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DE19513644A1 - Anhänger für die Abstützung eines das Zugfahrzeug überragenden Geräteteils, insbesondere eines Kranauslegers, eines Kran-Gegengewichts o. dgl. - Google Patents

Anhänger für die Abstützung eines das Zugfahrzeug überragenden Geräteteils, insbesondere eines Kranauslegers, eines Kran-Gegengewichts o. dgl.

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DE19513644A1
DE19513644A1 DE1995113644 DE19513644A DE19513644A1 DE 19513644 A1 DE19513644 A1 DE 19513644A1 DE 1995113644 DE1995113644 DE 1995113644 DE 19513644 A DE19513644 A DE 19513644A DE 19513644 A1 DE19513644 A1 DE 19513644A1
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Germany
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longitudinal
lever
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Axel Jung
Michael Dipl Ing Schilling
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Terex Demag GmbH and Co KG
Original Assignee
Robert Jung Fahrzeugbau GmbH
Mannesmann AG
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/18Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes
    • B66C23/26Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes specially adapted for use in particular purposes for use on building sites; constructed, e.g. with separable parts, to facilitate rapid assembly or dismantling, for operation at successively higher levels, for transport by road or rail
    • B66C23/34Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes
    • B66C23/344Self-erecting cranes, i.e. with hoisting gear adapted for crane erection purposes adapted for transport purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/28Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for transporting cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/0807Fifth wheel traction couplings adjustable coupling saddles mounted on sub-frames; Mounting plates therefor
    • B62D53/0835Coupling saddles able to rock in all directions, e.g. for use in rough terrain

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  • Transportation (AREA)
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  • Public Health (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Anhänger für die Abstützung eines das Zugfahrzeug überragenden Geräteteils, insbesondere eines Kranauslegers, eines Kran- Gegengewichts o. dgl. mit einem auf einem Längsträger angeordneten Auflager.
Es sind Anhänger bekannt, bei denen die das Zugfahrzeug überragenden Geräteteile, z. B. ein Kran-Ausleger oder ein Sattelauflieger, mittels einer Sattelkupplung fest durch einen Königs-Zapfen oder Kugelgelenk sowie auch durch einen Hydraulikzylinder mit dem Anhänger fest verbunden sind. Demzufolge kann weder bei Tal-, Berg- oder Kurvenfahrt, bei tordierenden Fahrbahnen u. dgl. eine ausreichende Relativbewegung zwischen dem Geräteteil und dem Anhänger stattfinden, wodurch die Fahrbewegung behindert wird und die Straßenlage des Gespanns aus Zugfahrzeug und Anhänger negativ beeinflußt wird. Bei einer Verbindung des Zugfahrzeugs mit einem Anhänger durch eine Kolben-Zylinder-Einheit (auch bei einer Sattelkupplung) müssen Querkräfte durch besondere seitliche Führungen aufgefangen werden. Diese Querkräfte drängen den Anhänger in eine Zwangslage und verhindern optimale Fahreigenschaften. In einigen Fällen treten Schwingungen auf, bei denen die Gefahr des Umkippens des gesamten Fahrzeugzuges besteht.
Die in Kurvenfahrt oder bei Kippen der Zugmaschine und des Anhängers um eine Quer-Achse notwendige "Längsverschiebung" wird bisher durch die Bewegung der Aufnahmestelle in Längsrichtung des Anhängers bewirkt. So läuft z. B. eine Sattelkupplung auf einem Schlitten und das Schwenken in Querrichtung wird mittels des Hydraulikzylinders ermöglicht. Diese Bauweise besitzt jedoch erhebliche Nachteile. Es findet eine übermäßige Verschiebung des Lastangriffspunktes in Längsrichtung des Anhängers bei extremer Kurvenfahrt statt, so daß wesentliche Veränderungen der Achslasten und damit das unruhige Fahrverhalten des Anhängers auftritt und große Führungslängen des Schlittens erforderlich werden.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, zwischen einem Zugfahrzeug und einem Anhänger im weitesten Sinn eine uneingeschränkte Relativbewegung eines das Zugfahrzeug überragenden Geräteteils, das auf dem Anhänger aufliegt, zu gestatten.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der das Zugfahrzeug überragende Geräteteil in einem Auflager zwischen einer nach oben oder unten einen Schwenkweg erlaubenden Längsführung und auf einer im Auflager angeordneten gekrümmten Stützfläche abgestützt ist, wobei die Längsführung und die Stützfläche ein Kippen des länglichen Geräteteils um einen Winkel gestattet und daß die Längsführung und die gekrümmte Stützfläche an einem Drehkörper angebracht ist, der um eine zu dem Längsträger senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Vorteilhafterweise verschiebt sich hier der Lastangriffspunkt nicht in Längsrichtung des Anhängers. Eine Veränderung der Lastlage ist relativ gering, da nur geringe Achslastveränderungen, eine geringe Auslenkung des Geräteteils, d. h. eine Drehung um eine vertikale Achse auf das Zugfahrzeug bei Kurvenfahrt einwirken. Außerdem treten geringere Kräfte in Querrichtung auf den Anhänger auf.
In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß außer einem im Bereich einer Vorderachse angeordneten Auflager für den Geräteteil für die Aufnahme einer Ladung, von Ladungsträgern, Aufbauten, Gegengewichten, Maschinenaggregaten u. dgl. eine Ladungsfläche vorgesehen ist. Diese hinter dem Auflager bzw. der Längsführung bzw. der Stützfläche und dem Drehkörper vorhandene Fläche kann daher für eine weitere Ladung und damit für einen Gewichtsausgleich eingesetzt werden.
Eine Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß die Unterstützung für das Auflager und die Ladungsfläche aus zwei parallelen Längsträgern gebildet ist, die mittels mehreren Querträgern verbunden sind.
Die Erfindung ist ferner dahingehend weitergebildet, daß das Längsträgerpaar hinter der Vorderradachse derart gekröpft ausgeführt ist, daß im Bereich des Auflagers die Längsträger niedriger ausgeführt sind als im Bereich von einer oder mehreren Hinterradachsen. Dadurch wird eine niedrigere Ladefläche als sonst erreicht und demzufolge ein niedrigerer Gesamtschwerpunkt. Daraus resultieren bessere Fahreigenschaften und auch ein niedrigeres Eigengewicht.
Vorteilhafterweise ist die Vorderradachse mit einer Drehschemellenkung ausgerüstet. Damit ist eine Anordnung des Auflagers ziemlich genau über der Vorderradachse zweckmäßig.
Nach weiteren Merkmalen ist vorgesehen, daß die Vorderrad- und Hinterradachsen sämtlich luftgefedert gelagert sind. Alle Achsen können in dieser Weise luftgefedert gelagert sein, um die Möglichkeit des Hebens und Senkens (getrennt für Vorderachse und Hinterachsen) zu erzielen, so daß das Fahrniveau eingestellt werden kann.
Nach der weiteren Erfindung kann der Federweg bzw. die Einstellung des Auflagers in seiner Höhe mittels eines Einhebel- oder Mehrhebelgetriebes vorgenommen werden. Ein solches Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe ist dann auch gleichwertig mit einer linearen Führung, die eingesetzt werden kann.
Eine Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, daß das Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe federnd abgestützt ist.
Hierbei ist ferner vorteilhaft, daß die Federkraft für Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe pneumatisch, hydraulisch, mechanisch oder magnetisch erzeugbar ist. Zum Beispiel kann die pneumatische Federkrafterzeugung mit Hilfe zweier parallel geschalteter Luftbälge erreicht werden; die hierbei verwendeten Luftbälge können mit denen zur Federung von Anhänger- bzw. Sattelaufliegerachsen mit Heb- und Senkeinrichtung gleich ausgeführt sein.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Längsführung aus paarweise zwischen sich die Führung bildenden, mit ihren Drehachsen senkrecht in einem Wiegerahmen gelagerten Rollen gebildet ist. Diese zwei Paare von Rollen gestatten somit ein Hin- und Herbewegen des Geräteteils in Längsrichtung.
Weiterhin ist vorgesehen, daß das Auflager für das Geräteteil aus einem Rollenpaar besteht, das in dem Wiegerahmen mit horizontalen Drehachsen gelagert ist. Auf diesen Rollen kann daher das sich in Längsrichtung erstreckende Geräteteil eine schwingende oder schwenkende Bewegung ausführen, ohne die Fahreigenschaften des Anhängers bzw. des Zugfahrzeugs negativ zu beeinflussen.
Das Schwingen bzw. Schwenken des sich in Längsrichtung erstreckenden Geräteteils wird außerdem dadurch begünstigt, daß die Längsführung nach oben offen ist und die Rollenpaare mit ihren senkrechten Drehachsen in seitlichen Konsolen des Wiegerahmens drehgelagert sind.
Weiterhin wird vorgeschlagen, daß der Wiegerahmen mit den seitlichen Konsolen auf einem Kugeldrehkranz um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist. Dabei ergeben sich Vorteile in der Kurvenfahrt des Zugfahrzeugs und des Anhängers.
Eine weitere Verbesserung der Erfindung sieht vor, daß der Wiegerahmen mittels eines Drehrahmens und durch seinen Kugeldrehkranz um eine in Längsrichtung und parallel zu den Längsträgern verlaufende Kippachse hin- und herschwenkbar gelagert ist. Dadurch können unterschiedliche Straßenlagen des Zugfahrzeugs und des Anhängers aufgefangen werden, so daß die Kupplung zwischen dem Anhänger und dem Zugfahrzeug keine besonderen Kräfte außer denen des Zugbetriebs aufzunehmen hat.
Eine bevorzugte Ausbildung sieht dann noch vor, daß der Kugeldrehkranz mit dem Drehrahmen an einem Koppelhebel angeordnet ist, der mittels parallelen Kurbelhebeln eines Parallelogramm-Lenkergestänges an einem Aufnahmebock angelenkt ist, der mit den Längsträgern verbunden ist. Ein verlängerter Kurbelhebel kann somit mit der Federkraft beaufschlagt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Anhängers in einer bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 1A das karthesische Koordinatensystem für die Längsrichtung X, die senkrechte Höhenrichtung Y und die Querrichtung Z,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Auflagers für das Geräteteil auf dem Anhänger,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1 mit dem Auflager und dem Geräteteil in verschiedenen Schwenkpositionen,
Fig. 4 eine Prinzipdarstellung zur Kinematik der Hubschwinge.
Fig. 4A das karthesische Koordinaten-System wie Fig. 1A.
Der Anhänger 1 ist an ein nicht weiter dargestelltes bekanntes Zugfahrzeug über eine übliche Kupplung angekuppelt. Von dem Zugfahrzeug ist jedoch ein Geräteteil 2 mit seinem Ende sichtbar (strichpunktiert dargestellt), der das Zugfahrzeug überragt und sich auf den Anhänger 1 abstützt. Der Geräteteil 2 besteht aus einem Kran-Ausleger, einem Kran-Gegengewicht o. dgl. und stützt sich auf ein auf einem Längsträger 3 angeordnetes Auflager 4.
Der Geräteteil 2 ist mit dem Zugfahrzeug überragenden Teil (Fig. 1) in dem Auflager 4 zwischen einer nach oben oder unten einen Schwenkweg 5 erlaubenden Längsführung 6 und auf einer in der Längsführung 6 angeordneten gekrümmten Stützfläche 7 abgestützt. Die Längsführung 6 ermöglicht ein Kippen des länglichen Geräteteils 2 um einen spitzen Winkel 8 (Fig. 3). Die gekrümmte Stützfläche 7 ist an einem Drehkörper 9 angebracht, der um eine zu dem Längsträger 3 senkrechte Achse 10 drehbar gelagert ist.
Aus einem im Bereich einer Vorderachse 11 angeordneten Auflager 4 für den Geräteteil 2 ist noch eine Ladungsfläche 12 für die Aufnahme einer Ladung 13 oder von Ladungsträgern, Aufbauten, Gegengewichten, Maschinenaggregaten u. dgl. vorgesehen.
Die Unterstützung für das Auflager 4 und die Ladungsfläche 12 besteht aus einem Längsträgerpaar 3a, die mittels mehreren Querträgern verbunden sind.
Das Längsträgerpaar 3a ist hinter der Vorderradachse 14 derart bei 15 gekröpft ausgeführt, daß im Bereich des Auflagers 4 die Längsträger 3 niedriger im Profil ausgeführt sind als im Bereich von einer oder mehreren Hinterradachsen 16. Die Vorderradachse 14 kann mit einer an und für sich bekannten Drehschemellenkung ausgerüstet sein. Die Vorderrad- und Hinterradachsen 14 und 16 können sämtlich luftgefedert gelagert sein.
Die Höhe des Auflagers 4 ist mittels eines Einhebel- oder Mehrhebelgetriebes 17 einstellbar, wobei eine Federabstützung 18 gegenüber dem Längsträger 3 an einer Verlängerung 19 eines Kurbelhebels 20 angreift.
Die Längsführung 6 ist aus paarweise angeordneten Rollen 21 und 22, die zwischen sich die Führung bilden, geformt. Die Drehachsen 21a bzw. 22a (Fig. 2) verlaufen senkrecht in einem Wiegerahmen 23.
Das Auflager 4 für das Geräteteil 2 besteht aus einem Rollenpaar 24, das in dem Wiegerahmen 23 mit horizontalen Drehachsen 25 drehgelagert ist.
Die Längsführung 6 muß nach oben nicht unbedingt geschlossen sein, sondern kann nach oben auch offen sein, insbesondere wenn sie mittels der Rollenpaare 21, 22 gebildet ist, wobei die Rollenpaare 21, 22 mit ihren senkrechten Drehachsen 21a, 22a in seitlichen Konsolen 26 und 27 des Wiegerahmens 23 drehgelagert sind.
Der Wiegerahmen 23 mit den seitlichen Konsolen 26 und 27 ist mittels eines Kugeldrehkranzes 28 um die senkrechte Achse 10 drehbar gelagert.
Als Lagerung für die Wiegerahmen 23 dient ein Drehrahmen 29, der auf den Kugeldrehkranz 28 gestützt ist. Der Wiegerahmen 23 ist um eine in Längsrichtung und parallel zu dem Längsträger 3 verlaufende Achse 30 hin- und herschwenkbar gelagert.
Der Kugeldrehkranz 28 besitzt über den Drehrahmen 29 einen Koppelhebel 31, der mittels parallelen Kurbelhebeln 20 und 32 eines Parallelogramm-Lenkergestänges 33 an einen Aufnahmebock 34 angelenkt ist, der mit dem Längsträger 3 verbunden ist.
Gemäß Fig. 4 ist die Kinematik des Parallelogramm-Lenkergestänges 33 dargestellt. Für den Fall, daß das Zugfahrzeug den Anhänger durch den Geräteteil 2 unterschiedlich belastet oder entlastet, wird über eine lastabhängige Steuerung bzw. Regelung der Federabstützung 18 die Lage des Koppelhebels 31 und damit aller vom Drehrahmen 29 getragener Teile nachgeregelt. Die Federabstützung 18 kann z. B. aus Druckluftbälgen bestehen, wie diese auch bei der Federung der Vorderradachse 14 und/oder der Hinterradachse 16 eingesetzt sind. Durch Steuerung oder Regelung des Druckes der Luftdruck in den Druckluftbälgen wird der Druck in den Bälgen der Federabstützung 18 geändert, wodurch das gesamte Auflager 4 derart höhenverstellt wird, daß keine Momente aus Querkräften übertragen werden.
Die Kurbelhebel 20, 32 sind in den Gelenken 35 und 36 drehgelagert. Eine erste Schwenkstellung 20.1 (32.1) ist nach oben gerichtet. Die Normalstellung ist mit 20.2/32.2 und eine untere Schwenkstellung mit 20.3/32.3 bezeichnet. Allen Schwenkstellungen ist gemeinsam, daß nur ein geringer in Fahrzeuglängsrichtung stattfindender Ausschlag 38 auftritt, so daß diese Verlagerung des Paares von horizontalen Rollen 24 zwischen den Konsolen 26 und 27 ohne jede nachteilige Wirkung ist.
Bezugszeichenliste
1 Anhänger
2 Geräteteil
3 Längsträger
3a Längsträgerpaar
4 Auflager
5 Schwenkweg
6 Längsführung
7 gekrümmte Stützfläche
8 Winkel
9 Drehkörper
10 Achse
11 Vorderachse
12 Ladungsfläche
13 Ladung
14 Vorderradachse
15 gekröpfter Bereich
16 Hinterradachsen
17 Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe
18 Federabstützung
19 Verlängerung
20 Kurbelhebel
21 Rolle
21a Drehachse
22 Rolle
22a Drehachse
23 Wiegerahmen
24 Rollenpaar
25 horizontale Drehachsen
26 Konsole
27 Konsole
28 Kugeldrehkranz
29 Drehrahmen
30 Kippachse
31 Koppelhebel
32 Kurbelhebel
33 Parallelogramm-Lenkergestänge
34 Aufnahmebock
35 Gelenk
36 Gelenk
37
38 Ausschlag

Claims (15)

1. Anhänger für die Abstützung eines das Zugfahrzeug überragenden Geräteteils, insbesondere eines Kranauslegers, eines Kran-Gegengewichts o. dgl., mit einem auf einem Längsträger angeordneten Auflager, dadurch gekennzeichnet, daß der das Zugfahrzeug überragende Geräteteil (2) in einem Auflager (4) zwischen einer nach oben oder unten einen Schwenkweg (5) erlaubenden Längsführung (6) und auf einer im Auflager (4) angeordneten gekrümmten Stützfläche (7) abgestützt ist, wobei die Längsführung (6) und die Stützfläche (7) ein Kippen des länglichen Geräteteils (2) um einen Winkel (8) gestattet und daß die Längsführung (6) und die gekrümmte Stützfläche (7) an einem Drehkörper (9) angebracht ist, der um eine zu dem Längsträger (3) senkrechte Achse (10) drehbar gelagert ist.
2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem im Bereich einer Vorderachse (11) angeordneten Auflager (4) für den Geräteteil (2) für die Aufnahme einer Ladung (13), von Ladungsträgern, Aufbauten, Gegengewichten, Maschinenaggregaten u. dgl. eine Ladungsfläche (12) vorgesehen ist.
3. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützung für das Auflager (4) und die Ladungsfläche (12) aus zwei parallelen Längsträgern (3a) besteht, die mittels mehreren Querträgern verbunden sind.
4. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Längsträgerpaar (3a) hinter der Vorderradachse (14) derart gekröpft ausgeführt ist, daß im Bereich des Auflagers (4) die Längsträger (3) niedriger ausgeführt sind als im Bereich von einer oder mehreren Hinterradachsen (16).
5. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderradachse (14) mit einer Drehschemellenkung ausgerüstet ist.
6. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderrad- und Hinterradachsen (14, 16) sämtlich luftgefedert gelagert sind.
7. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Auflagers (4) mittels eines Einhebel- oder Mehrhebelgetriebes (17) einstellbar ist.
8. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe (17) federnd abgestützt ist.
9. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft für das Einhebel- oder Mehrhebelgetriebe (17) pneumatisch, hydraulisch, mechanisch oder magnetisch erzeugbar ist.
10. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsführung (6) aus paarweise zwischen sich die Führung bildenden, mit ihren Drehachsen (21a, 22a) senkrecht in einem Wiegerahmen (23) gelagerten Rollen (21, 22) gebildet ist.
11. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager (4) für das Geräteteil (2) aus einem Rollen paar (24) besteht, das in dem Wiegerahmen (23) mit horizontalen Drehachsen (25) gelagert ist.
12. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß-die Längsführung (6) nach oben offen ist und die Rollenpaare (21, 22) mit ihren senkrechten Drehachsen (21a, 22a) in seitlichen Konsolen (26, 27) des Wiegerahmens (23) drehgelagert sind.
13. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiegerahmen (23) mit den seitlichen Konsolen (26, 27) mittels eines Kugeldrehkranzes (28) um die senkrechte Achse (10) drehbar gelagert ist.
14. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Wiegerahmen (23) mittels eines Drehrahmens (29) und durch seinen Kugeldrehkranz (28) um eine in Längsrichtung und parallel zu den Längsträgern (3) verlaufende Kippachse (30) hin- und herschwenkbar gelagert ist.
15. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugeldrehkranz (28) mit dem Drehrahmen (29) an einem Koppelhebel (31) angeordnet ist, der mittels parallelen Kurbelhebeln (20, 32) eines Parallelogramm-Lenkergestänges (33) an einem Aufnahmebock (34) angelenkt ist, der mit den Längsträgern (3) verbunden ist.
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