DE19521601C1 - Fenster, Tür oder dergleichen - Google Patents
Fenster, Tür oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fenster, eine Tür oder dergleichen mit
zwei in einem fest stehenden Rahmen unmittelbar nebeneinander -
ohne festen Mittelpfosten eingebauten Flügeln entsprechend dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei diesen Fenstern, Türen oder dergleichen, die auch als Stulp
flügel-Fenster bzw. -Türen bezeichnet werden, weist jeder der
beiden Flügel zumindest an der Falzumfangsfläche der einander un
mittelbar benachbarten Holme in einer Profilnut einen Treibstan
genbeschlag auf, der durch ein zugeordnetes Antriebselement betä
tigt werden kann. Während der Beschlag des sogenannten Gangflü
gels über einen auf dessen raumseitige Stirnfläche aufgesetzten
Bedienungsgriff, der über ein Getriebe die Treibstange dieses
Flügels bewegt, verstellt wird, wird in der Regel der Beschlag
des sogenannten Standflügels über einen zwischen den benachbarten
Holmen untergebrachten Handhebel betätigt. Die Treibstange des
Standflügels kann beispielsweise über Ausstoßenden in Verriege
lungen des feststehenden Rahmens eingreifen und diesen somit ver
riegeln.
Zur Schließverriegelung des Gangflügels greift von dessen Treib
stangenbeschlag wenigstens ein Schließzapfen zu einem Schließ
blech über, das an der Stulpschiene des Treibstangenbeschlages
des Standflügels befestigt ist.
Ein derartiges Fenster bzw. eine derartige Tür ist in der
DE 42 18 983 A1 beschrieben. Hierbei ist zur Befestigung des
Schließbleches die Stulpschiene des Standflügels in deren Längs
richtung mit rasterartig verteilt angeordneten Gruppen von Aus
nehmungen ausgebildet, wovon jede Gruppe ein Langloch und eine
Anzahl sich daran anschließende Ausnehmungen aufweist. Die Befe
stigung des Schließbleches erfolgt über eine Befestigungsschrau
be, die ein Langloch im Schließblech, das Langloch in der Stulp
schiene und einen Längsschlitz in der Treibstange durchgreift und
darunter in den zugehörigen Flügelholm eingeschraubt wird. Nach
teilig bei diesem Stand der Technik tritt eine Schwächung der
Treibstange ein. Darüber hinaus muß der Längsschlitz der Treib
stange auf die Befestigungspunkte der Stulpschiene angepaßt wer
den. Darüber hinaus ist nur eine stufenweise Höhenverstellung des
Schließbleches und somit keine feinfühlige Einstellung bezüglich
des Zusammenwirkens mit dem Schließzapfen möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorbeschriebenen
Nachteile zu beheben, wobei eine funktionssichere Anbindung des
Schließbleches am zugehörigen Holm des Standflügels erreicht wer
den soll.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patent
anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen werden
in den Patentansprüchen 2 bis 12 beschrieben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
darin, daß eine einfache Gestaltung des Beschlages des Standflü
gels und eine sichere Verriegelung des Schließflügels mit dem
Standflügel erreicht wird. Weiterhin vorteilhaft unterscheidet
sich die Schubstange für den öffnungsseitigen Schenkel des Stand
flügels nicht von den übrigen Schubstangen.
Eine variable und feingeteilte bzw. stufenlose Höheneinstellung
des Schließbleches bezüglich der frei zu wählenden Höhenlage des
Schließzapfens am Beschlag des Gangflügels wird vorteilhaft er
reicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung darge
stellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 die Ansicht eines zweiflügeligen Fensters
ohne festen Mittelrahmen,
Fig. 2 die Beschlagteile der Mittelholme beider
Flügel und
Fig. 3 bis Fig. 7
unterschiedliche Ausbildungen der Anbin
dung eines Schließbleches am Beschlag des
Standflügels.
Fig. 1 zeigt ein zweiflügeliges Fenster. Der feststehende Rahmen
1 weist keinen Mittelpfosten auf. Dadurch wird die Lichtdurchlaß
fläche dieses Fensters größer. Das Fenster weist einen Standflü
gel 2 auf, der ausschließlich schwenkbar am Rahmen 1 angebracht
ist. Die Verriegelung des Standflügels 2 gegenüber dem Rahmen 1
geschieht durch bei geschlossenem Fenster nicht sichtbare Betäti
gungselemente. Ein Gangflügel 3 schließt mit seinem mittigen ver
tikalen Holm 4 vor den mittigen vertikalen Holm 5 des Standflü
gels. Der Gangflügel 3 ist drehbar oder kippbar als Dreh-Kipp-Flügel
am Rahmen 1 angebunden. Ein Betätigungsgriff 6 dient ei
nerseits zum Übertragen der Öffnungs- bzw. Schließkräfte und an
dererseits zum Verstellen der Beschlagelemente.
Fig. 2 zeigt als Explosionsdarstellung die verschiedenen Be
schlagteile, die zugehörig zu den mittigen vertikalen Holmen 4, 5
von Standflügel 2 und Gangflügel 3 sind. Es handelt sich um übli
che Treibstangenbeschläge, bei denen Treibstangen 9, 10 von
Stulpschienen 7, 8 verdeckt und gehalten werden und als Gesamt
einheit in einer umlaufenden Nut der Flügelrahmen eingesetzt und
befestigt sind. Bei der Darstellung in Fig. 2 sind die von den
Stulpschienen 7, 8 verdeckten Treibstangen 9, 10 nicht erkennbar.
Zur Bewegung der dem Standflügel 2 zugeordneten Treibstange 9,
die von der Stulpschiene 7 verdeckt und geführt wird, ist ein
Handhebel 11 vorgesehen. In der Zeichnung ist die Öffnungsstel
lung des Handhebels 11 dargestellt. In der Verschlußstellung
liegt der Handhebel 11 parallel vor der Treibstange 9 und damit
in der Falzluft zwischen den vertikalen Holmen 4 und 5 von Stand
flügel 2 und Gangflügel 3.
Die Treibstange 9 des Standflügels 2 verschiebt beispielsweise
über eine Eckumlenkung 12 einen Schließzapfen 13, der in Ver
schlußstellung hinter ein nicht dargestelltes Schließblech am
oberen horizontalen Holm 14 des Rahmens 1 faßt.
Die dem Gangflügel 3 zugeordnete, durch die Stulpschiene 8 ver
deckte Treibstange 10 wird - wie bereits zu Fig. 1 beschrieben -
durch einen Betätigungsgriff 6, der in ein Getriebe 15 eingreift,
bewegt. Verschiedene Funktionsglieder des Beschlages werden bei
spielsweise auch über eine Eckumlenkung 16 betätigt. Zum Verrie
geln des Gangflügels 3 gegenüber dem Standflügel 2 im Bereich der
einander gegenüberliegenden vertikalen Holme 4, 5 dient ein mit
der Treibstange 10 verbundener Schließzapfen 17, der in Ver
schlußstellung in ein Schließblech 18 eingreift, das in der Höhe
verstellbar an der Stulpschiene 7 des Standflügels 2 befestigt
ist.
In Fig. 3 ist eine Ausbildung der Anbindung des Schließbleches 18
an die Stulpschiene 7 dargestellt. Über eine vorgegebene Höhe ist
die Stulpschiene 7 mit einem zentralen Längsschlitz 19 ausgebil
det. Das Schließblech 18 weist zwei Bohrungen auf, in denen zwei
Schrauben 20 angeordnet sind, die den Längsschlitz 19 durchgrei
fen und mit einem unterhalb der Stulpschiene 7 angeordnetes An
drückteil 21 verschraubt sind. Durch diese Ausbildung ist das
Schließblech 18 kraftschlüssig mit der Stulpschiene 7 verbunden
und stufenlos in der Höhe gegenüber dieser verstellbar.
Die Treibstange 9 ist im vorbeschriebenen Bereich nach unten ab
gekröpft, wodurch Raum zur Anordnung des Andrückteils 21 geschaf
fen wird. Durch in den Längsschlitz 19 eingreifende, nicht darge
stellte Vorsprünge am Schließblech 18 und/oder am Andrückteil 21
kann eine bessere Verdrehsicherung des Andrückteils 21 gegenüber
der Stulpschiene 7 erreicht werden.
Fig. 4 zeigt eine andere Art der Anbindung des Schließbleches 18
an die Stulpschiene 7. Bei dieser Ausbildung ist die Stulpschiene
7 mit einer Anzahl mittig angeordneter Bohrungen 22 ausgebildet,
die einen gleichen Abstand zueinander haben. Das Schließblech 18
liegt ohne Formschlußelemente flach auf der Oberfläche der Stulp
schiene 7 auf. Es ist mit einem abgesetzten Langloch in der Form
ausgebildet, daß ein schmales Langloch sich etwa auf halber Höhe
des Schließbleches 18 zu einem verbreiterten Langloch erweitert.
Damit wird hier ein frei von oben zugänglicher Absatz 24 erzielt.
Die Oberfläche des Absatzes 24 ist mit einer Feinverzahnung 25,
die quer zur Längserstreckung der Stulpschiene 7 verläuft, ausge
bildet. In das Langloch 23 des Schließbleches 18 ist ein entspre
chend ausgebildetes, aber kürzeres Befestigungsteil 26 einge
setzt. Das Befestigungsteil 26 ist mit einer, eine Befestigungs
schraube 27 aufnehmenden Bohrung ausgebildet und reicht durch das
Schließblech 18 bis auf die Stulpschiene 7. Das Befestigungsteil
26 ist formschlüssig mit drei benachbarten Bohrungen 22 in der
Stulpschiene 7 verbunden. Dabei greift die Befestigungsschraube
27, die vorzugsweise als selbstschneidende Schraube ausgebildet
ist, in die mittlere Bohrung ein. Zwei entsprechend ausgebildete
Zapfen 28 greifen in die beiden benachbarten Bohrungen ein.
Mit dieser Ausbildung wird eine eindeutige formschlüssige Anbin
dung des Schließbleches 18 an die Stulpschiene 7 erreicht. Durch
die Feinverzahnung 25 zwischen Befestigungsteil 26 und Schließ
blech 18 wird erreicht, daß eine gegenüber der Teilung der Boh
rungen 22 wesentlich feinere Höhenverstellung des Schließbleches
18 an der Stulpschiene 7 vorgenommen werden kann. Die Differenz
bezüglich der Länge des Befestigungsteils 26 und der Länge des
Langlochs 23 ist so gewählt, daß schrittweise unterschiedliche
Bohrungen 22 in der Stulpschiene 7 zur Befestigung des Schließ
bleches 18 eingesetzt werden können, ohne daß die Feinverstellung
mittels der Feinverzahnung 25 behindert wird.
Im Gegensatz zu der in Fig. 4 beschriebenen Konstruktion benötigt
die in Fig. 5 beschriebene Konstruktion kein zusätzliches Befe
stigungsteil. Bei dieser Konstruktion weist die Stulpschiene 7 im
Befestigungsbereich für das Schließblech 18 nicht nur mittige
Bohrungen 22 mit untereinander gleichem Abstand auf, sondern ist
an ihren Seitenrändern mit jeweils einer Feinverzahnung 29 ausge
bildet. Diese Feinverzahnung 29 ist gegenüber den Außenkanten ge
ringfügig nach innen versetzt. Das Schließblech 18 ist bei dieser
Ausbildung mit nach unten ragenden Lappen 30 ausgebildet, die ei
ne Feinverzahnung entsprechend der Feinverzahnung 29 der Stulp
schiene 7 tragen. Die Lappen 30 und der Versatz der Feinverzah
nung 29 an der Stulpschiene sind so bemessen, daß die Lappen 30
eine Gesamtbreite entsprechend der Breite der Stulpschiene 7 auf
weisen. Damit ist gewährleistet, daß die Lappen 30 des Schließ
bleches 18 in die Beschlagaufnahmenut des vertikalen Holms 5 ein
gebracht werden können, ohne daß hierzu eine Nachbearbeitung er
forderlich ist. Im Ausführungsbeispiel gehen die Außenflächen der
Lappen 30 ohne Absatz in die Außenfläche des Schließbleches 18
über. Das Schließblech 18 ist in seinem Befestigungsbereich mit
einem Langloch 31 ausgebildet. Eine Befestigungsschraube 32 er
streckt sich durch dieses Langloch 31 und greift in eine der Boh
rungen 22 ein, nachdem die vorgesehene Lage des Schließbleches 18
über die Feinverzahnung 29 fixiert ist. Die Befestigungsschraube
32 kann wiederum mit einem selbstschneidenden Gewinde ausgebildet
sein.
Die Ausbildung gemäß Fig. 6 unterscheidet sich gegenüber der Aus
bildung nach Fig. 5 dadurch, daß die Feinverzahnung 33 nicht an
den Seitenkanten der Stulpschiene 7 angeordnet ist. Die Feinver
zahnung 33 nach Fig. 6 ist seitlich an einer durch Prägen
und/oder Schneiden hergestellten erhabenen Rippe 34 angeordnet.
Das Schließblech 18 weist eine dementsprechend ausgebildete Nut
35 auf, die mit einer entsprechenden Feinverzahnung 36 versehen
ist. Die Befestigung des Schließbleches 18 auf der Stulpschiene 7
erfolgt wiederum über eine Befestigungsschraube 32, wie zu Fig. 5
beschrieben. Alternativ zu der vorbeschriebenen Ausbildung kann
die Feinverzahnung auch auf der Rippe 34 angeordnet sein und dann
mit einer entsprechenden Feinverzahnung im Boden der Nut 35 zu
sammenwirken.
Fig. 7 zeigt eine Ausbildung, bei der das Schließblech 18 nicht
im Bereich der Beschlagaufnahmenut 37 und somit nicht an der
Stulpschiene 7 bzw. Treibstange 9 befestigt ist. Die Befestigung
des Schließbleches 18 erfolgt hier neben der Stulpschiene 7 di
rekt am vertikalen Holm 5 des Standflügels 2. Die Befestigung ge
schieht mittels Befestigungsschrauben 38, die durch entsprechende
Befestigungsbohrungen 39 des Schließbleches 18 in den vertikalen
Holm 5 eingeschraubt werden. Die Stulpschiene 7 ist jeweils seit
lich mit einer Feinverzahnung 40 ausgebildet, in die ein entspre
chender Lappen 41 eingreift. Im Gegensatz zu den vorbeschriebenen
Ausbildungen ist nur ein einseitiger Eingriff der Feinverzahnung
vorgesehen. Die beidseitige Ausbildung der Feinverzahnung 40 an
der Stulpschiene 7 dient nur dazu, mit gleichen Bauelementen den
wahlweisen Einbau bei rechtsanschlagenden und linksanschlagenden
Flügeln zu gewährleisten. Diese alternative Ausbildung des nur
einseitigen Zusammenwirkens der Verzahnung kann in gleicher Weise
bei den vorbeschriebenen Ausbildungsvarianten eingesetzt werden,
ebenso wie bei der Ausbildungsvariante nach Fig. 7 eine beidsei
tige Feinverzahnung am Schließblech 18 vorgesehen werden kann.
Der Formschluß zwischen Schließblech 18 und Stulpschiene 7 bei
seitlicher Verschraubung neben der Stulpschiene 7 kann alternativ
beispielsweise auch entsprechend Fig. 4 über Zapfen 28, die in
Bohrungen 22 eingreifen, erfolgen.
Bezugszeichenliste
1 Rahmen
2 Standflügel
3 Gangflügel
4 vertikaler Holm
5 vertikaler Holm
6 Betätigungsgriff
7 Stulpschiene
8 Stulpschiene
9 Treibstange
10 Treibstange
11 Handhebel
12 Eckumlenkung
13 Schließzapfen
14 Holm
15 Getriebe
16 Eckumlenkung
17 Schließzapfen
18 Schließblech
19 Längsschlitz
20 Schraube
21 Andrückteil
22 Bohrung
23 Langloch
24 Absatz
25 Feinverzahnung
26 Befestigungsteil
27 Befestigungsschraube
28 Zapfen
29 Feinverzahnung
30 Lappen
31 Langloch
32 Befestigungsschraube
33 Feinverzahnung
34 Rippe
35 Nut
36 Feinverzahnung
37 Beschlagaufnahmenut
38 Befestigungsschraube
39 Befestigungsbohrung
40 Feinverzahnung
2 Standflügel
3 Gangflügel
4 vertikaler Holm
5 vertikaler Holm
6 Betätigungsgriff
7 Stulpschiene
8 Stulpschiene
9 Treibstange
10 Treibstange
11 Handhebel
12 Eckumlenkung
13 Schließzapfen
14 Holm
15 Getriebe
16 Eckumlenkung
17 Schließzapfen
18 Schließblech
19 Längsschlitz
20 Schraube
21 Andrückteil
22 Bohrung
23 Langloch
24 Absatz
25 Feinverzahnung
26 Befestigungsteil
27 Befestigungsschraube
28 Zapfen
29 Feinverzahnung
30 Lappen
31 Langloch
32 Befestigungsschraube
33 Feinverzahnung
34 Rippe
35 Nut
36 Feinverzahnung
37 Beschlagaufnahmenut
38 Befestigungsschraube
39 Befestigungsbohrung
40 Feinverzahnung
Claims (12)
1. Fenster, Tür oder dergleichen mit zwei in einem feststehen
den Rahmen (1) unmittelbar nebeneinander - ohne festen Mittelpfo
sten - eingebauten Flügeln (2, 3), bei dem bzw. bei der jeder Flü
gel (2, 3) zumindest an der Falzumfangsfläche der einander benach
barten Holme (4, 5) in einer Profilnut einen aus einer Stulpschie
ne (7, 8) und einer darunter längsverschieblich geführten
Treibstange (9, 10) bestehenden Beschlag enthält, und bei dem bzw.
bei der durch die Treibstange (10) des einen Beschlages wenig
stens ein bewegbarer Schließzapfen (17) oder dergleichen mit we
nigstens einem Schließblech (18), das auf der Stulpschiene (7)
des anderen Beschlages sitzt, in oder außer Riegeleingriff stell
bar ist, wobei das Schließblech (18) bezüglich der Längserstreckung der
Stulpschiene (7) kraft- oder formschlüssig mit dieser verbunden ist
dadurch gekennzeichnet
daß das Schließblech (18)
direkt oder über ein zwischen- oder gegenüberliegendes An
drückteil (21) mit der Stulpschiene (7) verschraubt bzw. verklemmt oder neben ihr
direkt mit dem Holm (5 bzw. 4) des Flügels (2 bzw. 3) verschraubt
ist.
2. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schließblech (18) über einen sich längs erstreckend in
der Stulpschiene (7) eingebrachten Längsschlitz (19) durchgrei
fende Schrauben (20) mit einem unter der Stulpschiene (7) ange
ordneten Andrückteil (21) verbunden ist.
3. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schließblech (18) und/oder das Andrückteil (21) mit einem
in den Längsschlitz (19) der Stulpschiene (7) eingreifenden Vor
sprung ausgebildet ist.
4. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schließblech (18) und Stulpschiene (7) jeweils mit zusammen
wirkenden Feinverzahnungen (29, 33, 36, 40) ausgebildet sind und das
Schließblech (18) über eine Klemm- oder Schraubverbindung an der
Stulpschiene (7) befestigt ist.
5. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feinverzahnung (29, 33, 36, 40) ein- oder beidseitig seit
lich angeordnet ist.
6. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feinverzahnung an den aneinander liegenden Flächen von
Stulpschiene (7) und Schließblech (18) angeordnet ist.
7. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Feinverzahnung (33) seitlich an eine sich in Längsrich
tung erstreckenden Rippe (34) am Schließblech (18) oder Stulp
schiene (7) angeordnet ist, welche mit einer entsprechend mit ei
ner Feinverzahnung (36) ausgebildeten Nut (35) am Gegenteil zu
sammenwirkt.
8. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der
Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet
daß bei einer Schraubverbindung das Schließblech (18) mit einem
Langloch (23, 31) ausgebildet ist, das von einer Befestigungs
schraube (27, 32) durchdrungen wird, die Stulpschiene (7) in
Längsrichtung mit einer Anzahl von einen Abstand aufweisenden
Bohrungen (22) ausgebildet ist und die Befestigungsschraube
(27, 32) in eine der Bohrungen (22) eingreift.
9. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schließblech (18) mit einer Feinverzahnung (25) ausgebil
det ist und über ein, eine entsprechende Feinverzahnung aufwei
sendes Befestigungsteil (26) mit der Stulpschiene (7) verbunden
wird.
10. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stulpschiene in Längsrichtung mit einer Anzahl von einen
Abstand aufweisenden Bohrungen (22) ausgebildet ist, in eine da
von eine das Befestigungsteil (26) durchdringende Befestigungs
schraube (27) und in eine oder mehrere benachbarte Bohrungen (22)
ein Zapfen (28) oder Stift am Befestigungsteil (26) eingreift.
11. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 8 oder An
spruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsschraube (27,32) als selbstschneidende
Schraube ausgebildet ist und beim erstmaligen Eindrehen in eine
der Bohrungen (22) der Stulpschiene (7) ein Gewinde schneidet.
12. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der
Ansprüche 1 und 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schließblech (18) sich seitlich neben die Stulpschiene
(7) erstreckt und hier Befestigungsbohrungen (39) aufweist, die
von direkt in den Holm (5, 4) des zugehörigen Flügels (2, 3) ein
greifende Befestigungsschrauben (38) durchdrungen werden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995121601 DE19521601C1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Fenster, Tür oder dergleichen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1995121601 DE19521601C1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Fenster, Tür oder dergleichen |
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| DE1995121601 Expired - Fee Related DE19521601C1 (de) | 1995-06-14 | 1995-06-14 | Fenster, Tür oder dergleichen |
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|---|---|
| EP (1) | EP0748912A1 (de) |
| DE (1) | DE19521601C1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19527418A1 (de) * | 1995-07-27 | 1997-01-30 | Aubi Baubeschlaege Gmbh | Fenster, Tür oder dergleichen |
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