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DE19635480A1 - Dach - Google Patents

Dach

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DE19635480A1
DE19635480A1 DE19635480A DE19635480A DE19635480A1 DE 19635480 A1 DE19635480 A1 DE 19635480A1 DE 19635480 A DE19635480 A DE 19635480A DE 19635480 A DE19635480 A DE 19635480A DE 19635480 A1 DE19635480 A1 DE 19635480A1
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DE
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roof
water
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shingles
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Hideo Fujita
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FUJITA KENZO KOGYO CO
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FUJITA KENZO KOGYO CO
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D11/002Roof covering, as far as not restricted to features covered by only one of groups E04D1/00 - E04D9/00; Roof covering in ways not provided for by groups E04D1/00 - E04D9/00, e.g. built-up roofs, elevated load-supporting roof coverings consisting of two or more layers, at least one of the layers permitting turfing of the roof
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/24Structural elements or technologies for improving thermal insulation
    • Y02A30/254Roof garden systems; Roof coverings with high solar reflectance
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02B80/00Architectural or constructional elements improving the thermal performance of buildings
    • Y02B80/32Roof garden systems

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Dach zur Bepflanzung mit Pflanzen, wie Rasen oder der­ gleichen.
Dächer, auf denen Rasen oder sonstige Pflanzen angepflanzt werden können, sind bekannt. Diese Dächer sind sehr einfach aufgebaut, insofern als die Dächer oberseitig mit Erde überdeckt und Pflanzen in die Erde eingepflanzt sind.
Die herkömmlichen Dächer zur Kultivierung von Pflanzen sind derartig ausgebildet, daß sie keine Umgebung bereitstellen können, die für die Kultivierung von Pflanzen auf den Dächern optimal geeignet ist, da spezielle Einrichtungen zum Zurückhalten von Feuchtigkeit über längere Zeitspannen fehlen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Dach zu schaffen, das mit der Natur in Einklang steht und die Herstellung einer Umgebung von natürlichem Grün auf dem Dach ermöglicht bzw. besonders wirkungsvoll unterstützt.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Dach mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Um die genannte Aufgabe zu lösen, ist das erfindungsgemäße Dach derart aufgebaut, daß eine Vielzahl von Dachschindeln, die als längliche, insbesondere metallische Schindeln mit hochgestellten Abschnitten an ihren beiden Seiten ausgebildet sind, parallel zueinander auf einer Unterkonstruktion, wie einem Substratmaterial, des Daches angeordnet sind, wobei jede Dachschindel auf der Unterkonstruktion des Daches mittels Befestigungselementen, wie Hängeteilen, gehalten ist. Wasserreser­ voirabschnitte sind durch Vorsehen hochgestellter Abschnitte für zurückzuhaltendes Wasser auf jeder Dachschindel gebildet. Wasserabsorbierende Materialien sind in bzw. auf den Wasserreservoirabschnitten jeder Dachschindel angeordnet, wobei Pflanzen, wie Rasen oder dergleichen, auf die wasserabsorbierenden Materialien ge­ pflanzt werden. Wasser ist den Wasserreservoirabschnitten jeder Dachschindel mittels Wasserversorgungsleitungen zuführbar. Weiter besteht das wasserabsorbierende Ma­ terial vorzugsweise aus einer Mischung von körnigem Material, das durch Brennen und Schäumen von Obsidian hergestellt wird, oder aus Perliten, Bimsstein oder Baumwolle. Weiter ist eine Schicht Erde auf dem wasserabsorbierenden Material zur Kultivierung vorgesehen, und Pflanzen können in die Erde zur Kultivierung einge­ pflanzt werden. Weiter kann ein mit sandartigem oder schotterartigem Material gefüll­ ter Sandsack um die Erdschicht herum angeordnet sein, wodurch ein Abbrechen des Randes der Erde verhindert werden kann.
Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt eines erfindungsgemäßen Daches;
Fig. 2 eine vereinfachte Ansicht eines Gebäudes mit dem erfindungsgemäßen Dach;
Fig. 3 einen Schnitt entlang einer Linie B-B gem. Fig. 1;
Fig. 4 eine vereinfachte Außenansicht des erfindungsgemäßen Daches;
Fig. 5 einen eine andere Ausführungsform zeigenden Schnitt;
Fig. 6 einen eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform zeigenden Schnitt;
Fig. 7 eine zusammenfassende Ansicht eines Gebäudes;
Fig. 8 einen Schnitt entlang einer Linie C-C gem. Fig. 7;
Fig. 9 einen Schnitt entlang einer Linie D-D gem. Fig. 7;
Fig. 10 einen Schnitt entlang einer Linie E-E gem. Fig. 7;
Fig. 11 eine Außenansicht der Dachschindeln;
Fig. 12 eine erklärende Außenansicht der Dachschindel;
Fig. 13 eine vergrößerte erklärende Ansicht eines verbundenen Abschnitts der Dachschindeln.
Das Bezugszeichen 2 bezeichnet eine Unterkonstruktion (Dachschindel bzw. Sub­ stratmaterial), die auf einem oberen Abschnitt eines Gebäudes 4 angeordnet und vom Hauptgebäude 6 getragen ist. An bzw. auf der Unterkonstruktion 2 sind Befesti­ gungselemente 8 parallel zueinander in vorbestimmten Abständen angeordnet, wobei ein unterer, im wesentlich horizontal verlaufender Abschnitt 8a jedes Befestigungs­ elements 8 mittels eines Halters 10, wie einer Maschinenschraube oder dergleichen, befestigt ist.
Ein wärmeisolierendes, schallisolierendes und gegen Feuchtigkeit schützendes Mate­ rial 12 (Substratmaterial), wie Glaswolle oder dergleichen, ist auf der Unterkonstruk­ tion 2 angeordnet, und eine Vielzahl von metallischen, bandartigen Dachschindeln 14 sind (auf dem Material 12) so angeordnet, daß ihre Längsrichtungen im wesentlichen senkrecht zu einem First des Daches, nämlich in einer vertikalen Richtung, verlaufen, wobei die Dachschindeln 14 parallel und benachbart zueinander angeordnet sind.
An beiden (Längs-)Seiten jeder Dachschindel 14 sind senkrecht zu einem platten­ förmigen bzw. bandartigen Abschnitt 14a hochgestellte Abschnitte 14b, 14c gebildet, und die hochgestellten Abschnitte 14b, 14c (benachbarter Dachschindeln 14) liegen aneinander und sind miteinander in oberen Bereichen der hochgestellten Abschnitte 14c, 14b und mit einem oberen Bereich eines hochgestellten Abschnitts eines korres­ pondierenden Befestigungselements 8, beispielsweise durch gemeinsames Umbiegen dieser oberen Bereiche, verbunden. Ein L-förmiges Element für zurückzuhaltendes Wasser ist am bandartigen Abschnitt 14a jeder Dachschindel 14 befestigt, und ein hochgestellter Abschnitt 16 ist durch das L-förmige Element gebildet.
Ein wasserabsorbierendes Material 20, wie Baumwolle oder dergleichen, ist in einem von beiden hochgestellten Abschnitten 14b, 14c der Dachschindel 14 und dem hochgestellten Abschnitt 16 für zurückzuhaltendes Wasser umgebenen Wasserreser­ voirabschnitt 18 angeordnet.
In der Mitte jeder Dachschindel 14 ist über ihre gesamte Länge und in ihrer Längs­ richtung verlaufend eine Wasserversorgungsleitung 22 angeordnet, deren Leitungs­ wandung mit Wassersprühöffnungen versehen ist. Diese Leitung 22 ist jeweils von der Mitte des hochgestellten Abschnitts 16 getragen. Die Wasserversorgungsleitung 22 ist mit einer zentralen Wasserversorgung über eine Wasserhauptversorgungslei­ tung 24 verbunden.
Das Bezugszeichen 26 bezeichnet einen Rasen, der zwischen den hochgestellten Abschnitten 14b, 14c auf dem wasserabsorbierenden Material 20 angeordnet ist. Selbstverständlich können auch andere Pflanzen als der Rasen 26 auf das wasserab­ sorbierende Material 20 gepflanzt werden.
Bei dem voranstehend beschriebenen Aufbau wird das Wasser jeder Dachschindel 14 zwischen den hochgestellten Abschnitten 14b und 14c durch die Wasserversor­ gungsleitung 22 zugeführt und sammelt sich in dem Wasserreservoirabschnitten 18 jeder Dachschindel 14 an, so daß dementsprechend verhältnismäßig wenig Wasser die Dachschindeln 14 hinabfließt. Das in dem Wasserreservoirabschnitt 18 jeder Dach­ schindel 14 angesammelte Wasser wird von dem wasserabsorbierenden Material 20 absorbiert und dem Rasen 26 oder sonstigen auf das wasserabsorbierenden Material 20 gepflanzten Pflanzen zugeführt.
Alternativ kann der Aufbau, bei dem der Wasserreservoirabschnitt 18 für zurückzu­ haltendes Wasser in einem von den hochgestellten Abschnitten 14b, 14c der Dach­ schindel 14 umgebenen Bereich gebildet ist, wie in Fig. 6 gezeigt, auch so gewählt sein, daß ein hochgestellter Abschnitt 16′ durch Abbiegen eines bandartigen Teils des Abschnitts 14a der Dachschindel 14 gebildet ist oder daß ein hochgestellter Abschnitt unter Verwendung einer dreieckigen Platte 28 oder dergleichen, wie in Fig. 5 gezeigt, gebildet ist.
Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 7-13 beschrieben. In Fig. 9 bezeichnet das Bezugszeichen 30 einen Hauptträger, der hier als C-förmiges Stahlprofil ausgeführt ist und ein aus Hartholz­ zementplatten oder sonstigem geeigneten Plattenmaterial hergestellte, die Unterkon­ struktion bildende Substratteile 32 trägt, wobei eine Vielzahl von Befestigungsele­ menten 34 auf den Substratteilen 32 in vorgegebenen Abständen befestigt sind. Zwi­ schen den Befestigungselementen 34 sind aus Metallplatten, wie langformatigen Stahlplatten, hergestellte Dachschindeln 36 angeordnet, die jeweils an ihren beiden (Längs-)Seiten in hochgestellte Abschnitte 36a, 36b geformt sind. Jeder seitliche, hochgestellte Abschnitt 36a, 36b jeder Dachschindel 36 ist mit einem korrespondie­ renden Befestigungselement 34 verbunden, wie in Fig. 13 gezeigt.
Jede Dachschindel 36 ist derart aufgebaut, daß, wie in Fig. 12 gezeigt, ein gewünsch­ ter Abschnitt überlappt wird, um einen Doppelschichtabschnitt 36c zu bilden, wobei dieser Doppelschichtabschnitt 36c in Richtung des Pfeils F nach oben gebogen wird, um einen hochgestellten Abschnitt 36d für zurückzuhaltendes Wasser zu bilden. Fig. 12 zeigt einen Zustand vor dem Herstellen der Verbindung zwischen den Dachschin­ deln 36 und zu den Befestigungselementen 34, wobei, wie in Fig. 13 dargestellt, die mit den Befestigungselementen 34 in Eingriff zu bringenden Bereiche 36a′, 36b′ über den hochgestellten Abschnitten 36a, 36b bzw. an deren oberen Längsrändern umge­ bogen bzw. in horizontaler Richtung an beiden Seiten jeder Dachschindel 36 abge­ bogen werden.
Ein Wasserreservoirabschnitt 38 ist zwischen den hochgestellten Abschnitten 36a, 36b jeder Dachschindel 36 gebildet, und in diesem Wasserreservoirabschnitt 38 ist ein wasserabsorbierendes Material 40 angeordnet, das vorzugsweise eine Dichte von etwa 0,1 g/cm³ aufweist und vorzugsweise aus einem Aufbau bzw. einer Mischung von anorganischen, extrem leichtgewichtigen, körnigen Bestandteilen besteht, die durch Brennen und Schäumen von Naturglaslava (Obsidian) bereitgestellt werden. Dieses wasserabsorbierende Material 40 stellt ein anorganisches Material dar, das im Vergleich zu chemischen Produkten eine höhere Feuerfestigkeit (1380°C) sowie verbesserte Wärmeisolierungs- und Warmhalteeigenschaften besitzt, wobei vom was­ serabsorbierenden Material 40 aufgenommenes Wasser in mineralhaltiges Wasser umgewandelt wird und ein Ionenaustausch in diesem wasserabsorbierenden Material 40 stattfindet. Weiter wirkt das wasserabsorbierende Material 40 ausgezeichnet ei­ nem Verrotten von Pflanzenwurzeln entgegen, und eine unerwartet hohe Tragfähig­ keit aufgrund der Verzahnung der Körner und deren zunehmende Übertragung von Feuchtigkeit verbunden mit einer Filtration der Feuchtigkeit sind zu beobachten.
Weiter wird, wenn das genannte Material mit Erde gemischt wird, ein Doppeleffekt an Wasserpermeabilität und Wasserfesthaltungsvermögen erreicht.
Das wasserabsorbierende Material wird etwa bis zur Hälfte der Höhe der hochgestell­ ten Abschnitte 36a, 36b aufgeschichtet, und ein Netz 42 zur Unterstützung der Wur­ zelsysteme der Pflanzen wird auf das Material oben aufgelegt. Erde 44 zur Kultivie­ rung wird oben auf das Netz 42 bis über die hochgestellten Abschnitte 36a, 36b der Dachschindeln 36 geschichtet. Am Rand einer in Fig. 10 dargestellten Traufe, eines in Fig. 9 dargestellten Firstes und/oder eines in Fig. 8 dargestellten Ortgangs kann je­ weils mindestens ein Sandsack 46 als Rückhaltewand angeordnet sein, um ein Ver­ schieben der Erde 44 auf dem Dach oder ein Abkippen der Wandbereiche der Erde 44, was zu einem Herunterfallen vom Dach führen würde, zu verhindern.
Die Sandsäcke 46 sind derart aufgebaut, daß eine anorganische, extrem leichtge­ wichtige, körnige Mischung 48, die granulatartig oder aus Bestandteilen bis zur Größe einer geballten Faust gebildet sein kann und beispielsweise durch Brennen und Schäumen von Obsidian oder Sand oder kleinen Steinen hergestellt ist, in einen feinmaschigen, netzartigen Sack oder einen Stoffsack gefüllt ist.
Eine aus einem Schlauch zum Sprengen hergestellte Wasserversorgungsleitung 50, die mit einer Vielzahl von kleinen Löchern in ihrer Wandung über ihre gesamte Länge hinweg perforiert ist, ist auf beiden Seiten des Firstes des Daches 52 angeordnet (die Darstellung der anderen Wasserversorgungsleitung ist in Fig. 9 weggelassen).
Aus der Wasserversorgungsleitung 50 austretendes Wasser sammelt sich zuerst in den oberen Wasserreservoirabschnitten 38 des Daches 52 an, und es ist vorgesehen, daß dann, wenn das Wasser die oberen Wasserreservoirabschnitte 38 überfließt, daß Wasser von diesen oberen Abschnitten in die nachfolgend tieferen Wasserreser­ voirabschnitte 38 fließt. In die Erde 44 werden die Pflanzen 54 eingepflanzt, und ein mit den Pflanzen 54 bedecktes Dach 52, wie in Fig. 7 dargestellt, wird gebildet, es wird also ein natürlich begrüntes Dach erreicht.

Claims (10)

1. Dach zur Bepflanzung mit Pflanzen, wie Rasen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Dachschindeln (14; 36) mit hochgestellten Abschnitten (14b, 14c; 36a, 36b) an ihren beiden Seiten, insbesondere ihren beiden Längssei­ ten, parallel zueinander auf einer Unterkonstruktion angeordnet sind, daß hoch­ gestellte Abschnitte (16, 36d) für zurückzuhaltendes Wasser auf jeder Dach­ schindel (14; 36) gebildet oder angeordnet sind, um Wasserreservoirabschnitte (18; 38) zu bilden, und daß die Wasserreservoirabschnitte (18; 38) von einem Material (20; 40), auf das die Pflanzen (54), wie Rasen (26) oder dergleichen, gepflanzt sind, überdeckt sind.
2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material (20; 40) was­ serabsorbierend ist.
3. Dach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material (40) zumindest teilweise aus körnigem Material, das durch Brennen und Schäumen von Obsidian (Naturglaslava) hergestellt ist, aus Bimsstein, aus Perliten oder aus Baumwolle oder aus einer Mischung aus mindestens einem dieser Stoffe be­ steht.
4. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material (20; 40) im trockenen Zustand eine Dichte von maximal 0,5 g/cm³ und vorzugsweise von im wesentlichen 0,1 g/cm³ aufweist.
5. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Dachschindel (14; 36) aus einer länglichen, vorzugsweise rechteckigen Me­ tallplatte hergestellt ist.
6. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserversorgungsleitungen (22, 24) zur Zuführung von Wasser zu den Was­ serreservoirabschnitten (18; 38) vorgesehen sind.
7. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Befestigungselemente (8; 34) mit unteren Abschnitten auf der Unterkonstruk­ tion befestigt sind und daß obere Bereiche der hochgestellten Abschnitte (14b, 14c; 36a, 36b) benachbarter Dachschindeln (17; 36) gegenseitig und mit den Befestigungselementen (8; 34) verbunden sind.
8. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die hochgestellten Abschnitte (16; 36d) für zurückzuhaltendes Wasser einstüc­ kig auf den Dachschindeln (14; 36) durch entsprechendes Biegen der Dach­ schindeln (14; 36) ausgebildet sind.
9. Dach nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht Erde (44) auf dem Material (20; 40) angeordnet und Pflanzen (54) in die Erde (44) zur Kultivierung eingepflanzt sind.
10. Dach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein sandartiges oder steinartiges Material enthaltender Sandsack (48) am Rand des mit Erde (44) zu versehenden Bereichs als Begrenzungswand für die Erde (44) angeordnet ist.
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