DE19516927A1 - Drosselklappendichtung - Google Patents
DrosselklappendichtungInfo
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
- F02D9/08—Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits
- F02D9/10—Throttle valves specially adapted therefor; Arrangements of such valves in conduits having pivotally-mounted flaps
- F02D9/1005—Details of the flap
- F02D9/101—Special flap shapes, ribs, bores or the like
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drosselklappendichtung für die
Ansaugluftsteuerung eines Verbrennungsmotors mit den Merk
malen des Oberbegriff s des Hauptanspruchs.
Bei bekannten Drosselklappen der eingangs genannten Art
wird die Steuerung der Ansaugluftmenge für den Verbren
nungsmotor mit herkömmlichen Ansaugvergasern über eine me
chanische Verdrehung der in der Regel aus Metall gefertig
ten Drosselklappe bewirkt. Insbesondere bei der Steuerung
der Luftmenge im Leerlauf des Verbrennungsmotors erfordert
es einen großen Aufwand, die notwendige, in der Regel ge
ringfügige Öffnung des Ansaugrohrs mit einer Drosselklap
penverstellung genau zu bewerkstelligen. Oft reichen auch
geringfügige Herstellungstoleranzen sowohl bei den Drossel
klappenflügel als auch an der inneren Geometrie des Ansaug
rohrs aus um die genaue Bemessung des Luftstromes zu er
schweren, die zur genauen Einstellung der Drehzahl notwen
dig ist. Insbesondere bei einer Herstellung der Drossel
klappenflügel aus Kunststoff sind fertigungsbedingte Tole
ranzen an der äußeren Kontur der Flügel unvermeidlich, so
daß das Dichtverhalten der Drosselklappe nur unzureichend
berechenbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Drosselklap
pendichtung der eingangs genannten Art so fortzubilden, daß
eine an die Geometrie des Ansaugrohres angepaßte Dichtung
auf einfache Weise hergestellt werden kann.
Die erfindungsgemäße Drosselklappendichtung mit den Merkma
len des Kennzeichens des Anspruchs 1 ist insofern vorteil
haft, da eine Anpassung der Geometrie der Drosselklappen
flügel an die innere Geometrie des Ansaugrohres auf einfa
che Weise währen der Montage durchgeführt werden kann. Die
Größe des Spaltes zwischen der äußeren Kontur der Drossel
klappenflügel und der Innenkontur des Ansaugrohres, insbe
sondere auch beim Öffnungsvorgang der Drosselklappe im
Leerlaufbereich eines Verbrennungsmotors beeinflußt den
Luftstrom außerordentlich stark, so daß eine genaue Bemes
sung hier sehr wichtig ist. Bei einer Herstellung der Dros
selklappenflügel aus einem Material mit größeren Fertigung
stoleranzen, z. B. Kunststoff, kann mit dem erfindungsgemä
ßen Spreizelement jedoch ein definiertes Öffnungsverhalten
am Spalt zwischen den Drosselklappenflügel und dem Ansaug
rohr erreicht werden.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteran
sprüchen angegeben, wobei das Spreizelement entweder zu
sätzlich in eine Ringnut eingebracht werden kann oder auch
Bestandteil der Kontur der Drosselklappenflügel sein kann,
was zu einer weiteren Vereinfachung der Herstellung führt.
Mit dem eingebrachten Füllmaterial, z. B. Kunststoffschaum
TPE etc., kann zusätzlich eine Fixierung der Drosselklappe
an der Drehachse bewirkt werden, was ebenfalls zu einer ge
naueren Führung der Drosselklappe und damit zu einem besser
beherrschbaren Bemessung des Spaltes und des Dichtverhal
tens führt.
Vorteilhaft ist ein erfindungsgemäßes Herstellungsverfah
ren, bei dem in einem Verfahrensschritt vor der Einbringung
des aushärtenden Füllmaterials die Drosselklappe mit dem
Spreizelement in das Ansaugrohr in einer definierten Lage
eingefügt wird.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Drosselklappen
dichtung werden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Ansaugrohr mit der
Drosselklappe einer Einspritzanlage für einen Verbren
nungsmotor;
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch das Ansaugrohr in
der Ebene der Drehachse der Drosselklappe;
Fig. 3 eine Detaildarstellung einer mittels Kunst
stoffschaum fixierten Drehachse;
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Spreizele
ments;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Spreize
lements;
Fig. 6 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Spreize
lements;
Fig. 7 eine Montageanordnung mit einem Stützelement
für die Drosselklappe und
Fig. 8 eine Detaildarstellung des Drosselklappenflü
gels mit einer Dichtung nach dem dritten Ausführungs
beispiel.
In Fig. 1 ist ein Ansaugrohr 1 einer Einspritzanlage für
einen hier nicht näher dargestellten und erläuterten Ver
brennungsmotor gezeigt. Im inneren Querschnitt des Ansaug
rohres 1 ist eine Drosselklappe 2 um eine Achse 3 drehbar
gelagert. Drosselklappenflügel 4 und 5 der Drosselklappe 2
weisen an ihrer äußeren, der Innenfläche des Ansaugrohrs 1
gegenüberliegenden Geometrie Ringnuten 6 auf, in die ein
Spreizelement 7 einfügbar ist. Zwischen dem Spreizelement 7
und der Innenfläche des Ansaugrohrs 1 ist eine Dichtfläche
bzw. ein definierter Spalt 8 vorhanden, an dem die durch
das Ansaugrohr 1 anzusaugende Luftmenge einstellbar ist.
Eine bessere Darstellung des Spreizelements 7 ist aus der
Schnittdarstellung in der Ebene der Drehachse 3 nach Fig.
2 ersichtlich. Das Spreizelement 7 liegt hier an der inne
ren Kontur des Ansaugrohrs 1 an, wobei Haken 9 in die Ring
nut 7 hineinragen und Klammern 10 zu Vormontierung des
Spreizelements dienen. Über einen Befüllungsstutzen 11 wird
beim dargestellten Ausführungsbeispiel aushärtendes Füllma
terial 13, beispielsweise PUR-Zweikomponentenschaum TPE,
unter einem vorgeben Druck eingebracht, der die Ringnut 6
ausfüllt und dabei das in weiten Bereichen flexible Sprei
zelement 7 an die innere Kontur des Ansaugrohrs 1 drückt.
An einer Entlüftungsöffnung 12 kann die aus der Ringnut 6
verdrängte Luft entweichen, da das Spreizelement 7 die
Ringnut nach außen möglichst abdichten soll.
Aus Fig. 3 ist eine Erweiterung der Ringnut 6 um einen Ka
nal 14 erkennbar, der zur Fixierung der Drosselklappe 2 an
der Drehachse 3 dient. Somit kann beim Einfüllen des aus
härtenden Füllmaterials zugleich eine definierte Lage der
gesamten Drosselklappe 2 auf der Achse mitsamt der Gestal
tung der Dichtfläche (Spalt) 8 hergestellt werden.
Eine detaillierte Darstellung des Querschnitt s der Ringnut
6 und von Varianten des Spreizelements 7 ist in Fig. 4
und 5 gezeigt. Hierbei ist erkennbar wie die Spreizelemente
7 die Ringnut abdichten und im Fall der Fig. 4 über Haken
9 im Füllmaterial 13 verankert sind. Aus der Fig. 5 ist
auch noch die Gestaltung der inneren Geometrie des Ansaug
rohrs 1 mit der Vorgabe eines Spaltes (a) nach dem Heraus
drehen der Drosselklappe aus der Dichtfläche 8.
Eine weitere Ausführungsform des Spreizelements 7 ist aus
Fig. 6 ersichtlich, bei der das Spreizelement 7 als weich
gestaltete, klappenförmige Fortsetzung der Drosselklappen
flügel 4 und 5 ausgebildet ist. Dies Variante des Spreize
lements 7 stellt den äußeren Rand der Drosselklappenflügel
4 und 5 dar und wird beim Befüllen der radial etwas innen
liegenden Ringnut 6 unter Druck soweit aufgeweitet, daß der
Ringspalt zur Innenkontur des Ansaugrohres 1 überbrückt ist
und somit an dieser anliegt, da eine weitere radiale Ver
formung behindert ist. Bei der Befüllung mit dem Füllmate
rial 13 wird vorzugsweise die Stellung der Drosselklappe 2
mittels eines Stützwerkzeuges 15 fixiert (vgl. Fig. 7).
Aus Fig. 8 ist die Lage des Füllmaterials 13 in der Ring
nut 6 und die Wirkung des klappenförmigen Randes der Dros
selklappe 2 als Spreizelement 7 erkennbar.
Mit der Auswahl eines besonderen Füllmaterials 13 kann dar
über hinaus noch eine gewünschte Spaltgeometrie hergestellt
werden. Wird ein Füllmaterial 13 ausgewählt, das beim Aus
härten einer definierten Schwindung unterliegt, so kann
durch eine geeignete Auslegung der Geometrie des klappen
förmigen Rande s als Spreizelement 7 und der Breite der Ring
nut 6 erreicht werden, daß das Spreizelement 7 beim Aushär
ten des Füllmaterials 13 von der Innenkontur des Ansaug
rohrs 1 um einen definierten, kleinen Betrag zurückweicht
und so einen für eine bessere Freigängigkeit der Drossel
klappe 2 erwünschten minimalen Ringspalt freigibt.
Bezugszeichenliste
1 = Ansaugrohr
2 = Drosselklappe
3 = Drehachse
4 = Drosselklappenflügel
5 = Drosselklappenflügel
6 = Ringnut
7 = Spreizelement
8 = Dichtfläche
9 = Haken
10 = Klammer
11 = Befüllungsöffnung
12 = Entlüftungsöffnung
13 = Füllmaterial
14 = Kanal zur Drehachsenfixierung
15 = Stützwerkzeug.
2 = Drosselklappe
3 = Drehachse
4 = Drosselklappenflügel
5 = Drosselklappenflügel
6 = Ringnut
7 = Spreizelement
8 = Dichtfläche
9 = Haken
10 = Klammer
11 = Befüllungsöffnung
12 = Entlüftungsöffnung
13 = Füllmaterial
14 = Kanal zur Drehachsenfixierung
15 = Stützwerkzeug.
Claims (10)
1. Drosselklappendichtung für
- - im Inneren eines Ansaugrohrs (1) um eine Achse (3) drehbare Drosselklappenflügel (4, 5), deren Ränder an der inneren Kon tur des Ansaugrohrs (1) anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß
- - am äußeren Umfang der Drosselklappenflügel (4, 5) Ringnuten (6) und mindestens ein Spreizelement (7) im Bereich der Ring nuten (6) aufweisen, wobei im Betrieb des Ansaugrohrs (1) das Spreizelement (7) eine definierte, der Kontur der inneren Wand des Ansaugrohrs (1) angepaßte Dichtfläche oder Ringspalt (8) zwischen der Drosselklappe (2) und dem Ansaugrohr (1) be wirken.
2. Drosselklappendichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - das mindestens eine Spreizelement (7) in der Ringnut (6) liegt und in ein nach dem Einbringen in die Ringnut (6) aus härtenden Füllmaterial (13) eingebettet ist, wobei das Sprei zelement (7) selbst mit seiner äußeren Kante an der inneren Kontur des Ansaugrohrs (1) anliegt.
3. Drosselklappendichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - das Spreizelement (7) aus thermoplastischem Material ist und über Haken (9) in dem aushärtenden Füllmaterial (13) verankert ist.
4. Drosselklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Spreizelemente (7) ein elastischer, klappenförmiger Be standteil der Drosselklappenflügel (4, 5) an ihrem äußeren Rand sind und zwischen der Ringnut und der inneren Kontur des Ansaugrohrs (1) zu liegen kommen, und daß
- - die Ringnut (6) mit einem nach dem Einbringen aushärtenden Füllmaterial (13) ausgefüllt ist, wobei das Spreizelement (7) im Montagezustand an der inneren Kontur des Ansaugrohrs (1) anliegt.
5. Drosselklappendichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Ringnuten (6) an den Drosselklappenflügeln (4, 5) über einen Kanal (14) bis in den Bereich der Drehachse (3) geführt sind, wobei das aushärtende Füllmaterial (13) die Drossel klappe (2) an der Drehachse (3) fixiert.
6. Drosselklappendichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Füllmaterial (13) vorzugsweise ein kalt aushärtender PUR Zweikomponenten-Kunststoffschaum ist.
7. Drosselklappendichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - das Füllmaterial (13) nach dem Aushärteprozeß um einen ge ringfügigen Betrag schwindet und damit einen definierten Ringspalt zwischen den Drosselklappenflügeln (4, 5) und der inneren Kontur des Ansaugrohres (1) freigibt.
8. Drosselklappendichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - an der inneren Kontur des Ansaugrohres (1) eine elastomer gedichtete Axialschulter angebracht ist, auf der die Drossel klappe (2) im geschlossenen Zustand aufliegt.
9. Verfahren zur Herstellung einer Drosselklappendichtung
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß
- - die Drosselklappe (2) mit dem jeweiligen am äußeren Rand befindlichen Spreizelement (7) in einem ersten Montageschritt in das Ansaugrohr (1) eingefügt wird, daß
- - in einem zweiten Montageschritt das zunächst flüssige Füllmaterial (13) unter Druck in die Ringnuten (6) einge bracht wird, wobei die in den Ringnuten (6) befindliche Luft über eine Entlüftungsöffnung (12) entweicht und das sich aus dehnende Füllmaterial (13) das Spreizelement (7) an die inne re Kontur des Ansaugrohrs (1) drückt und daß
- - nach Beendigung des Aushärtevorgangs die Drosselklappe (2) um einen vorgeben Winkelwert aus der Montageposition heraus gedreht wird und unter Messung des Luftstroms ein Ausgangs punkt für die Luftdurchsatzkennlinie des Ansaugrohrs (1) festgelegt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
- - die Drosselklappe (2) mittels eines Stützwerkzeuges (15) während des Aushärtens des Füllmaterials (13) in einer vorge benen Montageposition gehalten werden kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116927 DE19516927A1 (de) | 1995-05-09 | 1995-05-09 | Drosselklappendichtung |
| PCT/EP1996/001902 WO1996035866A2 (de) | 1995-05-09 | 1996-05-07 | Drosselklappe für die ansaugluftmengensteuerung eines verbrennungsmotors und ein verfahren zu deren herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1995116927 DE19516927A1 (de) | 1995-05-09 | 1995-05-09 | Drosselklappendichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19516927A1 true DE19516927A1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=7761423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995116927 Withdrawn DE19516927A1 (de) | 1995-05-09 | 1995-05-09 | Drosselklappendichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19516927A1 (de) |
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1995
- 1995-05-09 DE DE1995116927 patent/DE19516927A1/de not_active Withdrawn
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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