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DE19531534C2 - Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim - Google Patents

Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim

Info

Publication number
DE19531534C2
DE19531534C2 DE1995131534 DE19531534A DE19531534C2 DE 19531534 C2 DE19531534 C2 DE 19531534C2 DE 1995131534 DE1995131534 DE 1995131534 DE 19531534 A DE19531534 A DE 19531534A DE 19531534 C2 DE19531534 C2 DE 19531534C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
tarpaulin
roof
loop
mobile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1995131534
Other languages
English (en)
Other versions
DE19531534A1 (de
Inventor
Walter Ruhe
Torsten Ruhe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUHE, TORSTEN, 31737 RINTELN, DE
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1995131534 priority Critical patent/DE19531534C2/de
Publication of DE19531534A1 publication Critical patent/DE19531534A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19531534C2 publication Critical patent/DE19531534C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/32Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
    • B60P3/34Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles the living accommodation being expansible, collapsible or capable of rearrangement
    • B60P3/341Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles the living accommodation being expansible, collapsible or capable of rearrangement comprising flexible elements
    • B60P3/343Hoods for caravans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Schutzdächer für Wohnwagen sind bereits aus der DE 86 31 796 U1 und der DE 42 03 653 A1 bekannt. Die bekannten Schutzdächer umfassen ein auf dem Dach des Wohnwagens be­ festigbares Tragegerüst, das auf der Oberseite mit einer Plane bedeckt ist. Das Tragegerüst besitzt Mittel zum Spannen der Plane, damit die Plane nicht unter Windein­ flüssen flattert und auch keine Mulden bildet, in denen sich Regen- sowie Tauwasser sammeln kann. Das Spannen er­ folgt durch Abwinkeln der Endträger des Tragegerüsts, so daß sich das Schutzdach gleichzeitig der Dachform des Wohnwagens anpaßt. Da das Tragegerüst im Seitenbereich mit dem Dach des Wohnwagens verschraubt ist, werden die nach dem Spannen der Plane im Tragegerüst resultierenden Kräfte von der Wohnwagenkonstruktion mit übernommen. An­ derenfalls wäre das Tragegerüst auf Biegung belastet.
Ferner ist aus der US 25 56 210 eine Markise bekannt, welche an der Wand eines Wohnwagens oberhalb der Fenster anbring­ bar ist. Die Markise umfaßt eine Plane und ein U-förmiges Tragegestell. Die Schenkel des U-förmigen Tragegestells sind an Schenkelansätzen des Querträgers gelenkig befestigt und parallel zum Querträger einklappbar. Auch der Querträger kann in der Mitte über ein Gelenk eingeklappt und im ausgeklapp­ ten Zustand mittels einer über das Gelenk geschobenen Hülse fixiert werden.
Das Tragegerüst greift an den Übergängen des Querträgers zu den Schenkeln in dreieckförmige Taschen der Plane ein. An den freien Enden der Schenkel ist die Plane mittels Bändern be­ festigbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim zu schaffen, bei dem die Kräfte zum Spanne der Plane ohne Biegekomponente in Längsrichtung des Tragegerüsts gerichtet sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Dach nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die im Kennzeichen angegebenen Merkmale gelöst.
Da beim erfindungsgemäßen Dach die Plane das Tragegerüst als Schlaufe in Längsrichtung umschließt, wird der ober­ halb des Tragegerüst liegende Teil der Plane gleichzeitig mit dem unterhalb des Tragegerüst liegende Teil der Plane gespannt. Beim Einsetzen des Rahmens in die Schlaufe müs­ sen die oberhalb und unterhalb liegenden Teile nicht un­ bedingt gleich lang sein. Vielmehr findet automatisch ein Ausgleich statt, indem bei zunehmender Streckung des Rah­ mens der eventuell längere Teil der Plane um einen der Querträger herumrutschen kann. Da im gespannten Zustand die von dem oberen und unteren Teil der Plane in den Rah­ men eingeleiteten Kräfte gleich groß sind, wird der Rah­ men ohne Biegekräfte ausschließlich in Längsrichtung be­ lastet. Dies ermöglicht eine schlanke und damit material- und gewichtssparende Ausbildung des Rahmens, wodurch auch die Montage des Daches beim Auf- und Abbau erleichtert wird und die Belastung der Wände des Zeltes oder Mobil­ heims gering ist.
Durch die Ausbildung des Rahmens als Parallelogramm er­ gibt sich beim Spannen des Daches eine Kraftübersetzung. Diese Kraftübersetzung nimmt bei Überführung des Paralle­ logramms in die Rechteckform in dem Maße zu, wie sich das Parallelogramm der Rechteckform annähert. Da gerade dann die Spannkräfte ihr Maximum erreichen, bleibt der Kraft­ aufwand zum Spannen stets gering.
Durch die Plane wird das Tragegerüst auch von unten abge­ deckt, so daß eine sonst aus optischen Gründen erforder­ liche Zwischendecke entfallen kann. Gleichzeitig wird zwischen den Planen ein Raum ausbildet, in den Luft ein- und ausströmen kann. Dieser Luftaustausch des Luftpol­ sters verhindert eine starke Aufheizung des Innenraums bei direkter Sonneneinstrahlung.
Die Plane kann durch Zusammenschweißen oder -kleben einer Bahn eine Endlosschlaufe bilden oder es können die Schlaufenenden an einem der am Ende des Rahmens angeord­ neten Querträger befestigt sein. Dies kann z. B. durch Anbringung von Kedern in den Enden der Plane und Ein­ schieben in Kederschienen des Querträgers erfolgen.
Die zur Unterstützung der nach oben weisenden Seite der Plane dienenden Querlatten können nach Einbringen des Rahmens in die Schlaufe eingesetzt und auf dem Rahmen be­ festigt werden. Dadurch erübrigt es sich, auch die Ver­ bindungspunkte zwischen den Enden der Querlatten und den Längsträgern des Rahmens gelenkig auszubilden.
Die Querlatten können nach oben gewölbt sein. Dadurch wird ein Sattel gebildet, der das Ablaufen von Nieder­ schlagswasser erleichtert.
An den Enden der eingesetzten Querlatten können Regenrin­ nen befestigt sein. Durch die Querlatten sind ausreichend Befestigungspunkte vorhanden, um die Regenrinnen präzise am Dachrand auszurichten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung er­ läutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Daches nach der Erfindung in einer ersten Monta­ gephase,
Fig. 2 in einer zweiten Montagephase und
Fig. 3 im fertig montierten Zustand.
Das Dach nach der Erfindung umfaßt ein Tragegerüst aus einem Rahmen 12 mit Längsträgern 18, 20 und Querträgern 14, 16 sowie auf dem Rahmen 12 angeordneten Querlatten 24 und eine als Schlaufe ausgebildete Plane 10. Die Plane 10 umschließt das Tragegerüst in Längsrichtung vollständig. Der Rahmen 12 des Tragegerüsts ist als Parallelogramm ausgebildet, indem die Längsträger 18, 20 und Querträger 14, 16 mittels Gelenken 22 gelenkig verbunden sind.
In Fig. 1 sind die Querlatten noch nicht auf dem Rahmen befestigt. Der Rahmen 12 ist angewinkelt und mit einem Querträger 16 bereits in die schlaufenförmige Plane 10 eingesetzt.
Fig. 2 zeigt die Phase, in der die Plane gespannt wird, indem der parallelogrammförmige Rahmen 12 auch mit dem anderen Querträger 14 in die schlaufenförmige Plane 10 geschoben wird, wobei der Rahmen 12 in die Rechteckform übergeht. Um eine Beschädigung der Plane 10 durch das Entlangrutschen des Querträgers 14 auszuschließen, kann der Querträger 14 mit einem Kunststoffstreifen bedeckt werden, der nach endgültiger Ausrichtung des Rahmens 12 herausgezogen wird.
Fig. 3 zeigt schließlich das Dach im fertig montierten Zustand mit auf dem Rahmen 12 befestigten Querlatten 24.

Claims (6)

1. Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim, bestehend aus einem Tragegerüst aus einem Rahmen (12) mit Längsträ­ gern (18, 20) und Querträgern (14, 16) sowie auf dem Rah­ men (12) angeordneten Querlatten (24), welches auf der nach oben weisenden Seite eine Plane (10) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß auch die nach unten weisende Seite des Tragegerüst mit der Plane (10) abgedeckt ist, indem die Plane (10) das Tragegerüst als Schlaufe in Längsrich­ tung umschließt und die Plane (10) durch das Tragegerüst spannbar ist, indem die Längsträger (18, 20) und Querträ­ ger (14, 16) des Rahmens (20) gelenkig (22) verbunden sind und der Rahmen (20) als angewinkeltes Parallelogramm in die Schlaufe einsetzbar und in die Rechteckform unter Spannen der Plane (10) überführbar ist.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufe endlos ist.
3. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufenenden an einem der am Ende des Rahmens (20) angeordneten Querträger (14, 16) befestigt sind.
4. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Querlatten (24) nach Einbringen des Rahmens (12) in die Schlaufe einsetzbar und auf dem Rah­ men (12) befestigbar sind.
5. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Querlatten (12) nach oben gewölbt sind.
6. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an den Enden der eingesetzten Querlat­ ten (12) Regenrinnen befestigt sind.
DE1995131534 1995-08-25 1995-08-25 Dach für ein mobiles Zelt oder Mobilheim Expired - Lifetime DE19531534C2 (de)

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DE19531534A1 DE19531534A1 (de) 1997-02-27
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2556210A (en) * 1951-06-12 obenchain
DE8631796U1 (de) * 1986-11-27 1987-04-02 Ruhe, Walter, 3260 Rinteln Schutzdach für einen Wohnwagen
DE4203653A1 (de) * 1992-02-08 1993-08-12 Walter Ruhe Verfahren zum spannen einer plane fuer ein wohnwagendach und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Patent Citations (3)

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D2 Grant after examination
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Owner name: RUHE, TORSTEN, 31737 RINTELN, DE

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: RUHE, TORSTEN, 31737 RINTELN, DE

Inventor name: RUHE, WALTER, 31737 RINTELN, DE

R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20120912