DE19520308A1 - Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln - Google Patents
Werkzeug zum Entfernen von KunststoffspreizdübelnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Entfernen von
Kunststoffspreizdübeln aus Bauteilen von Bauwerken, wie
Wände, Decken und Böden und dergleichen.
Unter Kunststoffspreizdübeln sollen alle solche Arten von
Dübeln verstanden werden, bei denen durch Aufspreizen ih
res Schaftes eine Anlage unter Druck an die den Dübel um
gebende Wandung mittels Schrauben, Haken oder ähnlichem
erfolgt.
Die Kunststoffspreizdübel der eingangs erwähnten Art wer
den in dafür vorgesehene Bohrungen in Wänden, Decken und
Böden eingesteckt, um Schrauben, Haken und dergleichen
Hilfsmittel zum Befestigen von Gegenständen einzuführen
und durch Eindrehen dieser Hilfsmittel den Schaft des
Kunststoffspreizdübels aufzuspreizen. Dadurch wird ein
fester Sitz des Dübels in der ihn umgebenden Wand er
reicht. An diese Schrauben, Haken usw. werden beliebige
Gegenstände aufgehangen oder mittels diesen befestigt. In
vielen Fällen ist es nun erforderlich, beispielsweise bei
Renovierungsarbeiten in Räumen von Bauwerken, die Kunst
stoffspreizdübel wieder aus den Bohrungen zu entfernen.
Dazu werden die darin eingesetzten Schrauben, Haken usw.
zunächst aus dem Kunststoffspreizdübel-Schaft herausge
dreht. Das Herausziehen des Kunststoffspreizdübels selbst
ist in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden, wobei
Schraubendreher, Zangen usw. verwendet werden. Damit soll
der Kunststoffspreizdübel aus der Bohrung herausgedrängt
oder durch Erfassen seines Öffnungsrandes herausgezogen
werden. Meistens sitzt der Kunststoffspreizdübel derart
fest, daß er sich weder mit der Zange noch mit einem
Schraubendreher aus der Bohrung herausmanipulieren läßt.
Sollte jedoch ein Erfassen des Randes des Kunst
stoffspreizdübels möglich sein, wird in vielen Fällen,
der die Öffnung des Dübels umgebende Putz oder die Tapete
mit weggerissen, was zu unbeabsichtigten Schäden in Wän
den, Decken oder Böden führt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln zu
schaffen, um diese auf einfache und leichte Weise aus
Wänden, Decken und Böden und dergleichen herauszuziehen,
ohne die Kunststoffspreizdübel zu spreizen, so daß da
durch vermieden wird, daß sich zum Beispiel große Putz-
oder Tapetenteile von diesen Bauteilen lösen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch ein zylin
drisches Bauteil, welches an seinem einen Ende mit einem
Griffelement versehen ist und welches an seinem anderen
Ende ein sich zu diesem Ende hin konisch verjüngendes,
kegelstumpfförmiges Gewinde aufweist, das zumindest über
einen Teil seiner Länge in die Öffnung des Schaftes eines
Kunststoffspreizdübels eindrehbar ist.
Um ein Erfassen des Öffnungsrandes des Schaftes des
Kunststoffspreizdübels derart zu erreichen, daß eine
form- und kraftschlüssige Verbindung erhalten wird, weist
das kegelstumpfförmige Gewinde eine Gangzahl von minde
stens drei, bezogen auf seine Länge, auf. Diese Gangzahl
dürfte in der Regel ausreichen, kann jedoch auch vergrö
ßert werden, was insbesondere bei sehr langen Kunst
stoffspreizdübeln notwendig sein kann.
Zur Erhöhung der Form- und Kraftschlußwirkung zwischen
dem Öffnungsrand des Schaftes des Kunststoffspreizdübels
und dem Werkzeug, weist das kegelstumpfförmige Gewinde
einen hohen Steigungswinkel und scharf aus laufende Flan
ken auf. Der hohe Steigungswinkel gewährleistet, daß nur
eine geringe Drehung des Werkzeuges in den Kunst
stoffspreizdübel erforderlich ist, um dessen Erfassen
ausreichend zu sichern.
Bevorzugt ist, daß das kegelstumpfförmige Gewinde ein
Rechtsgewinde ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist das kegel
stumpfförmige Gewinde eine derart konische Verjüngung
auf, daß dieses zumindest über einen Teil seiner Länge in
die Öffnungen von wenigstens zwei Kunststoffspreizdübeln
unterschiedlicher Größe eindrehbar ist. Dadurch wird das
Werkzeug in die Lage versetzt, beispielsweise für die Dü
belgrößen mit dem Durchmesser 6 und 8 mm verwendet zu
werden, also nicht auf einen Dübeldurchmesser beschränkt
ist. Das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde versehene
Ende des zylindrischen Bauteils ist in der Länge größer
oder verläuft in seiner Verjüngung steiler, als jenes,
welches nur für eine Größe des Kunststoffspreizdübels
vorgesehen ist.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausbildung des Werk
zeuges ist das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde verse
hene Ende des zylindrischen Bauteils als getrenntes, im
zylindrischen Bauteil befestigbares und auswechselbares
Einsatzteil ausgebildet. Dadurch kann ein Bausatz für das
Werkzeug vorgesehen werden, bei dem das jeweils erforder
liche auswechselbare Einsatzteil in Abhängigkeit von der
Dübelgröße bzw. dem Dübeldurchmesser in das zylindrische
Bauteil des Werkzeuges einsetzbar ist. Darüber hinaus
kann das Werkzeug als solches auch zu anderen Zwecken
eingesetzt werden, beispielsweise als Schraubendreher,
wenn ein für diesen Zweck vorhandenes Einsatzteil vorge
sehen ist.
Wird ein solches auswechselbares Einsatzteil zum Entfer
nen von Kunststoffspreizdübeln verwendet, besitzt dieses
an seinem dem kegelstumpfförmigen Gewinde entgegengesetz
ten Ende ein metrisches Rechtsgewinde und das zylindri
sches Bauteil ein dazu korrespondierendes Gewinde, um da
mit das auswechselbare Einsatzteil durch Verschrauben am
Werkzeug zu befestigen.
Für sehr lange Kunststoffspreizdübel kann es wünschens
wert sein, daß ein tieferes Eindrehen des Werkzeuges in
des Kunststoffspreizdübel erforderlich ist. Um daher tief
genug in den Kunststoffspreizdübel einzudringen, weist
das zylindrisches Bauteil bzw. das auswechselbares Ein
satzteil einen Durchmesser auf, der geringfügig kleiner
ist als der Außendurchmesser des Schaftes des Kunst
stoffspreizdübels. Bevorzugt ist dabei, daß der Durchmes
ser des zylindrischen Bauteils etwa 2/10 mm kleiner ist
als der Außendurchmesser des Kunststoffspreizdübels.
In anderen Fällen kann es notwendig sein, daß eine größe
re Kraftaufwendung erforderlich ist, um das Werkzeug, ge
rade bei großen Kunststoffspreizdübeln, weit genug in den
Schaft des Kunststoffspreizdübels einzudrehen. Damit die
ser Eindrehvorgang erleichtert wird, weist das zylindri
sches Bauteil und/oder das auswechselbares Einsatzteil
an deren Schaft eine Werkzeugaufnahme auf, die oberhalb
des kegelstumpfförmigen Gewindes angeordnet ist. Diese
Werkzeugaufnahme ist in Form einer Sechskantmutter ausge
bildet ist, um einen entsprechenden Sechskantschlüssel
aufzunehmen, durch dessen Kraft- und Hebelwirkung die
Handhabbarkeit des Werkzeuges verbessert wird.
In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen Werkzeuges
weist dessen zylindrisches Bauteil eine Länge auf, die
mindestens der doppelten Länge des jeweils herauszuzie
henden Kunststoffspreizdübels entspricht. Das hat den
Vorteil, daß das Werkzeug auch Kunststoffspreizdübel er
fassen kann, die tiefer in eine entsprechende Wandöffnung
eingedrungen sind. Weiterhin ist es möglich, daß auch
Kunststoffspreizdübel aus Wandöffnungen im Eckenbereich
von Wänden erfaßt und herausgezogen werden können.
Eine andere Ausbildung des Werkzeuges kann darin beste
hen, daß das dem mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde ver
sehene Ende entgegengesetzte Ende des zylindrischen Bau
teils mit einer Befestigungseinrichtung am Griffelement
befestigbar uns austauschbar ist, um einen schnellen und
bequemen Wechsel des zylindrischen Bauteils oder Einsatz
teils zu gewährleisten.
Vorteilhafterweise ist die Befestigungseinrichtung eine
Schraubverbindung zwischen dem zylindrischen Bauteil und
dem Griffelement, wobei auch andere übliche Befestigungs
möglichkeiten gegeben sind.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in
der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in an
deren Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar
sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu ver
lassen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnun
gen näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zei
gen:
Fig. 1 eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform mit
einem einteilig ausgebildeten Werkzeug;
Fig. 2 ein Einsatzteil, welches am vorderen Ende eines
Werkzeuges zum Entfernen von Kunststoffspreizdü
beln eingesetzt und befestigt ist; und
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Werkzeuges nach
Fig. 2.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig.
1 ist ein einteiliges Werkzeug 1 zum Entfernen eines
Kunststoffspreizdübels 2 aus einer diesen umgebenden Wand
3 dargestellt. Zur besseren Darstellung ist die den
Kunststoffspreizdübel umgebende Bohrung nicht darge
stellt.
Das Werkzeug 1 zum Entfernen des Kunststoffspreizdübels 2
weist im wesentlichen ein zylindrisches Bauteil 4 auf,
das vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff, bei
spielsweise Stahl, besteht. Der Durchmesser des zylindri
schen Bauteils 4 ist hier gegenüber dem Außendurchmesser
des Kunststoffspreizdübels 2 größer dargestellt, so daß
das Werkzeug 1 nur den oberen Abschnitt des Kunst
stoffspreizdübels 2 erfassen kann, was in vielen Fällen
ausreichend sein wird. Ebenso kann der Durchmesser des
zylindrischen Bauteils 4, wie in den Fig. 2 und 3 darge
stellt, auch geringfügig kleiner sein als der Außendurch
messer des Kunststoffspreizdübels 2, um ein tieferes Ein
dringen des Werkzeuges 1 in den Kunststoffspreizdübel 2
ausführen zu können. Am oberen Ende des zylindrischen
Bauteils 4 ist ein Griffelement 5 angebracht, mit dem das
Werkzeug 1 ergriffen werden kann. Bevorzugt kann auch ei
ne Ausführungsform sein, bei der das Griffelement 5 ku
gelförmig ausgebildet ist, um eine bessere Handhabung zu
gewährleisten, die den Wünschen und Bedürfnissen des Be
nutzers entspricht. Dieses Griffelement 5 kann mit dem
zylindrischen Bauteil 4 verschraubt, verstiftet oder mit
diesem verschweißt sein. Vorzugsweise besteht auch das
Griffelement aus einem metallischen Werkstoff, wie Stahl,
oder aus einem Kunststoff.
An dem dem Griffelement 5 gegenüberliegenden Ende des
zylindrischen Bauteils 4 ist ein kegelstumpfförmiges Ge
winde 6 angebracht, das mindestens aus drei Gewindegängen
7 besteht. Dieses kegelstumpfförmige Gewinde 6 verjüngt
sich zum Ende des zylindrischen Bauteils 4 hin, wobei die
Gewindegänge 7 dieser Verjüngung folgen. Das kegel
stumpfförmige Gewinde 6 besitzt ein Rechtsgewinde mit ei
nem hohen Steigungswinkel und scharf auslaufenden Flan
ken. Dies scharf auslaufenden Flanken sind auch erforder
lich, um in die Innenwand des Schaftes 8 des Kunst
stoffspreizdübels 2 im Bereich seiner Öffnung 9 eingrei
fen zu können und einen festen Halt zu gewährleisten.
Mit wenig Kraftaufwand und gegebenenfalls nicht einmal
einer Umdrehung des Werkzeuges 1 wird das kegelstumpfför
mige Gewinde 6 in die Öffnung 9 des Schaftes 8 des Kunst
stoffspreizdübels 2 eingedreht bis die Flanken der Gewin
degänge 7 sich in die Innenwand des Schaftes 8 einge
drückt haben. Dadurch verformt sich der Werkstoff des
Schaftes 8 des Kunststoffspreizdübels 2 und legt sich ge
wissermaßen um die Flanken der Gewindegänge 7. Damit wird
ein fester Eingriff des kegelstumpfförmigen Gewindes 6
mit dem Schaft 8 erreicht, so daß der Kunststoffspreizdü
bel 2 durch das Werkzeug 1 aus der Wand 3 entfernt werden
kann.
Das Gewinde 6 ist deshalb kegelstumpfförmig ausgebildet,
damit, damit dieses nicht in den Spreizbereich des Schaf
tes 8 des Kunststoffspreizdübels 2 gelangen kann, um die
sen wieder zu spreizen. Wenn das Gewinde sich spitz ver
jüngend ausgebildet wäre, würde ein unerwünschtes Sprei
zen des Dübels erfolgen, was gerade durch die vorliegende
Erfindung verhindert werden soll. Das vordere Ende des
kegelstumpfförmigen Gewindes 6 soll einen Durchmesser
aufweisen, der es ermöglicht, gerade noch in den Schaft 8
des Kunststoffspreizdübels 2 einzutauchen und einen fe
sten Sitz darin zu erhalten.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Werkzeuges
1, teilweise im Schnitt, dargestellt, bei der das mit dem
kegelstumpfförmigen Gewinde 6 versehene Ende des zylin
drischen Bauteils 4 als auswechselbares Einsatzteil 10
ausgebildet ist. Das kegelstumpfförmige Gewinde 6 ist da
bei in gleicher Weise ausgebildet wie bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1. Vorteilhafterweise entspricht die
Länge des zylindrischen Bauteils 4 des Einsatzteils 10
mindestens der doppelten Länge des Kunststoffspreizdübels
2, um tief in die den Kunststoffspreizdübel 2 aufnehmende
Bohrung 9 eindringen zu können.
Das dem kegelstumpfförmigen Gewinde 6 gegenüberliegende
Ende des auswechselbaren Einsatzteils 10 ist mit einem
Ansatz 11 versehen, der ein metrisches Rechtsgewinde 12
aufweist. Im Griffelement 5, in Fig. 2 teilweise ge
schnitten dargestellt, ist ein zu diesem metrischen
Rechtsgewinde 12 korrespondierendes metrisches Rechtsge
winde 13 vorgesehen, so daß das auswechselbare Einsatz
teil 10 im Griffelement 5 eingeschraubt und befestigt
werden können. An Stelle der aus den Gewinden 12 und 13
bestehenden Schraubverbindung können auch andere ähnliche
Befestigungseinrichtungen verwendet werden, beispielswei
se Steck- oder Rastverbindungen, die im Rahmen des Kön
nens des Fachmannes liegen. Dadurch kann gewährleistet
werden, daß verschieden große Kunststoffspreizdübel 2 mit
unterschiedlich großen Öffnungen 9 jeweils ein dieser
Größe entsprechendes Einsatzteil 10 in leichter Weise
auswechselbar in das zylindrische Bauteil 4 des Werkzeu
ges 1 eingesetzt werden kann. Vorteilhafterweise ist da
bei das kegelstumpfförmige Gewinde 6 derart in seiner
Länge und konischen Verjüngung ausgebildet, daß das Ein
satzteil 10 für zumindest zwei Kunststoffspreizdübel 2
verwendbar ist, beispielsweise für Dübelgröße 4/5 mm oder
6/8 mm oder 10/12 mm usw. Bei dieser Ausführungsform kann
die Länge des mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde 6 ver
sehene Ende länger oder in seiner Verjüngung steiler aus
gebildet sein. Somit können in einem Bausatz auswechsel
bare Einsatzteile 10 vorgesehen werden, die die gängig
sten Kunststoffspreizdübelgrößen erfassen.
Um auch besonders fest sitzende Kunststoffspreizdübel 2
aus einer Wand 3 entfernen zu können, kann als unterstüt
zende Maßnahme am Schaft des auswechselbaren Einsatzteils
10 eine Werkzeugaufnahme 14 vorgesehen werden, die die
Form einer Sechskantmutter aufweist. Daran kann ein pas
sender Sechskant-Schraubenschlüssel angesetzt werden, um
das Eindrehen des Werkzeuges 1 in den Kunststoffspreizdü
bel 2 zu erleichtern.
Die Fig. 3 stellt eine Ausführungsform dar, bei der das
zylindrische Bauteil 4 des Werkzeuges 1 ebenfalls nach Art
des Einsatzteils 10 gemäß Fig. 2 ausgebildet ist. Das
Griffelement 5 weist hierbei einen Ansatz 11 auf. Zwi
schen dem zylindrischen Bauteil 4 und dem am Griffelement
5 befindlichen Ansatz 11 ist eine Schraubverbindung rea
lisiert worden, die aus einem metrischen Rechtsgewinde 12
am zylindrischen Bauteil 4 und einem dazu korrespondie
renden metrischen Rechtsgewinde 13 am Ansatz 11 des Grif
felementes 5 besteht. Dadurch wird das zylindrische Bau
teil 4 in den Ansatz 11 des Griffelementes 5 einge
schraubt und kann jederzeit bei Bedarf durch ein anderes
zylindrisches Bauteil 4 mit einem anders konfigurierten
kegelstumpfförmigen Gewinde an dessen vorderen Ende aus
getauscht werden.
Durch dieses Werkzeug ist eine schnelle, leichte und sau
bere Arbeitsweise realisiert worden, um Kunst
stoffspreizdübel aus Wänden, Decken oder Böden zu entfer
nen.
Claims (14)
1. Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln aus
Bauteilen von Bauwerken, wie Wände, Decken und Böden
und dergleichen,
gekennzeichnet durch
ein zylindrisches Bauteil (4), welches an seinem ei
nen Ende mit einem Griffelement (5) versehen ist und
welches an seinem anderen Ende ein sich zu diesem En
de hin konisch verjüngendes, kegelstumpfförmiges Ge
winde (6) aufweist, das zumindest über einen Teil
seiner Länge in die Öffnung (9) des Schaftes (8) ei
nes Kunststoffspreizdübels (2) eindrehbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das kegelstumpfförmige Gewinde (6) eine Gangzahl (7)
von mindestens drei, bezogen auf seine Länge, auf
weist.
3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das kegelstumpfförmige Gewinde (6) ei
nen hohen Steigungswinkel und scharf auslaufende
Flanken aufweist.
4. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das kegelstumpfförmige Gewinde (6) ein
Rechtsgewinde ist.
5. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das kegelstumpfförmige Gewinde (6) eine
derart konische Verjüngung aufweist, daß dieses zu
mindest über einen Teil seiner Länge in die Öffnungen
(9) von wenigstens zwei Kunststoffspreizdübeln (2)
unterschiedlicher Größe eindrehbar ist.
6. Werkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) versehene
Ende des zylindrischen Bauteils (4) in der Länge grö
ßer ist oder in seiner Verjüngung steiler verläuft,
als jenes, welches nur für eine Größe des Kunst
stoffspreizdübels (2) vorgesehen ist.
7. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde
(6) versehene Ende des zylindrischen Bauteils (4) als
getrenntes, im zylindrischen Bauteil (4) befestigba
res und auswechselbares Einsatzteil (10) ausgebildet
ist.
8. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das auswechselbare Einsatzteil (10) an
seinem dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) entgegen
gesetzten Ende ein metrisches Rechtsgewinde (12) und
das zylindrische Bauteil (4) ein dazu korrespondie
rendes Gewinde (13) aufweist, um damit das auswech
selbare Einsatzteil (10) zu befestigen.
9. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zylindrische Bauteil (4) bzw. das
auswechselbare Einsatzteil (10) einen Durchmesser
aufweist, der geringfügig kleiner ist als der Außen
durchmesser des Schaftes (8) des Kunststoffspreizdü
bels (2).
10. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zylindrische Bauteil (4) und/oder
das auswechselbare Einsatzteil (10) an deren Schaft
eine Werkzeugaufnahme (14) aufweist, die oberhalb des
kegelstumpfförmigen Gewindes (6) angeordnet ist.
11. Werkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkzeugaufnahme (4) in Form einer Sechskant
mutter ausgebildet ist, um einen entsprechenden
Sechskantschlüssel aufzunehmen.
12. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß dessen zylindrisches Bauteil (4)
eine Länge aufweist, die mindestens der doppelten
Länge des jeweils herauszuziehenden Kunst
stoffspreizdübels (2) entspricht.
13. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß das dem mit dem kegelstumpfförmigen
Gewinde (6) versehene Ende entgegengesetzte Ende des
zylindrischen Bauteils (4) mit einer Befestigungsein
richtung am Griffelement (5) befestigbar uns aus
tauschbar ist.
14. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung eine
Schraubverbindung (12; 13) zwischen dem zylindrischen
Bauteil (4) und dem Griffelement (5) ist.
Priority Applications (1)
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| DE19520308A1 true DE19520308A1 (de) | 1996-12-05 |
| DE19520308C2 DE19520308C2 (de) | 1997-12-11 |
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| DE1995120308 Expired - Fee Related DE19520308C2 (de) | 1995-06-02 | 1995-06-02 | Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln |
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