DE4214790C2 - Deaktivierbare Achslenkung - Google Patents
Deaktivierbare AchslenkungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Achslenkung, wie sie insbesondere an
Lastkraftwagen und Sattelaufliegern oder knickgelenkten
Arbeitsmaschinen an Hinterachsen sinnvoll ist, um das Rangieren
der Lkw durch Verringerung des Wendekreises zu erleichtern, den
Reifenverschleiß durch Radieren der Reifen beim Rangieren zu
verringern und auch um bei schneller Fahrt ein Gegenlenken zum
Stabilisieren zu ermöglichen, - nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 -.
Ziel derartiger Hinterachslenkungen ist es, die Hinterachse in
Abhängigkeit vom Lenkeinschlag der Vorderachse auszulenken,
wenn eine Lenkung der Hinterachse notwendig ist, also
beispielsweise beim langsamen Rangieren. Dagegen sollen
derartige Hinterachsen in einer nicht lenkende Stellung fixiert
werden können, falls der Lkw mit schneller Fahrt auf öffentlichen
Straßen unproblematisch bewegt wird, da in diesem Fall das
Fahrverhalten eher dem Fahrverhalten konventioneller, nicht
hinterachsgelenkter Lkw entspricht und dadurch für nicht
spezialisierte Fahrer besser beherrschbar ist.
Grundsätzlich ist das Lenken einer zweiten Achse in Abhängigkeit
von einer ersten, auszulenkenden Achse bereits bekannt, so etwa
aus der DE 40 15 773 A1, die keine mechanische, sondern eine
elektrisch/elektronische Verknüpfung der beiden Achsen zeigt.
Auch die DE 38 07 100 C2 zeigt eine Lösung, bei der die Distanz
von der Vorderachse zur Hinterachse nicht mechanisch, sondern
elektrisch/elektronisch überwunden wird.
DE 39 38 801 C1 zeigt zwar eine mechanische Verbindung der
beiden Achsen über ein Koppelgetriebe, dessen komplexe
Kinematik mit Hilfe von Stäben arbeitet. Eine Einstellmöglichkeit
des Übersetzungsverhältnisses zwischen der Auslenkung der
beiden Achsen kann nur direkt am Koppelgetriebe erfolgen.
Demgegenüber zeigt DE 35 33 009 C2 eine mechanische
Überbrückung zwischen den beiden Achsen, wobei jedoch der
vergleichsweise komplizierte Stellmechanismus zur Veränderung
der Übersetzung von der einen zur anderen Achse mit Hilfe von
Schrittmotoren erfolgt.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Hinterachslenkung zu schaffen, die möglichst einfach und
wartungsarm arbeitet und unabhängig von den speziellen Ab
messungen des Lkw nur wenige individuell anzupassende Teile
erfordert. Auch das Nachrüsten eines nicht hinterachsgelenkten
Lkw soll mit möglichst geringem Aufwand möglich sein.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird am Beispiel eines LKW beschrieben, dessen
Hinterachse zusätzlich durch ein erstes Stellglied, z. B. eine
hydraulische Ansteuerung, gelenkt wird, wobei die Signalüber
mittlung durch einen Bowdenzug geschieht, was aber prinzipiell
auch durch alle anderen bekannten Übermittlungsverfahren
möglich ist. Ebenso kann die beschriebene Funktion der
getriebeartigen Einrichtung statt auf pneumatischem Wege auch
auf alle anderen Arten, z. B. elektrisch, hydraulisch oder
mechanisch, etwa mit Stellspindel und Nutenstein, realisiert
werden.
Durch das Auslenken der Hinterachse mittels Hydraulikzylinder ist
keine durchgängige Gestängeverbindung von der gelenkten
Vorderachse zur auszulenkenden Hinterachse notwendig. Es
genügt ein Hydraulikzylinder und der Anschluß an die an der Hin
terachse evtl. schon vorhandene Hydraulik des Lkw.
Anstelle der aufwendigen und anfälligen elektrischen Ansteuerung
des den Hydraulikzylinder steuernden Ventilblockes kann dieser
auch mittels eines Bowdenzuges verstellt werden, dessen anderes
Ende an beliebiger Stelle des Lkw, beispielsweise in der Nähe der
gelenkten Vorderachse durch den Lenkeinschlag der Vorderachse
verstellt wird.
Dies wird in einer getriebeartigen Einrichtung vollzogen, der an
einer geeigneten Stelle des Lkw-Chassis, beispielsweise kurz
hinter dem Fahrerhaus, angeordnet werden kann, und der das
Übersetzungsverhältnis mittels eines zweiten Stellgliedes
zwischen dem Lenkeinschlag der Vorderachse und der daraus
resultierenden Verschiebung des Bowdenzuges festlegt. Dieses
Übersetzungsverhältnis kann entweder kontinuierlich verstellt
werden, oder nur festgelegte Betriebsstellungen umfassen. Eine
der Betriebsstellungen ist dabei immer das Übersetzungsverhältnis
Null, bei dem unabhängig vom Lenkeinschlag und der Bewegung
der Vorderachse keine Bewegung des Bowdenzuges und damit
keine Bewegung des Ventilblockes und damit Ansteuerung des
Hydraulikzylinders an der Hinterachse erfolgt. Auch ein negatives
Übersetzungsverhältnis soll möglich sein, um ein Gegenlenken zu
ermöglichen.
Das Übersetzungsverhältnis Null entspricht damit einer De
aktivierung der Hinterachslenkung.
In einer besonders einfachen Lösung besteht die getriebeartige
Einrichtung aus einer schwenkbaren Grundplatte, die am Chassis
des Lkw gelagert ist, und auf welcher als zweites Stellglied eine
Kolben-Zylinder-Einheit, beispielsweise ein Pneumatikkolben,
montiert ist. Der Kolben und damit das Kolbenauge des Zylinders
ist dabei von einer eingefahrenen in eine ausgefahrene Position
bewegbar, wobei eine der beiden Positionen darin besteht, daß
das Kolbenauge auf der Drehachse der Grundplatte liegt.
Die Grundplatte ihrerseits wird analog zum Lenkeinschlag der
gelenkten Vorderachse um ihre Schwenkachse verschwenkt,
indem beispielsweise zwischen der Grundplatte - außerhalb deren
Schwenkachse - und der Vorderachslenkung eine Lenkstange
montiert ist. Der Abstand des Anlenkpunktes der Lenkstange an
der Grundplatte zur Schwenkachse der Grundplatte beeinflußt
dabei ebenfalls das Übersetzungsverhältnis. Der Bowdenzug,
dessen hinteres Ende mit dem Ventilblock für die
Hydraulikzylinder der Hinterachse verbunden ist, ist mit seinem
vorderen Ende mit dem Kolbenauge des Pneumatikzylinders
verbunden, so daß ein Lenkeinschlag der Vorderachse eine
Bewegung des Bowdenzuges im vorgesehenen
Übersetzungsverhältnis bewirkt, außer wenn sich das Kolbenauge
genau auf der Schwenkachse der Grundplatte befindet.
Der Pneumatikzylinder ist dabei an die Druckluftanlage des Lkw
angeschlossenen und über einen Ventilblock von der ein
gefahrenen in die ausgefahrende Position verstellbar, was mittels
eines Schalters im Führerhaus des Lkw geschieht. Das Ablassen
der Luft aus einem der Arbeitsräume des Pneumatikzylinders
geschieht in derjenigen Richtung, in der sich der
Pneumatikzylinder in die deaktivierte Stellung bewegt, über eine
Drossel, in der anderen Richtung dagegen ungedrosselt. Anstelle
der Drossel kann ein anderes, z. B. elektronisch/mechanisches
Verzögerungselement stehen. Ebenso kann bei anderen
Anwendungsfällen auch gerade der Aktivierungsvorgang
verlangsamt durchgeführt werden, also jede der Arbeitsrichtungen
getrennt hinsichtlich seiner Geschwindigkeit eingestellt werden
kann.
Zusätzlich ist der Kolben z. B. mittels Federn vorgespannt und
wird bei fehlender Druckluft dadurch automatisch in die
vollständig deaktivierte Null-Lage gebracht. Bei
Verstellmöglichkeit über den Nullpunkt hinweg sind hierfür zwei
gegenläufige Federn zur zentrierten Vorspannung des Kolbens im
Pneumatikzylinder in der Null-Lage notwendig.
Dies führt dazu, daß die aktivierte Stellung der getriebeartigen
Einrichtung und damit Hinterachslenkung schnell geschieht, das
Anfahren der deaktivierten Stellung dagegen langsam. Dadurch
kann auch bei bereits zunehmender Geschwindigkeit des Lkw
ohne Beeinträchtigung des Fahrverhaltens ein Außerkraftsetzen
der Hinterachslenkung erfolgen, was ohnehin unabhängig von der
Stellung des Wahlschalters im Fahrerhaus ab einer bestimmten
Mindestgeschwindigkeit automatisch geschieht.
Das Anfahren der deaktivierten Position der getriebeartigen
Einrichtung bringt gezwungenermaßen die Hinterachse in die
neutrale, nicht ausgelenkte Position, da eine Rückführung der
ausgelenkten getriebeartigen Einrichtung in die deaktivierte
Stellung ja zwangsweise eine Ansteuerung des Ventiles der
Hydraulikzylinder an der Hinterachse in die neutrale Mittellage
bewirkt.
Aus Sicherheitsgründen kann in dieser Position die Hinterachse
zusätzlich mechanisch verriegelt werden, durch beispielsweise
hydraulisches Einfahren eines Sicherungsbolzens in die
Hinterachslenkung.
Eine derartige, deaktivierbare Hinterachslenkung ist sowohl bei
einer Achsschenkellenkung zu realisieren als auch bei einer
Drehschemellenkung, die jedoch keinen Drehkranz mehr mehr
benötigt.
Bei der Achsschenkellenkung wirkt dann der Hydraulikzylinder am
besten auf die Spurstange der Hinterachslenkung ein. In diesem
Fall ist in der Regel der Hydraulikzylinder parallel zur Spurstange
fest mit dem Achskörper der Hinterachse verbunden, eventuell
unterstützt vom einem zweiten Zylinder.
Eine solche Hinterachslenkung kann jedoch - unabhängig davon
ob es sich um eine Rollachse oder um eine Triebachse handelt -
auch im Rahmen einer Drehschemellenkung realisiert werden.
Hierbei ist dann der Achskörper der gelenkten Hinterachse um
eine im wesentlichen senkrecht stehende Achse in Fahrzeugmitte
gegenüber dem Chassis drehbar gelagert.
Durch Einsatz von spurstabilisierenden Elementen wie
Dreieckslenkern, Längslenkern und anderen abstützenden
Elementen gegenüber dem Chassis kann hierbei auf einen
Drehkranz zwischen dem Achskörper und dem Chassis an der
Hinterachse verzichtet werden. Dies verringert die notwendige
Bauhöhe für die Achskonstruktion und damit die für die Zuladung
zur Verfügung stehende nutzbare Höhe, ebenso entsteht auch ein
Gewichtsvorteil.
Vorzugsweise werden dabei die die Auslenkung der Hinterachse
bewirkenden Stellglieder beidseits des Drehpunktes des
Achskörpers jeweils zwischen dem Achskörper und einem
chassisfestem Punkt mittels Kugelgelenken befestigt, so daß
auch bei jeder Lenkstellung eine volle Einfederung der Hinterachse
möglich ist.
Die Spurstabilisierung erfolgt durch den Einsatz eines an sich
bekannten Dreieckslenkers, der an einem Punkt nahe der
Fahrzeugmitte, jedoch vor bzw. hinter der Drehachse am
Achskörper angreift, der zu diesem Zweck einen entsprechenden
Hebelfortsatz besitzt. Auch die Streben des Dreieckslenkers, die
von der Fahrzeugmitte aus schräg nach außen zu chassisfesten
Punkten abstreben und in etwa waagerecht angeordnet sind, sind
an Chassis und Achskörper mittels Kugelgelenken befestigt.
Zusätzlich wird der Achskörper durch eine Mittelstrebe
abgestützt, die sich auf der bezüglich der Dreieckslenkung
gegenüberliegenden Seite des Achskörpers befinden.
Wenn beispielsweise die Dreieckslenker vom Achskörper aus
oberhalb des Achskörpers nach vorne abstreben, so ist die
zusätzlich abstützende Strebe am Achskörper mittig unterhalb des
Achskörpers nach vorne zum Chassis abstrebend angeordnet.
Dabei befindet sich wiederum der Verbindungspunkt zwischen der
Strebe und dem Achskörper außerhalb, in diesem Falle also vor,
der Drehachse des Achskörpers gegenüber dem Chassis. Auch die
Befestigung dieser Zusatzstrebe geschieht mittels Kugelgelenken,
um eine volle Beweglichkeit des Achskörpers sicherzustellen.
Die Abstützung mittels Strebe kann auch durch ein umgelenktes,
nicht dehnbares Seil, vorzugsweise ein Stahlseil oder ein anderes
Zugelement, realisiert werden, welches mit seinen Enden an den
beiden Seiten des Achskörpers beidseits der Drehachse befestigt
ist und über eine fahrzeugmittige, chassisfeste Umlenkrolle
geführt ist.
Anstelle der mittigen Strebe oder des über die Rolle umlaufenden
Seiles kann auch ein Hebelgestänge verwendet werden, bei dem
jeweils eine Längsstrebe auf jeweils einer Seite des Achskörpers
angreift und beispielsweise nach vorne ragt, und mit ihrem
vorderen freien Ende mit den freien Enden einer Querstrebe
gelenkig verbunden ist, welche mittig drehbar am Chassis
gelagert ist. Da auch die Befestigung der Längsstreben am
Achskörper gelenkig ausgebildet ist, übernimmt ein solcher
Hebelmechanismus die gleiche stabilisierende Aufgabe wie das
über die Rolle umlaufende, nicht dehnbare Zugelement in Form
eines Seiles.
Bei einer derart gestalteten Drehschemellenkung wird die
Federung durch hydropneumatische Federungselemente übernom
men, die beidseits am Achskörper in der Nähe der Räder zwischen
Achskörper und Chassis angeordnet sind. Die Verbindungen zu
Chassis und Achskörper sind gelenkig ausgebildet, um eine
Schwenkbewegung der hydropneumatischen Federungselemente
bei Einfederung und/oder Auslenkung des Achskörpers mitmachen
zu können. Die Längenänderung des hydropneumatischen
Federelementes allein durch Auslenkung des Achskörpers wird
durch die bekannte gesteuerte Zufuhr oder Abfuhr von
Hydraulikmedium in den Arbeitsraum des hydropneumatischen
Federelementes ausgeglichen. Die diesbezügliche Steuerung wird
dabei vorzugsweise in Abhängigkeit von der Auslenkung der
auszulenkenden Hinterachse arbeiten, die dabei vorzugsweise
bereits an der in der Nähe der direkt gelenkten Achse
angeordneten getriebeartigen Einrichtung abgenommen wird. Die
getriebeartige Einrichtung erzeugt somit nicht nur ein Steuersignal
für das Steuerelement am Stellglied der auszulenkenden Achse,
sondern auch für das Steuerelement zum Nachregeln des hydro
pneumatischen Federungselementes.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden
beispielhaft näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine gelenkte Hinterachse mit
Achsschenkellenkung, und
Fig. 2 eine Seitenansicht der getriebeartigen Einrichtung für
die Hinterachslenkung.
Fig. 3 eine Aufsicht auf eine Drehschemellenkung und
Fig. 4 eine Seitenansicht der Drehschemellenkung gemäß
Fig. 3.
In Fig. 1 und 2 ist eine hydraulisch-mechanische Lösung
dargestellt.
In Fig. 1 ist der Achskörper 1 zu erkennen, an dessen Achs
schenkel-Lagerungen 7 die nach außen abstrebenden Achs
schenkel 3 schwenkbar gelagert sind, um welche sich die Räder 2
drehen. Etwa im rechten Winkel zu den Achsschenkeln 3
erstrecken sich drehfest mit diesen verbunden die Lenkhebel 4
nach vorne und damit etwa rechtwinklig zum Achskörper 1,
wobei die freien Enden der Lenkhebel 4 über eine parallel zum
Achskörper 1 verlaufende Spurstange 5 gelenkig miteinander
verbunden sind.
Um die Hinterachse aus der neutralen Mittelstellung auszulenken,
ist somit eine Verlagerung der Spurstange 5 gegenüber dem
festen Achskörper 1 erforderlich.
Dies geschieht mittels eines Hydraulikzylinders 6, der mit Hilfe
eines den richtigen Abstand ermöglichenden Zwischenbleches 9
am Achskörper 1 angeschweißt ist, wobei das Stangenauge 13
des Hydraulikzylinders 6 mit der Spurstange 5 verbunden ist.
Aus- bzw. Einfahren des Stangenauge 13 bewirkt damit eine
Veränderung des Lenkeinschlages der Räder 2 an der Hinterachse.
Der Hydraulikzylinder 6 ist in beide Richtungen beaufschlagbar
und wird über Hydraulikleitungen 18, 19 von der Lkw-Hydraulik
versorgt über einen zwischengeschalteten Ventilblock 11, der
neben einer Neutralstellung, die die gegenwärtige Stellung des
Hydraulikzylinders 6 unverändert läßt, ein Einfahren und ein
Ausfahren bewirken kann, wobei das Maß des Ein- und
Ausfahrens proportional zur Stellung des Ventilblockes 11 ist.
Der Ventilblock 11 wird mechanisch mittels eines Bowdenzuges
12 in Bewegung versetzt, der entlang des Lkw-Chassis zur
getriebeartigen Einrichtung verläuft, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Diese getriebeartige Einrichtung besteht aus einer Grundplatte 16,
die schwenkbar an einem Rahmenlängsträger 25 des Lkw-Chassis
befestigt ist.
Die Grundplatte 16 ist im wesentlichen senkrecht angeordnet und
um eine im wesentlichen waagerechte Schwenkachse 17
verschwenkbar.
Die Grundplatte 16 wird um diese Schwenkachse 17 mittels einer
Lenkstange 22 bewegt, die an der Grundplatte 16 über ein Auge
15 angelenkt ist und den Lenkeinschlag der Vorderachse, mit der
die Lenkstange 22 ebenfalls verbunden ist, direkt eine
Schwenkbewegung der Grundplatte 16 umsetzt.
Auf der Grundplatte befindet sich ein Pneumatikzylinder 26, der
so montiert ist, daß sich das Kolbenauge 14 des Kolbens in der
vollständig eingefahrenen Position mit der Schwenkachse 17
deckt. Das Kolbenauge 14 ist mit dem vorderen Ende des
Bowdenzuges 12 verbunden, dessen hinteres Ende mit dem
Ventilblock 11 an der Hinterachse verbunden ist.
Der Pneumatikzylinder 26 ist - abhängig von der Stellung des
Ventilblockes 24 - von einer vollständig eingefahrenen Stellung,
die einem Übersetzungsverhältnis Null und damit einer
deaktivierten Stellung der Hinterachslenkung entspricht, in eine
vollständig ausgefahrene Position bringbar, in der dy₂ Abstand
des Kolbenauges 14 von der Drehachse 17 ist. Der Abstand des
Auges 15 der Verbindung zwischen der Lenkstange 22 und der
Grundplatte 16 zur Schwenkachse 17 beträgt dy₁. Damit beträgt
das Übersetzungsverhältnis des in Fig. 2 dargestellten
getriebeartigen Einrichtung in der aktivierten Position dy₂/dy₁, da
eine Verlagerung der Lenkstange 22 um die Strecke dx₁ eine
Verlagerung des Anfangspunktes des Bowdenzuges 12 um die
Strecke dx₂ ergibt.
Somit kann das Übersetzungsverhältnis der getriebeartigen
Einrichtung der Fig. 2 sowohl durch Wahl eines
Pneumatikzylinders 26 mit der gewünschten Ausfahrlänge ty₂ als
auch durch Festlegung des Abstandes dy₁ des Auges 15 von der
Schwenkachse 17 beeinflußt werden. Dadurch kann durch Wahl
des geeigneten Pneumatikzylinders fast jedes gewünschte
Übersetzungsverhältnis der getriebeartigen Einrichtung je nach
Erfordernis des speziellen Lkw erfolgen. Zusätzlich kann die
getriebeartige Einrichtung an jeder gewünschten Stelle im
vorderen Teil des Lkw montiert werden, was insbesondere das
Nachrüsten der Hinterachslenkung wesentlich erleichtert. Ein
notwendiger Bowdenzug in der gewünschten Länge kann mit
geringsten Kosten beschafft und angepaßt werden.
Der Pneumatikzylinder 26 wird über eine Druckluftleitung 20 über
einen Ventilblock 24 beaufschlagt, wobei sich in derjenigen
Auslaßleitung zwischen dem Pneumatikzylinder 26 und dem
Ventilblock 23, über die die Luft aus dem Pneumatikzylinder
austritt, wenn sich dieser in die deaktivierte Position bewegt, eine
Drossel 13 eingebaut, um den Deaktivierungsvorgang an der
getriebeartigen Einrichtung langsamer ablaufen zu lassen als den
Aktivierungsvorgang.
Der Ventilblock 23 wird elektrisch angesteuert mittels eines
Schalters im Fahrerhaus, dessen gewählte Stellung jedoch
überlagert wird von einer automatischen geschwindig
keitsabhängigen Steuerung, die die getriebeartige Einrichtung 25
ab einer gewissen Mindestgeschwindigkeit des Lkw automatisch
in die die deaktivierte Stellung bringt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Realisierung der Hinter
achslenkung an einer Drehschemellenkung gezeigt. Dabei ist - wie
in Fig. 3 zu erkennen - der Achskörper 1, indem die Räder 2
gelagert sind, insgesamt um eine etwa senkrecht verlaufende
Drehachse 27 gegenüber dem Chassis drehbar gelagert.
Eine ausreichende Abstützung des Achskörpers (1) gegenüber
dem Chassis erfolgt dabei über entsprechende spurstabilisierende
Elemente sowie die eingesetzten, die Auslenkung des
Achskörpers (1) bewirkenden Hydraulikzylinder (31), wodurch auf
einen Platz - und gewichtsintensiven, großen Drehkranz zwischen
Achskörper und Chassis verzichtet werden kann.
Die Hydraulikzylinder (31) greifen dabei jeweils im gleichen
Abstand beidseits von der Drehachse (27) mit der Fahrzeugmitte
einerseits am Achskörper (1) und andererseits am Chassis (28),
und sind mit diesen über Kugelgelenke (36) verbunden.
Die Hydraulikzylinder (31) können dabei etwa in Höhe des
Achskörpers (1) an diesem angreifen, wie die Seiten-Ansicht der
Fig. 4 zeigt.
Oberhalb der Ebene des Achskörpers verläuft dagegen der
Dreiecklenker (29), der einerseits mit einem nach oben
aufragenden Hebel (34), der fest mit dem Achskörper (1)
verbunden ist, und andererseits mit chassisfesten Punkten
wiederum mittels Kugelgelenken (36).
Der Verbindungspunkt zum Hebel 34 des Achskörpers (1) liegt
dabei nicht auf oder seitlich der Drehachse (27), sondern vor oder
hinter dieser Ebene, um eine ausreichende Stabilisierung der
Achse zu ermöglichen. Zur weiteren Stabilisierung der Achse
dient entweder eine mittig angeordnete Strebe (30) oder ein Seil
(32), wobei beide Alternativen gemeinsam in Fig. (3)
eingezeichnet sind, während der besseren Übersichtlichkeit halber
in Fig. 4 nur die Lösung mit Strebe (30) eingezeichnet ist. Das
Seil (32) würde sich jedoch in der gleichen Höhenlage der Fig. 4
befinden.
Bei der Strebe 30 handelt es sich um eine in Fahrzeugmitte
zwischen dem Chassis, dem Achskörper (1) über Kugelgelenke (36)
angeordnete Strebe, die sich oberhalb der Ebene des
Achskörpers befindet, im Gegensatz zu den Dreieckslenkern (29).
Ferner ist die Strebe (30) mit Nachlauf (33) am Achskörper (1)
angelenkt, indem dieser einen nach unten ragenden Hebel
aufweist, dessen freies Ende sich mittig vor der Drehachse (27)
befindet.
Bei der Lösung mit einem Seil (32) greifen die freien Enden des
Seiles (32) an dem Achskörper (1) beidseits der Drehachse an.
Das Seil (32) ist dabei über eine chassisfeste, in Fahrzeugmitte
angeordnete Umlenkrolle (38) geführt. Zur Erfüllung der
Abstützfunktion muß das Seil (32) oder ein äquivalentes
Zugelement selbstverständlich im gespannten Zustand eingebaut
sein und darf nur sowenig wie möglich dehnbar sein.
Wie in Fig. 3 dargestellt, bilden dabei vorzugsweise die
Hydraulikzylinder (31) die am weitesten außen liegenden
Abstützelemente für die Hinterachse, um eine möglichst
feinfühlige Auslenkung des Achskörpers (1) gegenüber dem
Chassis bewerkstelligen zu können. Selbstverständlich müssen
die Hydraulikkolben (31) zur Bewirkung einer Auslenkung
gegensinnig angesteuert werden, was vorzugsweise über einen
gemeinsamen Ventilblock geschieht, der jedoch von einer
gemeinsamen getriebeartigen Einrichtung aus angesteuert werden
kann.
Die Federung bzw. Dämpfung der auszulenkenden Hinterachse
kann dabei nicht ohne weiteres von den bisher üblichen
Federelementen übernommen werden, da sich die Länge des
Federelementes, also der Abstand zwischen den Befestigungs
punkten des Federelementes an dem Achskörper einerseits und
dem Chassis andererseits, nicht nur beim Einfedern eines Rades,
sondern auch durch das Auslenken des Achskörpers ändert.
Es werden deshalb hydropneumatische Elemente 45 im wesent
lichen senkrecht wirkend und über Kugelgelenke 36 angelenkt
zwischen dem Chassis 28 und dem Achskörper 1 angeordnet.
Um die notwendigen Kraftaufnahmen sicherzustellen, sind
beidseits der Drehachse 27 jeweils zwei hydropneumatische
Federelemente 45 angeordnet, die dabei jeweils vor und hinter
dem Achskörper 1 an entsprechend angeordneten Auslegern 44
des Achskörpers 1 angreifen. Dadurch können die einzelnen
Elemente 45 entsprechend klein dimensioniert werden und
ermöglichen eine sehr niedrige Anordnung des Chassis und damit
der Ladefläche, zumal - zuzüglich zu den gezeichneten Lösungen -
die Ausleger 44 vom Achskörper aus nach unten streben können
und dadurch die für das hydropneumatische Federelement zur
Verfügung stehende Baulänge zum darüberliegenden Chassis
größer wird.
Bei Verwendung von nur einem hydropneumatische Element an
jedem Ende des Achskörpers steht hierfür nur die Höhe oberhalb
des Achskörpers zur Verfügung.
Die Verwendung der Kugelgelenke 36 zum Anlenken der Elemente
45 behindern in keiner Weise die Bewegungen des Achskörpers 1
mit den Rädern 2, unabhängig von der Art oder Kombination von
Ein- und Ausfederung sowie Auslenkung des Achskörpers.
Die hydropneumatischen Federelemente 45 bestehen dabei in an
sich bekannter Weise aus einem Hydraulikkolben, dessen
Arbeitsraum 51 mit dem Ölspeicherteil 47 einer Speicherblase 46
in Verbindung steht, wobei die Speicherblase 46 über eine
Membran vom Ölspeicherteil 47 getrennt einen Gasspeicherteil
48 aufweist, der in der Regel mit Stickstoff gefüllt ist. Dieses
komprimierbare Gas wird über das vorgegebene Maß hinaus
komprimiert, falls durch Stöße auf das Rad das Öl im Arbeitsraum
51 des hydropneumatischen Federelementes 45 zusätzlich unter
Druck gesetzt wird, und damit auch das Öl im Speicherteil 47.
Dabei wird das Öl im Arbeitsraum 51 über einen Ventilblock 49
vom Reservoir aus nachgefüllt oder entleert, je nachdem, wie die
Größe des Arbeitsraumes 51 und damit die Länge des
hydropneumatischen Federelementes 45 momentan benötigt
wird, beispielsweise zur Waagrechtstellung des Chassis 28 oder
zum Ausgleich einer Längenveränderung zwischen den
beidseitigen Kugelgelenken 36 des Elementes 45 durch Auslenken
des Achskörpers 1. Der Ventilblock 49 erhält deshalb auch
Steuersignale von der getriebeartigen Einrichtung 25 der direkt
gelenkten Achse, wobei wiederum die Übermittlung des
Steuersignales auf elektrischem ebenso wie auf mechanischem
oder hydraulischem Wege möglich ist.
Da eine hydropneumatische Federung in der Regel mehrere
Funktionen erfüllt, wird in der Regel eine elektronische Regelung
zum Ansteuern des Ventilblockes 49 über entsprechende Relais
verwendet, und damit auch die Übermittlung entsprechender
Steuersignale von der getriebeartigen Einrichtung zum Ventilblock
49 elektrisch geschehen.
Dadurch verringert sich - insbesondere bei Anhängern und
Sattelauflegern - die Anzahl der notwendigen herzustellenden
Verbindungen für die gelenkte Hinterachse beim Ankuppeln des
Anhängers/Auflegers, da neben einer hydraulischen oder
pneumatischen Verbindung lediglich eine in der Regel mehrpolige
elektrische Verbindung zwischen den beiden Fahrzeugteilen
hergestellt werden muß. Durch den Einsatz derartiger zusätzlicher
gelenkter Achsen an einem Fahrzeug kann nicht nur ein leichteres
Rangieren des Fahrzeuges erreicht werden, sondern auch die
Einsatzfähigkeit des Fahrzeuges bei beengten Verhältnissen, wie
sie beispielsweise bei Rettungsfahrzeugen ausschlaggebend ist,
stark erhöht werden.
Zusätzlich wird bei LKW′s im Hochgeschwindigkeits-Betrieb die
Fahrsicherheit erhöht, indem instabile Fahrzustände, wie sie durch
Seitenwind und hastige Lenkbewegungen entstehen und zu einem
Schlingern des LKW führen können, durch entsprechendes
automatisches Gegenlenken der zusätzlich gelenkten Achsen
schnell und sicher beseitigt werden.
Claims (18)
1. Deaktivierbare Achslenkung, insbesondere für Hinterachsen
eines Lastkraftwagens bzw. eines Sattelaufliegers mit einer
mechanischen Verbindung zwischen einer direkt gelenkten, z. B.
Vorderachse und einer von einer Auslenkung dieser Achse
abhängig auslenkbaren, z. B. Hinterachse, wobei die mechanische
Verbindung aus die Auslenkung der Vorderachse übertragenden
Übertragungselementen sowie einer getriebeartigen Einrichtung
besteht, mit deren Hilfe ein Übersetzungsverhältnis festgelegt
wird, mit dem die Auslenkung der Vorderachse in eine
Auslenkung der Hinterachse umgesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - an der auszulenkenden Achse wenigstens eines der Übertragungselemente als ein erstes Stellglied (Hydraulikzylinder (6, 31)) einerseits fest mit dem Chassis und andererseits mit einem den Lenkeinschlag der auszulenkenden Achse bestimmenden Bauteil verbunden ist,
- - das erste Stellglied über ein Steuerglied (11) so verstellt wird, daß das erste Stellglied proportional zur Verstellung des Steuergliedes (11) ein- oder ausgefahren wird,
- - die getriebeartige Einrichtung (50) ein um eine Achse (17) drehbares sowie ein- bzw. ausfahrbares zweites Stellglied (Druckluftzylinder (26)) beinhaltet, mit dem die Länge eines Hebelarmes zur Übertragung der Auslenkung von der direkt gelenkten Vorderachse auf die Hinterachse variiert werden kann und
- - ein Übertragungselement (12) den in der Länge variierbaren Hebelarm mit dem Steuerglied (11) verbindet.
2. Achslenkung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Stellglied ein Hydraulikzylinder (6) ist und das Steuerglied ein
Ventilblock (11), und der Hydraulikzylinder (6) mit der LKW-
Hydraulik verbunden ist.
3. Achslenkung nach Anspruch 1 oder 2
dadurch gekennzeichnet, daß
die getriebeartige Einrichtung (50) über den Nullpunkt hinweg
auch in den negativen Bereich verstellt werden kann.
4. Achslenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Arbeitsgeschwindigkeit der getriebeartigen Einrichtung (50) in
den beiden Arbeitsrichtungen unabhängig voneinander einstellbar
ist.
5. Achslenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vermittlung zwischen der getriebeartigen Einrichtung und dem
Ventilblock (11) mittels eines Bowdenzuges (12) geschieht.
6. Achslenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vermittlung zwischen der getriebeartigen Einrichtung und dem
Ventilblock (11) elektrisch mittels Signalaufnehmer, elektrischer
Leitungen und Signalgeber geschieht.
7. Achslenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das zweite Stellglied eine verschwenkbare Grundplatte (16)
umfaßt und eine Kolben-Zylinder-Einheit (26) deren bewegliches
Kolbenauge (14) im eingefahrenen Zustand mit der
Schwenkachse (17) der Grundplatte (16) zusammenfällt, wobei
die Grundplatte (16) über eine Lenkstange (22) analog zum
Lenkeinschlag der direkt gelenkten Achse ausgelenkt wird und
das von der direkt gelenkten Achse abgewandte Ende des Bow
denzuges (12) mit dem Steuerglied der auszulenkenden Achse
verbunden ist.
8. Achslenkung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Steuerglied eine Kolben-Zylinder-Einheit ist.
9. Achslenkung nach Anspruch 8 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Kolben-Zylinder-Einheit (26) ein Druckluftkolben ist, der von
der Lkw-Druckluftanlage über einen Ventilblock (24)
beaufschlagbar ist, wobei beim Einfahren des Kolbens die aus
dem Druckluftzylinder (26) abzuführende Luft über eine Drossel
(23) an die Umgebung abgegeben wird, so daß der De
aktivierungsvorgang der Achslenkung verlangsamt wird.
10. Achslenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die getriebeartige Einrichtung am Chassis des Lkw an gut
zugänglicher Stelle, insbesondere an den Rahmenlängsträgern
(25) hinter dem Fahrerhaus so angeordnet wird, daß im neutralen
Zustand die Grundplatte (16) im wesentlichen senkrecht
angeordnet und um eine im wesentlichen waagerechte
Schwenkachse (17) verschwenkbar ist.
11. Achslenkung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auszulenkende Achse eine Achsschenkellenkung aufweist und
das Stangenauge (13) des Hydraulikzylinders (6) mit der
Spurstange (5) der Achsschenkellenkung verbunden ist.
12. Achslenkung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hydraulikzylinder (6) im wesentlichen parallel zur Spurstange
(5) angeordnet und fest mit dem Achskörper (1) verbunden ist.
13. Achslenkung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis
10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die auszulenkende Achse eine Drehschemellenkung ohne
Drehkranz aufweist und die den Lenkeinschlag der Achse
bewirkenden Hydraulikzylinder (31) auf gegenüberliegenden
Seiten der Drehachse (27) des Achskörpers (1) etwa in
Längsrichtung zwischen Achskörper (1) und Chassis (28)
angeordnet sind.
14. Achslenkung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Achskörper (1) in Fahrzeugmitte einen Hebelarm (34)
aufweist, dessen freies Ende in Fahrzeugmitte im Abstand zur
Drehachse (27) des Achskörpers (1) liegt und über ein
Kugelgelenk (36) Anlenkpunkt für zwei schräg von der
Fahrzeugmittelachse abstrebende Streben des Dreieckslenkers
(29) ist, die mit ihrem anderen Ende über Kugelgelenke (36) mit
dem Chassis (28) des Fahrzeugs verbunden sind und
beidseits der Drehachse (27) je wenigstens ein
hydropneumatisches Federelement (43) im wesentlichen
senkrecht zwischen dem Achskörper (1) und dem Chassis (28)
mittels Kugelgelenken (36) angeordnet sind.
15. Achslenkung nach Anspruch 14 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf jeder Seite der Drehachse (27) je zwei hydropneumatische
Federelemente (43) an längsgerichteten, nach vorne und hinten
gerichteten Auslegern (44) des Achskörpers (1) angreifen.
16. Achslenkung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der dem Hebelarm (34) gegenüberliegenden Seite ein Hebel
am (35) angeordnet ist, dessen freies Ende in Fahrzeugmitte
gegenüber der Drehachse (27) um den Nachlauf (33) versetzt ist,
wobei zwischen dem freien Ende des Hebels (35) und einem
festen Punkt am Chassis in Fahrzeugmitte über Kugelgelenke eine
Strebe (30) angeordnet ist.
17. Achslenkung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
von zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Fahrzeugmitte
liegenden Punkten (37), (37′) des Achskörpers (1) aus ein nicht
dehnbares Seil (32) über eine in Fahrzeugmitte am Chassis (28)
gelagerte Rolle (38) geführt ist.
18. Achslenkung nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
von zwei auf gegenüberliegenden Seiten der Fahrzeugmitte
liegenden Punkten (37), (37′) des Achskörpers (1) aus je eine
Längsstrebe (41) mit einer in Fahrzeugmitte am Chassis (28)
gelagerten Querstrebe (42) gelenkig verbunden ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924214790 DE4214790C2 (de) | 1992-05-04 | 1992-05-04 | Deaktivierbare Achslenkung |
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|---|---|---|---|
| DE19924214790 DE4214790C2 (de) | 1992-05-04 | 1992-05-04 | Deaktivierbare Achslenkung |
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|---|---|
| DE4214790A1 DE4214790A1 (de) | 1993-11-11 |
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|---|---|---|---|
| DE19924214790 Expired - Fee Related DE4214790C2 (de) | 1992-05-04 | 1992-05-04 | Deaktivierbare Achslenkung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE4214790A1 (de) | 1993-11-11 |
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