DE19512156A1 - Saumherstellungsvorrichtung - Google Patents
SaumherstellungsvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Saum
herstellungsvorrichtungen und insbesondere eine Saumher
stellungsvorrichtung gemäß der Oberbegriff des Anspruches
1, mit der ein Saum hergestellt werden kann, der in drei
Schichten gefaltet ist.
Im Stand der Technik wird ein Saum beispielsweise für die
Verzierung der Kante einer Taschenöffnung gemäß einer in
den Fig. 19(a) bis 19(c) gezeigten Prozedur hergestellt.
Zunächst wird auf einem Basisstoff 1 ein Saumstoff 2
angeordnet, woraufhin ein Saumstofflineal R mit T-Form
von oben auf dem Saumstoff 2 positioniert wird. In diesem
Zustand werden die Endabschnitte des Saumstoffs 2 längs
des Lineals R übereinandergefaltet, wie in Fig. 19(a)
gezeigt ist, woraufhin der Basisstoff 1 und der Saumstoff
2 unter Verwendung von Nähnadeln N zusammengenäht werden.
Dann werden mittels eines Messers der Basisstoff 1 und
der Saumstoff 2 bei Betrachtung in Breitenrichtung in der
Mitte zerschnitten, wie in Fig. 19(b) gezeigt ist, um
eine Öffnung 1a herzustellen. Dann werden die Stoffe 1
und 2 aus der Nähmaschine entnommen. Die beiden Endab
schitte des Saumstoffs 2 werden durch die Öffnung 1a
gesteckt und über die Rückseite des Basisstoffs 1 gefal
tet. Daher bildet jeder auf diese Weise gefaltete Ab
schnitt des Saumstoffs 2 einen Saum, wie in Fig. 19(c)
gezeigt ist, der die Öffnung einer Tasche verziert.
In jedem der auf diese Weise hergestellten Säume unter
scheidet sich ein Teil 10 der Tasche, an dem der Saum
stoff 2 und der Basisstoff 1 zusammengenäht sind (was im
folgenden, falls dies möglich ist, als "vernähter Teil
10" bezeichnet wird) von einem Teil 11 der Tasche, an dem
der Saumstoff 2 freiliegt (was im folgenden, falls dies
möglich ist, als "freiliegender Teil 11" bezeichnet
wird), hinsichtlich der Anzahl der Stoffschichten. D.h.,
daß im vernähten Teil 10 vier Stoffschichten vorhanden
sind, während im freiliegenden Teil 11 lediglich zwei
Stoffschichten vorhanden sind. Die beiden Teile 10 und 11
sind voneinander um eine Strecke T verschoben, was das
äußere Erscheinungsbild der Säume negativ beeinflußt.
Außerdem ist es schwierig, die auf diese Weise gebildeten
Säume gleichmäßig zu pressen.
Um die obenbeschriebenen Schwierigkeiten zu beseitigen,
ist im Stand der Technik vorgeschlagen worden, Säume wie
in Fig. 20(a) gezeigt herzustellen. In den Säumen von
Fig. 20(a) besitzt der vernähte Teil, bei dem der Basis
stoff 1 und der Saumstoff 2 zusammengenäht sind, drei
Stoffschichten, während der freiliegende Teil, bei dem
der Saumstoff 2 freiliegt, ebenfalls drei Stoffschichten
besitzt. Die Oberfläche des Basisstoffs 1 ist mit der
Oberfläche des Saumstoffs 2 bündig. Die Säume werden
unter Verwendung einer in Fig. 21 gezeigten Vorrichtung
hergestellt.
Die Vorrichtung von Fig. 21 besitzt ein Paar von
Stoffaufnahmeträgern 14, die auf der oberen Fläche des
Nähmaschinentischs sowohl nach vorn und nach hinten als
auch nach links und nach rechts bewegt werden. Zunächst
wird ein Basisstoff 1 auf den Aufnahmeträgern 14 flach
angeordnet. Dann werden zwei Basisstoffhalter 18, die in
vertikaler Richtung in der Weise beweglich sind, daß sie
an die Stoffaufnahmeträger 14 angenähert und von diesen
entfernt werden können, nach unten auf den Basisstoff 1
bewegt, so daß der rechte und der linke Endabschnitt des
Basisstoffs 1 durch den rechten bzw. den linken Basis
stoffhalter 18 und durch den rechten bzw. den linken
Stoffaufnahmeträger 14 gehalten werden.
Anschließend werden die Basisstoffhalter 18 leicht
(ungefähr 0,5 mm) aufeinander zu bewegt, so daß der Ba
sisstoff 1 durchhängt, wie in Fig. 21 bei 1W gezeigt ist.
Dann werden zwei Saumstofflineale 17 von oben zwischen
den Basisstoffhaltern 18 angeordnet. Zwei Saumstoffe 2a
und 2b werden über die Basisstoffhalter 18 bzw. die Saum
stofflineale 17 gelegt. Genauer wird einer der Saumstoffe
2a über einen der Halter 18 und über eines der Lineale 17
gelegt, während der andere Saumstoff 2b über den anderen
Halter 18 und das andere Lineal 17 gelegt wird.
Anschließend werden ein rechtes und ein linkes Haltearm
element 16, die jeweils vertikal beweglich und oberhalb
der entsprechenden Basisstoffhalter 18 vorgesehen sind,
nach unten bewegt. Auf diese Weise werden die Saumstoffe
2a und 2b mit dem linken bzw. dem rechten Abschnitt des
Basisstoffs 1 in der Nähe der Nadeleinstichpositionen der
Nadeln N in Kontakt gebracht (Fig. 21).
In diesem Zustand startet ein Befehl den Nähvorgang.
Aufgrund dieses Befehls beginnen die beiden von der Näh
maschine gehaltenen Nähnadeln N eine vertikale Bewegung,
während die Basisstoffhalter 18 synchron mit der vertika
len Bewegung der Nadeln N vorwärts (in einer Vorwärts
richtung senkrecht zur Fläche der Zeichnung) bewegt wer
den. Daher werden der rechte Abschnitt und der linke
Abschnitt des Basisstoffs 1 und des Saumstoffs 2b bzw. 2a
mit Unternähten X (erste Unternaht X1 und zweite Unter
naht X2) zusammengenäht, wie in Fig. 20(b) gezeigt ist.
Danach werden der Basisstoff 1 und die Saumstoffe 2a und
2b zusammen mit dem Basisstoffhalter 18 in ihre anfängli
chen Positionen gedreht. Die Basisstoffhalter 18 werden
voneinander entfernt, um den Basisstoff 1 flach zu span
nen und den durchhängenden Abschnitt 1W zu beseitigen.
Nach dem Zurückziehen der Haltearmelemente 16 nach oben
werden zwei Faltelemente 15, die für die jeweiligen Ba
sisstoffhalter 18 vorgesehen sind, nach oben bewegt, um
erste Endabschnitte 2d der Saumstoffe 2a bzw. 2b, die
über die jeweiligen Basisstoffhalter 18 gelegt worden
sind, hochzuheben. In diesem Zustand stehen vorstehende
Elemente 20, die mit den Saumstofflinealen 17 verbunden
sind, nach außen vor, so daß zweite Endabschnitte 2c der
Saumstoffe 2a und 2b längs der Unternähte X1 bzw. X2
gefaltet werden, während die ersten Endabschnitte 2d über
die jeweiligen zweiten Endabschnitte 2c gefaltet werden
(Fig. 22).
Anschließend werden die vorstehenden Elemente 20 zurück
gezogen, ferner werden die Haltearmelemente 16 nach unten
bewegt, um die Saumstoffe 2a und 2b zu halten, wovon
jeder in drei Schichten gefaltet ist. Dann werden Ober
nähte Y (erste Obernaht Y1 und zweite Obernaht Y2) herge
stellt, um die Saumstoffe 2a und 2b am Basisstoff 2 anzu
nähen (Fig. 20(d)).
Bei diesem Nähvorgang wird der Basisstoff flach gespannt
gehalten (ohne jegliches Durchhängen). Daher sind die
erste und die zweite Obernaht Y1 bzw. Y2 in bezug auf die
erste bzw. die zweite Unternaht X1 bzw. X2 leicht (in der
Größenordnung von 0,5 mm) nach innen verschoben.
Danach wird der Mittelabschnitt des Basisstoffs 1, der
sich zwischen der ersten und der zweiten Obernaht Y1 bzw.
Y2 befindet, mittels eines Messers zerschnitten, um eine
Öffnung 1a auszubilden, ferner werden an beiden Enden der
Öffnung 1a V-förmige Ecköffnungen 1b hergestellt. Dann
werden die Saumstoffe 2a und 2b durch die Öffnung 1a
geschoben und über die Rückseite des Basisstoffs 1 gefal
tet.
Auf diese Weise besitzen der vernähte Teil und der frei
liegende Teil des Basisstoffs 1 und der Saumstoffe 2a
bzw. 2b jeweils die gleiche Anzahl von Stoffschichten
(drei Stoffschichten). Die Oberfläche des Basisstoffs 1
und die Oberfläche der Saumstoffe 2a und 2b sind mitein
ander bündig. Die auf diese Weise gebildeten Säume besit
zen ein ausgezeichnetes äußeres Erscheinungsbild und
können einfach gepreßt werden.
Wenn wie oben beschrieben die Unternähte X in der her
kömmlichen Vorrichtung hergestellt werden, hängt der
Basisstoff 1 durch, während er bei der Herstellung der
Obernähte Y gespannt ist. Daher sind die Unternähte X und
die Obernähte Y relativ zueinander leicht verschoben.
Somit werden die Unternähte X bei genau durchhängendem
Basisstoff 1 an den korrekten Positionen ausgebildet, so
daß die sich ergebenden Säume eine zufriedenstellende
Qualität besitzen. Manchmal kann jedoch in Abhängigkeit
von der Materialart oder der Dicke des Basisstoffs 1
dieser Basisstoff 1 den Basisstoffhaltern 18 und den
Stoffaufnahmeträgern 14 nicht folgen, so daß der Basis
stoff 1 nicht präzise bewegt wird (und daher nicht wie
gewünscht durchhängt). In diesen Fällen ist es nicht
möglich, die Unternähte X an den richtigen Positionen
auszubilden.
Beispielsweise kann im Falle eines dicken oder steifen
Basisstoffs 1 dieser Basisstoff 1 der Bewegung der
Stoffaufnahmeträger 14 nicht folgen, so daß er unzurei
chend bewegt wird (und nicht wie gewünscht durchhängt).
Im Ergebnis sind die Unternähte X in bezug auf die Soll
positionen verschoben, so daß die sich ergebenden Säume
eine nicht zufriedenstellende Qualität besitzen. Daher
sind bei der Herstellung der Säume die Positionen der
Unternähte X für die Bestimmung der Breite der Säume und
die Position der Endabschnitte der letzteren wichtig.
Falls die Positionen der Unternähte in bezug auf die
Sollpositionen verschoben sind, kann es vorkommen, daß
die mit den Saumstoffen verzierte Öffnung stets offen
bleibt oder daß die Saumstoffe beiderseits der Öffnung
übereinander liegen bleiben. Daher besitzt das resultie
rende Produkt ein erheblich verschlechtertes äußeres
Erscheinungsbild.
Die vorliegende Erfindung ist angesichts der obigen Um
stände gemacht worden, so daß es die Aufgabe der vorlie
genden Erfindung ist, die erwähnten Nachteile von Saum
herstellungsvorrichtungen des Standes der Technik zu
beseitigen.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Vorrichtung für die Herstellung qualitativ hochwer
tiger Säume zu schaffen.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch eine
Saumherstellungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art, die
die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale besitzt.
Die weiteren unabhängigen Ansprüche sowie die abhängigen
Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der vor
liegenden Erfindung gerichtet.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten
Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:
Fig. 1(a), (b) perspektivische Ansichten einer beispiel
haften Saumherstellungsvorrichtung gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfin
dung, die einen Nahtherstellungsmechanis
mus mit zwei Nähmaschinen vom Einzelna
deltyp enthält;
Fig. 2(a), (b) perspektivische Ansichten einer Heftvor
richtung in der in den Fig. 1(a) und 1(b)
gezeigten Saumherstellungsvorrichtung;
Fig. 3(a), (b) perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in den Fig. 1(a) und
1(b) gezeigten Saumherstellungsvorrich
tung veranschaulichen;
Fig. 4(a), (b) perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in den Fig. 1(a) und
1(b) gezeigten Saumherstellungsvorrich
tung veranschaulichen;
Fig. 5(a), (b) perspektivische Ansichten einer zweiten
Ausführungsform der Saumherstellungsvor
richtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die einen Nahtherstellungsmechanis
mus mit einer Nähmaschine des Zweinadel
typs enthält;
Fig. 6(a), (b) perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in den Fig. 5(a) und
5(b) gezeigten Saumherstellungsvorrich
tung veranschaulichen;
Fig. 7(a), (b) perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in den Fig. 5(a) und
5(b) gezeigten Saumherstellungsvorrich
tung veranschaulichen;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer drit
ten Ausführungsform der Saumherstellungs
vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die einen Nahtherstellungsmechanis
mus mit vier Nähmaschinen des Einzelna
deltyps enthält;
Fig. 9 bis 12 perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in Fig. 8 gezeigten
Saumherstellungsvorrichtung veranschauli
chen;
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht einer vier
ten Ausführungsform der Saumherstellungs
vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die einen Nahtherstellungsmechanis
mus mit zwei Nähmaschinen des Zweinadel
typs enthält;
Fig. 14, 15 perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in Fig. 13 gezeigten
Saumherstellungsvorrichtung veranschauli
chen;
Fig. 16 eine perspektivische Ansicht einer fünf
ten Ausführungsform der Saumherstellungs
vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung, die einen Nahtherstellungsmechanis
mus mit einer Nähmaschine des Viernadel
typs enthält;
Fig. 17, 18 perspektivische Teilansichten, die die
Funktionsweise der in Fig. 16 gezeigten
Saumherstellungsvorrichtung veranschauli
chen;
Fig. 19(a)-(d) die bereits erwähnten Darstellungen zur
Veranschaulichung einer herkömmlichen
Saumherstellungsprozedur;
Fig. 20(a)-(d) die bereits erwähnten Darstellungen zur
Veranschaulichung einer weiteren herkömm
lichen Saumherstellungsprozedur;
Fig. 21 die bereits erwähnte Vorderansicht einer
herkömmlichen Vorrichtung zur Herstellung
des in den Fig. 20(a)-(d) gezeigten
Saums; und
Fig. 22 die bereits erwähnte Vorderansicht, die
die Herstellung einer Obernaht in der
herkömmlichen Vorrichtung veranschau
licht.
Die Saumherstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält eine Stoffvorschubeinrichtung, die
einen Basisstoff und einen Saumstoff hält und den Basis
stoff und den Saumstoff in Nährichtung bewegt. Für die
Bildung einer Unternaht und einer Obernaht enthält der
Nahtherstellungsmechanismus zwei Nähnadeln an Positionen,
die den Positionen entsprechen, an denen die Unternaht
bzw. die Obernaht hergestellt werden sollen. Eine Heft
vorrichtung faltet einen Seitenkantenabschnitt des Saum
stoffs über den anderen Seitenkantenabschnitt. Eine Falt
platte faltet den anderen Seitenkantenabschnitt des Saum
stoffs über den einen Seitenkantenabschnitt, der durch
die Heftvorrichtung gefaltet worden ist, so daß der Saum
stoff in drei Schichten gefaltet ist.
Die erfindungsgemäße Saumherstellungsvorrichtung enthält
außerdem eine Stoffvorschubeinrichtung, die einen Basis
stoff und zwei Saumstoffe hält, die auf den Basisstoff in
der Weise gelegt sind, daß die Saumstoffe um eine vorge
gebene Strecke voneinander beabstandet und zueinander
parallel sind, damit der Basisstoff und die Saumstoffe in
Nährichtung bewegt werden können. Ein Nahtherstellungsme
chanismus stellt eine erste und eine zweite Unternaht
sowie eine erste und eine zweite Obernaht her. Der
Nahtherstellungsmechanismus besitzt vier Nähnadeln, die
an Positionen vorgesehen sind, die den Positionen der
ersten und der ersten Unternaht bzw. der ersten und der
zweiten Obernaht entsprechen. Eine Heftvorrichtung faltet
einen Seitenabschnitt jedes der Saumstoffe über den ande
ren Seitenkantenabschnitt. Eine Faltplatte faltet den
anderen Seitenkantenabschnitt jedes Saumstoffs über den
einen Seitenkantenabschnitt, der von der Heftvorrichtung
gefaltet worden ist, so daß jeder der Saumstoffe in drei
Schichten gefaltet ist.
In der erfindungsgemäßen Saumherstellungsvorrichtung
arbeitet die Stoffvorschubeinrichtung in der Weise, daß
sie einen Basisstoff und einen Saumstoff hält und diese
in Nährichtung bewegt, während der Nahtherstellungsmecha
nismus seine Nähnadeln wahlweise betätigt. Insbesondere
betätigt der Mechanismus für die Herstellung einer Unter
naht diejenige Nähnadel, die der Position entspricht, an
der die Unternaht hergestellt werden soll.
Anschließend wird ein Seitenkantenabschnitt des Saums
über dem anderen Seitenkantenabschnitt mit Hilfe der
Heftvorrichtung gefaltet, woraufhin die Faltplatte betä
tigt wird, um den anderen Seitenkantenabschnitt über den
einen Seitenkantenabschnitt, der bereits gefaltet worden
ist, zu falten, so daß der Saumstoff in drei Schichten
gefaltet ist. Um in diesem Zustand eine Obernaht herzu
stellen, betätigt der Nahtherstellungsmechanismus die
Nähnadel, die der Position entspricht, an der die Ober
naht hergestellt werden soll.
Nun werden die bevorzugten Ausführungsformen mit Bezug
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Fig. 1
bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform einer beispiel
haften Saumherstellungsvorrichtung gemäß der Erfindung.
In Fig. 1(a) bezeichnet das Bezugszeichen A einen
Nahtherstellungsmechanismus. Der Nahtherstellungsmecha
nismus A umfaßt zwei Nähmaschinen M1 und M2 des Einzelna
deltyps, die auf einem Nähmaschinentisch T in Nährichtung
hintereinander angeordnet sind. Jede der Nähmaschinen M1
und M2 besitzt eine eigene Nähnadel N.
Die Nähnadel N einer der Nähmaschinen (M1 in Fig. 1) wird
an einer Position gehalten, die derjenigen Position ent
spricht, an der eine Unternaht X hergestellt werden soll
te, wenn eine (später beschriebene) Stoffvorschubeinrich
tung C einen Basisstoff 1 und einen Saumstoff 2 in Näh
richtung H bewegt. Die Nähnadel N der anderen Nähmaschine
(M2 in Fig. 2) wird an einer Position gehalten, die der
Position entspricht, an der eine Obernaht Y hergestellt
werden soll, wenn die Stoffvorschubeinrichtung C den
Basisstoff 1 und den Saumstoff 2 in Nährichtung H bewegt.
Für die Nähmaschine M2 ist ein Mittelmesser E vorgesehen,
mit dem im Basisstoff 1 eine Öffnung 1a gebildet werden
kann. Auf dem Nähmaschinentisch ist ferner ein Eckmesser
mechanismus F vorgesehen, mit dem Ecköffnungen 1b wie in
Fig. 20(d) dargestellt gebildet werden können.
In Fig. 1(a) bezeichnet das Bezugszeichen C die obener
wähnte Stoffvorschubeinrichtung. Die Stoffvorschubein
richtung C ist in bezug auf den Nähmaschinentisch T in
vertikaler Richtung beweglich und enthält zwei Basis
stoffhalter C1 sowie ein Paar von Saumstoffhaltern C2.
Die beiden Basisstoffhalter C1 halten einen Basisstoff
auf dem Nähmaschinentisch T, während die beiden Saum
stoffhalter C2, die in bezug auf die oberen Flächen der
Basisstoffhalter C1 in vertikaler Richtung beweglich
sind, mit den Basisstoffhaltern C1 in der Weise zusammen
wirken, daß sie den Saumstoff 2 halten. Daher kann die
Stoffvorschubeinrichtung C den Basisstoff 1 und den Saum
stoff 2 halten und in Nährichtung H bewegen.
Das Bezugszeichen D in Fig. 1(a) bezeichnet zwei Falt
platten zum Falten eines Saumstoffs. Die Faltplatten D
sind normalerweise in den jeweiligen Basisstoffhaltern C1
der Stoffvorschubeinrichtung c untergebracht und stehen
gegebenenfalls in Richtung der Pfeile vor (die Faltplat
ten D sind in Fig. 1(a) vorstehend gezeigt). Um zwei
Saumstoffe zu falten und vorzuschieben, sind die Falt
platten D rechts und links vorgesehen, wie in Fig. 1(a)
gezeigt ist.
Das Bezugszeichen B in den Fig. 1(a) und 1(b) bezeichnet
eine Heftvorrichtung, die einen Seitenkantenabschnitt
eines Saumstoffs 2 über den anderen Seitenkantenabschnitt
faltet. Die Heftvorrichtung B ist durch eine Hebeeinrich
tung 6 auf dem Nähmaschinentisch T in vertikaler Richtung
beweglich. Die Hebeeinrichtung 6, die in Fig. 1(b) ge
zeigt ist, enthält einen vor der Nähmaschine M2 vorgese
henen Zylinder 3 und einen Schwenkarm 5, der um eine
Welle 4 in den Richtungen des Doppelpfeils in Fig. 1(b)
beweglich ist.
Die Heftvorrichtung B enthält einen gekrümmten Rückwen
dungsabschnitt B1 und einen geradlinigen Halteabschnitt
B3. Der Boden der Heftvorrichtung B ist in den Fig. 2(a)
und 2(b) gezeigt. Der Boden des Rückwendungsabschnitt B1
weist eine Stufe auf, die durch einen nach oben sich
erstreckenden erhöhten Abschnitt R und einen auf der
Oberseite des erhöhten Abschnitts R ausgebildeten flachen
Abschnitt L gebildet ist. Der erhöhte Abschnitt R ist
gekrümmt und steht in Nährichtung vom vorderen Ende bis
zum hinteren Ende in seitlicher Richtung vor. Der flache
Abschnitt L ist ebenfalls gekrümmt und steht seitlich
vor. Der Vorsprung des flachen Abschnitts L ist stärker
als derjenige des erhöhten Abschnitts R ausgebildet.
Der Boden des Halteabschnitts B3 besitzt ebenfalls eine
Stufe, die durch einen erhöhten Abschnitt, der sich nach
oben erstreckt, sowie einen flachen Abschnitt, der auf
der Oberseite des erhöhten Abschnitts ausgebildet ist,
geschaffen ist. Der erhöhte Abschnitt und der flache
Abschnitt erstrecken sich in Nährichtung geradlinig.
Darüber hinaus besitzt der Halteabschnitt B3 im vorderen
Endabschnitt eine Nadeleinstichrille B2, in die sich die
Nähnadel bewegen kann.
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 die Funktionswei
se der obenbeschriebenen Saumherstellungsvorrichtung
erläutert.
Die Stoffvorschubeinrichtung C (in den Fig. 3 und 4 nicht
gezeigt), die zu vernähende Materialien (z. B. einen Ba
sisstoff 1 und einen Saumstoff 2, die im folgenden, falls
dies möglich ist, als "Nähmaterialien" bezeichnet werden)
hält, bewegt sich in Nährichtung H. Wenn die Vorschubein
richtung C die Nähmaschine M1 erreicht, näht die Nähma
schine M1 den Basisstoff 1 und den Saumstoff 2 zusammen,
wodurch eine Unternaht X gebildet wird, wie sie in Fig.
3(a) gezeigt ist.
Die Nähmaterialien (der Basisstoff 1 und der Saumstoff 2)
mit der Unternaht X werden durch die Stoffvorschubein
richtung C zur Heftvorrichtung B bewegt, die ihrerseits
nach unten bewegt und auf dem Nähtisch T angeordnet wor
den ist, wo das hintere Ende eines Seitenkantenabschnitts
des Saums gegen das vordere Ende des erhöhten Abschnitts
der Heftvorrichtung stößt. Wenn sich die Nähmaterialien
in Nährichtung weiter bewegen, stößt ein Seitenkantenab
schnitt des Saumstoffs 2 am flachen Abschnitt L an, wobei
er durch den erhöhten Abschnitt R in seitlicher Richtung
nach oben geschoben wird und dann unter der Führung des
flachen Abschnitts L seitlich bewegt wird, wie in Fig.
2(b) gezeigt ist. Im Ergebnis wird ein Seitenkantenab
schnitt des Saumstoffs 2 über den anderen Seitenkantenab
schnitt gefaltet. Nach dem Durchgang durch den Rückwen
dungsabschnitt B1 wird der Saumstoff 2 zum Halteabschnitt
B3 geführt, um die Faltung aufrechtzuerhalten (Fig.
3(b)).
Anschließend steht die (nicht gezeigte) Faltplatte D in
der Weise vor, daß der andere Seitenkantenabschnitt des
Saumstoffs 2 über den einen Seitenkantenabschnitt, der
bereits durch die Heftvorrichtung B gefaltet worden ist,
gefaltet wird. Daher wird der Saumstoff 2 in drei Schich
ten gefaltet.
Nach dem Falten des Saumstoffs 2 auf die obenbeschriebene
Weise werden die Nähmaterialien durch die Stoffvorschub
einrichtung C zur anderen Nähmaschine M2 bewegt. Die
Nähmaschine M2 stellt eine Obernaht Y her, wie in Fig.
4(b) gezeigt ist. Somit wird auf einer Seite ein Saum
hergestellt. Danach werden die Nähmaterialien (der Basis
stoff 1 und ein Saumstoff 2 an vorgegebenen gegenüberlie
genden Positionen angeordnet und von der Stoffvorschub
einrichtung C gehalten. Ähnlich wie in dem obenbeschrie
benen Nähvorgang werden auf den Nähmaterialien eine wei
tere Unternaht X und eine weitere Obernaht Y ausgebildet.
In dem vorangehenden Nähvorgang arbeitet das Mittelmesser
E der Nähmaschine in der Weise, daß es im Basisstoff 1
eine Öffnung 1a ausbildet, wie in Fig. 20(a) gezeigt ist.
Danach bewegt die Stoffvorschubeinrichtung C die Nähmate
rialien zum Eckmessermechanismus F, wo im Basisstoff 1
Ecköffnungen 1b ausgebildet werden, wie in Fig. 20(d)
gezeigt ist. Damit ist die Reihe der Nähvorgänge abge
schlossen.
In den Fig. 5 bis 7 ist eine zweite Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Saumherstellungsvorrichtung gemäß der
Erfindung gezeigt. Ahnliche Teile, die funktional denje
nigen der ersten Ausführungsform entsprechen, die mit
Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben worden ist, sind
mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In Fig. 5(a) bezeichnet das Bezugszeichen A einen
Nahtherstellungsmechanismus. Der Mechanismus A enthält
eine Nähmaschine M3 des Zweinadeltyps, die zwei Nähnadeln
enthält, die um eine vorgegebene Strecke in einer zur
Nährichtung H senkrechten Richtung W beabstandet sind.
Der Abstand zwischen den beiden Nähnadeln ist im wesent
lichen gleich dem Abstand zwischen einer Unternaht X und
einer Obernaht Y. D.h., daß die Positionen der beiden
Nähnadeln den jeweiligen Positionen entsprechen, an denen
die Unternaht X und die Obernaht Y ausgebildet werden
sollen, wenn der Basisstoff 1 und der Saumstoff 2 durch
die Stoffvorschubeinrichtung C in Nährichtung H bewegt
werden. Die beiden Nähnadeln arbeiten unabhängig vonein
ander, um entsprechende Säume auszubilden.
Ein Mittelmesser E der Nähmaschine M3 erzeugt im Basis
stoff 1 eine Öffnung 1a, ferner ist auf dem Nähmaschinen
tisch T ein Eckmessermechanismus F vorgesehen, der Eck
öffnungen 1b herstellt, wie in Fig. 20(d) gezeigt ist.
Das Bezugszeichen B in Fig. 5(a) bezeichnet eine Heftvor
richtung, die einen Seitenkantenabschnitt eines Saum
stoffs über den anderen Seitenkantenabschnitt faltet. Die
Heftvorrichtung B enthält einen Rückwendungsabschnitt B1
und einen Halteabschnitt B3, die voneinander beabstandet
sind. Der Rückwendungsabschnitt B1 und der Halteabschnitt
B3 befinden sich im wesentlichen beiderseits der Nähnadel
der Nähmaschine M3. Der Rückwendungsabschnitt B1 ist, wie
in Fig. 5(b) gezeigt, an einem vorgegebenen, beweglichen
Teil des Zylinders 8 befestigt, der auf der Nähmaschine
M3 im wesentlichen vertikal gehalten wird. Auf diese
Weise wird der Rückwendungsabschnitt B1 durch den Zylin
der 8 in bezug auf den Nähmaschinentisch T vertikal be
wegt. Der Halteabschnitt B3 kann in bezug auf den Nähma
schinentisch T durch die obenbeschriebene Hebeeinrichtung
6 vertikal bewegt werden. Somit sind der Rückwendungsab
schnitt B1 und der Halteabschnitt B3 der Heftvorrichtung
3 in bezug auf den Nähmaschinentisch T unabhängig vonein
ander vertikal beweglich.
In der Saumherstellungsvorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform kann die Stoffvorschubeinrichtung C zu
sammenzunähende Materialien (einen Basisstoff 1 und einen
Saumstoff 2) halten und diese längs der Achse der Näh
richtung H vorwärts und rückwärts bewegen.
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 6 und 7 die Funktionswei
se der Saumherstellungsvorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
Die Stoffvorschubeinrichtung C (in den Fig. 6 und 7 nicht
gezeigt), die die Materialien (den Basisstoff 1 und den
Saumstoff 2) hält, bewegt sich in Nährichtung H. Wenn sie
die Nähmaschine M3 erreicht, wie in Fig. 6(a) gezeigt
ist, betätigt die Maschine M3 eine der beiden Nadeln, die
der Position entspricht, an der die Unternaht X ausgebil
det werden soll, um die Unternaht X herzustellen. In
diesem Unternaht-Herstellungsvorgang ist die Heftvorrich
tung B über den Nähmaschinentisch T angehoben, um einen
Kontakt mit den Nähmaterialien zu verhindern.
Nach der Herstellung der Unternaht X werden die Nähmate
rialien durch die Stoffvorschubeinrichtung in entgegenge
setzter Richtung bewegt und zur Nähstartposition zurück
geführt. Vor der erneuten Bewegung der Nähmaterialien
wird die Heftvorrichtung B abgesenkt und auf dem Nähtisch
T angeordnet. Folglich wird ein Seitenkantenabschnitt des
Saumstoffs 2 durch den Rückwendungsabschnitt B1 der Heft
vorrichtung B zurückgewendet und durch den Halteabschnitt
B3 gehalten (Fig. 6(b)).
Dann steht die (nicht gezeigte) Faltplatte D wie in
Fig. 7(a) gezeigt so vor, daß der andere Seitenkantenab
schnitt des Saumstoffs 2 über den einen Seitenkantenab
schnitt, der bereits durch die Heftvorrichtung B gefaltet
worden ist, gefaltet wird. Somit wird der Saumstoff 2 in
drei Schichten gefaltet.
Wenn der Saumstoff 2 auf die obenbeschriebene Weise ge
faltet worden ist, werden die Nähmaterialien durch die
Stoffvorschubeinrichtung C erneut in Nährichtung H be
wegt. Vor der erneuten Bewegung der Nähmaterialien wird
jedoch der Rückwendungsabschnitt B1 der Heftvorrichtung B
durch den Zylinder über den Nähtisch T hochgehoben, damit
die Bewegung der Nähmaterialien nicht behindert wird.
Wenn die Nähmaterialien in Nährichtung bewegt werden,
betätigt die Nähmaschine M3 die andere Nähnadel, die der
Position entspricht, an der eine Obernaht Y ausgebildet
werden soll, um diese Obernaht Y herzustellen. Auf diese
Weise wird der Saum auf einer Seite ausgebildet. Danach
werden die Nähmaterialien (der Nähstoff 1 und ein Saum
stoff 2 an vorgegebenen gegenüberliegenden Positionen
angeordnet und durch die Stoffvorschubeinrichtung C ge
halten. Ähnlich wie in der obenbeschriebenen Nähoperation
werden eine weitere Unternaht X und eine weitere Obernaht
Y auf einer weiteren Seite der Nähmaterialien ausgebil
det.
Bei diesem Nähvorgang bildet das Mittelmesser E der Näh
maschine im Basisstoff 1 eine Öffnung 1a. Danach bewegt
die Stoffvorschubeinrichtung C die Nähmaterialien zum
Eckmessermechanismus F, wo im Basisstoff 1 Ecköffnungen
1b ausgebildet werden, wie sie in Fig. 20(d) gezeigt
sind. Damit ist die Reihe der Nähvorgänge abgeschlossen.
In den Fig. 8 bis 12 ist eine dritte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Saumherstellungsvorrichtung gezeigt.
Ahnliche Teile, die funktional denjenigen entsprechen,
die mit Bezug auf die erste und die zweite Ausführungs
form beschrieben worden sind, sind mit den gleichen Be
zugszeichen bezeichnet.
In Fig. 8 bezeichnet das Bezugszeichen A einen Nahther
stellungsmechanismus. Der Nahtherstellungsmechanismus A
enthält vier Nähmaschinen M4, M5, M6 und M7 des Einzelna
deltyps, wovon jede eine einzige Nähnadel N besitzt. Die
Nähmaschinen sind in Nährichtung H auf einem Nähmaschi
nentisch T hintereinander angeordnet.
Die Positionen der Nähnadeln N der Nähmaschinen M4, M5,
M6 und M7 entsprechen den Positionen, an denen dann, wenn
die Stoffvorschubeinrichtung C einen Basisstoff und zwei
Saumstoffe 2 in Nährichtung H bewegt,′ eine erste und eine
zweite Unternaht X1 bzw. X2 sowie eine erste und eine
zweite Obernaht Y1 bzw. Y2 ausgebildet werden sollen.
In der dritten Ausführungsform stellen die Nähmaschine M4
die erste Unternaht X1, die Nähmaschine M5 die zweite
Unternaht X2, die Nähmaschine M6 die erste Obernaht Y1
und die Nähmaschine M7 die zweite Obernaht Y2 her.
Das Bezugszeichen B in Fig. 8 bezeichnet eine Heftvor
richtung, die eine erste Heftvorrichtung Bc zum Rückwen
den eines Saumstoffs 2a sowie eine zweite Heftvorrichtung
Bd zum Rückwenden eines weiteren Saumstoffs 2b enthält.
Wie in Fig. 8 gezeigt, sind die erste und die zweite
Heftvorrichtung Bc bzw. Bd symmetrisch konfiguriert. Die
erste Heftvorrichtung Bc ist mit der Nähmaschine M6 über
eine Hebeeinrichtung 6 verbunden, die der obenbeschriebe
nen Hebeeinrichtung ähnlich ist, während die zweite Heft
vorrichtung Bd mit der Nähmaschine M7 über eine weitere
Hebeeinrichtung 6 verbunden ist.
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 9 bis 12 die Funktions
weise der Saumherstellungsvorrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Die Stoffvorschubeinrichtung C (in den Fig. 9 bis 12
nicht gezeigt), die die zusammenzunähenden Materialien
(einen Basisstoff 1 und zwei Saumstoffe 2) hält, bewegt
sich in Nährichtung H. Wenn die Nähmaterialien die Nähma
schine M4 erreichen, wie in Fig. 9(a) gezeigt ist, bildet
die Nähmaschine M4 die erste Unternaht X1. Wenn die Näh
materialien durch die Stoffvorschubeinrichtung C zur
Nähmaschine M5 bewegt werden, wie in Fig. 9(b) gezeigt
ist, bildet die Nähmaschine M5 die zweite Unternaht X2.
Wenn dann die Nähmaterialien durch die Stoffvorschubein
richtung C zur Nähmaschine M6 bewegt werden, wird ein
Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs 2a durch die erste
Heftvorrichtung Bc über den anderen Seitenkantenabschnitt
gefaltet, wie in Fig. 10(a) gezeigt ist, wobei die Falt
platte D vorsteht, um den Saumstoff 2a in drei Schichten
zu falten, wie in Fig. 10(b) gezeigt ist. Danach werden
die Nähmaterialien zur Nähmaschine M6 bewegt. Die Nähma
schine M6 näht den Saumstoff 2a, der in drei Schichten
gefaltet ist, um die erste Obernaht Y1 herzustellen, wie
in Fig. 11(a) gezeigt ist.
Wenn dann die Nähmaterialien durch die Stoffvorschubein
richtung C zur zweiten Heftvorrichtung Bd bewegt werden,
wie in Fig. 11(b) gezeigt ist, wird ein Seitenkantenab
schnitt des anderen Saumstoffs 2b durch die zweite Heft
vorrichtung Bd über den anderen Seitenkantenabschnitt
gefaltet, wobei die Faltplatte C vorsteht, um den Saum
stoff 2b in drei Schichten zu falten, wie in Fig. 12(a)
gezeigt ist. Anschließend werden die Nähmaterialien zur
Nähmaschine M7 bewegt. Die Nähmaschine M7 näht den Saum
stoff 2b, der in drei Schichten gefaltet ist, um die
zweite Obernaht Y2 herzustellen, wie in Fig. 12(b) ge
zeigt ist.
Bei diesem Vorgang arbeitet das Mittelmesser E der Nähma
schine M7 in der Weise, daß im Basisstoff 1 eine Öffnung
ausgeschnitten wird. Die Nähmaterialien werden durch die
Stoffvorschubeinrichtung C bewegt und am Eckmessermecha
nismus F angeordnet. Der Eckmessermechanismus F arbeitet
in der Weise, daß er Ecköffnungen 1b ausbildet, wie sie
in Fig. 20(d) dargestellt sind. Damit ist die Reihe der
Nähvorgänge abgeschlossen.
In den Fig. 13 bis 15 ist eine vierte Ausführungsform der
Saumherstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung gezeigt. Ähnliche Teile, die funktional denen ent
sprechen, die mit Bezug auf die obigen Ausführungsformen
beschrieben worden sind, sind mit den gleichen Bezugszei
chen bezeichnet.
In Fig. 13 bezeichnet das Bezugszeichen A einen Nahther
stellungsmechanismus. Der Mechanismus A enthält zwei
Nähmaschinen M8 und M9 des Zweinadeltyps, wovon jede zwei
Nähnadeln besitzt, die um eine vorgegebene Strecke in der
zur Nährichtung H senkrechten Richtung W beabstandet
sind.
Der Abstand zwischen den beiden Nähnadeln der Nähmaschine
M8 ist so gewählt, daß er der Strecke zwischen zwei der
vier Nähte, d. h. der ersten und der zweiten Unternaht X1
bzw. X2 und der ersten und der zweiten Obernaht Y1 bzw.
Y2 entspricht. Der Abstand zwischen den beiden Nähnadeln
der Nähmaschine M9 ist so gewählt, daß er der Strecke
zwischen den verbleibenden der vier Nähte entspricht. In
der vierten Ausführungsform ist der Abstand zwischen den
zwei Nähnadeln der Nähmaschine M8 im wesentlichen gleich
der Strecke zwischen der ersten und der zweiten Unternaht
X1 bzw. X2, während der Abstand zwischen den beiden Näh
nadeln der Nähmaschine M9 im wesentlichen gleich der
Strecke zwischen der ersten und der zweiten Obernaht Y1
bzw. Y2 ist. Ein Mittelmesser E ist in der Nähmaschine M9
dazu vorgesehen, im Basisstoff 1 eine Öffnung 1a auszu
bilden.
Das Bezugszeichen B in Fig. 13 bezeichnet eine Heftvor
richtung. Die Heftvorrichtung B enthält einen rechten und
einen linken Rückwendungsabschnitt B1 sowie einen rechten
und einen linken Halteabschnitt B3, die symmetrisch so
angeordnet sind, daß ein Seitenkantenabschnitt jedes der
beiden Saumstoffe 2a und 2b über den entsprechenden ande
ren Seitenkantenabschnitt gefaltet wird. Somit ist die in
Fig. 13 gezeigte Heftvorrichtung B durch eine Kombination
der in Fig. 8 gezeigten Heftvorrichtung Bc und Bd gebil
det.
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 14 und 15 die Funktions
weise der Saumherstellungsvorrichtung gemäß der vierten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Durch die Vorschubeinrichtung C (in den Fig. 14 und 15
nicht gezeigt) werden die Nähmaterialien (ein Basisstoff
1 und zwei Saumstoffe 2a und 2b) bewegt. Wenn die Nähma
terialien die Nähmaschine M8 erreichen, wie in Fig. 14(a)
erreicht ist, bildet die Nähmaschine M8 eine erste Unter
naht X1 und eine zweite Unternaht X2.
Wenn dann die Nähmaterialien durch die Stoffvorschubein
richtung C zur Heftvorrichtung B bewegt werden, wird ein
Seitenkantenabschnitt jedes Saumstoffs 2a bzw. 2b über
den jeweiligen anderen Seitenkantenabschnitt gefaltet
(Fig. 14(b)). Die Faltplatten D stehen so vor, daß jeder
der Saumstoffe 2a und 2b in drei Schichten gefaltet wird
(Fig. 15(a)).
Wenn dann die Nähmaterialien durch die Stoffvorschubein
richtung C zur Nähmaschine M9 bewegt werden, bildet die
Nähmaschine M9 die erste Obernaht Y1 und die zweite Ober
naht Y2 (Fig. 15(b)). Während der Nähoperation der Nähma
schine M9 wird das Mittelmesser E so betätigt, daß im
Basisstoff 1 eine Öffnung 1a ausgebildet wird.
Danach werden die Nähmaterialien durch die Stoffvorschub
einrichtung C am Eckmessermechanismus F positioniert. Der
Eckmessermechanismus F wird so betätigt, daß Ecköffnungen
1b erzeugt werden (Fig. 20(d)). Damit ist die Reihe der
Nähvorgänge abgeschlossen.
In den Fig. 16 bis 18 ist eine fünfte Ausführungsform der
Saumherstellungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfin
dung gezeigt. Ähnliche Teile, die funktional denen ent
sprechen, die mit Bezug auf die ersten bis vierten Aus
führungsformen erläutert worden sind, sind mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet.
In Fig. 16 bezeichnet das Bezugszeichen A einen Nahther
stellungsmechanismus. Der Mechanismus A enthält eine
Nähmaschine vom Viernadeltyp mit vier Nähnadeln, die in
der zur Nährichtung H senkrechten Richtung W je nach
Bedarf beabstandet sind.
Die Positionen der vier Nähnadeln sind derart, daß der
Abstand zwischen zwei der vier Nähnadeln im wesentlichen
der Strecke zwischen der ersten Unternaht X1 und der
zweiten Unternaht X2 entspricht, während der Abstand
zwischen den beiden verbleibenden der vier Nähnadeln im
wesentlichen gleich der Strecke zwischen der ersten Ober
naht Y1 und der zweiten Obernaht Y2 ist. Mit anderen
Worten, die Positionen der ersten zwei Nähnadeln entspre
chen den jeweiligen Positionen, an denen die erste bzw.
die zweite Unternaht X1 bzw. X2 ausgebildet werden sol
len, wenn ein Basisstoff 1 und zwei Saumstoffe 2a und 2b
durch die Stoffvorschubeinrichtung C bewegt werden, wäh
rend die Positionen der beiden verbleibenden Nähnadeln
jeweils den Positionen entsprechen, an denen die erste
Obernaht Y1 bzw. die zweite Obernaht Y2 ausgebildet wer
den.
Zwei der vier Nähnadeln (die im folgenden, falls dies
möglich ist, als "erstes Paar von Nähnadeln" bezeichnet
werden) werden als Einheit betätigt, um jeweils vorgege
bene Nähte herzustellen, während die beiden verbleibenden
Nähnadeln (die im folgenden, falls dies möglich ist, als
"zweites Paar von Nähnadeln" bezeichnet werden) als wei
tere Einheit betätigt werden, um vorgegebene Nähte zu
bilden. Genauer werden zwei Nähnadeln als Einheit für die
Herstellung der ersten und der zweiten Unternaht X1 bzw.
X2 betätigt, während die beiden verbleibenden Nähnadeln
als weitere Einheit für die Herstellung der ersten und
der zweiten Obernaht Y1 bzw. Y2 betätigt werden. An der
Nähmaschine M10 ist ein Mittelmesser E vorgesehen, mit
dem im Basisstoff 1 eine Öffnung 1a ausgebildet wird.
Das Bezugszeichen B in Fig. 16 bezeichnet eine Heftvor
richtung, die sich in Nährichtung erstreckt. Die Heftvor
richtung B enthält einen vorderen Teil Ba mit einem rech
ten und einem linken Rückwendungsabschnitt B1, die symme
trisch konfiguriert sind. Die Heftvorrichtung B enthält
außerdem einen hinteren Teil Bb mit einem rechten und
einem linken Halteabschnitt B3, die ebenfalls symmetrisch
konfiguriert sind, so daß ein Seitenkantenabschnitt jedes
der beiden Saumstoffe 2a bzw. 2b über den jeweiligen
anderen Seitenkantenabschnitt gefaltet wird. Der vordere
Teil Ba mit den Rückwendungsabschnitten B1 ist auf einer
Seite der Nähnadeln der Nähmaschine vorgesehen, während
der hintere Teil Bb mit den Halteabschnitten B3 auf der
anderen Seite der Nähnadeln vorgesehen ist. Der vordere
Teil Ba und der hintere Teil Bb sind in bezug auf den
Nähmaschinentisch T vertikal beweglich (Fig. 5(b)).
Nun wird mit Bezug auf die Fig. 17 und 18 die Funktions
weise der Saumherstellungsvorrichtung gemäß der fünften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Die Nähmaterialien (ein Basisstoff 1 und zwei Saumstoffe
2) werden durch die Stoffvorschubeinrichtung C (in den
Fig. 17 und 18 nicht gezeigt) in Nährichtung H bewegt.
Wenn die Nähmaterialien die Nähmaschine M10 erreichen,
werden die ersten beiden Nähnadeln der Nähmaschine M10 so
betätigt, daß eine erste und eine zweite Unternaht X1
bzw. X2 hergestellt werden, wie in Fig. 17(a) gezeigt
ist. Bei diesem Nähvorgang ist die Heftvorrichtung B vom
Nähtisch T hochgehoben, damit die Bewegung der Nähmate
rialien nicht behindert wird.
Nach der Herstellung der ersten und der zweiten Unternaht
X1 bzw. X2 werden die Nähmaterialien durch die Stoffvor
schubeinrichtung C in entgegengesetzter Richtung bewegt,
d. h. daß sie zur Anfangsposition zurückgeführt werden.
Vor dieser Bewegung der Nähmaterialien wird jedoch die
Heftvorrichtung B auf den Nähtisch T gesetzt, so daß ein
Seitenkantenabschnitt jedes Saumstoffs 2 über den jewei
ligen anderen Seitenkantenabschnitt gefaltet wird.
Dann werden die Faltplatten D so vorgeschoben, daß der
eine Seitenkantenabschnitt jedes der Saumstoffe 2, der
gefaltet worden ist, über den anderen Seitenkantenab
schnitt gefaltet wird. Danach werden die Nähmaterialien,
die in drei Schichten gefaltet worden sind, durch die
Stoffvorschubeinrichtung C erneut in Nährichtung H be
wegt. Vor der Bewegung der Nähmaterialien wird der vorde
re Teil Ba mit den Rückwendungsabschnitten B1 vom Näh
tisch T hochgehoben, um eine Behinderung der Bewegung der
Nähmaterialien zu verhindern.
Während der Bewegung der Nähmaterialien in Nährichtung H
arbeiten die zweiten Nähnadeln der Nähmaschine M10 in der
Weise, daß die erste und die zweite Obernaht Y1 bzw. Y2
hergestellt werden, wie in Fig. 18(b) gezeigt ist. Wäh
rend des Nähvorgangs der ersten Obernaht Y1 und der zwei
ten Obernaht Y2 wird das Mittelmesser E der Nähmaschine
M10 so betätigt, daß im Basisstoff 1 eine Öffnung 1a
ausgebildet wird.
Danach werden die Nähmaterialien durch die Stoffvorschub
einrichtung C bewegt und am Eckmessermechanismus F ange
ordnet. Der Eckmessermechanismus F wird so betätigt, daß
im Basisstoff 1 Ecköffnungen 1b geschaffen werden, wie in
Fig. 20(c) gezeigt ist. Damit ist die Reihe der Nähvor
gänge beendet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Reihe von
Nähvorgängen bei stets flach gehaltenem Basisstoff ausge
führt werden. Darüber hinaus können erfindungsgemäß eine
Unternaht und eine Obernaht an den korrekten Positionen
hergestellt werden, mit denen stets qualitativ hochwer
tige Säume produziert werden können.
Die obige Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist zum Zweck der Erläuterung
gegeben worden. Es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung
damit erschöpfend zu beschreiben oder auf die genaue
offenbarte Form einzuschränken, vielmehr sind Abwandlun
gen und Veränderungen im Lichte der obigen Lehren möglich
oder ergeben sich aus der praktischen Umsetzung der Er
findung. Die Ausführungsformen wurden so gewählt und
beschrieben, daß die Prinzipien der Erfindung und deren
praktische Anwendung deutlich werden, so daß der Fachmann
die Erfindung in vielen verschiedenen Ausführungen mit
verschiedenen Abwandlungen für den besonderen in Betracht
gezogenen Gebrauch übernehmen kann. Es ist beabsichtigt,
daß der Umfang der Erfindung lediglich durch die beige
fügten Patentansprüche definiert ist.
Claims (19)
1. Saumherstellungsvorrichtung, die einen Basisstoff
(1) und einen Saumstoff (2) zusammennäht, mit
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und den Saumstoff (2) hält und in einer Nährichtung (H) bewegt,
gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit zwei Nähnadeln (N), der eine Unternaht (X) und eine Obernaht (Y) herstellt, wobei die zwei Nähnadeln (N) auf dem Saum stoff (2) an Positionen angeordnet sind, an denen die Unternaht (X) und die Obernaht (Y) genäht werden sollen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt faltet, so daß die Heftvorrichtung (B) und die Faltplatte (D) den Saumstoff (2) in der Weise falten, daß sich drei übereinander befindliche Stoff schichten ergeben.
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und den Saumstoff (2) hält und in einer Nährichtung (H) bewegt,
gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit zwei Nähnadeln (N), der eine Unternaht (X) und eine Obernaht (Y) herstellt, wobei die zwei Nähnadeln (N) auf dem Saum stoff (2) an Positionen angeordnet sind, an denen die Unternaht (X) und die Obernaht (Y) genäht werden sollen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt faltet, so daß die Heftvorrichtung (B) und die Faltplatte (D) den Saumstoff (2) in der Weise falten, daß sich drei übereinander befindliche Stoff schichten ergeben.
2. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Basisstoff (1) und der Saumstoff (2) mittels
der Unternaht (X) zusammengenäht werden, wobei die Unter
naht (X) in einen vorgegebenen Abstand von der Kante des
Saumstoffs (2) hergestellt wird.
3. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs
(2) mittels der Obernaht (Y) am Basisstoff (1) angenäht
wird, wobei die Obernaht (Y) um eine vorgegebene Strecke
von der Unternaht (X) beabstandet und zu dieser parallel
ist.
4. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Nahtherstellungsmechanismus (A) eine erste
und eine zweite Nähmaschine (M1, M2) vom Einzelnadeltyp
enthält, wobei die erste Nähmaschine (M1) eine einzige
Nadel (N) enthält, die sich an einer der Unternaht (X)
entsprechenden Position befindet, und die zweite Nähma
schine (N2) eine einzige Nadel (N) enthält, die sich an
einer der Obernaht (Y) entsprechenden Position befindet.
5. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Nahtherstellungsmechanismus (A) eine Nähma schine (M3) des Zweinadeltyps mit zwei Nadeln (N) ent hält, wobei die zwei Nähnadeln (N) voneinander in einer zur Nährichtung (H) senkrechten Richtung (W) um eine vorgegebene Strecke beabstandet sind, und
die vorgegebene Strecke zwischen den zwei Nähna deln (N) einem Abstand zwischen der Unternaht (X) und der Obernaht (Y) entspricht.
der Nahtherstellungsmechanismus (A) eine Nähma schine (M3) des Zweinadeltyps mit zwei Nadeln (N) ent hält, wobei die zwei Nähnadeln (N) voneinander in einer zur Nährichtung (H) senkrechten Richtung (W) um eine vorgegebene Strecke beabstandet sind, und
die vorgegebene Strecke zwischen den zwei Nähna deln (N) einem Abstand zwischen der Unternaht (X) und der Obernaht (Y) entspricht.
6. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Heftvorrichtung (B) ent
hält:
einen Boden mit einem gestuften Abschnitt,
einen erhöhten Abschnitt (R), der durch den ge stuften Abschnitt geschaffen wird und sich in Nährichtung (H) erstreckt,
einen Rückwendungsabschnitt (B1), der durch den erhöhten Abschnitt (R) in einer zur Nährichtung (H) senk rechten Richtung (W) gebildet wird,
einen Halteabschnitt (B3), der einen flachen Abschnitt (L) enthält, der sich auf der Oberseite des erhöhten Abschnitts (R) befindet,
eine Einrichtung (C), die ein Stoffstück (2) rückwärts bewegt und einen Endabschnitt des Stoffstücks (2) am Rückwendungsabschnitt (B1) in Anschlag bringt, wobei der eine Endabschnitt ausgehend von einem weiteren Endabschnitt des Stoffstücks (2) allmählich über eine obere Fläche des Stoffstücks (2) gefaltet wird, und
eine Einrichtung (C), die das Stoffstück (2) zum Halteabschnitt (B3) befördert, der die Faltung des Stoff stücks (2) aufrechterhält.
einen Boden mit einem gestuften Abschnitt,
einen erhöhten Abschnitt (R), der durch den ge stuften Abschnitt geschaffen wird und sich in Nährichtung (H) erstreckt,
einen Rückwendungsabschnitt (B1), der durch den erhöhten Abschnitt (R) in einer zur Nährichtung (H) senk rechten Richtung (W) gebildet wird,
einen Halteabschnitt (B3), der einen flachen Abschnitt (L) enthält, der sich auf der Oberseite des erhöhten Abschnitts (R) befindet,
eine Einrichtung (C), die ein Stoffstück (2) rückwärts bewegt und einen Endabschnitt des Stoffstücks (2) am Rückwendungsabschnitt (B1) in Anschlag bringt, wobei der eine Endabschnitt ausgehend von einem weiteren Endabschnitt des Stoffstücks (2) allmählich über eine obere Fläche des Stoffstücks (2) gefaltet wird, und
eine Einrichtung (C), die das Stoffstück (2) zum Halteabschnitt (B3) befördert, der die Faltung des Stoff stücks (2) aufrechterhält.
7. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rückwendungsabschnitt (B1) und der Halteab
schnitt (B3) voneinander getrennt ausgebildet sind.
8. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rückwendungsabschnitt (B1) und der Halteab
schnitt (B3) in zwei in axialer Richtung symmetrische
Teile unterteilt sind.
9. Saumherstellungsvorrichtung, die einen Basisstoff
(1) und zwei Saumstoffe (2) zusammennäht, mit
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und die beiden Saumstoffe (2) hält, wobei die beiden Saumstoffe (2) auf dem Basisstoff (1) parallel zueinander und um eine vorgegebene Strecke beabstandet angeordnet sind, und die den Basisstoff (1) und die Saum stoffe (2) in einer Nährichtung (H) bewegt, gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit vier Nähnadeln (N), mit denen eine erste und eine zweite Un ternaht (X1, X2) sowie eine erste und eine zweite Ober naht (Y1, Y2) hergestellt werden, wobei sich die vier Nähnadeln (N) auf den Saumstoffen (2) an Positionen be finden, die den gewünschten Positionen der ersten und der zweiten Unternaht (X1, X2) bzw. der ersten und der zwei ten Obernaht (Y1, Y2) entsprechen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt jedes Saumstoffs (2) längs einer ent sprechenden der ersten und zweiten Unternähte (X1, X2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt faltet, so daß die Heftvorrichtung (B) und die Faltplatte (D) jeden Saumstoff (2) in der Weise falten, daß drei Stoffschichten geschaffen werden.
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und die beiden Saumstoffe (2) hält, wobei die beiden Saumstoffe (2) auf dem Basisstoff (1) parallel zueinander und um eine vorgegebene Strecke beabstandet angeordnet sind, und die den Basisstoff (1) und die Saum stoffe (2) in einer Nährichtung (H) bewegt, gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit vier Nähnadeln (N), mit denen eine erste und eine zweite Un ternaht (X1, X2) sowie eine erste und eine zweite Ober naht (Y1, Y2) hergestellt werden, wobei sich die vier Nähnadeln (N) auf den Saumstoffen (2) an Positionen be finden, die den gewünschten Positionen der ersten und der zweiten Unternaht (X1, X2) bzw. der ersten und der zwei ten Obernaht (Y1, Y2) entsprechen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt jedes Saumstoffs (2) längs einer ent sprechenden der ersten und zweiten Unternähte (X1, X2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt faltet, so daß die Heftvorrichtung (B) und die Faltplatte (D) jeden Saumstoff (2) in der Weise falten, daß drei Stoffschichten geschaffen werden.
10. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Saumstoffe am Basisstoff (1) mit der ersten bzw. der zweiten Unternaht (X1, X2) angenäht wird,
die Saumstoffe (2) auf dem Basisstoff (1) mit einem vorgegebenen Abstand zwischen den Saumstoffen (2) nebeneinander angeordnet sind und
die erste und die zweite Unternaht (X1, X2) in einem vorgegebenen Abstand von den Kanten der Saumstoffe (2) ausgebildet werden.
jeder der Saumstoffe am Basisstoff (1) mit der ersten bzw. der zweiten Unternaht (X1, X2) angenäht wird,
die Saumstoffe (2) auf dem Basisstoff (1) mit einem vorgegebenen Abstand zwischen den Saumstoffen (2) nebeneinander angeordnet sind und
die erste und die zweite Unternaht (X1, X2) in einem vorgegebenen Abstand von den Kanten der Saumstoffe (2) ausgebildet werden.
11. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Seitenkantenabschnitt jedes Saumstoffs (2) mit der jeweiligen Obernaht (Y1, Y2) am Basisstoff (1) angenäht wird und
die erste und die zweite Obernaht (Y1, Y2) von der ersten bzw. der zweiten Unternaht (X1, X2) um eine vorgegebene Strecke beabstandet und zu diesen parallel sind.
der zweite Seitenkantenabschnitt jedes Saumstoffs (2) mit der jeweiligen Obernaht (Y1, Y2) am Basisstoff (1) angenäht wird und
die erste und die zweite Obernaht (Y1, Y2) von der ersten bzw. der zweiten Unternaht (X1, X2) um eine vorgegebene Strecke beabstandet und zu diesen parallel sind.
12. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Nahtherstellungsmechanismus (A) eine erste
und eine zweite Nähmaschine (M8, M9) des Zweinadeltyps
enthält, wovon jede zwei Nähnadeln (N) enthält, die in
einer zur Nährichtung (H) senkrechten Richtung (W) um
eine vorgegebene Strecke beabstandet sind.
13. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
die vorgegebene Strecke zwischen den beiden Näh nadeln (N) der ersten Nähmaschine (M8) des Zweinadeltyps einem Abstand zwischen einer ersten Doppelsaumkombination aus einer die erste und die zweite Unternaht (X1, X2) sowie die erste und die zweite Obernaht (Y1, Y2) enthal tenden Gruppe entspricht, und
die vorgegebene Strecke zwischen den zwei Nähna deln (N) der zweiten Nähmaschine (M9) des Zweinadeltyps einem Abstand zwischen einer zweiten Doppelsaumkombina tion aus der aus der ersten und der zweiten Unternaht (X1, X2) sowie der ersten und der zweiten Obernaht (Y1, Y2) bestehenden Gruppe entspricht.
die vorgegebene Strecke zwischen den beiden Näh nadeln (N) der ersten Nähmaschine (M8) des Zweinadeltyps einem Abstand zwischen einer ersten Doppelsaumkombination aus einer die erste und die zweite Unternaht (X1, X2) sowie die erste und die zweite Obernaht (Y1, Y2) enthal tenden Gruppe entspricht, und
die vorgegebene Strecke zwischen den zwei Nähna deln (N) der zweiten Nähmaschine (M9) des Zweinadeltyps einem Abstand zwischen einer zweiten Doppelsaumkombina tion aus der aus der ersten und der zweiten Unternaht (X1, X2) sowie der ersten und der zweiten Obernaht (Y1, Y2) bestehenden Gruppe entspricht.
14. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Doppelsaumkombination die erste und die
zweite Obernaht (Y1, Y2) enthält.
15. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Doppelsaumkombination die erste und
die zweite Obernaht (Y1, Y2) enthält.
16. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Heftvorrichtung (B) ent
hält:
einen Boden mit einem gestuften Abschnitt,
einen erhöhten Abschnitt (R), der durch den ge stuften Abschnitt geschaffen wird und sich in Nährichtung (H) erstreckt,
einen Rückwendungsabschnitt (B1), der durch den erhöhten Abschnitt (R) in einer zur Nährichtung (H) senk rechten Richtung (W) gebildet ist,
einen Halteabschnitt (B3), der einen flachen Abschnitt (L) auf der Oberseite des erhöhten Abschnitts (R) enthält,
eine Einrichtung (C), die ein Stoffstück (2) rückwärts bewegt und einen Endabschnitt des Stoffstücks (2) am Rückwendungsabschnitt (B1) in Anschlag bringt, wobei der eine Endabschnitt ausgehend von einem weiteren Ende des Stoffstücks allmählich über eine obere Fläche des Stoffstücks (2) gefaltet wird, und
eine Einrichtung (C), die das Stoffstück (2) zum Halteabschnitt (B3) befördert, der die Faltung des Stoff stücks (2) aufrechterhält.
einen Boden mit einem gestuften Abschnitt,
einen erhöhten Abschnitt (R), der durch den ge stuften Abschnitt geschaffen wird und sich in Nährichtung (H) erstreckt,
einen Rückwendungsabschnitt (B1), der durch den erhöhten Abschnitt (R) in einer zur Nährichtung (H) senk rechten Richtung (W) gebildet ist,
einen Halteabschnitt (B3), der einen flachen Abschnitt (L) auf der Oberseite des erhöhten Abschnitts (R) enthält,
eine Einrichtung (C), die ein Stoffstück (2) rückwärts bewegt und einen Endabschnitt des Stoffstücks (2) am Rückwendungsabschnitt (B1) in Anschlag bringt, wobei der eine Endabschnitt ausgehend von einem weiteren Ende des Stoffstücks allmählich über eine obere Fläche des Stoffstücks (2) gefaltet wird, und
eine Einrichtung (C), die das Stoffstück (2) zum Halteabschnitt (B3) befördert, der die Faltung des Stoff stücks (2) aufrechterhält.
17. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rückwendungsabschnitt (B1) und der Halteab
schnitt (B3) voneinander getrennt sind.
18. Saumherstellungsvorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Rückwendungsabschnitt (B1) und der Halteab
schnitt (B3) in axialer Richtung in symmetrische Teile
unterteilt sind.
19. Saumherstellungsvorrichtung, die einen Basisstoff
(1) und einen Saumstoff (2) miteinander vernäht, mit
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und den Saumstoff (2) hält in einer Nährich tung (H) bewegt, gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit mehre ren Nähnadeln (N), der eine Unternaht (X) und eine Ober naht (Y) herstellt, wobei sich die mehreren Nadeln (N) auf dem Saumstoff (2) an Positionen befinden, die den gewünschten Positionen der Unternaht (X) und der Obernaht (Y) entsprechen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt, der in der Heftvorrichtung (B) gefaltet worden ist, faltet, so daß ein Saumstoff (2) mit drei Schichten geschaffen wird.
einer Stoffvorschubeinrichtung (C), die den Ba sisstoff (1) und den Saumstoff (2) hält in einer Nährich tung (H) bewegt, gekennzeichnet durch
einen Nahtherstellungsmechanismus (A) mit mehre ren Nähnadeln (N), der eine Unternaht (X) und eine Ober naht (Y) herstellt, wobei sich die mehreren Nadeln (N) auf dem Saumstoff (2) an Positionen befinden, die den gewünschten Positionen der Unternaht (X) und der Obernaht (Y) entsprechen,
eine Heftvorrichtung (B), die einen ersten Sei tenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) über einen zweiten Seitenkantenabschnitt des Saumstoffs (2) faltet, und
eine Faltplatte (D), die den zweiten Seitenkan tenabschnitt des Saumstoffs (2) über den ersten Seiten kantenabschnitt, der in der Heftvorrichtung (B) gefaltet worden ist, faltet, so daß ein Saumstoff (2) mit drei Schichten geschaffen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6292494A JPH07265566A (ja) | 1994-03-31 | 1994-03-31 | 玉縁形成装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19512156A1 true DE19512156A1 (de) | 1995-11-16 |
Family
ID=13214315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1995112156 Withdrawn DE19512156A1 (de) | 1994-03-31 | 1995-03-31 | Saumherstellungsvorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH07265566A (de) |
| CN (1) | CN1115807A (de) |
| DE (1) | DE19512156A1 (de) |
| TW (1) | TW284802B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007003449B4 (de) | 2006-01-27 | 2021-12-09 | Juki Corp. | Automatische Einfassmaschine |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2008054988A (ja) * | 2006-08-31 | 2008-03-13 | Juki Corp | 玉縁縫いミシン |
| JP5149557B2 (ja) * | 2007-02-16 | 2013-02-20 | Juki株式会社 | 玉縁縫いミシン |
| CN104334785B (zh) * | 2012-03-16 | 2016-10-26 | Ykk株式会社 | 缝制装置、缝制品的制造方法、及缝制方法 |
| CN107326548A (zh) * | 2017-06-27 | 2017-11-07 | 苏州安岛缝纫机有限公司 | 双工位领带自动缝合机 |
| JP6427292B1 (ja) * | 2018-06-26 | 2018-11-21 | 双日株式会社 | 縫製装置 |
| CN110820185B (zh) * | 2018-08-10 | 2025-06-06 | 苏州美山子制衣有限公司 | 适用于y型布料的自动分叉装置及缝纫机 |
| CN109868565A (zh) * | 2019-02-20 | 2019-06-11 | 湖北佐尔美服饰有限公司 | 单面使用面料缝合工艺及其专用缝纫机 |
| CN113668149B (zh) * | 2021-07-14 | 2023-03-17 | 阿里巴巴(中国)有限公司 | 裤袢制作装置、控制中心及相关方法 |
-
1994
- 1994-03-31 JP JP6292494A patent/JPH07265566A/ja active Pending
-
1995
- 1995-03-23 TW TW84102856A patent/TW284802B/zh active
- 1995-03-31 CN CN 95104584 patent/CN1115807A/zh active Pending
- 1995-03-31 DE DE1995112156 patent/DE19512156A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007003449B4 (de) | 2006-01-27 | 2021-12-09 | Juki Corp. | Automatische Einfassmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN1115807A (zh) | 1996-01-31 |
| TW284802B (de) | 1996-09-01 |
| JPH07265566A (ja) | 1995-10-17 |
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |