DE19517921A1 - Fahrzeugrahmen - Google Patents
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
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-
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-
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugrahmen nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
Es ist bereits bekannt, beispielsweise einen Aluminium-Querträger mit einem Alu
minium-Längsträger an dessen vorderem oder hinterem Ende ohne besondere
Vorkehrungen zu verschweißen. Dabei treten im Falle eines Crash am Beginn der
Verformung des Längsträgers sehr hohe Kraftspitzen auf, bis der anschließende
Faltungsvorgang des Längsträgers eingeleitet ist.
Es ist ferner bekannt (DE-C-40 09 401 oder EP-B-0 146 716), Leichtmetall-Längs-
und Querträger über Knotenelemente miteinander zu verbinden. Dies bedeutet
einen äußerst hohen Bauaufwand, der nur dann zu einer hohen Steifigkeit des
Fahrzeugrahmens führt, wenn eine gute Schweißverbindung zwischen den Trä
gern und den Knotenelementen vorliegt. Trotzdem ist es schwierig, die schon er
wähnten Kraftspitzen am Beginn der Längsträgerverformung zu reduzieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrzeugrahmen der vorausge
setzten Bauart zu schaffen, der einfach gestaltet und herstellbar ist und mit dem
aber trotzdem ein günstiges Verformungsverhalten im Falle eines Crash, insbe
sondere am Beginn der Verformung des Längsträgers, erreichbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebe
nen Maßnahmen erreicht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
Durch die beschriebene Höhenlage des Profilstegs bzw. der Profilstege des Quer
trägers in bezug auf die Hohlkammer bzw. die Hohlkammern des Längsträgers
kann der Querträger ab einer bestimmten Aufprallkraft leichter in das vordere Ende
des Längsträgers bis zu einem gewissen Maß eintreten, so daß sich kaum eine
nennenswerte Kraftspitze am Beginn des Verformungsweges ergibt. Die dabei
einsetzende örtliche Verbiegung des Längsträgers leitet in günstiger Weise die
sich dann im Längsträger fortsetzende Faltenbildung ein. Es sind keinerlei soge
nannte Startsicken oder Einschnitte im Längsträger erforderlich, um die Kraftspitze
am Beginn der Verformung zu vermindern. Am Längsträger ist lediglich ein einfa
cher, in einer Ebene liegender Sägeschnitt erforderlich. Ferner steht die volle Trä
gerhöhe zur Schweißverbindung mit dem Querträger zur Verfügung. Da kein Kno
tenelement zwischengeschaltet ist, steht auch die volle Crash-Länge am Längs
träger zur Verfügung.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiels näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt durch den Querträger mit dem daran
angesetzten Endbereich eines Längsträgers eines Fahrzeugrahmens.
In der Zeichnung ist der Längsträger 1 des Fahrzeugrahmens nur mit seinem vor
dersten Endbereich in einem vertikalen Schnitt dargestellt. Er ist als Strangpreß-
Profil ausgebildet und an seiner Stirnseite durch Schweißen mit einem ebenfalls
als Strangpreß-Profil ausgebildeten Querträger 2 verbunden. Der Querträger 2
weist zwei kurze nach vorne gerichtete Flansche 3 auf, zwischen denen ein nur
noch teilweise dargestellter Schaumkörper 4 eines Stoßfängers eingefaßt ist.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat der Querträger 2 einen zweizelligen
Profilquerschnitt und der Längsträger 1 einen dreizelligen Profilquerschnitt. Der
Querträger 2 weist drei annähernd horizontal verlaufende Profilstege 5 auf. Der
obere Profilsteg 5 verläuft etwa auf halber Höhe der oberen Hohlkammer 6, der
mittlere Profilsteg etwa auf halber Höhe der mittleren Hohlkammer 7 und der untere
Profilsteg 5 etwa auf halber Höhe der unteren Hohlkammer 8 des Längsträgers 1.
Die mit ihren dem Längsträger 1 zugewandten Enden leicht konvergierenden obe
ren und unteren Profilstege 5 sowie der mittleren Profilsteg gehen in einen Verbin
dungsflansch 9 über, an dessen Außenseite der mehrzellige, kastenförmige
Längsträger 1 angeschweißt ist.
Ab einer bestimmten Aufprallkraft auf den Querträger 2 findet eine Verformung des
Längsträgers 1 und der an die Profilstege 5 angrenzenden Bereiche des Verbin
dungsflansches 9 statt, wobei die Stege gewissermaßen stirnseitig in die Hohl
kammern 6, 7 und 8 eindringen. Dies ist in strichlierten Linien 10 in der Zeichnung
angedeutet. Wegen des höhenmäßigen Versatzes der Profilstege zu den Wan
dungen der Hohlkammern 6, 7 bzw. 8 wird dem Eindringen der Profilstege kein
allzu großer Widerstand entgegengesetzt. Es ist auf diese Weise möglich, eine
überhöhte Kraftspitze im Kraft-/Weg-Diagramm beim aufprallbedingten Verlagern
des Querträgers 2 zum Längsträger 1 hin zu vermeiden. Im Längsträger 1 sind
hierzu keinerlei zusätzliche sogenannte Startsicken oder Einschnitte erforderlich,
die sonst - etwa bei Blechbauweise - den Verformungs- und Faltungsvorgang ein
leiten. Es ist weiterhin keine aufwendige Bearbeitung des Längsträgers 1 und des
Querträgers 2 erforderlich. Beide müssen lediglich mit einem Sägeschnitt auf die
gewünschte Länge gebracht werden. Schließlich steht zur festen Verbindung der
beiden Träger durch Schweißen die gesamte Trägerhöhe zur Verfügung.
Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann auch ein einzelliger
Längsträger vorgesehen werden. Hat der Querträger dabei zwei Hohlkammern und
etwa die gleiche Querschnittshöhe wie der Längsträger, so ist der jeweils äußere
Profilsteg der beiden übereinander liegenden Kammern im Querschnitt vorzugs
weise etwas geknickt, zweckmäßig nach innen geknickt. Das gleiche empfiehlt sich
auch beispielsweise bei einem dreizelligen Querträger, der mit einem zweizelligen
Längsträger verbunden ist. Auf diese Weise treten durch die äußeren Querträger-
Profilstege bei einem Aufprall auch dann keine Spitzen in der Verformungskraft
auf, wenn diese Stege in etwa der gleichen Höhenlage sind wie die obere und un
tere Wandung des Längsträgers.
Claims (5)
1. Fahrzeugrahmen, mit wenigstens einem Hohlkammer-Längsträger aus
einem Leichtmetall-Strangpreßprofil, der an seiner Stirnseite mit einem ins
besondere als Stoßfängerträger dienenden Querträger verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (2) wenigstens einen etwa in
Richtung des Längsträgers (1) verlaufenden Profilsteg (5) in einer Höhen
lage aufweist, die im mittleren Höhenbereich einer Hohlkammer (6, 7, 8) des
Längsträgers (1) liegt.
2. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (2) einen zweizelligen und der
Längsträger (1) einen dreizelligen Profilquerschnitt haben, wobei der obere
Profilsteg (5) etwa auf halber Höhe der oberen Hohlkammer (6), der mittlere
Profilsteg (5) etwa auf halber Höhe der mittleren Hohlkammer (7) und der
untere Profilsteg (5) etwa auf halber Höhe der unteren Hohlkammer (8) des
Längsträgers (1) verlaufen.
3. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß auch der Querträger (2) aus einem Leichtme
tall-Strangpreßprofil besteht.
4. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (2) einen Verbindungsflansch
(9) aufweist, mit dem die Stirnseite des Längsträgers (1) verschweißt ist.
5. Fahrzeugrahmen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstege (5) des Querträgers (2) im
Querschnitt nach hinten etwas konvergieren.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995117921 DE19517921A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Fahrzeugrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1995117921 DE19517921A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Fahrzeugrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19517921A1 true DE19517921A1 (de) | 1996-11-21 |
Family
ID=7762036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995117921 Withdrawn DE19517921A1 (de) | 1995-05-16 | 1995-05-16 | Fahrzeugrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19517921A1 (de) |
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