DE19516312C1 - Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen - Google Patents
Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive SubstanzenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur
Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschakti
ve Substanzen, zur Einbringung der Körper in eine Wasch
flüssigkeit, mit einer im wesentlichen an die Geometrie
des Körpers angepaßten Aufnahme.
Durch die DE 35 12 083 C2 ist es bekannt, flüssige,wasch
aktive Substanzen über eine entsprechend füllbare, kugel
förmige Vorrichtung in den Waschprozeß einer Waschmaschi
ne einzubringen. Trotz verzögernd wirkender Schikanen
wird das Waschmittel in aller Regel zu rasch und damit
zu konzentriert in Wäschekontakt gebracht. Es entsteht
unter Umständen der sogenannte Spotting-Effekt. Wirkun
gen dieser Art sind aus verständlichen Gründen uner
wünscht, da es bis zu örtlichen Verblassungen kommen
kann.
Aus der EP 0 331 542 A2 existiert der Vorschlag, den wie
vorbeschrieben prinzipiell gleich gestalteten Kugelkör
per mit tablettenartigen Körpern bestückbar zu machen.
Hierzu befindet sich im Deckelteil oder Korpus der kugel
förmigen Vorrichtung eine Aufnahme. Die ist im wesentli
chen an die Geometrie des tablettenartigen Körpers ange
paßt.
Der US 3 792 979 ist schließlich eine Vorrichtung
entnehmbar, welche zum kontinuierlichen Chloren des
Wassers eines Schwimmbeckens eine Vielzahl ungeordnet
liegender, tablettenartiger Körper aufnimmt. Die Vor
richtung hat eine eisstockartige Form. In gefülltem
Zustand weist der einen Hals bildende, reichlich perfo
rierte Abschnitt der Vorrichtung nach unten; der dagegen
eine größere Breite aufweisende, mehr bauchige Ab
schnitt fungiert als einen Auftrieb vermittelnder
Schwimmer.
Aus der EP 0 628 652 A1 ist endlich ein Dosierspeicher
in Form eines starren Kunststoffzylinders bekannt,
dessen Wandung gitterbildende Aussparungen aufweist und
so die Tablette käfigartig aufnimmt. Über ein gleich
falls gegittertes Falltor kann die auf einer schrägen
Rampe liegende Tablette in einen den Kunststoffzylinder
mit Spiel umgebenden, also mantelwandseitigen Schlauch
aus wasserdurchlässigem Vliesmaterial rutschen. Der
Schlauch ist an beiden Enden des Kunststoffzylinders
über Klemmringe gehaltert. Der vorgenannte Dosierspei
cher eignet sich nicht für ungebundene bzw. flüssige
Darreichungsformen des Behandlungsmittels.
In Kenntnis der genannten Vorgaben hat sich die vorlie
gende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine gat
tungsgemäße Vorrichtung so auszubilden, daß einerseits
die Gefahr einer längeren/engeren Kontamination des
Konzentrat-Blöckchens bzw. der -Blöckchen mit der Wä
sche vermieden ist, andererseits aber die diesbezügli
chen tablettenartigen Körper bis zur vollständigen
Auflösung definiert gehalten sind, dies alles bei opti
malem Kontakt mit der Waschflüssigkeit.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angege
bene Erfindung.
Daran anschließende Ansprüche geben vorteilhafte Weiter
bildungen des Gegenstandes der Erfindung an.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsge
mäße Vorrichtung erhöhten Gebrauchswerts erzielt:
Der liegt wesentlich in der betriebsgerechten
Fassung der sich verzögernd auflösenden tabletten
artigen Körper begründet, ferner der wahlweisen
Dosierung über die Stückzahl (kleines, mittleres,
großes Waschprogramm) und der möglichst großflä
chigen Flutung dieser Körper. Hierzu ist konkret
so vorgegangen, daß eine Mehrzahl von Aufnahmen für je
einen Körper ausgebildet ist derart, daß jeder in einer
Aufnahme aufgenommene Körper weitgehend von einer Wasch
flüssigkeit umspülbar ist. Eine gegenseitige abdecken
de Anlage der tablettenartigen Körper kann so nicht
entstehen. Es findet ein praktisch homogener Abtrag
statt. Weiter ist es günstig, daß die Körper im wesent
lichen in einer gemeinsamen Ebene anordbar sind. Das
läßt entsprechend der Grundform tablettenartiger Körper
ein recht flaches und damit umtreibfähigeres Gebilde
entstehen. Solche tablettenartigen Körper oder Preß
linge weisen vorzugsweise eine flachscheibenförmige Form
oder Linsenform auf. Auch kugelförmige Körper sind
denkbar. Erfindungsgemäß sind die Körper klemmgehal
tert, wobei ein Klemmbügel unter Vorspannung mit dem
Körper zusammenwirkt. Das begünstigt seine Arretierung
im Dosiersystem bis hin zur nahezu vollständigen Auflö
sung. Den Gegenhalt kann dabei ein Wandungsabschnitt
der Vorrichtung bilden. Je nach Größe solcher Tabletten
können gemäß Weiterbildung zwei Klemmbügel ausgebildet
sein, welche in im wesentlichen zueinander senkrechten
Richtungen auf den Körper halternd einwirken. Die ent
sprechend auffedernde Halterung der Klemmbügel ist dabei
so, daß sie lediglich in Teilbereichen auf den Körper
einwirken, also möglichst viel Oberfläche für den Kon
takt mit der Waschflüssigkeit belassen. Die Klemmbügel
können daher an ihren Halteflächen eine gewellte Struk
tur aufweisen. Die Handhabung der Vorrichtung läßt sich
insofern begünstigen, als zwischen zwei Aufnahmen ein
Griff oder ein Distanzierelement ausgebildet ist. Die
abstandhaltende Wirkung ist gegenüber der Wäsche ge
dacht; die entsprechende Wirkung übernimmt natürlich
auch der die Aufnahme bspw. querende Klemmbügel. Eine
vorteilhafte Ausgestaltung ist sodann dadurch erreicht,
daß Einstecköffnungen der Aufnahmen zueinander divergie
rend ausgebildet sind. Das erbringt guten Zugang. So
läßt sich die Vorrichtung bequem laden/halten. Günstig
ist bspw. eine symmetrische, etwa sternartige Gestalt
der Vorrichtung. Baulich vorteilhaft ist es dabei, wenn
bei einstückiger Ausbildung der Vorrichtung, respektive
eines Klemmbügels, ein Wechsel aus der Klemmanlage in
die Distanzlage in im wesentlichen gleicher Ebene gege
ben ist. Hier kann praktisch ein taschenbildender Wand
verlauf greifen. Die exponierten, die Einstecköffnung
der Aufnahmen überragenden Griffe/Distanzierelemente
wirken bei mechanischer Belastung durch die Wäsche sogar
im Sinne einer Intensivierung der Klemmhalterung der
Körper. Zweckmäßig liegt eine winkelgleiche Dreier-Auf
teilung vor. Diese kann auch bei Lösungen greifen, bei
denen die Einstecköffnung der Aufnahmen im wesentlichen
zu einer gemeinsamen Zentrale hinweisen. Dort erfolgt
das Laden dementsprechend über einen Zugang, von der
Zentrale ausgehend dann verteilt. Zweckmäßig ist es
darüber hinaus, daß die einzelnen Aufnahmen über ihre
Distanzelemente verbunden sind. Solche Distanzelemente
werden dabei zweckmäßig so gestaltet, daß bei im wesent
lichen kreisförmiger Grundform der Distanzelemente die
Verbindung über V-förmige Zwickel gegeben ist. Die
radial einwärts divergierenden Zwickel bringen zugleich
eine willkommene Federfähigkeit der Vorrichtung; so geht
die Formveränderung beim Öffnen des durch Rückstellkraft
wieder schließbaren Gesamteingangs als entsprechende
Belastung auf die ganze Vorrichtung. Eine andere Ausge
staltung ist bevorzugt so, daß der Klemmbügel zumindest
teilweise von radial orientierten Speichen gebildet ist,
an deren äußeren Enden das Distanzelement angeformt
ist. Das führt zu einer flutungs- und damit abtragsför
dernden Gitterstruktur. In diesem Zusammenhang erweist
es sich als vorteilhaft, daß der Klemmbügel weiter durch
einen kreisförmigen Ring gebildet ist. Arc einem solchen
Ring oder einer Hülse bündeln sich die radial ausgerich
teten Speichen. Sie schließen daran außenseitig an.
Weiter wird vorgeschlagen, daß eine Aufnahme einen im
wesentlichen U-förmigen Flachsteg aufweist, welcher mit
seiner ebenen Erstreckung senkrecht zur Klemmwirkung der
Klemmbügel orientiert ist. Günstig ist es dabei, daß
die Ringe an die stirnseitigen Enden der U-Schenkel
jeweils angeformt sind. Eine ebenfalls gebrauchsvorteil
hafte Ausgestaltung dieser Vorrichtung besteht sodann
noch darin, daß die Aufnahmen etagenartig beabstandet
sind. Auch hier ist jedweder Anlagekontakt Körper an
Körper vermieden. Zudem übersteigt eine Aufnahmen-Höhe
die vertikale Abmessung des Körpers wesentlich.
Zweckmäßig sind den Etagenböden Durchströmöffnungen
zugeordnet. Die Bestückung einer solchen etagenorien
tierten Vorrichtung läßt sich leicht dadurch bewerkstel
ligen, daß eine periphere Umfangswand an jeder Etagen-
Aufnahme teilweise fingerförmig freigeschnitten ist zur
Ausbildung eines Klemmbügels. Der läßt sich aufklappen,
so daß die maximale Einstecköffnung gebildet wird. An
schließend federt der Klemmbügel gegen den aufgenommenen
tablettenartigen Körper. Demgemäß ist vorgesehen, daß
die Klemmbügel zur Einführung eines Körpers zur Aufnahme
nach außen elastisch aufbiegbar sind. Der Körper ist so
in der Aufnahme gefangen; um dabei die Zirkulation der
Waschflüssigkeit zu begünstigen, ist die Umfangswand
einer Aufnahme teilweise fensterartig ausgespart. Es
wird also nur eine Teilzone der Einstecköffnung durch
den Klemmbügel zugehalten. Insgesamt weist hier die
Vorrichtung eine patronenförmige Gestaltung auf. End
lich besteht noch ein vorteilhaftes Merkmal der Erfin
dung darin, daß die Fenster über die Höhe der Vorrich
tung versetzt angeordnet sind. Das "streut" die Fen
ster. Sie liegen versetzt aus der Reihe.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
dreier zeichnerisch veranschaulichter Ausführungsbeispie
le näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß erstem
Ausführungsbeispiel, in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 2 die Draufsicht hierzu,
Fig. 3 diese Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 4 die Vorrichtung in perspektivischer Darstel
lung gemäß zweitem Ausführungsbei
spiel,
Fig. 5 die Draufsicht hierzu,
Fig. 6 die Seitenansicht dieser Vorrichtung,
Fig. 7 die Vorrichtung gemäß drittem Ausführungsbei
spiel in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 8 einen tablettenförmigen Körper in perspektivi
scher Einzeldarstellung,
Fig. 9 diese Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 10 die Draufsicht hierzu,
Fig. 11 eine Seitenansicht aus einem um 90° versetzt
liegenden Blickwinkel,
Fig. 12 einen Vertikalschnitt durch diese Vorrichtung
und
Fig. 13 den Schnitt gemäß Linie XIII-XIII in Fig. 9.
Die Vorrichtungen aller drei Ausführungsbeispiele sind
in ihrer Gesamtheit mit V bezeichnet. Sie bestehen aus
gegenüber der Waschflüssigkeit und Waschsubstanz resi
stentem Material, vorzugsweise Kunststoff.
Der verwendete Kunststoff hat zufriedenstellende Eigen
schaften im Hinblick auf Elastizität/Flexibilität; er
soll eine gute Rückstellkraft aufbringen können.
Die Vorrichtungen V dienen zur Aufnahme tablettenartiger
Körper 1. Diese enthalten waschaktive Substanzen und
lösen sich während des Waschprozesses in der Waschmaschi
ne auf. Die entsprechende Aufzehrung durch die Wasch
flüssigkeit geschieht verzögernd bis hin zu einem voll
ständigen Zerfall.
Die Körper 1 sind von Anfang bis Ende jedoch in sich so
festbleibend gebunden, daß sie durch Klemmung in der
Vorrichtung V ohne ein Zerdrücken gehalten werden.
Die dargestellten Vorrichtungen V nehmen je drei Körper
1 auf. Die klemmende Halterung geschieht in einer ent
sprechenden Anzahl von Aufnahmen 2.
Die Aufnahmen 2 sind an die Geometrie des hier als Rund
scheibe gestalteten tablettenartigen Körpers 1 im wesent
lichen angepaßt, wobei aber der eigentliche, die Halte
rung bringende Kontakt flächenmäßig nur einen Bruchteil
der Oberfläche des Körpers 1 erfaßt. Dadurch liegt der
überwiegende Teil der Oberfläche frei und kann so opti
mal von der Waschflüssigkeit umspült werden.
Zur Halterung dienen durchweg Klemmbügel 3. Es handelt
sich um eine Art aufklappbarer Federblätter, die nach
Loslassen unter Zurückfedern den Körper 1 bis zur nahezu
vollständigen Auflösung in der Vorrichtung V sicher fest
halten. Die Klemmbügel 3 weisen eine entsprechende
Vorspannung auf, die über den anfänglichen Klemmhalt
hinaus in der angedeuteten Weise mit dem Körper 1 bis
zuletzt, d. h. bis zu einer wesentlichen Abnutzung/Auflö
sung wirken.
Mit Ausnahme des letzten Ausführungsbeispieles sind pro
Aufnahme 2 zwei Klemmbügel 3 ausgebildet. Sie erinnern
an doppelschenklige, U-förmige Spangen. Ihr den Rücken
bildender U-Steg ist dem Zentrum Z der Vorrichtung V
zugewandt. Die Klemmbügel 3 weisen von dort ausgehend
radial auswärts gerichtet, freiragend in Richtung der
Peripherie. Sie sind untereinander winkelgleich ausge
richtet und kreuzen die im Grunde kreisrunde Aufnahme 2
der Vorrichtung V mittig.
Beim ersten Ausführungsbeispiel wirken die Klemmbügel 3
federmäßig gegeneinander gerichtet. Sie fassen so die
Oberseite und die Unterseite des Körpers 1, der sich
ansonsten in der höhlungsartigen Aufnahme 2 der Vorrich
tung V randseitig abstützt. Entsprechende Abstützpunk
te bildet hier jeweils die Innenseite des Gabelgrundes
der Spangen; dieser Abstützpunkt ist mit a bezeichnet;
die aufnahmeseitigen tragen das Bezugszeichen b. Letzte
re liegen auf der anderen Seite der Diametralen der
kreisrunden Aufnahme 2 und weisen in direkter Verbin
dungslinie einen kleineren lichten Abstand zueinander
auf als das Maß des Durchmessers D des scheibenförmigen
Körpers 1 beträgt. Insofern liegt eine gegenüber dem
Durchmesser D des Körpers 1 kleinere Einstecköffnung 4
vor. Die Einstecköffnungen 4 aller Aufnahmen 2 sind bei
der Vorrichtung V gemäß erstem Ausführungsbeispiel sämt
lich nach radial auswärts gerichtet.
Die erwähnten Abstützpunkte a, b lassen zwischen sich
sichelförmige Umspülungszonen 5 frei, resultierend aus
der die kreisrunde Gestalt der Aufnahme 2 störende
rückenseitige Abflachung der spangenartigen Klemmelemente
in geometrischer Gestalt einer Sehne.
Umspülungszonen 5 sind auch im Bereich der Innenseite
der Klemmbügel 3 verwirklicht, und zwar durch eine in
Erstreckungsrichtung der Klemmbügel 3 durchlaufend ausge
bildete Querwellung derselben (vergl. Fig. 3).
Die freien Enden der Klemmbügel 3 divergieren. Das
führt zu einer trichterartigen Öffnung des dortigen
Spangenmaules 7. Das begünstigt die radiale Steckzuord
nung der zudem randgefasten Körper 1. Die klemmbügelsei
tigen, die Klemmkraft übertragenden Abstützpunkte sind
mit c bezeichnet.
Um die Bestückung darüber hinaus noch zu erleichtern,
sind die Einstecköffnungen 4 konvex auslaufend gerun
det. Die entsprechenden Rundungen sind mit 6 bezeichnet.
Die die Vorrichtung V bildenden Elemente haben zugleich
eine die Wäsche von den Körpern 1 zurückhaltende
Funktion. So bildet die Vorrichtung V bei den Ausfüh
rungsbeispielen, bei denen die Körper 1 im wesentlichen
in einer gemeinsamen Ebene E-E angeordnet sind, Distanz
ierelemente 8. Diese überragen die Zwickelzonen zwi
schen den in gleicher Winkelverteilung angeordneten
Körpern 1. Sie sind nach außen hin kreisförmig gekrümmt
und gehen in die erwähnten Rundungen 6 über. Die Di
stanzierelemente 8 fungieren zugleich als Griff, der das
erstrebte sichere Handhaben der Vorrichtung V begün
stigt. Die in Umfangsrichtung gehende Ausladung bzw.
Erstreckung der Distanzierelemente 8 ist größer als der
Durchmesser D des kreisscheibenartigen Körpers 1, wobei
es bei der gewählten sternförmigen Aufteilung der Aufnah
men 2 zu der bereits angedeuteten, sogar schnäpperartig
wirkenden Einstecköffnung 4 kommt, die nach außen hin
divergierend gestaltet ist.
Entsprechend der in Fig. 2 und anderen dargestellten
einstückigen Ausbildung der Klemmbügel 3 und Distanz
ierelemente 8 kommt es zu einem kontinuierlichen Wechsel
aus Klemmanlage und Distanzanlage der Vorrichtung, und
zwar in zwei Richtungen, einmal quer zur und einmal in
der Ebene E-E. Auf die Außenseite des als Abstandhalter
wirkenden Distanzierelements 8 gehende Belastungen wer
den in eine Unterstützung der Klemmwirkung bildende
Kraft umgesetzt, die über die Abstützpunkte b ein
fließt. Auch an Ober- und Unterseite des Klemmbügels 3
wirkende Belastungen gehen zugunsten der Klemmwirkung in
die spangenartigen Elemente über.
Um dem einstückigen Gebilde der Vorrichtung V vom Zen
trum Z her auch die genügende innere Festigkeit zu ge
ben, sind die drei Rücken der spangenartigen, d. h.
doppelschenkligen Klemmbügel über einen dreizackigen
Sternsteg 9 miteinander verbunden. Das läßt sich spritz
technisch gut bewirken. In dieser so versteiften Mitte
bleiben die Außenseiten der praktisch von einem Band B
umschriebenen Aufnahmen 2 berührungsfrei beabstandet.
Es bleiben also Spalte 10. Das Band B nimmt einen etwa
dem Umriß eines Kleeblatts entsprechenden Verlauf.
Eine ähnlich frei umspülbare Kammerung und Gitterung
weist auch die Vorrichtung V gemäß dem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel auf (Fig. 4). Dort erfolgt das Laden der
ebenfalls in einer gemeinsamen Ebene E-E angeordneten
Aufnahmen 2 aber von einer Zentrale 11 her. Diese als
Verteiler fungierende Zentrale 11 befindet sich im Zen
trum Z dieser Vorrichtung V. Die Zentrale 11 ist zu
einer Seite hin offen. Die diesbezügliche Öffnung ist
mit 12 bezeichnet. Hierzu ist das auch hier einen im
wesentlichen sternförmigen Körper bildende Band B offen
gelassen. Dieses Band ist in drei aneinanderhängende
Distanzierelemente 8 aufgeteilt. Die sind im wesentli
chen kreisrund und umschreiben hier nach innen
beabstandet die jeweilige Aufnahme 2.
Die Verbindung der einzeln, zum Zentrum Z hin offenen
und somit eine Einstecköffnung 4 belassenden Distanz
ierelemente 8 geschieht im Bereich V-förmiger Zwickel
13. Dort laufen die einstückig miteinander verbundenen,
kreisförmige Grundform aufweisenden Distanzierelemente 8
in einer einem Y-vergleichbaren Übergangszone zusammen.
Während die Y-Schenkel in die Rundung der Distanzierele
mente 8 einlaufen, liegt der Y-Steg nach innen gerichtet
dem Zentrum Z zugewandt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Klemmbügel 3
zumindest teilweise von radial orientierten Speichen 14
gebildet. An den äußeren Enden dieser Speichen 14 sind
die Distanzierelemente 8 angeformt, d. h. sie wurzeln im
Rücken dieser Speichen 14.
Weiterer Bestandteil der dortigen Klemmbügel 3 ist ein
hülsenförmiger Ring 15. Auch er weist Kreisform auf und
erstreckt sich konzentrisch innenliegend zum kreisförmi
gen Distanzierelement 8 jeder Aufnahme 2.
Die Speichen 14 schließen außenseitig an den Ring 15
an. Der Durchmesser des Ringes ist kleiner als der
Durchmesser D des Körpers 1.
Sowohl auf der Oberseite des Körpers 1 als auch auf der
Unterseite desselben befindet sich ein solcher Ring 15
mit entsprechender Anbindung an die Speichen 14, so daß
bezüglich der Speichen 14 von einem U-förmigen Flachsteg
gesprochen werden kann, der zusammen mit dem Ring 15 den
Körper 1 ober- und unterseitig haltend übergreift. Auch
hier kann eine gegeneinander gerichtete Vorspannung
angewandt sein, so daß die gegeneinander gerichteten
Stirnflächen der Ringe 15 vorgespannt klemmend gegen
Ober- und Unterseite des Körpers 1 treten; im allgemei
nen reicht es aber, wenn die randfesselnde Klemmung der
Klemmbügel 3 verwirklicht ist mit einer mitgehenden
radial einwärtsgerichteten Einschnürwirkung. Die Ringe
15 sind an die stirnseitigen Enden der U-Schenkel je
weils angeformt.
Zweckmäßig liegen die hier die Abstützpunkte a bildenden
Innenseiten der drei Speichen 14 pro Aufnahme 2 in einer
solchen Winkelbeabstandung, daß die der Einstecköffnung
4 zugewandten Speichen diesbezüglich in direkter Linie
einen geringeren lichten Abstand aufweisen als der Durch
messer D des Körpers beträgt.
Das dritte Ausführungsbeispiel der Vorrichtung V setzt
die ebenengleiche Gruppierung der einzelnen Aufnahmen 2
zugunsten einer etagenförmigen um (vergl. Fig. 7). Die
entsprechend etagenförmige Bestückung geht außerdem aus
Fig. 9 hervor. Fig. 12 macht deutlich, daß die einzel
nen Aufnahmen 2 durch Etagenböden 16 innerhalb des dort
patronenförmig gestalteten Gebildes axial beabstandet
sind.
Besagte Etagenböden 16 gehen innenseitig von der formbe
stimmenden, im wesentlichen zylindrischen Umfangswand 17
der Vorrichtung V aus. Es handelt sich um gleich ange
formte Ringrippen, welche eine zentrale Durchströmöff
nung 18 belassen. Deren lichter Querschnitt ist recht
groß, so daß die erstrebte Umspülbarkeit der eingelager
ten Körper 1 auch hier ausreichend gegeben ist.
Die Etagenböden 16 könnten im Hinblick auf ihre Durchläs
sigkeit auch in Gestalt eines Gitterrostes realisiert
sein.
Wie Fig. 12 weiter entnehmbar, ist die Höhe y der Aufnah
men 2 deutlich größer als die entsprechende vertikale
Abmessung, sprich Dicke, eines Körpers 1. Die Aufnah
men-Höhe y beträgt mindestens die halbe vertikale Abmes
sung des Körpers 1 und kann bspw. im Falle der oberen
Aufnahme sogar etwas mehr als die besagte Abmessung
betragen.
Das rohrförmige Gebilde der Vorrichtung V ist endseitig
rotationssymmetrisch verrundet. Die entsprechend konve
xe Rundung trägt das Bezugszeichen 19. Die Umfangswand
17 ist unter Bildung der Rundung 19 bis etwa auf den
lichten Durchmesser der Durchströmöffnung 18 der Etagen
böden 16 zugezogen, so daß dort ein zufriedenstellender
Strömungsanschluß zur Waschflotte besteht. Die endseiti
gen Öffnungen tragen das Bezugszeichen 20. Unten befin
det sich zwischen dieser und der nächstfolgenden Durch
strömöffnung 18 eine nicht bestückbare Vorkammer 2′, die
frei durchströmbar ist.
Der lichte Durchmesser der Aufnahmen 2 ist deutlich
größer als der Durchmesser D der Körper 1. Auf diese
Weise ist die Peripherie der Körper 1 frei umspül- und
so auch von dorther abtragbar.
Das Bestücken dieser Vorrichtung V geschieht auch hier
über Einstecköffnungen 4. Jeder Aufnahme 2 ist eine
solche Einstecköffnung 4 zugeordnet. Besagte Einsteck
öffnung 4 läßt sich so weit öffnen, daß der Körper 1
frei seitlich eingeschoben werden kann. Die Einstecköff
nung 4 wird danach wieder gesichert. Dies geschieht
auch hier über einen Klemmbügel 3. Zur Bildung dieses
Klemmbügels 3 ist die periphere Umfangswand 17 jeder
Etagen-Aufnahme 2 teilweise fingerförmig freigeschnit
ten. Der Freischnitt geht besonders deutlich aus Fig. 9
hervor. Dort verlaufen die parallelen Längskanten der
Klemmbügel 3 unter Belassung eines deutlichen Spaltes
zur korrespondierenden oberen und unteren Kante der die
Einstecköffnung 4 bildenden Durchbrechung. Die Einsteck
öffnung geht bis auf die Diametrale (entspricht der
Schnittlinie x-x in Fig. 10), erstreckt sich also über
180° des kreisförmigen Patronen-Querschnitts.
Allerdings ist nur gut die Hälfte der Einstecköffnung 4
durch den Klemmbügel 3 gesperrt. Es bleibt daher ein
nicht bügelversperrter Abschnitt in Form eines Fensters
21 vor dem freien Ende der Klemmbügel 3 erhalten.
Der Klemmbügel 3 ist auch hier vorgespannt und zwecks
Ladens der Vorrichtung nach außen elastisch ausbiegbar.
Das ist ansatzweise in Fig. 13 dargestellt. Die Öff
nungsrichtung ist durch Doppelpfeil A markiert. Das
vorrichtungsseitige, im Rundungsverlauf der Umfangswand
17 wurzelnde Ende fungiert als Scharnier 22.
Fig. 9 zeigt eine wechselseitige Ausrichtung der gleich
angeformten Klemmbügel 3 und den entsprechenden über die
Höhe der Vorrichtung V gehenden Versatz der recht große
Strömungsquerschnitte belassenden Fenster 21.
Die Aufnahmen 2 können in Bezug auf die Oberseite der
Etagenböden 16 mit der Unterkante der Einstecköffnung 4
fluchten.
Auch die im dritten Ausführungsbeispiel beschriebene
patronen- oder kurzstabartige Vorrichtung V bietet genü
gend Angreiffläche für die Mitnahme durch die zu wa
schenden Gegenstände, so daß ein lokales Verharren auch
hier mit Sicherheit ausgeschlossen ist. Auch der direk
te Kontakt der Körper 1 mit der Wäsche entfällt zufolge
der einen Abstand dazu haltenden Funktion sowohl über
die entsprechende Gitterstrukturen schaffenden Distanz
ierelemente 8 als auch die distanzierend wirkenden
Klemmbügel 3. Trotzdem ist der erstrebte Wasserkontakt
gegeben.
Claims (25)
1. Vorrichtung (V) zur Halterung tablettenartiger Kör
per (1), enthaltend waschaktive Substanzen, zur Einbrin
gung der Körper (1) in eine Waschflüssigkeit, mit einer
im wesentlichen an die Geometrie des Körpers (1) ange
paßten Aufnahme (2), dadurch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Aufnahmen (2) für je einen Körper (1)
ausgebildet ist derart, daß jeder in einer Aufnahme (2)
aufgenommene Körper weitgehend von einer Waschflüssig
keit umspülbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Körper (1) im wesentlichen in einer gemeinsamen
Ebene (E-E) anordbar sind.
3. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Körper
(1) klemmgehaltert ist, wobei ein Klemmbügel (3) unter
Vorspannung mit dem Körper (1) zusammenwirkt.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorspan
nung bis zu einer wesentlichen Auflösung/Abnutzung des
Körpers (1) erhalten bleibt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Klemmbü
gel (3) ausgebildet sind, welche in im wesentlichen
zueinander senkrechten Richtungen auf den Körper (1)
einwirken.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmbügel (3) lediglich in Teilbereichen auf den Kör
per (1) einwirken.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
zwei Aufnahmen (2) ein Griff oder Distanzierelement (8)
ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Einstecköff
nungen (4) der Aufnahmen (2) zueinander divergierend
ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einstück
iger Ausbildung ein Wechsel aus der Klemmanlage in die
Distanzanlage in im wesentlichen gleicher Ebene (E-E)
gegeben ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einst
ecköffnungen (4) der Aufnahmen (2) im wesentlichen auf
eine gemeinsame Zentrale (11) weisen.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ein
zelnen Aufnahmen (2) über ihre Distanzelemente (8)
miteinander verbunden sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei im
wesentlichen kreisförmiger Grundform der Distanzierele
mente (8) die Verbindung über V-förmige Zwickel (13)
gegeben ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemm
bügel (3) zumindest teilweise von radial orientierten
Speichen (14) gebildet ist, an deren äußeren Enden das
Distanzierelement (8) angeformt ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemm
bügel (3) weiterhin durch einen kreisförmigen Ring (15)
gebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spei
chen (14) außenseitig an den Ring (15) anschließen.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Aufnahme (2) einen im wesentlichen U-förmigen Flachsteg
aufweist, welcher mit seiner Ebenenerstreckung senk
recht zur Klemmwirkung der Klemmbügel (3) orientiert
ist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe
(15) an die stirnseitigen Enden der U-Schenkel ange
formt sind.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf
nahmen (2) etagenartig beabstandet sind.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Aufnahmen-Höhe (y) die vertikale Abmessung eines Kör
pers (1) wesentlich übersteigt.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eta
genböden (16) Durchströmöffnungen (18) aufweisen.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
periphere Umfangswand (17) jeder Etagen-Aufnahme (2)
teilweise fingerförmig freigeschnitten ist zur Ausbil
dung eines Klemmbügels (3).
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm
bügel (3) zur Einführung eines Körpers (1) zur Aufnahme
(2) nach außen elastisch ausbiegbar sind.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Um
fangswand (17) einer Aufnahme (2) teilweise fensterar
tig ausgespart ist (Fenster 21).
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine patronenar
tige Gestaltung der Vorrichtung (V).
25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fen
ster (21) über die Höhe der Vorrichtung (V) versetzt
angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19516312A DE19516312C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19516312A DE19516312C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19516312C1 true DE19516312C1 (de) | 1996-08-08 |
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ID=7761024
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|---|---|---|---|
| DE19516312A Expired - Fee Related DE19516312C1 (de) | 1995-05-04 | 1995-05-04 | Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19516312C1 (de) |
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