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DE60312599T2 - Anlage zur Herstellung von Vorgepressten Keramikpulverrohlingen und zum Füllen derselben in einen Pressformhohlraum - Google Patents

Anlage zur Herstellung von Vorgepressten Keramikpulverrohlingen und zum Füllen derselben in einen Pressformhohlraum Download PDF

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DE60312599T2
DE60312599T2 DE60312599T DE60312599T DE60312599T2 DE 60312599 T2 DE60312599 T2 DE 60312599T2 DE 60312599 T DE60312599 T DE 60312599T DE 60312599 T DE60312599 T DE 60312599T DE 60312599 T2 DE60312599 T2 DE 60312599T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft die Herstellung von Keramikfliesen durch Pressen von Pulvern in geeignete Pressformen.
  • Die auf diese Weise erhaltenen Rohfliesen durchlaufen dann einen Brennzyklus bei sehr hoher Temperatur, um das fertige Produkt herbeizuführen.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere den Pulverpressvorgang. Der Pressvorgang erfolgt innerhalb des Hohlraumes einer Presse, die aus einer vertikal bewegbaren unteren Matrize, einer Matrizenplatte, in welche die untere Matrize dauerhaft eingeführt ist, und einer oberen Matrize besteht, die an dem oberen Querstück der Presse fixiert ist, die in Zusammenwirken mit der Matrizenplatte und der unteren Matrize den Pulverpresshohlraum festlegt.
  • Das Pulver wird bei Drücken zwischen 150 kg/cm2 und 400 kg/cm2 gemäß der Art von verwendetem Werkstoff und der zu erhaltenden Fliesenqualität gepresst.
  • Eines der während des Pressens anfallenden Probleme ist die Notwendigkeit, die in dem weichen Pulver enthaltene Luft entleeren zu müssen, wobei diese Luft etwa eine Hälfte des Volumens dieses letzteren darstellt.
  • Die Luftentleerung ist umso schwieriger, je größer die Fliesenoberfläche ist, da die Luft zwischen der Matrizenplatte und den Matrizen ausgestoßen wird, wobei die von der Kante entfernten Fliesenabschnitte deshalb am schwierigsten zu entlüften sind.
  • Beim bekannten Stand der Technik wird die Entlüftung dadurch erleichtert, dass die Fliese, während sie sich innerhalb des Hohlraumes befindet, mindestens zwei aufeinanderfolgende Pressaktionen durchläuft, die durch eine leichte Anhebung der oberen Matrize getrennt sind.
  • Dieses Verfahren umfasst jedoch eine Reihe von Nachteilen, die von einer Erhöhung der Produktionszeit bis zum Verschleiß der Umfangsteile der Matrizenplatte und der Matrizen auf Grund von Abrieb durch das Pulver reichen, welches durch die Luft mitgeführt wird, bis es unmöglich wird, Formate zu erzeugen, die bestimmte Abmessungen überschreiten.
  • Eine Erhöhung des Fliesenformates wird durch die erhöhte Kapazität moderner Pressen ermöglicht, die leicht Tausende von Tonnen erreichen können, wobei die Entlüftung jedoch ein unüberwindliches Hindernis darstellt.
  • Dieses Problem wurde durch die Verwendung von Presszyklen gelöst, die einen Vorverdichtungsvorgang umfassen, der bei Drücken in der Größenordnung von 50 kg/cm2 ausgeführt wird, woraufhin das eigentliche Pressen erfolgt.
  • Die Vorverdichtung wird im Allgemeinen mittels einer Einwirkung auf das Pulver bewirkt, welches mit konstanter Dicke auf einer Oberfläche wie zum Beispiel einem Band ausgebreitet ist und welches aus einem mit einer Pressplatte verbundenen oberen Band bestehen kann.
  • Das Ergebnis der Vorverdichtung ist ein relativ zerbrechlicher Rohling mit einer Dicke von 65-75% der anfänglichen Pulverdicke und ist ein im Wesentlichen entlüftetes Produkt, welches eine Abschlussverdichtung in einem einzigen Pressvorgang durchlaufen kann.
  • Diese Prozedur weist jedoch ernste Homogenitätsprobleme in der Nähe des Fliesenumfanges auf, die von der Schwierigkeit herrühren, das Pulver seitlich zu begrenzen, wobei sich diese Probleme selbst während des Brennens als Sprünge in dem Fertigprodukt in den Bereichen darstellen.
  • Es sind Anlagen wie die in dem Italienischen Patent 1260974 beschriebene bekannt, bei denen das Pulver seitlich durch eine Matrizenplatte, die von oben auf eine Fördervorrichtung abgesenkt wird, worauf die Pulverschicht liegt, sowie durch eine obere Matrize begrenzt wird, die abgesenkt wird, um in die Matrizenplatte eingeführt zu werden.
  • Diese Lösung für die seitliche Begrenzung des Pulvers erzeugte jedoch in der Anlage eine Reihe von Folgeproblemen, die deren Einsatz in großem Umfang praktisch verhindert haben.
  • In dieser Hinsicht wird es durch das Fehlen einer im Verhältnis zu der Matrizenplatte bewegbaren unteren Matrize schwierig, die vorverdichtete Fliese herauszunehmen, die unter Anderem viel zerbrechlicher als die Rohlinge nach der Abschlussverdichtung ist.
  • Eine Vorrichtung zur Verdichtung von Pulvern ist in der WO-A-96/15888 beschrieben.
  • Die Aufgaben des vorliegenden Patentes bestehen in der Bereitstellung einer Pulververdichtungsanlage, die frei von den genannten Nachteilen ist, die mit bereits vorhandenen normalen Pressen verbunden werden kann, die eine beträchtliche Formatflexibiliät aufweist und es ermöglicht, dass unterschiedliche Werkstoffe vor der Abschlusspressung auf die Oberfläche aufgetragen werden können.
  • Die Aufgaben werden mittels einer Anlage gelöst, welche die in den Ansprüchen definierten Merkmale aufweist.
  • Genauer ausgedrückt werden die Aufgaben durch eine Anlage nach Anspruch 1 gelöst, die eine Fördervorrichtung für mindestens eine Pressform umfasst, eine Pulverladestation, eine Vorverdichtungsstation und eine Entladestation, die entlang der Fördervorrichtung positioniert sind, Einrichtungen innerhalb der Lade-, Vorverdichtungs- und Entladestationen zum Antrieb der Pressformteile, Einrichtungen zum Entfernen des vorverdichteten Rohlings von der Pressform, Einrichtungen zur Übertragung der mindestens einen Pressform von diesem Ende zu dem anderen Ende der Fördervorrichtung, und Einrichtungen zur Übertragung des Rohlings auf den Formgebungshohlraum einer Presse. Es können auch Fertigbearbeitungsstationen bereitgestellt werden.
  • Die baulichen und betrieblichen Vorteile und Merkmale der Erfindung werden an Hand der nachfolgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht begrenzenden Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf die dazugehörigen Zeichnungen offensichtlich.
  • 1 ist eine Seitenansicht der Anlage gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine vergrößerte Ansicht des von der Presse entfernten Endes der Anlage.
  • 3 ist eine vergrößerte Ansicht des in der Nähe der Presse befindlichen Endes der Anlage.
  • 4 ist eine schematische Seitenansicht einer Anlagenkomponente.
  • 5 ist ein Teilschnitt durch die Komponente von 4.
  • 6 ist ein Teilschnitt durch eine Alternativversion der Komponente von 5.
  • 7 stellt einen vergrößerten Abschnitt von 1 dar.
  • 8 stellt einen weiteren vergrößerten Abschnitt von 1 dar.
  • 9 stellt eine zweite Ausführungsform der Schubvorrichtung für die Fliese zu dem Formgebungshohlraum dar.
  • Die Figuren stellen eine normale Pulververdichtungspresse 1 dar, vor der ein erstes Förderband 2 angeordnet ist.
  • Das Förderband 2 wird schrittweise durch einen elektrischen Getriebemotor 21 angetrieben, der durch ein Steuergerät 22 gesteuert wird.
  • Zwischen dem Band 2 und der Presse ist eine erste Hubvorrichtung 3 positioniert, deren obere Plattform dann, wenn sie sich in angehobener Position befindet, koplanar mit der Fördervorrichtung 2 ist, und dann, wenn sie sich in abgesenkter Position befindet, koplanar mit der aktiven Abzweigung bzw. dem aktiven Zweig einer zweiten Fördervorrichtung 4 ist, die unter der ersten Fördervorrichtung positioniert ist und dieselbe Länge aufweist.
  • Eine der ersten ähnliche zweite Hubvorrichtung 5 ist an dem von der Presse entfernten Ende der Fördervorrichtungen positioniert.
  • Bei dem veranschaulichten Beispiel sind sowohl die obere Fördervorrichtung als auch die untere Fördervorrichtung aus Komfortgründen in Form von zwei nacheinander positionierten getrennten Abschnitten konstruiert.
  • Auf der oberen Fördervorrichtung sind acht gleich weit voneinander beabstandete bewegbare Pressformen 7 positioniert, die nachfolgend detailliert beschrieben werden.
  • Mit diesen Enden der Fördervorrichtungen in der Nähe der Hubvorrichtungen sind Übertragungseinrichtungen 6 verbunden, deren Funktion in der Übertragung der Pressformen 7 von den Fördervorrichtungen zu den Hubvorrichtungen und umgekehrt besteht.
  • Jede Pressform (4) umfasst eine Basis 71, in die eine vertikal bewegbare Matrizenplatte 72 eingeführt ist, die starr mit sechs Säulen 73 verbunden ist, die dieselbe durch Reibung tragen, indem sie in sechs entsprechende, starr mit der Basis 71 verbundene Sitze 74 eingeführt werden.
  • Von der Basis 71 erstreckt sich eine Anzahl unterer Matrizen 77 gleich der Anzahl von Matrizenplattenhohlräumen nach oben, in die sie eingeführt werden.
  • Die Reibung tritt zwischen der Säule und dem Loch in einem Gleitstück auf, welches durch elektromagnetische oder Pneumatikeinrichtungen mit der Basis verbunden ist.
  • Genauer ausgedrückt ist unter Bezugnahme auf 5 in Übereinstimmung mit jedem der Löcher in der Basis 71, welche die Säulen 73 aufnehmen, ein mit einem zylindrischen Loch 740 versehenes Element 74 fixiert, in dem ein Kolben 741 abgedichtet gleitet. Der Kolben 741 weist ein Diametralloch auf, welches die Säule 73 aufnimmt, und wird auf einer Seite dem Gegendruck einer Feder 742, und auf der gegenüberliegenden Seite der Wirkung von durch 76 zugeführter Druckluft ausgesetzt.
  • Die Feder hält die Säule mit der Ausnahme arretiert, wenn Druckluft zugeführt wird.
  • Unter Bezugnahme auf 6 ist dort eine magnetische Variante der Arretierungsvorrichtung dargestellt, wo bei entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen angegeben sind.
  • Bei dieser Version weist der Kolben eine Stange 743 auf, die dem Magnetfeld einer Spule 744 ausgesetzt ist, wobei die Feder weggelassen wird. Durch die Energiebeaufschlagung der Spule 744 wird die Arretierung der Kolbenstange 73 veranlasst. Die elektromagnetischen Einrichtungen werden von außen mit Energie beaufschlagt.
  • Die Vertikalbewegungen der Matrizenplatte 72 werden durch Hubvorrichtungen 9 produziert, die in den unterschiedlichen Stationen entlang der oberen Fördervorrichtung angeordnet sind.
  • Insbesondere ist auf der oberen Fördervorrichtung mindestens ein Ladebereich 8 angeordnet, wobei jeweils drei Ladestationen 81, 82 und 83 in dem veranschaulichten Beispiel vorgesehen sind.
  • Jede Ladestation ist mit gewöhnlichen Pulverladeeinrichtungen versehen, zum Beispiel mit einem Schlittenzufuhrelement mit einem Gleitverteiler klassischer Art, der Fachleuten auf diesem Gebiet gut bekannt, und deshalb nicht dargestellt ist. Das Laden erfolgt vorzugsweise in einer Richtung senkrecht zu der Fördervorrichtungsachse.
  • In Übereinstimmung mit den Ladestationen sind unter der Fördervorrichtung Einrichtungen 9 zum Antrieb der Matrizenplatte 9 vorgesehen, indem sie dazu veranlasst wird, sich vertikal zu verlagern, und indem sie wie beschrieben durch Reibung arretiert wird.
  • Die Einrichtungen 9 umfassen sechs Zylinder-Kolbeneinheiten 91 mit gesteuertem Vorschub, die angeordnet sind, um auf die Basis, oder, wie offensichtlich sein wird, von oben auf die Säulen 73 einzuwirken, und eine elektrische oder pneumatische Steckverbindung 92, die dann, wenn sich die Matrizenplatte 7 in der Station befindet, mit dem elektromagnetischen elektrischen Schaltkreis 774 oder mit dem Pneumatikschaltkreis 76 verbunden wird.
  • Die Matrizenplatte 7 kommt an der ersten Station 81 an, wo sie von einer Vorrichtung 9 angehoben wird, um eine erste Schicht von Pulver zu empfangen. Sie wird durch die jeweiligen Vorrichtungen 9 in den Stationen 82 und 83 weiter angehoben, und zwar um einen Betrag, der genügt, um den Raum für eine zweite und dritte Schicht von Pulver zu schaffen.
  • Beim Durchgang von der zweiten zu der dritten Station wird die Matrizenplatte 72 der Wirkung einer Schaberklinge 10 ausgesetzt, welche das überschüssige Pulver entfernt und veranlasst, dass es in einen darunterliegenden Sammler 11 fällt.
  • Unmittelbar stromabwärts der Ladestation 83 ist eine Presse 12, die in der Lage ist, einen Druck in der Größenordnung von 10 bis 25 kg/cm2 auszuüben, der genügt, um das Pulver vorzuverdichten.
  • Das Pressenquerstück trägt eine Pressplatte 120 mit größeren Abmessungen als die Oberfläche der Matrizenplatte 72, so dass die Platte während der Presswirkung auf die Matrizenplatte einwirkt, um sie nach unten zu drücken und die Reibung zu überwinden, die sie in ihrer Position hält.
  • Stromabwärts der Presse 12 sind zwei Fertigbearbeitungsstationen 13, die schematisch angegeben sind, in denen Dekorationsmaterial auf die glatte und strukturierte Oberfläche des vorkomprimierten Rohlings aufgebracht wird.
  • Stromabwärts der Stationen 13 ist die Fliesenentnahmestation 14, über der eine Vorrichtung 9 liegt, die der bereits beschriebenen ähnlich ist, jedoch umgekehrt auf dem oberen Teil der Fördervorrichtung positioniert ist.
  • Die Vorrichtung 9 senkt die Matrizenplatte 72 ab, um die Fliese freizulegen.
  • Die Pressform 7, welche die bewegliche Matrizenplatte 72 umfasst, wird dann durch die Einrichtungen 6 auf die Hubvorrichtung 3 geschoben, wobei die Matrizenplatte vollkommen bündig mit der Arbeitsoberfläche der Presse ist.
  • Eine mit der Presse verbundene Doppelschubvorrichtung 15 schiebt den Rohling über dem Formgebungshohlraum der Presse in Position, wobei gleichzeitig die bereits während dem vorangegangenen Zyklus gepresste Fliese entnommen wird.
  • Die Schubvorrichtung 15 wird durch ein Saugelement 16 unterstützt, welches den vorverdichteten Rohling leicht anhebt, um sein Gleiten auf die Pressform zu erleichtern, wo der Rohling seine Abschlusspressung erhält.
  • Nach der Wirkung der Schubvorrichtung 15 wird die Hubvorrichtung 3 auf das Niveau der unteren Fördervorrichtung 4 abgesenkt, auf welche die Pressform geschoben wird, um zu dem Anfang der Fördervorrichtung 2 transportiert zu werden.
  • Eine Station 17 zur Entnahme defekter Rohlinge ist auf der unteren Fördervorrichtung 4 angeordnet.
  • Die Einrichtungen zum schrittweisen Vorschub der Fördervorrichtung 2 sind nicht dargestellt.
  • Anstatt der Fördervorrichtung 2 könnte offensichtlich eine gleichwertige bekannte Fördervorrichtungszeile verwendet werden.
  • Die Fördervorrichtung 4 könnte auf ähnliche Weise offensichtlich auf der Seite der Fördervorrichtung 2 positioniert sein, wobei in diesem Fall die Hubvor richtungen die Form seitlicher Übertragungsvorrichtungen aufweisen würden.
  • Eine zweite Ausführungsform der Schubvorrichtung für die Fliese ist in 9 dargestellt, wobei entsprechende Teile mit denselben Bezugszeichen angegeben sind.
  • In 9 ist die Pressform zu sehen, welche die Basis 71 umfasst, in welche die vertikal bewegbare Matrizenplatte 72 eingeführt ist, die starr mit sechs Säulen 73 verbunden ist, die dieselbe durch Reibung tragen, indem sie in sechs entsprechende, starr mit der Basis 71 verbundene Sitze eingeführt werden.
  • Von der Basis 71 erstreckt sich eine Anzahl unterer Matrizen 77 gleich der Anzahl der Plattenhohlräume nach oben, in die sie eingeführt werden.
  • Die Reibung tritt zwischen der Säule und dem Loch in einem Gleitstück auf, welches durch elektromagnetische oder Pneumatikeinrichtungen mit der Basis verbunden ist, die nicht dargestellt, und den unter Bezugnahme auf 5 offenbarten ähnlich sind.
  • Genauer ausgedrückt ist unter Bezugnahme auf 5 in Übereinstimmung mit jedem der Löcher in der Basis 71, welche die Säulen 73 aufnehmen, ein Element 74 fixiert, welches mit einem zylindrischen Loch 740 versehen ist, in dem ein Kolben 741 abgedichtet gleitet.
  • Die zweite Ausführungsform der Schubvorrichtung, die in 9 mit 150 angegeben ist, umfasst eine Platte 151 mit einem unteren rechteckigen Hohlraum 152.
  • In der Nähe von und parallel zu den Seiten des Hohlraumes 152 sind vier Wellen 153 angeordnet. Jede Welle ist mittels eines Kegelzahnrades mit den angrenzenden Wellen verbunden, so dass sich die Wellen gemeinsam in beide Richtungen drehen.
  • Mindestens eine der Wellen 153 ist mittels eines Stirnradgetriebes 154 mit einem Gestell 155 verbunden, welches durch ein gewöhnliches Linearstellglied 156 betätigt wird.
  • Jede Welle 153 trägt über geeignete Halter 157 eine Stange 158, die in Abhängigkeit von der Drehung der Welle in einer abgesenkten, im Wesentlichen vertikalen Position positioniert ist, in der die Stangen einer jeden Welle angrenzend sind, um einen den Rohling umgebenden Rahmen zu verwirklichen, der auf der unteren Matrize 77 positioniert ist, oder in einer angehobenen Position, in der die Stangen über dem Rohling angeordnet sind.
  • Die Schubvorrichtung 150 ist mit der Presse verbunden, und umfasst eine Frontalstange 159.
  • Die Schubvorrichtung 150 bewegt sich zwischen einer ersten Position, in der sie über dem Rohling positio niert ist, hin und her, wobei sich die Stangen 158 in angehobener Position befinden.
  • Die vier Wellen werden gedreht, um die Stangen 158 in abgesenkter Position zu positionieren, um den Rohling zu umfassen, und die Schubvorrichtung schiebt den Rohling in seine Position über dem Formgebungshohlraum der Presse, während die Stange 159 gleichzeitig die bereits während dem vorangegangenen Zyklus gepresste Fliese entnimmt.
  • Die vier Stangen werden angehoben und die Schubvorrichtung kehrt über die Matrize 77 zurück, um einen weiteren Rohling zu empfangen.

Claims (12)

  1. Anlage zur Erzeugung vorverdichteter Kermamikpulverrohlinge und zur Zufuhr derselben zu dem Formgebungshohlraum einer Presse (1), dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Förderzeile (2) für mindestens eine Pressform (7) umfasst, entlang welcher mindestens eine Pulverfüllstation (81, 82, 83), eine Vorverdichtungsstation (12) und eine Entladestation (14) vorgesehen sind, die entlang der Fördervorrichtung positioniert sind, Einrichtungen (9) innerhalb der Füll-, Vorverdichtungs- und Entladestationen zum Antrieb der Pressformteile, Einrichtungen (14) zum Entfernen des vorverdichteten Rohlings von der Pressform, Einrichtungen (15, 150) zur Übertragung des Rohlings auf den Formgebungshohlraum der Presse (1) und Einrichtungen (4) zur Übertragung der mindestens einen Pressform von diesem Ende zu dem anderen Ende der Fördervorrichtung.
  2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Fertigbearbeitungsstation (12, 13) zwischen der Vorverdichtungsstation und der Presse vorgesehen ist.
  3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Pressform (7) eine flache Basis (71) mit mindestens einer damit verbundenen fixierten, unteren Matrize (77) umfasst, wobei eine bewegbare Matrizenplatte (72) vertikal über die Matrize gezogen wird, und Einrichtungen (73) zum Tragen der bewegbaren Matrizenplatte durch Reibung mit zu der Basis.
  4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinrichtungen eine Basis (74) umfassen, innerhalb welcher ein Kolben (741) gleitet, der mit einem Diametralloch versehen ist, welches die starr mit der Matrizenplatte (72) verbundene Säule (73) aufnimmt.
  5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (741) mit elektromagnetischen Einrichtungen (744) verbunden ist.
  6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (741) mit Pneumatikeinrichtungen verbunden ist.
  7. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorverdichtungsstation eine Presse (12) umfasst, deren Pressplatte ebene Abmessungen aufweist, um mit der Matrizenplatte der darunterliegenden Pressform oder Pressformen zusammenzuwirken.
  8. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zur Übertragung der mindestens einen Pressform von einem Ende zu dem anderen Ende der Förderzeile (2) Übertragungseinrichtungen (3, 5) umfassen, die an den Enden der Zeile positioniert sind, Einrichtungen (6) zum Drücken der Pressform von der Zeile zu den Übertragungseinrichtungen und umgekehrt, und eine parallel zu der Förderzeile positionierte Fördervorrichtung (4) umfassen.
  9. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtungen (6) Hubeinrichtungen sind.
  10. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (4) unter der Förderzeile (2) positioniert ist.
  11. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderzeile (2) eine schrittweise betriebene Fördervorrichtung ist.
  12. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtungen zur Übertragung des Rohlings auf den Formgebungshohlraum einer Presse eine sich hin- und herbewegende Platte (151) umfassen, die vier sich drehende Wellen (153) trägt, die in Wirkverbindung mit einander stehen, um sich gemeinsam in beide Richtungen zu drehen, wobei mindestens eine der Wellen (153) mit einem Stellglied (156) verbunden ist, wobei jede Welle (153) mittels geeigneter Halter (157) eine Stange (158) trägt, die in Abhängigkeit von der Drehung der Welle in einer abgesenkten, im Wesentlichen vertikalen Position positioniert ist, in der die Stangen einer jeden Welle angrenzend sind, um einen den Rohling umgebenden Rahmen zu verwirklichen, oder in einer angehobenen Position, in der die Stangen über dem Rohling angeordnet sind.
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