DE19528604A1 - Feldeffekt-Halbleitervorrichtung - Google Patents
Feldeffekt-HalbleitervorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht auf eine Feldeffekt-
Halbleitervorrichtung und insbesondere auf die Vorrich
tungsstruktur eines GaAs-Schottky-Feldeffekttransistors mit
hoher Ausgangsleistung und hohem Wirkungsgrad.
Fig. 14 ist eine Schnittansicht eines Beispiels einer
herkömmlichen Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die ein
ausgekehlter GaAs-Schottky-Feldeffekttransistor mit hoher
Ausgangsleistung für Mikrowellenvorrichtungen ist. In der
folgenden Beschreibung wird der Schottky-Feldeffekttransi
stor als "MESFET" abgekürzt.
In Fig. 14 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein halbiso
lierendes GaAs-Substrat und das Bezugszeichen 2 eine aktive
GaAs-Schicht vom n-Typ. Ferner bezeichnen die Bezugszeichen
3 und 4 stark dotierte Verunreinigungsbereiche vom n-Typ, 5
einen Gate-Finger, 6 eine Sourceelektrode, 7 eine Drain
elektrode und 8 eine Aussparung.
Nachstehend wird der Betrieb des vorstehenden GaAs-
MESFET beschrieben.
Die aktive Schicht 2 ist auf dem halbisolierenden GaAs-
Substrat 1 ausgebildet. Die Sourceelektrode 6 und die
Drainelektrode 7 sind auf der aktiven Schicht 2 vorgesehen,
so daß diese ohmsche Kontakte ausbilden; der Gate-Finger 5
ist ebenfalls auf der aktiven Schicht 2 vorgesehen, so daß
ein Schottky-Übergang ausgebildet ist. Wenn zwischen die
Sourceelektrode 6 und die Drainelektrode 7 eine vorge
schriebene Drainspannung Vds angelegt wird, fließt zwischen
diesen Elektroden ein Drainstrom Ids. Der Drainstrom Ids
wird moduliert, indem durch die Änderung einer Gatespannung
Vgs, die zwischen den Gate-Finger 5 und die Sourceelektrode
6 angelegt wird, die Ausdehnung der Schottky-Sperr-Verar
mungsschicht geändert wird.
Fig. 15 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des herkömmlichen MESFET zeigt. Die Horizontal
achse stellt die Drainspannung Vds dar, die Vertikalachse
stellt den Drainstrom Ids dar und der Parameter ist die
Gate-Vorspannung Vgs.
Wenn in Fig. 15 die Gate-Vorspannung Vgs eine positive
Spannung ist, verringert sich die Steilheit Gm, die der An
stieg des Drainstromes Ids geteilt durch den Anstieg der
Gatespannung Vgs ist, wobei ein Einfluß durch die Ausdeh
nung der Oberflächenverarmungsschicht vorliegt, die zum
Gate-Finger 5 in der Aussparung 8 benachbart ist.
Im Fall der A-Verstärkung, wird die Ausgangsleistung
Pout des MESFET ausgedrückt als:
Pout = (Vmax - Vmin)Imax/8,
wobei Imax der maximale Drainstrom ist und Vmax und
Vmin in Fig. 15 gezeigt sind.
Es ist verständlich, daß zur Erhöhung der Ausgangslei
stung des MESFET eine Erhöhung des maximalen Drainstroms
Imax notwendig ist.
Ein Verfahren zum Erhöhen des maximalen Drainstroms
Imax zur Erhöhung des Ausgangsleistung des MESFET besteht
in der Erhöhung der gesamten Gatebreite, indem eine Anzahl
von Gate-Fingern 5 angeordnet wird, d. h. indem eine Anzahl
von MESFET parallel verbunden wird.
Bei erhöhter Gatebreite werden jedoch die Operationen
der einzelnen MESFET ungleichmäßig. Ferner verringern ab
weichende Mikrowellen-Phasen, die mit der vorstehenden Ga
te-Anordnung und anderen Faktoren im Zusammenhang stehen,
die Verstärkung und den leistungsbezogenen zusätzlichen
Wirkungsgrad.
Im Hinblick auf dieses Problem wird nun versucht, einen
MESFET mit hohem Wirkungsgrad für die Verwendung mit hoher
Leistung zu entwickeln, indem die Ausgangsleistung erhöht
wird, ohne daß die gesamte Gatebreite erhöht wird, d. h. in
dem die Leistungsdichte des MESFET erhöht wird.
Fig. 16 ist eine Schnittansicht eines herkömmlichen
MESFET mit hohem Wirkungsgrad für die Verwendung mit hoher
Leistung.
Wie es in Fig. 16 gezeigt ist, ist der Gate-Finger 5 in
der aktiven Schicht 2 teilweise vergraben. Diese Struktur
ist darin wirksam, daß diese den Gate-Finger 5 bezüglich
der Oberflächenverarmungsschicht weniger empfindlich macht.
Wenn der Gate-Finger 5 in der aktiven Schicht tiefer ver
graben wird, wird dieser bezüglich den Oberflächenzuständen
weniger empfindlich.
Fig. 17 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des MESFET von Fig. 16 zeigt. Die Horizontalachse
stellt die Drainspannung Vds dar, die Vertikalachse stellt
den Drainstrom Ids dar und der Parameter ist die Gate-Vor
spannung Vgs. Aus Fig. 17 ist ersichtlich, daß der maximale
Drainstrom Imax erhöht ist.
Fig. 18 ist eine graphische Darstellung, die die Steil
heit Gm des MESFET von Fig. 16 zeigt und in der die Hori
zontalachse die Gate-Vorspannung Vgs und die Vertikalachse
die Steilheit Gm darstellen.
Wie es Fig. 18 entnommen werden kann, wird die Verrin
gerung der Steilheit Gm im Bereich von positiver Gate-Vor
spannung so stark unterdrückt, wie der Einfluß der Oberflä
chenverarmung verringert ist, woraus sich eine Erhöhung von
Imax ergibt.
Das Vergraben des Gate-Fingers 5 in der aktiven Schicht
2 erhöht jedoch die Gate-Drain-Kapazität Cgd, wodurch sich
die Verstärkung verringert.
Im Fall einer A-Verstärkung, wird der leistungsbezogene
zusätzliche (power-added) Wirkungsgrad ηadd ausgedrückt
als:
ηadd = (G - 1)Pin/Pdc,
wobei G die Verstärkung ist, Pin die Eingangsleistung
und Pdc die angelegte Gleichstromleistung ist. Die ange
legte Gleichstromleistung Pdc ist durch die Gleichstromkom
ponente des Drainstromes definiert, die mit der Drain-Vor
spannung multipliziert wird.
Daher verursacht die Verstärkungsverringerung das Pro
blem der Verringerung des leistungsbezogenen zusätzlichen
Wirkungsgrades ηadd.
Ferner wird zur Erhöhung des Wirkungsgrades im Hinblick
auf die Schaltungskonfiguration ebenfalls versucht, das
Verstärkungsschema von A zu AB und zu B zu ändern. Es wurde
experimentell und theoretisch nachgewiesen, daß sich der
Wirkungsgrad in vorstehenden Reihenfolge verbessert.
Da sich jedoch die Ausgangsleistung und die Verstärkung
verringern, wenn sich das Verstärkungsschema an B annähert,
besteht gewöhnlich keine andere Möglichkeit zur Bestimmung
des Verstärkungsschemas, als zwischen der Verstärkung und
dem Wirkungsgrad einen Kompromiß zu bilden.
Die vorliegende Erfindung wurde ausgeführt, um die vor
stehend beschriebenen Probleme zu lösen; ihre Aufgabe be
steht darin, einen Feldeffekttransistor mit hoher Ausgangs
leistung und hohem Wirkungsgrad vorzusehen.
Entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung
wird eine Feldeffekt-Halbleitervorrichtung vorgesehen, die
aufweist: ein halbisolierendes Halbleitersubstrat, eine er
ste Halbleiterschicht, die auf einer Hauptfläche des Halb
leitersubstrats ausgebildet ist, eine Steuerelektrode, die
auf der ersten Halbleiterschicht ausgebildet ist, eine
erste und eine zweite Elektrode, die auf der ersten Halb
leiterschicht zueinander entgegengesetzt ausgebildet sind,
wobei die Steuerelektrode zwischen diese eingebracht ist,
und eine Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung, die zwi
schen der Steuerelektrode und der ersten Elektrode oder der
zweiten Elektrode vorgesehen ist, um in dieser eine Verar
mungsschicht auszubilden, so daß sich ein Ende der Verar
mungsschicht näher als ein Ende einer Verarmungsschicht,
die mittels der Steuerelektrode in der ersten Halbleiter
schicht ausgebildet ist, am Halbleitersubstrat befindet.
Als speziellere Struktur ist einer Feldeffekt-Halblei
tervorrichtung vorgesehen, die aufweist: ein halbisolieren
des Halbleitersubstrat, eine erste Halbleiterschicht, die
auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet
ist, eine Steuerelektrode, die auf der Halbleiterschicht
ausgebildet ist, eine erste und eine zweite Elektrode, die
auf der ersten Halbleiterschicht zueinander entgegengesetzt
ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode zwischen diese
eingebracht ist, und eine zweite Halbleiterschicht, die
zwischen der Steuerelektrode und der ersten Elektrode oder
der zweiten Elektrode vorgesehen ist und eine Verunreini
gungskonzentration aufweist, die niedriger als die der
ersten Halbleiterschicht ist.
Es ist ebenfalls eine Feldeffekt-Halbleitervorrichtung
vorgesehen, die aufweist: ein halbisolierendes Halbleiter
substrat, eine erste Halbleiterschicht, die auf einer
Hauptfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, eine
Steuerelektrode, die auf der Halbleiterschicht ausgebildet
ist, eine erste und eine zweite Elektrode, die auf der
ersten Halbleiterschicht entgegengesetzt zueinander aus ge
bildet sind, wobei die Steuerelektrode zwischen diese ein
gebracht ist, und einen dünn ausgestalteten Abschnitt der
ersten Halbleiterschicht, der zwischen der Steuerelektrode
und der ersten oder der zweiten Elektrode vorgesehen ist.
Ferner ist eine Feldeffekt-Halbleitervorrichtung vorge
sehen, die aufweist: ein halbisolierendes Halbleiter
substrat, eine erste Halbleiterschicht, die auf einer
Hauptfläche des Halbleitersubstrats ausgebildet ist, eine
erste und eine zweite Steuerelektrode, die auf der ersten
Halbleiterschicht nebeneinander ausgebildet sind, eine
erste und zweite Elektrode, die auf der ersten Halbleiter
schicht entgegengesetzt zueinander ausgebildet sind, wobei
die erste und die zweite Steuerelektrode zwischen diese
eingebracht sind, und eine Stromversorgungsschaltung, die
einen Ausgabeanschluß hat, der mit der zweiten Steuerelek
trode verbunden ist, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen,
so daß eine Verarmungsschicht, die in der ersten Halblei
terschicht mittels der zweiten Steuerelektrode ausgebildet
ist, dicker als eine Verarmungsschicht ist, die in der er
sten Halbleiterschicht mittels der ersten Steuerelektrode
ausgebildet ist, die mit einem Eingangssignal gespeist
wird.
Entsprechend der vorstehend beschriebenen ersten Aus
führungsform der Erfindung wird die Ladungsträgerbewegung
zwischen der ersten und der zweiten Elektrode unterdrückt,
so daß die charakteristische Kurve, die das Verhältnis zwi
schen dem Ausgangssignal und der Spannung, die zwischen die
erste und die zweite Elektrode angelegt wird, darstellt,
auf eine Änderung der Steuerspannung, die größer als ein
vorgeschriebener Wert ist, weniger empfindlich reagiert.
Als Ergebnis kann, wenn das Eingangssignal groß ist, das
Ausgangssignal verzerrt werden; daher wird die Gleichstrom
komponente des Ausgangssignals verringert. Das ermöglicht
das Vorsehen von Vorrichtungen mit hohem Wirkungsgrad.
In der zuletzt genannten Feldeffekt-Halbleitervorrich
tung kann die Stromversorgungsschaltung eine Konstantspan
nungsschaltung oder eine Rückführschaltung sein, die eine
Rückführspannung erzeugt, die einer Ausgangsleistung an der
ersten oder zweiten Elektrode entspricht. Daher kann die
Stromversorgungsschaltung als einfache Schaltung aufgebaut
sein, die das Vorsehen von billigeren Vorrichtungen ermög
licht.
In der Feldeffekt-Halbleitervorrichtung entsprechend
der ersten Ausführungsform der Erfindung kann der Halblei
ter Galliumarsenid sein, das eine hohe Elektronenmobilität
und ein halbisolierendes Substrat vorsieht. Als Ergebnis
können leistungsstarke Vorrichtung erhalten werden, die mit
hoher Geschwindigkeit und geringerem Energieverbrauch ar
beiten.
Entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfin
dung ist eine Feldeffekt-Halbleitervorrichtung vorgesehen,
die aufweist: ein halbisolierendes Halbleitersubstrat, das
aus einem ersten Halbleiter gefertigt ist, eine erste Halb
leiterschicht, die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist
und auf dem Halbleitersubstrat ausgebildet ist, eine zweite
Halbleiterschicht, die aus einem zweiten Halbleiter gefer
tigt ist, vom gleichen Leitfähigkeitstyp wie die erste
Halbleiterschicht ist und auf der ersten Halbleiterschicht
ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang ausgebildet
wird, eine dritte Halbleiterschicht, die aus dem ersten
Halbleiter gefertigt ist, vom gleichen Leitfähigkeitstyps
wie die erste Halbleiterschicht ist und auf der zweiten
Halbleiterschicht auswählend ausgebildet ist, so daß ein
Heteroübergang ausgebildet wird, eine erste und eine zweite
Elektrode, die auf der dritten Halbleiterschicht entgegen
gesetzt zueinander ausgebildet sind, und eine Steuerelek
trode, die auf oder über der zweiten Halbleiterschicht zwi
schen der ersten und der zweiten Elektrode ausgebildet ist.
Bei dieser Struktur ist eine Heteroübergangs-Sperr
schicht an vier Orten vorhanden, die auf Ladungsträger
wirkt, die sich zwischen der ersten und der zweiten Elek
trode bewegen. Bei einer Schwellenspannung, die eine Span
nung zwischen der ersten und zweiten Elektrode ist, die von
den Ladungsträgern benötigt wird, um diese Heteroübergangs-
Sperrschichten zu überwinden, ist eine Diskontinuität des
Sättigungs-Ausgangssignals vorhanden. Daher kann das Aus
gangssignal verzerrt werden, wenn das Eingangssignal groß
ist; daher kann die Gleichstromkomponente des Ausgangssi
gnals verringert werden. Das ermöglicht das Vorsehen von
Vorrichtungen mit hoher Ausgangsleistung und hohem Wir
kungsgrad.
Bei der vorstehenden Feldeffekt-Halbleitervorrichtung
kann die Steuerelektrode auf der dritten Halbleiterschicht
ausgebildet sein. In diesem Fall sind zwei aktive Schichten
vorhanden, d. h. die erste und die dritte Halbleiterschicht.
Wenn die Spannung, die zwischen die erste und die zweite
Elektrode angelegt wird, niedrig ist, bewegen sich Ladungs
träger durch die erste Halbleiterschicht. Wenn andererseits
die Spannung, die zwischen die erste und die zweite Elek
trode angelegt wird, den Schwellenwert übersteigt, bewegen
sich Ladungsträger sowohl durch die erste als auch die
dritte Halbleiterschicht, was eine Diskontinuität des Sät
tigungs-Ausgangssignals verursacht, die die gleichen Vor
teile wie vorstehend beschrieben vorsieht.
Alternativ dazu kann die Steuerelektrode direkt auf der
zweiten Halbleiterschicht ausgebildet sein. In diesem Fall
ist nur eine aktive Schicht vorhanden, d. h. die erste Halb
leiterschicht. Wenn die Spannung, die zwischen die erste
und die zweite Elektrode angelegt wird, gering ist, bewegen
sich die Ladungsträger nicht. Wenn andererseits die Span
nung, die zwischen die erste und die zweite Elektrode ange
legt wird, den Schwellenwert übersteigt, wird die Bewegung
von Ladungsträgern gestattet, was eine Diskontinuität des
Sättigungs-Ausgangssignals verursacht, die den gleichen
Vorteil wie vorstehend beschrieben vorsieht.
Als weitere Alternative ist eine Feldeffekt-Halbleiter
vorrichtung vorgesehen, die aufweist: ein halbisolierendes
Halbleitersubstrat, das aus einem ersten Halbleiter gefer
tigt ist, eine isolierende erste Halbleiterschicht, die aus
einem zweiten Halbleiter gefertigt ist und auf dem Halblei
tersubstrat ausgebildet ist, eine zweite Halbleiterschicht,
die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist und auf der er
sten Halbleiterschicht ausgebildet ist, um einen Hetero
übergang auszubilden, eine erste und zweite Elektrode, die
auf der zweiten Halbleiterschicht entgegengesetzt zueinan
der ausgebildet sind, und eine Steuerelektrode, die auf der
zweiten Halbleiterschicht zwischen der ersten und der zwei
ten Elektrode ausgebildet ist.
Bei dieser Struktur ist an einem Abschnitt, der nahe an
der Grenze der ersten und der zweiten Halbleiterschicht
liegt, die Kristallinität der ersten Halbleiterschicht ver
ringert. Wenn die Spannung, die zwischen die erste und die
zweite Elektrode angelegt wird, den Schwellenwert über
steigt, werden durch Stoßionisation in diesem Abschnitt La
dungsträger erzeugt, so daß die Ladungsträgerbewegung zu
einer dieser Elektroden erhöht wird. Somit wird eine Dis
kontinuität des Sättigungs-Ausgangssignals bewirkt, die die
gleichen Vorteile wie vorstehend beschrieben vorsieht. Fer
ner wird mit der einfachen Vorrichtungsstruktur ein zusätz
licher Vorteil vorgesehen.
In der Feldeffekt-Halbleitervorrichtung entsprechend
der zweiten Ausführungsform der Erfindung kann der erste
Halbleiter Galliumarsenid und der zweite Halbleiter Alumi
niumgalliumarsenid sein. Das gestattet die Ausbildung einer
stabilen Heteroübergangsstruktur, die das Vorsehen von Vor
richtungen mit hoher Betriebssicherheit ermöglicht.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines MESFET entspre
chend einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Er
findung,
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des MESFET des ersten Ausführungsbeispiels zeigt,
Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die die Abhän
gigkeit der Steilheit der Gate-Source-Spannung des MESFET
des ersten Ausführungsbeispiels zeigt,
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, die die Drain
strom-Wellenformen des MESFET von Fig. 1 entsprechend zwei
Hochfrequenz-Eingangsleistungspegeln zeigt,
Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines MESFET entspre
chend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines Dualgate-GaAs-
MESFET, der Teil eines MESFET entsprechend einem dritten
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,
Fig. 7 ist eine Schaltung, die die Struktur des MESFET
entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel zeigt,
Fig. 8 ist eine graphische Darstellung, die die Abhän
gigkeit der Steilheit des MESFET des dritten Ausführungs
beispiels von der Spannung, die an seine Steuergateelektro
de angelegt ist, zeigt,
Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines MESFET entspre
chend einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 10 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des MESFET des vierten Ausführungsbeispiels
zeigt,
Fig. 11 ist eine Schnittansicht eines MESFET entspre
chend einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 12 ist eine graphische Darstellung, die die I-V-
Kennlinie des MESFET des fünften Ausführungsbeispiels
zeigt,
Fig. 13 ist eine Schnittansicht eines MESFET entspre
chend einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 14 ist eine Schnittansicht eines herkömmlichen
MESFET,
Fig. 15 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des herkömmlichen MESFET von Fig. 14 zeigt,
Fig. 16 ist eine Schnittansicht eines herkömmlichen
MESFET mit hohem Wirkungsgrad zur Verwendung mit hoher Lei
stung,
Fig. 17 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des herkömmlichen MESFET von Fig. 16 mit hohem
Wirkungsgrad zeigt, und
Fig. 18 ist eine graphische Darstellung, die die Steil
heit des herkömmlichen MESFET von Fig. 16 mit hohem Wir
kungsgrad zeigt.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht eines Beispiels einer
Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die ein GaAs-Schottky-
Feldeffekttransistor (GaAs-MESFET) ist. Dieser Typ von
GaAs-MESFET wird als Mikrowellenverstärkungsvorrichtung mit
hoher Ausgangsleistung verwendet, die an z. B. einem künst
lichem Satelliten montiert ist, und hat eine Ausgangslei
stung von einem Vielfachen von zehn Watt.
In Fig. 1 bezeichnen das Bezugszeichen 21 ein halbiso
lierendes GaAs-Substrat (Halbleitersubstrat), 22 eine akti
ve GaAs-Schicht von n-Typ (erste Halbleiterschicht), 23 und
24 stark dotierte Verunreinigungsbereiche vom n-Typ, 25 ei
ne Gateelektrode (Steuerelektrode), 26 eine Sourceelektrode
(erste Elektrode), 27 eine Drainelektrode (zweite Elek
trode) und 40 eine GaAs-Schicht vom n-Typ
(Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung und eine zweite
Halbleiterschicht).
Integrierte Schaltungen aus GaAs können mit hoher Ge
schwindigkeit und mit geringem Energieverbrauch arbeiten,
da eine hohe Elektronenbeweglichkeit vorhanden ist und das
Halbleitersubstrat isolierend ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 wird die aktive GaAs-
Schicht 22 vom n-Typ durch epitaxiales Wachstum auf der
Hauptfläche des halbisolierenden GaAs-Substrats 21 ausge
bildet. Die Gateelektrode 25 ist auf den aktiven Schicht 22
vorgesehen, damit ein Schottky-Übergang ausgebildet wird.
Die Sourceelektrode 26 und die Drainelektrode 27 sind auf
der aktiven Schicht 22 vorgesehen, so daß diese entgegenge
setzt zueinander liegen, wobei die Gateelektrode 25 zwi
schen diese eingebracht ist, und so daß diese mit der akti
ven Schicht 22 ohmsche Kontakte bilden. Die stark dotierten
Verunreinigungsbereiche 23 und 24 vom n-Typ sind ausgebil
det, um die spezifischen Widerstände der Abschnitte der ak
tiven Schicht 22 in der Nähe der Sourceelektrode 26 bzw.
der Drainelektrode 27 zu verringern. Die GaAs-Schicht 40
vom n-Typ, deren Verunreinigungskonzentration niedriger als
die der aktiven Schicht 22 ist, ist zwischen der aktiven
Schicht 22, auf der die Gateelektrode 25 ausgebildet ist,
und dem stark dotierten Bereich 24, der zur Drainelektrode
27 benachbart ist, ausgebildet.
Alternativ dazu kann die GaAs-Schicht 40 vom n-Typ zwi
schen der aktiven Schicht 22, auf der die Gateelektrode 25
ausgebildet ist, und dem stark dotierten Bereich 23, der
zur Sourceelektrode 26 benachbart liegt, vorgesehen sein.
Die GaAs-Schicht 40 vom n-Typ, die aktive Schicht 22
und die stark dotierten Bereiche 22 und 24 haben Verunrei
nigungskonzentrationen von 0,1×10¹⁷ bis 3×10¹⁷ cm-3, 1
× 10¹⁷ bis 10×10¹⁷ cm-3 bzw. 10×10¹⁷ bis 30×10¹⁷ cm
-3.
Nachstehend wird der Betrieb des vorstehenden MESFET
beschrieben.
Im allgemeinen entwickelt sich eine Oberflächenverar
mungsschicht im GaAs-MESFET, um mit Donatoren im GaAs eine
negative Ladung auszugleichen, die durch Elektronen bedingt
ist, die durch die GaAs-Oberflächenzustände eingefangen
werden. Das Oberflächenpotential von GaAs ist am ehesten
mit der Schottky-Sperrschicht-Höhe zu vergleichen, obwohl
eine Abhängigkeit vom Herstellungsverfahren des GaAs-MESFET
besteht.
Daher dient durch das Ausbilden der GaAs-Schicht 40 vom
n-Typ wie in diesem Ausführungsbeispiel seine Oberflächen
verarmungsschicht als Quasi-Gate-Verarmungsschicht. Wenn
die Quasi-Gate-Verarmungsschicht dicker als die Gate-Verar
mungsschicht mit einem vorgeschriebenen Gate-Vorspannungs
wert gestaltet ist, tritt kein deutlicher Anstieg des
Drainstromes auf, selbst wenn die Gate-Vorspannung Vgs auf
einen Wert erhöht wird, der größer als der vorgeschriebene
Wert ist.
Fig. 2 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des GaAs-MESFET dieses Ausführungsbeispiels
zeigt. Die Horizontalachse stellt die Drainspannung Vds
dar, die Vertikalachse stellt den Drainstrom Ids dar und
der Parameter ist die Gate-Vorspannung Vgs. Eine Gerade A
ist eine Lastkennlinie in einem Fall, in dem der Eingangs
pegel niedrig ist; p bezeichnet einen Arbeitspunkt. Eine
Gerade B ist eine Lastkennlinie in einem Fall, in dem der
Eingangspegel hoch ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 ist die Verunreinigungskon
zentration der GaAs-Schicht 40 vom n-Typ niedriger einge
stellt als die der aktiven Schicht 22, so daß die Oberflä
chenverarmungsschicht der GaAs-Schicht 40 vom n-Typ dicker
als die Gate-Verarmungsschicht ist, wenn die Gate-Vorspan
nung Vgs = -0,5 V ist. Wenn die Gate-Vorspannung Vgs von -
0,5 V aus erhöht wird, weist der Drainstrom Ids daher kei
nen deutlichen Anstieg auf; d. h. daß die Intervalle zwi
schen den I-V-Kurven, die den jeweiligen Gate-Vorspannungen
entsprechen, zwischen Vgs = -0,5 V bis 0,5 V klein sind.
Fig. 3 ist eine graphische Darstellung, die die Abhän
gigkeit der Steilheit Gm von der Gate-Source-Spannung Vgs
zeigt. An der Hochspannungsseite der Gate-Vorspannung Vgs
wird eine Verringerung der Steilheit Gm verzeichnet.
Wenn eine Hochfrequenzleistung mit einer Hochfrequenz
(die im folgenden als HF abgekürzt wird) oder mehr an das
Gate des GaAs-MESFET, das die vorstehende I-V-Kennlinie
hat, angelegt wird, ändert sich die Drainstrom-Wellenform
mit dem Hochfrequenz-Eingangsleistungspegel.
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, die die Drain
strom-Wellenform des GaAs-MESFET dieses Ausführungsbei
spiels zeigt, die zwei Hochfrequenz-Eingangsleistungspegeln
entsprechen. Die Horizontalachse stellt die Zeit t und die
Vertikalachse den Drainstrom Ids dar. Die Wellenformen A
und B entsprechen einem kleinen Eingangsleistungspegel bzw.
einem großen Eingangsleistungspegel. Die Geraden a und b
sind Gleichstromkomponenten der Wellenformen A bzw. B.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 4 wird eine Be
schreibung der Ursache vorgenommen, aufgrund der der GaAs-
MESFET dieses Ausführungsbeispiels einen hohen Wirkungsgrad
hat.
Es wird angenommen, daß eine Hochfrequenzleistung ange
legt wird, wobei der Arbeitspunkt bei p eingestellt ist,
wie es Fig. 2 gezeigt ist. Wenn das Eingangssignal klein
ist, wird die Lastkennlinie zur Gerade A und die Hochfre
quenz-Drainstrom-Wellenform wird eine in Fig. 4 gezeigte
Sinuswelle A. Die Gleichstromkomponente des Drainstroms Ids
wird durch eine Gerade a dargestellt und hat den gleichen
Wert wie der Arbeitspunkt p.
Wenn an den GaAs-MESFET, der die in Fig. 2 gezeigte I-
V-Kennlinie hat, ein großes Eingangssignal angelegt wird,
wird die Lastkennlinie an der Seite mit niedriger Spannung
der Gate-Vorspannung Vgs begrenzt. Daher nimmt die Hochfre
quenz-Drainstrom-Wellenform die Wellenform B von Fig. 4 an,
die an der Seite mit großem Drainstrom verzerrt ist. Der
mittlere Drainstrom, d. h. die Gleichstromkomponente des
Drainstroms Igs, wird durch die Gerade b dargestellt, deren
Pegel niedriger als die Gerade a ist. Als Ergebnis wird die
angelegte Gleichstromleistung Pds verringert, während sich
der leistungsbezogene zusätzliche Wirkungsgrad ηadd ver
größert.
Bei der AB-Verstärkung oder der B-Verstärkung, bei de
nen der Arbeitspunkt ursprünglich niedrig ist, besteht eine
Tendenz zur Erhöhung der Gleichstromkomponente des Hochfre
quenz-Drainstroms Ids mit der Erhöhung der Amplitude des
Eingangssignals. Im Gegensatz dazu verringert sich beim
GaAs-MESFET, der wie in diesem Ausführungsbeispiels die in
Fig. 2 gezeigte I-V-Kennlinie hat, die Gleichstromkomponen
te des Drainstroms Ids, während sich der Wirkungsgrad ver
bessert.
Obwohl die vorstehende Beschreibung in dem Fall ange
wendet wird, in dem die I-V-Kennlinie eine Kennlinie ist,
die als Gleichstrom beobachtet wurde, ist die Erfindung
nicht auf einen solchen Fall beschränkt. Das heißt, daß
eine gepulste I-V-Kennlinie, die durch das Anlegen einer
gepulsten Gatespannung von einigen Nanosekunden bis einigen
Millisekunden an einen GaAs-MESFET erhalten wird, statt
einer Gleichstrom-I-V-Kennlinie die in Fig. 2 gezeigte
Kennlinie haben kann. Der Grund dafür liegt darin, daß sich
mit einer Hochfrequenz-Eingangsleistung die Gatespannung
sinusförmig ändert.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht eines GaAs-MESFET ent
sprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 41 einen Stufen
abschnitt, d. h. einen dünn ausgestalteten Abschnitt, der in
der aktiven Schicht 22 vorgesehen ist, wobei der Abschnitt
eine Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung ist. Die an
deren Bezugszeichen bezeichnen die gleichen Teile wie im
ersten Ausführungsbeispiel.
In diesem Ausführungsbeispiel ist der Abschnitt der ak
tiven Schicht 22 benachbart zur Gateelektrode 25 ausgegra
ben, um den Stufenabschnitt 41 zu bilden. Der Abstand zwi
schen der Oberfläche der aktiven GaAs-Schicht 22 vom n-Typ
und der Grenze zwischen der aktiven Schicht 22 und dem
GaAs-Substrat 21 im Stufenabschnitt 41 ist kleiner als der
im Abschnitt der aktiven Schicht 22, auf dem die Gateelek
trode 25 positioniert ist.
Daher ist das Ende der Oberflächenverarmungsschicht des
Stufenabschnitts 41 näher an der Grenze zwischen der akti
ven Schicht 22 und dem GaAs-Substrat 21 als das Ende der
Gate-Verarmungsschicht. Indem der Stufenabschnitt 41 so
ausgebildet wird, daß das Ende der Oberflächenverarmungs
schicht des Stufenabschnitts 41 näher an der Grenze zwi
schen der aktiven Schicht 22 und dem GaAs-Substrat 21 als
das Ende der Gate-Verarmungsschicht wie im Fall des ersten
Ausführungsbeispiels ist, wenn eine vorgeschriebene Gate-
Vorspannung Vgs angelegt wird, wird das Merkmal erhalten,
daß, wenn die Gate-Vorspannung Vgs von dem vorgeschriebenen
Wert aus erhöht wird, der Drainstrom Ids keinen deutlichen
Anstieg aufweist.
Der GaAs-MESFET dieses Ausführungsbeispiels hat eine I-
V-Kennlinie, die der von Fig. 2 ähnlich ist. Daher wird,
wie es in Verbindung mit dem Betrieb des ersten Ausfüh
rungsbeispiels beschrieben wurde, die angelegte Gleich
strom-Leistung Pdc verringert, während sich der leistungs
bezogene zusätzliche Wirkungsgrad ηadd erhöht.
Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel der Abschnitt an
der Drainseite der aktiven Schicht 22 benachbart zur Ga
teelektrode 25 ausgegraben ist, um den Stufenabschnitt 41
zu bilden, kann der Abschnitt an der Sourceseite der akti
ven Schicht 22 ausgegraben sein, um einen Stufenabschnitt
41 zu bilden.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines Dualgate-GaAs-
MESFET, der Teil eines GaAs-MESFET entsprechend einem drit
ten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist. In Fig. 6 be
zeichnen das Bezugszeichen 42 einen Dualgate-GaAs-MESFET,
43 eine Gateelektrode (erste Steuerelektrode), 44 eine
Steuergateelektrode (zweite Steuerelektrode) und 45 Ausspa
rungen. Die anderen Bezugszeichen bezeichnen die gleichen
Teile wie im ersten Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 ist ein Schaltbild, das die Struktur des GaAs-
MESFET entsprechend diesem Ausführungsbeispiel zeigt. In
Fig. 7 bezeichnet das Bezugszeichen 42 den Dualgate-GaAs-
MESFET, 43 die Gateelektrode, 44 die Steuergateelektrode,
46 ein Kopplungselement, 47 einen Glättungskondensator, 48
eine Erfassungsdiode, 49 eine Inverterschaltung und 50 eine
Rückführschaltung (Stromversorgungsschaltung). Die Steuer
gateelektrode 44 und die Rückführschaltung 50 bilden die
Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung.
Unter Bezugnahme auf Fig. 6 ist der Dualgate-GaAs-
MESFET 42 wie folgt aufgebaut. Die aktive GaAs-Schicht 22
vom n-Typ ist durch epitaxiales Wachstum auf einer Haupt
fläche des halbisolierenden GaAs-Substrats 21 ausgebildet.
Die Aussparungen 45 sind in der Oberfläche der aktiven
Schicht 22 nebeneinander ausgebildet. Die Gateelektrode 43
und die Steuergateelektrode 44 sind auf den jeweiligen Aus
sparungen positioniert, um einen Schottky-Übergang auszu
bilden. Die Sourceelektrode 26 und die Drainelektrode 27,
die ohmsche Elektroden sind, sind auf der aktiven Schicht
22 entgegengesetzt zueinander ausgebildet, wobei die Gate
elektrode 43 und die Steuergateelektrode 44 zwischen diese
eingebracht sind. Ferner sind zur Verringerung des spezifi
schen Widerstandes die stark dotierten Verunreinigungsbe
reiche 23 und 24 vom n-Typ in Abschnitten der aktiven
Schicht 22 benachbart zur Sourceelektrode 26 und Drainelek
trode 27 ausgebildet.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 ist die Drainelektrode 27
des Dualgate-GaAs-MESFET 42 über das Kopplungselement 46
mit der Anode der Erfassungsdiode 48 verbunden. Die Kathode
der Erfassungsdiode 47 ist über den Glättungskondensator 47
geerdet. Der Verbindungspunkt der Kathode der Erfassungsdi
ode 48 mit dem Glättungskondensator 47 ist über die Inver
terschaltung 49 mit der Steuergateelektrode 44 verbunden.
Die Sourceelektrode 26 des Dualgate-GaAs-MESFET 42 ist ge
erdet.
Als nächstes wird der Betrieb des vorstehenden GaAs-
MESFET beschrieben.
Entsprechend einem Eingangssignal an der Gateelektrode
43 wird von der Drainelektrode 27 des Dualgate-GaAs-MESFET
42 ein Ausgangssignal erzeugt. Das Ausgangssignal wird
durch die Erfassungsdiode 48 und den Glättungskondensator
47 erfaßt; die sich ergebende Gleichstromkomponenten-Span
nung wird durch die Inverterschaltung 49 invertiert und als
negative Rückführspannung an die Steuergateelektrode 44 an
gelegt.
Fig. 8 ist eine graphische Darstellung, die die Abhän
gigkeit der Steilheit Gm des GaAs-MESFET dieses Ausfüh
rungsbeispiels von der Spannung zeigt, die an die Steuer
gateelektrode 44 angelegt ist. Die Horizontalachse stellt
die Steilheit Gm dar, die Vertikalachse stellt die Gate-
Source-Spannung Vgs1 dar und der Parameter ist eine Steuer-
Gate-Source-Spannung Vgs2.
Die in Fig. 8 gezeigte Abhängigkeit ist gleich den Ab
hängigkeiten der Steilheit Gm von der Gate-Source-Spannung
Vgs im ersten und zweiten Ausführungsbeispiel.
Wenn an die Steuergateelektrode 44 die Rückführspannung
angelegt ist, arbeitet die Verarmungsschicht, die mit der
Steuergateelektrode 44 in Verbindung steht, in der gleichen
Weise wie die GaAs-Oberflächenverarmungsschicht im ersten
und zweiten Ausführungsbeispiel. Das heißt, daß, indem an
die Steuergateelektrode 44 eine Steuerspannung angelegt
wird, d. h. ein Rückführsignal eines Ausgangssignals von der
Drainelektrode 27, das entsprechend einem Eingangssignal an
der Gateelektrode 43 erzeugt wird, die Verarmungsschicht im
Abschnitt der aktiven Schicht unter der Steuergateelektrode
44 dicker als die Verarmungsschicht im Abschnitt der akti
ven Schicht 22 unter der Gateelektrode 43 wird. Als Ergeb
nis tritt kein deutlicher Anstieg des Drainstroms an der
Seite mit hoher Gatespannung auf.
Wenn eine Hochfrequenzleistung an die Gateelektrode 43
angelegt wird, kann daher die Gleichstromkomponente des
Hochfrequenz-Drainstroms verringert werden, während der
Wirkungsgrad erhöht werden kann.
Obwohl bei diesem Ausführungsbeispiel die Inverter
schaltung 49 verwendet wird, kann diese durch eine Opera
tionsschaltung ersetzt sein, die eine Betriebsspannung ent
sprechend der erfaßten Spannung einer abgegebenen Leistung
erzeugt.
Ferner kann zwischen der Steuergateelektrode 44 und der
Sourceelektrode 26 eine Konstantspannungsschaltung vorgese
hen sein.
Fig. 9 ist eine Schnittansicht eines GaAs-MESFET ent
sprechend einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In Fig. 9 bezeichnet das Bezugszeichen 60 eine zweite
aktive Schicht, d. h. eine GaAs-Schicht vom n-Typ (erste
Halbleiterschicht, die aus einem ersten Halbleiter gefer
tigt ist), 61 eine AlGaAs-Schicht vom n-Typ (zweite Halb
leiterschicht, die aus einem zweiten Halbleiter gefertigt
ist) und 63 eine erste aktive Schicht, d. h. eine GaAs-
Schicht vom n-Typ (dritte Halbleiterschicht, die aus dem
ersten Halbleiter gefertigt ist). Die anderen Bezugszeichen
bezeichnen die gleichen Teile wie im ersten Ausführungsbei
spiel.
Die zweite aktive Schicht 60 (GaAs-Schicht vom n-Typ)
hat eine Dotierungskonzentration von 6×10₁₇ cm-3 und eine
Dicke von 3×10-8 m (300 Å). Die AlGaAs-Schicht 61 vom n-
Typ hat einen Al-Anteil X von 0,24, einer Dotierungskonzen
tration von 5×10₁₆ cm-3 und eine Dicke von 3×10₈ m (300
Å).
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 ist die zweite aktive
Schicht 60 (GaAs-Schicht vom n-Typ) auf eine Hauptfläche
des halbisolierenden GaAs-Substrats 21 epitaxial aufgewach
sen. Die AlGaAs-Schicht 61 vom n-Typ ist auf die Oberfläche
der zweiten aktiven Schicht 60 epitaxial aufgewachsen, um
einen Heteroübergang zu bilden. Ferner ist die erste aktive
Schicht 63 auf die Oberfläche der AlGaAs-Schicht 61 vom n-
Typ epitaxial aufgewachsen, um einen Heteroübergang zu bil
den. In der Oberfläche der ersten aktiven Schicht 63 ist
eine Aussparung 45 ausgebildet; auf der Oberfläche der Aus
sparung 45 ist die Gateelektrode 25 vorgesehen, um einen
Schottky-Übergang auszubilden. Die Sourceelektrode 26 und
die Drainelektrode 27 (ohmsche Elektroden) sind auf der
Oberfläche der ersten aktiven Schicht 63 entgegengesetzt
zueinander ausgebildet, wobei die Gateelektrode 25 zwischen
diese eingebracht ist. Ferner sind zur Verringerung des
spezifischen Widerstandes die stark dotierten Verunreini
gungsbereiche 23 und 24 vom n-Typ in Abschnitten der ersten
aktiven Schicht 63 benachbart zur Sourceelektrode 26 und
Drainelektrode 27 ausgebildet.
Als nächstes wird der Betrieb des MESFET dieses Ausfüh
rungsbeispiels beschrieben.
Wenn eine Spannung zwischen die Sourceelektrode 26 und
die Drainelektrode 27 des GaAs-MESFET mit der in Fig. 9 ge
zeigten Struktur angelegt wird, fließt entlang von zwei
Pfaden der ersten aktiven Schicht 63 und der zweiten akti
ven Schicht 60 ein Drainstrom. Damit jedoch die von der
Sourceelektrode 26 abgegebenen Elektronen die Drainelektro
de 27 erreichen, müssen diese die vier n-GaAs/n-AlGaAs-He
teroübergangs-Sperrschichten überwinden. Insbesondere sind
die Heteroübergangs-Sperrschicht zwischen der ersten akti
ven Schicht 63 und der AlGaAs-Schicht 63 vom n-Typ an der
Seite der Sourceelektrode 26 und die Heteroübergangs-Sperr
schicht zwischen der aktiven Schicht 60 und der AlGaAs-
Schicht 61 vom n-Typ an der Seite der Drainelektrode 27 im
gleichen Zustand wie eine in Sperrichtung vorgespannten Di
ode. Somit fließt kein Strom durch die zweite aktive
Schicht 60, bis daß die Drainspannung Vds eine vorgeschrie
bene Schwellenspannung überschreitet.
Daher fließt, wenn die Drainspannung Vds niedriger als
die Schwellenspannung ist, ein Drainstrom Ids1 durch die
erste aktive Schicht 63. Wenn die Drainspannung Vds die
Schwellenspannung überschreitet, wird ein Drainstrom Ids2,
der durch die zweite aktive Schicht 60 fließt, zum Ids1,
der durch die erste aktive Schicht 63 fließt, addiert. So
mit erhöht sich der Sättigungs-Drainstrom in einem Drain
spannungsbereich, der größer als ein vorgeschriebener Wert
ist.
Fig. 10 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des GaAs-MESFET mit der vorstehenden Struktur
zeigt. Die Horizontalachse stellt die Drainspannung Vds
dar, die Vertikalachse stellt den Drainstrom Ids dar und
der Parameter ist die Gate-Vorspannung Vgs. Die Symbole A
und p stellen eine Lastkennlinie bzw. einen Arbeitspunkt
dar. Bei dieser I-V-Kennlinie erhöht sich der Sättigungs-
Drainstrom in einem Drainspannungsbereich, der größer als
ein vorgeschriebener Wert ist.
Die Schwellenspannung der Drainspannung Vds, bei der
Drainstrom Ids zu fließen beginnt, erhöht sich mit abneh
mender Dotierungskonzentration der AlGaAs-Schicht 61 vom n-
Typ oder mit Zunahme der Dicke der AlGaAs-Schicht 61 vom n-
Typ.
Zum Beispiel ist die Schwellenspannung ungefähr 3 V,
wenn die AlGaAs-Schicht 61 vom n-Typ einen Al-Anteil X von
0,24, eine Dotierungskonzentration von 5×10¹⁶ cm-3 und
eine Dicke 3×10-8 m (300 Å) hat.
Wenn eine Hochfrequenzleistung an das Gate des GaAs-
MESFET mit der in Fig. 10 gezeigten I-V-Kennlinie angelegt
wird, kann eine Drainstrom-Wellenform, die der Hochfre
quenz-Eingangsleistung entspricht, in der gleichen Weise
wie es in Fig. 4 gezeigt ist verzerrt werden; daher kann
die angelegte Gleichstromkomponente verringert werden. Als
Ergebnis kann ein GaAs-MESFET mit hohem Wirkungsgrad erhal
ten werden.
Fig. 11 ist eine Schnittansicht eines GaAs-MESFET ent
sprechend einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Wie es in Fig. 11 gezeigt ist, weicht der GaAs-MESFET
dieses Ausführungsbeispiels vom vierten Ausführungsbeispiel
darin ab, daß eine Aussparung 45′ ausgebildet ist, so daß
diese die erste aktive Schicht 63 durchdringt, d. h., so daß
die Gateelektrode 25 direkt mit der GaAs-Schicht 61 vom n-
Typ einen Schottky-Übergang bildet. Die verbleibende Struk
tur des fünften Ausführungsbeispiels ist die gleiche wie
die des vierten Ausführungsbeispiels.
Bei der vorstehenden Struktur strömt ein Drainstrom nur
entlang eines Pfades der zweiten aktiven Schicht 60. Daher
fließt kein Strom durch die zweite aktive Schicht 60, so
fern nicht die Drainspannung Vds eine vorgeschriebene
Schwellenspannung überschreitet. Das heißt, daß ein Drain
strom Ids2 Null ist, wenn die Drainspannung Vds niedriger
als der vorgeschriebene Schwellenwert ist, und fließt, wenn
die Drainspannung Vds den vorgeschriebenen Schwellenwert
überschreitet.
Fig. 12 ist eine graphische Darstellung, die eine I-V-
Kennlinie des GaAs-MESFET dieses Ausführungsbeispiels
zeigt. Die Horizontalachse stellt die Drainspannung Vds
dar, die Vertikalachse stellt den Drainstrom Ids dar und
der Parameter ist die Gatespannung Vgs.
Im GaAs-MESFET mit der in Fig. 12 gezeigten I-V-Kennli
nie ändert sich der Begrenzungsbetrag steil. Daher verrin
gert sich der mittlere Drainstrom, d. h. die Gleichstrom
komponente des Drainstroms im Vergleich zu dem Fall, in dem
der Drainstrom Ids1 fließt, wenn die Drainspannung Vds
größer als der vorgeschriebene Schwellenwert ist; der Wir
kungsgrad erhöht sich stark.
Fig. 13 ist eine Schnittansicht eines GaAs-MESFET ent
sprechend einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In Fig. 13 bezeichnet das Bezugszeichen 64 eine i-
AlGaAs-Pufferschicht (erste Halbleiterschicht) und das Be
zugszeichen 65 eine aktive GaAs-Schicht vom n-Typ (zweite
Halbleiterschicht). Die anderen Bezugszeichen bezeichnen
die gleichen Teile wie im vierten Ausführungsbeispiel.
Unter Bezugnahme auf Fig. 13 ist die i-AlGaAs-Puffer
schicht 64, die isolierend ist, auf eine Hauptfläche des
halbisolierenden GaAs-Substrats 21 epitaxial aufgewachsen,
um einen Heteroübergang zu bilden. Ferner ist die aktive
GaAs-Schicht 65 vom n-Typ auf die Oberfläche der i-AlGaAs-
Schicht 64 epitaxial aufgewachsen, um einen Heteroübergang
zu bilden. Die Aussparung 45 ist in der Oberfläche der ak
tiven Schicht 65 ausgebildet; die Gateelektrode 25 ist auf
der Oberfläche der Aussparung 45 ausgebildet. Die Source
elektrode 26 und die Drainelektrode 27 sind auf der Ober
fläche der aktiven Schicht 65 entgegengesetzt zueinander
ausgebildet, wobei die Gateelektrode 25 zwischen diese ein
gebracht ist.
Im allgemeinen ist, wenn die GaAs-Schicht vom n-Typ auf
eine AlGaAs-Schicht epitaxial ausgewachsen ist, die Kri
stallinität eines Abschnitts der GaAs-Schicht vom n-Typ na
he an der Grenze zwischen den zwei Schichten verringert. Um
dieses Problem zu verhindern, ist eine i-AlGaAs-Schicht
zwischen diese Schichten zwischengefügt.
Im Gegensatz dazu verwendet dieses Ausführungsbeispiel
die vorstehende Verringerung der Kristallinität. Genauer
gesagt ist die Heteroübergangsstruktur ausgebildet, wobei
der Al-Anteil X der AlGaAs-Schicht 64 in einen Bereich von
0,1 bis 0,8 eingestellt ist, um dadurch an der Grenze
AlGaAs/n-GaAs eine Schicht mit niedriger Kristallinität
auszubilden.
In diesem Ausführungsbeispiel wird die Schicht mit
niedriger Kristallinität an der Grenze zwischen der i-
AlGaAs-Pufferschicht 64 und der GaAs-Schicht 65 vom n-Typ
ausgebildet, indem zwischen der i-AlGaAs-Pufferschicht 64
und der GaAs-Schicht 65 vom n-Typ des GaAs-MESFET ein di
rekter Heteroübergang ausgebildet wird. Elektronen und Lö
cher werden durch Stoßionisation in der Schicht mit niedri
ger Kristallinität ausgebildet, wenn die Drainspannung Vds
größer als ein vorgeschriebener Wert ist. Unter diesen La
dungsträgern strömen Elektronen in die Drainelektrode 27,
um den Drainstrom Ids zu erhöhen.
Daher weist der GaAs-MESFET dieses Ausführungsbeispiels
eine I-V-Kennlinie ähnlich der des in Fig. 10 gezeigten
vierten Ausführungsbeispiels auf. Daher kann, wenn an das
Gate eine Hochfrequenzleistung angelegt wird, eine Drain
strom-Wellenform, die der Hochfrequenzeingangsleistung ent
spricht, verzerrt werden; daher kann die angelegte Gleich
stromkomponente verringert werden. Als Ergebnis kann der
GaAs-MESFET mit hohem Wirkungsgrad vorgesehen werden.
Die einzige in diesem Ausführungsbeispiel vorgenommene
Änderung ist das Einfügen der i-AlGaAs-Pufferschicht 64
zwischen das halbisolierende GaAs-Substrat 21 und die akti
ve GaAs-Schicht 65 vom n-Typ. Daher ist der Herstellungs
prozeß einfach, was das Vorsehen von preisgünstigeren GaAs-
MESFET-Produkten gestattet.
Zwischen einer Gateelektrode und einer Source- oder
Drainelektrode ist somit eine Verarmungsschicht-Ausbil
dungseinrichtung, z. B. eine Schicht mit niedriger Verunrei
nigungskonzentration, vorgesehen. Die Verarmungsschicht-
Ausbildungseinrichtung dient dazu, in dieser eine Verar
mungsschicht auszubilden, so daß sich ihr Ende näher als
das Ende einer Verarmungsschicht, die mittels der Gateelek
trode in einer aktiven Schicht ausgebildet ist, an einem
Halbleitersubstrat befindet. Alternativ dazu ist die Verar
mungsschicht-Ausbildungseinrichtung ein dünn ausgestalteter
Abschnitt der aktiven Schicht.
Claims (11)
1. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist:
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der ersten Halblei terschicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25; 43) zwischen diese eingebracht ist, und
eine Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung (40), die zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten Elek trode (26) oder der zweiten Elektrode (27) vorgesehen ist, um in dieser eine Verarmungsschicht auszubilden, so daß ein Ende der Verarmungsschicht näher als ein Ende einer Verar mungsschicht, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mit tels der Steuerelektrode (25) ausgebildet ist, am Halblei tersubstrat (21) liegt.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der ersten Halblei terschicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25; 43) zwischen diese eingebracht ist, und
eine Verarmungsschicht-Ausbildungseinrichtung (40), die zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten Elek trode (26) oder der zweiten Elektrode (27) vorgesehen ist, um in dieser eine Verarmungsschicht auszubilden, so daß ein Ende der Verarmungsschicht näher als ein Ende einer Verar mungsschicht, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mit tels der Steuerelektrode (25) ausgebildet ist, am Halblei tersubstrat (21) liegt.
2. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist:
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der Halbleiter schicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25) zwi schen diese eingebracht ist, und
eine zweite Halbleiterschicht (40), die zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten Elektrode (26) oder der zweiten Elektrode (27) vorgesehen ist und eine Verunreini gungskonzentration hat, die niedriger als die der ersten Halbleiterschicht (22) ist.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der Halbleiter schicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25) zwi schen diese eingebracht ist, und
eine zweite Halbleiterschicht (40), die zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten Elektrode (26) oder der zweiten Elektrode (27) vorgesehen ist und eine Verunreini gungskonzentration hat, die niedriger als die der ersten Halbleiterschicht (22) ist.
3. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist:
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der Halbleiter schicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25) zwi schen diese eingebracht ist, und
einen dünn ausgestalteten Abschnitt (41) der ersten Halbleiterschicht (22), der zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten oder der zweiten Elektrode (26, 27) vorgesehen ist.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist,
eine Steuerelektrode (25), die auf der Halbleiter schicht (22) ausgebildet ist,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die Steuerelektrode (25) zwi schen diese eingebracht ist, und
einen dünn ausgestalteten Abschnitt (41) der ersten Halbleiterschicht (22), der zwischen der Steuerelektrode (25) und der ersten oder der zweiten Elektrode (26, 27) vorgesehen ist.
4. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist:
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist, eine erste und eine zweite Steuerelektrode (43, 44), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) nebeneinander ausgebildet sind,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die erste und die zweite Steu erelektrode (43, 44) zwischen diese eingebracht sind, und
eine Stromversorgungsschaltung (50), die einen Ausga beanschluß hat, der mit der zweiten Steuerelektrode (44) verbunden ist, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen, so daß eine Verarmungsschicht, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mittels der zweiten Steuerelektrode (44) ausgebildet ist, dicker als eine Verarmungsschicht ist, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mittels der ersten Steuer elektrode (43) ausgebildet ist, die mit einem Eingangssi gnal gespeist wird.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21),
eine erste Halbleiterschicht (22), die auf einer Hauptfläche des Halbleitersubstrats (21) ausgebildet ist, eine erste und eine zweite Steuerelektrode (43, 44), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) nebeneinander ausgebildet sind,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der ersten Halbleiterschicht (22) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, wobei die erste und die zweite Steu erelektrode (43, 44) zwischen diese eingebracht sind, und
eine Stromversorgungsschaltung (50), die einen Ausga beanschluß hat, der mit der zweiten Steuerelektrode (44) verbunden ist, um eine Ausgangsspannung zu erzeugen, so daß eine Verarmungsschicht, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mittels der zweiten Steuerelektrode (44) ausgebildet ist, dicker als eine Verarmungsschicht ist, die in der ersten Halbleiterschicht (22) mittels der ersten Steuer elektrode (43) ausgebildet ist, die mit einem Eingangssi gnal gespeist wird.
5. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung nach Anspruch 4, bei
der die Stromversorgungsschaltung eine Konstantspannungs
schaltung oder eine Rückführschaltung ist, die eine Rück
führspannung erzeugt, die einer Ausgangsspannung an der er
sten oder zweiten Elektrode (26, 27) entspricht.
6. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprü
che 1 bis 5, bei der der Halbleiter Galliumarsenid ist.
7. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist:
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21), das aus einem ersten Halbleiter gefertigt ist,
eine erste Halbleiterschicht (60), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist und auf dem Halbleitersubstrat (21) ausgebildet ist,
eine zweite Halbleiterschicht (61), die aus einem zweiten Halbleiter gefertigt ist, vom gleichen Leitfähig keitstyp wie die erste Halbleiterschicht (60) ist und auf der ersten Halbleiterschicht (60) ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang gebildet wird,
eine dritte Halbleiterschicht (63), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist, vom gleichen Leitfähigkeitstyp wie die erste Halbleiterschicht (60) ist und auf der zwei ten Halbleiterschicht (61) auswählend ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang gebildet wird,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der dritten Halbleiterschicht (63) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, und
eine Steuerelektrode (25), die auf oder über der zwei ten Halbleiterschicht (61) zwischen der ersten und zweiten Elektrode (26, 27) ausgebildet ist.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21), das aus einem ersten Halbleiter gefertigt ist,
eine erste Halbleiterschicht (60), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist und auf dem Halbleitersubstrat (21) ausgebildet ist,
eine zweite Halbleiterschicht (61), die aus einem zweiten Halbleiter gefertigt ist, vom gleichen Leitfähig keitstyp wie die erste Halbleiterschicht (60) ist und auf der ersten Halbleiterschicht (60) ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang gebildet wird,
eine dritte Halbleiterschicht (63), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist, vom gleichen Leitfähigkeitstyp wie die erste Halbleiterschicht (60) ist und auf der zwei ten Halbleiterschicht (61) auswählend ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang gebildet wird,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der dritten Halbleiterschicht (63) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, und
eine Steuerelektrode (25), die auf oder über der zwei ten Halbleiterschicht (61) zwischen der ersten und zweiten Elektrode (26, 27) ausgebildet ist.
8. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung nach Anspruch 7, bei
der die Steuerelektrode (25) auf der dritten Halbleiter
schicht (63) ausgebildet ist.
9. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung nach Anspruch 7, bei
der die Steuerelektrode (63) direkt auf der zweiten Halb
leiterschicht (61) ausgebildet ist.
10. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung, die aufweist
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21), das aus einem ersten Halbleiter gefertigt ist,
eine isolierende erste Halbleiterschicht (64), die aus einem zweiten Halbleiter gefertigt ist und auf dem Halblei tersubstrat (21) ausgebildet ist,
eine zweite Halbleiterschicht (65), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist und auf der ersten Halbleiter schicht (64) ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang ausgebildet wird,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der zweiten Halbleiterschicht (65) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, und
eine Steuerelektrode (25), die auf der zweiten Halb leiterschicht (25) zwischen der ersten und zweiten Elek trode (26, 27) ausgebildet ist.
ein halbisolierendes Halbleitersubstrat (21), das aus einem ersten Halbleiter gefertigt ist,
eine isolierende erste Halbleiterschicht (64), die aus einem zweiten Halbleiter gefertigt ist und auf dem Halblei tersubstrat (21) ausgebildet ist,
eine zweite Halbleiterschicht (65), die aus dem ersten Halbleiter gefertigt ist und auf der ersten Halbleiter schicht (64) ausgebildet ist, so daß ein Heteroübergang ausgebildet wird,
eine erste und eine zweite Elektrode (26, 27), die auf der zweiten Halbleiterschicht (65) entgegengesetzt zueinan der ausgebildet sind, und
eine Steuerelektrode (25), die auf der zweiten Halb leiterschicht (25) zwischen der ersten und zweiten Elek trode (26, 27) ausgebildet ist.
11. Feldeffekt-Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprü
che 7 bis 10, bei der der erste Halbleiter Galliumarsenid
und der zweite Halbleiter Aluminiumgalliumarsenid ist.
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