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DE19533418A1 - Unterhaltungsanlage mit mindestens einem geldbetätigten Unterhaltungsgerät - Google Patents

Unterhaltungsanlage mit mindestens einem geldbetätigten Unterhaltungsgerät

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Publication number
DE19533418A1
DE19533418A1 DE19533418A DE19533418A DE19533418A1 DE 19533418 A1 DE19533418 A1 DE 19533418A1 DE 19533418 A DE19533418 A DE 19533418A DE 19533418 A DE19533418 A DE 19533418A DE 19533418 A1 DE19533418 A1 DE 19533418A1
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DE
Germany
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risk
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game
entertainment
entertainment system
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Ullrich Schulze
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NSM AG
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NSM AG
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    • G07F17/3204Player-machine interfaces
    • G07F17/3211Display means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Unterhaltungsanlage mit mindestens einem geldbetätigten Unterhaltungsgerät, das mit einer Symbol-Spieleinrichtung, mit mindestens einer bei Ein­ satz eines bereits erzielten Gewinns diesen bei Verlustgefahr erhöhenden Risiko-Spieleinrichtung mit einer aus mehreren be­ leuchtbaren, gewinnindividuellen Anzeigeelementen bestehenden Risikoleiter und mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung versehen ist.
Unterhaltungsgeräte der vorgenannten Art sind in den ver­ schiedensten Ausführungsformen bekannt. Sie besitzen in der Regel drei Umlaufkörper, die als Walzen, Scheiben, Klappkar­ ten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sein können. Auf der von außen durch Ablesefenster einsehbaren Oberfläche tra­ gen die Umlaufkörper Symbole. Die Umlaufkörper werden zu­ fallsgesteuert stillgesetzt und nachdem alle Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, gibt die in den Ablesefenstern an­ gezeigte Symbolkombination einen Gewinn oder Verlust. In un­ terschiedlicher Höhe werden Geld-, Sonderspiele-, Punkte-, Freispiele oder dergleichen Gewinne in Aussicht gestellt. Bei den Sonderspielen kommt ein Gewinnschlüssel mit gegenüber dem Normalspiel erhöhter Gewinnchance zur Anwendung.
Um einen Spieler zur Benutzung derartiger Unterhaltungsgeräte anzuregen und ihn auch während der Spieldauer zu unterhalten und weitere Spielanreize zu vermitteln, wurden bereits ver­ schiedene Maßnahmen getroffen. So ist es üblich, an den Un­ terhaltungsgeräten Betätigungsorgane für den Spieler anzu­ bringen, die in der Regel auf den Lauf der einzelnen Umlauf­ körper einwirken. Weiterhin sind Risiko-Spieleinrichtungen bekannt, die es dem Spieler ermöglichen, bei Risiko eines Verlustes den bereits erzielten oder weiteren Gewinn zu erhö­ hen. Jede Risiko-Spieleinrichtung umfaßt mehrere zu einer Ri­ sikoleiter zusammengefaßte beleuchtbare gewinnindividuelle Anzeigeelemente einschließlich eines Totalverlust-Anzeige­ elementes und eine Risikotaste. Beim Riskieren eines in der Symbol-Spieleinrichtung bereits erzielten und in die Risiko- Spieleinrichtung übertragenen Gewinns blinkt das nächsthöhere Anzeigeelement in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn an­ zeigende Anzeigeelement im Wechsel mit dem Totalverlust- Anzeigeelement. Bei Betätigung der Risikotaste wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Beim Erzielen des nächsthöheren Gewinns kann der Spieler diesen Gewinn durch Betätigung einer Annahmetaste an­ nehmen oder in einem erneuten Risikospiel riskieren. Da die Risiko-Spieleinrichtung in das Unterhaltungsgerät integriert ist, kann der Spielablauf der Risiko-Spieleinrichtung unmit­ telbar nur von dem Spieler und ggfls. in Abhängigkeit von der Stellung des Spielers zu dem Unterhaltungsgerät von einigen wenigen, nicht am Spiel beteiligten Personen beobachtet wer­ den, was insofern nachteilig ist, als die Aufmerksamkeit ei­ nes großen Personenkreises nicht auf das Unterhaltungsgerät gelenkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterhaltungs­ anlage mit mindestens einem geldbetätigten Unterhaltungsgerät zu schaffen, bei der die Beobachtung des im Unterhaltungsge­ rät ablaufenden Risikospiels durch eine große Anzahl von Per­ sonen gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Risiko-Spieleinrichtung mit einer separat aufgestellten, ana­ log der Risikoleiter ausgebildeten Risikosäule oder mit einem separat aufgehängten, analog der Risikoleiter ausgebildeten Wanddisplay verbunden ist, in denen das Risikospiel simultan zu der Risikoleiter darstellbar ist.
Durch diese Maßnahme wird der Spielablauf der Risiko-Spiel­ einrichtung gleichzeitig in der Risiko-Säule bzw. in dem Wanddisplay wiedergegeben, wobei es durch die beliebige Wahl des Aufstellortes der Risiko-Säule bzw. des Wanddisplay mög­ lich ist, ein größeres Publikum an der Beobachtung des Risi­ kospiels teilhaben zu lassen und dieses gezielt zu animieren, an dem Unterhaltungsgerät zu spielen, ohne daß sich der Spie­ ler bei der Durchführung seines Spiels selbst gestört fühlt. Weiterhin kann ggfls. das beobachtende Publikum dem Spieler Ratschläge für sein weiteres Vorgehen beim Risikospiel geben.
Des weiteren besteht die Möglichkeit, die Anzeigeelemente der Risiko-Säule bzw. des Wanddisplay relativ groß auszuführen, wodurch die Belegung der Anzeigeelemente auch aus größerer Entfernung noch leicht erkennbar ist. Weiterhin kann auf die Darstellung des Totalverlustes in der Risiko-Säule bzw. in dem Wanddisplay verzichtet werden, wobei in der Risiko-Säule bzw. in dem Wanddisplay nur die erzielten Stufen angezeigt werden und die oberste, nicht erreichte Stufe blinkt. Die An­ stiegs- bzw. Verluststufe kann hierbei als Einstiegstufe für das nächste Risikospiel genommen werden, d. h. es findet eine Rückwirkung der Risiko-Säule bzw. des Wanddisplay auf den Spielablauf des Unterhaltungsgerätes statt.
Um eine Ablesbarkeit der Anzeigeelemente der Risiko-Säule aus praktisch jedem Blickwinkel zu erhalten, ist nach einer vor­ teilhaften Ausgestaltung der Erfindung jedes Anzeigeelement der Risiko-Säule in mindestens zwei den gleichen Gewinnwert darstellende, räumlich versetzt zueinander angeordnete Anzei­ gesegmente unterteilt. Hierbei sind zweckmäßigerweise die An­ zeigeelemente der Risiko-Säule kreisförmig oder mehreckig ge­ staltet. Dies gestattet eine Rundum-Ablesbarkeit der Anzeige­ elemente der Risiko-Säule.
Bevorzugt sind die Anzeigeelemente der Risiko-Säule mit den gleichen Gewinnwerten wie die Anzeigeelemente der Risikolei­ ter belegt. Hierdurch sind die im Zusammenhang mit dem Risi­ kospiel auftretenden Ereignisse für das beobachtende Publikum genau erkennbar, wodurch die Spannung des Publikums ständig gesteigert und somit auch der Anreiz zum Spiel erhöht wird.
Zur weiteren Animation des beobachtenden Publikums ist nach einer Weiterbildung der Erfindung am oberen Ende der Risiko- Säule ein Anzeigefeld vorgesehen, in dem der erreichte Gewinn der jeweiligen Stufe innerhalb der Risiko-Säule zusätzlich darstellbar ist. Das durch seine Lage gut sichtbare Anzeige­ feld ist zweckmäßigerweise in mindestens zwei den gleichen Gewinnwert darstellende, räumlich versetzt zueinander ange­ ordnete Anzeigeelemente unterteilt.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Anzeigeelemente der Risiko-Säule als in ihrer Belegung verän­ derbare Displays ausgebildet. Hierdurch wird eine unter­ schiedliche Belegung der Anzeigeelemente der Risiko-Säule er­ möglicht, wodurch die Risiko-Säule an diverse Risiko-Spiel­ einrichtungen verschiedener Unterhaltungsgeräte angeschlossen werden kann.
Bei einer alternativen Ausführung der Unterhaltungsanlage sind die Anzeigeelemente der Risikoleiter in steigender Rei­ henfolge mit exakten Gewinnwerten belegt, während die Anzei­ geelemente der Risiko-Säule im Verhältnis zu den Gewinnwerten der Risikoleiter farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind. Auf diese Weise ergibt sich eine variable, kostengün­ stige Einsatzmöglichkeit der Risiko-Säule, da die mit far­ blich abgestuften Anzeigeelementen versehene Risiko-Säule an verschiedene Unterhaltungsgeräte mit einer festen Belegung der Risikoleiter der Risiko-Spieleinrichtung angeschlossen werden kann. Bevorzugt sind die unteren Anzeigeelemente der Risiko-Säule mit dunklen Farben (Blautöne), die mittleren An­ zeigeelemente mit helleren Farben (Rottöne) und die oberen Anzeigeelemente mit kräftigen Signalfarben (Gelbtöne) belegt. Durch diese geschickte Farbwahl wird dem beobachtenden Publi­ kum ein direkter Bezug zur erreichten Gewinnhöhe in der Risi­ ko-Spieleinrichtung gegeben.
Damit der Spieler entscheiden kann, ob sein Risikospiel zu­ sätzlich in der Risiko-Säule dargestellt wird, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Funktion der Risiko- Säule mittels einer in das Unterhaltungsgerät integrierten Taste ein- und ausschaltbar.
Um die Bildung größerer Unterhaltungsanlagen, z. B. in Spiel­ hallen zu realisieren, ist bevorzugt die Risiko-Säule mit mehreren Risiko-Spieleinrichtungen mehrerer Unterhaltungsge­ räte gekoppelt. Zweckmäßigerweise erfolgt die Kopplung zwi­ schen den Unterhaltungsgeräten und der Risiko-Säule über Ver­ bindungsleitungen und/oder über Infrarot-, Ultraschall-, oder Funkschnittstellen. Selbstverständlich können auch mehrere, Risikospieleinrichtungen eines Unterhaltungsgerätes mit der Risiko-Säule verbunden werden. Die Auswahl der an die Risiko- Säule angeschlossene Risiko-Spieleinrichtung erfolgt über die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes bzw. der Unterhal­ tungsgeräte.
Zur akustischen Information und Animation ist nach einer Wei­ terbildung der Erfindung die Risiko-Säule mit mindestens ei­ nem Lautsprecher versehen. Zweckmäßigerweise ist die Risiko- Säule in der spielfreien Zeit als Animiereinrichtung geschal­ tet. Hierbei leuchten die Anzeigeelemente der Risiko-Säule in vorgegebener oder zufallsgesteuerter Weise auf.
Zwecks Erzielung einer Anpassung der Risiko-Säule an unter­ schiedliche Raumhöhen ist nach einer weiteren Ausgestaltung die Risiko-Säule in der Höhe verstellbar ausgebildet.
Um dem das Risikospiel in der Risiko-Säule beobachtenden Pu­ blikum eine weitere Unterhaltung zu bieten, ist nach einer Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung ein einem Stand­ gehäuse der Risiko-Säule ein Display angeordnet, in dem das Symbolspiel der Symbol-Spieleinrichtung simultan darstellbar ist.
Weiterhin ist bei einer Unterhaltungsanlage, bei der das Un­ terhaltungsgerät mindestens einer weiteren Zusatzgewinn- Spieleinrichtung, in der ein in der Symbol-Spieleinrichtung oder in der Risiko-Spieleinrichtung erzielter Gewinn aus­ spielbar ist, versehen ist, bevorzugt vorgesehen, daß in dem Standgehäuse der Risiko-Säule eine Anzeigeeinrichtung zur si­ multanen Darstellung des Spiels in der weiteren Zusatzgewinn- Spieleinrichtung angeordnet ist. Hierdurch wird dem die Risi­ ko-Säule beobachtenden Publikum eine weitere Unterhaltung ge­ boten.
Ferner ist bei einer Unterhaltungsanlage, bei der das Unter­ haltungsgerät mit mindestens einer Jackpot-Spielanordnung versehen ist, nach einer Weiterbildung der Erfindung in dem Standgehäuse der Risiko-Säule eine Anzeigeeinrichtung zur si­ multanen Darstellung der Ereignisse in der Jackpot-Spielan­ ordnung angeordnet. Sonach kann auch der Ergebnisablauf in der Jackpot-Spielanordnung von dem die Risiko-Säule beobach­ tenden Publikum wahrgenommen werden, was wiederum den Unter­ haltungswert für das Publikum fördert.
Es versteht sich, daß die vorstehend und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorlie­ genden Erfindung zu verlassen.
Der der Erfindung zugrundeliegende Gedanke wird in der nach­ folgenden Beschreibung anhand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Ansicht auf eine Un­ terhaltungsanlage nach der Erfindung mit mehreren Unterhal­ tungsgeräten.
Bei der Unterhaltungsanlage sind drei, jeweils mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit für den gesamten Spielablauf versehene Unterhaltungsgeräte 1 an einer Wand aufgehängt. Je­ des Unterhaltungsgerät 1 weist auf der Frontseite seines Ge­ häuses Ablesefenster 2 auf, hinter denen drei nebeneinander­ liegende, scheibenförmig oder walzenförmig ausgebildete Um­ laufkörper 3 einer Symbol-Spieleinrichtung 4 angeordnet sind. Der Rechner bestimmt den gesamten Spielablauf einschließlich der Gewinnermittlung und der Gewinnauszahlung. Die Steuer- und Rechenfunktionen werden hierbei entsprechend den Program­ men des Rechners ausgeführt, die sämtlichen erforderlichen Funktionen angepaßt werden können. Die Umlaufkörper 3 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spielbeginn während oder zum Ende des Spiels von einem dem Rechner zugeordneten Zufallsgenera­ tor in einer von mehreren Rastpositionen zum Stillstand ge­ bracht. Den Rastpositionen sind auf dem Umfang der Umlaufkör­ per 3 Symbole zugeordnet, die der Anzeige des Spielergebnis­ ses in den Ablesefenstern 2 dienen. Aus den angezeigten Sym­ bolen kann der Spieler das Spielergebnis ablesen, insbesonde­ re auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontseite des Gehäuses erläuterten Gewinnplan aus einer Kombination der an­ gezeigten Symbole ergeben hat.
Im unteren Bereich der Frontseite jedes Unterhaltungsgerätes befinden sich mehrere Betätigungsorgane 5, mit denen die in der Symbol-Spieleinrichtung 4 angezeigten Symbole gehalten bzw. nachgestartet werden können. Im Falle eines Gewinns kann eine Gewinnausschüttung in bar, d. h. durch Münzauswurf in ei­ ne Auszahlschale 6 oder durch Addieren in einer Münzanzeige 7 erfolgen, wobei das Guthaben durch Betätigung einer neben ei­ nem Münzeinwurfschlitz 8 liegenden Rückgabetaste 9 in die Auszahlschale 6 auszahlbar ist. Ein positives Spielergebnis kann auch darin bestehen, daß anstelle von oder zusätzlich zu einem definierten Geldgewinn eine Anzahl von Sonderspielen gewährt wird, bei denen ein Gewinnschlüssel mit gegenüber dem Normalspiel erhöhter Gewinnchance zur Anwendung kommt. Die Anzahl der Sonderspiele wird in einer Sonderspieleanzeige 10 dargestellt.
Ein in der Symbol-Spieleinrichtung 4 erzielter Gewinn kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in eine der rechts- und linksseitig auf der Frontseite des Gehäuses des jeweili­ gen Unterhaltungsgerätes 1 angeordneten Risiko-Spieleinrich­ tungen 11 übertragen werden. Jede Risiko-Spieleinrichtung 11 besitzt mehrere, zu einer Risikoleiter 12 zusammengefaßte be­ leuchtbare Anzeigeelemente 13, die im unteren Bereich mit steigenden Geldgewinnen und im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit den Anzahlen der Sonderspielgewinne belegt sind. Das Riskieren eines in der Risikoleiter 12 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, daß das nächsthöhere Anzeigeele­ ment 13 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzeigeelement 13 im Wechsel mit einem unterhalb der Risiko­ leiter 12 angeordneten Totalverlust-Anzeigeelement 14 blinkt. Bei Betätigung einer Risikotaste 15 oder nach Ablauf einer bestimmten Zeit wird entweder der nächsthöhere Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zur Erreichung des Höchstgewinnes an Sonderspielen fortge­ setzt werden.
Über eine mit entsprechenden Abzweigungen versehene Verbin­ dungsleitung 16 ist jede Risiko-Spieleinrichtung 11 eines je­ den Unterhaltungsgerätes 1 an eine räumlich zu den Unterhal­ tungsgeräten 1 entfernt aufgestellte Risiko-Säule 17 an­ schließbar, die auf ein quaderförmiges Standgehäuse 18 aufge­ setzt ist. Die Risiko-Säule 17 setzt sich aus übereinander­ liegenden kreisförmigen Anzeigeelementen 19 zusammen, deren Anzahl der Anzahl der Anzeigeelemente 13 der Risikoleiter 12 zuzüglich des Totalverlust-Anzeigeelementes 13 der Risiko­ spieleinrichtung 11 entspricht. Das unterste Anzeigeelement 19 der Risiko-Säule 17 ist mit einem Totalverlust, was durch die Beschriftung "0" gekennzeichnet ist, belegt, während die darüberliegenden Anzeigeelemente 19 als in ihrer Belegung mit Gewinnen in steigender Reihenfolge veränderbare Displays aus­ gebildet sind, d. h. diese Anzeigeelemente 19 werden in Abhän­ gigkeit von der aktiv mit der Risiko-Säule 17 verbundenen Ri­ siko-Spieleinrichtung 11 entsprechend mit den Gewinnwerten der Risikoleiter 12 dieser Risiko-Spieleinrichtung 11 belegt. Jedes Anzeigeelement 19 der Risiko-Säule 17 ist umfangsseitig in drei gleiche Anzeigesegmente 20 unterteilt, wobei in den Anzeigesegmenten 20 eines Anzeigeelementes 19 jeweils der gleiche Gewinnwert dargestellt wird. Den Abschluß der Risiko- Säule 17 bildet ein kreisförmiges Anzeigefeld 21, das eben­ falls umfangsseitig in drei gleiche Anzeigesegmente 20 unter­ teilt ist, in denen der erreichte Gewinn der jeweiligen Stufe innerhalb der Risiko-Säule 17 zusätzlich dargestellt wird.
Mittels einer an jedem Unterhaltungsgerät 1 angebrachten Ein-/Aus-Taste 22 kann der Spieler bestimmen, ob ein in der Risi­ ko-Spieleinrichtung 11 ablaufendes Risikospiel synchron in der Risiko-Säule 17 dargestellt wird. Eine gleichzeitige An­ steuerung der Risiko-Säule 17 über mehrere Unterhaltungsgerä­ te 1 wird durch eine Abfrage von den in den Unterhaltungsge­ räten 1 integrierten Steuereinheiten verhindert. Schaltet der Spieler die Risiko-Säule 17 ein, dann werden die Anzeigeele­ mente 19 bzw. die jeweiligen Anzeigesegmente 20 mit den glei­ chen Gewinnwerten der Risikoleiter 12 der Risiko-Spielein­ richtung 11, in der das Risikospiel ablaufen soll, belegt. Anschließend läuft das Risikospiel synchron in dieser Risiko- Spieleinrichtung 11 und in der Risiko-Säule 17 ab, wobei der in jeder Risiko-Stufe erreichte Gewinn zusätzlich in den An­ zeigesegmenten 20 des Anzeigefeldes 21 der Risiko-Säule 17 dargestellt wird. Ein erreichter Gewinn kann jederzeit durch Betätigung einer an den Unterhaltungsgeräten angeordneten An­ nahmetaste 23 angenommen werden. Über einen in das Standge­ häuse 18 der Risikosäule 17 untergebrachten Lautsprecher 24 kann eine akustische Information oder Hintergrundmusik abge­ geben werden. Weiterhin können in der spielfreien Zeit opti­ sche und akustische Animationsprogramme in der Risiko-Säule 17 geschaltet werden.

Claims (18)

1. Unterhaltungsanlage mit mindestens einem geldbetätigten Unterhaltungsgerät, das mit einer Symbol-Spieleinrich­ tung, mit mindestens einer bei Einsatz eines bereits erzielten Gewinns diesen bei Verlustgefahr erhöhenden Risiko-Spieleinrichtung mit einer aus mehreren be­ leuchtbaren, gewinnindividuellen Anzeigeelementen be­ stehenden Risikoleiter und mit einer rechnergesteuerten Steuereinheit zur Spielablaufsteuerung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Risiko-Spieleinrichtung (11) mit einer separat aufgestellten, analog der Risi­ koleiter (12) ausgebildeten Risiko-Säule (17) oder mit einem separat aufgehängten, analog der Risikoleiter (12) ausgebildeten Wanddisplay verbunden ist, in denen das Risikospiel simultan zu der Risikoleiter (12) dar­ stellbar ist.
2. Unterhaltungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Anzeigeelement (19) der Risiko- Säule (17) in mindestens zwei den gleichen Gewinnwert darstellende, räumlich versetzt zueinander angeordnete Anzeigesegmente (20) unterteilt ist.
3. Unterhaltungsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Anzeigeelemente (19) der Risiko-Säule (17) kreisförmig oder mehreckiggestaltet sind.
4. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (19) der Risiko-Säule (17) mit den gleichen Gewinnwerten wie die Anzeigeelemente (13) der Risikoleiter (12) belegt sind.
5. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende der Risiko- Säule (17) ein Anzeigefeld (21) vorgesehen ist, in dem der erreichte Gewinn der jeweiligen Stufe innerhalb der Risiko-Säule (17) zusätzlich darstellbar ist.
6. Unterhaltungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Anzeigefeld (21) in mindestens zwei den gleichen Gewinnwert darstellende, räumlich versetzt zueinander angeordnete Anzeigesegmente (20) unterteilt ist.
7. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (19) der Risiko-Säule (17) als in ihrer Belegung veränderba­ re Displays ausgebildet sind.
8. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (13) der Risikoleiter (12) in steigender Reihenfolge mit ex­ akten Gewinnwerten belegt sind, während die Anzeigeele­ mente (19) der Risiko-Säule (17) im Verhältnis zu den Gewinnwerten der Risikoleiter (12) farblich unter­ schiedlich gekennzeichnet sind.
9. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Anzeigeelemente (19) der Risiko-Säule (17) mit dunklen Farben (Blau­ töne), die mittleren Anzeigeelemente (19) mit helleren Farben (Rottöne) und die oberen Anzeigeelemente (19) mit kräftigen Signalfarben (Gelbtöne) belegt sind.
10. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion der Risiko- Säule (17) mittels einer in das Unterhaltungsgerät (1) integrierten Taste (22) ein- und ausschaltbar ist.
11. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Risiko-Säule (17) mit mehreren Risiko-Spieleinrichtungen (11) mehrerer Unter­ haltungsgeräte (1) gekoppelt ist.
12. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplung zwischen den Unterhaltungsgeräten (1) und der Risiko-Säule (17) über Verbindungsleitungen (16) und/oder über Infrarot-, Ul­ traschall- oder Funkschnittstellen erfolgt.
13. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Risiko-Säule (17) mit mindestens einem Lautsprecher (24) versehen ist.
14. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Risiko-Säule (17) in der spiel freien Zeit als Animiereinrichtung geschaltet ist.
15. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Risiko-Säule (17) in der Höhe verstellbar ausgebildet ist.
16. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Standgehäuse (18) der Risiko-Säule (17) ein Display angeordnet ist, in dem das Symbolspiel der Symbol-Spieleinrichtung simul­ tan darstellbar ist.
17. Unterhaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der das Unterhaltungsgerät mit mindestens einer wei­ teren Zusatzgewinn-Spieleinrichtung, in der ein in der Symbol-Spieleinrichtung oder in der Risiko-Spielein­ richtung erzielter Gewinn ausspielbar ist, versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Standgehäuse (18) der Risiko-Säule (17) eine Anzeigeeinrichtung zur simultanen Darstellung des Spiels in der weiteren Zu­ satzgewinn-Spieleinrichtung angeordnet ist.
18. Unterhaltungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der das Unterhaltungsgerät mit mindestens einer Jackpot-Spielanordnung versehen ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in dem Standgehäuse (18) der Risiko-Säule (17) eine Anzeigeeinrichtung zur simultanen Darstellung der Ereignisse in der Jackpot-Spielanordnung angeordnet ist.
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