 Gew.-Teile eines Blockcopolymers des
ABA′-Typs umfaßt.
Nebenbei bemerkt wird im allgemeinen das vertikale Brenn-Testverfahren UL 94
in einem weiten Bereich als Verfahren zur Bewertung der Flammbeständigkeit von
Harzmassen verwendet. Um V-0 dieses Flammbeständigkeitstests zu bestehen, ist es
wichtig, daß, nachdem ein Teststück angezündet wird und anschließend die Brandquelle
entfernt wird, ein brennendes Teststück von selbst erlischt und die Brenndauer kurz ist,
und daß das Teststuck während des Verbrennens nicht tropft.
Wenn ein Polyphenylenetherharz durch ein Flammverzögerungsmittel flamm
verzögernd wird, kann die Brenndauer durch Zugabe eines Flammverzögerungsmittels
ohne weiteres verkürzt werden. Aber in bezug auf Tropfenfreiheit während des Bren
nens, die eine andere notwendige Bedingung ist, kann ihr Erreichen häufig sehr
schwierig sein. Zum Beispiel tritt das Problem deutlich auf, wenn die Dicke eines Form
körpers verringert wird.
Bis jetzt war es mit den vorstehend erwähnten Harzmassen schwierig, einen
dünnen Formkörper (zum Beispiel mit einer Dicke von 0.5 mm) mit einer bei der prakti
schen Verwendung bevorzugten Hitzebeständigkeit und einer Temperaturformstabilität
von 70°C oder mehr unter einer Faserspannung von 18.6 kg/cm² herzustellen, der eine
Flammbeständigkeit von V-0 gemäß dem vertikalen Brenn-Test UL 94 erfüllt.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Polyphenylenetherharzmasse
mit ausgezeichneter Hitzebeständigkeit und ausgezeichneter Flammbeständigkeit.
Diese Aufgabe wird durch den überraschenden Befund gelöst, daß eine Poly
phenylenetherharzmasse, umfassend ein Gemisch einer bestimmten Menge der drei wie
folgt veranschaulichten Bestandteile, nämlich (a) ein bestimmtes Polyphenylenetherharz,
(b) ein bestimmtes Blockcopolymer und (c) ein organisches Phosphat, eine Hitzever
formungstemperatur von 70°C oder mehr unter einer Faserspannung von 18.6 kg/cm²
und eine Flammbeständigkeit von V-0 gemäß dem vertikalen Brenn-Test UL 94 erreicht.
Somit betrifft die vorliegende Erfindung eine Polyphenylenetherharzmasse, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß sie (a), (b) und (c) wie folgt enthält:
- (a) 100 Gew.-Teile eines Polyphenylenetherharzes mit einer Grenzviskosität bei 30°C in Chloroform von mehr als 0.4 dl/g bis 0.7 dl/g,
- (b) 1 bis 30 Gew.-Teile eines AB-Diblockcopolymers, eines A-B-A′-Triblockcopoly mers oder eines ein Gemisch davon umfassenden Blockcopolymers (wobei A und A′ vi nylaromatische Verbindungen darstellen bzw. B ein konjugiertes Dien darstellt), und
- (c) 1 bis 60 Gew.-Teile eines organischen Phosphats.
Die vorliegende Erfindung liegt darin, daß als eine Bedingung für die weitere Er
füllung der Flammbeständigkeit die Schmelzviskosität (200°C) der Polyphenylenether
harzmasse vorzugsweise 500 bis 3000 Pa·s, stärker bevorzugt 500 bis 2000 Pa·s
und am stärksten bevorzugt 600 bis 1000 Pa·s beträgt.
Die Messung der Schmelzviskosität wurde unter Verwendung eines Fließuntersu
chungsgeräts des Koka-Typs unter der Bedingung (1) wie folgt durchgeführt.
Meßtemperaturbereich: 170 bis 250°C
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
Die vorliegende Erfindung erhöht deutlich die Flammbeständigkeit durch Festle
gen eines abnehmenden Verhältnisses der Schmelzviskosität sowie der Schmelzviskosität
der Harzmasse.
Das abnehmende Verhältnis der Schmelzviskosität beträgt vorzugsweise 25%
oder weniger, stärker bevorzugt 20% oder weniger und am stärksten bevorzugt 15%
oder weniger. Die Messung des abnehmenden Verhältnisses der Schmelzviskosität
wurde unter Verwendung eines Kapillarrheometers unter Bedingung (2) wie folgt durch
geführt.
Verwendete Öffnung: L/D = 40/1
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Die Messung des abnehmenden Verhältnisses der Schmelzviskosität einer belas
senen Probe wird gemäß folgender Gleichung durch Vergleich der Schmelzviskosität ei
ner Probe nach 5 Minuten Schmelzen mit der Schmelzviskosität einer für 15 Minuten
unter dieser Meßbedingung belassenen Probe berechnet.
Abnehmbares Verhältnis der Schmelzviskosität = [(Schmelzviskosität einer
Probe nach 5 Minuten Schmelzen) - (Schmelzviskosität einer für 15 Minuten belassenen
Probe)]×100/(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen).
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend im einzelnen veranschaulicht. Das
bei der vorliegenden Erfindung verwendete Polyphenylenetherharz (a) ist ein (Co)poly
mer, erhalten durch oxidative Polymerisation einer oder mehrerer durch folgende allge
meine Formel wiedergegebenen Phenolverbindungen mit Sauerstoff oder einem sauer
stoffhaltigen Gas unter Verwendung oxidativer Kupplungskatalysatoren:
(wobei R¹, R², R³, R⁴ und R⁵ jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, einem
Kohlenwasserstoffrest oder einen substituierten Kohlenwasserstoffrest darstellen und
mindestens einer der Reste ein Wasserstoffatom ist).
Beispiele von R¹, R², R³, R⁴ und R⁵ in der vorstehend erwähnten allgemeinen
Formel schließen Wasserstoff-, Chlor-, Brom-, Fluor-, Jodatome, Methyl-, Ethyl-,
n- oder Isopropylgruppen, primäre, sek- oder tert-Butylgruppen, Chlorethyl-, Hydroxy
ethyl-, Phenylethyl-, Benzyl-, Hydroxymethyl-, Carboxyethyl-, Methoxycarbonylethyl-,
Cyanoethyl-, Phenyl-, Chlorphenyl-, Methylphenyl-, Dimethylphenyl-,
Ethylphenyl- und Allylgruppen ein.
Beispiele der vorstehend erwähnten allgemeinen Formel schließen Phenol, o-,
m- oder p-Cresol, 2,6-, 2,5-, 2,4- oder 3,5-Dimethylphenol, 2-Methyl-6-phenylphenol,
2,6-Diphenylphenol, 2,6-Diethylphenol, 2-Methyl-6-ethylphenol, 2,3,5-, 2,3,6- oder
2,4,6-Trimethylphenol, 3-Methyl-6-tert-butylphenol, Thymol und 2-Methyl-6-allyl
phenol ein.
Außerdem können eine der Phenolverbindungen der vorstehend erwähnten allge
meinen Formel und andere Phenolverbindungen, zum Beispiel aromatische Polyhydro
xyverbindungen, wie Bisphenol-A, Tetrabrombisphenol-A, Resorcin, Hydrochinon und
Novolakharze als Ausgangssubstanzen für Copolymere verwendet werden.
Bevorzugte Phenole unter diese Verbindungen sind 2,6-Dimethylphenol, 2,6-Di
phenylphenol, 3-Methyl-6-tert-butylphenol und 2,3,6-Trimethylphenol.
Die für die oxidative Polymerisation der Phenolverbindung verwendeten oxidati
ven Kupplungskatalysatoren sind nicht besonders eingeschränkt, und jeder Katalysator
kann verwendet werden, soweit er Polymerisationsfähigkeit aufweist.
Herstellungsverfahren eines Polyphenylenetherharzes sind zum Beispiel in
US-A-3,306,874, 3,306,875 und 3,257,357, JP-B-17880/1977 und JP-A-51197/1977 und
304119/1989 veranschaulicht.
Beispiele des erfindungsgemäßen Polyphenylenetherharzes (A) schließen Poly
(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether), Poly(2,6-diethyl-1,4-phenylenether), Poly(2-methyl-
6-ethyl-1,4-phenylenether), Poly(2-methyl-6-propyl-1,4-phenylenether), Poly(2,6-di
propyl-1,4-phenylenether), Poly(2-ethyl-6-propyl-1,4-phenylenether), Poly(2,6-butyl-
1,4-phenylenether), Poly(2,6-dipropenyl-1,4-phenylenether), Poly(2,6-dilauryl-1,4-
phenylenether), Poly(2,6-diphenyl-1,4-phenylenether), Poly(2,6-dimethoxy-1,4-pheny
lenether), Poly(2,6-diethoxy-1,4-phenylenether), Poly(2-methoxy-6-ethoxy-1,4-pheny
lenether), Poly(2-ethyl-6-stearyloxy-1,4-phenylenether), Poly(2-methyl-6-phenyl-1,4-
phenylenether), Poly(2-methyl-1,4-phenylenether), Poly(2-ethoxy-1,4-phenylenether),
Poly(2-chlor-1,4-phenylenether), Poly(3-methyl-6-tert-butyl-1,4-phenylenether), Poly
(2,6-dichlor-1,4-phenylenether), Poly(2,5-dibrom-1,4-phenylenether), Poly(2,6-di
benzyl-1,4-phenylenether) und verschiedene Copolymere ein, die mehrere Arten von
wiederholenden Einheiten, die diese Copolymere bilden, einschließen. Unter den Copo
lymeren sind Copolymere von 2,6-Dimethylphenol mit mehrfach substituierten Pheno
len, wie 2,3,6-Trimethylphenol und 2,3,5,6-Tetramethylphenol eingeschlossen.
Unter diesen Polyphenylenetherharzen sind Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether)
und ein Copolymer aus 2,6-Dimethylphenol mit 2,3,6-Trimethylphenol bevorzugt.
Das Polyphenylenetherharz (a), das bei der vorliegenden Erfindung verwendet
werden kann, weist eine Grenzviskosität, gemessen bei 30°C in Chloroform, von mehr
als 0.4 bis 0.7 dl/g, vorzugsweise 0.42 bis 0.6 dl/g und stärker bevorzugt 0.42 bis
0.5 dl/g, auf.
Wenn die Grenzviskosität nicht größer als 0.4 dl/g ist, ist das nicht bevorzugt, da
es schwierig wird, kein Tropfen während des Verbrennens zu erreichen, und wenn sie
0.7 dl/g übersteigt, ist das nicht bevorzugt, da die Verarbeitbarkeit abnimmt.
Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Polyphenylenetherharz (a) kann
modifizierte Copolymere einschließen, die mit einem Styrolmonomer, wie Styrol,
α-Methylstyrol, p-Methylstyrol, Vinyltoluol und Chlorstyrol, auf den vorstehend erwähn
ten Polymeren und Copolymeren gepfropft sind.
Das bei der vorliegenden Erfindung verwendete Blockcopolymer (b) ist ein
A-B-Diblockcopolymer, ein A-B-A′-Triblockcopolymer oder ein ein Gemisch davon umfas
sendes Blockcopolymer, in denen A und A′ von einer vinylaromatischen Verbindung ab
geleitete Polymere darstellen bzw. B ein von einem konjugierten Dien abgeleitetes Po
lymer darstellt.
Beispiele der vinylaromatischen Verbindung (A und A′) schließen Styrol, α-Me
thylstyrol, Vinyltoluol, Vinylxylol und Vinylnaphthalin ein.
Beispiele des konjugierten Diens (B) schließen Butadien, Isopren und
1,3-Pentadien ein.
Beispiele des Blockcopolymers schließen ein Diblockcopolymer, wie Styrol-Bu
tadien-Diblockcopolymer, und ein Triblockcopolymer, wie Styrol-Butadien-Styrol-Tri
blockcopolymer, ein.
Unter diesen ist das Styrol-Butadien-Styrol-Triblockcopolymer, aufgebaut durch
einen Polybutadien umfassenden zentralen Block B und Polystyrol umfassenden End
blöcke A und A′, bevorzugt.
Viele Verfahren wurden zur Herstellung des vorstehend erwähnten Blockcopoly
mers vorgeschlagen, und als veranschaulichendes Verfahren kann ein Blockcopolymer
einer vinylaromatischen Verbindung (Block A) und eines konjugierten Diens (Block B)
durch Blockpolymerisation in einem inaktiven Lösungsmittel unter Verwendung eines
Lithiumkatalysators oder Ziegler-Katalysators, zum Beispiel gemäß dem in
JP-B-2798/1965 beschriebenen Verfahren erhalten werden.
Das Blockcopolymer (b) ist im Handel zum Beispiel als CARIFLEX [Warenzei
chen] TR1101 von Shell Chemical Company USA, erhältlich.
Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Blockcopolymers beträgt 10 000 bis
1 000 000, vorzugsweise 20 000 bis 300 000. Das Zahlenmittel des Molekulargewichts des
Blocks A oder des Blocks A′ des Blockcopolymers beträgt 1000 bis 200 000, vorzugs
weise 2000 bis 100 000, und das Zahlenmittel des Molekulargewichts des Blocks B be
trägt 1000 bis 200 000, vorzugsweise 2000 bis 100 000. Das Gewichtsverhältnis von
Block A zu Block B oder Block A, A′ zu Block B beträgt 2/98 bis 60/40, vorzugsweise
10/90 bis 40/60.
Obwohl das bei der vorliegenden Erfindung verwendete organische Phosphat (c)
nicht besonders eingeschränkt ist, ist ein durch folgende allgemeine Formel wiedergege
benes aromatisches Phosphat bevorzugt:
(wobei R¹¹, R¹² und R¹³ jeweils die gleiche oder verschiedene Art von Resten, ausge
wählt aus einem Alkyl-, Cycloalkyl-, Aryl-, arylsubstituierten Alkylrest und den Kom
binationen davon sind, und mindestens einer der Reste R¹¹, R¹² und R¹³ einen Arylrest
darstellt).
Beispiele der Verbindung schließen Phenylbisdodecylphosphat, Phenylbisneo
pentylphosphat, Phenylbis(3,5,5′-trimethylhexyl)phosphat, Ethyldiphenylphosphat,
2-Ethylhexyl(p-tolyl)phosphat, Tritolylphosphat, Bis(2-ethylhexyl)phenylphosphat, Tri-
(nonylphenyl)phosphat, Triphenylphosphat, Dibutylphenylphosphat, p-Tolylbis(2,5,5′-
trimethylhexyl)phosphat und 2-Ethylhexyldiphenylphosphat ein.
Unter diesen ist das organische Phosphat, in dem R¹¹, R¹² und R¹³ jeweils ein
Arylrest ist, bevorzugt. Zum Beispiel sind Triphenylphosphat und Diphenylcresylphos
phat bevorzugt.
Unter diesen ist Triphenylphosphat das am stärksten bevorzugte organische Phos
phat. Es kann nicht substituiert sein oder es kann substituiert sein (zum Beispiel Triiso
propylphenylphosphat).
Außerdem kann das bei der vorliegenden Erfindung verwendete organische
Phosphat (c) eine bifunktionelle Verbindung, eine polyfunktionelle Verbindung oder ein
Polymer sein, das durch folgende Formeln wiedergegeben wird, oder ein Gemisch
davon:
(wobei R²¹, R²³ und R²⁵ Kohlenwasserstoffreste sind, die jeweils unabhängig ausge
wählt sind, R²², R²⁴, R²⁶ und R²⁷ Kohlenwasserstoffreste oder Kohlenwasserstoffoxy
reste sind, die jeweils unabhängig ausgewählt sind, X¹, X² und X³ Halogenatome sind,
die jeweils unabhängig ausgewählt sind, m und r ganze Zahlen von 0 bis 4 sind, und n
und p ganze Zahlen von 1 bis 30 sind).
Beispiele der Verbindung schließen zum Beispiel Bis(diphenylphosphat) von
Resorcin, Hydrochinon und Bisphenol A und ihre entsprechenden Polymere ein.
Die Menge der die erfindungsgemäße Harzmasse bildenden Bestandteile beträgt
100 Gew.-Teile des Polyphenylenetherharzes (a), 1 bis 30 Gew.-Teile, vorzugsweise 1
bis 25 Gew.-Teile und stärker bevorzugt 1 bis 20 Gew.-Teile des Blockcopolymers (b)
und 1 bis 60 Gew.-Teile, vorzugsweise 1 bis 50 Gew.-Teile und stärker bevorzugt 1 bis
40 Gew.-Teile, des organischen Phosphats (c).
Wenn die Menge des Blockcopolymers (b) geringer als 1 Gew.-Teil ist, tritt
Tropfen während des Verbrennens auf und die Flammbeständigkeit ist schlechter, und
wenn sie 30 Gew.-Teile übersteigt, ist das nicht bevorzugt, da die thermische Beständig
keit schlechter wird.
Wenn die Menge des organischen Phosphats (c) geringer als 1 Gew.-Teil ist, ist
die Flammbeständigkeit schlecht, und wenn sie 60 Gew.-Teile übersteigt, ist das nicht
bevorzugt, da Tropfen während des Verbrennens auftritt und die Flammbeständigkeit
schlecht ist.
Andere Polymerverbindungen und Hilfsmittel können zur erfindungsgemäßen Po
lyphenylenetherharzmasse gegeben werden. Als andere Polymerverbindungen werden
zum Beispiel Styrolpolymere, wie Polystyrol und hochschlagbeständiges Polystyrol,
Olefinpolymere, wie Polypropylen, Polyethylen hoher Dichte, Polyethylen geringer
Dichte, lineares Polyethylen geringer Dichte, Propylen-Ethylen-Copolymer, Ethylen-
Buten-1-Copolymer, Ethylen-Penten-Copolymer, Ethylen-Hexen-Copolymer und Poly-
4-methylpenten-1, Copolymere eines Olefins und einer mit einem Olefin copolymerisier
baren Vinylverbindung (zum Beispiel Acrylate, Methacrylate, Essigsäurevinylester, Sty
rol, Acrylnitril und (Meth)acrylsäureglycidylester), Polymere, wie Polyvinylchlorid,
Polymethacrylsäuremethylester, Polyessigsäurevinylester, Polyvinylpyridin, Polyvinyl
carbazol, Polyacrylamid und Polyacrylnitril, Kondensationspolymerverbindungen, wie
Polycarbonat, Polysulfon, Polyethersulfon, Polyethylenterephthalat, Polybutylentereph
thalat, Polyarylenester (zum Beispiel U-Polymer, hergestellt von Unitika Company
Ltd.), Polyphenylensulfid, Polyamide, wie 6-Nylon, 6,6-Nylon und 12-Nylon, und
Polyacetal und außerdem verschiedene wärmehärtbare Harze, wie Siliconharz, Fluor
harz, Polyimid, Polyamidimid, Phenolharz, Alkydharz, ungesättigtes Polyesterharz und
Daponharz, erwähnt. Die Menge der vorstehend erwähnten Polymerverbindung beträgt
üblicherweise 0 bis 20 Gew.-Teile pro 100 Gew.-Teile des Polyphenylenetherharzes (a).
Zur erfindungsgemäßen Polyphenylenetherharzmasse können Füllstoffe zur Ver
stärkung und zur Funktionsverleihung zugegeben werden. Als Füllstoffe können zum
Beispiel Fasern zur Verstärkung, wie Glasfaser, Kohlenstoffaser, Aramidfaser, Alumini
um und rostfreier Stahl und anorganische Füllstoffe, wie Metallfaserkristalle, Silicium
dioxid, Aluminiumoxid, Calciumcarbonat, Talkum, Glimmer, Ton, Kaolinit, Magnesi
umsulfat, Ruß, TiO₂, ZnO und Sb₂O₃, verwendet werden.
Zur erfindungsgemäßen Polyphenylenetherharzmasse können falls erforderlich
Flammverzögerungsmittel oder Flammverzögerungshilfsstoffe, wie eine halogenierte
Verbindung, gemischt werden. Außerdem können zur erfindungsgemäßen Polyphenylen
etherharzmasse Farbmittel, Pigmente, antistatische Mittel, Antioxidationsmittel und
Witterungsbeständigkeitsmittel zugegeben werden.
Das Herstellungsverfahren der erfindungsgemäßen Polyphenylenetherharzmasse
ist nicht besonders beschränkt und umfaßt verschiedene Verfahren, wie ein Lösungs
mischverfahren und Schmelzknetverfahren. Unter diesen ist das Schmelzknetverfahren
bevorzugt.
Wenn das Schmelzknetverfahren angewandt wird, wird die Temperatur des
Schmelzknetens üblicherweise im Bereich von 150 bis 350°C, vorzugsweise 200 bis
300°C, gewählt.
Wenn das Schmelzknetverfahren angewandt wird, ist die Reihenfolge des
Knetens der jeweiligen Bestandteile nicht besonders beschränkt. Wenn zum Beispiel
Gemische unter Verwendung eines Extruders schmelzgeknetet werden, kann es eines der
folgenden Verfahren sein: ein Verfahren, bei dem die Bestandteile (a), (b) und (c) alle
auf einmal zugegeben und gleichzeitig schmelzgeknetet werden, ein Verfahren bei dem
der Bestandteil (a) und der Bestandteil (b) vorher schmelzgeknetet und dann der
Bestandteil (c) zusätzlich zugegeben und schmelzgeknetet wird, ein Verfahren, bei dem
der Bestandteil (a) und der Bestandteil (c) vorher schmelzgeknetet und dann der
Bestandteil (b) zusätzlich zugegeben und schmelzgeknetet wird, und ein Verfahren, bei
dem der Bestandteil (b) und der Bestandteil (c) vorher schmelzgeknetet und dann der
Bestandteil (a) zusätzlich zugegeben und schmelzgeknetet wird.
Anwendungen der erfindungsgemäßen Polyphenylenetherharzmasse schließen
zum Beispiel übliche Spritzformanwendungen für OA-Ausstattung, elektrische und elek
tronische Teile und Extrusionsformanwendungen, wie Folien, ein. Insbesondere bei
dünnen Formkörpern kann sie bei Anwendungen angewandt werden, die Flammbestän
digkeit erfordern.
Die vorliegende Erfindung wird im einzelnen gemäß den Beispielen wie folgt
veranschaulicht, aber die vorliegende Erfindung ist nicht durch diese Beispiele einge
schränkt.
Die Bedeutung der in den Beispielen und Vergleichsbeispielen benutzten
Abkürzungen ist nachstehend angegeben.
1. Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether) (PPE 1) mit einer Grenzviskosität, ge
messen bei 30°C in Chloroform, von 0.40 dl/g;
2. Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether) (PPE 2) mit einer Grenzviskosität, ge messen bei 30°C in Chloroform, von 0.42 dl/g;
3. Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether) (PPE 3), mit einer Grenzviskosität, ge messen bei 30°C in Chloroform, von 0.48 dl/g.
2. Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether) (PPE 2) mit einer Grenzviskosität, ge messen bei 30°C in Chloroform, von 0.42 dl/g;
3. Poly(2,6-dimethyl-1,4-phenylenether) (PPE 3), mit einer Grenzviskosität, ge messen bei 30°C in Chloroform, von 0.48 dl/g.
Gewichtsmittel des Molekulargewichts: 20.5×10⁴
Kautschukmenge: 7.3 Gew.-%
Teilchendurchmesser des Kautschuks (Gewichtsmittel): 0.7 µm
Meßergebnis des MI (Meßbedingung: 200°C, 5 kg Last) 3.5 g/10 Min.
Kautschukmenge: 7.3 Gew.-%
Teilchendurchmesser des Kautschuks (Gewichtsmittel): 0.7 µm
Meßergebnis des MI (Meßbedingung: 200°C, 5 kg Last) 3.5 g/10 Min.
Styrol-Butadien-Styrol-Triblockcopolymer (SBS-1):
CARIFLEX TR1101, hergestellt von Shell Chemical Company.
CARIFLEX TR1101, hergestellt von Shell Chemical Company.
Triphenylphosphat (TPP).
Die Bewertungsverfahren der Eigenschaften der Harzmasse sind nachstehend
veranschaulicht.
Der MFR wurde bei 280°C, 10 kg Last gemäß JIS K 7210 gemessen.
Die HDT wurde unter einer Faserspannung von 18.6 kg/cm² gemäß ASTM
D648 gemessen.
Die Schmelzviskosität ist der Wert der Schmelzviskosität bei 200°C unter fol
gender Bedingung (1):
Meßvorrichtung: Fließuntersuchungsgerät des Koka-Typs
Meßbedingung:
Meßtemperaturbereich: 170 bis 250°C
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
Meßbedingung:
Meßtemperaturbereich: 170 bis 250°C
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
Die Messung des abnehmenden Verhältnisses der Schmelzviskosität einer belas
senen Probe wurde gemäß folgender Gleichung unter Vergleich der Schmelzviskosität
einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen mit der Schmelzviskosität einer für 15 Minuten
unter dieser Meßbedingung (2) belassenen Probe berechnet:
Meßvorrichtung: Kapillarrheometer
Verwendete Öffnung: L/D = 40/1
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Verwendete Öffnung: L/D = 40/1
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Abnehmendes Verhältnis der Schmelzviskosität = [(Schmelzviskosität einer
Probe nach 5 Minuten Schmelzen) - (Schmelzviskosität einer Probe nach 15 Minuten
Stehenlassen)]×100/(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen).
Die erfindungsgemäße Polyphenylenetherharzmasse wurde mit dem Spritzform
verfahren geformt, um ein Teststück mit 0.8 mm Dicke zu erhalten, und ein vertikaler
Brenn-Test UL 94 wurde durchgeführt. Außerdem wurde ähnlich ein Teststück mit
0.5 mm Dicke geformt und ein vertikaler Brenn-Test UL 94 durchgeführt.
V-0: Die Brenndauer betrug weniger als 10 Sekunden, und es gab kein
Anbrennen durch Tropfen. Außerdem wurde kein Auftreten von Tropfen
als V-0 gemäß dieser Messung bewertet.
V-1: Die Brenndauer betrug weniger als 30 Sekunden, und es gab kein Anbrennen durch Tropfen.
V-2: Die Brenndauer betrug weniger als 30 Sekunden, und es trat Anbrennen durch Tropfen auf.
V-1: Die Brenndauer betrug weniger als 30 Sekunden, und es gab kein Anbrennen durch Tropfen.
V-2: Die Brenndauer betrug weniger als 30 Sekunden, und es trat Anbrennen durch Tropfen auf.
Der jeweilige Bestandteil (Masse 1) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten
Mischverhältnis wurde von einem Aufgabetrichter eines kontinuierlichen Doppel
schneckenextruders (Typ TEX-44, hergestellt von Nippon Seiko Company Ltd.), einge
stellt auf eine Zylindertemperatur von 260°C und 330 Upm Schneckenumdrehungen, zu
gegeben, schmelzgeknetet und zerkleinert.
Das Granulat wurde mit einem Spritzformverfahren bei einer Zylindertemperatur
von 260°C geformt und ein Teststück mit 0.8 mm Dicke hergestellt. Das Bewertungser
gebnis ist in Tabelle 2 gezeigt.
Beispiel 2 wurde genauso wie Beispiel 1 durchgeführt, außer daß ein Teststück
mit 0.5 mm Dicke hergestellt wurde. Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veran
schaulicht.
Beispiel 3 wurde genauso wie Beispiel 2 durchgeführt, außer daß jeder Bestand
teil (Masse 2) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten Mischverhältnis verwendet wurde.
Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veranschaulicht.
Vergleichsbeispiel 1 wurde genauso wie Beispiel 2 durchgeführt, außer daß jeder
Bestandteil (Masse 3) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten Mischverhältnis verwendet
wurde. Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veranschaulicht.
Vergleichsbeispiel 2 wurde genauso wie Beispiel 2 durchgeführt, außer daß jeder
Bestandteil (Masse 4) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten Mischverhältnis verwendet
wurde. Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veranschaulicht.
Vergleichsbeispiel 3 wurde genauso wie Beispiel 2 durchgeführt, außer daß jeder
Bestandteil (Masse 5) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten Mischverhältnis verwendet
wurde. Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veranschaulicht.
Vergleichsbeispiel 4 wurde genauso wie Beispiel 2 durchgeführt, außer daß jeder
Bestandteil (Masse 6) mit dem in Tabelle 1 veranschaulichten Mischverhältnis verwendet
wurde. Ferner wurde keine Flammbeständigkeit erreicht und ein Brenn-Test konnte
nicht durchgeführt werden. Das Bewertungsergebnis ist in Tabelle 2 veranschaulicht.
Wie vorstehend beschrieben kann gemäß der vorliegenden Erfindung eine Poly
phenylenetherharzmasse mit einer Hitzebeständigkeit von 70°C oder mehr unter einer
Faserdehnung von 18.6 kg/cm² sogar bei einem dünnen Formkörper, die außerdem die
Flammbeständigkeit von V-0 gemäß dem vertikalen Brenn-Test UL 94 erfüllt, bereitge
stellt werden.
Claims (12)
1. Polyphenylenetherharzmasse, dadurch gekennzeichnet, daß sie (a), (b) und (c)
wie folgt beschrieben enthält:
- (a) 100 Gew.-Teile eines Polyphenylenetherharzes mit einer Grenzviskosität bei 30°C in Chloroform von mehr als 0.4 dl/g bis 0.7 dl/g,
- (b) 1 bis 30 Gew.-Teile eines AB-Diblockcopolymers, eines A-B-A′-Triblockco polymers oder eines ein Gemisch davon umfassenden Blockcopolymers (wobei A und A′ vinylaromatische Verbindungen darstellen bzw. B ein konjugiertes Dien darstellt), und
- (c) 1 bis 60 Gew.-Teile eines organischen Phosphats.
2. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1, in der die Zusammensetzung eine
Schmelzviskosität (200°C) von 500 bis 3000 Pa·s unter folgender Bedingung
(1) aufweist.
Bedingung (1):
Meßvorrichtung: Fließuntersuchungsgerät des Koka-Typs
Meßbedingung:
Meßtemperaturbereich: 170 bis 250°C
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
Meßvorrichtung: Fließuntersuchungsgerät des Koka-Typs
Meßbedingung:
Meßtemperaturbereich: 170 bis 250°C
Meßlast: 200 kg
Geschwindigkeit der Temperaturerhöhung: 5°C/Min.
Verwendete Öffnung: L/D = 10/1
3. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1 oder 2, in der die Zusammen
setzung ein abnehmendes Verhältnis der Schmelzviskosität von 25% oder weni
ger unter folgender Bedingung (2) aufweist.
Bedingung (2):
Meßvorrichtung: Kapillarrheometer
Verwendete Öffnung: L/D = 40/1
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Abnehmendes Verhältnis der Schmelzviskosität = [(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen) - (Schmelzviskosität einer Probe nach 15 Mi nuten Stehenlassen)]×100/(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen).
Meßvorrichtung: Kapillarrheometer
Verwendete Öffnung: L/D = 40/1
Meßtemperatur: 300°C
Meßbereich des Scherverhältnisses: 60 (sek-1)
Abnehmendes Verhältnis der Schmelzviskosität = [(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen) - (Schmelzviskosität einer Probe nach 15 Mi nuten Stehenlassen)]×100/(Schmelzviskosität einer Probe nach 5 Minuten Schmelzen).
4. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1 bis 3, in der die Grenzviskosität
des Polyphenylenetherharzes (a) 0.42 bis 0.6 dl/g beträgt.
5. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 4, in der die Grenzviskosität des
Polyphenylenetherharzes (a) 0.42 bis 0.5 dl/g beträgt.
6. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1 bis 5, in der das A-B-Diblockco
polymer (b) ein Styrol-Butadien-Diblockcopolymer ist.
7. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1 bis 5, in der das A-B-A′-Triblock
copolymer (b) ein Styrol-Butadien-Styrol-Triblockcopolymer ist.
8. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 1 bis 7, in der das organische
Phosphat (c) Triphenylphosphat ist.
9. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 2 bis 8, in der die Schmelzviskosität
(200°C) von 500 bis 2000 Pa·s beträgt.
10. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 9, in der die Schmelzviskosität
(200°C) von 600 bis 1000 Pa·s beträgt.
11. Polyphenylenetherharzmasse nach Anspruch 3, in der die Zusammensetzung ein
abnehmendes Verhältnis der Schmelzviskosität von 15% oder weniger aufweist.
12. Verwendung der Polyphenylenetherharzmasse nach einem der Ansprüche 1 bis
11 zur Herstellung von Formkörpern.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP27953294A JPH08134346A (ja) | 1994-11-14 | 1994-11-14 | ポリフェニレンエーテル系樹脂組成物 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19542023A1 true DE19542023A1 (de) | 1996-05-15 |
Family
ID=17612326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995142023 Withdrawn DE19542023A1 (de) | 1994-11-14 | 1995-11-10 | Polyphenylenetherharzmasse |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH08134346A (de) |
| DE (1) | DE19542023A1 (de) |
| GB (1) | GB2294934A (de) |
| NL (1) | NL1001464C2 (de) |
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|---|---|---|---|---|
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| DE19949143A1 (de) | 1998-10-13 | 2000-04-27 | Sumitomo Bakelite Co | Polyphenylenetherharzmasse |
| DE19949180B4 (de) | 1998-10-14 | 2009-11-05 | Sumitomo Chemical Co. Ltd. | Flammbeständige Isolierfolie |
| US7736727B2 (en) * | 2007-02-23 | 2010-06-15 | Sabic Innovative Plastics Ip B.V. | Electrically insulating film and method |
| JP6309329B2 (ja) * | 2014-04-08 | 2018-04-11 | 昭和シェル石油株式会社 | 改質アスファルト組成物 |
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|---|---|---|---|---|
| JPS5146351A (en) * | 1974-10-18 | 1976-04-20 | Mitsubishi Gas Chemical Co | Shinkina horifuenireneeterukeijushisoseibutsu |
| AU507885B2 (en) * | 1976-03-29 | 1980-02-28 | General Electric Company | Polyphenylene ether resin compositions |
| DE2750467A1 (de) * | 1976-12-13 | 1978-06-15 | Gen Electric | Flammhemmende, schlagfeste polyphenylenaether-zusammensetzungen |
| DE2751496C2 (de) * | 1976-12-21 | 1994-09-22 | Gen Electric | Flammhemmende, biegsam gemachte Polyphenylenäther-Zusammensetzungen |
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| US4166055A (en) * | 1977-10-03 | 1979-08-28 | General Electric Company | Composition of a polyphenylene ether, a block copolymer of a vinyl aromatic compound and a conjugated diene and a polyolefin |
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| GB2076831B (en) * | 1980-05-30 | 1984-03-07 | Gen Electric | Compositions of a polyphenylene ether resin and a copolymer of styrene and bromostyrene |
| GB2076830B (en) * | 1980-05-30 | 1984-03-07 | Gen Electric | Compositions of a polyphenylene ether resin and a rubber modified copolymer of styrene and bromostyrene |
| AU8003682A (en) * | 1980-12-18 | 1982-07-01 | General Electric Company | Mineral filled polyphenylene ether compositions having improved properties |
| FR2720403B1 (fr) * | 1994-05-31 | 1997-09-19 | Basf Ag | Masse à mouler thermoplastique ignifugée à base de polystyrène. |
-
1994
- 1994-11-14 JP JP27953294A patent/JPH08134346A/ja active Pending
-
1995
- 1995-10-20 NL NL1001464A patent/NL1001464C2/xx not_active IP Right Cessation
- 1995-11-10 DE DE1995142023 patent/DE19542023A1/de not_active Withdrawn
- 1995-11-10 GB GB9523059A patent/GB2294934A/en not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB9523059D0 (en) | 1996-01-10 |
| NL1001464C2 (nl) | 1996-06-17 |
| NL1001464A1 (nl) | 1996-05-14 |
| JPH08134346A (ja) | 1996-05-28 |
| GB2294934A (en) | 1996-05-15 |
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