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DE19520309A1 - Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes und Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes und Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens

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DE19520309A1
DE19520309A1 DE1995120309 DE19520309A DE19520309A1 DE 19520309 A1 DE19520309 A1 DE 19520309A1 DE 1995120309 DE1995120309 DE 1995120309 DE 19520309 A DE19520309 A DE 19520309A DE 19520309 A1 DE19520309 A1 DE 19520309A1
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Germany
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optical
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profit
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Horst Niederlein
Juergen Schattauer
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Loewen Entertainment GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes und ein solches Unterhal­ tungsgerät mit einer Symbol-Spieleinrichtung, die auf mit Symbolen belegten Umlaufkörpern hinter Ablesefenstern eine einen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombination an­ zeigt, mindestens einer Stopptaste zum vorzeitigen Anhalten mindestens eines Umlaufkörpers, und einem Mikroprozeßrechner zum Steuern des gesamten Spielablaufes.
Unterhaltungsgeräte dieser Art sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt. Mit einer Symbol-Spieleinrichtung versehene Spielgeräte besitzen in der Regel drei Umlaufkör­ per, die als Walzen, Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sein können. Auf der von außen durch Ablesefenster einsehbaren Oberfläche tragen die Umlaufkörper Symbole. Die Umlaufkörper werden nacheinander stillgesetzt und nachdem alle Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, gibt die in den Ablesefenstern angezeigte Symbolkombinationen einen Gewinn oder Verlust an. In unterschiedlicher Höhe wer­ den Geld- und/oder Punkte- und/oder Freispiel- und/oder Son­ derspielgewinne in Aussicht gestellt.
Zum Schutz der Benutzer sind Verordnungen erlassen worden, die für jedes Gewinnspiel einen gewissen Höchsteinsatz, eine gewisse Mindestlaufzeit und einen maximalen Gewinn vorschrei­ ben. Damit sollen die Gewinnaussichten der Benutzer in Gren­ zen gehalten werden, um die Verbreitung unkontrollierter Ge­ winnleidenschaft nicht zu unterstützen. Diesen Verordnungen wird normalerweise dadurch Rechnung getragen, daß der Umlauf­ körper über die in der Verordnung festgelegte Zeit in Gang bzw. in Rotation gehalten und erst dann angehalten wird, wenn die festgelegte Zeit abgelaufen ist. Der Unterhaltungswert dieser Spielgeräte liegt jedoch nicht darin, zu beobachten, wie der Umlaufkörper läuft, sondern darin, den Anhaltevorgang zu beobachten und zu verfolgen, bei welcher Stellung der Um­ laufkörper anhält.
Um nun einen Spieler zur Benutzung derartiger Unterhaltungs­ geräte anzuregen und ihn auch während der Spieldauer zu un­ terhalten und weitere Spielanreize zu vermitteln, wurden be­ reits verschiedene Maßnahmen getroffen. So ist es üblich, an diesen Unterhaltungsgeräten Betätigungsorgane für den Spieler anzubringen, die in der Regel auf den kauf der einzelnen Um­ laufkörper einwirken. Durch Betätigung einer Starttaste kann der Spieler einen oder mehrere Umlaufkörper starten, wodurch dem Spieler ein reeller Einfluß auf das Spielgeschehen ver­ mittelt wird. So kann beispielsweise durch Betätigung einer Taste innerhalb einer bestimmten Zeitdauer einer der Umlauf­ körper durch den Spieler nachgestartet werden, um ihm die Möglichkeit einzuräumen, eine gewinnbringendere Symbolkombi­ nation zu erzielen. Darüber hinaus sind für die übrigen Um­ laufkörper Stopptasten vorgesehen, um dem Spieler zu gestat­ ten, einen sich drehenden Umlaufkörper anzuhalten, wodurch dem Spieler der Eindruck vermittelt wird, das Spielgeschehen und damit die aus dem Spiel resultierende Symbolkombination beeinflussen zu können. Dabei leuchtet für eine kurze Zeit­ dauer ein dem jeweiligen Umlaufkörper zugeordnetes optisches Anzeigeelement schlagartig auf und erlischt schlagartig wie­ der. Innerhalb dieses kurzen Zeitraumes kann der Spieler ent­ scheiden, ob er den jeweiligen Umlaufkörper anhalten will. Dabei hat der Spieler jedoch keinen Einfluß darauf, zu erken­ nen, zu welchem Zeitpunkt er möglichst nahe einem in Aussicht gestellten Gewinn kommt. Da die Unterhaltungsgeräte in der Regel so ausgebildet sind, daß nicht nur ein Symbol im jewei­ ligen Anzeigefenster der Symbol-Spieleinrichtung angezeigt wird, sondern auch die diesem Symbol benachbarten Symbole, so ist es für den Spieler ärgerlich, wenn ein Symbol angezeigt wird, das beispielsweise neben dem einen Gewinn in Aussicht stellenden Symbol angeordnet ist.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfah­ ren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes und ein Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, das dem Spieler den Eindruck vermitteln soll, selbst Einfluß auf das Erzielen eines in Aussicht gestellten Gewinns nehmen zu können, um dadurch das Spielgeschehen ab­ wechslungsreicher zu gestalten und den Spielanreiz für den Spieler zu erhöhen.
Erfindungsgemäß wird in verfahrensmäßiger Hinsicht die Aufga­ be dadurch gelöst, daß dem der Stopptaste zugehörige Umlauf­ körper ein optisches oder akustisches Signal zugeordnet wird, das innerhalb einer bestimmten Zeit stetig bis zu einer be­ stimmten Größe anwächst, in der der Spieler diesen Umlaufkör­ per durch Betätigen der Stopptaste anhalten kann, und danach das optische oder akustische Signal schlagartig erlischt, wo­ bei der Spieler im Falle eines vom Mikroprozeßrechner errech­ neten Nichtgewinns ein möglichst nahe kommendes Symbol an ein einen Gewinn darstellendes Symbol erhält.
Zu diesem Zweck ist vorteilhafterweise die Phase des Anwach­ sens des optischen oder akustischen Signals in eine der An­ zahl der am Umfang des Umlaufkörpers verteilten Symbole ent­ sprechenden Anzahl von Anschwellstufen unterteilt.
Dabei entspricht jede Anschwellstufe einer relativen Ab­ standsposition zu einem erzielbaren Gewinn, wobei die schwächste Stufe des Anwachsens des optischen oder akusti­ schen Signals der dem Gewinn am weitesten entfernt liegenden Abstandsposition und die stärkste Stufe des Anwachsens des optischen oder akustischen Signals der Position des erzielba­ ren Gewinns entspricht.
In weiterer Ausbildung des Verfahrens kann eine Phase des An­ wachsens und Erlöschens des optischen oder akustischen Si­ gnals mindestens einem Umlauf des Umlaufkörpers entsprechen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe auch durch ein münzbetätig­ tes Gewinnspielgerät gelöst, wobei dem der Stopptaste zugehö­ rige Umlaufkörper ein optisches oder akustisches Signal er­ zeugender Signalgeber zugeordnet ist, dessen Signal innerhalb einer bestimmten Zeit stetig anwächst, in der der Spieler diesen Umlaufkörper durch Betätigen der Stopptaste anhalten kann, und danach der optische oder akustische Signalgeber schlagartig erlischt, wobei der Spieler im Falle eines vom Mikroprozeßrechner errechneten Nichtgewinns ein möglichst na­ he kommendes Symbol an ein einen Gewinn darstellendes Symbol erhält.
Als optischer Signalgeber kann hierfür eine Glühlampe, eine Leuchtdiode oder ein Lampen- bzw. Leuchtdiodenfeld vorgesehen sein. Alternativ dazu kann der akustische Signalgeber ein elektronisch gesteuertes Tonwiedergabeelement sein. Dabei ist auch eine Kombination von optischen und akustischen Signalge­ bern möglich.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist der optische oder akustische Signalgeber als vom Spieler betätigbare Taste ausgebildet.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Umlaufkörper als Scheiben oder Walzen ausgebildet.
Durch das Anwachsen des Signals des optischen oder akusti­ schen Signalgebers innerhalb einer festgelegten Zeit bis zu dessen Erlöschen kann der Spieler durch die unterschiedlichen Anschwellstufen bestimmen, wann der jeweilige Umlaufkörper gestoppt werden soll. Je nach dem, ob der den Spielablauf steuernde Mikroprozeßrechner einen Gewinn oder Nichtgewinn in Aussicht stellt, wird dem Spieler der Eindruck vermittelt, selbst bestimmen zu können, ob er dem erzielbaren Gewinn mög­ lichst nahe kommt oder nicht. Je niedriger die Anschwellstufe des optischen oder akustischen Signalgebers zu einem bestimm­ ten Zeitpunkt ist, um so größer ist die Nachlaufphase des Um­ laufkörpers, bestimmt durch eine bestimmte Anzahl von Rastpo­ sitionen, in Bezug zum erzielbaren Gewinn und dem entspre­ chenden Symbol auf dem Umlaufkörper. Dabei wird die menschli­ che Reaktionszeit des Spielers mitberücksichtigt.
Der Spieler wird versuchen, eine möglichst hohe bzw. starke Anschwellstufe zu erreichen, die dem vom Mikroprozeßrechner in Aussicht gestellten Gewinn als Symbol auf dem Umlaufkörper am nächsten kommt. Wird der Umlaufkörper dann gestoppt und zeigt beispielsweise ein Symbol neben dem erzielbaren Gewinn­ symbol an, wird er der Auffassung sein, daß er dem entspre­ chenden Gewinnsymbol bereits sehr nahe gekommen ist. Im näch­ sten Spiel wird er dann versuchen, eine noch höhere An­ schwellstufe durch Betätigen der Stopptaste zu erreichen, die dem Symbol für den erreichbaren Gewinn entspricht. Hat im üb­ rigen der Mikroprozeßrechner ein Gewinnsymbol errechnet, so erscheint selbstverständlich dieses Symbol im Ablesefenster.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung unter Be­ zugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die schematische Darstellung der Vorderansicht eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer schei­ benförmige Umlaufkörper aufweisenden Symbol- Spieleinrichtung;
Fig. 2 die schematische Darstellung der Vorderansicht eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes mit einer walzen­ förmige Umlaufkörper aufweisenden Symbol- Spieleinrichtung;
Fig. 3 die Vorderansicht eines scheibenförmigen Umlaufkör­ pers; und
Fig. 4 ein Diagramm, welches die Aufleuchtphase eines opti­ schen Anzeigeelementes darstellt.
Die Fig. 1 stellt ein münzbetätigtes Unterhaltungsgerät dar, bei dem als Symbol-Spieleinrichtung drei Umlaufkörper als Scheiben vorgesehen sind. Die Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt ein münzbetätigtes Unterhaltungsgerät, bei dem die Umlaufkör­ per der Symbol-Spieleinrichtung als drei Walzen ausgebildet sind. Die entsprechenden Bezugszeichen für diese beiden Aus­ führungsformen sind daher in der folgenden Beschreibung für gleiche Funktionsmerkmale und Teile identisch.
Das die Symbol-Spieleinrichtung 1 aufnehmende Gehäuse 2 des münzbetätigten, mit Mikroprozeßrechner gesteuerten Unterhal­ tungsgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Vorder­ seite eine Frontscheibe 3 mit Ablesefenstern 4 auf, hinter denen drei nebeneinander angeordnete, scheibenförmig, gemäß Fig. 1, bzw. walzenförmig, gemäß Fig. 2, ausgebildete Umlauf­ körper 5 der Symbol-Spieleinrichtung 1 vorgesehen sind. Die Umlaufkörper 5 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spielbeginn während oder zum Ende des Spiels von einem Zufallsgenerator der Steuereinheit zum Stillstand gebracht. In einer von einer Mehrzahl möglicher Rastpositionen werden die Umlaufkörper 5 zum Stillstand gebracht. Den Rastpositionen sind auf dem Um­ fang der Umlaufkörper 5 Symbole 6 zugeordnet, die der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablesefenstern 4 dienen. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das Spielergebnis ab­ lesen, insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten Gewinnplan aus einer Kombina­ tion der angezeigten Symbole 6 ergeben hat.
Im unteren Bereich des Spielgerätes befindet sich eine Nach­ start-Taste 7 für den ersten, links außen befindlichen Um­ laufkörper, mit der die in der Symbol-Spieleinrichtung 1 an­ gezeigten Symbole des Umlaufkörpers 5 gehalten bzw. nachge­ startet werden können. Im Falle eines Gewinns kann eine Ge­ winnausschüttung in bar, d. h. durch Münzauswurf in die Ausga­ beschale 8 oder durch Auf-addieren in einer Guthabenanzeige 9 erfolgen, wobei das Guthaben durch Betätigung der neben dem Münzeinwurfschlitz 10 einer nicht näher dargestellten Münz­ einheit liegenden Rückgabetaste 11 in die Ausgabeschale 8 ab­ rufbar ist. Ein positives Spielergebnis kann auch darin be­ stehen, das anstelle von oder zusätzlich zu einem definierten Geldgewinn eine Anzahl von Sonderspielen gewährt wird, bei denen ein Gewinnschlüssel mit erhöhter Gewinnchance zur An­ wendung kommt. Die Anzahl der Sonderspiele wird in einer Son­ derspiele-Anzeige 12 dargestellt. Weiterhin kann ein positi­ ves Spielergebnis im Erhalt einer bestimmten Anzahl von Punk­ ten bestehen, die in der Punkteanzeige 13 dargestellt werden. Schließlich kann ein Gewinn auch in der Gewährung von Frei­ spielen liegen, deren Anzahl in der Freispiele-Anzeige 14 dargestellt wird.
Der in der Symbol-Spieleinrichtung 1 erzielte Gewinn kann ta­ sten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der entspre­ chenden Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen übertragen werden. Die beidseitig der Frontscheibe 3 angeordneten Zusatzgewinn- Spieleinrichtungen 15 sind jeweils als Risiko- Spieleinrichtung ausgebildet. Die rechte Risiko- Spieleinrichtung besitzt mehrere zu einer Risikoleiter 16 zu­ sammengefaßte beleuchtbare Anzeigeelemente 17, die im unteren Bereich mit steigenden Geldgewinnen und im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit den Anzahlen der Sonderspielgewin­ ne belegt sind. Die linke Risiko-Spieleinrichtung weist eben­ falls mehrere zu einer Risikoleiter 18 zusammengefaßte be­ leuchtbare Anzeigeelemente 19 auf, die jedoch mit steigenden Punktgewinnen belegt sind. Das Riskieren des in der Risiko­ leiter 16 bzw. 18 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, daß das nächsthöhere Anzeigeelement 17 bzw. 19 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzeigefeld 17 bzw. 19 im Wechsel mit einem unterhalb der Risikoleiter 16 bzw. 18 ange­ brachten Totalverlust-Anzeigefeld 20 bzw. 21 mit der Be­ schriftung "0" blinkt. Bei Betätigung einer Risikotaste 22 bzw. 23 wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zum Erreichen des Höchstgewinnes an Sonderspielen bzw. an Punkten fortgesetzt werden. Die Sonderspiel-Gewinne werden in der Sonderspiele-Anzeige 12, die Punkte-Gewinne in der Punkte- Anzeige 13 und die Geldgewinne in der Guthaben-Anzeige 9 au­ faddiert.
Im unteren Bereich des Gehäuses 2 des münzbetätigten Unter­ haltungsgerätes sind zwischen der Risikotaste 22 und der Ri­ sikotaste 23 bzw. der Nachstarttaste 7 für den linken Umlauf­ körper 5 zwei weitere Stopptasten 24 und 25 vorgesehen. Die Stopptaste 24 ist dem mittleren Umlaufkörper 5 und die Stopp­ taste 25 dem rechten Umlaufkörper 5 der Symbol- Spieleinrichtung 1 zugeordnet. Diese Stopptasten 24 und 25 sind als aufleuchtbare optische oder akustische Signalgeber ausgebildet. Sie leuchten oder ertönen innerhalb einer vom Mikroprozeßrechner des Unterhaltungsgerätes festgelegten Zeit in einem Spiel in verschiedenen Anschwellstufen von "Dunkel" bis "Vollhell" bzw. von "Tonlos" bis "Vollaut", wobei der Spieler jede dieser Stopptasten 24 und 25 während des Anwach­ sens betätigen kann, um den jeweiligen zugehörigen Umlaufkör­ per 5 anzuhalten. Bei der Verwendung eines optischen Signal­ gebers erfolgt das Aufleuchten der Stopptasten 24 und 25 da­ bei gemäß Fig. 4 stetig von "Dunkel" bis "Vollhell" und er­ lischt dann schlagartig. Dadurch ergibt sich eine sägezahnar­ tige Kurve des Helligkeitsverlaufes des jeweiligen optischen Signalgebers in Abhängigkeit von der Zeit bzw. der Teilung des Umlaufkörpers 5, wie dies im Diagramm in Fig. 4 darge­ stellt ist.
Die Aufteilung eines Umlaufkörpers 5 in Scheibenform ist in Fig. 3 dargestellt. Dabei ist der Umlaufkörper 5 in zwölf Teilfelder 26 unterteilt, wobei jedes Teilfeld 26 mit einem Gewinnsymbol 4 versehen ist. Die Position "0", die auf Grund der Zwölferteilung der Position "12" auf dem Umlaufkörper 5 entspricht, entspricht gleichfalls auch der Aufleuchtphase "Dunkel" bzw. "Vollhell" eines optischen Signalgebers. Bei­ spielsweise bei Position "2" kann das Aufleuchten des opti­ schen Signalgebers beginnen, erreicht beispielsweise bei Po­ sition "6" die Helligkeitsstufe "Halbhell" und schwillt wei­ ter an bis zur Position "12" "Vollhell", um dann schlagartig in die Aufleuchtphase "Dunkel" zu erlöschen. Hierbei ent­ spricht der Verlauf der Helligkeitsstufen einem Umlauf des scheibenförmigen Umlaufkörpers 5, wie im mittleren Bereich des Umlaufkörpers 5 durch den Umlaufpfeil dargestellt ist. Die Darstellung gemäß Fig. 3 ist auch auf einen walzenförmi­ gen Umlaufkörper 5 übertragbar, der anstelle der Zwölfertei­ lung eine Teilung in 24 Teilfelder aufweist.

Claims (12)

1. Verfahren zum Betreiben eines münzbetätigten Unterhal­ tungsgerätes mit
  • - einer Symbol-Spieleinrichtung, die auf mit Symbolen belegten Umlaufkörpern hinter Ablesefenstern eine ei­ nen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombination anzeigt,
  • - mindestens einer Stopptaste zum vorzeitigen Anhalten mindestens eines Umlaufkörpers, und
  • - einem Mikroprozeßrechner zum Steuern des gesamten Spielablaufes,
dadurch gekennzeichnet, daß dem der Stopptaste zugehörige Umlaufkörper ein optisches oder akustisches Signal zuge­ ordnet wird, das innerhalb einer bestimmten Zeit stetig bis zu einer bestimmten Größe anwächst, in der der Spie­ ler diesen Umlaufkörper durch Betätigen der Stopptaste anhalten kann, und danach das optische oder akustische Signal schlagartig erlischt, wobei der Spieler im Falle eines vom Mikroprozeßrechner errechneten Nichtgewinns ein möglichst nahe kommendes Symbol an ein einen Gewinn dar­ stellendes Symbol erhält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase des Anwachsens des optischen oder akustischen Signals in eine der Anzahl der am Umfang des Umlaufkör­ pers verteilten Symbole entsprechenden Anzahl von An­ schwellstufen unterteilt ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jede Anschwellstufe einer relativen Ab­ standsposition zu einem erzielbaren Gewinn entspricht, wobei die schwächste Stufe des Anwachsens des optischen oder akustischen Signals der dem Gewinn am weitesten ent­ fernt liegenden Abstandsposition und die stärkste Stufe des Anwachsens des optischen oder akustischen Signals der Position des erzielbaren Gewinns entspricht.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Phase des Anwachsens und Erlöschens des optischen oder akustischen Signals mindestens einem Umlauf des Umlaufkörpers entspricht.
5. Münzbetätigtes Unterhaltungsgerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit
  • - einer Symbol-Spieleinrichtung, die auf mit Symbolen belegten Umlaufkörpern hinter Ablesefenstern eine ei­ nen Gewinn oder Verlust angebende Symbolkombination anzeigt,
  • - mindestens einer Stopptaste zum vorzeitigen Anhalten mindestens eines Umlaufkörpers, und
  • - einem Mikroprozeßrechner zum Steuern des gesamten Spielablaufes,
dadurch gekennzeichnet, daß dem der Stopptaste (24; 25) zugehörige Umlaufkörper (5) ein optisches oder akusti­ sches Signal erzeugender Signalgeber zugeordnet ist, des­ sen Signal innerhalb einer bestimmten Zeit stetig an­ wächst, in der der Spieler diesen Umlaufkörper (5) durch Betätigen der Stopptaste (24; 25) anhalten kann, und da­ nach der optische oder akustische Signalgeber schlagartig erlischt, wobei der Spieler im Falle eines vom Mikropro­ zeßrechner errechneten Nichtgewinns ein möglichst nahe kommendes Symbol (6) an ein einen Gewinn darstellendes Symbol (6) erhält.
6. Unterhaltungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der optische Signalgeber eine Glühlampe, eine Leuchtdiode oder ein Lampen- bzw. Leuchtdiodenfeld ist.
7. Unterhaltungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der akustische Signalgeber ein elektronisch ge­ steuertes Tonwiedergabeelement ist.
8. Unterhaltungsgerät nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der optische oder akustische Signal­ geber als vom Spieler betätigbare Taste (24, 25) ausgebil­ det ist.
9. Unterhaltungsgerät nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufkörper (5) als Scheiben ausgebildet sind.
10. Unterhaltungsgerät nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufkörper (5) als Walzen aus­ gebildet sind.
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