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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Brennstoffrotationsmotor nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
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Derartige
Brennstoffrotationsmotoren werden im mehrere Bereiche der Maschinenbau
eingesetzt, insbesondere im Kraftfahrzeugbau.
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Brennstoffmotoren
in der Ausführung
als Benzinmotor oder als Dieselmotor wandeln durch die Verbrennung
eines Brennstoff-Oxidanz-Gemisches in einem Brennstoff gespeicherte
Energie in mechanische Energie um. Die in der Praxis überwiegend verwendete
Brennstoffmotoren nach Hubkolben-Konstruktionsprinzip haben ein
gesamte Wirkungsgrad der Energieumwandelung bis ca. 50%, der trotzdem
viel besser als für
eine Gasturbine und einen Elektromotor ist. Es ändert nicht auch die Verwendung
den Brennzellen.
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Darum
bleibt die Nachbesserung der Brennstoffmotoren aktuell.
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Das
Konstruktionsprinzip der Hubkolbenmotoren mit einem Triebwerk für der Umwandlung
einer lineare Bewegung der Kolben in eine drehende Bewegung einer
Arbeitswelle, trotz ihrer Hochentwicklung, lässt nicht den Nutzungsgrad
von 50 % zu überschreiten.
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Das
Entwicklungspotential der Hubkolbenmotoren ist nach fast 200 jähriger Geschichte
der Forschung und Produktion fast voll ausgenutzt.
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In
den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde ein Brennstoffrotationsmotor entwickelt,
der nach Rotationskolbenprinzip arbeitet und als Wankel-Motor bekannt
ist.
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Dieser
Wankel-Motor besteht aus einem Stator mit einem im Querschnitt unrunden
Hohlraum und einem im Querschnitt dreieckigen und dreispitzigen Rotationskolben
mit drei trochoidenformigen Konturen, die beide zwischen sich einen
Arbeitsraum des Brennstoffmotors ausbildden. Das Triebwerk des Motors
ist ein Getriebe mit einem Planetarmechanismus mit einer zentrisch
zur Hohlraum angeordneten Arbeitswelle. Die Bewegung des Rotationskolbens
in dem Arbeitsraum ist durch diese Planetargetriebe gesteuert. Durch
einen ständigen
Kontakt den Spitzen des Rotationskolbens mit dem Hohlraum des Stators
beiden sich im Arbeitsraum des Wankel-Motors drei durch die Planetar-Bewegung
des Rotationskolben volumenveränderlichen
Arbeitskammer. In jede Arbeitskammer nach 360° Umdrehung der Rotationskolben
verläuft
der Viertakt-Arbeitsverfahren: – Takt
1, Ansaugen; – Takt
2, Verdichten und Zünden; – Takt 3,
Verbrennen und Expandieren; – Takt
4, Ausschieben.
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Bei
der Verbrennung des Brennstoffes in entsprechende Arbeitskammer
erfolgt die Übertragung den
Druckkräfte
von dem Rotationskolben durch der Planetarmechanismus der Getriebe
an der Arbeitswelle.
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Dieser
Wankel-Motor zeichnet sich gegenüber
Hubkolbenmotoren durch ein höheres
Drehemoment und durch eine höhere
Laufruhe aus.
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Er
hat in seinem Konstruktionsprinzip weitere Vorteile gegen konventionellen
Hubkolbenmotor, aber er hat einen sehr hohen Verbrauch an Brennstoff
und Öl,
der die schwierige Dichtungsprobleme bei der Planetarbewegung der
Rotationskolben verursachten und der Ein ähnlicher Brennstoffrotationsmotor
wurde durch die
DE
103 61 618 A1 bekannt.
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Dieser
Brennstoffrotationsmotor besteht aus einem Stator mit einem im Querschnitt
trochoiden Arbeitsraum und einen im Querschnitt elipsenförmigen Rotationskolben
mit einer trochoideförmigen
Außenkontur.
Auch die Bewegung dieser Rotationskolben im Arbeitsraum ist durch
Planetargetriebe mit einer zentrisch angeordneten Arbeitswelle gesteuert. Durch
die Planetarbewegung des Rotationskolbens bilden sich zwei volumenveränderliche
Arbeitskammer.
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Sowohl
dieser Brennstoffrotationsmotor als auch Wankel-Motor haben wesentliche
Nachteile, die überwiegend
der Triebwerk mit dem Planetarmechanismus und die Planetarbewegung
der Rotationskolben verursachten.
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Sehr
nachteilig ist aber auch, dass die abgerundeten Druckfläche am Rotationskolben
nicht senkrecht zur Umfangsrichtung des Rotationskolben ausgerichtet
sind, sodass nur eine Teil der Kraftkomponenten den sich aus dem
Gasdruck entwickelnden Kräfte
in Drehrichtung des Rotationskolbens wirken, während die andern Kraftkomponenten
vom Lager der Arbeitswelle aufgenommen werden. Weil dafür einen
Massenausgleich gegen Unwuchten nötig ist und die Dreharm des
Rotationskolben nicht konstant ist, geht viel Energie verloren,
das den das Wirkungsgrad verschlechtert.
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Es
besteht daher die technische Aufgabe, einen gattungsgemäßen Brennstoffrotationsmotor
mit einem höheren
Wirkungsgrad zu entwickeln.
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Diese
Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1
gelöst.
Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten
ergeben sich aus den Unteransprüchen
2 bis 9.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor beseitigt die genannten Nachteile
des Standes der Technik.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor hat der Stator mit einer einfachen
zylindrischen Form des Hohlraumes und besitzt nur wenige sich bewegende Einzelteile
und ist damit einfach im Aufbau und günstig in der Herstellung. In
Stator ist an der koaxial angeordneten Arbeitswelle einen massenausgegliechenen
Hohlraum-Rotationskolben eingesetzt.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor ist auch sehr wirkungsvoll, weil er
sein erzeugtes Drehmoment ohne Triebwerk, sondern direkt auf die
Arbeitswelle überträgt, weil
die wirksamen Druckflächen
des Rotationskolbens weitmöglichst
von der Drehachse angeordnet, senkrecht zur Drehrichtung ausgerichtet sind
und so für
den vollen Kraftangriff zur Verfügung stehen,
weil Dreharm der Kraftübertragung
konstant ist, weil die Arbeitswelle nur mit Drehkraft belastet ist, weil
alle Reibungspaar nur mit der für
der Dichtung erforderlichen Zusammenbaukraft belastet sind, weil er
sehr hohen Verdichtungsgrad ermöglicht.
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Außerdem lässt sich
der neue Brennstoffrotationsmotor auf Grund seiner geringen Ausmaße leicht
in jeden Motorraum einbauen. Dabei kann der neue Brennstoffrotationsmotor
in herkömmlicher
Einbaulage, also mit einer horizontalen Ausrichtung der Arbeitswelle
ausgerichtet sein. Es ist auch möglich diesen
Motor mit seiner Arbeitswelle vertikal ausrichten und einzubauen.
Das vereinfacht den Einbau und die Wartung des neuen Brennstoffrotationsmotors.
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Die
Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert werden.
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Dazu
zeigen:
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1:
ein Brennstoffrotationsmotor im Querschnitt,
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2 der
Brennstoffrotationsmotor im Längsschnitt,
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3 der
Brennstoffrotationsmotor nach 1 mit einer
Luftkühlung,
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4 der
Rotationskolben des Brennstoffrotationsmotors in einer einfachspitzigen
Ausführung,
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5 der
Rotationskolben des Brennstoffrotationsmotors in einer doppelspitzigen
Ausführung,
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5a der
Rotationskolben des Brennstoffrotationsmotors in einer vierspitzigen
Ausführung,
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6 der
Rotationskolben des Brennstoffrotationsmotors in einer doppelspitzigen
Ausführung
in einer perspektivischen Ansicht,
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7 ein
Ventilsegment des Stators des Brennstoffrotationsmotors im Querschnitt,
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8 eine Darstellung der aufeinander folgenden
Arbeitstakte des Brennstoffrotationsmotors.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor besteht gemäß 1 und 2 im
Wesentlichen aus einem Stator 1, einem Rotationskolben 2 und
einer Arbeitswelle 3.
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Der
Stator 1 ist mehrteilig und druckdicht ausgeführt und
besteht aus Mantelsegmenten 5, 5'und Ventilsegmenten 6, 6', die nach dem
Zusammenbau einen zylindrischen Hohlkörper 4 ausbilden, und
aus Stirnplatten 7, 8, die zylindrischen Hohlkörper 4 beidseitig
schließen.
Die Mantelsegmente 5, 5' sind für die Abkühlung der Brennstoffrotationsmotors bestimmt
und die Ventilsegmente 6, 6' für die Auf-nahme der verschiedensten
Funktionselemente und Ventile ausgelegt.
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In
den Mantelsegmenten 5, 5' befinden sich herkömmliche
Kühlelemente 10 in
den Form von Kühlkanälen für entsprechende
Kühlflüssigkeit.
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Stirnplatten 7, 8 und
Rotationskolben 2 sind mit der in Holraum durchgeblasenen
Luft gekühlt.
Die 3 zeigt einen gleichen Brennstoffrotationsmotor in
einer luftgekühlten
Ausführung,
bei dem die beiden Mantelsegmente 5 mit Kühlelementen 10' in form von freiliegenden
Kühlrippen
ausgestattet sind.
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Mit
desgleichen Kühlungskanälen bzw.
Kühlungsrippen
sind auch die Ventilsegmente gekühlt.
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Der
Hohlraum-Rotationskolben 2 ist koaxial drehfest mit der
Arbeitswelle 3 verbunden und koaxial in den zylindrischen
Holraum 4 des Stators 1 eingesetzt. Dabei besitzt
der Hohlraum-Rotationskolben 2 eine
konvex gebogene und sich mit dem Umfangswinkel des Hohlraum-Rotationskolben 2 kontinuierlich
in Drehrichtung verändernde
Außenkontur
und die Backen, die mit den Stirnplatten 7, 8 druckdicht kontaktieren.
Damit besitzt die Außenkontur
der Rotationskolben 2 eine großen Radius und einen kleinen
Radius, die aneinander stoßen
und in diesem Bereich eine Spitze bilden, die aus radiale Druckfläche und
eine, den Stator 1 kontaktierende, Dichtkante besteht.
Somit bildet sich zwischen dem Stator 1 und Rotationskolben 2 ein
Arbeitsraum 11, der durch der Spitze des Rotationskolben 2 und
zwei steuerbare und wechselweise in den Arbeitsraum eingreifende
Trennschieber 12, 13 in eine sich mit der Drehebewegung
des Rotationskolbens 2 vergrößernde und eine sich verkleinernde
Arbeitskammer 14, 14' aufteilen.
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Der
Rotationskolben 2 kann einspitzig ausgeführt sein,
so wie es die 4 zeigt, bei dem sich die Außenkontur
in einem Zuge über
den ganzen Umfang abrollt. Der Rotationskolben 2 kann aber auch
mehrspitzig ausgeführt
sein, so wie es die 5 und 5a zeigt,
bei dem sich mehrere gleiche Außenkonturen über den
Umfang verteilen. Bei dieser mehrspitzigen Ausführung ist immer eine gerade
Anzahl von Außenkonturen
vorgesehen.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor wird im Folgenden in Ausführung als
Benzinmotor und in der Variante mit einem zweispitzigen Rotationskolben 2 beschrieben,
so wie er auch in der 1 bis 3 und 5 bis 8 gezeigt ist.
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Durch
der Einsatz zweispitziger Rotationskolben 2 sind im Hohlraum 4 des
Stators 1 zwei mit dem Rotationskolben 2 zusammen
drehenden Arbeitsräume 11, 11' ausgebildet.
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Die
Ventilsegmente 6, 6' können jeweils
aus einem Teil bestehen oder aus mehreren Einzelsegmenten druckdicht
zusammengesetzt sein. Gemäß der 7 sind
in diesen beiden Ventilsegmenten 6, 6' die erforderlichen
für den
Viertakt-Arbeitsprozess des Brennstoffrotationsmotors Einrichtungen
untergebracht, die über
entsprechende Steuerleitungen mit einer Fremdsteuereinheit 15 verbunden
sind. So befinden sich in jedem Ventilsegment 6, 6' des Stators 1 einen
Brennraum 16, 16',
der in der Abwechselung einem der beiden Arbeitsräume 11, 11' als Verdichtungs-
und Zündkammer
dient.
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In
jeder dieser beide Brennräumen 16, 16' ist eine Zündkerze 17, 17' eingesetzt,
die über
Zündleitung 18, 18' mit der Fremdsteuereinheit 15 verbunden
ist.
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Jedes
der beiden Ventilsegmente 6, 6' des Stators 1 ist weiterhin
mit einem ersten Trennschieber 12, 12' und einem zweiten
Trennschieber 13, 13'ausgerüstet, wobei die beiden Trennschieber 12, 12', 13, 13' möglichst
nahe und zu beiden Seiten der Brennräumen 16, 16' angeordnet
sind. Trennschieber 12, 12', 13, 13' sind radial
beweglich und von Fremdsteuereinheit 15 gesteuert in Abwechselung
in den Arbeitsraum zwischen dem Stator (1) und dem Rotationskolben
(2) eingreifen und jeder den beiden Arbeitsräume 11, 11' jeweils in
Abwechselung mit der Drehbewegung in zwei Arbeitskammern 14, 14a, 14', 14'a mit veränderlichen
Volumen aufteilen.
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Jeder
dieser Trennschieber 12, 12', 13, 13' ist radial
ausgerichtet und besitzt einen Schieberweg, der der Differenz aus
dem maximalen und minimalen Radius jeder Kolbenhälfte 19, 20 des
Rotationskolbens 2 entspricht. Die Trennschieber 12, 12', 13, 13' sind in der
Richtung zur Antriebswelle 3 jeweils durch eine Druckfeder 21 belastet
und über
eine Steuerleitung 22, 23 mit der Fremdsteuereinheit 15 verbunden.
Die Trennschieber 12, 12', 13, 13' sind allseitig druckdicht
ausgeführt.
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Die
Kraft der Druckfeder 21 sichert ständiger Kontakt zwischen den
Trennschieber 12, 12', 13, 13' und der Rotationskolben 2.
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Dabei
schiebt der Rotationskolben 2 bei der Umdrehung die Trennschieber 12, 12', 13, 13' vollständig aus
Arbeitsraum zurück.
Im einem Höhepunkt
ist Trennschieber 12, 12', 13, 13' durch die Fremdsteuereinheit 15 fixiert.
Dann lässt
die Fremdsteuereinheit 15 die Trennschieber 12, 12', 13, 13' in einem entsprechenden
Moment frei.
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Trennschieber 12 und 13,
sowie 12' und 13' setzt die Fremdsteuereinheit 15 immer
im Gegenposition und wechselt sie nach jedem Halbumdrehung durch
Umschaltung.
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Auf
der in Urzeitdrehesinn vor dem ersten Trennschieber 12, 12' befindet sich
ein Auslasskanal 24, 24' mit einem halbovalen Sattel 25, 25' zur Arbeitsraum
geöffnet.
Durch den Auslasskanal sind ausgenutzte Explosionsgase ausgeschoben
(Takt 4). Der Auslasskanal schließt und öffnet eine an der Trennschieber 12, 12' angeordnete
und zum halbovalen Sattel 25, 25' passende Teller 26, 26'.
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Auf
der in Urzeitdrehesinn nach dem zweiten Trennschieber 13, 13' befindet sich
ein Einlasskanal 27, 27' mit einem halbovalen Sattel 28, 28' zur Arbeitsraum
geöffnet.
Durch den Einlasskanal ist in der Fremdsteuereinheit 15 vorbereitende
Brennstoff-Luft-Gemisch eingesaugt (Takt 1). Der Einlasskanal schließt und öffnet eine
an der Trennschieber 13, 13' angeordnete und zum halbovalen
Sattel 28, 28' passende
Teller 29, 29'.
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Dabei
ist jede Sattel-Teller-Paar: 25-26; 25'-26'; 28-29; 28'-29', als ein in
Gasausstoßrichtung schließendes Sitzventil
ausgeführt.
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Der
zweispitzige Rotationskoben 2 ist, wie es insbesondere
die 5 und 6 zeigen, einteilig ausgeführt und
rotationssymmetrisch aus einer ersten Kolbenhälfte 19 und aus einer
zweiten Kolbenhälfte 20 zusammengesetzt.
Dabei besitzt jede Kolbenhälfte 19, 20 an
ihrer Außenkontur über ihre
ganze axiale Länge
einen maximalen Radius Rmax und um 180° versetzt
einem minimalen Radius Rmin , wobei der
maximale Radius Rmax beider Kolbenhälften 19, 20 in
einer entsprechende Spielpassung auf den Innenradius RS des zylindrischen
Hohlkörpers 4 des Stators 1 abgestimmt
ist und der minimale Radius Rmin beider
Kolbenhälften 19, 20 jeweils
um einen vorbestimmten Betrag kleiner ausgelegt ist. Zwischen dem
maximalen Radius Rmax und dem minimalen
Radius Rmin besitzt jede Kolbenhälfte 19, 20 eine Außenkontur,
die konvex gebogen ausgelegt ist und bei der sich der Radius der
Bildungskurve der Außenkontur
als Funktion des Umfangwinkels der Kolbenhälfte 19, 20 innerhalb
seiner beiden Grenzwerte kontinuierlich verändert.
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Beide
Kolbenhälften 19, 20 sind
so zueinander angeordnet, dass der minimale Radius Rmin der einen
Kolbenhälfte 19, 20 und
der maximale Radius Rmax der anderen Kolbenhälfte 19, 20 aneinander
stoßen.
Damit ergeben sich am Umfang des Rotationskolbens 2 zwei
radiale und gegenüberliegende
Abstufungen, die sich über
die gesamte axiale Länge des
Rotationskolbens 2 erstrecken. Diese beiden Abstufungen
bilden zwei radiale und gegenüberliegende
Druckflächen 30, 30' aus. Diese
beiden Abstufungen bilden aber auch zwei gegenüberliegende Dichtkanten aus,
die jeweils als eine radial verschiebbare und durch eine Druckfeder 31 nach
außen
belastete Dichtplatte 32, 32' ausgeführt sind. Dabei sind die Druckfeder 31 und
die zugeordnete Dichtplatten 32, 32' so zueinander passend gestaltet,
dass jede Druckfeder 31 nach einer vorbestimmten Einlaufzeit des
Brennstoffrotationsmotors gegen ein die Dichtplatte 32, 32' fixierendes
Passstück
ausgetauscht werden kann.
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Die
Stärke
der jeweiligen Dichtplatten 32, 32' des Rotationskolbens 2 ist
so bemessen, dass sie die Stärke
der Trennschieber 12, 12', 13, 13' sowie die Breite
der Schlitze der Auslasskanals 24, 24' sowie Einlasskanals 27, 27' in den Axialenrichtung überschreitet.
Das Brennraum 16, 16' ist in den Axialenrichtung kleiner,
als Trennschieber 12, 12', 13, 13'. Das sichert
einen reibungslosen Durchlauf des Rotationskolbens 2.
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Aus
dem zylindrischen Innenraum des Stators 1 und der gebogenen
Außenkontur
Rotationskolbens 2 ergeben sich gemäß der 1, 3 und 7 zwei
Arbeitsräume 11, 11', die beide
des gegenüber
liegen und die nur durch die beiden Dichtplatten 32, 32' des Rotationskolbens 2 funktionell voneinander
getrennt sind.
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Durch
den gesteuerten Einsatz der Trennschieber 12, 12', 13, 13' im Stator 1 und
der trennenden Funktion der beiden Dichtkanten an den Dichtplatten 32, 32' des Rotationskolbens 2 werden
die beiden Arbeitsäume 11, 11' in vier volumenveränderliche
Arbeitskammern 14, 14a, 14', 14'a unterteilt, in denen im Zusammenspiel
mit den in Gegenposition durch die Fremdsteuereinheit 15 eingesetzte
Trennschieber 12 und 13 sowie 12' und 13' gleichzeitig
alle vier Arbeitstakte ablaufen.
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Nach
der 8 mit seinen Einzelbildern 8a bis 8h ergibt
sich bei einer Drehung des Rotationskolbens 2 um 360° folgende
Wirkungsweise, wobei die 8a bis 8d den
1. Halbzyklus mit von 0 bis 180 ° Umdrehung
und die 8e bis 8h den zweiten
Halbzyklus mit von 180 bis 360° Umdrehung, zeigen.
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In
der Position gemäß der 8a befindet sich
der Rotationskolben 2 in einer Position, wo sich die beiden
gegenüberliegenden
Dichtplatten 32, 32' in
einer Ebene mit den beiden gegenüberliegenden Brennräumen 16, 16'. Dazu sind
der in Drehrichtung erste Trennschieber 12 des oberen Ventilsegmentes 6 und
der in Drehrichtung zweite Trennschieber 13' des unteren Ventilsegmentes 6' von der Fremdsteuereinheit 15 frei
geschaltet, sodass beide Trennschieber 12, 13' von der Kraft
ihrer jeweiligen Druckfeder 21 in der gezeigten Pfeilrichtung
belastet und damit gegen die Außenkontur
der zweiten Kolbenhälfte 20 des
Rotationskolbens 2 gedrückt
werden. Dadurch liegt der erste Trennschieber 12 des oberen Ventilsegmentes 6 auf
der zweiten Kolbenhälfte 20 im
Bereich des minimalen Radius auf und teilt den Arbeitsraum 11' in eine sich
vergrößernde Arbeitskammer 14 und
in eine sich verkleinernde Arbeitskammer 14'a. Dagegen befindet sich der zweite
Trennschieber 13' des
unteren Ventilsegmentes 6' auf
Grund des maximalen Radius der zweiten Kolbenhälfte 20 in der heraus
geschobenen Stellung. Der zweite Trennschieber 13 des oberen
Ventilsegmentes 6 und der erste Trennschieber 12' des unteren
Ventilsegmentes 6' sind
durch die Fremdsteuereinheit 15 gegen die Kraft der Druckfedern 21 in
der gezeigten Pfeilrichtung fixiert, sodass beide Trennschieber 13, 12' in einer aus
dem Arbeitsraum 11 herausgezogenen Stellung gehalten werden.
Dadurch ist das Auslasskanal 24 des oberen Ventilsegmentes 6 geöffnet, während das
Auslasskanal 24' des
unteren Ventilsegmentes 6' geschlossen
gehalten wird, so wie es die Pfeilrichtungen ausdrücken.
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Mit
Beginn des ersten Halbzyklus nach der 8a werden
gleichzeitig wie in die in der 8b gezeigte
Stellung gezeigt in vier bei der Drehbewegung des Rotationskolben 2 volumenveränderliche Arbeitskammern 14, 14a, 14', 14'a folgende Takte des
Arbeitsprozesses durchgeführt
- – in
den sich vergrößernde Arbeitskammer 14', die sich zwischen
Rotationskolbenhälfte 19 und Trennschieber 13' befindet, wird
durch geöffneten Einlasskanal 27' das in der
Fremdsteuereinheit 15 vorbereiteten Brennstoff-Luft-Gemisch
angesaugt (Takt 1);
- – in
den sich verkleinernde Arbeitskammer 14a, die sich zwischen
Rotationskolbenhälfte 19 und Trennschieber 13' befindet, wird
vorher angesaugten Brennstoff-Luft-Gemisch verdichtet und komprimiert
in Brennraum 16' geschoben
und anschließend
für nächste Halbzyklus
gezündet
(Takt 2);
- – in
den Arbeitskammer 14, die sich zwischen Rotationskolbenhälfte 20 und
Trennschieber 12 befindet, wird im aus der Verbrennung
in Brennraum 16 bei dem vorigen Halbzyklus komprimierte Brennstoff-Luft-Gemisch's entstandenen Arbeitsgas
ein Expansionsdruck entwickelt. Dieser Expansionsdruck stützt sich
dort an dem ersten Trennschieber 12 ab und belastet so
die radiale Druckfläche 30 am
Rotationskolben 2, der dadurch einen Arbeitsvorgang einleitet
und den Rotationskolben 2 befördert und in eine Drehbewegung
versetzt (Takt 3);
- – aus
den sich verkleinernde Arbeitskammer 14'a, die sich zwischen Rotationskolbenhälfte 20 und Trennschieber 12 befindet,
wird der bei dem vorigen Halbzyklus ausgenutzte Arbeitsgas durch den
geöffneten
Auslasskanal 26 ausgeschoben (Takt 4)
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Am
Ende 1. Halbzyklus sind die Trennschieber 12 und 13', wie in die
in der 8c gezeigt, durch die Umdrehung
des Rotationskolbens 2 in der Hochstellung geschoben. In
diesem Moment werden die den Trennschieber 12 und 13' durch Fremdsteuereinheit 15 in
diese Hochstellung fixiert und die Trennschieber 12' und 13 frei
gelassen, sowie ihre Druckfeder 21.
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Damit
wird 2. Halbzyklus, wie in die in der 8c gezeigt
ist, vorbereitet.
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Mit
Beginn des zweiten Halbzyklus nach der 8e werden
gleichzeitig wie in die in der 8f gezeigte
Stellung gezeigt in vier bei der Drehbewegung des Rotationskolben 2 volumenveränderliche Arbeitskammern 14, 14a, 14', 14'a folgende Takte des
Arbeitsprozesses durchgeführt
- – in
den sich vergrößernde Arbeitskammer 14a, die
sich zwischen Rotationskolbenhälfte 19 und Trennschieber 13 befindet,
wird durch geöffneten Einlasskanal 27 das
in der Fremdsteuereinheit 15 vorbereiteten Brennstoff-Luft-Gemisch
angesaugt (Takt 1);
- – in
den sich verkleinernde Arbeitskammer 14', die sich zwischen Rotationskolbenhälfte 19 und Trennschieber 13 befindet,
wird vorher angesaugten Brennstoff-Luft-Gemisch verdichtet und komprimiert
in Brennraum 16 geschoben und anschließend für nächste Halbzyklus gezündet (Takt 2);
- – in
den Arbeitskammer 14a, die sich zwischen Rotationskolbenhälfte 20 und
Trennschieber 12' befindet,
wird im aus der Verbrennung in Brennraum 16' bei dem vorigen 1. Halbzyklus komprimierte
Brennstoff-Luft-Gemisch's
entstandenen Arbeitsgas ein Expansionsdruck entwickelt. Dieser Expansionsdruck
stützt
sich dort an dem ersten Trennschieber 12' ab und belastet so die radiale
Druckfläche 30' am Rotationskolben 2,
der dadurch einen Arbeitsvorgang einleitet und den Rotationskolben 2 befördert und
in eine Drehbewegung versetzt (Takt 3);
- – aus
den sich verkleinernde Arbeitskammer 14, die sich zwischen
Rotationskolbenhälfte 20 und Trennschieber 12' befindet, wird
der bei dem vorigen Halbzyklus ausgenutzte Arbeitsgas durch den
geöffneten
Auslasskanal 26' ausgeschoben (Takt
4)
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Am
Ende 2. Halbzyklus sind die Trennschieber 12' und 13, wie in die in
der 8g gezeigt, durch die Umdrehung des Rotationskolbens 2 in
der Hochstellung geschoben. In diesem Moment werden die den Trennschieber 12' und 13 durch
Fremdsteuereinheit 15 in diese Hochstellung fixiert und
die Trennschieber 12 und 13' frei gelassen, sowie ihre Druckfeder 21.
Damit wird neue 1. Halbzyklus, wie in die in der 8h und 8a gezeigt
ist, vorbereitet.
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Mit
dem Abschluss einer vollen Umdrehung des Rotationskolbens 2 wird
der aus vier Arbeitstakten bestehende Arbeitsprozess zweimal durchlaufen.
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Der
neue Brennstoffrotationsmotor kann auch in der Variante als Dieselmotor
ausgeführt
sein mit einer Selbstzündung
eines Dieselbrennstoff in hochverdichteter und dadurch hochgehheizter
Luft in Brennraum 16, 16'. Das Dieselbrennstoff wird direkt in
Brennraum 16, 16' eingespritzten über eine
entsprechende Einspritzdüse,
die statt der Zündkerzen 17, 17' eingesetzt
wird.
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Der
Einsatz der Trennschieber 12, 12', 13, 13' und der Verlauf
des Vier-Takt-Verfahren in den volumenveränderlichen Arbeitskammern 14, 14a, 14', 14'a entspricht
der Benzinmotorvariante.
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Um
die Reibungskräfte
zu mindern sind in dem neuen Brennstoffrotationsmotor, wie in allen
Motoren, entsprechende Schmieröl
an die Reibungsfläche
durch Fremdsteuereinheit 15 angebracht.
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Der
für die
Kühlung
des Rotationskolben 2 und Stirnplatten 7, 8 durch
Ein- und Auslauf 34 in den Holraum des Stators durchgeblasenen
Luft wird für die
Vorbereitung des Brennstoff-Luft-Gemisch
in der Fremdsteuereinheit 15 benutzt.
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- 1
- Stator
- 2
- Rotationskolben
- 3
- Abtriebswelle
- 4
- zylindrischer
Hohlkörper
- 5
- Mantelsegment
- 6
- Ventilsegment
- 7
- erste
Stirnplatte
- 8
- zweite
Stirnplatte
- 9
- gefederte
Druckplatte
- 10
- Kühlelement
bzw. Kühlrippen
- 11
- Arbeitsraum
des Motors
- 12
- erster
Trennschieber
- 13
- zweiter
Trennschieber
- 14
- Arbeitskammer
- 15
- Fremdsteuereinheit
- 16
- Brennraum
- 17
- Zündkerzen
- 18
- Zündleitung
- 19
- erste
Kolbenhälfte
- 20
- zweite
Kolbenhälften
- 21
- Druckfedern
- 22
- Steuerleitung
- 23
- Steuerleitung
- 24
- Auslasskanal
- 25
- Halbovale
Teller an Trennschieber
- 26
- Halbovale
Sattel in der Auslasskanalmünde
- 27
- Einlasskanal
- 28
- Halbovale
Teller an Trennschieber
- 29
- Halbovale
Sattel in der Einasskanalmünde
- 30
- Druckfläche am Rotationskolben
- 31
- Druckfeder
- 32
- Dichtplatte
- 33
- gefederter
Dichtstreifen
- 34
- Kühlluft Ein-
und Auslauf