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DE19536301C1 - Werkzeugform zur Verarbeitung plastischer Massen, insbesondere Kunststoff-Spritzgießwerkzeugform - Google Patents

Werkzeugform zur Verarbeitung plastischer Massen, insbesondere Kunststoff-Spritzgießwerkzeugform

Info

Publication number
DE19536301C1
DE19536301C1 DE1995136301 DE19536301A DE19536301C1 DE 19536301 C1 DE19536301 C1 DE 19536301C1 DE 1995136301 DE1995136301 DE 1995136301 DE 19536301 A DE19536301 A DE 19536301A DE 19536301 C1 DE19536301 C1 DE 19536301C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
tool
sleeve
coupling
shell
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1995136301
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Heuel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hasco Hasenclever GmbH and Co KG
Original Assignee
Hasco Normalien Hasenclever GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hasco Normalien Hasenclever GmbH and Co filed Critical Hasco Normalien Hasenclever GmbH and Co
Priority to DE1995136301 priority Critical patent/DE19536301C1/de
Application granted granted Critical
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor
    • B29C33/0083Electrical or fluid connection systems therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Werkzeugform zur Verarbei­ tung plastischer Massen, insbesondere Kunststoff-Spritzgieß­ werkzeugform, die in dem vorveröffentlichten Prospekt "Product information The AIM* tool" der NL-Firma GPT AXXICON BV, Kanaaldÿk z.w. 7b, NL-5700 AE HELMOND, beschrieben ist.
Die bekannte Kunststoff-Spritzgießwerkzeugform ist mit einer Schnellwechseleinrichtung für Formplatten-Einsätze ver­ sehen, von denen jeder einen aus einer äußeren Schmalfläche der Formplatte herausragenden Tragegriff mit einem T-Griff­ körper aufweist. Der Tragegriff ist mit einem Gewindeende versehen, welches in einer Gewindeöffnung des Formplatten- Einsatzes aufgenommen ist.
Die von dem vorerwähnten Prospekt der NL-Firma GPT AXXI- CON BV bekannte Werkzeugform wird als weniger günstig empfun­ den, weil der Tragegriff bei der normalen betrieblichen Hand­ habung der Werkzeugform während des Spritzgießens stört.
Ausgehend von der bekannten Werkzeugform gemäß dem vor­ erwähnten Prospekt der NL-Firma GPT AXXICON BV, liegt der Er­ findung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Werkzeugform so weiterzuentwickeln, daß die Betätigungs- bzw. Tragegriffe ih­ rer Werkzeugelemente bei der üblichen betriebsmäßigen Handha­ bung, wenn also z. B. kein Formplattenwechsel aktuell ist, nicht hinderlich sind.
Entsprechend der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
  • - daß Griffbereich und Befestigungsbereich voneinander lösbar sind,
  • - daß der Befestigungsbereich einen Befestigungskörper bildet, welcher die Außenfläche eines mit seinem Gewindeende in der Gewindeöffnung des Werkzeugelements aufgenommenen An­ schlußnippels bildet, dessen dem Gewindeende abgewandter Be­ reich einen patrizenartigen Fortsatz darstellt, welcher in­ nerhalb einer matrizenartigen Kupplungshülse lösbar form­ schlüssig verrastbar ist,
  • - daß der dem patrizenartigen Fortsatz abgewandte Be­ reich der Kupplungshülse zug- und druckfest am Griffkörper befestigt ist,
  • - daß eine eine formschlüssige Verrastung herstellende oder aufhebende, axial bewegliche Schiebehülse die matrizen­ artige Kupplungshülse übergreift, und
  • - daß der Schiebehülse äußere Griffbetätigungsflächen zugeordnet sind.
Die Erfindung besteht darin, daß sie bekannte Steckkupp­ lungen (vgl. DE-GbM 71 33 055) zur Verbindung von fluidfüh­ renden Leitungen abwandelt und einem gänzlich anderen neuen Zweck zuführt. Eine erfindungsgemäße Besonderheit besteht darin, daß der dem patrizenartigen Fortsatz abgewandte Be­ reich der Kupplungshülse zug- und druckfest am Griffkörper befestigt ist und daß im übrigen der eine formschlüssige Ver­ rastung mit dem Befestigungskörper herstellenden oder aufhe­ benden, axial beweglichen Schiebehülse, welche die matrizen­ artige Kupplungshülse übergreift, äußere Griffbetätigungsflä­ chen zugeordnet sind.
Wenn demnach der Griffbereich mit dem Befestigungsbe­ reich verbunden werden soll, so ergreift die Bedienungshand den Befestigungsbereich an seinem Griffkörper und schiebt die matrizenartige Kupplungshülse so weit auf den patrizenartigen Fortsatz, bis die Kupplungshülse dort formschlüssig verrastet ist.
Nach Verrastung des Griffbereichs am Befestigungskörper des Werkzeugelements kann letzteres mühelos mit dem Trage­ griff gehandhabt werden. Nach vollendetem Einbau des Werkzeu­ gelements, beispielsweise eines Formplatteneinsatzes in Ver­ bindung mit einer Schnellwechseleinrichtung, kann der Griff­ bereich nach Betätigung der Schiebehülse (mittels der ihr zu­ geordneten Griffbetätigungsflächen) axial verschoben und so­ dann die matrizenartige Kupplungshülse auf diese Weise aus ihrer Formschlußverbindung mit dem Befestigungskörper gelöst und schließlich der gesamte Griffbereich abgezogen werden.
Während der bekannte Bedienungs- bzw. Tragegriff (vgl. NL-Firma GPT AXXICON BV) ständig insgesamt an dem ihm zuge­ ordneten Formplatteneinsatz befestigt bleibt, gestattet es die Erfindung durch die Aufteilung des Tragegriffs in einen Griffbereich und in einen Befestigungsbereich, letzteren im Bedarfs falle für mehrere zur gleichen Zeit betriebene Werk­ zeugformen zu benutzen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Befesti­ gungskörper ein massives Bauteil.
Der Befestigungskörper kann aber auch von einem handels­ üblichen Anschlußnippel, der mit einem Durchflußkanal verse­ hen ist (vgl. DE-GM 71 33 055), gebildet sein. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen solchen Anschlußnippel alter­ nativ zu verwenden, d. h., durch ihn ein Temperiermedium ein­ zuspeisen, um dann, wenn z. B. der Formplatten-Einsatz gewech­ selt werden soll, die Schlauchkupplung zu lösen und daraufhin den Anschlußnippel als Befestigungskörper für den Griffbe­ reich zu verwenden.
Einen besonderen Vorteil bietet die Erfindung durch die Verwendung einer an sich bekannten Schnellkupplung für fluid­ führende Leitungen, bei welcher die Sperrkörper haltende, formschlüssig verrastete, Kupplungshülse erst nach deren axialem Sicherheitsvorschub in Richtung auf den patrizenarti­ gen Fortsatz mittels einer dem Sicherheitsvorschub entgegen­ gesetzten Axialbewegung der Schiebehülse entriegelbar ist.
Eine solche Schnellkupplung für fluidführende Leitungen ist in der DE-25 58 650 A1 näher beschrieben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die der Schiebehülse zugeordneten Griffbetätigungsflächen von einer sich zum Griffkörper hin erweiternden, an der Schiebehülse befestigten, insbesondere aufgerasteten, Betätigungshülse ge­ bildet.
Wenn demnach eine Griffanordnung mit Elementen der DE-25 58 650 A1 gebildet ist, kann der Handgriff wie folgt gelöst werden: Der Handgriff wird außenseitig durch den Hand­ ballen der Bedienungshand in Richtung Befestigungskörper ge­ drückt; sodann wird die Erweiterung der Betätigungshülse zwi­ schen Zeigefinger und Mittelfinger untergriffen und ein­ schließlich der an ihr befestigten Schiebehülse in Richtung Griffkörper gezogen. Dadurch kann die Kupplungshülse aus ih­ rer Formschlußverbindung mit dem Befestigungskörper befreit und der Griffbereich insgesamt vom Befestigungskörper wegge­ zogen werden.
Entsprechend einer erfindungsgemäßen Ausführungsvariante besteht die Betätigungshülse aus Kunststoff.
Eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform sieht vor, daß der Griffkörper ein Gewindeende aufweist, welches unter Zwischenschaltung einer Gewindehülse mit der Kupplungshülse verschraubt ist.
Schließlich sieht eine vorteilhafte Ausführungsform ent­ sprechend der Erfindung vor, daß der Befestigungskörper - wie an sich vom DE-GbM 71 33 055 bekannt - außenbündig in einer Aussparung des Werkzeugelements angeordnet ist.
In den Zeichnungen sind bevorzugte Ausführungsbeispiele entsprechend der Erfindung näher dargestellt, es zeigt
Fig. 1 den Griffbereich eines Tragegriffs,
Fig. 2 den Griffbereich gemäß Fig. 1 in auseinandergezo­ gener Darstellung mit axialer Zuordnung eines Befesti­ gungskörpers,
Fig. 3 einen Teilschnitt eines Formplatten-Einsatzes mit eingebautem Befestigungskörper und einem mit letzterem axial fluchtenden Griffbereich vor dessen Ankupplung und
Fig. 4 die Darstellung gemäß Fig. 3 nach Ankupplung des Griffbereichs.
In den Zeichnungen ist ein Bedienungs- bzw. Tragegriff insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Der Tragegriff 10 weist einen Griffbereich 11 und einen Befestigungskörper 12 auf.
Der Befestigungskörper 12, welcher grundsätzlich massiv oder mit einem gestrichelt angedeuteten axialen Durchflußka­ nal 13 ausgebildet sein kann, ist mit seinem Gewindeende 16 in eine Gewindebohrung 14 eines Werkzeugelements, hier eines Formplatteneinsatzes 15, eingeschraubt.
Die Gewindebohrung 14 stellt die äußere Fortsetzung ei­ nes werkzeugelementseitigen Durchflußkanals 17 dar, welcher in an sich bekannter Weise der Fortleitung eines Temperierme­ diums (z. B. Kühl- oder Heizflüssigkeit) dient.
In nicht dargestellter Weise kann der Befestigungskörper 12, sei er als Anschlußnippel mit einem Durchflußkanal 13 oder als massives Bauteil ausgebildet, auch unabhängig von einem werkzeugelementseitigen Durchflußkanal 17 eingesetzt werden.
Der Befestigungskörper 12 weist oberhalb seines Gewinde­ endes 16 einen patrizenartigen Fortsatz 18 auf, welcher einen Außensechskant 19 zur Schraubbetätigung und außerdem einen Kupplungszapfen 20 mit zwei axial voneinander distanzierten ringartigen Kupplungsnuten 21, 22 besitzt.
Die Kupplungsnuten 21, 22 kooperieren mit Formschlußkör­ pern in Gestalt von Kugeln 23, 24, welche in einer matrizen­ artigen Kupplungshülse 25 etwa nach Art eines Kugelhalters in Radialdurchbrüchen 26, 27 gehalten sind.
Eine Schiebehülse 28 umschließt die Kupplungshülse 25 und ist dazu bestimmt, die Kugeln 23, 24 in oder außer Ein­ griff mit den Kupplungsnuten 21, 22 zu versetzen.
Wird die Schiebehülse 28 entlang der Längsmittelachse x der Anordnung in Richtung y hochgezogen, können die Kugeln 23, 24 aus den Kupplungsnuten 21, 22 herausgleiten, wenn man den gesamten Griffbereich 11 in Richtung y anhebt. Hierbei sind indessen die Kugeln 23, 24 durch die Schiebehülse 28, die bezüglich der Kupplungshülse 25 nur begrenzt axial ver­ schieblich ist, gegen Herausfallen gesichert.
Wenn man hingegen die Schiebehülse 28 abwärts in Rich­ tung z bewegt, werden die Kugeln 22, 23 in die Kupplungsnuten 21, 22 hineingedrängt und dort mittels der Schiebehülse 28 gegen ein radiales Herausgleiten nach außen gesichert (Zustand des Griffbereichs 11 gemäß Fig. 1).
Die Schiebehülse 28 weist in ihrem nach oben weisenden Bereich außen eine ringartige Rastnut 29 auf, welche mit ei­ ner radial nach innen gerichteten Rastrippe 30 einer Betäti­ gungshülse 31 (s. aufgebrochene Darstellung gemäß Fig. 2) eine im wesentlichen unlösbare Rastverbindung eingeht, wenn die beiden Körper 28, 31 axial ineinanderfügt sind.
Die Betätigungshülse 31 bildet an ihrem oberen Endbe­ reich eine Erweiterung mit einer Hintergriffsfläche 32.
Eine Distanz-Gewindehülse 33 übergreift mit einem Innen­ gewinde 34 ein Außengewinde 35 der Kupplungshülse 25, während ein Außengewindeansatz 36 eines T-förmigen Griffkörpers 38 in ein Innengewinde 37 der Distanz-Gewindehülse 33 eingreift. Auf diese Weise ist der Griffkörper 38 über die Distanz-Ge­ windehülse 33 mit der Kupplungshülse 25 zug- und druckfest verbunden. Andererseits ist, wie vorbeschrieben, die aus Kunststoff bestehende Betätigungshülse 31 zug- und druckfest mit der Schiebehülse 28 verbunden.
In Fig. 1 ist der Griffbereich 11 in seiner geschlosse­ nen Kupplungsstellung dargestellt, d. h., die als Sperrkörper dienenden Kugeln 23, 24 muß man sich, durch die Radialdurch­ brüche 26, 27 hindurch radial nach innen versetzt, vorstellen.
Wenn man gemäß Fig. 3 den Griffbereich 11 auf den Befe­ stigungskörper 12 aufschieben will, nachdem zuvor ein nicht gezeigtes matrizenförmiges Kupplungsteil eines Schlauchan­ schlusses (für ein Temperiermedium) gelöst wurde, ergreift die Bedienungshand den T-förmigen Griffkörper 38, setzt dabei Zeigefinger und Mittelfinger unter die Hintergriffsfläche 32 und zieht dabei die Betätigungshülse 31 in Richtung y nach oben.
Dadurch wird den Kugeln 23, 24 Gelegenheit gegeben, zunächst aus den Radialdurchbrüchen 26, 27 nach außen zu gleiten, wenn der Griffbereich 11 mit seiner matrizenartigen Kupplungshülse 25 über den Kupplungszapfen 20 des Befesti­ gungskörpers 21 geschoben wird. Sodann wird die Betätigungs­ hülse 31 unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder­ rückstellkraft in Richtung z verschoben, so daß die Kugeln 23, 24 durch die Innenfläche der Schiebehülse 28 in ihre Sperrstellung innerhalb der Kupplungsnuten 21, 22 gedrängt und dadurch zugleich daran gehindert werden, sich in ihre Lö­ sestellung radial nach außen zu bewegen. Eine eingehende Bau- und Funktionsbeschreibung ist der DE-25 58 650 A1 zu entnehmen.
Wenn umgekehrt der Griffbereich 11 aus seiner in Fig. 4 gezeigten Stellung, in welcher das Werkzeugelement 15 in Richtung y angehoben werden kann, entfernt werden soll, drückt die Bedienungshand den Griffkörper 38 mit dem Handbal­ len zunächst mit einem Sicherheitshub in Richtung z nach un­ ten. Daraufhin wird die Betätigungshülse 31 durch Zeigefinger und Mittelfinger relativ zum Griffkörper 38 in Richtung y nach oben angehoben, was ein Entkuppeln zwischen den Kugeln 23, 24 und den Kupplungsnuten 21, 22 der Kupplungshülse 25 bewirkt: Der Griffbereich 11 kann nach oben abgezogen werden.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Befestigungskörper 12, gegen unbeabsichtigte Beschädigungen geschützt, innerhalb einer Aussparung 39 des Werkzeugelements 15 angeordnet ist.

Claims (8)

1. Werkzeugform zur Verarbeitung plastischer Massen, insbesondere Kunststoff-Spritzgießwerkzeugform, welche meh­ rere Werkzeugelemente aufweist, von denen mindestens ein Werkzeugelement (15), wie Formplatte od. dgl., zu seiner Handhabung an einer zur Werkzeugaußenseite hin weisenden Au­ ßenfläche mit einem Bedienungs- bzw. Tragegriff (10) versehen ist, welcher mit einem von seinem einen Griffkörper (38) auf­ weisenden Griffbereich (11) wegweisenden, mit Außengewinde (16) versehenem Befestigungsbereich (12) in einer werkzeuge­ lementseitigen Gewindeöffnung (14) aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß Griffbereich (11) und Befestigungsbereich (12) voneinander lösbar sind,
  • - daß der Befestigungsbereich einen Befestigungskörper (12) bildet, welcher die Außenfläche eines mit seinem Gewin­ deende (16) in der Gewindeöffnung (14) des Werkzeugelements (15) aufgenommenen Anschlußnippels bildet, dessen dem Gewin­ deende (16) abgewandter Bereich einen patrizenartigen Fort­ satz (18) darstellt, welcher innerhalb einer matrizenartigen Kupplungshülse (25) lösbar formschlüssig verrastbar ist,
  • - daß der dem patrizenartigen Fortsatz (18) abgewandte Bereich (bei 35) der Kupplungshülse (25) zug- und druckfest am Griffkörper (38) befestigt ist,
  • - daß eine eine formschlüssige Verrastung herstellende oder aufhebende, axial bewegliche, Schiebehülse (28) die ma­ trizenartige Kupplungshülse (25) übergreift, und
  • - daß die Betätigungshülse (31), die mit der Schiebehülse (28) eine Rastverbindung eingeht, an ihrem oberen Endbereich eine Hintergriffsfläche (32) aufweist, wodurch die Schiebehülse (28) in Richtung Griffkörper (38) ziehbar ist.
2. Werkzeugform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (12) ein massives Bauteil ist.
3. Werkzeugform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (12) einen an eine Temperierboh­ rung (17) des Werkzeugelements (15) anschließbaren, mit einem Durchflußkanal (13) versehenen Anschlußnippel darstellt.
4. Werkzeugform nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ge­ kennzeichnet durch die Verwendung einer an sich bekannten Schnellkupplung (12, 25, 28) für fluidführende Leitungen, bei welcher die Sperrkörper (23, 24) haltende, formschlüssig ver­ rastete, Kupplungshülse (25) erst nach deren Vorschubbewegung in Richtung (Z) auf den patrizenartigen Fortsatz (18) mittels einer entgegengesetzten Axialbewegung (in Richtung y) der Schiebehülse (28) entriegelbar ist.
5. Werkzeugform nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die der Schiebehülse (28) zugeord­ neten Griffbetätigungsflächen (32) von einer sich zum Griff­ körper (38) hin erweiternden, an der Schiebehülse (28) befe­ stigten, insbesondere aufgerasteten, Betätigungshülse (31) gebildet sind.
6. Werkzeugform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshülse (31) aus Kunststoff besteht.
7. Werkzeugform nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Griffkörper (38) ein Gewinde­ ende (36) aufweist, welches unter Zwischenschaltung einer Distanz-Gewindehülse (33) mit der Kupplungshülse (25) ver­ schraubt ist.
8. Werkzeugform nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß der Befestigungskörper (12) außen­ bündig in einer Aussparung (39) des Werkzeugelements (15) an­ geordnet ist.
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