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DE29901473U1 - Bandseitensicherung für Tür- oder Fensterflügel - Google Patents

Bandseitensicherung für Tür- oder Fensterflügel

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Publication number
DE29901473U1
DE29901473U1 DE29901473U DE29901473U DE29901473U1 DE 29901473 U1 DE29901473 U1 DE 29901473U1 DE 29901473 U DE29901473 U DE 29901473U DE 29901473 U DE29901473 U DE 29901473U DE 29901473 U1 DE29901473 U1 DE 29901473U1
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DE
Germany
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connecting bolt
hinge side
locking
safety
sash
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE29901473U
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English (en)
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Publication of DE29901473U1 publication Critical patent/DE29901473U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
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Description

13.01.1999
Bandseitensicherung für Tür- oder Fensterflügel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandseitensicherung für Tür- oder Fensterflügel, insbesondere für Dreh-Kipp-Flügel, mit einem bandseitig am Flügel befestigten ersten Sicherungsteil, mit einem ortsfest am Blendrahmen befestigten zweiten Sicherungsteil, und mit einem Verbindungsbolzen beider Sicherungsteile, der zwischen einer Riegelstellung und einer Freigabestellung verstellbar ist.
Eine Absicherung von Tür- oder Fensterflügeln mit verstellbaren Sicherungselementen wird üblicherweise nur auf der Schloßseite eines Türflügels beziehungsweise auf der Schließseite eines Fensterflügels vorgenommen. Die Bandseite, also die Seite, auf der sich die Drehachse des Flügels befindet, weist üblicherweise keine besonderen Sicherungselemente auf. Bei Türen ist es bekannt, an der bandseitigen Stirnseite des Türflügels kurze Bolzen vorzusehen, die in Ausnehmungen eingreifen, welche sich an der Stirnseite des Blendrahmens befinden. Eine derartige Bandseitensicherung für Türflügel ist jedoch problematisch, wenn das Schloß defekt ist beziehungsweise wenn an einem Betätigungsgetriebe einer Mehrpunktverriegelung Defekte auftreten. Der Türflügel kann dann nicht mehr von innen geöffnet werden.
Um die vorbeschriebenen Nachteile zu beseitigen, ist eine Bandseitensicherung mit den eingangs genannten Merkmalen aus der DE-U-2 95 05 138 bekannt. Das erste Sicherungselement ist eine erste Hülse im Flügelrahmen, das zweite Sicherungselement ist eine zweite gleichachsige Hülse im Blendrahmen und
in dieser zweiten Hülse befindet sich ein Verbindungsbolzen, der entweder in die erste Hülse eingreift und hier eine Riegelstellung einnimmt, oder der in die zweite Hülse zurückgezogen ist und hier die Freigabestellung einnimmt, so daß der Flügel bewegt werden kann.
Speziell bei Fenstern oder Fenstertüren ist es schwierig, die Bandseite abzusichern, da die Kippfunktion in das Sicherungskonzept mit einbezogen werden muß. Bei der vorbeschriebenen bekannten Bandseitensicherung kommt hinzu, daß in die Rahmen Einbauten vorgenommen werden müssen. Hierzu müssen die konstruktiven Voraussetzungen vorliegen und der Einbau und die Funktion der Bandseitensicherung sind justierempfindlich.
Demgegenüber liegt der Erfindung.. die Aufgabe zugrunde, eine Bandseitensicherung mit den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß sie ohne Behinderung durch bandseitig vorhandene Beschlagteile und mit geringem Justieraufwand eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Verbindungsbolzen in der Riegelstellung mit der Drehachse des Flügels gleichachsig angeordnet und entweder in der Riegelstellung oder in der Freigabestellung verrastet ist.
Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß der Verbindungsbolzen in der Riegelstellung mit der Drehachse des Flügels gleichachsig angeordnet ist. Hierdurch wird gewährleistet, daß Schwenkbewegungen des Flügels bei in Freigabestellung befindlichen Verbindungsbolzen nicht behindert werden. Auch ist die Bandseitensicherung gegen Fehljustierungen nicht empfindlicher, als andere Beschläge, die der Verbindung des Flügels mit dem Blendrahmen dienen. Wegen der auf die Drehachse bezogenen Ausbildung der Bandseitensicherung wird diese auch nicht als optisch störend empfunden. Mit Hilfe der Verrastung des Verbindungsbolzens wird sichergestellt, daß die Riegelstellung oder die Freigabestellung eindeutig eingenommen sind, weil die Überwindung von Rastkräften das Einnehmen der einen oder der anderen Stellung eindeutig signalisiert.
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Für den mit der Drehachse des Flügels gleichacnsigen Verbindungsbolzen lassen sich konstruktiv einfache Rastvorrichtungen einsetzen, mit denen Fehlbedienungen der Bandseitensicherung zuverlässig vermieden werden können.
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Die Bandseitensicherung kann so ausgebildet werden, daß der Verbindungsbolzen mit dem zweiten Sicherungsteil dauerhaft zusammengebaut und auch in der Freigabestellung mit der Drehachse des Flügels gleichachsig angeordnet ist. Bei einer solchen Bandseitensicherung bilden der Verbindungsbolzen und das zweite Sicherungsteil eine Baueinheit, was zu einer Vereinfachung der konstruktiven Ausgestaltung ausgenutzt werden kann. Auch, ist es möglich, die Lage des Verbindungsbolzens im Bezug auf die Drehachse abzustimmen, ohne dabei von der Stellung des Flügels relativ vom Blendrahmen abhängig zu sein.
Die Bandseitensicherung kann des weiteren so ausgebildet werden, daß das zweite Sicherungsteil mit Abstand zueinander angeordnete Halteaugen hat, in die je ein Ende des Verbindungsbolzens eingreift und zwischen denen das erste Sicherungsteil den Verbindungsbolzen mit einer U-förmigen Sicherungsleiste umfaßt, wenn der Flügel eine Schließstellung einnimmt. Bei dieser Ausgestaltung wird der Verbindungsbolzen an jeweils einem Ende gehalten. Er erfährt dadurch eine korrekte Ausrichtung und seine Halterung ist stabil. Der Abstand der Halteaugen voneinander wird durch die erforderliche Länge der U-förmigen Sicherungsleiste bestimmt. Deren Länge wiederum richtet sich nach der Ausgestaltung derjenigen Bauelemente, die die beiden Sicherungsteile in Riegelstellung miteinander verriegeln.
Eine Verriegelung der Sicherungsteile miteinander kann insbesondere durch eine Ausgestaltung der Bandseitensicherung erreicht werden, bei der der Verbindungsbolzen und das erste Sicherungsteil jeweils Formschlußelemente aufweisen, die in der Riegelstellung ein Verschieben und/oder ein Kippen und/oder ein Verdrehen des Flügels verhindern. Dabei ist das Verhindern eines VerSchiebens und/oder eines Kippens des Flügels von besonderer Bedeutung, weil solche Flügelverlagerungen vor allem auftreten, wenn Einbruchsversuche stattfinden.
Bandseitige Einbruchsversuche mit Hebelinstrumenten können bei Einsatz der vorbeschriebenen Formschlußelemente sicher zum Scheitern gebracht werden.
Um die Verriegelung der Bandseitensicherung mit konstruktiv einfachen Mitteln aufzuheben, kann die Bandseitensicherung so ausgebildet werden, daß der Verbindungsbolzen in einem die Formschlußelemente in Eingriff oder außer Eingriff rückendem Maße längsverstellbar ist. Eine Längsverstellung läßt sich durch eine einfache Verschiebung des Verbindungsbolzens erreichen. Insbesondere bedarf es keines tiefergehenden technischen Verständnisses der Bedienungsperson, um die Bandseitensicherung zu bedienen.
Es kann bevorzugt werden, daß der Verbindungsbolzen als Formschlußelement einen in den Austrittsquerschnitt der U-förmigen Sicherungsleiste passenden Vierkant aufweist, der in Riegelstellung einen den Austrittsquerschnitt auf mindestens einer Seite verkleinernden Vorsprung hintergreift. Der Vierkant wird von der U-förmigen Sicherungsleiste übergriffen und bildet einen hinreichend massiven Querschnitt, um in der Riegelstellung zu verhindern, daß die Sicherungsleiste beziehungsweise das erste Sicherungsteil gewaltsam im Sinne einer Öffnungsbewegung des Flügels verstellt werden kann. Wenn der Austrittsquerschnitt durch den Vorsprung lediglich auf einer Seite verkleinert wird, kann dadurch eine Dreh- beziehungsweise Schwenkbewegung des Flügels zugelassen werden. Eine derartige Ausgestaltung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn ein Kippen des Flügels verhindert werden soll, weil der am Flügel eingesetzte Beschlag keine Betätigungssperre zur Einstellung der Kippstellung aufweist. Auch wird durch das Zulassen eines Verdrehens beziehungsweise eines Verschwenkens des Flügels bei verriegelter Bandseitensicherung erreicht, daß diese nicht durch den großen Hebelarm des Flügels zer-5 stört werden kann.
Die Bandseitensicherung kann dahingehend weitergebildet werden, daß jedem Halteauge Formschlußelemente benachbart sind. Infolgedessen findet eine Verriegelung in der Nähe je-
des Halteauges statt. Bei zwei Halteaugen sind also zwei Verriegelungsstellen vorhanden.
Um eine einfache Betätigung der Verriegelung zu erreichen, kann die Bandseitensicherung so ausgebildet werden, daß der Verbindungsbolzen mit einem Betätigungsende aus einem Halteauge herausragt. Das aus dem Halteauge herausragende Betätigungsende ist sinnfällig und ein Drücken oder ein Ziehen an diesem Betätigungsende führt dazu, daß die Bandseitensicherung verriegelt oder entriegelt wird.
Die Bandseitensicherung kann dahingehend weitergebildet werden, daß der Verbindungsbolzen mindestens ein elastisches Rastteil hat, das in eine der Riegelstellung entsprechende erste Ausnehmung eines Halteauges oder in eine der Freigabestellung entsprechende zweite Ausnehmung eines Halteauges eingerastet ist. Bei dieser Ausgestaltung bilden der Verbindungsbolzen und das elastische Rastteil eine Baueinheit, deren Stellung relativ zum zweiten Sicherungsteil einstellbar ist. Die beiden Ausnehmungen des Halteauges gewährleisten präzise Einstellungen der Riegelstellung und der Freigabestellung.
Es muß dafür gesorgt werden, daß das elastische Rastteil aus der Entriegelungsstellung gelöst werden kann, damit der Verbindungsbolzen in die Freigabestellung zu bewegen ist. Hierzu kann die Bandseitensicherung so ausgebildet werden, daß das elastische Rastteil ein aus der ersten Ausnehmung des Halteauges herausragendes Entriegelungsende hat, das im HaI-0 teauge der Verstellung des Verbindungsbolzens entsprechend beweglich ist. Das Entriegelungsende ragt sinnfällig aus dem Halteauge heraus und bildet insbesondere in Verbindung mit dem Betätigungsende des Verbindungsbolzens ein zweites Betätigungsteil, so daß eine einfache Bedienung der Bandseitensi-5 cherung gewährleistet ist, indem abwechselnd auf das Betätigungsende des Verbindungsbolzens oder auf das Entriegelungsende des elastischen Rastteils gedrückt wird.
Eine weitere Vereinfachung der Bedienung der Bandseitensicherung ergibt sich dadurch, daß der Verbindungsbolzen von
einer ihn in die Riegelstellung zu drücken suchenden Feder beaufschlagt ist. Nach einem Drücken auf das Entriegelungsende sorgt die Feder dafür, daß der Verbindungsbolzen in die Riegelstellung geschoben wird, wo er entsprechend verrastet. B
Eine besonders gute Befestigung mit hohen Auszugswerten ergibt sich, wenn die Bandseitensicherung so ausgebildet wird, daß die Sicherungsteile in Verstärkungsprofile von rahmenbildenden hohlen Rahmenholmen hinein verschraubt sind. 10
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine perspektivische Gesamtansicht einer an zwei einander parallelen Rahmenholmen angeschlagenen
Bandseitensicherung,
Fig.2a bis Fig.2c jeweils einen Teil der aus drei Einzelteilen bestehenden Bandseitensicherung der Fig.l,
Fig.3a eine Rückansicht eines in Fig.2a dargestellten
Sicherungsteils,
Fig.3b einen Längsschnitt durch ein zweites Sicherungsteil und einen damit zusammengebauten Verbindungsbolzen im oberen Bereich des Sicherungsteils,
Fig.3c den Schnitt III-III der Fig.3b,
Fig.3d eine schematisierte Darstellung zweier in Riegelstellung befindlicher Formschlußelemente, und Fig.3e eine der Fig.3d entsprechende Darstellung mit in Freigabestellung befindlichen Formschlußelementen
der beiden Sicherungsteile.
Fig.l zeigt die Bandseite eines Fensterrahmens in schematischer teilweiser Darstellung. Ein Fensterflügel 11 ist 5 durch einen bandseitigen vertikalen Rahmenholm 28 veranschaulicht und ein zugehöriger Blendrahmen 14 durch einen parallelen Rahmenholm 29. Beide Holme 28,29 haben beliebige Querschnittsausgestaltungen und schließen zwischen sich einen Falzraum 30 ein, der von einem Überschlag 28' des Flügelrahmenholms 28 abgedeckt ist. Neben dem Überschlag 28' ist in
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der Fensterebene ein zweites Sicherungsteil 13 vorhanden das mit einem ersten Sicherungsteil 12 zusammengebaut ist. Das erste Sicherungsteil 12 ist mit einem Befestigungslappen 31 auf dem Flügelrahmenholm 28 beziehungsweise auf dessen Überschlag 28' aufliegend befestigt, nämlich durch die dargestellten Befestigungslöcher 32 hindurch mit nicht dargestellten Befestigungsschrauben. Das zweite Sicherungsteil 13 ist am Blendrahmenholm 14 verschraubt, nämlich durch Befestigungslöcher 33 hindurch mit ebenfalls nicht dargestellten Befestigungsschrauben. Die Befestigungsschrauben greifen jeweils derart in die Holme 28,29 ein, daß ein unbeabsichtigtes Lösen der Sicherungsteile 12,13 ausgeschlossen ist. Falls die Holme 28,29 aus Hohlprofilen bestehen, ist es zweckmäßig, daß die Befestigungsschrauben in Verstärkungsprofile hineingeschraubt werden, wenn sich solche innerhalb der Hohlprofile befinden, zum Beispiel wenn diese aus Kunststoff ausgebildet sind.
Das zweite Sicherungsteil 13 besteht im wesentlichen aus einer länglichen Platte 34, in dessen Enden die Befestigungslöcher 33 vorhanden sind. Dicht benachbart dazu befindet sich jeweils ein Halteauge 17,18. Beide Halteaugen 17,18 springen zu derselben Seite vor und besitzen jeweils eine Augenausnehmung 17',18'. Die Augenausnehmungen 17',18' fluchten und die von ihnen gebildete Achse entspricht einer Drehachse 16 des Flügels 11, wenn das zweite Sicherungsteil 13 am Blendrahmen 14 angeschlagen ist. Die Drehachse wird durch hier nicht dargestellte Beschlagteile des Flügels bestimmt, beispielsweise durch ein unteres Ecklager in Verbindung mit einer Austeilschere des Flügels.
Die beiden Halteaugen 17,18 dienen der Aufnahme eines Verbindungsbolzens 15, von dem ein oberes Ende 15' in das Halteauge 17 eingreift, während ein unteres Ende 15'' in das Halteauge 18 eingreift. Innerhalb der Augenausnehmungen 17", 18' ist der Verbindungsbolzen radial spielfrei gehalten, jedoch läßt er sich in seinen Längsrichtungen verstellen. Die Verstellung erfolgt in den Richtungen der Drehachse 16 des Flügels 11.
Damit der Verbindungsbolzen 15 verstellt* werden kann,
besitzt er ein Betätigungsende 22, das aus dem Halteauge 17 nach oben herausragt. Das Betätigungsende 22 ist von einer Querplatte gebildet, die augenscheinlich macht, daß das BoI-zenende 15' der Betätigung der Bandseitensicherung 10 dient.
Mit dem zweiten Sicherungsteil 13 wirkt ein erstes Sicherungsteil 12 zusammen, dessen Befestigungslappen 31 am Flügelrahmen 11 befestigt ist und eine U-förmige Sicherungsleiste 19 aufweist. Die U-förmige Sicherungsleiste 19 erstreckt sich bei nicht gekipptem Flügel vertikal beziehungsweise parallel zum Verbindungsbolzen 15 oder zur Drehachse 16. Die Sicherungsleiste 19 ist so am ersten Sicherungsteil 12 vorhanden, daß ihre Schenkel den Bolzen 15 beidseitig umfassen, wenn der Flügel 11 die in Fig.l dargestellte Stellung einnimmt. Die Sicherungsleiste 19 nimmt dann den zwischen den Halteaugen 17,18 befindlichen Raum ein und wirkt hier mit dem Verbindungsbolzen 15 zusammen.
Zum Zusammenwirken der Sicherungsleiste 19 und des Verbindungsbolzens 15 weisen beide Teile jeweils Formschlußelemente auf, die in relative Riegelstellung oder in relative Freigabestellung zu bewegen sind. Der Verbindungsbolzen 15 besitzt zwei als Vierkante 2 0 ausgebildete Formschlußelemente. Jeder Vierkant 20 ist bei eingebautem Verbindungsbolzen 15 nahe einem Halteauge 17 oder 18. Dementsprechend weist die U-förmige Sicherungsleiste 19 einen Abstand 3 5 ihrer Schenkel auf, welcher der Diagonalen des Vierkants 2 0 entspricht, so daß dieser also zwischen die Schenkel der Sicherungsleiste 19 bewegt werden kann, bis er gemäß Fig.3c von diesen auf drei Seiten umschlossen ist. Aus Fig.3c ist darüber hinaus ersichtlich, daß die Sicherungsleiste 19 einen Vorsprung 21 aufweist, der den durch den Abstand 35 gebildeten Austrittsquerschnitt der U-förmigen Sicherungsleiste verkleinert. Für in der Darstellungsebene betrachtete Relativbewegungen zwischen der Sicherungsleiste 19 und dem Verbindungsbolzen 15 kommt es also darauf an, welche Relativstellung der Vierkant 20 und der Vorsprung 21 zueinander einnehmen. Insoweit ist auf die Fig.3d,3e hinzuweisen. Fig.3d zeigt, daß der Vierkant 20 auf derselben Höhe ist, wie der Vorsprung 21 der Siche-
rungsleiste 19. Es ist infolge dessen nicht möglich, daß sich der Verbindungsbolzen 17 und die Sicherungsleiste 19 in Fig.3c vertikal zur Darstellungsebene zueinander bewegen können, weil der Vierkant 20 an den Vorsprung 21 anstößt. Das ist jedoch nicht mehr der Fall, wenn der Vierkant 20 eine Stellung gemäß Fig.3e einnimmt, wo er sich unterhalb des Vorsprungs 21 der Sicherungsleiste 19 befindet. In diesem Falle kann die Sicherungsleiste 19 relativ zum Vorsprung 15 bewegt werden, der Fensterflügel 11 kann also beispielsweise gekippt werden, wenn sich der Verbindungsbolzen 15 in der in Fig.3e dargestellten Freigabestellung befindet. Der Verbindungsbolzen 15 stößt infolge der Bemessung seines runden Querschnitts nicht am Vorsprung 21 an, sondern kann diesen behinderungsfrei passieren.
In den Fig. 3c bis 3e ist lediglich ein einziger Vorsprung 21 dargestellt. Der diesem gegenüberliegende Schenkel der Sicherungsleiste 19 ist vorsprungfrei. Infolgedessen könnte die Sicherungsleiste 19 eine behinderungsfreie Verdrehung im Uhrzeigersinn der Fig.3c erfahren. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Flügel 11 im Drehöffnungssinne verschwenkt wird. Es kann dadurch verhindert werden, daß die Bandseitensicherung 10 eine Beschädigung erfährt, weil der Hebelarm des Flügels 11 im Bezug auf die relativ geringen radialen Erstreckungen der Formschlußelemente sehr groß ist. Bei entsprechend stabilerer Ausbildung der Bandseitensicherung 10 beziehungsweise bei vergleichsweise schmalem Flügel 11 ist es jedoch auch möglich, eine Drehöffnung zu verhindern, indem an der U-förmigen Sicherungsleiste zwei einander gegenüberliegende Vorsprünge 21 angebracht werden.
Eine Verschiebung des Verbindungsbolzens 15 erfolgt durch Drücken auf das Betätigungsende 22. In diesem Fall wird der Verbindungsbolzen 15 in der Richtung der Drehachse 16 nach unten verstellt und der Vierkant 20 gelangt aus der in Fig.3d dargestellte Stellung in die in Fig.3e dargestellte Stellung. Um den Verbindungsbolzen 15 in entgegengesetzte Richtung zu bewegen, ist eine Feder 27 vorhanden, die das untere Ende 15'' des Verbindungsbolzens 15 umgibt, wie Fig.2b zeigt. Mit diesem Ende 15'' befindet sich der Verbindungsbol-
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zen 15 in dem unteren Halteauge 18, wobei sic*ß die Feder 27 an dem nicht dargestellten Boden des Halteauges mit einem Ende abstützt, während das andere Ende auf den Ringbund 36 des Bolzens 15 drückt. Infolge dieser Feder 27 würde der Bolzen 15 sofort wieder in seine Ausgangslage verstellt werden, wenn ein Betätigungsdruck auf das Betätigungsende 22 nachließe. Das ist jedoch unerwünscht, weil möglicherweise ein Öffnen beziehungsweise Kippen 11 noch nicht stattgefunden hat, oder weil bei geöffnetem Flügel 11 ein Schließen nicht möglich wäre, wenn sich der Bolzen 15 in der in Fig. 3b dargestellten oberen Stellung befände. Der Verbindungsbolzen 15 ist daher mit einem elastischen Rastteil 23 versehen. Das Rastteil 23 ist beispielsweise mit einem Ende in eine nicht dargestellte Aufnahmebohrung 15 hineingepreßt, oder es ist mit diesem zum Beispiel durch Spritzgießen einstückig ausgebildet, falls der Verbindungsbolzen 15 aus Kunststoff besteht. In diesem Falle ist es aus Festigkeitsgründen vorteilhaft, den Vierkant 20 aus Metall auszubilden, da die zwischen den Sicherungsteilen 12,13 wirkenden Verriegelungskräfte ausschließlich über den Vierkant 20 übertragen werden und nicht über andere Bereiche des Verriegelungsbolzens 15.
Das Rastteil 23 wirkt mit zwei Ausnehmungen 24,25 des Halteauges 17 zusammen. Die erste Ausnehmung 24 schafft eine Verbindung von der Außenumgebung des Halteauges 17 zu dessen Augenausnehmung 17", in der sich der Bolzen 15 befindet, an dem das Rastteil 23 mit seinem Ende befestigt ist. Dessen anderes Ende ragt aus der Ausnehmung 24 heraus und bildet ein Entriegelungsende 26, welches sinnfällig weit vorsteht, so daß es in Richtung auf den Bolzen 15 in die Ausnehmung 24 hineingedrückt werden kann. Unterhalb des Entriegelungsendes 26 befindet sich am Rastteil 23 ein Verriegelungsnocken. Dieser Verriegelungsnocken 37 wird mit dem Verbindungsbolzen 15 nach unten verschoben, wenn auf das Betätigungsende 22 gedrückt wird. Infolge der Elastizität des Rastteils 23 weicht der Verriegelungsnocken 37 zurück und gelangt bei entsprechend tiefem Hineindrücken des Bolzens 15 in das Halteauge 17 in Eingriff mit der zweiten Ausnehmung 25. Die federnde Wirkung des Rastteils 23 verhindert es, daß der Bolzen 15 bei nachlassendem beziehungsweise verschwindendem Druck auf das
Ende 22 wieder in seine Ausgangsstellung h'ach* oben zurückkehrt. Infolgedessen bleibt der Bolzen 15 dauerhaft entgegen der Kraft der Feder 27 in der in Fig.3e dargestellten Stellung und der Vierkant 20 unterhalb des Vorsprungs 21, wobei die Bandseitensicherung 10 geöffnet beziehungsweise der Fensterflügel 11 z.B. gekippt werden kann.
Wenn die Bandseitensicherung 10 wieder aktiviert werden soll, wird das Betätigungsende 26 beaufschlagt und damit der Nocken 37 außer Eingriff mit der Ausnehmung 25 gebracht, so daß der Bolzen 15 durch die Kraft der Feder 27 wieder nach oben geschoben wird. Für die vorbeschriebenen Verstellbewegungen ist die erste Ausnehmung 24 im Hinblick auf das Entriegelungsende 2 6 des Rastteils 23 entsprechend lang.
Für den Zusammenbau des Verbindungsbolzens 15 mit dem zweiten Sicherungsteil 13 ist das Halteauge 17 mit einer Augenausnehmung 17' ausgebildet, deren Querschnitt an den Vierkant 20 angepaßt ist, so daß dieser durch die entsprechend quadratische Ausbildung der Ausnehmung 17' in die Augenausnehmung 17 ' hinein und durch das Auge 17 hindurch gesteckt werden kann. Dabei ist das Rastteil 23 derart elastisch, daß es in gestreckter Anordnung ebenfalls durch die Ausnehmung 17' paßt.

Claims (12)

1. Bandseitensicherung (10) für Tür- oder Fensterflügel (11), insbesondere für Dreh-Kipp-Flügel, mit einem bandseitig am Flügel (11) befestigten ersten Sicherungsteil (12), mit einem ortsfest am Blendrahmen (14) befestigten zweiten Sicherungsteil (13), und mit einem Verbindungsbolzen (15) beider Sicherungsteile (12, 13), der zwischen einer Riegelstellung und einer Freigabestellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) in der Riegelstellung mit der Drehachse (16) des Flügels (11) gleichachsig angeordnet und entweder in der Riegelstellung oder in der Freigabestellung verrastet ist.
2. Bandseitensicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) mit dem zweiten Sicherungsteil (13) dauerhaft zusammengebaut und auch in der Freigabestellung mit der Drehachse (16) des Flügels (11) gleichachsig angeordnet ist.
3. Bandseitensicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Sicherungsteil (13) mit Abstand zueinander angeordnete Halteaugen (17, 18) hat, in die je ein Ende (15', 15") des Verbindungsbolzens (15) eingreift und zwischen denen das erste Sicherungsteil (12) den Verbindungsbolzen (15) mit einer U-förmigen Sicherungsleiste (19) umfaßt, wenn der Flügel (11) eine Schließstellung einnimmt.
4. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) und das erste Sicherungsteil (12) jeweils Formschlußelemente aufweisen, die in der Riegelstellung ein Verschieben und/oder ein Kippen und/oder ein Verdrehen des Flügels (11) verhindern.
5. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) in einem die Formschlußelemente in Eingriff oder außer Eingriff rückendem Maße längsverstellbar ist.
6. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) als Formschlußelement einen in den Austrittsquerschnitt der U-förmigen Sicherungsleiste (14) passenden Vierkant (20) aufweist, der in Riegelstellung einen den Austrittsquerschnitt auf mindestens einer Seite verkleinernden Vorsprung (21) hintergreift.
7. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Halteauge (17, 18) Formschlußelemente benachbart sind.
8. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) mit einem Betätigungsende (22) aus einem Halteauge (17) herausragt.
9. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) mindestens ein elastisches Rastteil (23) hat, das in eine der Riegelstellung entsprechende erste Ausnehmung (24) eines Halteauges (17) oder in eine der Freigabestellung entsprechende zweite Ausnehmung (25) eines Halteauges (17) eingerastet ist.
10. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Rastteil (23) ein aus der ersten Ausnehmung (24) des Halteauges (17) herausragendes Entriegelungsende (26) hat, das im Halteauge (17) der Verstellung des Verbindungsbolzens (15) entsprechend beweglich ist.
11. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbolzen (15) von einer ihn in die Riegelstellung zu drücken suchenden Feder (27) beaufschlagt ist.
12. Bandseitensicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsteile (12, 13) in Verstärkungsprofile von rahmenbildenden hohlen Rahmenholmen (28, 29) hinein verschraubt sind.
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