DE19520334A1 - Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines Brauchwassererwärmers - Google Patents
Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines BrauchwassererwärmersInfo
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- DE19520334A1 DE19520334A1 DE19520334A DE19520334A DE19520334A1 DE 19520334 A1 DE19520334 A1 DE 19520334A1 DE 19520334 A DE19520334 A DE 19520334A DE 19520334 A DE19520334 A DE 19520334A DE 19520334 A1 DE19520334 A1 DE 19520334A1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/10—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24D19/1006—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
- F24D19/1051—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for domestic hot water
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Der DE 29 47 969 C2 ist eine Einrichtung zur Steuerung von Heißwasserbereitern zu entneh
men, beider Steuerdaten in eine Programmsteuereinrichtung einzugeben sind. Als Steuerdaten
dienen die Einschaltzeit, die Einschaltdauer, die Wassertemperatur und die Wassermenge ent
sprechend dem vorgegebenen Bedarf. Mit dieser Einrichtung können zu bestimmten Zeiten
eines Tages gewünschte Mengen an Warmwasser mit einer vorgegebenen Temperatur zur Ver
fügung gestellt werden. Das steht im Gegensatz zu der üblichen Handhabung, daß über den
ganzen Tag oder zu einstellbaren Tageszeiten jeweils das gesamte Wasservolumen auf eine
einheitliche Temperatur aufgeheizt wird. Das mit dieser Einrichtung durchzuführende Verfah
ren paßt sich an die tatsächlichen Bedürfnisse der Benutzer an und erlaubt eine individuelle
Programmeingabe je nach den Lebensgewohnheiten. Ohne jegliche Komforteinbuße liegt eine
beträchtliche Energieersparnis vor, da zu jedem Zeitpunkt diejenige Wassermenge auf gerade
die Temperatur aufgeheizt wird, die tatsächlich auch benötigt wird.
Bei der vorerwähnten Einrichtung ging man von einem einheitlichen Speicher aus, in dem dann
je nach Bedarf über den Tagesverlauf die gewünschten Wassermengen und -temperaturen zur
Verfügung gestellt wurden. Dabei war die Speichergröße in den meisten Fällen überdimensio
niert, da man sich bei der Größe des Speichers nach allgemeinen Richtwerten richtete, wie es
auch bei der Bemessung von Brauchwasserspeichern ohne ein solches Tagesprogramm üblich
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit welchem nicht nur
zu bestimmten Tageszeiten bestimmte Brauchwassermengen und -temperaturen bereitgestellt,
sondern zusätzlich auch die geeignete Speichergröße festgelegt und die jeweils gewünschte
Kapazität exakt zur Verfügung gestellt wird.
Erfindungsgemäß wird dieses durch die Anwendung der im Patentanspruch 1 genannten Maß
nahmen erreicht.
Bisher wurde unter Zugrundelegung einer Brauchwassertemperatur zwischen 45 und 55°C die
notwendige Speichergröße anhand des Maximalbedarfs festgelegt. Ein solcher Speicher ist in
der Regel überdimensioniert, was unnötige Investitionen, erhöhte Verluste und einen zu gro
ßen Platzbedarf zur Folge hat. Jetzt wird der Speicher hingegen für den Spitzenbedarf anhand
der höchst zulässigen Temperatur dimensioniert. Da zu den übrigen Zeiten geringere Kapazitä
ten benötigt werden, werden diese durch geringere Temperaturen des gleichen Wasservolu
mens bereitgestellt. Während man bisher vom Maximalbedarf bei relativ niedriger Bereit
schaftstemperatur ausging, ist jetzt der Minimalbedarf dieser Bereitschaftstemperatur zugeord
net, während höhere Kapazitäten durch höhere Temperaturen geschaffen werden. Die zeit
weise höheren Temperaturen werden nur kurzzeitig während des Spitzenbedarfs gefahren, so
daß die Energieverluste kaum erhöht werden.
Die Speicher werden durch diese Art der Dimensionierung und ihren bewußten Einsatz als
Kapazitätenspeicher kleiner und bedarfsgerechter. Da die Leistungsfähigkeit des Systems auf
die Regelungstechnik verlagert ist, ergeben sich auch sonstige Vorzüge für den Benutzer der
Anlage.
Für jeden Zeitpunkt kann die benötigte Kapazität anhand der gewünschten Brauchwasser
menge und -temperatur festgelegt und eingegeben werden. Umgekehrt kann der Ladezustand
(die Kapazität) des Speichers ausgegeben werden, evtl. in Verbindung mit den Symbolen, z. B.
Ladezustand = 0,8 Wannenbad oder 2 Duschen. Es empfiehlt sich, mit entsprechenden
Kapazitätssymbolen an der Programmsteuereinrichtung zu arbeiten. So würde beispielsweise
für den Maximalbedarf, nämlich ein Wannenbad von 150 l bei 40°C, über ein Symbol-Element
eine Kapazität C = 5,2 kWh eingegeben. Da die größte Wassermenge bei höchstzulässiger
Brauchwassertemperatur bereitgestellt werden soll, entsprächen diese 150 l bei 40°C einem
Wert von etwa 80 l bei 82°C, womit dann auch die Speichergröße auf 80 l festgelegt ist.
Geringere Kapazitäten sind durch andere Symbole einzugeben. Das wäre für ein Duschbad
beispielsweise eine Kapazität C von 1,5 kWh oder für zwei Duschbäder von 3 kWh, nämlich
80 l bei 42°C. Über das Symbol für den Küchenbedarf könnte hingegen eine Kapazität C von
0,47 kWh, nämlich etwa 80 l bei 50°C eingegeben werden.
Auf einfachste Weise ist somit ausgehend von einer exakten Dimensionierung des Speichers
anhand der benötigen Kapazitäten ein Tagesprogramm zu erstellen, wobei die Kapazitätsver
änderung durch eine Veränderung der Brauchwassertemperatur bei gleichem Wasservolumen
erzielt wird. Dabei kann dieses Tagesprogramm selbstverständlich durch ein anderes
Tagesprogramm ersetzt oder durch eine individuell einzugebende und sofort zu aktivierende
Kapazität ergänzt werden. Auf diese Weise kann der Betreiber seine persönlichen Wünsche
unabhängig vom festgelegten Programm befriedigen.
Grundsätzlich sollte es möglich sein, auch die Speichergröße als Variable einzugeben. Durch
eine solche Generalkorrektur wären die Kapazitäten zusätzlich zu der Veränderung über die
Temperatur anzugeben oder abzusenken.
Sollte jemand anstelle eines Speichers mit einer Bereitstellung der jeweiligen Kapazität zu dem
gewünschten Zeitpunkt einen Tagesspeicher mit einer Aufheizung vor dem täglichen Heizbe
ginn wünschen, dann läßt sich das durch eine Addition der Kapazitäten bei entsprechend grö
ßerem Wasservolumen erreichen. Bei dem erwähnten Beispiel ergäbe sich dann statt 80 l und je
nach Tageszeit 5,2 kWh, 3,0 kWh oder 0,47 kWh ein Speicher von 120 l und 5,2 + 3,0 + 0,47
= 8,.67 kWh. Auch in diesem Fall handelt es sich noch um eine gezielte Bemessung der
Speichergröße anstatt der bisher oft vorhandenen Überdimensionierung.
Claims (4)
1. Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines Brauchwassererwärmers unter Ver
wendung von Steuerdaten, wie Einschaltzeit und -dauer sowie Wassermenge und -temperatur,
dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des Brauchwassererwärmers anhand des größten
Warmwasser-Energiebedarfs bei höchst möglicher Brauchwassertemperatur festgelegt wird,
und daß ausgehend von dieser Maximalkapazität zu den jeweils festgelegten Tageszeiten die
dann benötigten Kapazitäten durch eine entsprechend geringer eingestellte
Brauchwassertemperatur bereitgestellt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Elemente mit entsprechenden Kapazitätssymbolen ein
Tagesprofil in die Programmsteuereinrichtung eingegeben wird und daß ergänzend zum
Tagesprofil durch Betätigung der Elemente zu beliebigen Tageszeiten individuell gewünschte
Kapazitäten einzugeben und sofort zu aktivieren sind.
3. Verfahren zu Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Steuerdaten auch die Speichergröße als Varia
ble in die Programmsteuereinrichtung eingegeben und mit ihr die Kapazitäten angehoben bzw.
gesenkt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Erstellen eines vor der täglichen Heizphase aufzuheizenden
Brauchwasser-Tagesspeichers die Summe aller über den Tagesverlauf benötigen Kapazitäten
eingegeben und anhand dieser die Speichergröße festgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19520334A DE19520334A1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines Brauchwassererwärmers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19520334A DE19520334A1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines Brauchwassererwärmers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19520334A1 true DE19520334A1 (de) | 1996-12-12 |
Family
ID=7763561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19520334A Ceased DE19520334A1 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Verfahren zur Bemessung und Steuerung eines Brauchwassererwärmers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19520334A1 (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2947969C2 (de) * | 1979-11-28 | 1984-01-26 | Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart | Einrichtung zur Steuerung von Heißwasserbereitern |
-
1995
- 1995-06-02 DE DE19520334A patent/DE19520334A1/de not_active Ceased
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2947969C2 (de) * | 1979-11-28 | 1984-01-26 | Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart | Einrichtung zur Steuerung von Heißwasserbereitern |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Buderus Firmenschrift Bedienungsanweisung für elektronische Kessel- und Heizkreisregelung Eromatic-M 918 422 Ausg. 9/88 * |
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