DE19538171A1 - Rotationskolbenmaschine - Google Patents
RotationskolbenmaschineInfo
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-
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
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- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rotationskolbenma
schine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Maschinen werden zur Verrichtung von Arbeit
überall dort eingesetzt, wo verdichtet, gepumpt und ent
spannt werden muß. Insbesondere kann die Erfindung als
Verbrennungsmotor in der Kraftfahrzeugtechnik eingesetzt
werden.
In der Kraftfahrzeugtechnik kommen überwiegend Hubkol
ben-Verbrennungsmotore zum Einsatz, die sich durch eine
langjährig bewährte und ausgereifte Technik auszeichnen.
Der geringe Wirkungsgrad und die oszillierenden Trieb
werksmassen dieses Motorentyps haben jedoch immer wieder
Veranlassung gegeben, nach neuen Lösungen zu suchen. So
gibt es eine Reihe von Lösungen, die nach dem Rotations
kolben-Prinzip arbeiten.
Ein maßgeblicher Vertreter dieser Gruppe ist der Kreis
kolbenmotor nach Wankel.
Der Wankelmotor besteht aus einem feststehenden Gehäuse
und einem, auf einer Exzenterwelle gelagerten Innenläu
fer mit drei äußeren Dichtstellen. Er arbeitet nach dem
Viertaktverfahren und wird von außen, vorzugsweise mit
Wasser gekühlt.
Obwohl durch die Rotationsbewegungen ein verbesserter
Massenausgleich stattfindet und ein günstigeres Lei
stungs-Masse-Verhältnis möglich ist, konnte dieser Mo
tortyp sich weder im Allgemeinen noch speziell in der
Kraftfahrzeugtechnik endgültig durchsetzen.
Die Ursache hierfür sind der im Vergleich zum Hubkolben
motor eher schlechtere Wirkungsgrad und die schwer zu
beherrschenden Abdichtprobleme an den Drehkolbenecken,
die zu Leckverlusten und zu Überhitzungen führen.
Diese Nachteile sind in der Hauptsache technisch dadurch
begründet, daß die verschiedenen Arbeitsräume des Motors
alle in einem Gehäuse untergebracht und nur von Dichts
tellen des Rotationskolbens voneinander getrennt sind.
Es wurde mit der DE 36 10 108 A1 auch schon vorgeschla
gen, zwei gleichartige Motorteile zu verwenden, um einer
seits das Ansaugen und Verdichten und andererseits das
Entspannen und Ausstoßen durchführen zu können. Dazu
sind Verdichter und Entspanner achsparallel angeordnet
und über radiale Öffnungen im gemeinsamen Gehäuse funk
tionell miteinander verbunden.
Da dieser Motor Funktionselemente eines Hubkolbenmotors
und eines Rotationskolbenmotors aufweist, stellen sich
naturgemäß auch die typischen Nachteile des Hubkolbenmo
tors ein.
Eine weitere Lösung dieser Art ist in der DE 29 07 331
beschrieben, bei der der Rotationskolbenmotor aus zwei
Rotorpaaren mit je zwei miteinander kämmenden Rotoren
besteht, wobei beide Rotorpaare auf einer Achse angeord
net sind und über axiale Kanäle miteinander verbunden
werden.
Auch hier ist ein Rotorpaar für das Ansaugen und Ver
dichten und das andere Rotorpaar für das Entspannen und
Ausstoßen zuständig.
Die Trennung von Verdichtung und Entspannung in getrenn
ten Räumen bringt zwar erhebliche Vorteile mit sich, die
wesentlichen Nachteile bleiben dabei aber unberührt.
Alle diese bekannten Lösungen haben mehr oder weniger
den Nachteil eines geringen Wirkungsgrades, zurückzufüh
ren auf unvollständige Entspannung und Wärmeverluste
durch die Arbeitsraumbegrenzung, und erheblicher Dich
tungsprobleme zwischen Rotationskolben und Gehäuse.
Es besteht daher die Aufgabe, eine Rotationskolbenma
schine zu entwickeln, bei der die ungenutzte Restenergie
in den Abgasen während des Arbeitsprozesses auf ein vor
bestimmbares Maß verringert wird.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Zweckdienliche Ausgestaltungen ergeben sich aus den Un
teransprüchen 2 bis 13.
Die als Verbrennungsmaschine ausgelegte Rotationskolben
maschine arbeitet in besonderer Weise wirtschaftlich und
dabei umweltfreundlich.
Sie besitzt gegenüber dem Hubkolbenmotor die allgemeinen
Vorteile eines Rotationskolbenmotors und beseitigt im
gleichen Zuge die Nachteile, die einer umfassenden Nut
zung der Rotationskolbenmotore bislang entgegenstehen.
So ist die Verwendung der unterschiedlichsten Energie
träger wie beispielsweise jedes Verbrennungsgas bzw. -
irgendein Druckmedium möglich, wobei lediglich eine dar
auf abgestimmte Brennkammer eingesetzt werden muß. In
Abhängigkeit des verwendeten Energieträgers kann durch
eine entsprechende Dimensionierung der separaten Ar
beitsräume bzw. der Brennkammer jedes mögliche Verdich
tungsverhältnis vorbestimmt werden. Das ermöglicht auch,
den Expansionsraum so auszuführen, daß
eine Expansion des Abgases nutzbringend nahezu bis auf
den Umgebungsdruck erfolgen kann. Dies führt zu einer
besseren Nutzung des eingesetzten Kraftstoffes und damit
zwangsläufig zu einer Erhöhung des thermischen Wirkungs
grades. Weiterhin entfällt eine sonst notwendige Kühlung
von außen.
Sollte unter bestimmten Bedingungen dennoch eine Kühlung
notwendig sein, besteht die Möglichkeit einer inneren
und damit verlustarmen Kühlung. Dazu wird durch eine
Überdimensionierung des Verdichterraumes und durch ein
zeitverzögertes Schließen des Sperrventiles zwischen dem
Arbeitsraum und der Brennkammer überschüssiges und un
verbranntes Frischgas in den Arbeitsraum geleitet, das
zur Kühlung des Arbeitsblockes führt und gleichzeitig
zur Arbeitsverrichtung mitgenutzt wird.
Dieses innere Kühlsystem vermeidet weiterhin die bislang
bei herkömmlichen Motoren bekannten und auf eine Über
hitzung zurückzuführenden Ladungsprobleme der Brennkam
mer.
Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Rotationskolben
maschinen ist bei der inneren Dichtheit zu verzeichnen,
da am Rotor nur eine umlaufende und eine feststehende
Dichtstelle vorhanden sind.
Es ist weiterhin möglich, den Verdichterraum und/oder
den Expansionsraum in nebeneinanderliegende Kammern mit
Überströmkanälen aufzuteilen, um eine stufenweise Ver
dichtung bzw. Entspannung zu erhalten.
Die ein- oder zweiachsigen Ausführungsformen lassen un
begrenzte Einsatzmöglichkeiten zu.
Durch den Einsatz von Rotationsschiebern für die Sperr
schieber fallen sämtliche oszillierenden Bewegungen weg
und ermöglichen somit sehr hohe Drehzahlen, die die
Leckverluste an den Dichtstellen minimieren.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbei
spiel eines Verbrennungsmotors näher erläutert werden.
Dazu zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ein
achsigen Motors,
Fig. 2 eine axiale Schnittdarstellung des ein
achsigen Motors,
Fig. 3 ein Schema der Funktionselemente des ein
achsigen Motors,
Fig. 4 ein Schema eines zweiachsigen Motors,
Fig. 5 Schema eines Motors mit einem Rotations
schieber,
Fig. 6 Schema der Funktionsabläufe und
Fig. 7 Schema der Funktionsabläufe mit einem
modifizierten Rotationskolben.
Der Rotationskolben-Verbrennungsmotor in einachsiger
Ausführung besteht aus einem Verdichterblock 1 und einem
Arbeitsblock 2, die starr miteinander verbunden sind.
Der Verdichterblock 1 und der Arbeitsblock 2 sind hin
tereinander auf einer gemeinsamen Achse angeordnet und
bestehen aus einem Verdichtergehäuse 3 und einem Ver
dichterrotor 4 bzw. aus einem Arbeitsgehäuse 5 und einem
Arbeitsrotor 6. Die Breite des Arbeitsblockes 2 ist ent
sprechend dem gewünschten Verdichtungsverhältnis stets
um einen bestimmten Betrag größer als die Breite des
Verdichterblockes 1 ausgeführt. Der Verdichterrotor 4
und der Arbeitsrotor 6 sind drehfest auf einer gemeinsa
men Rotorwelle 7 angeordnet. Am Umfang vom Verdichter
block 1 und vom Arbeitsblock 2 ist ein Brennkammerblock
8 aufgesetzt, der sich in axialer Richtung erstreckt und
dessen Brennkammer 9 die Innenräume des Verdichterbloc
kes 1 und des Arbeitsblockes 2 miteinander verbindet. Im
Verdichtergehäuse 3 befindet sich radial einerseits ne
ben dem Brennkammerblock 8 eine Frischgasöffnung 10 und
im Arbeitsgehäuse 5 radial andererseits neben dem Brenn
kammerblock 8 eine Abgasöffnung 11. Die Frischgasöffnung
10 und die Abgasöffnung 11 sind jeweils als axiale, sich
über die gesamte Breite des Verdichterblockes 1 bzw. des
Arbeitsblockes 2 erstreckenden Schlitze ausgebildet.
Zwischen der Frischgasöffnung 10 und dem Brennkammer
block 8 ist ein Sperrschieber 12 und zwischen der Abgas
öffnung 11 und dem Brennkammerblock 8 ein Sperrschieber
13 angeordnet. Beide Sperrschieber 12 und 13 erstrecken
sich ebenfalls axial über die gesamte Breite des Ver
dichterblockes 1 bzw. des Arbeitsblockes 2, besitzen
eine radiale Bewegungsrichtung und sind in Richtung zur
Rotorwelle 7 durch die Kraft einer Feder belastet oder
unterliegen einer Zwangssteuerung.
Die Gestaltung des Verdichterrotors 4 und des Arbeitsro
tors 6 ist insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ersicht
lich. Danach besitzen der Verdichterrotor 4 und der Ar
beitsrotor 6 seitlich angeordnete und radial nach außen
gerichtete Gleitschienen 14 und 14′, die mit inneren
Gleitnuten 15 und 15′ des Verdichtergehäuses 3 und des
Arbeitsgehäuses 5 zusammenwirken. Kolbenringe 16 bzw 16′
dichten den Verdichterblock i und den Arbeitsblock 2
nach außen ab. Die zwischen den Gleitschienen 14, 14′
befindlichen Mantelflächen sind unrund in der Art ausge
bildet, daß es eine achsferne und eine gegenüberliegende
achsnahe Peripherie gibt. Dabei bildet die achsferne Pe
ripherie des Verdichterrotors 4 mit der Innenwandung des
Verdichtergehäuses 3 einen Dichtspalt 17 und in gleicher
Weise die des Arbeitsrotors 6 mit der Innenwandung des
Arbeitsgehäuses 5 einen Dichtspalt 18. Die achsferne Pe
ripherie kann punktförmig oder kreisbogenförmig ausge
bildet sein und so über die Breite der Rotore 4 und 6
linienförmige Dichtspalte 17 und 18 oder flächenförmige
Dichtspalte 17 und 18 mit vorbestimmter Spalttiefe aus
bilden. Die Anordnung beider Dichtspalte 17 und 18 zu
einander ist so abgestimmt, daß der Dichtspalt 17 des
Verdichterblockes 1 dem Dichtspalt 18 des Arbeitsblockes
1 in Drehrichtung um einen vorbestimmten Betrag voraus
eilt. Die sich zwischen den Mantelflächen des Verdich
terrotors 4 und dem Verdichtergehäuse 3 bzw. zwischen
den Mantelflächen des Arbeitsrotors 6 und dem Arbeitsge
häuse 5 einstellenden Freiräume werden durch die von
außen belasteten Sperrschieber 12 und 13 in jeweils zwei
volumenveränderliche Räume aufgeteilt. Im Verdichter
block 1 sind das der Ansaugraum 19 mit Verbindung zur
Frischgasöffnung 10 und der Verdichterraum 20 mit Ver
bindung zur Brennkammer 9 und im Arbeitsblock 2 sind das
der Expansionsraum 21 mit Verbindung zur Brennkammer 9
und der Abgasraum 22 mit Verbindung zur Abgasöffnung 11.
Der Verdichterraum 20 und der Expansionsraum 21 sind von
der Brennkammer 9 jeweils durch steuerbare Sperrventile
23 und 24 voneinander getrennt. Beide Sperrventile 23
und 24 werden von einer mit der Rotorwelle 7 gekoppelten
Nockenwelle 25 gesteuert.
Ein Rotationskolben-Verbrennungsmotor in zweiachsiger
Ausführung besteht, wie die Fig. 4 zeigt, ebenfalls aus
einem Verdichterblock 1 und einem Arbeitsblock 2 mit je
weils analogem Aufbau. Jedoch sind der Verdichterblock 1
und der Arbeitsblock 2 auf separaten Achsen und neben
einander in der Art angeordnet, daß jeweilige Rotorwel
len 26 und 27 vorhanden sind, die parallel zueinander
angeordnet und zum Zwecke der Synchronisation über nicht
dargestellte Elemente drehfest miteinander verbunden
sind. Zwangsläufig erstreckt sich die Brennkammer 8
räumlich in radiale Richtung.
Wie die Fig. 5 zeigt, können die Sperrschieber 12 und 13
an Stelle der oszillierenden auch in einer rotierenden
Bauart ausgeführt werden. Dazu ist ein Schiebergehäuse
28 mit einer Rotorwelle 29 achsparallel aber um
90° gedreht zur Rotorwelle 7 in der Art angeordnet, daß
das Schiebergehäuse 28 an einer Stelle in den peripheren
Bereich des Verdichtergehäuses 3 bzw. des Arbeitsgehäu
ses 5 eingreift. Dabei befindet sich die Rotorwelle 29
radial um einen bestimmten Betrag von der Mantelfläche
des Verdichterrotors 4 bzw. des Arbeitsrotors 6 ent
fernt. Auf der Rotorwelle 29 sitzt drehfest der Rotati
onsschieber 30, der mit einem Schenkel 31 ausgerüstet
ist. Der Schenkel 31 des Rotationsschieber 30 ist so
ausgebildet, daß er über einen Drehbereich von 180° in
eine spiralförmig umlaufende Nut 32 des Verdichterrotors
4 bzw des Arbeitsrotors 6 eingreift und diese Nut 32 in
den Ansaugraum 19 und den Verdichterraum 20 bzw. den Ex
pansionsraum 21 und den Abgasraum 22 aufteilt. Die Bewe
gungen der Rotorwellen 7 und 29 sind zwangsgesteuert und
aufeinander abgestimmt.
Die Wirkungsweise des Rotationskolben-Verbrennungsmotors
wird insbesondere an Hand der Fig. 3 bis 7 deutlich.
Ein von außen eingeleiteter Startantrieb führt zu einer
beispielsweise rechtssinnigen Drehbewegung der Rotorwel
le 7 bzw. 26. Dadurch kommt es zu einer Vergrößerung des
Ansaugraumes 19 und damit zum Ansaugen von Frischgas aus
der Frischgasöffnung 10. Im gleichen Zuge verkleinert
sich der Verdichterraum 20, wodurch das bereits vorhan
dene Frischgas gegen das geschlossene Sperrventil 23
verdichtet wird. Nach dem öffnen des Sperrventiles 23
strömt das komprimierte Frischgas in die Brennkammer 9
und wird zwischen den beiden nunmehr geschlossenen
Sperrventile 23 und 24 eingespannt und wahlweise nach
einem der bekannten Verfahren gezündet und isochor ver
brannt. Danach öffnet das Sperrventil 24, das verbrannte
und hocherhitzte Verbrennungsgas strömt in den Expansi
onsraum 21 und entspannt sich. Dabei verrichtet es Ar
beit und treibt den Arbeitsrotor 6 an. Die dabei entste
hende Drehbewegung der Rotorwelle 7 bzw. 27 steht als
Antriebsenergie zur Verfügung.
So, wie sich der Expansionsraum 21 vergrößert, verklein
ert sich der Abgasraum 22 und drängt das Abgas durch die
Abgasöffnung 11.
Durch ein zeitlich aufeinander abgestimmtes Zusammen
spiel der Öffnungs- und Schließbewegungen der Sperrven
tile 23 und 24 und einer ausreichenden Dimensionierung
des Verdichterraumes 20 kann folgender Effekt erzielt
werden.
Beim Einströmen von Frischgas in die Brennkammer 8 ge
langt ein bestimmter überschüssiger Anteil des Frischga
ses auch in den Expansionsraum 21. Dabei kühlt das noch
unverbrannte Frischgas im Inneren den erhitzten Arbeits
block 2 und setzt die so aufgenommene Wärmeenergie so
fort wieder in mechanische Energie zum Antrieb des Ar
beitsrotors 6 mit ein.
Die Fig. 7 zeigt die funktionellen Abläufe eines Rotati
onskolben-Verbrennungsmotors mit einer kreisbogenförmig
ausgebildeten achsfernen Peripherie des Verdichterrotors
4 und des Arbeitsrotors 6, wenn die Bedingung erfüllt
ist, daß die Spalttiefe der Dichtspalte 17 und 18 dem
halben Umfang des Verdichterrotors 4 und des Arbeitsro
tors 6 entspricht.
In diesem Fall ist es möglich, auf die ursprünglichen
zwei Sperrventile 23 und 24 zu verzichten und zwei ge
genüberliegende Brennkammerblöcke 8 einzusetzen. Dabei
ergibt sich, daß der Ansaugraum 19 und der Verdichter
raum 20 des Verdichterblockes 1 mit einer der beiden
Brennkammern 8 und der Expansionsraum 21 und der Abgas
raum 22 des Arbeitsblockes 2 zeitgleich mit der anderen
der beiden Brennkammern 8 zusammenwirken und somit zwei
Arbeitstakte je Umdrehung ermöglichen.
Bezugszeichenliste
1 Verdichterblock
2 Arbeitsblock
3 Verdichtergehäuse
4 Verdichterrotor
5 Arbeitsgehäuse
6 Arbeitsrotor
7 Rotorwelle
8 Brennkammerblock
9 Brennkammer
10 Frischgasöffnung
11 Abgasöffnung
12 Sperrschieber
13 Sperrschieber
14, 14′ Gleitschienen
15, 15′ Gleitnuten
16, 16′ Kolbenring
17 Dichtspalt
18 Dichtspalt
19 Ansaugraum
20 Verdichterraum
21 Expansionsraum
22 Abgasraum
23 Sperrventil
24 Sperrventil
25 Nockenwelle
26 Rotorwelle
27 Rotorwelle
28 Schiebergehäuse
29 Rotorwelle
30 Rotationsschieber
31 Schenkel
32 Nut
2 Arbeitsblock
3 Verdichtergehäuse
4 Verdichterrotor
5 Arbeitsgehäuse
6 Arbeitsrotor
7 Rotorwelle
8 Brennkammerblock
9 Brennkammer
10 Frischgasöffnung
11 Abgasöffnung
12 Sperrschieber
13 Sperrschieber
14, 14′ Gleitschienen
15, 15′ Gleitnuten
16, 16′ Kolbenring
17 Dichtspalt
18 Dichtspalt
19 Ansaugraum
20 Verdichterraum
21 Expansionsraum
22 Abgasraum
23 Sperrventil
24 Sperrventil
25 Nockenwelle
26 Rotorwelle
27 Rotorwelle
28 Schiebergehäuse
29 Rotorwelle
30 Rotationsschieber
31 Schenkel
32 Nut
Claims (13)
1. Rotationskolbenmaschine, bestehend aus einem Ver
dichterblock mit einem Verdichtergehäuse und einem Ver
dichterrotor und einem Arbeitsblock mit einem Arbeitsge
häuse und einem Arbeitsrotor,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Verdichterblock (1) und der Arbeitsblock (2) über einen separaten, eine Brennkammer (9) aufweisenden Brennkammerblock (8) verbunden sind,
- - der Verdichterrotor (4) und der Arbeitsrotor (6) in der Art angeordnet sind, daß sich zwischen der achs fernen Peripherie des Verdichterrotors (4) bzw. des Arbeitsrotors (6) und der Innenwandung des Verdichter gehäuses (3) bzw. des Arbeitsgehäuses (5) ein defi nierter Dichtspalt (17) bzw. (18) ergibt,
- - im Verdichtergehäuse (3) bzw. im Arbeitsgehäuse (5) bewegliche Schieber geführt sind, die einen Minimal spalt an den Mantelflächen des Verdichterrotors (4) bzw. Arbeitsrotors (6) bilden und so im Innenraum des Verdichterblockes (1) bzw. des Arbeitsblockes (2) ei nen Ansaugraum (19) und einen Verdichterraum (20) bzw. einen Expansionsraum (21) und einen Abgasraum (22) ausgestalten und
- - der Verdichterraum (20) von der Brennkammer (9) bzw. der Expansionsraum (21) von der Brennkammer (9) ge steuert trennbar sind.
2. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Schieber zur
Bildung eines Ansaugraumes (19), eines Verdichterraumes
(20), eines Arbeitsraumes (21) und eines Abgasraumes
(22) als oszillierende, unter radialem Druck stehende
Sperrschieber (12 und 13) ausgebildet sind.
3. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Schieber zur
Bildung eines Ansaugraumes (19), eines Verdichterraumes
(20), eines Arbeitsraumes (21) und eines Abgasraumes
(22) als Rotationsschieber (30) ausgebildet sind.
4. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsschieber (30)
auf je einer außerhalb des Verdichterrotors (4) bzw. des
Arbeitsrotors (6) gelagerten, achsparallel aber um 90°
zur Rotorwelle (7) ausgerichteten Rotorwelle (29) befe
stigt und mit je einem Schenkel (31) ausgerüstet sind,
die jeweils im unteren Drehwinkelbereich von 180° in ei
ne spiralförmig verlaufende Nut (32) des Verdichterro
tors (4) bzw. des Arbeitsrotors (6) eingreifen, wobei
die Rotorwelle (7) und die Rotorwelle (29) in ihren Be
wegungen aufeinander abgestimmt sind.
5. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß durch eine entsprechende Di
mensionierung des Verdichterblockes (1) und/oder des Ar
beitsblockes (2) der Verdichterraum (20) kleiner als der
Expansionsraum (21) ausgeführt ist.
6. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterraum (20)
und/oder der Expansionsraum (21) in mehreren, nebenein
anderliegenden Kammern mit Überströmkanälen aufgeteilt
ist.
7. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterblock (1) und
der Arbeitsblock (2) achsparallel nebeneinander angeord
net sind, der Verdichterrotor (4) einer Rotorwelle (26)
und der Arbeitsrotor (6) einer Rotorwelle (27) zugeord
net sind und beide Rotorwellen (26, 27) drehfest mitein
ander verbunden sind.
8. Drehkolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtspalt (17) des Ver
dichterblockes (1) dem Dichtspalt (18) des Arbeitsbloc
kes (2) in Drehrichtung um einen bestimmten Betrag vor
aus eingestellt ist.
9. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterraum (20) bzw.
der Expansionsraum (21) von der Brennkammer (9) jeweils
durch ein steuerbares Sperrventil (23) bzw. (24) ge
trennt wird.
10. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die achsferne Peripherie des
Verdichterrotors (4) und des Arbeitsrotors (6) kreisbo
genförmig gestaltet ist und so einen flächenmäßigen
Dichtspalt (17, 18) mit einer definierten Spalttiefe
bildet.
11. Rotationskolbenmaschine nach den Ansprüchen 1 und
10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spalttiefe der Dichts
palte (17, 18) dem halben Umfang des Verdichterrotors
(4) und des Arbeitsrotors (6) entspricht und zwei Brenn
kammerblöcke (8) gegenüberliegend angeordnet werden.
12. Rotationskolbenmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterrotor (4) und
der Arbeitsrotor (6) von kreisrunden, radial nach außen
zeigende Gleitschienen (14, 14′) getragen werden, die
mit entsprechend ausgebildeten, inneren Gleitnuten (15,
15′) im Verdichtergehäuse (3) und Arbeitsgehäuse (5) zu
sammenwirken.
13. Rotationskolbenmaschine nach einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdichterblock (1) oder
der Arbeitsblock (2) für sich allein als Maschine einge
setzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995138171 DE19538171A1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Rotationskolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995138171 DE19538171A1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Rotationskolbenmaschine |
Publications (1)
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|---|---|
| DE19538171A1 true DE19538171A1 (de) | 1997-04-17 |
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ID=7774781
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995138171 Ceased DE19538171A1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Rotationskolbenmaschine |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19538171A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999022119A1 (de) * | 1997-10-24 | 1999-05-06 | Otto Zimmermann | Rotationskolbenmaschine als verbrennungsmotor |
| US20220112837A1 (en) * | 2020-10-13 | 2022-04-14 | Felix Thugutt | Internal combustion engine and method for operating an internal combustion engine |
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| DD61675A (de) * | ||||
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-
1995
- 1995-10-13 DE DE1995138171 patent/DE19538171A1/de not_active Ceased
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