DE19522625A1 - Dachelement - Google Patents
DachelementInfo
- Publication number
- DE19522625A1 DE19522625A1 DE1995122625 DE19522625A DE19522625A1 DE 19522625 A1 DE19522625 A1 DE 19522625A1 DE 1995122625 DE1995122625 DE 1995122625 DE 19522625 A DE19522625 A DE 19522625A DE 19522625 A1 DE19522625 A1 DE 19522625A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roof
- block
- areas
- green
- secure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000758 substrate Substances 0.000 title claims abstract description 7
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims abstract description 6
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims abstract 2
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 10
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 claims description 8
- 239000008187 granular material Substances 0.000 claims description 5
- 239000011449 brick Substances 0.000 claims description 4
- 238000009413 insulation Methods 0.000 abstract description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000007688 edging Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000010409 thin film Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
- 238000004078 waterproofing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/15—Trimming strips; Edge strips; Fascias; Expansion joints for roofs
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D11/00—Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings
- E04D11/002—Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02A—TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
- Y02A30/00—Adapting or protecting infrastructure or their operation
- Y02A30/24—Structural elements or technologies for improving thermal insulation
- Y02A30/254—Roof garden systems; Roof coverings with high solar reflectance
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B80/00—Architectural or constructional elements improving the thermal performance of buildings
- Y02B80/32—Roof garden systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Cultivation Of Plants (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Dachelement für durch Windsog
gefährdete Bereiche eines Daches, und außerdem befaßt
sich die Erfindung mit der Verwendung eines Rasengitter
steines als lagesichere Auflage auf einem Dach.
Beim Aufbau von Flachdächern und auch von geneigten Dä
chern stellt sich durch Verwirbelung und durch die Wind
druckverteilung ein Windsog ein, und durch die Windsog
wirkung können Dachteile und Dachelemente abheben und
wegwehen. Deshalb muß nach der Norm DIN 1055 die Lagesi
cherheit des Dachpakets (Wärmedämmung und obere Dich
tungsbahn) nachgewiesen werden. Lagesicherheit bedeutet,
daß die Dachteile nicht durch die bei der Windsogwirkung
auftretenden Kräfte abheben können.
Die Lagesicherheit von Dachteilen läßt sich grundsätzlich
auf zwei verschiedene Arten erreichen. Das betreffende
Dachteil, z. B. das Dachpaket, wird entweder mechanisch
befestigt, daß der Windsog ohne Einfluß ist, oder das
Dachteil ist so schwer und besitzt eine solche Gewichts
last, die größer als die aufgrund der Windsogwirkung auf
tretende Bemessungswindlast ist.
Die in der DIN 1055 geregelten Vorschriften unterscheiden
zwischen unterschiedlichen Dachhöhen und Kategorien, und
ferner wird die durch Windsog gefährdete Dachfläche in
drei Bereiche eingeteilt, nämlich in einen Mittenbereich
mit geringen Windsogkräften bzw. Bemessungswindlasten, in
Randbereiche mit größeren Bemessungswindlasten und in
Eckbereiche mit besonders großen Bemessungswindlasten.
In der Praxis wird die Lagesicherheit des Dachpakets in
üblicher Weise durch eine mechanische Befestigung gewähr
leistet. Wenn nun wegen der seit langem anerkannten posi
tiven Wirkungen auf einem solchen Dach eine Dachbegrünung
vorgenommen werden soll, muß dafür Sorge getragen werden,
daß die Dachbegrünung ihrerseits in allen Dachbereichen
lagesicher und gegen Abheben durch Windsogwirkung gesi
chert ist. Dabei besteht der Wunsch, auf eine mechanische
Befestigung der Dachbegrünung zu verzichten. Deshalb muß
die Gewichtslast der Dachbegrünung größer als die infolge
von Windsogwirkung auftretende Bemessungswindlast sein.
Besonders gefährdet sind die Eckbereiche mit der größten
Bemessungswindlast. Um die erforderlicher Lagesicherheit
der Dachbegrünung zu erreichen, muß diese in nachteiliger
Weise eine entsprechend große Gewichtslast aufweisen und
entsprechend dick ausgebildet sein. Abgesehen von den da
durch verursachten Kosten bereitet es Probleme, die
schwere Dachbegrünung - meistens in Form von fertig be
grünten Vegetationsmatten - zum einen auf das Dach selbst
zu bringen und zum anderen dort zu verlegen. Man ist des
halb bestrebt, eine dünnschichtige Dachbegrünung wegen
der damit erzielbaren Vorteile auf dem Dach anzubringen.
Jedoch besteht dabei das Problem, daß die Gewichtslast
einer dünnschichtigen Dachbegrünung in den besonders ge
fährdeten Eckbereichen kleiner als die Bemessungswindlast
ist, so daß in diesen Eckbereichen die Gefahr des Abhe
bens durch die Windsogwirkung besteht.
Man könnte zwar daran denken, diese Eckbereiche von der
Dachbegrünung auszusparen und leer zu lassen, jedoch wir
ken sich solche Leerstellen nachteilig aus. An der Über
gangsstelle von dem leer gebliebenen Dachbereich mit der
oberen Dichtungsbahn zur angrenzenden Dachbegrünung
besteht ein Übergang nach Art einer Treppenstufe, und ob
wohl die Stufe nur wenige Zentimeter hoch ist, treten in
den unterschiedlichen Bereichen wesentlich voneinander
abweichende Temperaturen auf, weil die jeweiligen Ober
flächen unterschiedlich sind. Diese Temperaturunter
schiede können in nachteiliger Weise zu Rißbildungen füh
ren.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß der stufenför
mige Absatz seinerseits eine besonders gefährdete An
griffsstelle für die vorhandenen Winde und damit für die
Windsogkräfte bildet. Daneben sind die Leerstellen auch
in optischer Hinsicht störend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen zu
treffen und ein Dachelement zu schaffen, welches eine
dünnschichtige Dachbegrünung ermöglicht, wobei Leerstel
len in den durch Windsog gefährdeten Eckbereichen vermie
den sind und somit eine vollflächige Begrünung des ge
samten Daches ermöglicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des
Patentanspruchs 1.
Bei der Erfindung wird zunächst vorausgesetzt, daß das
Dachpaket mit der oberen Dachabdichtung selbst lagesicher
angebracht ist, und zwar durch eine mechanische Befesti
gung. Daneben muß jedoch auch für die Lagesicherheit der
dünnschichtigen Dachbegrünung gesorgt werden. Ausgangs
punkt ist die Überlegung, die Gewichtslast der Dachbegrü
nung möglichst gering zu wählen, so daß eine dünnschich
tige Dachbegrünung zur Anwendung kommen kann. Die Ge
wichtslast wird in der Weise gewählt, daß sie sowohl im
Mittenbereich als auch an den Randbereichen des flachen
Daches größer als die Bemessungswindlast ist, so daß die
Norm DIN 1055 erfüllt wird.
Die Verwendung einer dünnschichtigen Dachbegrünung wird
auch noch dadurch erleichtert, daß die Dachbegrünung in
üblicher Weise nicht vollständig geschlossen, sondern na
turgemäß porös ausgebildet ist, wodurch der gefährlichen
Windsogwirkung zusätzlich entgegengetreten werden kann.
Da die Gewichtslast der dünnschichtigen Dachbegrünung je
doch für die Eckbereiche nicht ausreicht, sieht die Er
findung vor, an diesen entsprechenden Leerstellen einen
für sich gesehen lagesicheren und nach Art eines Rasen
gittersteines ausgebildeten Dachrandstein vorzusehen. Der
Dachrandstein besitzt mindestens eine senkrecht zur
Dachebene verlaufende und einen Hohlraum bildende
Öffnung.
Zusammen mit der dünnschichtigen Dachbegrünung und den
Dachrandsteinen an den gefährdeten Eckbereichen ist also
das komplette Dach mit einer Auflage versehen, ohne daß
die nachteiligen Leerstellen auftreten. Dadurch wird ein
einheitliches Dachbild erzielt, und ferner ist eine Kom
plettbegrünung der gesamten Dachfläche möglich, indem ge
mäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die
Öffnungen des Dachrandsteines mit einem Substrat für eine
Begrünung verfüllt werden.
Die Verwendung von Rasengittersteinen, deren Hohlräume
mit einem Granulat verfüllt werden, erlauben einen lage
sicheren und gleichzeitig auch verwehsicheren Grünaufbau.
Wegen des sehr guten Druckausgleiches dieses Aufbaus sind
zudem relativ leichte Rasengittersteine aus Kunststoff
oder Beton oder Ziegel-Rasengittersteine geringer Dicke
ausreichend. Es muß lediglich die Forderung erfüllt wer
den, daß das Mindest-Flächengewicht - also die Gewichts
last des Rasengittersteines - größer als die auftretende
Bemessungswindlast in den betreffenden Eckbereichen ist.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist
der Dachrandstein auf seiner Unterseite mit einem Gewebe-
Schutzgitter versehen. Dadurch wird erreicht, daß die
wurzelfeste Dichtungsbahn des Daches gegen Beschädigungen
durch den Dachrandstein geschützt ist.
Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein
neues Anwendungsgebiet für an sich bekannte, mit Öffnun
gen versehene Rasengitter zu schaffen, und zur Lösung
dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Patentanspruchs 5.
Die Erfindung ermöglicht in vorteilhafter Weise eine neu
artige Verwendung von Rasengittersteinen als lagesichere
Auflage auf Dächern und zwar in den Eckbereichen, wo bei
spielsweise die Lagesicherheit einer dünnschichtigen
Dachbegrünung nicht mehr gewährleistet ist. Da sich die
Öffnungen des Rasengittersteines mit einem Granulat ver
füllen und bepflanzen lassen, besteht die Möglichkeit,
die ansonsten vegetationsfreien Problemzonen auf einem
Dach ebenfalls zu begrünen, so daß die gesamte Dachfläche
insgesamt ein optisch gleichmäßiges Erscheinungsbild bie
tet, wobei gleichzeitig die Norm DIN 1055 erfüllt ist.
Die Erfindung ist nicht auf eine Dachbegrünung be
schränkt. Es können auch andere Auflagen auf dem Dach
vorgesehen werden, z. B. Kies, wobei dann ebenfalls der
erfindungsgemäße Dachrandstein zur Anwendung gelangt.
Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei
spiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht eines
Flachdaches mit den gemäß DIN 1055 unter
schiedlichen Bereichen der Bemessungswind
last,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Tei
les eines flachen Daches mit einer
Dünnschichtbegrünung und einem erfindungs
gemäßen Dachrandstein,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines
Dachrandsteines, und
Fig. 4 eine Ansicht der unteren Seite eines mit
einem Schutzgitter versehenen Dachrand
steines.
In Fig. 1 sind bei einem flachen Dach 10 die gemäß DIN
1055, Teil 4, definierten Bereiche verdeutlicht, nämlich
ein Mittenbereich 12, die Randbereiche 14 und die Eckbe
reiche 16. Die Windlast und die Windsogwirkung ist - in
Abhängigkeit von der Höhe des Daches 10 - im Mittenbe
reich 12 relativ gering und in den Randbereichen 14 merk
lich größer. Besonders gefährdet sind die Eckbereiche 16
mit einer noch größeren Windsogwirkung.
In Fig. 2 ist in einer schematischen Darstellung ein Teil
des Daches 10 dargestellt, welches eine Wärmedämmung 18
und eine wurzelfeste Dachabdichtung 20 umfaßt. Durch eine
nicht näher dargestellte mechanische Verankerung sind die
Wärmedämmung 18 und Dachabdichtung 20 mechanisch gesi
chert, um die geforderte Lagesicherheit zu gewährleisten,
so daß ein Abheben dieser Teile infolge von Windsog ver
mieden ist. Auf dem Mittenbereich 12 und den Randberei
chen 14 befindet sich eine an sich bekannte dünnschich
tige Dachbegrünung 22, deren Gewichtslast größer als die
für den Mittenbereich und die Randbereiche maßgebliche
Bemessungswindlast ist. Dies bedeutet, daß die Dachbegrü
nung 22 sich lagesicher auf dem Dach 10 befindet.
Allerdings ist die Gewichtslast der Dachbegrünung 22 in
den Eckbereichen 16 nicht ausreichend, um eine Lagesi
cherheit zu gewährleisten, was darauf zurückzuführen ist,
daß eine dünnschichtige Dachbegrünung 22 erwünscht ist.
Um gleichwohl ein einheitliches Dachbild zu erzeugen,
wird eine Komplettbegrünung einschließlich der Eckberei
che 16 angestrebt. Zu diesem Zweck werden in den Eckbe
reichen 16 ein oder mehrere Dachrandsteine 24 angeordnet,
so daß die gesamte Fläche des Daches ausgefüllt ist.
Gemäß Fig. 3 und 4 besitzt der Dachrandstein 24 mehrere
Öffnungen 26, durch welche Hohlräume gebildet werden.
Dabei können als Dachrandsteine 24 an sich bekannte Ra
sengittersteine verwendet werden. An seiner Unterseite
besitzt der Dachrandstein 24 ein Gewebe-Schutzgitter 28,
mit welchem der Dachrandstein 24 auf die Dachabdichtung
20 gelegt wird. Das Gewebe-Schutzgitter 28 hat die Funk
tion, die Dachabdichtung 10 vor Beschädigungen durch den
Dachrandstein 24 zu schützen.
Die Öffnungen 26 verlaufen senkrecht zur Oberfläche des
Daches 10, und wenn die Öffnungen 26 mit einem Granulat
verfüllt sind, ist auch in den Eckbereichen eine Randbe
grünung 30 (vgl. Fig. 2) möglich, so daß eine Komplettbe
grünung der gesamten Dachfläche, einschließlich der Eck
bereiche 16, vorgenommen werden kann. Dabei lassen sich
in vorteilhafter Weise an sich bekannte Rasengittersteine
mit relativ leichtem Aufbau aus Kunststoff oder Beton mit
geringer Dicke verwenden.
In einem Zahlenbeispiel beträgt die Höhe des Daches 25 m,
und die Seitenlänge des quadratischen Daches ist 33,6 m.
Die Dicke der Dachbegrünung 22 liegt bei etwa 4-5 cm,
d. h. die Dachbegrünung 22 ist dünnschichtig ausgebildet.
Als Bemessungswindlasten sind folgende Werte angenommen:
Mittenbereich = 0,079 kN/m²; Randbereich = 0,158 kN/m²
und Eckbereich = 0,330 kN/m².
Die Lagesicherheit der Dachbegrünung ist gewährleistet,
wenn ihre Gewichtslast gleich oder größer der Bemessungs
windlast ist. Im angenommenen Zahlenbeispiel besitzt die
Dachbegrünung 22 im trockenen Zustand ein Mindest-Flä
chengewicht (Gewichtslast) von 0,194 kN/m². Für den Mit
tenbereich und für die Randbereiche ist also die Ge
wichtslast der Dachbegrünung 22 größer als die Bemes
sungswindlast, d. h. hier ist die Dachbegrünung 22 lagesi
cher. Für die Eckbereiche 16 ist dagegen die Lagesicher
heit der Dachbegrünung 22 bei der Bemessungswindlast von
0,330 kN/m² nicht gegeben.
Um im Sinne der Erfindung gleichwohl ein einheitliches
Dachbild sicherzustellen und eine Komplettbegrünung ein
schließlich der Eckbereiche 16 zu ermöglichen, sind die
Eckbereiche 16 mit den Dachrandsteinen 24 ausgefüllt, de
ren Öffnungen 26 mit einem Granulat für einen Grünaufbau
verfüllt werden. Für den Dachrandstein ist ein Mindest-
Flächengewicht von 0,33 kN/m² ausreichend, so daß Rasen
gittersteine mit geringer Dicke und porösem Aufbau ver
wendet werden können.
Claims (5)
1. Dachelement für durch Windsog gefährdete Bereiche
eines vorzugsweise flachen Daches (10), auf dessen
Dachabdichtung (20) sich eine Auflage (20), insbesondere
eine Dachbegrünung, befindet, gekennzeichnet durch
mindestens einen lagesicher dimensionierten und nach Art
eines Rasengittersteines ausgebildeten Dachrandstein
(24), der mindestens eine senkrecht zur Dachebene
verlaufende und einen Hohlraum bildende Öffnung (26)
besitzt und der diejenigen durch Windsog gefährdeten
Bereiche (16) des Daches ausfüllt, in denen die Auflage
des Daches (10) nicht lagesicher ist.
2. Dachelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Dachrandstein (24) auf seine Unterseite mit einem
Schutzgitter (24) versehen ist.
3. Dachelement nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Öffnungen (26) des Dachrandsteines
(24) mit einem Substrat für eine Begrünung verfüllt sind,
wobei die Schichtdicke des Substrats so groß bemessen
ist, daß das Substrat lagesicher ist.
4. Dachelement nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dachrandstein (24) aus Faserbeton besteht.
5. Verwendung eines oder mehrerer mindestens eine
Öffnung aufweisenden Rasengittersteines (24) als lage
sichere Auflage für solche Bereiche eines mit einer
anderen Auflage, insbesondere einer Dachbegrünung (22),
versehenen Daches (10), in denen die andere Auflage,
insbesondere die Dachbegrünung (22), selbst nicht lage
sicher ist, wobei die durch die Öffnungen (26) gebildeten
Hohlräume des Rasengittersteines (24) mit einem Granulat
für eine Begrünung verfüllt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995122625 DE19522625A1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Dachelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995122625 DE19522625A1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Dachelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19522625A1 true DE19522625A1 (de) | 1997-01-09 |
Family
ID=7764950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995122625 Withdrawn DE19522625A1 (de) | 1995-06-22 | 1995-06-22 | Dachelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19522625A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19747440C1 (de) * | 1997-10-28 | 1999-07-29 | Wolfgang Graser | Dachbegrünung für ein Steildach |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2636918A1 (de) * | 1976-08-17 | 1978-02-23 | Andreas Boeck | Vorrichtung zum begruenen von mit gittersteinen befestigten flaechen |
| DE8422238U1 (de) * | 1983-08-05 | 1984-12-20 | Roofblok Ltd., Fitchburg, Mass. | Beschwerungsvorrichtung fuer ein dach |
| DE3708491A1 (de) * | 1987-03-17 | 1988-09-29 | Gerhard Benkert | Bauelement zur herstellung einer dachbegruenung |
| DE4114572A1 (de) * | 1991-05-04 | 1992-11-05 | Walter Zink | Dachdeckung fuer geneigte dachflaechen |
| DE3935099C2 (de) * | 1989-10-21 | 1992-11-26 | Gerhard 8729 Koenigsberg De Benkert |
-
1995
- 1995-06-22 DE DE1995122625 patent/DE19522625A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2636918A1 (de) * | 1976-08-17 | 1978-02-23 | Andreas Boeck | Vorrichtung zum begruenen von mit gittersteinen befestigten flaechen |
| DE8422238U1 (de) * | 1983-08-05 | 1984-12-20 | Roofblok Ltd., Fitchburg, Mass. | Beschwerungsvorrichtung fuer ein dach |
| DE3708491A1 (de) * | 1987-03-17 | 1988-09-29 | Gerhard Benkert | Bauelement zur herstellung einer dachbegruenung |
| DE3935099C2 (de) * | 1989-10-21 | 1992-11-26 | Gerhard 8729 Koenigsberg De Benkert | |
| DE4114572A1 (de) * | 1991-05-04 | 1992-11-05 | Walter Zink | Dachdeckung fuer geneigte dachflaechen |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: "Das Dachdeckerhandwerk (DDH)", 1989, H. 10, S. 10-12,14-17 20 u. 21 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19747440C1 (de) * | 1997-10-28 | 1999-07-29 | Wolfgang Graser | Dachbegrünung für ein Steildach |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0173095A2 (de) | Freitragende Verbundbauplatte, insbesondere für Doppelböden | |
| DE3045390A1 (de) | Platte fuer die bepflanzung von daechern und gartenanlagen | |
| DE19543991A1 (de) | Gewebe zur Armierung von Strukturen | |
| DE19740682C2 (de) | Bahnförmiger Vegetationskörper | |
| DE8226114U1 (de) | Daemmplatte zur herstellung einer waermedaemmschicht | |
| DE19522625A1 (de) | Dachelement | |
| DE9011271U1 (de) | Drainageelement | |
| DE19635480A1 (de) | Dach | |
| EP0202346B1 (de) | Fertigelement mit Vegetation | |
| DE102010024057A1 (de) | Vegetationsträger für Vegetationsmatten zur Begrünung von Dächern | |
| DE3686246T2 (de) | Fussbodensystem. | |
| DE3815662A1 (de) | Bauteil fuer gartenbautechnische verwendung | |
| DE4014935C2 (de) | ||
| DE3433547C2 (de) | Pflasterplatte | |
| DE8800053U1 (de) | Drainschichtbahn für Dachbegrünungssysteme | |
| DE4028958C1 (de) | ||
| DE4200461C2 (de) | Plattenförmiges Element, wie Tür, Fenster, Klappe | |
| DE19740804A1 (de) | Balkon | |
| DE3418145A1 (de) | Fassadenplatte sowie mit fassadenplatten hergestelltes wandelement | |
| AT304841B (de) | Ringförmige Unterlagsplatte zur Verlegung von Bauplatten | |
| DE3509121A1 (de) | Gebaeudedecke mit waermedaemmschicht fuer ein flachdach | |
| DE10155980A1 (de) | Bodenplatte | |
| DE3725721C2 (de) | Bausatz für wärmeisoliertes Dach | |
| DE69001976T2 (de) | Profil für eine horizontale Fassadenverkleidung aus Metall. | |
| DE19822876C2 (de) | Isolier- und Abdichtungsbahn |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |