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DE19514045A1 - Ziegelpresse - Google Patents

Ziegelpresse

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DE19514045A1
DE19514045A1 DE19514045A DE19514045A DE19514045A1 DE 19514045 A1 DE19514045 A1 DE 19514045A1 DE 19514045 A DE19514045 A DE 19514045A DE 19514045 A DE19514045 A DE 19514045A DE 19514045 A1 DE19514045 A1 DE 19514045A1
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brick press
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HAENDLE GMBH, 75417 MUEHLACKER, DE
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Haendle & Co KG GmbH
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/02Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form
    • B28B3/04Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould
    • B28B3/06Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein a ram exerts pressure on the material in a moulding space; Ram heads of special form with one ram per mould with two or more ram and mould sets
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    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
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    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0058Moulds, cores or mandrels with provisions concerning the elimination of superfluous material; Moulds with burr-removing means provided therein or carried thereby

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Ziegelpresse gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Eine derartige Ziegelpresse, insbesondere eine Dachziegelpresse ist bekannt. Die zur Herstellung der Preßlinge erforderlichen Batzen werden hierbei von Handha­ bungsgeräten in die auf dem stationären Pressentisch angeordneten Unterwerkzeu­ ge, die mit am Oberstempel der Presse angeordneten Oberwerkzeugen zusammen­ wirken, eingebracht. Hierbei ist vorgesehen, daß die Batzen entsprechend konfek­ tioniert werden, damit beim Pressen der Rohlinge aus den Batzen kein überschüssi­ ges Material aus dem durch das Unterwerkzeug und das Oberwerkzeug gebildeten Preßwerkzeug austreten kann. Die für den einwandfreien Betrieb oder bekannten Presse unabdingbar erforderliche exakte Konfektionierung der Batzen ist dabei in nachteiliger Art und Weise aufwendig, was zu einem erhöhten maschinellen Auf­ wand sowie zu einer Verlangsamung der Taktrate führt. Würde man die bekannte Ziegelpresse ohne eine derartige Konfektionierung der Batzen betreiben, so wäre es erforderlich, daß der bei der Herstellung der Preßlinge auftretende den Pressen­ tisch verunreinigende Abfall von dem die Unterwerkzeuge tragenden stationären Pressentisch durch ein Abrakeln oder dergleichen mechanisch entfernt werden müßte. Dies würde insbesondere bei einem mehrere Unterwerkzeuge tragenden Pressentisch schwierig durchzuführen sein, da hierbei in den Bereich zwischen den Unterwerkzeugen eingegriffen werden muß.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Ziegelpresse, insbesondere eine Dachzie­ gelpresse, der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß das bei der Her­ stellung der Preßlinge auftretende Problem der Verunreinigung des stationären Pressentisches durch das aus dem Preßwerkzeug heraustretende, überschüssige Batzenmaterials eliminiert oder doch zumindest weitgehend reduziert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Pressentisch minde­ stens eine mindestens ein Unterwerkzeug tragende Pressentisch-Einheit aufweist, und daß die mindestens eine Pressentisch-Einheit von einem Fallschacht umgeben ist, durch den das überschüssige Material des Batzens abtransportierbar ist.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird in vorteilhafter Art und Weise eine Ziegelpresse, insbesondere eine Dachziegelpresse, ausgebildet, bei der es nicht erforderlich ist, zur Vermeidung der Verschmutzung des stationären Pressentisches der erfindungsgemäßen Presse die Batzen exakt zu konfektionieren. Der in mehre­ re Pressentisch-Einheiten geteilte stationäre Pressentisch der erfindungsgemäßen Ziegelpresse bewirkt, daß das zwischen dem Oberwerkzeug und dem Unterwerk­ zeug austretende überschüssige Batzenmaterial durch den erfindungsgemäß vorge­ sehenen, das Unterwerkzeug und die Pressentisch-Einheit umgebenden Fall­ schacht nach unten abgeführt werden kann, wo es in vorteilhafter Art und Weise von einer Fördereinrichtung aufgefangen und abtransportiert werden kann. Es ist daher bei der erfindungsgemäßen Ziegelpresse in vorteilhafter Art und Weise auch dann nicht erforderlich, eine mechanische Entfernung des überschüssigen Batzen­ materials vorzusehen, wenn die Batzen - wie üblich - mit bis zu 50% Oberschuß konfektioniert werden. Dies hat den Vorteil, daß zu Herstellung und Konfektionie­ rung der Batzen die bis jetzt eingesetzten Einrichtungen weiterverwendet werden können, so daß die erfindungsgemäße Ziegelpresse im besonders vorteilhafter Art und Weise in bereits bestehende Produktionslinien integriert werden kann.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die einem Unterwerk­ zeug zugeordnete Pressentisch-Einheit hinsichtlich der Kontur ihrer Tischfläche auf die Außenkontur des Unterwerkzeugs abgestimmt ist. Eine derartige Maßnahme be­ sitzt den Vorteil, daß hierbei sämtliches zwischen dem durch das Unterwerkzeug und das Oberwerkzeug gebildeten Pressenwerkzeug austretendes, überschüssiges Batzenmaterial vom Pressentisch problemlos abgeführt wird.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Kontur einer jeden ein Unterwerkzeug tragenden Pressentisch-Einheit des stationären Pressentisches der erfindungsgemäßen Ziegelpresse nur geringfügig über die Au­ ßenkontur des Unterwerkzeugs vorsteht. Eine derartige gegenüber der Außenkontur des Unterwerkzeugs geringfügig größere Ausbildung der Pressentisch-Einheit be­ sitzt den Vorteil, daß es auf diese Art und Weise besonders einfach ist, ein Unter­ werkzeug auf der ihm zugeordneten Pressentisch-Einheit mittels eines entspre­ chend ausgebildeten Handhabungsgeräts zu positionieren.
Eine weitere vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, daß die Unter­ werkzeuge in den Pressentisch-Einheiten austauschbar aufnehmbar sind. Hierdurch ist es leicht möglich, die Preßwerkzeuge auf die jeweils herzustellende Form der Preßlinge abzustimmen, wodurch in vorteilhafter Art und Weise eine universellere Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen Ziegelpresse gegeben ist.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Unterwerk­ zeuge der Pressentisch-Einheiten der erfindungsgemäßen Ziegelpresse mittels Handhabungsgeräten auf die Pressentisch-Einheiten aufsetzbar sind, wobei vor­ zugsweise vorgesehen ist, daß die Unterwerkzeuge über eine seitlich zur Förder­ richtung der Batzen vorgesehene Zuführeinheiten bereitstellbar sind.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind dem Ausführungsbeispiel zu entnehmen, das im folgenden anhand der Figuren beschrieben wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Ziegelpresse, die in einer Produktionslinie integriert dargestellt ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte Produktionslinie,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Ziegelpresse,
Fig. 4 eine Ansicht des Ausführungsbeispiels der Fig. 4 aus der Trans­ portrichtung V gesehen, und
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung des Preßbereichs des Ausführungsbeispiels.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Produktionslinie zur Herstellung von Preß­ lingen aus Batzen 2 weist in an und für sich bekannter Art und Weise einen Extru­ der 4a zur Herstellung von zwei kontinuierlichen Batzenmaterial-Strängen 2′ und 2′′ auf. Diese beiden Batzenmaterial-Stränge 2′ und 2′′ werden in einer herkömmlichen Strangschneidevorrichtung 4 in vier Batzen-Blöcke 2-1 bis 2-4 zerteilt, die in einer weiteren Schneidevorrichtung 5 wiederum in mindestens zwei räumlich getrennte Batzen 2 zerteilt werden, so daß der allgemein mit 1 bezeichneten Ziegelpresse über eine geeignete Transportvorrichtung 3, z. B. eine Rollenbahn mit vorzugsweise vorgeformten Rollen, in einer Transportrichtung V vier Batzen 2a-2d parallel zuge­ führt werden, wobei das Einlegen der Batzen 2a-2d in die Unterwerkzeuge 11a-11d der Ziegelpresse 1 (siehe Fig. 4 und 5) vorzugsweise über ein entsprechendes, pres­ seneinlaufseitig angeordnetes Handhabungsgerät 6 erfolgt.
Nach dem weiter unten noch näher beschriebenen Preßvorgang werden die aus den Batzen 2a-2d hergestellten Preßlinge 7a-7d durch ein entsprechendes, pres­ senauslaufseitig angeordnetes Handhabungsgerät 8 aus den Unterwerkzeugen 11 der Ziegelpresse 1 entnommen und über eine weitere Fördereinrichtung 9 abtrans­ portiert. Ein derartigen Aufbau einer Produktionslinie zur Herstellung von Preßlin­ gen 7a-7d aus Batzen 2a-2d ist an und für sich bekannt und braucht daher nicht nä­ her beschrieben werden. Es soll an dieser Stelle nur angeführt werden, daß die zur Herstellung der Batzen 2a-2d erforderlichen Einrichtungen 2 einen konventionellen Aufbau besitzen, was bedeutet, daß die einzelnen Batzen 2a-2d hinsichtlich der Menge des in ihnen enthaltenen Batzenmaterials überdimensioniert sind oder sein können, d. h. daß bis zu 50% oder mehr Batzenmaterial in den einzelnen Batzen 2a-2d enthalten ist, als zur Herstellung der Preßlinge 7a-7d erforderlich ist.
Der Aufbau der Ziegelpresse 1 wird - soweit er zur Erläuterung des nachstehenden von Bedeutung ist - anhand der Fig. 3-5 beschrieben. Die Ziegelpresse 1 weist in ebenfalls noch bekannter Art und Weise einen Oberstempel 21 auf, der von einer an und für sich bekannten und daher nicht näher beschriebenen Hubeinrichtung 20 auf- und abbewegbar ist und an seiner Stempelfläche 21′ - in der hier gezeigten Ausführung - vier Oberwerkzeuge 22a-22d trägt. Unter dem auf- und abbewegbaren Oberstempel 21 der Ziegelpresse 1 ist ein stationärer Pressentisch 10 vorgesehen, auf dessen Tischfläche 10′ vier Unterwerkzeuge 11a-11d angeordnet sind.
Wichtig hierbei ist, daß der stationäre Pressentisch 10 nicht - wie bei der bekannten Ziegelpresse - eine durchgehende Tischfläche 10′ aufweist, sondern daß in vorteil­ hafter Art und Weise vorgesehen ist, daß für jedes Unterwerkzeug 11a-11d eine dieses tragende Pressentisch-Einheit 10a-10d vorgesehen ist, welche jeweils von­ einander räumlich separiert sind. Durch die hierdurch zwischen den einzelnen Pres­ sentisch-Einheiten 10a-10d entstehenden Fallschächte 12a-12e wird es in vorteil­ hafter Art und Weise ermöglicht, daß das bei der Herstellung der Preßlinge 7a-7d aus den Batzen 2a-2d, beim Preßvorgang austretende, überschüssige Batzenmate­ rial nicht auf dem durch die Gesamtheit der Pressentisch-Einheiten 10a-10d ausge­ bildeten Pressentisch 10 liegen bleiben kann, sondern in vorteilhafter Art und Weise zwischen den einzelnen Pressentisch-Einheiten 10a-10d nach unten fällt, wodurch eine Verunreinigung der Tischfläche 10′ des Pressentisches 10 verhindert und das überschüssige Batzenmaterial besonders leicht durch eine unter dem Pressentisch 10 angeordnete Fördereinrichtung 14 abtransportiert werden kann.
Bezüglich der Ausbildung der einzelnen Pressentisch-Einheiten 10a-10d des Pres­ sentisches 10 ist es von Vorteil, wenn - wie insbesondere aus Fig. 5 ersichtlich ist - die Kontur der Tischflächen 10a′-10d′ der Pressentisch-Einheiten 10a-10d auf die Außenkontur 11a′-11d′ der Unterwerkzeuge 11a-11d derart abgestimmt ist, daß die Außenkontur 10a′-10d′ der Tischfläche 10a′-10d′ derjenigen der Unterwerkzeuge 11a-11d entspricht, d. h. daß die Außenflächen der Pressentisch-Einheiten 10a-10d und die Außenflächen der Unterwerkzeuge 11a-11d übergangslos aneinander an­ schließen. Es ist aber auch möglich, daß die Tischflächen 10a′-10d′ der Pressen­ tisch-Einheiten 10a-10d die Außenkonturen 11a′-11d′ der entsprechenden Unter­ werkzeuge 11a-11d - vorzugsweise nur geringfügig - überragen. Wesentlich hierbei ist nur, daß zwischen den einzelnen Pressentisch-Einheiten 10a-10d genügend Platz zur Verfügung steht, damit das überschüssige Batzenmaterial zwischen den Pressentisch-Einheiten 10a-10d hinunterfallen und derart ohne weitere Hilfsmittel entsorgt werden kann.
Bei der Entnahme der Preßlinge 7a-7d aus den Unterwerkzeugen 11a-11d der Zie­ gelpresse 1 wird das pressenauslaufseitig angeordnete Handhabungsgerät 8, wel­ ches vorzugsweise mit einer in den Figuren nicht dargestellten Schneidvorrichtung und mit Saugnäpfen ausgestattet ist, zwischen die Unterwerkzeuge 11a-11d und die Oberwerkzeuge 22a-22d eingefahren und der Materialüberschuß der Preßlinge 7a-7d wird abgeschnitten und fällt durch die Fallschächte 12a-12e auf die unter dem Pressentisch 10 angeordnete Fördereinrichtung 14.
Wie aus den Fig. 3 und 4 auch ersichtlich ist, kann vorzugsweise vorgesehen sein, daß die Unterwerkzeuge 11a-11d auf den entsprechenden Tischflächen 10a′-10d′ der Pressentisch-Einheiten 10a-10d auswechselbar aufgenommen sind. Dies besitzt den Vorteil, daß die beschriebene Ziegelpresse 1 besonders einfach auf unterschiedliche Formen der Preßlinge 7a-7d abgestimmt werden kann. Vor­ zugsweise ist hierbei vorgesehen, daß die Unterwerkzeuge 11a-11d über seitlich zu der die Batzen 2a-2d zur Ziegelpresse 1 bewegenden Transporteinrichtung 3 ange­ ordneten Fördereinrichtungen 30a, 30b der Ziegelpresse 1 zuführbar sind und über entsprechende Handhabungsgeräte (nicht gezeigt) den Fördereinrichtungen 30a, 30b entnehmbar und auf die Tischflächen 10a′-10d′ der Pressentisch-Einheiten 10a-10d aufsetzbar sind.
Abschließend ist noch zu erwähnen, daß die bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel gezeigte Anzahl von vier Pressentisch-Einheiten 10a-10d nicht zwingend ist. Vielmehr ist es auch möglich, eine größere und eine kleinere Anzahl von Pressentisch-Einheiten 10a-10d vorzusehen. Außerdem ist es nicht erforderlich, daß sämtliche Pressentisch-Einheiten 10a-10d des Pressentisches 10 derart ausge­ rüstet sind, daß deren Unterwerkzeuge 11a-11d auswechselbar sind. Dem Fach­ mann sind aus obiger Beschreibung eine Vielzahl von Möglichkeiten ersichtlich, wie die beschriebene Ziegelpresse 1 modifiziert werden kann.

Claims (13)

1. Ziegelpresse, insbesondere Dachziegelpresse, die einen mit einer Hubeinrich­ tung (20) relativ zu einem stationären Pressentisch (10) bewegbaren Pressen­ stempel (21) aufweist, wobei der Pressenstempel (21) an seiner Stempelfläche (21′) mindestens ein Oberwerkzeug (22a-22d) und der Pressentisch (10) auf sei­ ner Tischfläche (10′) mindestens ein Unterwerkzeug (11a-11d) trägt, und wobei in das mindestens eine Unterwerkzeug (11a-11d) der Ziegelpresse (1) zur Her­ stellung mindestens eines Preßlings (7a-7d) mindestens ein Batzen (2a-2d) ein­ bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pressentisch (10) mindestens eine mindestens ein Unterwerkzeug (11a-11d) tragende Pressentisch-Einheit (10a-10d) aufweist, und daß die mindestens eine Pressentisch-Einheit (10a-10d) von einem Fallschacht (12a-12e) umgeben ist, durch den das überschüssige Ma­ terial des Batzens (2a-2d) abtransportierbar ist.
2. Ziegelpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur einer Tischfläche (10a-10d′) mindestens einer Pressentisch-Einheit (10a-10d) auf die Außenkontur (11a′-11d′) des von dieser Pressentisch-Einheit (10a-10d) ge­ tragenen Unterwerkzeugs (11a-11d) abgestimmt ist.
3. Ziegelpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfläche der Tischfläche (10a′-10d′) einer Pressentisch-Einheit (10a-10d) glatt mit der Außenfläche des von dieser (10a-10d) getragenen Unterwerkzeugs (11a-11d) abschließt.
4. Ziegelpresse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischfläche (10a′-10d′) mindestens einer Pressentisch-Einheit (10a-10d) die Außenkontur (11a′-11d′) des von dieser Pressentisch-Einheit (10a-10d) getrage­ nen Unterwerkzeugs (11a-11d) zumindest in einem Teilbereich überragt.
5. Ziegelpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß je ein Unterwerkzeug (11a-11d) der Ziegelpresse (1) einer Pressentisch- Einheit (10a-10d) zugeordnet ist.
6. Ziegelpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß unter der mindestens einen Pressentisch-Einheit (10a-10d) der Ziegel­ presse (1) eine Fördereinrichtung (14) angeordnet ist, durch die das Batzenmate­ rial, das durch den die mindestens eine Pressentisch-Einheit (10a-10d) umge­ benden Fallschacht (12a-12e) herabfällt, abtransportierbar ist.
7. Ziegelpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß mindestens ein Batzen (2a-2d) durch ein presseneinlaufseitig angeord­ netes Handhabungsgerät (6) in die Unterwerkzeuge (11a-11d) einbringbar ist.
8. Ziegelpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß mindestens ein durch einen Preßvorgang aus einem Batzen (2a-2d) her­ gestellter Preßling (7a-7d) durch ein pressenauslaufseitig angeordnetes Handha­ bungsgerät (8) aus mindestens einem Unterwerkzeug (11a-11d) entnehmbar ist.
9. Ziegelpresse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß mindestens ein Unterwerkzeug (11a-11d) der Ziegelpresse (1) auswech­ selbar ist.
10. Ziegelpresse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziegelpresse (1) mindestens eine Zuführeinrichtung (30a, 30b) für mindestens ein Unterwerk­ zeug (11a-11d) aufweist.
11. Ziegelpresse nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein auswechselbaren Unterwerkzeug (11a-11d) von einem Handhabungsgerät auf mindestens einen Tisch (10a′-10d′) einer Pressentisch- Einheit (10a-10d) aufsetzbar ist.
12. Ziegelpresse nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführeinrichtung (30a, 30b) für das mindestens ein Unterwerkzeug (11a-11d) seitlich zur Transportrichtung (V) der Batzen (2a-2d) angeordnet ist.
13. Ziegelpresse nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Ziegelpresse (1) eine Zuführeinrichtung (30a, 30b) für mindestens ein Unter­ werkzeug (11a-11d) angeordnet ist.
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