DE19531217A1 - Keilvorrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Keil
vorrichtung und insbesondere auf eine Antriebskeilnut
bzw. -öffnung oder -weg in einem Getriebe bzw. Zahnrad
aus pulverisiertem Metall einer Hydraulikgetriebepumpe.
Getriebe bzw. Zahnräder aus pulverisiertem Metall werden
häufig in Pumpen, wie zum Beispiel Getriebepumpen,
verwendet als eine Alternative mit geringeren Kosten zu
maschinenmäßig bearbeiteten Stahlgetrieben bzw.
Zahnrädern. Im allgemeinen leisten bzw. arbeiten Getriebe
aus pulverisiertem Metall sehr zuverlässig in
Hydraulikgetriebepumpen. Immer wenn Getriebe aus
pulverisiertem Metall versagen, wurde beobachtet, daß die
Versagen zwei möglichen Ursachen zugeschrieben werden
können. Die erste Ursache ist im allgemeinen eine nicht
richtige Wärmebehandlung während des Herstellungspro
zesses, das eine Sprödigkeit des pulverisierten Metalls
zur Folge hat. Die zweite Ursache des Versagens eines
Getriebes aus pulverisiertem Metall bezieht sich auf das
Design bzw. die Konstruktion des Antriebskeilsitzes für
die Verbindung des Antriebsgetriebes mit seiner Welle.
Diese Erfindung bezieht sich darauf, diese zweite Ursache
zu eliminieren und bezieht sich auf eine verbesserte An
triebskeilnut in einem Getriebe aus pulverisiertem Me
tall.
Typischerweise besitzen die Antriebskeilnuten bzw. -öff
nungen oder -sitze Innenseitenwände und Endwände mit
planaren Oberflächen, die sich in spitzen bzw. scharfen
Ecken treffen. Die Antriebskeilnut ist typischerweise
geeignet, einen Keil aufzunehmen, der teilweise in der
Antriebskeilnut in dem Getriebe und der Antriebskeilnut
in der maschinenmäßig bearbeiteten Metallwelle
aufgenommen ist. Es wurde beobachtet, daß eine
"spitzeckige" Keilnut in einem Getriebe aus
pulverisiertem Metall einen Hauptbeitrag zum Versagen in
dem Getriebe leistet, und zwar auf Grund einer
Beanspruchungskonzentration in den scharfen bzw. spitzen
Ecken.
Es ist erforderlich, ein Getriebe aus pulverisiertem
Metall zu besitzen, das nicht versagt, und zwar auf Grund
von Reißen bzw. Rißbildung, die von einer Beanspruchungs
konzentration in der Antriebskeilnut herrührt. Es ist
deshalb erforderlich, ein Getriebe mit einer Antriebs
keilnut zu besitzen, die nicht einer Beanspruchungskon
zentration in irgendeinem lokalisierten Gebiet ausgesetzt
ist. Es ist ferner erforderlich, daß diese Antriebskeil
nut einen Aufbau besitzt, der nicht nur die Beanspru
chungskonzentration verringert, sondern ebenfalls ir
gendeine Bewegung des Antriebskeils in der axialen Rich
tung minimiert. Die vorliegende Erfindung zielt darauf
ab, eines oder mehrere der oben genannten Probleme zu
überwinden.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung weist in einer Keilvor
richtung mit einer Antriebskeilnut, die sich axial da
hindurch erstreckt, die Antriebskeilnut folgendes auf:
eine erste Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen
Innenoberfläche, eine zweite Seitenwand mit einer pla
naren bzw. ebenen Innenoberfläche und eine Endwand mit
einer gekrümmten bzw. kurvenlinearen Innenoberfläche. Die
kurvenlineare Innenoberfläche umfaßt einen ersten Teil,
einen zweiten Teil und einen dritten Teil. Die ersten,
zweiten und dritten Teile besitzen eine halbkreisförmige
Konfiguration. Die ersten und dritten Teile sind im all
gemeinen konkav und der zweite Teil ist im allgemeinen
konvex und geht in die ersten und dritten Teile über bzw.
"vermischt" sich mit diesen, um eine kurvenlineare
"wellenförmige" Oberfläche zu bilden. Die ersten und
zweiten Seitenwände sind auseinander beabstandet und
verbunden mit und erstrecken sich im allgemeinen quer
bzw. schräg zu der Endwand.
Die Konfiguration bzw. der Aufbau der Antriebskeilnut
bzw. -öffnung ist sehr hilfreich beim Verringern von
Beanspruchungskonzentration in dem Getriebe und beim
Minimieren von irgendeiner Bewegung des Antriebskeils in
der axialen Richtung. Die vorliegende Erfindung ist be
sonders nützlich beim Herstellen von Getrieben aus pul
verisiertem Metall für Getriebepumpen, wie zum Beispiel
Hydraulikgetriebepumpen.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Getriebes, das die
vorliegende Erfindung verkörpert; und
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fig. 1,
die das bevorzugte Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung darstellt.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 der Zeichnung weist ein Ge
triebe mit einer Antriebskeilnut bzw. -öffnung, die im
allgemeinen mit 10 bezeichnet wird, illustrativ eine
Vielzahl von Getriebezähnen, die im allgemeinen mit 20
bezeichnet werden, und eine Antriebskeilnut 30, die sich
axial durch das Getriebe erstreckt, auf. Eine Antriebs
welle 40 erstreckt sich durch das Getriebe 10 und ist
drehbar mit dem Getriebe 10 durch einen Antriebskeil 50,
der in der Antriebskeilnut 30 aufgenommen wird, verbun
den.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2, die ein bevorzugtes Aus
führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt, weist
in einem Getriebe bzw. Zahnrad 10 mit Getriebezähnen 20
und einer Antriebskeilnut 30, die Antriebskeilnut
folgendes auf: eine erste Seitenwand 60 mit einer
planaren bzw. ebenen Innenoberfläche 61, eine zweite
Seitenwand 70 mit einer planaren bzw. ebenen Innen
oberfläche 71 und eine Endwand 80 mit einer gekrümmten
bzw. kurvenlinearen Innenoberfläche 81.
Die Innenoberfläche 81 umfaßt einen ersten Teil 85, einen
zweiten Teil 86 und einen dritten Teil 87. Die Teile 85,
86, 87 besitzen jeweils einen kreisförmigen Aufbau. Die
ersten und dritten Teile 85, 87 sind im allgemeinen kon
kav, während der zweite Teil 86 im allgemeinen konvex
ist. Der erste Teil 85 geht in den zweiten Teil 86 über
und der zweite Teil 86 geht in den dritten Teil 87 über,
um eine kurvenlineare, "wellenförmige" Oberfläche mit
abgerundeten Ecken zu bilden.
Die ersten und dritten Teile 85, 87 verringern die Bean
spruchungskonzentration bei den Ecken der Antriebskeil
nut. Der zweite Teil 86 ist geeignet, den Antriebskeil 50
zu kontaktieren und zu lokalisieren und seine Bewegung in
der axialen Richtung zu beschränken, wenn der Antriebs
keil in der Antriebskeilnut 30 aufgenommen ist.
Die ersten und zweiten Seitenwände 60, 70 sind auseinan
der beabstandet, verbunden mit und erstrecken sich im
allgemeinen schräg bzw. quer zu der Endwand 80. Die
ersten und zweiten Seitenwände 60, 70 sind vorzugsweise
parallel zueinander.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist das Verhältnis des Radius des ersten Teils
86 zu dem Radius des dritten Teils 87 wünschenswer
terweise in dem Bereich von ungefähr 0,1:1 zu ungefähr
2 : 1, und vorzugsweise ungefähr 1 : 1. Falls dieses Ver
hältnis kleiner als 0,1 : 1 oder größer als 2 : 1 ist, gibt
es eine ungleiche Beanspruchungsverringerung bei den
abgerundeten Ecken der Antriebskeilnut.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist das Verhältnis des Radius des zweiten Teils
86 zu dem Radius von jedem des ersten Teils 85 und des
dritten Teils 87 wünschenswerterweise in dem Bereich von
0,1:1 zu 2:1 und vorzugsweise ungefähr 0,33. Falls dieses
Verhältnis weniger als 0,1:1 ist, wird der zweite Teil zu
scharfkantig sein und wird schnell verschleißen bzw.
einen Abrieb erfahren, und zwar auf Grund des kontinuier
lichen Kontakts mit der Antriebskeiloberfläche. Wenn der
zweite Teil verschleißt, wird seine Fähigkeit, die axiale
Bewegung des Antriebskeils zu beschränken, verringert
werden. Falls dieses Verhältnis größer als 2:1 ist, kann
es eine Verringerung in der Beanspruchungsrelaxation bzw.
-erleichterung bei den Ecken geben.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung ist das Getriebe aus einem pulverisierten Me
tall hergestellt, und zwar durch Sintern oder andere
geeignete Mittel.
Ein Getriebe mit einer Antriebskeilnut gemäß der vorlie
genden Erfindung ist besonders nützlich bei Getriebe-
bzw. Zahnradpumpen und insbesondere bei Hydraulikge
triebepumpen. Im Vergleich arbeiten Pumpen mit Getrieben
aus pulverisiertem Metall mit einer Antriebskeilnut mit
einer "wellenförmigen" Endwand gemäß der vorliegenden
Erfindung gut bei Drücken, die im Mittel bei ungefähr
16,5% größer sind als Pumpen mit Getrieben aus pulve
risiertem Metall mit einer Antriebskeilnut mit einer
"spitz- bzw. scharfeckigen" Endwand. Andere Aspekte,
Ziele und Vorteile dieser Erfindung können aus einer
Studie der Zeichnung, der Offenbarung und der angefügten
Patentansprüche erhalten werden.
Zusammenfassend sieht die Erfindung folgendes vor:
In einer Keilvorrichtung mit einer Antriebskeilnut weist die Antriebskeilnut folgendes auf: eine erste Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innenoberfläche, eine zweite Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innen oberfläche und eine Endwand mit einer gekrümmten bzw. kurvenlinearen "wellenförmigen" Innenoberfläche. Die ersten und zweiten Seitenwände sind auseinander beab standet und verbunden mit der Endwand und erstrecken sich im allgemeinen quer bzw. schräg zu dieser. Die Konfi guration der Antriebskeilnut ist sehr hilfreich beim Ver ringern von Beanspruchungskonzentration in dem Getriebe und beim Minimieren von irgendwelcher Bewegung des An triebskeils in der axialen Richtung. Die vorliegende Erfindung ist besonders nützlich beim Herstellen von Getrieben aus pulverisiertem Metall für Getriebepumpen, wie zum Beispiel Hydraulikgetriebepumpen.
In einer Keilvorrichtung mit einer Antriebskeilnut weist die Antriebskeilnut folgendes auf: eine erste Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innenoberfläche, eine zweite Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innen oberfläche und eine Endwand mit einer gekrümmten bzw. kurvenlinearen "wellenförmigen" Innenoberfläche. Die ersten und zweiten Seitenwände sind auseinander beab standet und verbunden mit der Endwand und erstrecken sich im allgemeinen quer bzw. schräg zu dieser. Die Konfi guration der Antriebskeilnut ist sehr hilfreich beim Ver ringern von Beanspruchungskonzentration in dem Getriebe und beim Minimieren von irgendwelcher Bewegung des An triebskeils in der axialen Richtung. Die vorliegende Erfindung ist besonders nützlich beim Herstellen von Getrieben aus pulverisiertem Metall für Getriebepumpen, wie zum Beispiel Hydraulikgetriebepumpen.
Claims (8)
1. Keilvorrichtung mit einer Antriebskeilnut bzw. Öff
nung, die sich axial dahindurch erstreckt, wobei die
Keilnut folgendes aufweist:
eine erste Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innenoberfläche;
eine zweite Seitenwand mit einer planaren bzw. ebe nen Innenoberfläche;
eine Endwand mit einer gekrümmten bzw. kurven linearen Innenoberfläche, wobei die kurvenlineare Innenoberfläche erste, zweite und dritte Teile besitzt, wobei die ersten, zweiten und dritten Teile jeweils eine halbkreisförmige Konfiguration besitzen, wobei die ersten und dritten Teile im allgemeinen konkav sind, und wobei der zweite Teil im allgemeinen konvex ist und in die ersten und zweiten Teile übergeht, um eine gekrümmte bzw. kurvenlineare "wellenförmige" Oberfläche zu bilden; und
wobei die ersten und zweiten Seitenwände auseinander beabstandet sind und mit der Endwand verbunden sind, und sich sich im allgemeinen schräg bzw. quer (transversal) dazu erstrecken.
eine erste Seitenwand mit einer planaren bzw. ebenen Innenoberfläche;
eine zweite Seitenwand mit einer planaren bzw. ebe nen Innenoberfläche;
eine Endwand mit einer gekrümmten bzw. kurven linearen Innenoberfläche, wobei die kurvenlineare Innenoberfläche erste, zweite und dritte Teile besitzt, wobei die ersten, zweiten und dritten Teile jeweils eine halbkreisförmige Konfiguration besitzen, wobei die ersten und dritten Teile im allgemeinen konkav sind, und wobei der zweite Teil im allgemeinen konvex ist und in die ersten und zweiten Teile übergeht, um eine gekrümmte bzw. kurvenlineare "wellenförmige" Oberfläche zu bilden; und
wobei die ersten und zweiten Seitenwände auseinander beabstandet sind und mit der Endwand verbunden sind, und sich sich im allgemeinen schräg bzw. quer (transversal) dazu erstrecken.
2. Keilvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die ersten
und zweiten Seitenwände auseinander beabstandet sind
und im allgemeinen parallel zueinander sind.
3. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 1, wobei das Ver
hältnis des Radius des ersten Teils zu dem Radius
des dritten Teils in dem Bereich von ungefähr
0,70 : 1,0 zu ungefähr 1,40:1,0 ist.
4. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 3, wobei das Ver
hältnis des Radius des ersten Teils zu dem Radius
des dritten Teils ungefähr 1 : 1 ist.
5. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 1, wobei das Verhält
nis des Radius des zweiten Teils zu dem Radius des
ersten Teils in dem Bereich von ungefähr 0,14 zu
0,60 ist und das Verhältnis des Radius des zweiten
Teils zu dem Radius des dritten Teils in dem Bereich
von ungefähr 0,14 zu 0,60 ist.
6. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 5, wobei das Verhält
nis des Radius des zweiten Teils zu dem Radius des
ersten Teils ungefähr 0,33 ist und das Verhältnis
des Radius des zweiten Teils zu dem Radius des
dritten Teils ungefähr 0,33 ist.
7. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 1, wobei der zweite
Teil geeignet ist, einen Antriebskeil zu kontaktie
ren und zu lokalisieren, wenn der Antriebskeil in
der Antriebskeilnut aufgenommen ist.
8. Keilvorrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, insbesondere Anspruch 1, wobei die An
triebskeilnut aus einem pulverisiertem Metall,
insbesondere aus einem gesinterten Metall, herge
stellt ist.
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| US08/295,586 US5538355A (en) | 1994-08-25 | 1994-08-25 | Key apparatus |
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