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DE2303470A1 - Rotationskolbenmotor - Google Patents

Rotationskolbenmotor

Info

Publication number
DE2303470A1
DE2303470A1 DE19732303470 DE2303470A DE2303470A1 DE 2303470 A1 DE2303470 A1 DE 2303470A1 DE 19732303470 DE19732303470 DE 19732303470 DE 2303470 A DE2303470 A DE 2303470A DE 2303470 A1 DE2303470 A1 DE 2303470A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary piston
housing
spaces
engine according
piston engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732303470
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Grusa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19732303470 priority Critical patent/DE2303470A1/de
Publication of DE2303470A1 publication Critical patent/DE2303470A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/34Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by non-bladed rotor, e.g. with drilled holes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • F02B2053/005Wankel engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Rotationskolbenmotor Die Erfindung betrifft einen Rotationskolbenmotor mit einem im wesentlichen zylindrischen Rotationskolben und einem den Rotationskolben zumindest an seiner Umfangsfläche umschließenden Gehäuse.
  • Bekannt ist eine Vielzahl von Vorschlägen für die Ausführung von Rotationskolbenmotoren, von denen ein wesentlicher Teil von der Ausführung bekannter Pumpenformen, dem Roots-Gebläse, dem Worthi«ton-Zellenverdichter und anderen ausgeht. Bekannt ist insbesondere der Wankel-Motor, dessen zylindrischer Rotationskolben mit einem Querschnitt in Form eines gleichseitigen Bogendreiecks sich in einem zylindrischen Gehäuse mit der Querschnittsform einer Trochoide um seine Achse dreht, wobei diese Achse gleichzeitig eine Kreisbewegung um eine zu ihr parallele Achse ausführt. Beim Umlauf des Rotationskolbens bildet sich im Querschnitt zwischen jeweils zwei der an der Innenkontur des Gehäuses anliegenden und durch je eine Dichtleiste abgedichteten Ekken ein Raum aus, der infolge der Form eines Dreiecksbogens und der Trochoide abwechselnd sich erweitert und verengt, so daß mit jedem Umlauf der Zyklus des Ansaugens, Verdichtens, Verbrennens und Ausstoßen des Viertaktmotors erfolgen kann. Die bekannte Lösung weist verschiedene Nachteile auf, insbesondere ist die Bewegung des Rotationskolbens um zwei Achsen nur durch entsprechende Lagerkräfte einzuhalten, weiterhin verlangt die Steuerung dieser Bewegung aufwendige Lagerungs- und Getriebemittel, schließlich verlangt die sorgfältige Ausführung der Form der Trochoide einen erheblichen Aufwand, um die Dichtung gegenüber dem Rotationskolben zu ermöglichen, desgleichen ist die Ausführung der Dichtleisten schwierig, die unabhängig von dem sich fortlaufend ändernden Winkel der Dichtleiste gegenüber der Außenfläche voll wirksam bleiben müssen. Diese und andere Nachteile haften auch anderen bekannten Formen von Rotationskolbenmotoren in einem jeweils noch stärkeren Ausmaß an, so daß diese Formen keine wirtschaftliche Bedeutung erlangt haben.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile auszuschliessen und einen möglichst einfachen, in gedrängter Bauform ausführbaren und langlebigen Rotationskolbenmotor zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Umfangsfläche des drehbaren Rotationskolbens und die Innenfläche des Gehäuses zumindest abschnittsweise kreiszylindrisch und konzentrisch zur gehäusefesten Achse des Rotationskolbens sind, und daß in der Umfangsfläche des Rotationskolbens sowie in der Innenfläche des Gehäuses jeweils eine oder mehrere Halbräume ausgenommen sind, die paarweise jeweils einmal bei Jedem Umlauf sich gegenüberstehend eine Brennkammer bilden, wobei jeder Halbraum im Gehäuse mit zumindest einem Zylinder verbunden ist, in dem ein Kolben eine periodisch mit der Umdrehung des Rotationskolbens wiederkehrende Hubbewegung ausführen kann. Die erfindungsgemäße Lösung eröffnet die Möglichkeit, einen wesentlichen Teil der Ausgangsleistung mit Hilfe eines Drehkolbens aufzubringen, so daß nur geringe Lagerkräfte auftreten und eine hohe Drehzahl, eine hohe Leistung pro Volumeneinheit und ein entsprechend geringes Leistungsgewicht verfügbar wird. Die vorteilhafte Verbindung von Rotations- und Hubkolben führt zu auf einfache Weise verkoppelten Bauelementen, die jeweils eine Bewegung mit einem Freiheitsgrad ausführen und damit sowohl in der Dimensionierung des Motors wie in der Gestaltung seiner Form wesentliche Vereinfachungen gegenüber bekannten Rotationskolbenmotoren bietet, welche Bewegungen mit zwei oder mehr Freiheitsgraden ausführen. Gleichzeitig sichert die von einem einzigen Rotationskolben abnehmbare Drehbewegung einen aenkbar einfachen Ubergang des Motordrehmoments auf die angetriebenen Teile.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann der Querschnitt der Halbräume in einer Ebene senkrecht zur Achse des Rotationskolbens länglich ausgebildet sein mit einer Längsrichtung, die bei den Halbräumen im Rotationskolben unter einem Winkel in Drehrichtung und bei den Halbräumen im Gehäuse unter einem Winkel gegen die Drehrichtung angestellt ist. Aus der Anstellung der Längsrichtung der Halbräume kann die dynamische und statische Druckverteilung in den sich bei umlaufendeniRotaoionskolben ergebenden Brennräumen beeinflußt werden, so daß sich eine möglichst große Kraft in Richtung der Tangente im Umlauf $sinn ergibt. Neben der Beeinflußung der Druckverteilung ist mit dieser Form der Halbräume eine günstige Füllung wie auch Entleerung des Brennraums zu erzielen.
  • Insbesondere kann die Form der Halbräume ausgerundet gestaltet sein. Indem die Halbräume keine scharfen oder entlegenen Ecken aufweisen, wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung der Gehäusewand mit allen Vorteilen der Vergasung von Kraftstoff, des aus schlußes von Glühzündungen und der höheren Belastbarkeit der wärmespannungsfreien Wandungen erreicht. Gleichzeitig wird die restlose Füllung des Brennraums mit Frischgas oder Frischluft sowie die restlose Entleerung von verbranntem Gas ermöglicht.
  • Um die Radialkräfte beim Zünden des Brenngases aufzuheben, könnte es zweckmäßig sein, die Halbräume im Rotationskolben und im Gehäuse paarweise gegenüberliegend anzuordnen und gleichzeitig zu zünden, gemäß der Erfindung kann jedoch vorgesehen werden, daß die Abstände der Halbräume im Rotationskolben auf dem Umfang ungleich den Abständen der Halbräume im Gehäuse sind. Diese Ausbildung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Radialkräfte, die beim Zünden des Gasgemisches entstehen, weniger beachtlich sind, so daß 4 die ungleiche Teilung der Abstände im Rotationskolben gegenüber denen im Gehäuse zu einer dichten Folge von Zündungen und damit einem ruhigen Lauf des Motors führt.
  • Der Rotationskolbenmotor kann weiterhin so ausgeführt sein, daß die Halbräume im Motorgehäuse großflächig in den Innenraum des mit ihnen verbundenen Zylinders übergehen. Der direkte Übergang zwischen Halbräumen und Zylindern bietet nicht nur die Vorteile einer gedrängten Bauweise, sondern schließt auch Druckverluste und Strömungsverzögerungen in den andernfalls notwendigen Verbindungskanälen aus.
  • Zweckmäßigerweise kann die gerundete Form der Halbräume im Motorgehäuse in die Stirnseite des Kolbens eingearbeitet sein. Dieser Ausbildung entsprechend besteht ein solcher Halbraum aus einem starren, in das Gehäuse eingearbeiteten Teil und einem in den bejeglichen Kolben eingearbeiteten Teil, so daß der Halbraum eine veränderliche Form besitzt und seine geringsten Abmessungen im Totpunkt zwischen der Hin- und Rückbewegung des Kolbens einnimmt.
  • Sinne dichtende Verbindung jeweils eines Halbraums des Rotationskolbens und des Gehäuses miteinander in dem Bereich ihrer Gegenüberstellung kann durch jeweils einen oder mehreren in jeweils einer um die Halbräume im Rotationskolben oder im Motorgehäuse umlaufenden Nut geführten Dichtungsring ermöglicht oder verbessert werden. Ein solcher Dichtungsring kann eine im wesentlichen starre Form aufweisen und stirnseitig an die seiner Halterung gegenüberliegende Fläche - die Innenfläche des Gehäuses oder die Umfangsfläche des Rotationskolbens - angepaßt sein und nimmt zu dieser eine gleichbleibende Lage ein.
  • Vorzugsweise kann der Dichtungsring durch eine oder mehrere Federn an die gegenüberliegen-de Fläche gedrückt werden. Die Federn sind selbst dann zweckmäßig, wenn der oder die Dichtungsringe im Rotationskolben gelagert sind und im Betrieb bereits durch ihre Fliehkraft angedrückt werden, da die Federkraft einen von der Drehzahl nur begrenzt abhängigen Andruck gewährleistet.
  • Der Rotationskolbenmotor gemäß der Erfindung kann so ausgestaltet sein, daß die Halbräume im Rotationskolben mit Segmenten im Inneren des Rotationskolbens über Ventileverbindbar sind. Der Anschluß der Halbräume an Segmente im Inneren ermöglicht die Zufuhr eines Gasgemisches oder von Frischluft zu den Halb- bzw. Brennräumen, wobei das Gas oder die Luft komprimiert sein kann und ersatzweise oder zusätzlich unter Voraussetzung einer Mindestdrehzahl des Rotationskolbens durch die Gebläsewirkung der Segmente in die Halbräume eingedrückt wird.
  • Die Ventile können mechanisch gesteuert und betätigt werden oder durch Ventilschieber, die mit einer von der Rotationskolbendrehzahl verschiedenen Drehzahl umlaufen oder gegenüber dem Gehäuse stillstehen, gebildet werden, vorzugsweise werden die Ventile jedoch magnetisch betätigt.
  • Die Steuerung der Magnete erfolgt vorzugsweise über segmentierte Schleifringe, wobei die Schleifringe oder die Bürsten mit dem Rotationskolben umlaufen. Diese Schleifringe gewährleisten eine einfache Einstellung der Einschaltphasen entsprechend der Stellung des Rotationskolbens gegenüber dem Gehäuse.
  • Die Ventile können als Klappenventile ausgebildet sein und Asbestdichtungen aufweisen.
  • Besondere Vorteile für die Gestaltung des Rotationskolbenmotors gemäß der Erfindung ergeben sich dadurch, daß Abgasöffnungen in der Innenfläche des Motorgehäuses und bzw. oder der Umfangs fläche des Rotationskolbens gegenüber den beim Umlauf des Rotationskolbens von den Halbräumen überstrichenen Bahnen angebracht sind. Auf diese Weise kann jeder Halbraum nach dem Verbrennungsvorgang mit einer Abgasöffnung verbunden werden, wobei infolge des Druckes im Halbraum und der aerodynamischen Verwirbelung das Abgasgemisch fast restlos entfernt werden kann. Die Abgasöffnungen im Gehäuse können zu einem gemeinsamen Austritt zusammengeführt werden, desgleichen können die Abgasöffnungen im Rotationskolben nach-innen zusammengeführt werden, wie auch durch weitere Öffnungen im Rotationskolbenundgegenüberliegende Öffnungen im Gehäuse in das Gehäuse abgeführt werden.
  • Vorteilhafterweise kann jeder Halbraum im Rotationskolben oder im Motorgehäuse mit einer Kraftstoffeinspritzvorrichtung ausgestattet sein. Diese Vorrichtung kann in einfacher Weise mecXhisch durch Kurvenscheiben, Getriebe oder ähnliches synchron mit der Umdrehung des Rotationskolbens betätigt werden, wobei eine Phasenverschiebung zur Berücksichtigung der Belastung und der Drehzahl vorgesehen werden kann, mit Vorteil kann die Betätigung jedoch auch elektrisch erfolgen.
  • Für die Zündung des Gasgemisches kann zweckmäßigerweise jeder Halbraum im Rotationskolben oder Motorgehäuse mit einer Zündkerze ausgestattet werden. Dabei bietet die Ausstattung der Halbräume im Gehäuse den Vorteil besonders leicht zugänglicher und auswechselbarer Zündkerzen, während die Innenanordnung einen einfachen, innen-liegenden Verteiler zuläßt. Die Zugänglichkeit der im Rotationskolben befestigten Zündkerzen kann dadurch gesichert werden, daß Innenteile des Rotationskolbens, der Ja nur an seinem Umfang mit dem Gehäuse verbunden sein muß, an zumindest einer Seitenfläche zugänglich sind.
  • Die Kraftübertragung innerhalb des Rotationskolbenmotors kann in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt werden, daß jeder Kolben in den im Motorgehäuse angeordneten Zylindern über eine Kurbelwelle und über eine Kurbelschwinge mit dem Rotationskolben verbunden ist, alternativ auch über ein Zahnrad und einen Zahnriemen.
  • Eine abgewandelte Ausführungsform sieht vor, daß jeder Kolben über eine Kurvenscheibe mit dem Rotationskolben verbunden ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch einen Rotationskolbenmotor senkrecht zur Achse des Rotationskolbens, Fig. 2 einen Schnitt durch den Rotationskolbenmotor nach Fig. 1, längs der Achse des Rotationskolbens.
  • In Fig. 1 ist mit 10 ein Gehäuse bezeichnet, das einen Rotationskolben Smit kreisförmigem, zu der Achse 12 mittelpunktsgleichen Querschnitt an dessen Umfang so umschließt, daß lediglich ein schmaler Luftspalt 13 frei bleibt. Der Rotationskolben 11 weist drei längliche, ausgerundete Halbräume 14 auf, deren Längsrichtung gegenüber der Richtung zur Achse 12 hin unter einem Winkel in die Drehrichtung angestellt ist, wobei die Drehrichtung duch einen Pfeil 15 angegeben ist. In das Gehäuse 10 sind zwei Zylinderbuchsen 16 eingesetzt, in denen jeweils ein Kolben 17 in Längsrichtung seiner Führungsstange 18 bewegbar ist. Der Kolben 17 wird gegenüber der Innenwand der Zylinderbuchse 16 durch Kolbenringe abgedichtet, die in Nuten 19 einzusetzen sind. Die Stirnseite des Kolbens 17 ist so ausgeformt, daß sie sich einerseits an die gegenüberliegende Stirnseite des Zylinders in einem Tctpunkt ihrer Bewegung dicht anlegen kann, andererseits, daß ebenfalls in dem genannten Totpunkt der Bewegung zusammen mit einer weiteren Ausnehmung 20 ein Halbraum 21 entsteht, der dem Halbraum 14 im Rotationskolben ähnlxh ist. Die Längsrichtung des Halbraums 21 ist gegenüber der Richtung von der Achse 12 nach außen gegen die Drehrichtung ausgeschwenkt, so daß sich bei Gegenüberstellung der zum Luftspalt 13 hin gelegenen Öffnung der Halbräume 14 und 21 ein gemeinsamer Raum ergibt, dessen Längsachse 22 beiden Halbräumen 14 und 21 gemeinsam ist und von außen nach innen gesehen eine Richtungskomponente in Drehrichtung aufweist. Die Halbräume 14 im Rotationskolben 11 sind um jeweils 1200 auf dem Umfang gegeneinander versetzt, während die beiden Halbräume 21 im Gehäuse um jeweils 1800 gegeneinander versetzt sind, so daß sich eine Gegenüberstellung zweier Halbräume im Verlauf jeder Umdrehung sechsmal ergibt.
  • Die Halbräume 14 im Rotationskolben sind mit Segmenten 23 verbindbar, über die den Halbräumen Frischluft zugeführt werden k;nn Ihre Verbindung erfolgt über Verbreiterungen 80 des Luftspalts 13 die periodisch die Einmündung 24 der Segmente 23 mit den Halbräumen 14 verbinden. Die Segmente 23 sind gegenüber weiteren Segmenten 25 durch Trennwände 26 abgeschlossen, jedoch untereinander durch nicht dargestellte Kanäle verbunden. Die Segmente 25 können zum Luftspalt hin in Öffnungen, die in Richtung der Achse 12 etwa die gleiche Breite wie die Halbräume 14 und 21 aufweisen, offen, darüber hinaus durch nicht dargestellte Kanäle miteinander und mit einem Auflaß bzw. mit nachgeschalteten Teilen verbunden sein. Die Segemente dienen zur Übernahme und Abfuhr der Abgase aus den Halbräumen 21 und den Innenräumen der Zylinderbuchsen 16, indem sie im Wechsel mit den Halbräumen 14 des Rotationskolbens vor diesen vorbeibewegt werden. In ähnlicher Weise sind Öffnungen 28 in dem Gehäuse jeweils zwischen zwei Halbräumen 21 angeordnet, um die Halbräume 14 des Rotationskolbens mit der Umgebung bzw. mit der Abgasführung zu verbinden.
  • In die Umfangsfläche des Rotationskolbens sind um jede Öffnung der Halbräume 14 zum Luftspalt hin Nuten 29 eingearbeitet, die um jede dieser Öffnungen geschlossen sind und jeweils einen Dichtungsring aufnehmen können, der durch eine sich im Boden der Nut abstützende Feder gegen die Innenfläche des Gehäuses 10 anliegt.
  • In dem Gehäuse 10 sind in Verlängerung der Achsen 22 für die sich bei jedem Umlauf bildenden Brennräume Ausnehmungen 30 angebracht, von denen aus durch Bohrungen Kraftstoffeinspritzvorrichtungen und Zündkerzen in jeden der Halbräume 21 eingeführt werden können.
  • In Fig. 2 sind die Abmessungen und Formen der Teile nach Fig. 1 erkennbar, darüber hinaus sind Teile zur Lagerung des Rotationskolbens 11 gegenüber dem Gehäuse 10, sowie der Verbindung des Rotationskolbens 11 mit den Kolben 17 dargestellt. Die Welle 31 des Rotationskolbens ist über zwei Rollenlager 32 und 33 in zwei Seitenwänden 34 und 35 des Motorgehäuses gelagert. Die Welle 31 ist gegenüber dem Rotationskolben 11 durch einen Keil in Drehrichtung festgelegt, der einerseits in einer Nut 36 in der Welle 31, andererseits in einer Nut 37 im Rotationskolben 11 sitzt.
  • Die Führungsstangen 18 der Kolben 17 sind über eine Kurbelwelle 41 und einen Zahnriementrieb aus Zahnrädern 42 auf der Kurbelwelle, einem Zahnrad 43 auf der Welle 31 des Rotationskolbens 11 und eibem Zahnriemen 44 mit dem Rotationskolben 11 verbunden.
  • Die Kurbelwellen 41 sind in Rollenlagern 45, 46 und 47 im Gehäuse gelagert und über je ein Rollenlager 48 mit der Führungsstange 18 verbunden.
  • Ans prüche

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Rotationskolbenmotor mit einem im wesentlichen zylindrischen Rotationskolben und einem den Rotationskolben zumindest an seiner Umfangsfläche umschließenden Gehäuse, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Umfangsfläche des drehbaren Rotationskolbens (11) und die Innenfläche des Gehäuses (10) zumindest abschnittsweise kreiszylindrisch und konzentrisch zur gehausefesten Achse (12) des Rotationskolbens (11) sind und daß in der Umfangsfläche des Rotationskolbens (11) sowie in der Innenfläche des Gehäuses (10) Jeweils ein oder mehrere Halbräume (14, 21) ausgenommen sind, die paarweise jeweils einmal bei jedem Umlauf sich gegenüberstehend eine Brennkammer bilden, wobei Jeder Halbraum (14) im Gehäuse (10) mit zumindest einem Zylinder (16) verbunden ist, in dem ein Kolben (17) eine periodisch mit der Umdrehung des Rotatlonskolbens (11) wiederkehrende Hubbewegung ausführen kann 2. Rotationskolbeamotor nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t w daß der Querschnìtt der Halbräume (14, 21) in einer Ebene senkrecht zur Achse (12) des Rotationskolbens (11) länglich ausgebildet ist mit einer längsrichtung, die bei den -taibräum en (14) im Rotationskolben ( unter einem Winkel in Drehrichtung und bei den Halbräumen (21) im Gehäuse (10) unter einem Winkel gegen die Drehrichtung angestellt ist.
    3. Rotationskolbenmotor nach Anspruch 1 oder -, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Halbräume (14, 21) ausgerundet gestaltet sind.
    4. Rotationskolbenmotornach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstände der Halbräume (14) im Rotationskolben (11) auf dem Umfang ungleich den Abständen der Halbräume (21) im Gehäuse (10) sind.
    5. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche, 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halbräume (21) im Gehäuse (10) großflächig in den Innenraum des oder der mit ihnen verbundenen Zylinder (16) übergehen.
    6. Rotationskolbenmotor nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die gerundete Form der Halbräume (21) im Gehäuse (10) in die Stirnseite des Kolbens (17) eingearbeitet ist.
    7. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, g e -k e n n z e i c h n e t durch jeweils einen oder mehrere in je einer um die Halbräume (14, 21) im Rotationskolben oder im Motorgehäuse umlaufenden Nut (29), die zum Luftspalt hin offen ist, geführten Dichtungsring.
    8. Rotationskolbenmotor nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß jeder Dichtungsring durch eine oder mehrere Federn an die gegenüberliegende Fläche gedrückt wird.
    9. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halbräume (14, 21) im Rotationskolben (11) mit Segmenten (23) im Inneren des Rotationskolbens über Ventile verbindbar sind.
    10. Rotationskolbenmotor nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Ventile magnetisch betätigt werden.
    11. Rotationskolbenmotor nach Anspruch 1q dadurch g e k e n n -z e 1 c h n e t , daß die Steuerung der Magnete über segmentierte Schleifringe erfolgt, wobei die Schleifringe oder die Bürsten mit dem Rotationskolben umlaufen.
    12. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Ventile als Ilappenventile mit Asbestdichtungen ausgebridet æind.-13. Rotationskolbenmotor 9ach einem der Ansprüche 1 bis 12, g e k e n n z e i e h n e t durch Abgasöffnungen (27, 28) in der Innenfläche des Gehäuses (10) und bzw. oder der Umfangsfläche des Rotationskolbens ( gegenüber den beim Umlauf des Rotationskolbens (11) von den Habräumen (14, 21) überstrichenen Bahnen.
    14. Rotationskolbenmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t r daß Jeder Baltraum (14, 21) Im Rotationakolben (11) oder im Geh (10) m it einer Kraftstoffeinsprltzvorrichtung ausgestattet ist.
    15. Rotationskolbenmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Halbraum (14, 21) im Rotationskolben (11) oder Gehäuse (10) mit einer Zündkerze ausgestattet ist.
    16. Rotationskolbenmotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c hn e t , daß jeder Kolben (17) in den im Gehäuse (10) angeordneten Zylindern (16) über eine Kurbelwelle und eine Kurbelschwinge mit dem Rotationskolben (11) verbunden ist.
    17. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Kolben (17) in den im Motorgehäuse (10) angeordneten Zyl ndern (16) über eine Kurvenscheibe mit dem Rotationskolben (11) verbunden ist.
    18. Rotationskolbenmoor nach einem der uorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halbräume (14, 21) auf bzw. gegenüber zwei oder mehreren Umfangslinien des Rotationskolbens (11) angebracht sind, wobei vorzugsweise die Halbräume (14) im Rotationskolben (11) oder die Hälbräume (21) im Gehäuse (10) in Drehrichtung gegeneinander versetzt sind.
    19. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeder Kolben (17) in den im Gehäuse (10) angeordneten Zylindern (16) über einen Zahnriementrieb aus Zahnrädern (42, 43) und Zahnriemen (44) und einer Kurbelwelle (41) mit dem Rotationskolben (11) verbunden ist.
    20. Rotationskolbenmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da durch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Halbräume im Rotationskolben (11) mit Einmündungen (24) von Segmenten (23) im Inneren des Rotationskolbens in den Luftspalt (13) über Verbreiterungen (80) des Luftspaltes periodisch mit dem Umlauf verbunden sind.
    L e e r s e i t e
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202009000592U1 (de) 2009-01-19 2009-10-15 Ipeg Gmbh - Ingenieurdienstleistungen Reihungsfähige, hocheffiziente Antriebsstruktur für unterschiedlich brisante Kraftstoffe
US20140007837A1 (en) * 2012-07-09 2014-01-09 Isaac Erik Anderson Shockwave Rotor Detonation (Omni-Engine, Ubiquitous X engine) Multipurpose Engine

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