DE19530906A1 - Sammelcontainer-Entleerungseinrichtung - Google Patents
Sammelcontainer-EntleerungseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betätigen mindestens einer
Entleerungsklappe eines Sammelcontainers mittels eines Hebegeschirrs, das
mit dem Container koppelbar ist. Solche Container dienen zum Sammeln
wiederverwertbarer Stoffe, wie Papier, Glas und so weiter.
Eine Anzahl solcher Entleerungs-Einrichtungen ist bekannt. Bei dem soge
nannten Zwei-Haken-System wird ein mit dem Containerkorpus verbundener
Haken an einem Hebezeug, etwa dem Ausleger eines Krans, der auf einem
Entleerungsfahrzeug montiert ist, eingehangen, und über einen zweiten Ha
ken werden die Entleerungsklappen betätigt. Bei einem anderen System zie
hen an einem Hebezeug angebrachte, hydraulisch gesteuerte Betätiger hori
zontal verlagerbare Hebel zueinander, um bodenseitige Klappen zu betäti
gen oder zwei Containerhälften aufzuspreizen. Ein drittes System umfaßt
ein am Hebezeug festlegbares erstes zentrales Element und ein zu ihm
koaxial verlagerbares zweites Element, mittels dem die Klappen betätigt
werden.
Allen bekannten Systemen ist gemeinsam, daß eine Bedienungsperson das
Hebezeug mit den containerseitigen Kopplungsmitteln verbinden und von
ihnen wieder lösen muß. Dies verlangsamt den Ablauf, und die Bedienungs
person ist je nach Jahreszeit ungünstigen Witterungsbedingungen ausge
setzt.
In der unveröffentlichten deutschen Patentanmeldung 1 95 20 466 ist ein
Verfahren zum Entleeren von Wertstoffsammelbehältern beschrieben, das
halbautomatisch abläuft. Die Bedienungsperson bringt manuell das Hebezeug
so nahe an den zu entleerenden Behälter, daß eine selbstsuchende Kupp
lungseinrichtung den Behälter erfassen kann, wonach alle Bewe
gungen - Anheben des Behälters, Verschwenken über die Ladebucht des Fahrzeugs,
Öffnen und Schließen der Entleerungsklappen, Rückführen des Be
hälters - automatisch ablaufen. Es versteht sich, daß für diesen Zweck das Hebezeug
mit Sensoren ausgestattet sein muß, die seine jeweilige Position an ein
Steuergerät melden.
Die bisher üblichen Kupplungssysteme zwischen Behälter und Hebezeug sind
für die Automatisierung wenig geeignet. Diese setzt nämlich voraus, daß
dann, wenn einmal der Behälter an das Hebezeug angekuppelt ist, seine
Position relativ zu diesem eindeutig festgelegt ist und beim gesamten Ab
lauf des Entleerungsvorgangs auch bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Betätigen mindestens
einer Entleerungsklappe eines Sammelcontainers oder -behälters mittels
eines, mit dem Container koppelbaren Hebegeschirrs zu schaffen, die bes
ser für die Automatisierung des Entleerungsvorgangs geeignet ist. Dabei
soll es möglich sein, die behälterseitigen Teile der Einrichtung inner
halb des Containers anzuordnen, was dessen Aussehen verbessert. Die Teile
der Einrichtung sollen eine kompakte Bauweise haben können, und es soll
möglich sein, ohne die Entleerung behindernde Gestänge innerhalb des Con
tainers auszukommen.
Erfindungsgemäß ist zur Lösung dieser Aufgabe vorgesehen, daß der Contai
ner ein mit der Entleerungsklappe in Betätigungsverbindung stehendes, vom
Hebegeschirr aus zu einer Drehung antreibbares Kopplungselement aufweist.
Ein solches Kopplungselement hat den Vorteil, daß ein am Hebezeug ange
ordnetes Gegenstück "eintauchen" kann und sich dabei selbst zentrieren
kann, wobei dieses Gegenstück dreh- und axialfest am Container veranker
bar ist. Vorzugsweise weist der Container hierfür ein Widerlager auf, das
beispielsweise mit einem Containerdach verschweißt sein kann, und am He
bezeug befindet sich ein Stator, der sich am Widerlager verankert.
Es ist bevorzugt, das Kopplungselement als Seiltrommel oder Kettentrommel
auszubilden, an der mindestens ein Seil oder eine Kette befestigt ist,
während das andere Ende des Seils oder der Kette mit der Entleerungs
klappe in Betätigungsverbindung steht. Beispielsweise kann das Seil über
Umlenkrollen direkt mit der z. B. am Boden angeordneten Klappe verbunden
werden; wird es durch Drehung der Trommel aufgewickelt, wird die Klappe
geschlossen gehalten, während sie sich unter dem Gewicht des Sammelguts
öffnen kann, wenn das Seil abgespult wird.
Es ist aber auch möglich, das drehbare Kopplungselement über Gestänge mit
der Entleerungsklappe zu koppeln.
Hebezeugseitig umfaßt die Einrichtung vorzugsweise einen Stator, der sich
am Widerlager verankert, und einen Rotor, der sich am Kopplungselement
verankert. Dabei ist es vorteilhaft, wenn Stator und Rotor einziehbare
bzw. ausfahrbare Formschlußelemente aufweisen, die mit dem Widerlager
bzw. Kopplungselement in Eingriff bringbar sind. Es ist aber natürlich
auch möglich, die Verbindungen oder wenigstens eine von beiden durch
Kraftschluß herzustellen.
Stator und Rotor sind vorzugsweise koaxial angeordnet, mit zylindrischen
Abschnitten passend zu entsprechenden Bohrungen des Widerlagers bzw. des
Kopplungselements. Bohrungen sind am einfachsten herstellbar, doch ver
steht es sich, daß auch andere Querschnittsformen brauchbar sind.
Ein vorzugsweise hydraulischer Antriebsmotor für den Rotor kann im Stator
untergebracht sein.
Das Kopplungselement ist vorzugsweise lose mit Spiel am Widerlager auf
gehangen, und die relativen Abmessungen der Verankerungsmittel am Rotor
bzw. Kopplungselement sind so gewählt, daß bei der Verankerung der Rotor
das Kopplungselement etwas anhebt und zentriert, so daß das Kopplungsele
ment im Betrieb keinen Kontakt mit dem Widerlager hat. Daher kann auf ei
ne Lagerung des Kopplungselements im Container verzichtet werden.
Damit sich die Stator-Rotor-Baugruppe selbstsuchend an der Widerlager-
Kopplungselement-Baugruppe verankern kann, weist das Hebezeug vorzugs
weise Sensoren auf, die bei Berührung insbesondere des Kopplungselements
Steuersignale liefern. Beispielsweise kann am freien Ende des Rotors ein
Konus angebracht sein, der beim Auftreffen auf eine Schulter des Kopp
lungselements über die Sensorsignale Aktuatoren des Hebezeugs derart an
steuert, daß allmählich die Konusspitze bezüglich einer Bohrung des Kopp
lungselements zentriert wird.
Vorzugsweise ist der containerseitige Teil der Einrichtung unsichtbar im
Innern des Containers, unterhalb einer Deckwandung desselben, angebracht.
Die Zugangsöffnung kann mit Deckeln verschlossen sein, die in Schließ
position federvorgespannt sind, aber beim Einsenken des Rotors auswei
chen.
Die beigefügte Zeichnung stellt weitgehend schematisiert ein Ausführungs
beispiel der Erfindung dar, im oberen Teil in Seitenansicht, im unteren
Teil im Axialschnitt.
Zunächst soll der untere Teil der Zeichnung, also die behälterseitige
Ausbildung, betrachtet werden.
Am Dach 10 des Behälters ist innen ein Widerlager 12 befestigt, bei
spielsweise angeschweißt; Schweißnähte, Verstrebungen und dergleichen
sind in der Zeichnung als unwesentlich weggelassen. Das Widerlager hat in
seinem oberen Teil einen ersten Hohlraum 14, der im Schnitt parallel zum
Dach 10 rechteckig ist. An zwei einander gegenüberliegenden Kanten 16
sind zwei Klappen 18 angelenkt, deren freie einander zugekehrte Kanten
dachziegelartig überlappen. Die Klappen sind mittels Federn (nicht dar
gestellt) und Anschlägen in die gezeichnete Position vorgespannt, können
aber einwärts ausgelenkt werden und legen sich dann an die vertikalen
Wandungen 20 an.
Darunter verengt sich der Hohlraum zu einem zweiten Hohlraum 22, dessen
Querschnittsform parallel zum Dach 10 kreisrund ist. Dieser Abschnitt des
Widerlagers 12 weist eine nutartige Einsenkung 24 auf. Von außen springt
eine weitere Nut 26 ein.
Unter dem Widerlager 12 befindet sich eine Trommel 28. Mit der Trommel 28
sind drei Scheibensektoren 29 verbunden, beispielsweise verschraubt, die
mit axialem und radialem Spiel in die Nut 26 greifen. Die Trommel 28
hängt also lose am Widerlager 12, ist jedoch in diesem Zuistand gegen
Drehung gesichert, etwa indem an der Unterseite der Scheibensektoren an
geordnete Zähne (nicht dargestellt) in eine Gegenverzahnung greifen, die
in der Nut 26 vorgesehen ist. Die Trommel ist von einer Bohrung 30 durch
setzt, die den gleichen Durchmesser besitzt wie der zweite Hohlraum 22
des Widerlagers 12; das ist aber nicht zwingend. Dieser Hohlraum erwei
tert sich etwa in der Mitte der Bohrung 30 zu einer weiteren, nutartigen
Einsenkung 32, deren Querschnitt keilförmig ist. An der Trommel 28 sind
außen Zugmittel, beispielsweise Kabel 33 oder Ketten, mit einem Ende
festgelegt, während das andere Ende mit beispielsweise bodenseitigen
Klappen für die Entleerung des Behälters verbunden ist, wobei man im Be
hälter entsprechende Umlenkrollen vorsehen wird.
Der obere Teil der Zeichnung stellt den hebezeugseitigen Teil der Anord
nung dar, bestehend aus einem Stator 34 und einem Rotor 36. Der Stator 34
umfaßt eine Verbindungsplatte 38, mit der er an dem Ausleger eines Krans
(nicht dargestellt) angebracht ist. Im Stator befindet sich ein Motor,
vorzugsweise ein Hydraulikmotor, mittels dem der Rotor 36 zur Drehung um
seine Achse 40 antreibbar ist, wobei die Drehrichtung steuerbar ist. Fer
ner enthalten Stator und Rotor Mittel, beispielsweise mit Stößeln zusam
menwirkende Kulissen, die es erlauben, aus dem Stator 34 Tragstücke 42
aus- bzw. einfahren zu lassen und aus dem Rotor Mitnehmerstücke 44 aus- bzw.
einfahren zu lassen. Die Trag- und Mitnehmerstücke sind ausgefahren
dargestellt, obwohl sie im Betrieb nur dann ausgefahren werden, wenn sich
der Stator im Widerlager und der Rotor in der Trommel des behälterseiti
gen Teils der Anordnung befinden.
Die Anordnung wird wie folgt betrieben. Die Bedienungsperson steuert den
Kranausleger manuell über den Behälter, bis sich der Rotor annähernd
oberhalb der Klappen 18 befindet. Dann wird auf Automatikbetrieb umge
schaltet. Zu diesem Zweck ist der hebezeugseitige Teil der Anordnung mit
einer Anzahl von Sensoren versehen, deren Auswahl und Anordnung sich für
den Fachmann ohne weiteres aus der nachfolgenden Funktionsbeschreibung
entnehmen läßt.
Der Kranausleger senkt nun die aus Stator und Rotor bestehende Baugruppe
vertikal ab. Ein Führungskonus 46 an der unteren Spitze des Rotors wird
dabei im allgemeinen irgendwo auf der Schulter 46 anstoßen, weil die Ach
se des Rotors und die Achse der behälterseitigen Anordnung fehlausge
fluchtet sein werden. Ein solches Anstoßen wird von ersten Sensoren er
faßt, und ihr Ausgangssignal wird zu einem Befehl verarbeitet, mittels
dem der Kranausleger in Richtung der Achsausfluchtung verlagert wird,
während der Rotor weiter in den zweiten Hohlraum 22 eindringt. Schließlich
ist die Zentrierung erfolgt, und die Verbindungsplatte 38 sitzt auf der
Oberseite des Widerlagers auf, was durch einen zweiten Sensor erfaßt
wird. In dieser Position stehen die Tragstücke 42 in Höhe der nutartigen
Einsenkung 24, und die Mitnehmerstücke 44 stehen etwas oberhalb der Ein
senkung 32. Wenn der zweite Sensor meldet, daß die Arbeitsposition er
reicht ist, werden die Trag- und Mitnehmerstücke ausgefahren. Die Trag
stücke 42 verankern den Stator nicht nur axialfest am Widerlager 12, son
dern auch drehfest; für diesen Zweck ist die Einsenkung 24 nicht kreis
rund, sondern gelangt in Formschluß mit den Tragstücken 42. Beispielswei
se sind am Grund der Einsenkung 24 Zähne vorgesehen, die komplementär
sind zu Zähnen der Tragstücke 42.
Beim Ausfahren der Mitnehmerstücke 44, deren Keilform komplementär zu dem
keilförmigen Querschnitt der Einsenkung 32 ist, wird die Trommel wegen
dieser Keilform und der geringfügig höher als die Einsenkung 32 befind
lichen Mitnehmerstücke angehoben, so daß sie aus der Nut 26 freikommt und
nirgends das Widerlager berührt, weil sie von den Mitnehmerstücken 44
zentriert wird. Auch die Mitnehmerstücke verankern sich drehfest an der
Trommel 28. Die Drehsicherung der Trommel wird dabei aufgehoben.
Nach Ausfahren der Trag- und Mitnehmerstücke 42, 44, gegebenenfalls durch
einen dritten Sensor rückgemeldet, und Spannen der Zugmittel, um die Ent
leerungsklappe im Schließzustand zu sichern, erfolgt Anheben mittels He
bezeug (Kran und Kranausleger) und Verlagerung über die Ladebucht des
Entleerungsfahrzeugs, wo der Behälter abgesetzt wird. Dies wird von einem
weiteren Sensor gemeldet, und der im Stator befindliche Motor wird einge
schaltet, so daß der Rotor 36 die Trommel 28 dreht und dabei je nach
Drehrichtung die Zugmittel auf- oder abspult, womit die Entleerungsklap
pen freigegeben werden, so daß sie sich unter dem Gewicht des Füllguts
öffnen, wenn der Behälter wieder angehoben wird. Nach Entleerung wird der
Motor in umgekehrtem Drehsinn betätigt, so daß die Klappen über die Zug
mittel geschlossen werden. Der Behälter kann dann wieder abgesetzt wer
den, Trag- und Mitnehmerstücke werden eingezogen und der hebezeugseitige
Teil der Anordnung kommt frei.
Es ist zu beachten, daß während des Anhebens, Öffnens, Schließens und
Wiederabsetzens des Behälters dieser über sein Widerlager 12 axial- und
drehfest mit dem Hebezeug gekuppelt bleibt, seine Position sich also
nicht unkontrolliert ändern kann. Dies bedeutet, daß der Behälter punkt
genau wieder an der vorigen Stelle positioniert wird, vorausgesetzt, die
zum Entleeren ausgeführten Bewegungen werden abgespeichert und für die
Rückführung des Behälters in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.
Claims (17)
1. Einrichtung zum Betätigen mindestens einer Entleerungsklappe
eines Sammelcontainers mittels eines Hebegeschirrs, das mit dem Container
koppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Container ein mit der Ent
leerungsklappe in Betätigungsverbindung stehendes, vom Hebegeschirr aus
zu einer Drehung antreibbares Kopplungselement aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der der Container ein Wider
lager zur Aufnahme von Reaktionsmomenten aufweist, an dem ein Stator des
Hebezeuges dreh- und axialfest verankerbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der das Kopplungselement eine
Seil- oder Kettentrommel ist, an der mindestens ein Seil befestigt ist,
dessen anderes Ende mit der Entleerungsklappe in Betätigungsverbindung
steht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, bei der das He
bezeug einen am Widerlager verankerbaren Stator und einen an dem Kopp
lungselement verankerbaren Rotor aufweist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, bei der Stator ein- und ausfahr
bare Hebeelemente und der Rotor ein- und ausfahrbare Mitnehmerelemente
aufweist, die beim Ausfahren mit dem Widerlager bzw. dem Kopplungselement
in Formschluß gelangen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, bei der der Stator und der Rotor
koaxial angeordnet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, bei der der Stator und der
Rotor zylindrische Abschnitte aufweisen.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, bei der der Sta
tor einen Antriebsmotor für den Rotor enthält.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, bei der der Motor ein Hydraulikmo
tor ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, bei der das
Kopplungselement mit Spiel am Widerlager aufgehangen ist und nach Veran
kerung des Rotors an ihm keinen Kontakt mit dem Widerlager hat.
11. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der das
Hebezeug Sensoren aufweist, die bei Berührung des Kopplungselements Steu
ersignale liefern.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, bei der hebezeugseitig ein Konus
vorgesehen ist, der in eine Bohrung des Kopplungselements einführbar ist.
13. Einrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 12, bei der der Konus
einen Teil des Rotors bildet.
14. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der das
Kopplungselement unterhalb einer Deckwandung des Containers angeordnet
ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, bei der das Kopplungselement über
eine Öffnung der Containerdeckwand zugänglich ist, welche mit Verschluß
deckeln versehen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, bei der die Verschlußdeckel in
ihre Schließlage federvorgespannt sind und von dem hebezeugseitigen Teil
der Einrichtung in Öffnungsposition verlagerbar sind.
17. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der das
Kopplungselement um eine zu einem Containerboden senkrechte Achse drehbar
ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995130906 DE19530906A1 (de) | 1995-08-23 | 1995-08-23 | Sammelcontainer-Entleerungseinrichtung |
| PCT/EP1996/002374 WO1996039347A2 (de) | 1995-06-03 | 1996-06-01 | Sammelsystem für recycling-stoffe |
| DE59603710T DE59603710D1 (de) | 1995-06-03 | 1996-06-01 | Sammelsystem für recycling-stoffe |
| CA002196412A CA2196412A1 (en) | 1995-06-03 | 1996-06-01 | Collection system for materials destined for recycling |
| AT96917486T ATE186892T1 (de) | 1995-06-03 | 1996-06-01 | Sammelsystem für recycling-stoffe |
| EP96917486A EP0773896B1 (de) | 1995-06-03 | 1996-06-01 | Sammelsystem für recycling-stoffe |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995130906 DE19530906A1 (de) | 1995-08-23 | 1995-08-23 | Sammelcontainer-Entleerungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19530906A1 true DE19530906A1 (de) | 1997-02-27 |
Family
ID=7770121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995130906 Withdrawn DE19530906A1 (de) | 1995-06-03 | 1995-08-23 | Sammelcontainer-Entleerungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19530906A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108438618A (zh) * | 2018-04-13 | 2018-08-24 | 河北工业大学 | 一种垃圾桶、垃圾收集车、垃圾运转系统及方法 |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3915580C2 (de) * | 1989-05-12 | 1993-02-04 | Kinshofer Greiftechnik Gmbh, 8160 Miesbach, De | |
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1995
- 1995-08-23 DE DE1995130906 patent/DE19530906A1/de not_active Withdrawn
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