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Elastischer Füllkörper, z.Ji. Sür Polster, Kissen, etc.
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Aufgabe der Erfindung ist es, selbst nichtluftdichte Textil- oder
Kunststofferzeugnisse mit einer Füllung aus Luft zu versehen. So ist die Erfindung
anwendbar zum Beispiel dort, wo Kissen, Matratzen, Sitzvorrichtungen, Chaislons,
Sofas, Stühle oder sonst ausgestopfte oder sonstwie gefüllte Gebrauchsgegenstände
als auch Spielsachen mit Stroh, lleu, Textilmaterialien, Abfällen, Kunststoffschaummaterialien
gefüllt werden. Auch aufblasbare Gummi-oder Plastikartikel, welche durch ein Ventil
mit Luft aufgeblasen werden, um eine vorbestimmte Form anzunehmen oder beizubehalten,
sollen durch diese neue Methode insofern besser mit Luft gefüllt werden, indem Luft
in einzelne unterteilte Teile je nach bedarf so eingefüllt werden kann, daß beim
Eintri@t einer Perforierung nicht die ganze Luftfiille entweichen kann. So sind
zum Beispiel Matratzen, wie die allgemein im Gebrauch befindlichen, mit Füllungen
fabrikmäßig hergestellt und können Zeit ihres Lebens kaum
einer
gründlichen Reinigung unterzogen werden, ohne dabei ihre tiorm und qualität zu verändern.
Durch den längeren Gebrauch von Matratzen, insbesondere dort, wo sie in Hotels oder
Hospitälern Verwendung finden, sind solche Matratzen dann Sammelplätze für Schmutz,
Schweißansammlungen, insekten, Kranheitserregern, üblen Gerüche und vielerlei mehr.
Es steht auch im völligen Widerspruch den heutigen Anforderungen der ilygiene, sich
um frische und sauber gewaschene Bettwäsche zu bemühen, wenn dann doch diese auf
alte und verdreckte Matratzen aufgelegt werden soll Daher ist es eine logische Folgerung,
daß auch Matratzen gewaschen oder sonstwie gereinigt; werden müssen, und zwar ebenso
einfach und leicht; wie viele andere Sebrauchsgegenstände. Außerdem kann man die
allgemein beka-nnten Matratzen nicht nach Wunsch "härter" oder "weicher" machen,
so wie die vorliegende Erfindung es zeigt. hinzu kommt noch die Tatsache, daß der
Handel mit Matratzen durch vielerlei Unkosten belastet wird, wie zum Beispiel Verpackung,
Lagerung, Handhabung und Transport. Denn bei den bisherüblichen Matratzen handelt
es- sich ja grundsätzlich um in ihrer ganzen Dimension ausgefüllte ltörper mit Ausnahme
von schaumstoffgefüllten Matratzen, welche sich zusammenrollen lassen, dafür aber
ihre starre Form gegenüber der sonstwie gefüllten Matratze ein büssen. Auch lassen
sich Schaumstoffmatratzen nicht nach belieben in härtere oder weichere Matratzen
umwandeln, sondern verbleiben mehr oder weniger -gleich, je nach gewählter Qualität.
Außerdem ist deren Keinigung in einer Waschmaschine oder sonst üblichen Haushaltungsform
gar nicht leicht möglich. Außerdem ist der angesammelte Staub nicht völlig aus dem
inneren Teil r Matratze herauszubekommen, je dichter solch eine X-tratize gefertigt
ist.
bagegen ist die Matratze nach den Prinzipien dieser Erfindung
aus einer Rülle hergestellt, welche zwecks leichter Reinigung einfach abnehmbar
ist und bei der die i-üllung durch vielerlei bekannte Möglichkeiten leicht gereinigt
werden kann. Das gleiche Prinzip trifft auch aul alle anderen, bereits vorher aufgeführten
Gebrauchsgegenstände zu.
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Gegenstand der Erfindung ist ein schlauchartiges Gebilde, welches
sich aus vielen untereinander verbundenen Kammern zusammensetzt, die mit Luft gefüllt-
werden, und dn - sobald die Kammern die gewünschte Luftfülle enthalten - untereinander
und voneinander abgeschlossen werden. Solche Abkapselungen könen auf die verschiedensten
Arten erfolgen. So zum Beispiel, indem man die untereinander verbundenen Kammern
einigemale so fest zudrelit, daß diese keinerlei Luftpassage nach der anderen daneben
gereihten, respektive hintereinander gereihen Rammer mehr zuläßt und dann eine luftdichte
Abschließung der äußersten Enden besorgt. Oder die Abkapselungen können, nur um
noch andere Beispiele zu nennen, zwischen den jeweiligen einzelnen oder Gruppen
von Kammern durch Klammern, Bindfaden oder sonstige Abschnürmittel das Entweichen
von Luft in die anliegenden Kammern verhindern. Die Methode hat den vorteil, daß,
wenn eine oder mehrere Kammern durch äußere Einwirkungen perforiert werden, nicht
das Entweichen sämtlicher Luft gestattet ist. Solche dann, in großen oder kleinen
Dimensionen gefüllten Luftwürste können dann als Füllgut genau so verwendet- werden,
wie zum beispiel Woll- oder Baumwollklumpen, Schaumstoffabfälle und viele andere
Füllungsgüter. So können nun Matratzen über weite Entfernungen von einer einzigen
Person gefördert werden und erst an Ort und tee wer mit Luft gefüllt werden.
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Nun ist es auch möglich, echte luftgefüllte Matratzen zu erzeugen
und zu vrtreiben, welche nicht durch eine geringfügige Perforation sofort außer
Gebrauch gesetzt werden. Ebenso kann man nun in Hospitälern jedem neuen Patienten
eine frisch gereinigte und desinfizierte Matratze ins Bett legen. Genauso können
nun Touristenindustrie-Unternehmen, wie Hotels, Gasthäuser und Fremdenzimmer-Vermieter,
frisch gereinigte Matratzen ihren Gästen anbieten. Am interessantesten erscheint,
daß die Hausfrau in ihrem Wäscheschrank neben ihrer Bettwäsche auch frisch gewaschene
oder saubere Matratzen in Aufbewahrung haben kann und solche auch im Falle eines
Besuches jederzeit gebrauchsfertig machen kann.
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Der Handel kann nun beim Verkauf von Matratzen die Hülle nach Wahl
offerieren und die dazu gehörige Luft würste-Füllung je nach Wahl und Wunsch mitliefern,
wobei eine enorme Gewichtsdifferenz das Hantieren mit solchen Matratzen erleichtert
und somit bedeutende Ersparnisse in Kosten und Regie erzielt werden. Mit solchen
11Luftwürsten" können jederzeit Fülle und Härte ziemlich genau beeinflußt werden,
Je nach Wunsch des Verbrauchers. Eine der umwälzendsten Verbesserungen besteht darh,
daß mit Luft gefüllte Matratzen oder Kissen oder sonstige aufgefüllte Güter dennoch
luftdurchlässig bleiben, also dennoch "atmen". Denn in allen Zwischenräumen der
jeweils abgekapselten Luftkörper sind Luft räume vorhanden und somit immer luftdurchlässig.
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Die Erfindung sieht weiter vor, vorfabrizierte Luft füllungen in den
Handel zu bringen. Es ergibt sich eine als Meterware zu handelnde Luftfüllung für
die verschiedensten Anwendungen, wenn auf industrieller oder
gewerblicher
Basis Kunststoff oder Gummischläuche mit Luft gefüllt werden und dann in vorgesehenen
Abständen abgeschweißt, abgeschnürt oder sonstwie abgekapselt werden. abgesehen
davon, daß sich solche mit Luft gefüllte und in kleine abteilungen abgeschweißte
oder sonstwie durch Klebemethoden oder anderer Arten von AbdichtEngen hergestellte
Gummischläuche als selbsttragende Schwimmkörper verwenden lassen. So können aus
solchen Meterwaren von Luftkapseln verachiedne Bade- und Schwimmgegenstände gefertigt
werden, oder sie können als Futter fUr Kleidungen bestimmter Art Verwendung finden,
sowie als Isolationsmaterial bei den verschiedensten Erzeugungs- und Anwendungszweigen.
Abgeschlossene Luft kann als guter Isolationsfaktor auch ein Vorhang sein, um die
Außen- von den Innentemperaturen zu teilen. Auch kann man solche aneinandergereihten
Luftkapseln als Lichtbrecher in vielen Anwendungsmöglichkeiten gebrauchen.
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FUr Polsterungen aller Art können nun solche Luftkapseln in Anwendung
kommen, bei denen bisher nur Schaumstoff benützt wurde. Der Gewichts- und Preisworteil
berechtigt diese Anwendungsmöglichkeiten auf allen Gebieten, bei denen Wellungen
von leichten und billigen Materialien benötigt werden.
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Solche luftgefüllten Kapseln als Füllungsmaterial können auch in Kombination
mit anderen Füllungsmaterialien verwendet werden. So kann zum Beispiel Schaumstoff
als Füllung entweder der Kern der Füllmasse oder die Hülle sein. O#er es können
Federn, Baumwolle, Stroh, Heu oder andere ] Füllmaterialien entweder als Rille oder
als Kern einer F#llung verwendet werden, was immer am vorteilhaftesten erscheinen
mag. Auf alle Fälle kann man nun mit solchen Luftkapseln Gewicht, Preis, Wirkung
und Funktion in einer noch nie dagewesenen rt und Weise beeinflußen und völlig neue
Anwendungsmöglichkeiten erschließen,
die sich von Haushaltsgütern
bis auf die Flugzeugindustrie ausdehnen lassen.
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Es gibt nichts leichteres als Luft, die als PEllgut in der Matratzen-
oder Kissenindustrie verwendet wird. Das gleiche gilt zum Beispiel bei der Herstellung
von Sofas, LehnstUhlen, gepolsterten Möbeln aller Art, ausgestopften Tieren Spielwaren,
Sitzen aller Art und vielen anderen Anwendungen. Wenn nun solche Mini-Luftkapsein
aus zwei oder Doppelfolie oder aus einem Schlauch gezogen als Füllungsgut Verwendung
finden, können Fracht, Verpackung und sonstige Transportkosten so stark herabgesetzt
werden, daß es dann möglich wird, über weitere Distanzen preiswerter zu liefern.
Wenn man dann noch in Betracht zieht, daß man beschädigte Teile jederzeit gegen
verhältnismäßig geringen Kostenaufwand ersetzen kann, ohne dabei Fachkenntnisse
besitzen zu müssen, so läßt sich damit die Erschließung dieser bisher ungeahnten
Möglichkeiten besser ermessen.
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Nur um noch ein weiteres Beispiel zu nennen: In vielen Ländern, wo
es im Sommer an Fliegen und Moskitos nur so wiflelt und wo die Hitze bei jeder TUr
und Jeder Fensteröffnung nur so hereinstürzt, werden zum Schutz gegen eindringende
Insekten streifenartige Vorhänge angebracht, deren Isolationawert allerdings nur
sehr beschränkt ist. Wenn man dagegen solche streifenartigen Vorhänge aus luftgefüllten
Würsten Kapseln in einem Tür@ oder Toreingang aufhängt, durch den man hinduchrgehen
kann, so erhält man eine zusätzliche Barriere gegen die außen herrschende Hitze
oder umgekehrt gegen den Verlust von innerer Wärme in anderen Jahreszeiten.
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Ein weiterer Vorteil solcher Luftfüllungsmethoden und Luftkapseln
ist der, daß es nun möglich ist, nach Wunsch oder Bedarf nur die vorgefertigtenHüllen
zu versehen, wodurch bedeutende Portoersparnisse erzielt werden können,und erst
an Ort und Stelle die Hülle mit Luft gefüllt und abgekapselt wird. m diese Möglichkeiten
am besten zu nützen, hat der Erfinder an.folgende Methode gedacht: Silan befeuchetet
mit einer speziellen Klebeart Folien in Musterart, wie zum Beispiel in Xingformen,
Quadraten, Rechtecken oder sonstigen gewünschten Formen; dann wird eine zweite folie
darauf gelegt und zwar so, daß sie nur lose aufliegt; dann schweißt man die vier
Seiten ab, so daß man noch Luftfüllungszutritte hat. Dann füllt man das Ganze mit
Luft und drückt die vorbefeuchteten Klebestellen in das gewünschte Muster so zusammen,
daß es dann eine fläche von lauter Luftkapseln ergibt.
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Dabei können noch die verschiedensten Varianten dadurch 5 erzielt
werden, indem man anstatt gleich ark er Folien unterschiedlich starke Folien auf
diese oder eine andere Weise miteinander und untereinander verbindet. Somit kann
man bei Anwendung einer stärkeren unteren Folie und einer oberen dünneren Folie
eine einen Hegel bildende Fläche erhalten. Auf ähnliche Art und Weise kann man solche
Effekte und Produkte durch elektrisches Schweißen erzielen. Es gibt dann noch andere
Mög lichkeiten, solche Luftkapseln als Kugeln oder andersförmig zu gestalten, um
dennoch ein luftdurchlässiges Material zu erhalten.
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Zum Beispiel können Elektroden so angefertigt sein, daß beim Schweißen
in regelmäßigen Abständen Löcher ausgeschweißt werden, um, nachdem der aufgeblasene
Körper durchgeschweißt wird, eine sich in symmetrischer Form
jeweils
eingeschlossene Luftkapsel zu erhalten, welche dort , wo jeweils vier davon zusammenstoßen,
eine Perforation oder ein Loch ergibt. Auf diese Weise.kann man meterweise Luftfüllung
oder Luftkapseln verwenden und diese dann je nach Wunsch oder Bedarf voneinander
abtrennen. Dies kann dann von besonderer Bedeutung sein, wenn zum Beispiel bestimmte
Konturen durch die Füllungsmaterie erzielt werden müssen.
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Auf diese hier beschriebene Weise können mit Luft gefüllte Kapseln
in den verschiedensten Formen und Größen nach vorbestimmten DimensioneniDntinuierlich
und industriell hergestellt werden.
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Die Materialien, die sich hierfür eignen, sind zum Beispiel Folien
aus PVC oder andere luftdichte Kunststofffolien, Gummi- Aluminiumfolien oder sonstigen
flexiblen Metallfolien oder luftdichte Schlaucharten aus sich für solche Zwecke
eignenden Materialien. Dieses Verfahren schließt nicht aus, daß solche luftgefüllten
Kapseln aus vorgeformten Folien hergestellt werden, Wie zum Beispiel durch Niederdruck
geformte Folien, welche ähnlich wie diese zum Abpacken von Pillen oder tabletten
bereits hergestellt werden, um Pillen in einzelnen Hohlräumen in verschiedenen Mengen
auf einer gemeinsamen Fläche beisammen verpackt zu halten. Dieses für die Verpackung
von Waren gedachte Design kann in ähnlicher Art atch für die Auffüllung von Luft
angewandt werden, so daß durch Abtrennen der Verbindungsstege die gewünschte Größe
von Jilächen, mit Luft gefüllte kapseln oder Sphären als Füllgut verwendet werden
können.
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Die Erfindung sieht ebenso vor, lose Ware, luftgefüllte Kapseln, Spären
oder sonstige Formen von industriell
oder maschinell hergestellte
Füllgüter herzustellen oder herstellen zu lassen. Die unter Druck gefüllten Hüllen
werden durch Schweißen, Kleben oder andere verbleibenden Bindungsmethoden.so voneinander
abgeteilt, daß diese luftgefüllte Hülle in einzelne, mit uft gefüllte Einheiten
auseinanderfallen und so dann als loses Füllgut verwendet werden kann; es ergibt
sich hierbei eine völlig neue Auswertungsmöglichkeit, wie dies bisher durch keinerlei
der anderen Müllarten oder Füllmethoden erreicht oder erzielt worden ist.
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Einer der vielen Vorzüge solcher lose gehaltenen luftgefüllten Kapseln,
Spähren, Kugeln oder sonstiger Formen besteht unter anderem darin, daß zum Beispiel
Kissen durch einfaches Ausschütten schnell entleert werden können, gereinigt und
dann ebenso leicht wieder gefüllt werden können. Wenn man dabei Vergleiche zieht
mit anderen Füllgütern, wie Schaumstoffabfällen, Federn, Baumwolle, Stroharten,
Gasarten und sonstigen Füllmaterialien, welche beim Entleeren eines Kissens so viele
haftenden Reste hinterlassen, daß diese erst gründlich ausgebtrstet oder sonstwie
entfernt werden müssen, bevor so eine Ki,ssenhülle durch die Waschmaschine oder
chemische Reinigung laufen kann, so kann man genauer ermessen, welche enormen Vorteile
sich nun bieten, dank dieser Erfindung, nämlich, daß man nun Luft einfach a u s
5 c h ü t t e n kann, um dann dieselbe Luft wieder hineinzuschütten, ohne daß Überreste
an den eigentlichen Kissen hängen bleiben können.
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Bei den bisher aufgezeigten Prinzipien kann "abgefüllte" Luft als
Füllungsgut auch auf die weitesten Sektoren der Wirtschaft ausgedehnt werden und
Anwendung finden.
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Mit Kunststoff gefüllte Luftkörper können zum Beispiel in Sphärenform
als Isolationsmaterial und Füllgut verwendet werden, sowie zum Beispiel bei Hohlräumen
in Wänden, Decken, Fußböden, Zement oder Zinderblocks-Ziegelhohlräumen, Dachbodenschüttgut,
undsoweiter.
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Genau das gleiche erwähnte Iuftfüllgut kann auf der Marine- und Luftfahrtindustrie
die breiteste Anwendung finden, da diese Art von Füllungen leicht im Gewicht, billig
in der Herstellung, Handhabung und Wartung ist und außerdem frei von vielen Nachteilen
anderer Füllgüter ist, wie zum Beispiel Schaumstoffe, welche statische Eigenschaften
haben. Selbst als Füllung für bestimmte Mischungen in Zement und Ooncret, können
zahl reiche Anwendungsmöglichkeiten erschlossen werden. In der holzverarbeitenden
Industrie können zum Beispiel Möbel, welche Sandwichplatten mit gepreßtem Holzstaub
als Füllung aufweisen, statt dessen mit solchen unter Druck gefüllten Sphären gefüllt
werden, um erstens leicht ter im Gewicht zu sein und zweitens billiger in der Herstellung.
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Größenordnungen von luftgefüllten Sphären oder anderen Formen, von
Granulat-oder Pillengrößen bis zu Eier-oder Ballgröße aller Art, können auch als
ausgezeichnetes Füllgut für den Versand und ftlr Verpackungen der verschiedensten
Waren verwendet werden, wo bisher Schaumstoffe, Holzwolle, Papier und sonstige Füllgüter
in der Verpackung verwendet werden.
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Ebenso können Schwimm- und Badeartikel der verschiedensten Arten mit
solchen luftgefüllten Körperchen aufgefüllt
werden, um eine vielfach
erhöhte Sicherheit dort zu aber wo bisher nur ganze rammern mit Luft aufgeblasen
wurden und durch Ventile das Entweichen der Luft verhindert wurde, jedoch bei einer
oder mehreren Perforationen das Entweichen der aufgefüllten Luft zu Lebensgefahr
rühren kann. Schwimmringe und Schwimmmatratzen usw., deren luftgefüllter Inhalt
durch ein Leck in der Hülle sofort absinken können, sind statt dessen mit den hier
beschriebenen Füllungsmethcden vor ähnlichen Gefahren bewahrt.
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Selbst die verschiedensten, mit Luft gefüllten Bauarten von Booten
können in verschiedene kammern aufgeteilt und mit solchen luftgefüllten Füllungsmaterialien
an ihrer Starrheit und Schwimfähigkeit entscheidend besser und sicherer zur Anwendung
gelangen.
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Ebenso können nun solche luftgefüllten Füllungskörper, wie bisher
verschiedentlich beschrieben, mittels Blasevorrichtungen in zu füllende Hohlkörper
hinein geblasen werden. Umgekehrt können Hohlräume die mit Luft gefüllten Füllungen
ausgefüllt sind , durch Absauggeräte wieder schnell entleert werden. Wenn man dabei,
nur um weitere Beispiele zu erwähnen, daran denkt, daß Hohlwände von ganzen Flugkörperteilen
oder Schiffs-oder Bootskörperteilen mit "Granulat- oder Sphären"-Formen oder sonstigen
Formen von einzelnen luftgefüllten Folien gefüllt werden, so bleiben selbst im Falle
einer Zertrümmerung - also im Falle einer Katastrophe - viele größere Bestandteile
unversenkbar.
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Selbst Sitze, welche auf solche Art gefüllt sind, würden
im
Falle eines Flugzeugabsturzes zum größten Teil schwimmfähig gebaut sein, um Überlebenden
einen Halt überWasser zu gewährleisten. Es gäbe sogar die Möglichkeit, unter Berücksichtigung
solcher neuartiger Füllmethoden, Sitze und anderes Mobiliar in Blugzeugen und Schiffen
so .zu konstruiieren, daß diese dann im Katastrophenfall vorsätzlich als Rettungsgegenstände
dienen können.
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Somit ist hier ein völlig neuer Weg aufgezeichnet worden, wie man
"konservierte" Luft als Füllungsmaterialien, Verpackungsmaterialien, etc. verwenden
kann, solche Luft in Hohlräumen aller Art 11transportieren11 kann, mittels Absaugvorrichtungen
wieder aus dem Inneren von Hohlräumen entziehen kann, und als wiederholt verwendbare
"konservierte" Luft wieder zu Füllungszwecken verwenden kann. Und wenn man nun noch
erklärend hinzufügt, daß solche mit Luft gefüllten Hohlräume dennoch luftdurchlässig
verbleiben, so eröffnen sich hier ungezählte völlig neue Anwendungsgebiete von kaum
zur Zeit überschaubaren Ausmaßen. Insbesondere ist dabei der hohe Isolationswert
solcher Art von Luftfüllungen zu, beachten.
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Als Isolationsmaterial haben solche, hier näher beschriebenen "Luftkörperchen"
besondere Werte, wenn es um Abschirmungen von Temperaturen geht, um lärmdämpfende
Anwendungen oder um Kondéasationen und Luftfeuchtigkeiten zu beeinflußen. Als Schalldämpfer
im inneren und äußeren Wohnungsbau zum Beispiel können enorme kostensparende Anwendungen
gefunden werden. Textilien oder aus anderen Materialien gefertigte. und umschlossene
Gegenstände oder Körper können mit Luft gefüllt werden, indem solche Zuluft aus
genormten und vorbestimmten Luftkörpern besteht; Es ist somit eine Füllung aus Luft
möglich, welche wirksa@e Qualitäten aufweist, wie zum beispiel bei Materialien,
welche minutiöse zellenartige Luftkammern aufweisen, wie sie zum Beispiel bei Kork
oder Schaumstoff für
viele Anwendungszwecke besonders bevorzugt
werden.
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Zum Unterschied von geschäumten chemischen Produkten, welche in der
Materie durchgehend mit Luft gemischt verbleiben und je nach Dichte solcher Schaumstoffe
Gewicht und Preis bedngt sind, verbleiben hier die Gewichtsdifferenzen auf den Rahmen
der Folien oder Hüllen als solche beschränkt, welche wiederum keine so exzessiven
Preisschwankungen in der Herstellung, im Gewicht oder Transport, verursachen.
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Durch Färbung der Folien, welche es bereits in vielfacher enorm im
Handel gibt, können solche luftgefüllten Füllungen je nach Wunsch oder Bedarf in
den buntesten Ausführungen hergestellt und geliefert werden. Selbst doppelfarbige
Luftfüllungen können zu Identifizierungszwecken oder Verzierungszwecken dadurch
hergestellt werden, indem die eine Folie von der anderen Folie von unterschiedlicher
Farbe ist. Dafür gäbe es Anwendungen, wie zum Beispiel, um angenommene Kissenhüllen,
die aus grobmaschigen textilien gefertigt sind, welche blau gefärbt sind, dann entweder
mit blau gefärbten Luftfüllungen, so wie hier bereits beschrieben, aufzufüllen,
oder um durchscheinende Luftfüllungen in einer unterschiedlichen Farbe zu verwenden,
um bestimmte optische Effekte zu erreichen. Genauso können genormte Luftfüllungen
in verschiedenen Farben so hergestellt sein, um eine Größendifferenzierung zu erreichen,
insbesondere, wenn solche als leichtdifferenzierbare Handelsware zur Anwendung gelangen
soll.
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Auf solchen Prinzipien aufgebaut kann man zum Beispiel bestimmen,
daß man als Verpackungsfüllgut oder sonstiges Füllgut verschiedene und unterschiedliche
genormte Luftfüllkörper gemischt anwenden kann.
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Um noch weitere Anwendungsmöglichkeiten zu nennen, die sich aus dieser
Erfindung ergeben, sei genannt, daß zum Beispiel Matratzen oder Kissen oder andere
Gebrauchsgegenstände mit solchen konservierten Luftfüllungen gefüllt sind und im
Falle einer Überschwemmung als rettende Schwimm-Matratze zum Einsatz gelangen kann
für gestrandete Bewohner. Das gleiche wäre zu erwahnen für Schiffsmatratzen. Wenn
dann noch zusätzlich die Matratzenhülle aus durchsichtigen Materialien gefertigt
ist und solche konservierten'Luftkdrperchen enthält, welche wiederum in Leuchtfarben
hergestellt sind, könnten Rettungsmannschaften leichter solche aus Entfernung wahrnehmen.
Solche Überlegungen würden auch für Frachtgüter zutreffen, welche gestrandet sind
und schwimmend in ihren Verpackungen über Wasser gehalten werden können.
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Ebenso könnten Hebearbeiten durch Einblähen von solchen konservierten
Luftkörperchen gefördert werden. Selbst Koffer und Gepäck könnten in Doppelwänden
mit solchen konservierten Luftkörperchen entweder in Folienform oder Granulatform
vor dem Ver3inken bewahrt werden.
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Auch schafft die Erfindung die Möglichkeit, solche konservierten Luftkörperfüllungen
zur Ausfüllung von Metallhohlkörpern zu verwenden, wie es zum Beispiel bei Automobilen
häufig ansutreffen ist. So könnten nun alle möglichen Rahmenteile, Karrosserieteile,
urin, Innenaustattungen, usw. mit solchen Luftfüllungen so leicht ausgefüllt sein,
daß im Falle eines Absturzes oder Abgleitens eines Autos in ein Gewässer - was ja
nicht so selten vorkommt - vor Ertrinkungsgefahr die innen sitZenden Personen bewahrt
werden. Ohne bedeutende Gewichtszunabme und ohne bedeutende erhöhte Kosten können
aus
solchen Gründen selbst die verschiedensten Polsterungen die
in einem Auto vorzufinden sind, wie zum Beispiel Seitenwände, Bodenbelag, Dachisolierung,
Schutzbleche, Stoßstangen, Sitzfüllungen und sonstige Zwischenräume, mit konservierten
Luftkörperchen zum Überwasserhalten eines großen Teiles der Karosserie verwendet
werden. Solche Luftfüllungen ließen sich selbst noch nachträglich in bereits im
Betrieb befindlichen Fahrzeugen sehr leicht durchführen.
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Ifier seien noch folgende Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt: Es lassen
sich auch alle Arten von Pfosten, Leitplanken, Kilometersteinen und sonstigen Sicherheits-
und Orientierungsvorrichtungen aus liohlkörpern herstellen, welche dünnwandig genug
sein könnten, und dann - mit solchen Luftkörperchen aufgefüllt - als anpralidämpfend
vor größeren Sach- oder Personenbeschädigungen wirken s können.
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Vor allem wären Reparaturen dann viel leichter und schneller zu bewerkstelligen.
Ideal wären natürlich auch Stoßdämpfer und andere Karosserieteile, die mit solchen
lVlassen von Luftkörperchen gefüllt , Verform#ngen bedeutend reduzieren wurden und
so manchen Schaden um ein Vielfaches verringern würden.
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Durch "Fütterungen" mit solchen unter Druck gefüllten Folien können
teppiche höher und weicher gestaltet werden; hierdurch würden bedeutende Kostenersparnisse
erzielt werden, da man bisher auf andere Matterialien angewiesen war, welche noch
dazu auf das Gesamtgewicht bedeutenden Einfluß hatten.
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Varschiedene Arten von Kleidungsstücken, wie zum Beispiel Anoraks,
die je nach Füllung schwerer oder leichter zu tragen sind und außerdem wiederum
kostenbeeinflußend sind, können nun durch solche Luft gefüllt und voneinander in
separierten Einzelkapseln günstige Einflüsse auf die Bekleidungsindustrie ausüben.
Ähnlich oder genauso kann ten Badeanzüge oder Teile von solchen aus vorfabrizierten,
mit Luftkammern eingebauten Materialien hergestellt werden. Man könnte solche Materialien
sogar nähen und anderswie zusammen fertigen, indem Luftkapseln~'x'üllungen in gewählten
kleineren oder größeren Formen überall dort intakt verbleiben, wo diese nicht beim
Nahen perforiert wurden. Den Vorteil, den solche Bade- oder Schwimmkleidungsstücke
hätten, ist unter anderem der, daß man nun bisher nicht verwendbare Textilien für
solche Zwecke auch verwenden könnte und insbesondere . dann das Kleben am Körper
oder das Versperren des Luftzutrittes verhindert werden könnte. Selbst- das Trocknen
solcher Badeausrüstungen würde schneller und leichter zu erreichen sein, da doch
eine "Atmung" der Materialien durchaus eingeplant werden kann.
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Besonders viele Möglichkeiten ergeben sich auf dem Spielwarensektor.
So können zum Beispiel Puppen, Tiere und anderes Spielzeug mit Luftkörperchen so
gefüllt sein, daß deren Verformung leicht und wirksam eingeschränkt werden kann.
Im Falle von anderweitig gefüllten Spielwaren kdnnen hygienischere und bedeutende
Gewichtseinspa rungen erzielt werden. Ein Teddybär zum Beispiel nimmt doch im Laufe
der Zeit unwahrscheinlich viel Staub auf, wobei der dauernde Kontakt mit dem Kind
große gesundheitliche Gefahren in sich trägt. Bei einem Teddybär mit konservierten
Luftkörpern könnte jedoch durch einfaches Staubsaugen aus dem tiefsten Inneren jeder
Schmutz entfernt werden. Außerdem ließe sich so ein
Spielzeug völlig
in Wasser untertauchen und gründlich und öfters/waschen, soweit es die Qualität
der verwendeten Textilien zuließe.
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?iir eine serienmäßige Herstellung von luftgefüllten Füllungen, wie
dies nun hier verschiedentlich beschrieben und umschrieben wurde , gäbe es eine
ganze Reihe brauchbarer Methoden. So zum Beispiel könnten schlauchartige Gebilde,
während diese mit Luft aufgeblasen werden, in vorbestimmten Abständen oder Abschnitten
so abgedreht werden, daß solche Abdrchungen eine Verlagerung der Luft von einer
Kammer nach der anderen verhindern. Außerdem können anderweitige Abschnürmethoden
so angewendet werden, daß dieses systematische Abschnüren von Kammer zu Kammer haltbar
gemacht wird. Um solche Resultate zu erzielen, können dann je nach Wahl Abschnürmittel
oder Abschnürmethoden angewandt werden, welche entweder permanent verbleiben oder
auch zwecks Luftentleerungen oder anderen Vorhaben wieder abgenommen werden können.
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Auf solche Weise können die gleichen folienartigen Multikammern wiederholtemale
mit Luft aufgeblasen werden, sowie genauso oft zwecks erneuter Verwendung entleert
werden.
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Wenn also aufgeblasene Luftkammern in seilförmiger Länge zut Ausstopfen
oder Ausfüllen von Hohlräumen dienen soll, können dann solche in das Innere der
Hohlräume quasi ge|stopft werden und je nach benötigten Längen gekürzt werden.
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In der Herstellung von Lut in geblähten und aneinander, nebeneinander
und übereinander gefertigten Luftkammern
als Füllungsgut können
verschiedne Verfahren angewandt werden. So zum Beispiel kann man die übereinander
liegenden Folien an deren äußersten Kanten so absiegeln, abschweißen, verkleben
oder sonstwie abdichten, daß diese dann mit Luft aufgebläht werden können. Wenn
man nun in einer bestimmten oder vorbestimmten Größenordnung diesen einteiligen
Hohlkörper mit aufgefüllter Luft in einzelne und verschiedentlich kleinere Luftkapseln
umwandeln will,kann man mittels einer/speziell angefertigten Elektrode diese so
durchschweißen, daß dann ein hügeliges Gebilde mit luftgefüllten Körpern entsteht.
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Wenn solche Schweißnähte breit genug gehalten werden, damit man aus
einem ganzen Bogen von luftgefüllten Kammern auch Teile herausschneiden oder sonstwie
abtrennen kann, lassen sich dann solche Luftkammern-Bögen als Füllgut verwenden,
um bestimmte oder vorbestimmte Konturen damit ausfüllen zu können. Um solche Luftkammer-Bogen
quasi luftdurchlässig zu machen, können an beliebigen Stellen in den Schweißnähten
eine oder mehrere Perforierungen vorgesehen werden. Insbesondere solche aus Kunststoffolien,
welche lufthaltige Eigenschaften aufweisen, sowie auch aus Gummi können solche Luftkammern
als Ptlllungsgut mit bekanuten Mitteln und Methoden sowohl schweißen wie auch kleben.
Uh Jedoch solches mit Luft gefülltes Plillgut wiederholtemale aufblähen und mit
Luft füllen zu können, braucht man nur durch Abklammern, Abbinden, Abschnüren oder
anderweitige Methoden die Kammern voneinander im luftgefüllten Zustand abzuschließen
und solche wieder nach Bedarf entfernen.
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Auf ähnliche Weise können auch aneinandergereihte undzusammenhängende
Luftkammern so konstruiert sein, daß von einer zur anderen Luftkammer ein selbsttätiger
Ventilverschluß das Rückdringen der eingeblähten Luft verhindert. Wenn zum Beispiel
jede solche Kammer mit einem oder mehreren klappenartigen Ventilen so konstruiert
sind, daß die eingeblähte Luft zwar hinein kann, jedoch um REckdringen zu können,
von einem solchen Elappenventil gehindert wird, so kann man von einem Extrem zum
anderen durch unterteilte Kammern Luft so aufpumpen, daß alle anderen mitgefüllt
werden und auch verbleiben.
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Ebenso lehrt die Erfindung, wie ein kettenartiges Auffellen von Luftkammern
erzielt wird, indem von einem Luft kammerkörper zum anderen ein nach innen, also
in der Richtung, in welcher die Luft hineingebläht oder gepumpt wird, ein Stückchen
flexibler und völlig flach gelegtes Stück Schlauch hineinragt, welches zwar durch
den Druck der Luft die Luft auch eintreten läßt, aber nicht die selbstauslösende
Separierung der Flagchschlauchmündung bewältigen kann. So kann man beim Schweißen
und Durchschweißen von Folien in die jeweils für Lufteintritt bestimmte Lage eine
Doppelschicht von Folien so einlegen, daß diese dann quasi wie ein Ventil nach innen
Luft einlassen und durch Flachdrücken der nun vierfach übereinander geschweißten
Folien das Kückfließen von Luft verhindert. Somit kann man in einem Zuge Ketten-Luftkammern
hintereinander aufblähen und aufgebläht belassen, solange man nicht durch irgendeinenDruck
von außen die sogenannten Ventile aus deren flach übereinander gelegenen Form bewegt.
im
im Halle einer Bunktionierung der einen oder anderen Luftkammer ein kettenweises
Entweichen der aufgefüllten -Luft zu erreichen, sind gemäß der Erfindung flachschlauch-
-artige Ventile von allen Ein- und Austrittsöffnungen in solche Luftkammern eingebaut,
daß beim Füllen mit Luft mittels Druck das konsekutive Eindringen oder Auffüllen
durch das Zusammendrücken der "Passagen" getan wird und sobald die.so eingelassen
e Luft die Fülle, die man sich wünscht, erreicht hat, nur durch Blachdrucken die
Eintrittsstellen zum selbsttätLgen Verschließen zwingt. Diese hier aufgezeigte Variante
in der Gestaltung von luftgefüllten Füllmaterialien kann dann Anwendung finden,
wenn man das individuelle Abscheren oder anderweitige Arten von Abkapseln untereinander
vermeiden will. Dies trifft inabesondere dann zu, wenn es sich um größere Flächen
oder Längen von aneinander und/oder aneinander gekoppelte/Luft gefüllte Füllungen
handelt. Selbst bei einzelnen, als mit Luft, gefüllte Füllungen kann eine solche
oder ähnliche Form von ventilartigen Konstruktionen angewandt werden, um jederzeit,
sowohl Luft nachzufüllen als auch entleeren zu können.
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Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
beschrieben. In der Zeichnung zeigens Fig. 1 eine schematische Darstellung mehrerer
Füllkörper in Gestalt unterteilter Schläuche, Fig. 2 eine schematische Ansicht eines
aus einer Doppelfolie hergestellten Füllkörpers,
Fig. 3 eine schematische
Ansicht eines Teils eines endlosen schlauchartigen unterteilten Fullkörpers, Fig.
4 eine Querschnittsansicht einer FUllkörperzelle prall mit Luft angefüllt, Fig.
5 eine Quersohnittsansicht mehrerer nebeneinander liegender luftgefüllter Zellen.
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In sämtlichen Figuren ist mit dem Bezugszeichen b die aus Kunststoffolie
bestehende Außenwand des Füllkörpers bezeichnet, der ein bestimmtes Luftvolumen
einschließt und in der-Lage ist, sich elastisch zu verformen. Dadurch, daß eine
Vielzahl relativ kleiner Fullkörperzellen benutzt wird, die gegeneinander luftdicht
abgeschlossen sind, ergibt sich eine ausgezeichnete Polsterwirkung, wobei gleichzeitig
vermieden wird, daß die Luft nach Jenen Stellen ausweicht, die benachbart zu der
aufgebrachten Belastung liegen, wie dies bei üblichen luftgefüllten Matratzen, Luftkissen
od.dgl. der Fall ist. Während bei den herkömmlichen aus Qummi od.dgl. bestehenden
Matratzen im wesentlichen die Elastizität des gummiartigen Materials die Belastung
aufnimmt, wird nach der Erfindung im wesentlichen die Kompressibilität der Luft
oder eines anderen Gases zur Erzeugung der "Kissen"-Wirkung herangezogen, wobei
natUrlich gleichzeitig auch die Zellwände gewissen Deformationserscheinungen unterworfen
werden können.
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Die Einzelzellen, die von den Außenwänden b gebildet werden, sind
durch Schweißnähte a gegeneinander abgeschlossen, wobei beispielsweise, wie aus
Fig.1 bnd 3 ersichtlich ist, eine Schlauchfolie durch querverlaufende Schweißnähte
a in eine Vielzahl von Zellen unterteilt werden kann.
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Anstelle luftindurchlässiger Schweißnlhte können auch aus einer flachen
Weichtolie oder dergleichen bestehende Ventilklappen f zwischen den #inzelnen Zellen
vorgesehen sein, die von einem Lufteinlaß d her #efüllt werden können und sich durch
den rückfließenden Luftdruck sel#sttätig schließen.
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Der Innenraum c sämtlicher Zellen ist mit Luft mit einem solchen Druck
angefüllt, daß die gewünschte Elastizität zustandekommt. Je nach Verwendungszweck
kann dabei der Luftdruck höher oder niedriger sein.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig.2 sind zwei Folien mittels entsprechend
gerasterter Elektroden eines Hochfrequenzschweißapparates so kreuzförmig miteinander
verschweißt, daß Jeweils Zellen verbleiben, die mit Luft angefüllt sind.
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Die Schlauchfolie b nach Fig.3 wird vom Lufteinlaß d her mit Druckluft
gefüllt und es wirt anschließend eine Unterteilung in Zellen o vermittels querverlaufender
Schweißnähte a hergestellt. Diese Schweißnähte sind zweckmäßigerweise so beschaffen,
daß an ihnen der Schlauch getrennt werden kann, um FUllkörper in den erforderlichen
Größen, ausgehend von einem Normalfolienschlauch,herstellen zu können.
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Fig.4 zeigt in größerem Maßstab den querschnitt einer luftgefüllten
Zelle, während Fig.5 mehrere nebeneinander verlaufende und über Schweißnähte miteinander
verbundene Zellen erkennen läßt.
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Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsg-iäßen FUllgutes besteht darin,
daß im Falze einer Beschädigung mittels eines spitzen Gegenstandes stets nur die
Luft aus einer oder wenigen Zellen entweicht, was im Hinbliok auf die Polsterwirkung
des aus einer Vielzahl von Zellen bestehenden Füllkörpers ohne Belang ist. Bei herkömmlichen
Luftkissen oder Luftmatratzen ergab demgegenüber eine Perforation notgedrungen eine
völlige Entleerung einer gesamten Luftkammer, die ein beträchtliches Volumen darstellte.
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Patentansprüche :