DE19935728C2 - Reinigungsmitteltablettenbehälter - Google Patents
ReinigungsmitteltablettenbehälterInfo
- Publication number
- DE19935728C2 DE19935728C2 DE19935728A DE19935728A DE19935728C2 DE 19935728 C2 DE19935728 C2 DE 19935728C2 DE 19935728 A DE19935728 A DE 19935728A DE 19935728 A DE19935728 A DE 19935728A DE 19935728 C2 DE19935728 C2 DE 19935728C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- container according
- chamber
- tablet
- detergent
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000003599 detergent Substances 0.000 title claims abstract description 35
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 12
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims abstract description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 4
- GLVAUDGFNGKCSF-UHFFFAOYSA-N mercaptopurine Chemical compound S=C1NC=NC2=C1NC=N2 GLVAUDGFNGKCSF-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 238000005406 washing Methods 0.000 description 12
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 4
- 239000012634 fragment Substances 0.000 description 4
- 239000004480 active ingredient Substances 0.000 description 2
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 2
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 2
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 2
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 2
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- 235000010678 Paulownia tomentosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000002834 Paulownia tomentosa Species 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000007865 diluting Methods 0.000 description 1
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000033764 rhythmic process Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F39/00—Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00
- D06F39/02—Devices for adding soap or other washing agents
- D06F39/024—Devices for adding soap or other washing agents mounted on the agitator or the rotating drum; Free body dispensers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
- A47L15/42—Details
- A47L15/44—Devices for adding cleaning agents; Devices for dispensing cleaning agents, rinsing aids or deodorants
- A47L15/4445—Detachable devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Abstract
Beschrieben wird ein Reinigungsmitteltablettenbehälter (1). Der Behälter (1) weist eine Einfüllöffnung (3) zum Einbringen einer Reinigungsmitteltablette (2) in eine Kammer (4) des Behälters auf und ist mit Durchströmöffnungen (5) versehen, durch welche beim Reinigen Wasser in die Kammer (4) ein- und wieder ausströmt.
Description
Die Erfindung betrifft einen Reinigungsmitteltablettenbehälter mit einer einen Ver
schluss aufweisenden Einfüllöffnung zum Einbringen einer Wasch- oder Spülmit
teltablette in eine Kammer des Behälters und mit Durchströmöffnungen, durch
welche beim Reinigungsvorgang Wasser in die Kammer ein- und wieder aus
strömt.
Im Zuge des zunehmenden ökologischen Bewußtseins spielt eine genaue, an den
jeweiligen Verschmutzungsgrad angepaßte Dosierung des Reinigungsmittels, ins
besondere beim Waschen oder Spülen, eine immer größere Rolle. Da eine Dosie
rung mit Hilfe eines Meßbechers vom Verbraucher oft als zu umständlich empfun
den wird, wird immer mehr dazu übergegangen, beispielsweise Wasch- oder
Spülmittel als feste Formkörper, d. h. als Tabletten bzw. sogenannte Tabs, zu fer
tigen. Im folgenden wird der Begriff Reinigungsmitteltabletten benutzt, wobei hier
unter jede Art von Reinigungsmittel-Formkörper zu verstehen sind. Diese Tablet
ten enthalten jeweils eine genau vorgegebene Wirkstoffmenge. Je nach Ver
schmutzungsgrad muß dann nur noch die entsprechende Anzahl an Tabletten
abgezählt werden. Auf diese Weise wird in der Regel eine unmäßige Unter- oder
Überdosierung vermieden.
Da die Tabletten fest genug sein müssen, um unbeschädigt den Transport zu ü
berstehen, benötigen sie naturgemäß eine bestimmte Zeit während des Wasch-
oder Spülvorgangs, um sich aufzulösen. Hierbei ist es wichtig, daß die Tablette
nicht direkt mit dem zu reinigenden Gut in Verbindung kommt, damit nicht Restbe
standteile der Tablette an dem jeweiligen zu reinigenden Gut haften bleiben. Dies
ist insbesondere bei Waschmaschinen ein Problem, bei denen sich eine einfach
in die Trommel eingelegte Waschmitteltablette sehr leicht in Falten in der Wäsche
"verstecken" kann und dies dazu führt, daß sich die Tablette nicht richtig auflöst
und zum Teil sogar größere Bruchstücke der Tablette an dem jeweiligen Wäsche
stück hängenbleiben. Es wird daher nicht das optimale Waschergebnis erzielt.
Aus der Praxis ist es bekannt, Waschmitteltabletten zur Wäsche in ein Stoffsäck
chen einzufüllen und dieses Stoffsäckchen mit der Wäsche in die Trommel zu ge
ben. Damit ist die Wäsche davor geschützt, daß Tablettenreste an den Wäsche
stücken haften bleiben. Beim nicht vollständigen Auflösen der Tablette würden
allenfalls Tablettenreste in dem Stoffsäckchen zurückbleiben.
Für flüssige oder pulverförmige Waschmittel sind aus der Praxis außerdem Behäl
ter in Form von Bechern mit lediglich einer großen oberen Einfüllöffnung bekannt.
In diese Becher wird das Waschmittel eingefüllt und der Becher dann in die
Trommel der Waschmaschine auf die Wäsche gestellt. Beim Einlaufen des Was
sers in die Trommel wird auch der Becher durch die Einfüllöffnung mit dem Was
ser gefüllt, so daß das Waschmittel entsprechend verdünnt wird. Sobald sich die
Trommel in Bewegung setzt, wird das verdünnte Waschmittel vollständig ausge
kippt und verteilt. Auf diese Weise soll das Waschmittel sehr gut in der Wäsche
verteilt werden, ohne daß das Waschmittel in der konzentrierten Form auf die
Wäsche gegeben wird. Hierzu muß der Becher jedoch sorgfältig so auf die Wä
sche gestellt werden, daß er nicht schon vor dem Verdünnen des Waschmittels
umkippt. Bei der Verwendung von Waschmittelpulver kann es außerdem beim
Auffüllen des Bechers mit Wasser zu Klumpenbildung kommen. Diese Klumpen
neigen ebenfalls zum Festsetzten in den Falten der Wäschestücke. Für Wasch
mittel in Tablettenform sind diese Becher ungeeignet, da die Zeit nach dem Ein
laufen des Wassers bis zum Umkippen des Bechers bei weitem nicht ausreicht,
um die Tablette aufzulösen.
Aus der DE 195 16 312 C1 ist außerdem bereits ein Reinigungsmitteltablettenbe
hälter der eingangs genannten Art bekannt, welcher mehrere übereinander lie
gende, an die Geometrie der Waschmitteltabletten angepasste Aufnahmen auf
weist. Die Aufnahmen bilden jeweils durch Klemmbügel verschlossene Kammern.
Zum Befüllen einer Aufnahme muss der betreffende Klemmbügel zunächst nach
außen gebogen werden. Anschließend kann die Tablette eingesteckt und der
Klemmbügel losgelassen werden, welcher dann aufgrund seiner elastischen Aus
bildung gegen die Tablette drückt. Dies ist zum einen relativ umständlich. Zum
anderen können bei diesem Reinigungsmitteltablettenbehälter nur genau an die
Innenmaße der Aufnahmen angepasste Tabletten verwendet werden. Des weite
ren besteht bei einem Zerbrechen der Tablette die Gefahr, dass die Tablette aus
der Aufnahme wieder herausfällt.
Die DE 197 17 029 C1 zeigt darüber hinaus einen Reinigungsmitteltablettenbehälter,
welcher ein halbseitig geteiltes Gehäuse mit mehreren Kammern aufweist. Die
beiden Gehäusehalbschalen des Behälters sind an einer Seite scharnierartig ver
bunden. Zum Einfüllen der Tabletten müssen die Gehäusehalbschalen zunächst
auseinander geklappt werden. Nach der Befüllung werden die Gehäusehalbscha
len wieder zusammengeklappt. Dabei muss für einen sicheren Verschluss der
Gehäusehalbschalen gegeneinander gesorgt werden, damit sich der Behälter
während des Reinigungsvorgangs in der Maschine nicht wieder öffnet und die
Reinigungsmitteltabletten bzw. Bruchstücke davon nicht herausfallen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen kostengünstig und einfach her
stellbaren Reinigungsmitteltablettenbehälter zu schaffen, welcher schnell und be
quem zu befüllen ist, wobei die eingefüllten Reinigungsmitteltabletten oder Bruch
stücke davon während des Wasch- bzw. Spülvorgangs sicher in dem Behälter
gehalten werden.
Diese Aufgabe wird durch einen Reinigungsmitteltablettenbehälter gemäß An
spruch 1 gelöst.
Ein fester, starrer Behälter hat allgemein den Vorteil, dass er einen direkten Kon
takt der Tablette mit dem zu reinigenden Gut verhindert. Er behält im wesentlichen
immer sein Volumen bei und wird daher gut mit Wasser durchspült. Dadurch ist
eine optimale Auflösung der Tablette gewährleistet, ohne daß Reststücke zurück
bleiben, wie dies beispielsweise bei einem Stoffsäckchen der Fall sein kann. Er
findungsgemäß weist der Behälter einen Verschluß mit einer Rückschlagklappe
auf, die nach innen in Einschubrichtung aufgedrückt wird und in die Gegenrich
tung, d. h. nach außen, nicht aufdrückbar ist. Daher kann auf einfache Weise eine
Tablette in die Kammer eingeschoben werden, wobei sich der Verschluss automa
tisch wieder schließt. Der Verschluss sorgt außerdem dafür, dass selbst kleinere
Bruchstücke der Tablette in der Kammer zurückgehalten werden. Solche
Bruchstücke bilden sich automatisch beim Auflösen der Tablette. Weiterhin hat
ein solcher erfindungsgemäßer Verschluss den Vorteil, daß auch mehrere kleine
Tabletten in eine Kammer eingefüllt werden können, ohne daß die Tabletten wie
der aus der Kammer herausfallen.
Bei der Einfüllöffnung handelt es sich vorzugsweise um einen Einfüllschlitz, durch
den die Tablette wie ein Geldstück in eine Spardose in die Kammer eingeschoben
wird (Anspruch 2).
Die Größe der Einfüllöffnung ist in etwa an die üblichen Tablettenmaße angepaßt.
In der Regel weisen die handelsüblichen Tabletten einen Durchmesser von 40 bis
45 mm auf. Es gibt aber auch kleinere Tabletten mit ungefähr 20 mm Durchmes
ser. Dementsprechend weist die Öffnung vorzugsweise in mindestens einer Rich
tung eine Breite bzw. einen Durchmesser zwischen 15 und 50 mm auf (Anspruch 3).
Vorzugsweise befinden sich im Inneren der Kammer an den Wandungen
Abstandshalter, beispielsweise in Form von Noppen oder dergleichen, durch
welche die Tablette in der Kammer in einem Abstand zu den Wandungen
gehalten wird (Anspruch 4). Damit wird verhindert, daß sich die Tablette beim Anlösen an der
Kammerwand anhaften kann. Es ist somit immer eine gleichmäßige Umspülung
der Tablette gewährleistet.
Der erfindungsgemäße Behälter kann auch mehrere durch Trennelemente, bei
spielsweise Trennwände oder Trennwandstücke, voneinander getrennte Kam
mern aufweisen (Anspruch 5). Jede dieser Kammern weist dann vorzugsweise eine separate
Einfüllöffnung auf (Anspruch 6). Die Kammern können gleich oder unterschiedlich groß sein (Anspruch 7).
Vorzugsweise handelt es sich um zwei Kammern. Es kann sich aber auch um be
liebig mehr, beispielsweise auch drei, vier oder fünf Kammern handeln.
In die Kammern kann dann entweder die gleiche Sorte von Tabletten eingesteckt
werden, wenn z. B. mehrere Tabletten für eine höhere Dosierung gebraucht wer
den. Es können aber auch in die einzelnen Kammern verschiedene Tabletten mit
unterschiedlichen Inhaltsstoffen eingefüllt werden, beispielsweise in die eine
Kammer eine Tablette mit Waschmitteln und in die andere Kammer Tabletten mit
Zusatzstoffen wie beispielsweise Wasserenthärter. Auf diese Weise kann der Be
nutzer sich eine an den Verschmutzungsgrad und die Verschmutzungsart ange
paßte Waschmittelkombination zusammenstellen, wobei lediglich die entspre
chende Anzahl von Tabletten der jeweiligen Sorte abgezählt und in die Kammern
des Behälters eingefüllt werden müssen.
Die Form, Art und Anordnung der Durchströmöffnungen ist im wesentlichen belie
big. So können beispielsweise als Durchströmöffnungen die Wandungen des Be
hälters mehrere Bohrungen aufweisen (Anspruch 8). Alternativ können die Wandungen des
Behälters beispielsweise als Gitter ausgebildet sein (Anspruch 9).
Ein Parameter für die Auflösezeit der Tablette ist jedoch die Größe der Durch
strömöffnungen und die Dichte der Öffnungen pro Fläche, bzw. die Größe der
Gesamtfläche der Öffnungen zur gesamten Oberfläche des Behälters.
Um eine ausreichende Auflösung der Tablette in der gewünschten Zeit zu ge
währleisten, sollten die Durchströmöffnungen mindestens einen Durchmesser,
bzw. bei gitterartigen Öffnungen mindestens eine Breite von 1 mm aufweisen (Anspruch 10). Die
Gesamtfläche der Durchströmöffnungen beträgt hierbei vorzugsweise mindestens
5% der gesamten Oberfläche des Behälters (Anspruch 11).
Weiterhin können die Durchströmöffnungen in den einzelnen Kammern unter
schiedlich groß gewählt bzw. für die verschiedenen Kammern das Verhältnis der
Gesamtfläche der Durchströmöffnungen zur Oberfläche der jeweiligen Kammer
variiert werden (Anspruch 12), wodurch die Auflösezeit für die Tabletten in den einzelnen Kam
mern unterschiedlich lang sein kann. Die Verwendung eines solchen Behälter
bietet sich insbesondere für Tabletten mit unterschiedlichen Wirkstoffen an.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Ansprüchen 13 bis 16 angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen
anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines er
findungsgemäßen Tablettenbehälters,
Fig. 2a eine seitliche Draufsicht auf den Tablettenbehälter gemäß Fig. 1,
Fig. 2b einen Längsschnitt durch den Tablettenbehälter gemäß den Fig. 1
und 2a entlang der in der Fig. 2a dargestellten Schnittlinie A-A,
Fig. 2c einen Querschnitt durch einen Tablettenbehälter gemäß den Fig. 1
bis 2b entlang der in der Fig. 2a dargestellten Schnittlinie B-B,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des in den Fig. 1 bis 2c dargestellten
Tablettenbehälters im aufgeklappten Zustand,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Tablettenbehälters,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht auf einen Tablettenbehälter gemäß Fig. 4
mit abgenommener vorderer Halbschale.
Bei den beiden in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen sind gleiche
Bauteile jeweils mit den gleichen Bezugsziffern versehen.
Bei beiden Ausführungsbeispielen weist der Behälter 1 eine im wesentlichen qua
derförmige Form auf, wobei die beiden Stirnflächen und die breiten Längsseiten
flächen leicht nach außen gewölbt sind. Parallel zu den beiden Stirnflächen sind
die Behälter 1 jeweils durch Wandelemente 10 in zwei gleich große Kammern 4
unterteilt.
An seiner einen schmalen Längsseitenfläche weist der Behälter 1 anstelle einer
festen Wandung an beiden Längskanten jeweils zwei in Längsrichtung hinterein
ander angeordnete, über Filmscharniere 8 an den Seitenwandungen befestigte
Rückschlagklappen 7 auf. Dadurch wird auf dieser Seite für jede der Kammern 4
eine separate, im wesentlichen rechteckige, schlitzförmige Öffnung 3 gebildet, die
sich nahezu über die ganze Breite und Länge der Kammer 4 erstreckt, und durch
welche die Tablette 2 in die Kammer 4 eingeschoben werden kann, wobei jeweils
zwei an den gegenüberliegenden Längskanten angeordnete Rückschlagklappen 7
einen Rückschlagverschluß für die jeweilige Kammer 4 bilden. Hierzu sind die
Rückschlagklappen 7 so an den Seitenwandungen angeordnet, daß sie leicht
schräg in die Kammer 4 hineinragen und daß jeweils die beiden gegenüberliegen
den Rückschlagklappen 7 einer Kammer 4 an ihren freien Enden aneinandersto
ßen. Damit ist dafür gesorgt, daß die Rückschlagklappen 7 nur nach innen in Ein
schubrichtung aufgedrückt werden können, aber nicht in die Gegenrichtung.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 3 sind in die breiten
Längsseitenflächen mehrere Bohrungen 5 als Durchströmöffnungen 5 einge
bracht, durch welche beim Waschen bzw. Spülen das Wasser in die Kammer 4
ein- und wieder ausströmt.
Bei dem alternativen Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 5 sind die
breiten Längsseitenflächen als Gitter ausgebildet. Hierbei erstrecken sich die Öff
nungen 5 an den Enden der breiten Längsseitenflächen über die Kanten bis in die
Stirnflächen des Behälters 1 hinein. Insgesamt ist bei diesem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel die Gesamtfläche der Durchströmöffnungen 5 größer als bei dem
ersten Ausführungsbeispiel, so daß eine stärkere Durchströmung gewährleistet
ist.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen dienen zusätzlich die nicht von den
Rückschlagklappen 7 verdeckten Randbereiche der breiten Einfüllschlitze 3 wäh
rend des Reinigungsvorgangs als Durchströmöffnungen.
Beide Behälter weisen jeweils an den Innenwandungen Noppen 9 auf, die als Ab
standshalter 9 dienen. Eine eingeschobene Tablette 2 wird durch diese Ab
standshalter 9 in einem Abstand von den Seitenwandungen gehalten, so daß ein
gutes Umspülen der Tablette 2 mit Wasser gewährleistet ist.
Die Behälter bestehen jeweils aus zwei Halbschalen 11, die über ein Filmschar
nier 12 an der den Einfüllschlitzen 3 gegenüberliegenden Seite miteinander ver
bunden sind. Die Halbschalen 11 sind unter Bildung der Kammern 4 zusammen
geklappt und im zusammengeklappten Zustand durch geeignete Ausbildung der
übrigen Stirnseitenkanten oder durch geeignete Rastelemente aneinander fixiert.
Vorzugsweise sind die Behälter aus Kunststoff gespritzt, wobei die beiden über
das Filmscharnier 12 zusammenhängenden Halbschalen 11 und die daran über
Filmscharniere 8 angeordneten Rückschlagklappen 7 in einem Stück zusammen
hängend gespritzt werden können.
Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind in den Seitenwandungen
der beiden Kammern unterschiedlich große Durchströmöffnungen eingebracht. In
diese Kammern werden unterschiedliche Tabletten mit verschiedenen Inhalts
stoffen, beispielsweise in die eine Kammer eine Waschmitteltablette und in die
andere Kammer eine Wasserenthärtertablette, eingebracht. Durch entsprechende
Auswahl der Größe der Durchströmöffnungen kann dadurch trotz unterschiedli
cher Löslichkeit der Tabletten eine ungefähr gleich lange gleichmäßige Auflösung
der beiden Tabletten ermöglicht werden.
Ihren Einsatz finden diese Behälter vornehmlich für Waschmitteltabletten bei der
Maschinenwäsche, wobei die Tabletten 2 in den Behälter 1 eingeschoben werden
und dann der Behälter 1 in die Trommel zwischen die Wäschestücke eingelegt
wird. Hierbei haben die Behälter 1 den großen Vorteil, daß sie im wesentlichen
allseitig formbeständig sind und auch dann, wenn sie unter einer größeren schwe
ren nassen Wäschemenge begraben werden, nicht ihr Volumen verringern, so
daß die darin enthaltene Waschmitteltablette 2 immer gut vom Wasser umströmt
wird.
Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Behälter 1 auch für Spülmittel
tabletten in einer Spülmaschine eingesetzt werden. Dabei kann der Behälter 1 mit
der darin befindlichen Tablette 2 einfach in einen Geschirrkorb eingelegt werden.
Durch den Behälter 1 wird verhindert, daß das Geschirr bzw. Besteck direkt mit
der Tablette 2 in Berührung kommt, wobei gleichzeitig gewährleistet ist, daß sich
die Tablette 2 sich möglichst im gut durchspülten Zentrum der Spülmaschine be
findet.
Selbstverständlich ist es aber auch möglich, den Behälter mit geeigneten Befesti
gungsmitteln, beispielsweise Clips oder dergleichen, zu versehen, mit denen der
Behälter an einer geeignet gewählten Stelle in der Maschine, beispielsweise an
einer Maschinenwand, an der Tür oder an einer bestimmten Stelle im Geschirr
korb befestigt werden kann.
Claims (16)
1. Reinigungsmitteltabletten-Behälter (1) mit einer einen Verschluß (6) aufwei
senden Einfüllöffnung (3) zum Einbringen einer Wasch- oder Spülmittelt
ablette (2) in eine Kammer (4) des Behälters und mit Durchströmöffnungen
(5) durch welche beim Reinigungsvorgang Wasser in die Kammer (4) ein-
und wieder ausströmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (6) eine
Rückschlagklappe (7) aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung
(3) ein Einfüllschlitz (3) ist, durch den die Tablette (2) in die Kammer (4)
eingeschoben wird.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüll
öffnung (3) in mindestens einer Richtung eine Breite oder einen Durchmes
ser zwischen 15 und 50 mm aufweist.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch im Inne
ren der Kammer (4) an den Wandungen des Behälters (1) angeordnete
Abstandshalter (9), durch welche die Tablette (2) in der Kammer (4) in ei
nem Abstand zu den Wandungen gehalten wird.
5. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
mindestens zwei voneinander getrennte Kammern (4).
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (4)
separate Einfüllöffnungen (6) aufweisen.
7. Behälter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kam
mern (4) unterschiedlich groß sind.
8. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Wandungen des Behälters (1) als Durchströmöffnungen (5)
mehrere Bohrungen (5) aufweisen.
9. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Wandungen des Behälters (1) als Gitter ausgebildet sind.
10. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchströmöffnungen (5) mindestens eine Breite oder einen
Durchmesser von 1 mm aufweisen.
11. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Gesamtfläche der Durchströmöffnungen (5) mindestens 5%
der gesamten Oberfläche des Behälters (1) beträgt.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
für die verschiedenen Kammern (4) das Verhältnis der Gesamtfläche der
Durchströmöffnungen (5) zur Oberfläche der jeweiligen Kammer (4) unterschied
lich ist.
13. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchströmöffnungen (5) zu verschiedenen Kammern (4) des Behälters (1) eine
unterschiedliche Größe aufweisen.
14. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch
zwei Halbschalen (11), die unter Bildung der Kammer(n) (4) zusammenge
fügt und aneinander fixiert sind.
15. Behälter nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halb
schalen (11) über ein Filmscharnier (12) an einer Kante zusammenhängen,
und unter Bildung der Kammer(n) (4) zusammengeklappt und im zusammen
geklappten Zustand aneinander fixiert sind.
16. Behälter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Behälter (1) einteilig aus Kunststoff gefertigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19935728A DE19935728C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Reinigungsmitteltablettenbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19935728A DE19935728C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Reinigungsmitteltablettenbehälter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19935728A1 DE19935728A1 (de) | 2001-02-08 |
| DE19935728C2 true DE19935728C2 (de) | 2003-07-03 |
Family
ID=7916533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19935728A Expired - Fee Related DE19935728C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Reinigungsmitteltablettenbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19935728C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012127257A1 (en) | 2011-03-19 | 2012-09-27 | Dental Care Innovation Gmbh | System for dissolution of a tablet or granulate in a stream of water |
| RU2766173C1 (ru) * | 2021-02-12 | 2022-02-08 | Дмитрий Николаевич Попов | Блок для стирки и моющее средство для него |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB0107593D0 (en) * | 2001-03-27 | 2001-05-16 | Reckitt Benckiser Nv | A device |
| DE10304689B4 (de) * | 2003-02-06 | 2015-06-11 | Volkswagen Ag | Verfahren zur Herstellung eines als Ablageschale in eine Türinnenverkleidung einsetzbaren kastenartigen Gegenstands mittels Formwerkzeugen |
| DE102004063275A1 (de) * | 2004-12-29 | 2006-07-13 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Wasserführendes Haushaltgerät |
| DE102004063284A1 (de) | 2004-12-29 | 2006-07-13 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Geschirrspülmaschine mit einer Vorrichtung zur Auflösung von Reinigungsmittel |
| DE102004063286B4 (de) * | 2004-12-29 | 2023-04-20 | BSH Hausgeräte GmbH | Geschirrspülmaschine mit einer Auflösungskammer |
| DE102006003286B3 (de) * | 2006-01-23 | 2007-05-03 | Henkel Kgaa | Duftabgabesystem für Geschirrspülmaschinen |
| GB0801580D0 (en) * | 2008-01-29 | 2008-03-05 | Reckitt Benckiser Nv | Process |
| USD825741S1 (en) | 2016-12-15 | 2018-08-14 | Water Pik, Inc. | Oral irrigator handle |
| EP3595578B1 (de) | 2017-03-16 | 2023-12-20 | Water Pik, Inc. | Oraler irrigator zur verwendung mit einem oralen mittel |
| WO2021133834A1 (en) | 2019-12-23 | 2021-07-01 | Ecolab Usa Inc. | Solid detergent dispenser for a washing machine |
| CN121194732A (zh) | 2023-04-06 | 2025-12-23 | 埃科莱布美国股份有限公司 | 用于在洗碗机中分配固体洗涤剂的系统 |
| ES1312538Y (es) * | 2024-07-19 | 2025-04-10 | Villajos Manuel Jesus Olivas | Mando para valvula |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19516312C1 (de) * | 1995-05-04 | 1996-08-08 | Henkel Kgaa | Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen |
| DE19717029C1 (de) * | 1997-04-23 | 1998-06-10 | Henkel Kgaa | Vorrichtung zur Aufnahme und dosierten Abgabe eines Wasch- oder Reinigungsmittels |
-
1999
- 1999-07-29 DE DE19935728A patent/DE19935728C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19516312C1 (de) * | 1995-05-04 | 1996-08-08 | Henkel Kgaa | Vorrichtung zur Halterung tablettenartiger Körper, enthaltend waschaktive Substanzen |
| DE19717029C1 (de) * | 1997-04-23 | 1998-06-10 | Henkel Kgaa | Vorrichtung zur Aufnahme und dosierten Abgabe eines Wasch- oder Reinigungsmittels |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2012127257A1 (en) | 2011-03-19 | 2012-09-27 | Dental Care Innovation Gmbh | System for dissolution of a tablet or granulate in a stream of water |
| RU2766173C1 (ru) * | 2021-02-12 | 2022-02-08 | Дмитрий Николаевич Попов | Блок для стирки и моющее средство для него |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19935728A1 (de) | 2001-02-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19935728C2 (de) | Reinigungsmitteltablettenbehälter | |
| EP2784205B1 (de) | Vorratsbehälter und Dosiereinrichtung | |
| DE60201524T2 (de) | Waschmittelspender für geschirrspülmaschine | |
| EP0906747A2 (de) | Vorrichtung zum dosierten Zugeben eines pulverförmigen Reinigungsmittels in wasserführenden Reinigungsmaschinen | |
| DE69313368T2 (de) | Verteilungsvorrichtung | |
| DE102020200431A1 (de) | Leicht zu öffnender Speicherbehälter und Kleidungsbehandlungsmaschine damit | |
| EP1072714B1 (de) | Verfahren zum Wäsche waschen | |
| EP0328863A1 (de) | Dosiervorrichtung zur Aufnahme und Abgabe eines Wäschebehandlungsmittels | |
| DE69908154T2 (de) | Vorrichtung zum waschen von kleidung in eine waschmachine | |
| WO2021018610A1 (de) | Haushalts-geschirrspülmaschine | |
| EP0446795A1 (de) | Dosiereinrichtung für ein wasseraktivierbares Mittel | |
| DE69108643T2 (de) | Verfahren und Dosiervorrichtung zum Waschen von Wäsche in einer Waschmaschine. | |
| DE19836857A1 (de) | Dosierkörbchen | |
| DE2639923C2 (de) | Waschmittelzugabevorrichtung | |
| DE1810362C3 (de) | Wasch- oder Reinigungsmaschine | |
| EP0528202A1 (de) | Verdunstungsvorrichtung, insbesondere für flüchtige Wirkstoffe wie Insektizide, Duftstoffe oder dergleichen | |
| WO2017215833A1 (de) | Dosiervorrichtung für reinigungsmittel-formkörper in haushalts-geschirrspülmaschinen | |
| DE102019206640A1 (de) | Mitnehmer für eine Waschmaschine und Waschmaschine mit Mitnehmer | |
| DE19717029C1 (de) | Vorrichtung zur Aufnahme und dosierten Abgabe eines Wasch- oder Reinigungsmittels | |
| WO1990012914A1 (de) | Dosierelement | |
| DE69906521T2 (de) | Verfahren und vorrichtung in einer trockenreinigungsmaschine | |
| DE3618275A1 (de) | Waschmitteleinspuelbehaelter | |
| DE1710562A1 (de) | Klammernfalle fuer ein mit einer Laugenpumpe ausgeruestetes Waeschebehandlungsgeraet | |
| DE102009027125B3 (de) | Wäschebehandlungsmaschine mit frontseitigen Vorratsbehältern für Behandlungsmittel | |
| DE19546894A1 (de) | Quaderförmiger Vorratsbehälter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BUDICH GMBH, 32120 HIDDENHAUSEN, DE |
|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BUDICH INTERNATIONAL GMBH, 32120 HIDDENHAUSEN, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |